Wunderheilung heute - kritische Betrachtung

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mag teilweise so sein (was auch zu Überheblichkeit führen kann) ...aber auch heute hat sie ihre Grenzen und wird/ muss sich noch wortwörtlich unendlich weiterentwickeln (die Wissenschaft).

Gleichzeitig hat sie aber auch dafür gesorgt, dass so viel altes wertvolles (Erfahrungs-)Wissen verschüttet wurde und viel Respekt vor Weisheit und bislang nicht Meßbarem verloren gegangen ist.
Ja, sicher, dem widerspreche ich nicht. Es kann ja auch jede(r) für sich selbst beantworten, ob er lieber im Jahr 1000 oder 1600 leben würde (mit Erfahrungen und Religion, aber ohne empirische Wissenschaft) oder heute. Allerdings wissen die meisten Leute nicht, wie es 1000 oder 1600 wirklich war, weil sie ein romantisches Bild dieser Epochen haben.
 
damals wurden Heiler und andere verbrannt, gevierteilt und sonstigen erfindungsreichen Foltermethoden unterzogen. Ganz so schlimm ist es heut ja nicht mehr... aber es ist noch ein weiter Weg. Besonders in Deutschland.
 
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Ich hatte bei der Familie eine radiästhetische Hausuntersuchung gemacht und die Krebskreuzung gefunden, die den Krebs verursacht hatte, Ich gab dem Mädchen Reiki, was sie als angenehm empfand. Der Mutter sagte ich, dass ich das nicht in dem Maß machen könne, wie es bei so einer schweren Erkrankung nötig sei. Die Mutter machte darauf eine Reiki-Einführung und behandelte die Tochter viele Stunden. Die nächste Kontrolle verlief wie geschildert.
Danke, @Locke 38, für die Schilderung. Hattest Du denn da Hinweise (vielleicht Befunde gesehen vorher/nachher), die die Krankheit sicher bestätigten? Und hat das Mädchen weitere Behandlungen erhalten?
 
geschenkt....und ich hätte mich wohl für den Sekten-Kommentar entschuldigt. ;)
Sag ich doch 😉

Wegen der möglichen Entschuldigung schaue ich nochmal (nicht jetzt), damit habe ich kein Problem. Es basierte auf etwas (aus einem ganz anderen Anlass in meinem Umfeld) Gelesenen, war als Frage formuliert(!), da nicht mehr ganz präsent, und bezog sich nicht auf einen Beitrag von Dir(!)

Falls Du Dich angesprochen fühlst, wäre doch eine direkte Antwort eine Möglichkeit statt einer Retour-Kutsche.
 
Falls Du Dich angesprochen fühlst, wäre doch eine direkte Antwort eine Möglichkeit statt einer Retour-Kutsche.

wer sollte sich denn angesprochen fühlen ? Ich bin da ansonsten aber recht immun gegen sowas. Und meine direkte Antwort hasttest du überlesen ? Warum ist es für dich eigentlich so wichtig, dass das Zitat von Sokrates statt Platon stammt ? Beide hätten es sein können. oder ? :whistle:
 
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Warum ist es für dich eigentlich so wichtig, dass das Zitat von Sokrates statt Platon stammt ? Beide hätten es sein können. oder ?
Nein. Sokrates und Platon vertreten zwei total verschiedene Philosophien. Du zeigst damit bloß (mal wieder, man kennt das ja schon von dir), daß du nur an Namedropping interessiert bist und überhaupt nicht an Inhalten. Und daß du offenbar auch nicht daran interessiert bist, aus eigenen Irrtümern etwas zu lernen -- oder auch: etwas überhaupt erst mal als einen Irrtum anzuerkennen. ;)
 
Platons gesamte Philosophie beruht sogar eigentlich darauf. Dir geht es also wiedermal um persönliches Bashing. Lass es, ok? Außerdem seid ihr offtopic.
 
Richtigstellungen von Aussagen sind aus meiner Sicht nie mehr
als die Aussage selbst. Und man muss da auch nicht so ein dickes Ding draus machen. Ein "oh, sorry, da hab' ich mich vertan" (bei dem niemandem ein Zacken aus der Krone fällt) hätte das Thema beendet.

Und wenn das
etwas überhaupt erst mal als einen Irrtum anzuerkennen.
schon bei so vergleichsweise banalen Fehlern so schwer fällt... Hier im Thread geht es ja um viel Komplexeres als einen vertüddelten Namen.

Wenn Du keine kontroverse - und durchaus auch etwas breitere - Diskussion möchtest, dann ist dieser Thread womöglich für Dich auch nicht passend (sondern der andere, aus dem dieser ausgelagert wurde). Ich meine das jetzt auch nicht flapsig, sondern ernst.
 
Danke, @Locke 38, für die Schilderung. Hattest Du denn da Hinweise (vielleicht Befunde gesehen vorher/nachher), die die Krankheit sicher bestätigten? Und hat das Mädchen weitere Behandlungen erhalten?
Ich habe mich auf die Aussagen der Mutter verlassen. Sie teilte mir das zeitnah mit. Es klang auch plausibel. Nach dem schlechten Nierenwert war die Chemotherapie abgebrochen worden. Ob sie wieder aufgenommen wurde, nachdem die Werte sich so überraschend gebessert hatten, weiß ich nicht. Jedenfalls hat das Mädchen das Erwachsenenalter erreicht und ein selbstständiges Leben geführt.
 
Platons gesamte Philosophie beruht sogar eigentlich darauf.
Aber nicht mehr, als jede Philosophie darauf beruht.

Es ist Sokrates, der das Nichtwissen zu seinem Ausgangspunkt macht:
„Sokrates, der Lehrer, tritt regelmäßig als Schüler auf. Nicht er will andere belehren, sondern von ihnen belehrt werden. Er ist der Unwissende, seine Philosophie tritt auf in der Gestalt des Nichtwissens. Umgekehrt bringt er seine Gesprächspartner in die Position des Wissenden. Das schmeichelt den meisten und provoziert sie, ihr vermeintliches Wissen auszubreiten. Erst im konsequenten Nachfragen stellt sich heraus, dass sie selbst die Unwissenden sind.“
Quelle: https://de-academic.com/dic.nsf/dewiki/1044367

Dort auch eine Richtigstellung: Das Zitat wird heute immer falsch übersetzt. Wenn schon, dann soll Sokrates gesagt haben: "Ich weiß, daß ich nicht weiß" oder noch genauer: "Ich weiß nicht-wissend".

Die Stelle lautet mit mehr Kontext so:
[Sokrates:] „Offenbar bin ich […] um eine Kleinigkeit weiser, eben darum, dass ich, was ich nicht weiß, auch nicht zu wissen glaube.“

Dir fehlt diese sokratische Weisheit. Du glaubst zu wissen, was du in Wirklichkeit nicht weißt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal so: Dieses ich weiß, dass ich nichts weiß (ursprünglich waren diese Worte noch anders und wurden wohl von Cicero dahin geformt), kommt aus einer Verteidigungsrede die von Sokrates vor einem Gericht ausgesprochen wurde und von seinem Schüler Platon aufgeschrieben wurde. Sokrates selbst hat keine Schriften hinterlassen; insofern muss man - wenn man dies dann glaubt - schon auf die Wahrnehmung Platons vertrauen.
 
Ich weiß, daß ich nicht weiß nett illustriert:

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Grüsse,
Oregano
 

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