CFS durch Histaminintoleranz, HNMT bzw. Mastzellenerkrankung

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Hallo Luke,
bei mir wurde auch vor einer Weile eine Mastzellerkrankung (MCAS) diagnostiziert. Ich habe mit der Basistherapie (Ranitidin, Fexofenatatin, Chromoglycinsäure) gute Ergebnisse erziehlen können. Nur ist schon vorher mein Eindruck gewesen, dass ich bestimmte Medikamentezusätze nicht vertrage. Bis jetzt habe ich die Vermutung, dass es das Titandioxid ist. Die Symptome sind, Enge im Hals mit Schleimbildung, sonst auch durch andere unverträgliche Lebendsmittel hervorgerufen. Vermutlich kommen diese Symtome durch die freigesetzten Leukotriene (C4). Meine Frage, wie waren deine Syptome?
Was hast du statt Ranitiden H2-Blocker genommen, hat auch Titandioxid enthalten? Statt Fexodfenatadin hast du zu Rupatadin gegriffen, enhält erfreulicherweise kein Titandioxid, werde es mal ausprobieren.
Wie ist deine Suche nach pflanzlichem Ersatz für H3 & H4 Blockergelaufen?
Nehme Rupatadin als 10mg Tablette 2 x 2 Stk. Und vertrage es ohne Probleme da nicht viele Zusatzstoffe enthalten sind. Das zweite ist ein natürlicher Leukotrienhemmer Boswellia Serrata 450 mg 2 x 3 Stk., im Buch ist der synthetische Montelukast genannt. Beides hat mich befähigt wieder Sport zu machen usw. Zum schlafen, da hatte ich auch Probleme, half mir Reines Melatonin (Schlafhormon) bezogen aus Holland, musste länger Suchen da oft mit vielen Zusatzstoffen. Auch Bromazepam nehme ich dauerhaft,jedoch in mikro dosis von 1,5 mg. Es blockiert sxhon die Mastzell degranulation über Stress ohne jedoch Abhängigkeit oder gar spürbare Sedierung zu erzeugen.

Ich bin gerade dabei nach einem natürlixhen H3 oder H4 Histaminblocker zu suchen, denn typischerweise sind diese Workstoffe in der Natur vorhanden, lange bevor sie in Medikamenten zum zuge kommen. Da die H3 und H4 Rezeptoren noch nicht lange bekannt sind, könnte dies schwieriger werden. Jedoch sind diese Rezeptoren ja wahrscheinlich für die neurologischen Reaktionen verantwortlich sowie das Entzündungsgeschehen.
 
wundermittel

Septembermond

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ja dann kann ich mich wohl hier mit einreihen. Alles was auf Seite 1 steht, trifft auf mich zu.

Habe schwere Probleme mit Histamin seit vielen Jahren, da ist dann "Fibromyalgie" und cfs draus geworden. Vertrage aber auch kaum mehr Essen. Habe schwere Juckreizanfälle - dauerhaft - die kaum weg gehen, bin nachts hellwach mit ständigem Harndrang und tagesmüde, so daß kaum mehr was geht. Mir fiel noch auf die Thromboyzopenie - ich hab zu wenig Thrombos. Vielleicht gibts da einen Zusammenhang.

Bei dem Ganzen ist ja wichtig wer das überhaupt diagnostiziert. Was nützt mich das Wissen wenn ich es nicht anwenden kann.V. allem was hilft gegen den Juckreiz. Habe in Notfällen immer mal ein Ceterizin oder so genommen, das hilft aber nicht dauerhaft. und ich meine man muß ja auch richtig schlafen können sonst wird alles noch schlimmer. habe eh schon Serotonin-Cortisol-Dopamin- und sonstige Mängel und das alles "nur" durch Histamin. Habe das aber schon jahrelang und bekomme nirgendwo Hilfe. Diese Selbsthilfeseite da muß man bezahlen sonst kriegt man keine Hilfe, das kann ich nicht.
 
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Hallo zusammen, hallo relaxfirst,
Das wichtigste Medikament ist dabei Urtimed mit dem Wirkstoff Rupatadin, ein neuer wenig bekannter H1- Histaminblocker und evtl. Entscheidend ein PAF Hemmer. Letzteres ist wohl mit entscheidend bei dem Wirkstoff und dadurch hebt sih dieser von den anderen Antihistaminika ab.
Nehme es als 10mg Tablette 2 x 2 Stk. Und vertrage es ohne Probleme da nicht viele Zusatzstoffe enthalten sind. Das zweite ist ein natürlicher Leukotrienhemmer Boswellia Serrata 450 mg 2 x 3 Stk., im Buch ist der synthetische Montelukast genannt. Beides hat mich befähigt wieder Sport zu machen usw. Zum schlafen, da hatte ich auch Probleme, half mir Reines Melatonin (Schlafhormon) bezogen aus Holland, musste länger Suchen da oft mit vielen Zusatzstoffen. Auch Bromazepam nehme ich dauerhaft,jedoch in mikro dosis von 1,5 mg. Es blockiert sxhon die Mastzell degranulation über Stress ohne jedoch Abhängigkeit oder gar spürbare Sedierung zu erzeugen.

Ich habe generell die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt nach natürlichen Substazen zu recherchieren wie z.B Dem weihrauch als Ersatz für das Montelukast, was nach Literstur ähnlich stark wirkt. Ich bin gerade dabei nach einem natürlixhen H3 oder H4 Histaminblocker zu suchen, denn typischerweise sind diese Workstoffe in der Natur vorhanden, lange bevor sie in Medikamenten zum zuge kommen. Da die H3 und H4 Rezeptoren noch nicht lange bekannt sind, könnte dies schwieriger werden. Jedoch sind diese Rezeptoren ja wahrscheinlich für die neurologischen Reaktionen verantwortlich sowie das Entzündungsgeschehen.

Luke

Das Rupatadin vertrage ich leider nicht. Führt zu einem Engegefühl mit Schleimbildung im Hals, liegt wohl am Eisenoxid. Das Problem kenne ich auch vom Titandioxid (evtl. spielt auch Magnesiumstearat eine Rolle). Dadurch, dass beide Stoffe in nahezu jedem Medikament vorhanden sind habe ich so meine Probleme mit der Medikation gegen das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS).

Das Engegefühl im Hals wird auch teilweise durch Lebensmittel ausgelöst, habe deshalb mit einem Leukotrienenenantagonist (Montelukast) mein Glück versucht. Unglücklicherweise sind dort auch die für mich empfindlichen Hilfsstoffe (u.a. Titandioxid, Eisenoxid) entahlten. Wie ist deine Erfahrung mit dem natürlicher Leukotrienhemmer Boswellia Serrata 450 mg 2 x 3 Stk. verlaufen?

Bist du auch fündig geworden, was natürlichen H3 oder H4 Histaminblocker angeht?
 
regulat-pro-immune
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"wäre schön, wenn sich mal hier Leute, die eine diagnose hinter sich haben, hier melden würden. Ich habe hier nicht viel gefunden, was auch beweist das unter den alten WHO Kriterien der systemischen Mastozytose die CFSler alle durchfallen."
artikel 21 auf deiner seite.




hallo relaxfirst,

vielen dank für deine seite.
durch die suche über MCAD bin ich auf deine seite gestossen.
sehr interessant,werde mir alles in ruhe durchlesen.

manchmal denk ich wirklich,daß ME und CFS mit masto einiges zu tun haben.

alles was in dem link über ME und CFS steht,hat mein enkel und noch einiges mehr.

https://www.buendnis-mecfs.de/was-ist-me-cfs/


mein enkel 13 hat ISM(indolente systemische mastozytose) und chronische mastzellleukämie.seine proben(stanze und biobsie) wurden von horny in münchen untersucht .

ich war zwar schon mal auf deiner seite ,habe aber nicht alles durchgelesen.

lg gabi und dir alles gute.:)
 
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relaxfirst

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MCAD > Symptome
nochmal klar, die meisten die eine Mastzellenüberaktivierung haben, haben nach Knochenmarksbiopsie keine schulmedizinische Mastozytose. Also vergisst alle, das ihr zum Hämatologen laufen müsst um im Knochenmark irgendwas zu finden.
Meine Knochenmarksbiopsie war auch unauffällig, aber das hat nichts mit der Mastzellenüberaktivierung bzw Histaminausschüttung in extremo zu tun in 99 Prozent der Fälle. Die Mastzellenüberaktivierung kommt bei fast allen durch Immunüberaktivierung und nicht durch schulmedizinische fast kaum vorkommen Mastozytose. Vergisst diese Diagnose.

hier findet man alle symptome nochmal die ich fast alle hatte oder habe besonders im neurologischen Bereich plus immunologischen. Wie schon gesagt durch Überreaktion des Immunsystems dauerhaft kommt es zu chronischer Mastzellaktivierung, die bis zum Tod führt weil die Symptome wie bei mir mit Kopfüberhitzung, Kopfhitze, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen sozusagen mich umbringen. Das Immunsystem müsste entlastet werden damit auch die chronische Mastzellaktivierung aufhört die sich immer mehr aufstachelt wenn das Immunsytem nicht entlastet wird, weil Mastzellaktivierung und ihre Ausschüttung von Histamin und Co in extremem Mengen den Körper und Gehirn zerstören, wie wie schon am Anfang genau beschrieben. Aber um das Immunsystem zu entlasten gibt es keine Methoden die klar sind, ausser das Histamin künstlich im Gehirn zu hemmen, aber bisher gibt es keine Medikamente die die Mastzellausschüttung im Gehirn stark hemmen ausser Benzodiazepine wie Bromazepam was mich noch am Leben bzw. schlafen hält. Alle andere Medis wirken in mein Kopf nicht gegen die Hitze, Schmerzen im Kopf.
Ich muss schon bei 6 Grad mein Kopf jede Nacht Kühlen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! um noch am Leben zu bleiben und die Ärzte sagen das wäre psychisch, ja klar Hitze im Kopf kommt vom Denken !!!! Aber im Grunde ist klar das nur extreme Mastzellaktivität bzw. Ausschüttung inklusive Histamin wahrscheinlich der einzige Grund für die Hitze im Körper bei mir im Kopf ist. Warum bei mir im Kopf sich alles staut, wahrscheinlich wegen viele Erreger etc. die die Mastzellen dort extrem zur Ausschüttung bringen was auch wieder eine klare Immunüberreaktion ist und das nur durch Immunentlastung ursächlich behoben werden kann, ansonsten nur mit Mastzellenaktivitätshemmer bzw. Histaminblocker im Kopf die auch wirklich wirken. H1 und H2 wirken bei mir nicht im Kopf. Ich hoffe nur noch auf Rituximab das dadurch das Immunsystem entlastet wird und dadurch mein Immunsystem mit seinen Mastzellen auch im Kopf zur Ruhe kommen und sonst ist ohne Gottes Eingreifen, alles austherapiert.
Kein Arzt hat damit Ahnung, wenn ich im nur sage ich habe krassen Th1 Shift: IFNG ca. 5000, Th1/TH2 Ratio 16,8, IL2, IL6, IL10 erhöht, überreagierte Immunantwort !!!!!!! daher starke Virusüberlastung wahrscheinlich, Basophilie erhöht (4 Prozent händisch ausgezählt daher genau) Esonophilie wahrscheinlich für chronische Mastzellendegranulation, MPC1 viel zu hoch, NSE bei 12, Lp-PLA2 erhöht (wird vor allem in Makrophagen,. Monozyten, T-Zellen und Mastzellen gebildet)

Hollmann, der noch scheinbar am meisten Ahnung hatte dazu schrieb mir:
die hohe Basophilen Zahl (252) wenn ihre Rezeptoren durch IGE gebundene Allergene kreuzvernetzt werden degranulieren die Basophilen und schütten toxische Mediatoren wie Histamin und PAF (bewirkt Thrombozytenaggregation) aus. Esonophile , Basophile und Mastzellen können miteinander in Wechselwirkung treten und die gegenseitige Ausschüttung noch verstärken, das führt zu einer immensen Histaminausschüttung was zu extremer Hitze wie bei mir im Kopf führt. Nur was dagegen zu machen wusste er auch nicht, aber zumindest hatte er mal Ahnung von dem Geschehen der Mastzellen.

Findet man jemand der da noch ein Therapieansatz hat ?

Aber die Frage ist ja eigentlich, wenn die Kopfschmerzen, Hitze, etc vor allem bei Typ HNMT) durch das stresshormon histamin ausgelöst sind, gibt es ein Mittel was hilft im Kopf Histamin abzubauen, auf diese Frage konnte mir noch keiner eine gute Antwort geben.

Vitamin C kann ich mir ja nicht in den Kopf spritzen :)
 
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Hallo relaxfirst,

ich versuche gerade, Ani einen Ausweg aus dieser Misere aufzuzeigen. Mir ist es zu anstrengend, auf jeden einzelnen Betroffenen einzugehen, denn es gibt davon einfach viel zu viele. Aber vielleicht überzeugt auch dich die eine oder andere Idee, um einen Ausweg aus deinem Krankheitslabyrinth zu finden. Du könntest ja hier über deine Erfahrungen mit der Selbstheilung berichten.

https://www.symptome.ch/vbboard/cfi...h-krank-seit-6-jahren-immunsystem-defekt.html

Ein guter Rat noch: Vergiss diese ganzen Messwerte und Scheinkrankheiten, mit denen sie deinen Kopf vollgestopft haben. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, eher mit verpeilter Erbsenzählerei von Spezialisten, die komplett den Überblick verloren haben. ;)

Gute Besserung! :)
 

castor

Ein guter Rat noch: Vergiss diese ganzen Messwerte und Scheinkrankheiten, mit denen sie deinen Kopf vollgestopft haben. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, eher mit verpeilter Erbsenzählerei von Spezialisten, die komplett den Überblick verloren haben.
Vorsicht, der "gute Rat" stammt von jemandem, der kürzlich noch die Existenz von CFS/ME infrage gestellt hat. :rolleyes:
 
regulat-pro-immune

relaxfirst

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Mastzellerkrankungen: Mastzellaktivitäts*syndrom MCAS, systemische Mastozytose SM. Das MCAS ist sehr häufig. Wahr*scheinlich ist ein zwei*stelliger Prozent*satz der Bevölke*rung davon betroffen. Es ist ebenfalls nur schwer diagnosti*zieren und es ist noch nicht klar, wie man das MCAS von der HIT abgrenzen soll, wenn der laboranalytische Nachweis nicht gelingt. Die alte Lehrmeinung, dass man eine Mastozytose mittels Bestim*mung der Tryptase im Blut ausschliessen könne, ist inzwischen überholt. Beim Mastzell*aktivie*rungs*syndrom kann in den meisten Fällen keine erhöhte Serum*tryptase nachgewiesen werden.
https://www.histaminintoleranz.ch/de/diagnose.html#histaminspiegel

Die Diagnose der Histamin-Intoleranz muss wohl bis auf weiteres als eine Ausschluss*diagnose und Verdachts*diagnose betrachtet werden: Wenn nach gründlicher Untersuchung andere Ursachen ausge*schlossen werden können, bleibt noch die Vermutung übrig, dass es entweder eine Histamin-Unver*träglich*keit oder ein Mast*zell*aktivierungs*syndrom sein muss.

Problem Messung Methylhistamin und Histamin:
Wenn eine Funktions*minderung der HNMT Ursache der zu hohen Histamin*werte ist, dann wird man trotz hohen Histamin*werten nur wenig Methyl*histamin finden, weil ja eben der Abbau zu Methyl*histamin vermindert ist.

Die Messung des Methylhistamins kann folglich isoliert betrachtet nicht anzeigen, ob eine HIT oder MCAS vorliegt oder nicht. siehe HIT > Diagnose

Wenn im Stuhl erhöhte Histamin*spiegel nach*gewiesen werden, kann dies auch verschiedene Ursachen haben:
HIT > Diagnose
 
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relaxfirst

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nach Kulinski soll ja die Halswirbelsäuleverrenkung auch zur Histaminausschüttung bzw. Stress im Körper / Gehirn führen weiss jemand mehr darüber und hat Erfahrungen:


Reizungen von Hirnnerven. Gut untersucht ist nach Kuklinski die Aktivierung des Trigeminusnervs durch Stress, Xenobiotika und physikalische Reize, z.B. durch Zugluft, aber auch durch Atlasverkantungen. Die den Nerv begleitenden C-Nervenfasern schütten Entzündungspeptide (Peptide sind Eiweißverbindungen aus zu Ketten verknüpften Aminosäuren) aus, die zur Stickoxid-Freisetzung und zur Ausschüttung von Histamin führen. Histamin wiederum stimuliert die Stickoxid-Bildung. Es kommt zu nitrosativem Stress und - sofern dieser chronisch wird - nach Kuklinski zu Störungen in der mitochondrialen Energiegewinnung. Es kann angenommen werden, dass diese Mechanismen auch bei Reizungen an den anderen Hirnnerven ablaufen.
https://www.symptome.ch/wiki/Die_instabile_Halswirbelsäule#Symptome

Ganz wichtig alle Immunstimulierende Methoden oder Mittel nicht nehmen auch wenn es Arzt vorschlägt, da dies zu extremen Histaminauschüttungen und noch extremere Symptome führt, weil das Immunsystem schon so gut durch die hohen Histaminmengen am Überlimit bzw. am Ende ist und somit das ganze System ausser Kontrolle gerät. Ich habe keins vertragen angefangen von GcMaf bis fast alle immunstimulierende Mittel von CFS Ärzten, da CFS zu 90 Prozent Mastzellenüberaktivität bzw Histaminüberschüttung des Körpers des Immunsystems oder des ZNS ist. Das warnt auch Prof Moldering ganz besonders, da es bei seinen Klienten fast immer zu extremer Verschlechterung führte

noch mal zur Wiederholung was
Histamin im Zentralen Nervensystem
https://www.symptome.ch/vbboard/cfi...bi.nlm.nih.gov/entrez/query...ction.1047#1050
https://www.symptome.ch/vbboard/neu...n-nervensystem-zns.html?trackclicks=9227-9229

Histamin kann viele Hypothalamus-Funktionen beeinflussen. Es hat Einfluss auf die Aktivitäten von Oxytoxin, Prolaktin, ACTH und Beta-Endorphin; H1- und H2-rezeptoren kontrollieren die Schilddrüsenfunktion.

Neuronales Histamin regelt Hunger – und Durstgefühl; ebenso deutet vieles darauf hin, dass Histamin vegetative Funktionen reguliert: z.B. Wärmeregulation, Regulation des Glucose- und Lipidhaushaltes, sowie es auch den Blutdruck beeinflusst/ reguliert.

H2-Rezeptoren im Gehirn vermitteln endogene Schmerzlinderung – besonders Stress vermittelte.

Histamin kann wohl auch Einfluss auf Hirnerkrankungen / - Fehlfunktionen ausüben

Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer, Multiple Sklerose und Wernickes Enzephalopathie werden ebenfalls von Histamin im Gehirn beeinflusst – ob von Neuronen oder von Mastzellen freigesetztes Histamin: Histamin bewirkt Gefäßveränderungen, Änderungen der Blut-Hirnschranke, Änderungen von Immunfunktionen bis hin zum Zelltod.
Die Fähigkeit von Histamin, die Erregbarkeit bestimmter Rezeptoren zu steigern, kann durch dessen Neurotoxizität erklärt werden.

In den letzten Jahren wurden immer mehr Beweise dafür gefunden, dass Histamin in Stresssituationen freigesetzt wird. Dieses Phänomen beruht auf der Tatsache, dass Mastzellen, die einer der größten Histaminspeicher im Körper sind, durch periphere Nerven aktiviert werden können. Eine psychische Stresssituation kann über die Interaktion zwischen Nerven- und Mastzelle zu einer Ausschüttung von Mastzellmediatoren führen. Dies ist Gegenstand der Forschung, weil zahlreichen Krankheitsbildern, wie z.B. Morbus Crohn, Asthma und Migräne, bei denen Mastzellen aktiviert werden, eine psychosomatische Komponente zugeschrieben wird.
Seite 12:
Verschiedene immunologische und nicht immunologische Stimuli, wie z.B. Allergene,
Immunglobulin E (IgE), Zytokine (Interleukin (IL) 1, IL 3, IL 8, Granulocyte-Macrophage
Colony Stimulating Factor (GM-CSF)), Substanz P (SP), Komplement C3a und C5a, Platelet-
Activating Factor (PAF), Hyperosmolarität, physikalische Stimuli (Vibration, Kälte, Hitze),
induzieren die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen und Basophilen (BACHERT, 2002
Da Histamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, muss alles im Gehirn befindliche Histamin vor Ort synthetisiert worden sein (MASLINSKI, 1975a). Histamin übernimmt im ZNS wichtige regulative Funktionen, die das Verhalten betreffen. So wird das Schlaf-Wachverhalten, die Temperaturregulation, die Nahrungsaufnahme und das Gleichgewicht des Energiehaushaltes, das Trinkverhalten und die osmotische Homöostase, Lokomotion, Lernvorgänge und Gedächtnisbildung durch Histamin mitbeeinflusst (KRALY, 1983; ROSSI et al., 1998; MORIMOTO et al., 2001; HAAS und PANULA, 2003).
Das histaminerge Neuronensystem im ZNS moduliert den Grad des Schmerzempfindens (HOUGH et al., 2004) und greift regulativ in kardiovaskuläre Mechanismen ein (BEALER, 1999).
Seite 17
Mastzellen kommen ubiquitär im Bindegewebe und in den Schleimhäuten vor, besonders an
inneren und äußeren Grenzflächen, z.B. Haut, Atmungs- und Gastrointestinaltrakt (KUBE et al., 1998 . Im ZNS sind sie in den Leptomeningen, dem Hypothalamus, dem Thalamus und den Habenula ebenso präsent wie in der Dura mater des Rückenmarks (JOHNSON und KRENGER


Aus diesem Grund ist Stress häufig mit Unterzuckerung verbunden - Panik etc. sind die Folge - Adrenalin wirkt dagegen, indem es den Blutzucker wieder erhöht. Bei erschöpfter Adrenalinproduktion gibts daher auch viel mehr Histaminprobleme.
Adranalin ist der körpereigene Histaminantagonist.
Das heisst, dass "Gesunde" ihren Stress loswerden können wenn sie laufen, und solange sie ihre Marathons laufen geht es so einigermassen...kranke ersticken am stress dann

Was mir in diesem Zusammenhang wieder einfällt, ist die Wirkung von Schwermetallen und anderen Giften auf das ZNS, gut nachzulesen bei der Wirkung von Quecksilber aus Amalgam auf das Hirn.

Retrograde degeneration of neurite membrane structural integrity of nerve growth cones following in vitro exposure to mercury NeuroReport v.12, n.4 26mar01
How Mercury Causes Brain Neuron Degeneration
www.krank-durch-amalgam.de/Amalgaminformationen.htm

Da die Wege von Giften aus dem ZNS wohl sehr klein und schwierig sind, könnte ich mir vorstellen,dass eine Ansammlung von Gift im ZNS auf Dauer dafür sorgt, daß ständig eine zu große Menge Histamin ausgeschüttet wird, für die dann die Abbaumöglichkeiten nicht ausreichen oder vorhanden sind. Also eine ständige "Grundreizung" vorhanden ist, die sich dann bei der passenden Gelegenheit durch Stress, anstrengende Bewegung usw. erhöht und Wirkung zeigt.
Ein massives Trauma bzw. der posttraumatische Stress kann also offensichtlich auch den Grundzustand des Gehirns verändern.
Aktivierung des Stoffwechsels bei gleichzeitigem Mangel an grundlegenden Ressourcen führt zu einer Histaminausschüttung.
(Stress, körperliche Aktivität, Wärme, Überreizung aller Art, Hormongaben, Überbeanspruchung der Entgiftungsmechanismen durch chemische und sonstwie toxische Belastungen, auch durch Infektionen)

Gut (und gleichmäßig) mit Ressourcen ausgestattete Menschen sind ja auch belastbarer.
Die weniger belastbaren sind die mit den Ungleichgewichten im Stoffwechsel...

wie kann ich aber nun das Histamin effektiv wenn zuviel loswerden. Es gibt nur ein Mittel
Du kannst nur auf der Zuflussseite was verändern

da die abbaukapazität kaum beeinflussbar ist und daher der Histaminzufluss der das Fass zum überlaufen bringt verändert werden muss im ZNS, sonst ist irgendwann Feierabend. Stell dir ein Staudamm vor das Histamin blockieren soll, irgendwann bricht der wenn die Zuflussseite nicht verändert wird zusammen und dann Gute Nacht.

Histamin wird nicht nur durch die Nahrung aufgenommen, es entsteht (ich wiederhole das halt obwohl es in jedem Thread schon vorkommt) bei
-Infektionen
-allergischen und pseudoallergischen Reaktionen
-Hitze, Kälte, schwitzen, frieren, kratzen, freuen, ärgern
-....alles was ich gerade vergessen hab...wie Konzentration,
geistige Tätigkeit etc....
-Orgasmus
-beim aufwachen, bei jeder Änderung des Aktivitätsniveaus des ZNS
-und für den Thread hier: bei jeder Hirntätigkeit bevor ein anderer Neurotransmitter zum Einsatz kommt


Also nicht nur exogen sondern auch endogen.
Und wie man sieht kann man das nicht verhindern sondern nur den
Umgang damit bewusster gestalten..

Abgebaut wird durch DAO und HNMT: Und jetzt kommt es: Histaminblocker
behindern den Abbau. Wie erhöht man HNMT also die Zuflussreduzierung in das ZNS, keiner weiss es also muss man herausfinden wie man Histamzufluss verhindert im ZNS



Die einzig mögliche Hilfe ist es alle Enstehungsquellen zu kennen
 
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Vorsicht, der "gute Rat" stammt von jemandem, der kürzlich noch die Existenz von CFS/ME infrage gestellt hat. :rolleyes:

Dass Menschen bettlägrig werden können und keine Lebensenergie mehr haben, kann ein Blinder mit dem Krückstock erkennen - also sogar ich. ;)

Mich ärgert das 'C' in 'CFS'. Eine Erkrankung chronisch zu nennen, ist fatal, denn damit wird suggeriert, dass man sowieso nichts mehr machen kann als schicksalsergeben auf einen baldigen gnädigen Tod zu hoffen. Es gibt eine ganze Menge Krankheiten, die aus der Sicht der Schulmedizin unheilbar sind. Ist das wirktlich so? Oder spiegelt der Name nur das Versagen des modernen Medizinapparats?
 
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...Es gibt eine ganze Menge Krankheiten, die aus der Sicht der Schulmedizin unheilbar sind....

ja, das sehe ich auch so.

Deshalb sollte man immer dazu sagen: "schulmedizinisch unheilbar". Die Schulmedizin kann die Symptome, wie z.B. Schmerzen lindern. Sie kennt meistens nicht einmal die Ursachen, es ist vermutlich auch nicht eine, sondern mehrere.

Chronische Krankheiten sind zwar "chronisch", d.h. andauernd oder langwierig, sie kommen astrologisch vom Saturn und man hat sie sich langsam zugezogen, zum Unterschied von akuten Infekten.

Man kann sie aber auch wieder loswerden, aber eben nur mit aktiver Arbeit und Umstellung des Lebenswandels und der Ernährung, nicht einfach mit ein paar Pillen.

Vermutlich hat man auch nicht CFS durch Histaminintolerernz oder umgekehrt, sondern einfach beides und viele andere Symptome noch dazu.
 
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Vemrutlich hat man auch nicht CFS durch Histaminintolerernz oder umgekehrt, sondern einfach beides und viele andere Symptome noch dazu.

Genau so ist es. Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Ist das Immunsystem erst einmal am Boden, hat man schnell die ganz große Keim- und Parasitenparty an der Backe. :D

Wer sich da auf Blutwerte und andere Details konzentriert, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr ...

https://www.youtube.com/watch?v=lI1C_q8QOVU
 
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ps: viel wasser(was in der pdf steht) hat mein enkel auch nicht vor anaphylaktischen schocks bewahrt.

ihm geht es schon wie relaxfirst.
oma ich will nicht mehr leben.
es ist schwierig einen 13 lährigen wieder aufzubauen.
nicht einmal sein psychologe schafft das.

lg gabi
 
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relaxfirst

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also bisher wurden folgende Medikamente hier erfolgreich empfohlen, keine ahnung ob hilft:

Das wichtigste Medikament ist dabei Urtimed mit dem Wirkstoff Rupatadin, ein neuer wenig bekannter H1- Histaminblocker und evtl. Entscheidend ein PAF Hemmer. Letzteres ist wohl mit entscheidend bei dem Wirkstoff und dadurch hebt sih dieser von den anderen Antihistaminika ab.
Nehme es als 10mg Tablette 2 x 2 Stk. Und vertrage es ohne Probleme da nicht viele Zusatzstoffe enthalten sind. Das zweite ist ein natürlicher Leukotrienhemmer Boswellia Serrata 450 mg 2 x 3 Stk., im Buch ist der synthetische Montelukast genannt. Beides hat mich befähigt wieder Sport zu machen usw. Zum schlafen, da hatte ich auch Probleme, half mir Reines Melatonin (Schlafhormon) bezogen aus Holland, musste länger Suchen da oft mit vielen Zusatzstoffen. Auch Bromazepam nehme ich dauerhaft,jedoch in mikro dosis von 1,5 mg. Es blockiert sxhon die Mastzell degranulation über Stress ohne jedoch Abhängigkeit oder gar spürbare Sedierung zu erzeugen.

Ich habe generell die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt nach natürlichen Substazen zu recherchieren wie z.B Dem weihrauch als Ersatz für das Montelukast, was nach Literstur ähnlich stark wirkt. Ich bin gerade dabei nach einem natürlixhen H3 oder H4 Histaminblocker zu suchen, denn typischerweise sind diese Workstoffe in der Natur vorhanden, lange bevor sie in Medikamenten zum zuge kommen. Da die H3 und H4 Rezeptoren noch nicht lange bekannt sind, könnte dies schwieriger werden. Jedoch sind diese Rezeptoren ja wahrscheinlich für die neurologischen Reaktionen verantwortlich sowie das Entzündungsgeschehen
Bei mir hatten sich einige Bakterien in der Keilbeinhöhle eingenistet - durch einen verschleppten Infekt. Die Keilbeinhöhle sitzt zwischen den zwei Gehirnhälften und löst die gleichen bzw. ähnliche Symptome aus wie eine Hirnhautentzündung. Tatsächlich können da gezielte AB helfen. Aber nur ausreichend lange und hoch dosiert, da es dort eher schwierig ist, Bakterien zu eliminieren.

Empfehlung wäre Amoxiclav über 16 Tage, befrag mal einen Arzt dazu.
Chlamydien können auch so fies sein, das wurde ja auch schon mal gepostet.
Erst recht, wenn Du mehrere Bakterien hast, sind AB absolut notwendig.

Wichtig ist: hin zur Störfeld-Diagnose. Da ist etwas bei dir, das behandelt werden muss. Ist meine Meinung dazu.

Ach und noch etwas:
Ein Benzoeabhängigkeit lässt sich nur mit ganz langsamen Ausschleichen über Diazepam-Tropfen einigermaßen machen
 
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hallo relaxfirst,

vielen dank für deine antwort.
ich werde mir diese mittel besorgen.

kombiniertes antibiotika gegen sytemische candida und bakterien innerlich, hat er ein halbes jahr monatlich 10 tage,in verbindung mit seiner chemo bekommen.
ich weiß aber nicht mehr wie das kombinierte ab hieß.

zu POTS.
mein enkel hat auch migräne mit aura , wahrnehmungsstörungen und herzrasen.
eisbeutel auf den kopf und nacken helfen nicht, aber oftmals eisbeutel auf die brust.was auch gleich seine migräne mit lindert.



lg gabi
 
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Ganz wichtig alle Immunstimulierende Methoden oder Mittel nicht nehmen auch wenn es Arzt vorschlägt, da dies zu extremen Histaminauschüttungen und noch extremere Symptome führt, weil das Immunsystem schon so gut durch die hohen Histaminmengen am Überlimit bzw. am Ende ist und somit das ganze System ausser Kontrolle gerät.

Ich habe keins vertragen angefangen von GcMaf bis fast alle immunstimulierende Mittel von CFS Ärzten, da CFS zu 90 Prozent Mastzellenüberaktivität bzw Histaminüberschüttung des Körpers Überaktivierung des Immunsystems oder des ZNS ist. Das warnt auch Prof Moldering ganz besonders, da es bei seinen Klienten fast immer zu extremer Verschlechterung führte
 
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ich bin sehr für pflanzliches,

aber an meinem enkel probiere ich nichts aus.

ein heilpraktiker hat uns zur eigenurin theraphie und echinacea kur geraten.
nicht einmal ich habe das vertragen.
das haben wir an elias nicht ausprobiert.
 
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