Dental MRT in Heidelberg gemacht - Ergebnis

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Einsatz einer alternativen (natürlichen) Zahnpaste
Hallo eo,

welche Zahnpasta war das?
Könnte der Wechsel nicht auch bedeuten, daß in Deiner früheren Zahnpasta ein für Dich unverträglicher Stoff enthalten war?

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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02.06.05
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Nach der OP in Straubing ging es mir nicht besser, da wurden aber nur 2 NICOs operiert. Es sind noch 2 übrig geblieben und auch die beiden toten Zähne wurden dort nicht entfernt.
Ich kann aus eigener Erfahrung nur dringend dazu raten, alle toten Zähne entfernen zu lassen und NICOS zu sanieren. Der "Königsweg" dazu ist m.E. : Sauber ausfräsen (mechanisch und mit Ultraschall), dann mit Ozon desinfiziere und Knochenersatzbehandlung mit PRF-Membran aus Eigenblut.
Das hat bei mir mittlerweile an 8! Stellen super funktioniert. Vor Jahren hat mir auch Dr. Guggenbichler BioOss in einigen NICO-Bereichen eingebaut - die Stellen haben sich alle! erneut zu NICOs entwickelt. Obendrein ist mir mittlerweile das Risiko zu groß, dass Reste vom Fremdeiweiß irgendwann Probleme machen.
Die NICO-OPs (und auch das Implantieren eines Zirkon-Implantates) sind übrigens ohne AB erfolgt - 3x Vitamin-C-Infusionen mit je 25g. Wichtig ist ein hoher D3-Spiegel - mein Zahnarzt operiert unter 70ng/ml nicht.
---------------
Evtl. noch ein Wort zu Dr. Guggenbichler: Ich halte ihn für einen extrem guten Zahnarzt, Cavitau bei ihm hat sicherlich einen sinnvollen Anwendungsbereich.
Warum er nicht auch zu PRF-Membran gewechselt hat, kann ich mir allerdings nicht erklären.
 
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Hallo wusel,

Du warst offensichtlich auch bei einem der Zahnärzte, die nach dem swiss biohealth concept arbeiten, denn all die durch dich beschriebenen Maßnahmen kommen mir ziemlich bekannt vor (Ozon, prf Membranen, Infusionen, mikronährstoffe, Vit D und Vit K...

Das hab ich im Jahre 2020 auch alles machen lassen und Anfang 2022 noch mal, und die meisten der zirkonimplantate haben sich trotzdem entzündet.

Viele Grüße
Tierfan
 
regulat-pro-immune
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@wusel Hallo, ja ich denke zwar auch, dass diese neuartige Methode im Regelfall der beste Ansatz ist. Aber bei rezidivierenden Entzündungen im Kieferknochen, wie hier beschrieben, erscheint mir ein minimalinvasiver Ansatz wie der von Dr Rau (Stabident Methode/ wiederholte (!) Anwendung) eventuell zielführender ist und den Knochen bei der Regeneration unterstützt...
 
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@ Ewigeroptimist: Hast du Stabident schon ausprobiert oder kennst jemand, bei dem es erfolgreich war? Oder warum empfiehlst du diese Methode?
 
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Hej! Allein in Südbayern sind 3 Praxen, die das anbieten, eine weitere bei Stuttgart. Hatte ich fest vor, aber da wohnte ich schon nicht mehr im Süden...
 
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Also hast du es noch nicht ausprobiert. Und woher weißt du, dass es empfehlenswert ist? Gibt es dazu positive Erfahrungsberichte?
 
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@Tierfan darf ich nach Deinem aktuellen stand fragen ? Suche schon länger nach einem brauchbaren Zahnarzt, wieso hat es sich bei Dir Deiner Meinung nach wieder endzündet ? Also nach der ersten Behandlung ? Hattest Du mit der Behandlung Anfang 2022 mehr Erfolg? Würdest Du von Implantaten persönlich abraten ?
 
regulat-pro-immune
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... zumal bei dem MRT nicht auf Kontrastmittel verzichtet werden kann …

Das muß nicht stimmen. Bei mir wurden bisher alle MRTs ohne Kontrastmittel gemacht und waren trotzdem gut zu „lesen“.
...
Im Gegensatz zur DVT ist die MRT aber ein nicht-ionisierendes bildgebendes Verfahren ‒ das heißt, die Patienten unterliegen keiner Strahlenexposition.

MRT zur Parodontitis- und Periimplantitisdiagnostik

Bei der Bildgebung entzündlicher Veränderungen des Zahnhalteapparats kommen bislang vor allem konventionelle röntgenbasierte Techniken zum Einsatz wie OPT und DVT. Die MRT zeigt in vielen Bereichen des Körpers Veränderungen an, noch bevor sie in Röntgentechniken abgrenzbar sind. Im Neuro-Kopf-Zentrum im Klinikum rechts der Isar, München, wurde die MRT als diagnostisches Werkzeug im Rahmen der Parodontitiserkennung erprobt. ...
http://www.implantologie-heute.de/mrt-statt-dvt-‒-eine-strahlenfreie-alternative-mit-vielen-einsatzmoeglichkeiten

Grüsse,
Oregano
 
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04.12.22
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@Tierfan

Hallo. Ich habe überlegt, und konnte in deinen Beiträgen nichts dazu finden, ob deine Kieferhöhlen insbesondere auf der rechten Seite denn frei und flüssigkeits-/enzündungsfrei sind?
Bei so vielen Bildgebungen würde man meinen, dass auf die mitabgebildeten Randbereiche der Nasennebenhöhlen geachtet wurde. Aber da das eine andere Fachrichtung ist (HNO) darf man diese Mitbegutachtung realistisch nicht erwarten.


Peace out.
 
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Also auch bei mir wurde an mehreren Stellen vor der NiCO-Sanierung Stabident versucht. Verbessert hat das die Situation bei mir nicht im Geringsten. Die gebohrten Kanäle waren dann (nach ca. 3 Jahren) auch immer noch im DVT gut zu erkennen.
Ich habe aber auch eine Amalgamhistorie und denke, dass alle Methoden, die nicht auch möglichst viel Altsubstanz herausbefördern, nicht zielführen sind.
Auf einer OK-Seite bin ich auch nun vollständig Beschwerdefrei. Auf der anderen noch nicht: Da wurden der 24,25,26 entnommen, ausgefräst und mit PRF augmentiert. Ein gewisser Knochenbereich oberhalb (also Richtung Kiefernhöhle) wurde nicht operativ angetastet. Nach diesen OPs ist es deutlich besser geworden. Da ich mir hier auch noch einen Sinuslift wünschen würde (und auch immer noch Probleme habe) wäre meine Überlegung, entweder einen separaten Sinuslift machen zu lassen, oder aber sofort eine Implantatversorgung mit der Tentpole-Umbrella Methode: Dabei wird ein spezielles Implantat quasi als Zeltpfosten durch den OK bis in den Raum der Kiefernhöhle durchgeschraubt.
Zuvor wird aber das Gingiva-Gewebe am oberen Kiefernrand eröffnet und die Schneidersche Membran vom OK-Knochen abgelöst.
Das von unten reingeschraubte Implantat spannt dann quasi die Schneidersche Membran als Zeltdach auf. Der so entstehende Hohlraum wird ebenfalls mit PEF-Membran ausgestopft mit dem Ergebnis eines echten Sinuslifts - in der Einheilphase stabilisiert durch das Implantat.
Muss dafür aber noch meinen Zahnarzt begeistern :)
 
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09.04.16
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@wusel: Danke für den wertvollen (gut durchdachten) Beitrag. Ja, ich denke auch, dass Stabident bei sehr grossen NICOs (im Bereich der Molaren) wohl nicht ausreicht, schon gar nicht eine einzige Behandlung. Normalerweise müsste der Bereich aber schnell wieder „zuwachsen“..(?) Einen Versuch ist es, denke ich mal, durchaus wert, auch wenn das Problem eventuell doch bestehen bleibt.

Grundsätzlich ist bei der Zahmedizin halt die Frage, ob man alles, was rein technisch „denkbar“ ist, auch in jedem Fall umsetzen sollte. Gerade beim Thema Sinuslift habe ich mich intuitiv (erst mal) dagegen entschieden, weil ich (auch hier im Forum) zu viele Negativberichte gelesen habe. Unter anderem den einer Dizzy (meine ich, hiess sie), die erst dadurch sehr ernst erkrankt und vom Regen in die Traufe geraten ist..lG, Aurelius
 
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@achat:

Aktuell hänge ich mal wieder in einer Warteschleife.
Es war ein Akt, die DVT aus September 2021 von meinem alten Zahnarzt zu erhalten, um sie dem neuen Zahnarzt Dr. Niestegge zu übermitteln. Der alte Zahnarzt hatte einen veralteten PC wo die Bilder drauf waren und als der neue PC endlich kam musste noch ein Techniker alles mit den Programmen fertig machen. Erst dann konnte ich mir den Stick mit der DVT abholen.
Diese habe ich nun dem neuen Zahnarzt vor ein paar Tagen geschickt und er guckt sich nun alle alten und neuen Bilder an und vergleicht. Dann bespreche ich alles mit ihm. Danach will ich wahrscheinlich noch eine aktuelle DVT.

Entzündet hat sich wahrscheinlich deshalb alles, vor allem die Implantate, da ich noch viele andere Zahn-und Kieferherde hatte, die nicht entdeckt wurden bzw. durch die Behandler nicht ernst genommen wurden.
Obwohl ich oft genug drauf hingewiesen habe, dass bestimmte Zähne wehtun und sich bei früheren Behandlungen nicht betäuben ließen, würde dies nicht ernst genommen, da man im röntgen angeblich nichts sehen konnte.
Diese zahnherde lagen auch teilweise direkt neben den neuen Implantaten, und so hatten die Bakterien ein leichtes Spiel, diese zu besiedeln. Teilweise wurde auch in eine Entzündung reinimplantiert.
Im mrt sah man deutlichen Knochenabbau an Zähnen, die bisher durch die Zahnärzte immer als in Ordnung deklariert wurden, diese waren überkront. Obwohl ich dort Schmerzen hatte.

Dazu gelernt habe ich folgendes : Wo ein Schmerz da ist (auch ein leichter), da IST auch etwas. Auch wenn man im röntgen (auch DVT) angeblich nichts sieht. So einen Zahn würde ich mir heute auf jeden Fall extrahieren lassen, wenn ich den Zahnarzt dazu überreden kann. Und das ist das eigentliche Problem.

Ich persönlich würde von Implantaten dann abraten, wenn viele Zähne bereits behandelt wurden, bei unklaren Schmerzen, gerötetem Zahnfleisch, freien Zahnhälsen oder bei anderen starken bakteriellen Belastungen, wie z. B. Paradontitis.
Wo Bakterien da sind, wächst kein Knochen und ein Implantat wächst nicht gesund ein.

Wenn man einen Zahn durch einen Unfall verliert, dann ist ein Implantat wahrscheinlich OK.

@Granit
Die Kieferhöhlen sind laut Dental mrt angeblich frei.
Ich schreibe angeblich, da das rechte nasenloch manchmal morgens minimal zu sitzt. Ist aber wieder ein wenig besser geworden, da stimmt aber noch was nicht und es kommt zu 100 % vom kiefer.

@wusel: Wie ist der Name deines Zahnarztes, der die OP bei dir vorgenommen hat, welche zum Erfolg und der relativen beschwerdefreiheit geführt hat? Und in welcher Stadt sitzt der Zahnarzt?
Das was du mit dem sinuslift vor hast, würde ich auf keinen Fall machen lassen. Da du immer noch im kiefer Beschwerden hast, sind Bakterien mit im Spiel. Diese können sich schnell ausbreiten und die OP doch noch scheitern lassen. Ich würde op's nur noch durchführen lassen, um schmerzende, von Bakterien besiedelte stellen zu beseitigen.
 
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09.04.16
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Einen Versuch ist es, denke ich mal, durchaus wert, auch wenn das Problem eventuell doch bestehen bleibt.

Ich durfte gleich zu Beginn meiner Odysee einen Zahnarzt kennenlernen, der scheinbar bei all seinen „CFS“ Patienten erst einmal verdächtige Matschkiefer Bereiche anbohrt (minimalinvasiv!) und den lockeren Schnodder auslaufen lässt. Das war zwar (auch) bei mir nicht ausreichend, aber zumindest hatte ich durch die relative (temporäre) Besserung des Gesamtzustandes die Bestätigung, dass hier tatsächlich ein Problem vorlag. Vielen werden solche Massnahmen ja von Vorneherein von der Schulzahnmedizin vehement ausgeredet, da angeblich kein Problem besteht. Dem ZA lag jedoch ein CT aus Hamburg vor, die Kosten der Behandlung waren sehr gering! …
 
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02.06.05
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Grundsätzlich ist bei der Zahmedizin halt die Frage, ob man alles, was rein technisch „denkbar“ ist, auch in jedem Fall umsetzen sollte. Gerade beim Thema Sinuslift habe ich mich intuitiv (erst mal) dagegen entschieden, weil ich (auch hier im Forum) zu viele Negativberichte gelesen habe. ...
Es geht nicht darum , alles technisch machbare zu machen - ich habe schlicht in dem Bereich noch deutliche Probleme und denke, dass es an der alten evtl. diffus mit Hg belasteten Knochensubstanz oberhalb der sanierten NICOs (also direkt unter der Schneiderschen Membran liegen kann.
Und wenn ich zusammen mit dem Zahnarzt zu dem Schluss kommen sollte, da nochmal zu operieren, würde ich das gern mit einem Sinuslift verbinden.
Was für eine Art Sinuslift wurde denn bei der Person gemacht, die danach Probleme hatte? Von einem "klassischen" Sinuslift (mit Knochen aus dem Beckenkamm) halte ich rein gar nichts - mein Zahnarzt auch nicht.

@Tierfan : Was für Implantate hast Du denn? Von Titan halte ich zumindest rein gar nichts. Wenn Du aktuell noch Probleme in Kieferbereichen hast: Ich bekomme aktuell Ozon-Behandlungen beim Zahnarzt. Das hat in der Vergangenheit leider nicht nachhaltig funktioniert. Momentan nehme ich täglich Nattokinase und kurz vor der Behandlung noch Serrapeptase. Bei mir ist die Ozonbehandlung danach deutlich nachhaltiger und stärker in der Wirkung. Tageweise war ich nun auch schon wieder vollkommen beschwerdefrei (seit Jahren endlich). Mal sehen ob das nach Ende der Ozoneinheiten auch so bleibt.
Den Zahnarzt möchte ich hier nicht direkt mit Namen reinschreiben - aber über Klinik am Park, Lünen wirst Du ihn finden.
 
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09.04.16
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Momentan nehme ich täglich Nattokinase und kurz vor der Behandlung noch Serrapeptase. Bei mir ist die Ozonbehandlung danach deutlich nachhaltiger und stärker in der Wirkung. Tageweise war ich nun auch schon wieder vollkommen beschwerdefrei (seit Jahren endlich). Mal sehen ob das nach Ende der Ozoneinheiten auch so bleibt.
Sehr interessant! Berichte dann doch mal bei Gelegenheit. Ist vielleicht tatsächlich die Lösung für Tierfan!?..lG!
 
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02.06.05
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Ich meine, es war der klassische SL mit BIO OSS..
ich würde mir nie mehr künstliches Knochenersatzmaterial in den Kiefer einbauen lassen. Mein aktueller Zahnarzt hält davon auch gar nichts und sieht langfristig ein viel zu hohes Allergierisiko.Wurde ja bei mir auch an 2 Stellen versucht - hat sich erneut eine NICO an beiden Stellen gebildet.
 
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