Was fehlt mir? Keiner kann mir helfen...

Themenstarter
Beitritt
05.08.13
Beiträge
2
Hallo liebe Leute,

ich bin nun tatsächlich so verzweifelt, dass ich hier einen Beitrag verfasse. Vielleicht gibt es ja jemanden, der tatsächlich eine Idee hat.

Ich bin weiblich, 35 Jahre alt und habe 11 Monate alte Zwillinge.

Es ging mit ca. 20 Jahren / also vor etwa 15 Jahren los...

Die Symptome / Probleme:
- Unreine Gesichtshaut, Pickel teilw. juckend (nur im Gesicht)
- Gewichtsprobleme
- Haarausfall, stumpf, brüchig
- Fingernägel weich, durchsichtig, spalten sich
- schwaches Bindegewebe, sehr empfindlich mit blauen Flecken
- müde, antriebslos, lustlos, erschöpft
- Wasser in den Beinen
- Kopfschmerzen / Verspannungen
- geschwollene, an den Seiten bläulich verfärbte Zunge
- Juckreiz am ganzen Körper, teilw. Sehr stark (bis zum blutig kratzen, vor allem Füße und Hände)
- Muskelschwäche/schmerzen (z. B. beim Zopf machen schmerzen die Arme, dass ich sie wieder runter nehmen muss)
- Blähbauch, Blähungen
- niedriger Puls, frieren
- Manchmal gibt es „Schübe“ wo alles schlimmer ist, die Haut, die Erschöpfung, dann fühlt es sich an als ob ich Fieber hätte
- Meine Beininnenseiten sind sehr druckempfindlich (schmerzhaft)
- Gelenkschmerzen (Füße)

Nun ist es so, dass diese Probleme nach! Der Schwangerschaft noch einmal deutlich schlimmer geworden sind.

- Meine Haut ist schlimmer geworden
- Ich habe nach! der Schwangerschaft 35kg zugenommen (trotz absolut kontrolliertem Essen)
- Muskel und Gelenkschmerzen sind teilw. So schlimm dass ich nicht mehr laufen kann

Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die aber korrekt therapiert wird. Blutwerte i. O. Hier haben wir alles hoch und runter versucht, da der Verdacht bestand, dass es nicht die richtigen Medikamente waren etc.

So, nun das habe ich alles gemacht:

- Dermatologen, verschiedene Cremes, spezielle Hygiene
- Gynäkologen, verschieden Pillen, nun aber seit Jahren keine mehr
- Internist, Schilddrüse – i. O.
- Verschiedene Allgemeinmediziner
- Orthopäden (wegen Gelenk und Muskel-/Gliederschmerzen)
- Psychologen (sogar im Laufe der 15 Jahre schon bei 3 verschiedenen, da jeder Arzt der nicht mehr weiter wusste mich zum Psychologen schickte)
- Physiotherapeuten
- Heilpraktiker
- Homöopathen
- Allergologe
- Getestet: Zöliakie, Fruktose-/Laktose Intoleranz
- Endokrinologe
- Hals-Nasen-Ohren Arzt
- Neurologe

Im Speziellen nach der Schwangerschaft habe ich es, da sich auf normalem Wege nichts tat, mit Fasten versucht – kein Gramm Erfolg.

Dann habe ich meine Ernährung auf eine Vegane fett- und zuckerarme Kost umgestellt. In der Hoffnung, dass sich dadurch etwas ändert.
Viele Wochen – kein Gramm Erfolg. Auch keine anderen Erfolge (Pickel, Gelenkschmerzen) Nichts hat sich verändert.

Wobei ich hier erwähnen muss, dass ich schon seit eh und jeh auf meine Ernährung achte. (Ausschließlich biologisch, wenn es irgendwie geht saisonal und auch regional)

Nun war ich wieder bei einem Internisten, der mit Ultraschall und Blutuntersuchungen folgendes herausfand:

- Gallenstein
- Erhöhte Leberwerte

Er sagte aber, weder das eine noch das andere würde er behandeln. Den Gallenstein nicht, solange er keine Probleme bereitet und die Leberwerte wären noch vertretbar, da möchte er erstmal keine Medikamente geben.

Ich habe nun seit fast einem Jahr täglich schmerzen, kann mich durch die enorme Gewichtszunahme und die Gelenkschmerzen kaum bewegen. Ich bin wirklich verzweifelt..

Aber wer weiß, viell. Hat ja hier jemand eine Idee :confused:

Vielen Dank im Voraus!!
LG
Kathy

Ps
Mein persönliches Empfinden war immer dieses, dass ich gesagt habe „Irgendwie fühle ich mich wie vergiftet“
 
Beitritt
08.11.10
Beiträge
4.587
Hallo Kathy76,

ich bin nun tatsächlich so verzweifelt, dass ich hier einen Beitrag verfasse. Vielleicht gibt es ja jemanden, der tatsächlich eine Idee hat.
Meine Erfahrung ist, dass sich die meisten Infos und Berichte hier im Forum um Themen drehen, welche oft auftreten aber gleichzeitig von der Schulmedizin häufig nicht erkannt werden bzw. gar nicht untersucht werden. Das kann manchmal ganz einfache Gründe haben, wie ¨z.B. dass die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt.

Die Chancen hier hilfreiche Hinweise zu bekommen sind sehr gross und gerade, wenn Ärzte schon viel untersucht aber noch nichts gefunden haben.

Was nicht von der KK bezahlt wird, ist z.B. eine intrazelluläre Mikronährstoffanalyse auf Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren.

Mein Tipp ist es sich über diese Untersuchung zu informieren und sich einen Arzt oder Heilpraktiker suchen, der diese Untersuchung veranlasst.

Blaue Flecken treten z.B. bei Vitamin K Mangel auf.

http://www.symptome.ch/vbboard/nahrungsergaenzung/97520-labor-messung-mineralien-intrazellulaer.html

Vitamin B12 wird beim Hausarzt meist nur als Gesamt B12 im Serum gemessen, dieser Wert ist wenig aussagekräftig. Da könnte man noch weitere Werte durch den Hausarzt testen lassen, wie das Holotranscobalamin.

Vitamin D ist ein normaler Serumwert. Wurde dieser getestet durch deinen Arzt?

Zum Fruktosetest. Es gibt sogenannte Non-Responder bei denen der Test nichts anzeigt, obwohl eine FI vorliegt. Die Blähungen könnten durch eine FI verursacht werden. Erhöhte Leberwerte können durch eine FI verursacht werden.

Möglicherweise hast Du auch eine Sorbitintoleranz.

Grüsse
derstreeck
 

mehr

mehr

mehr

mehr

darleen

Hallo Kathy

Wenn die Leber schwächelt , dann ist die Entgiftung eben nicht gewährleistet

Hier könntest du ansetzen , die Leber zu entlasten , am besten mit einem Heilpraktiker

kommt auch deiner Verwertung von Thyroxin entgegen

mit Schulmedizin wird ja leider erst Etwas unternommen wenn es kurz vor der Zirrhose steht

die beiden Links könnten für dich interessant sein

Richtige Ernährung bei Lebererkrankungen - leber-info.de

Leber entgiften

Leberschwäche machen vielseitige Symptome und blockieren andere körperliche Abläufe

liebe grüße darleen:wave:
 
Beitritt
12.08.12
Beiträge
192
Hallo Kathy,

also als ich das so las dachte ich als allererstes an Eisen (-mangel oder irgendwas was mit der Verarbeitung des Eisens zusammenhängt...z.B. auch denkbar Hämochromatose/ Eisenspeicherkrankheit? D.h. du würdest zuviel Eisen einlagern und dies deine Leber und Gelenke auf Dauer enorm belasten...ist aber natürlich nur eine grobe Vermutung).
Da du ja schon x Ärzte aufgesucht hattest gehe ich mal davon aus dass der Ferritin-Wert bei dir abgeklärt ist!? Und wichtig wären auch die B- Vitamine, insbesondere B12 + Holotranscobolamin und zusätzlich zum Ferritin auch Transferrin und eventuell Transferrinsättigung...ähnlich wie bei den Schilddrüsenwerten schauen nicht alle Ärzte gleich gut auf alle Werte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
25.10.04
Beiträge
2.427
Hallo Kathy,

ich musste auch daran denken, was darleen schrieb.. man ist vergiftet, wenn die Leber so große Probleme hat.
Du könntest mal TCM (Traditionelle chinesische Medizin) versuchen. Die Diagnostik ist noch einmal ganz anders und sehr detailliert.

Mir haben Akupunktur, chinesische Kräuter und vorallem die Ernährungsumstellung nach den 5 Elementen riesen Fortschritte für meine Gesundheit gebracht.

Viele Grüße,
Kerstin
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo Kathy, nach meinem Wissensstand sind vermutlich die Leber und der Gallenstein erst mal das Problem schlechthin. Dass Dein Arzt hier nichts macht bzw. machen kann, finde ich ganz übel. In der Naturheilmedizin sieht das ganz anders aus. Wenn Du es Dir leisten kannst würde ich mir einen Heilpraktiker suchen, der die LeberGalleReinigung nach Moritz bzw. Clark im Programm hat.
Viele machen das hier auch in Eigenregie, ich habe auch gerade damit angefangen bei noch normalen Werten, was nichts zu sagen hat, da die Leberwerte erst sehr spät anschlagen. Also man kann bei normalen Leberwerten schon gut Probleme mit der Leber haben.

Hier mal ne Liste der Symptome die man im Zusammenhang mit der LeberGalleReinigung aufgestellt hat:

Betreute Leberreinigung

Hier die Methode, die hier auch seit Jahren diskutiert wird:

Vergiftete Umwelt, vergifteter Mensch

Dikussion der User und Anwender hier:

http://www.symptome.ch/vbboard/gesu...reinigung-fast-200-gallensteine-entfernt.html

Es ist gut, dass Du hier bist. ich meine, Du wirst eine Menge erreichen, wenn Du dran bleibst, ich habe hier auch jede Menge profitiert und tue es noch heute.
Kopf hoch:)

Alles Gute.
 
Beitritt
30.05.12
Beiträge
291
Gleich vorweg: ich bin Laie, möchte aber trotzdem ein paar Anregungen schreiben:

Sehr oft sind die Menschen vergiftet.

- Zahngifte

- Wohngifte (Schimmelpilze (riecht es muffelig in der Wohnung?), Holzschutzmittel, usw.)

- Gifte in der Nahrung

WICHTIG: die gesündesten Lebensmittel wirken wie Gift, wenn sie nicht mehr richtig verdaut werden können. Wie ist z.B. die Beschaffenheit des Stuhls?

Hohe Leberwerte können auf jeden Fall ein Zeichen der Vergiftung sein.

Mir persönlich geht es besser seitdem ich täglich einen Kaffee-Einlauf mache. Was braucht man dazu? Für 40 Euro einen Edelstahl-Irrigator (PVC sollte nicht verwendet werden), Darmrohre, Bio-Kaffee (grob gemahlen). Angeblich soll sich die Entgiftungsleistung der Leber bis zu 600-fach erhöhen. Im Internet kannst du viel darüber erfahren. Auf jeden Fall sollte man den Kaffee mindestens 10 Minuten im Darm behalten. Im Internet wird aber teilweise auch von dieser Methode gewarnt. Ich bin das Risiko aber gerne eingegangen.

PS: Schreib uns bitte mal, was du täglich ißt.
 
Beitritt
15.05.13
Beiträge
1.715
Hallo Kathy,

hast Du vielleicht eine Schwermetall-Belastung: Amalgam, Gold etc.? Auch andere Schadstoffe kämen in Frage (in der Wohnung, im Beruf).

Dein Gefühl des Vegiftet-Seins könnte richtig sein. Das war auch mein erster Gedanke beim Lesen der Aufzählung Deiner Beschwerden. Eine chronische Belastung mit Schadstoffen und Metallen passt auch zur schwachen Leber.

Grüße, Miglena
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Aber die Leber hat zum Glück ein unglaubliches Potential sich zu regenerieren.

Ich würde sehr auf das achten was ich esse. Austesten lassen, wieweit Du Lactose, Fructose, Gluten verträgst, denn wenn hier nicht anständig verdaut wird, wird Deine Leber auch gut belastet.
Nach meiner persönlichen Meinung sind glutenhaltige Getreide und Milchprodukte immer Störer, genauso natürlich wie Genussgifte und Lebensmittelzusatzstoffe.
Natur pur und zwar bio ist eine Wohltat für den Körper.

Wie Du einfach einige Gifte aus dem Körper bekommen kannst:
Ölziehen, dazu sagte mir sogar mein Zahnarzt, es würde erfolgreich sogar bei der Chemo angewendet:

Man nimmt einen TL Sonnenblumen oder Leinöl vor dem Essen in den Mund und kaut es ca.3 bis 4 Minuten, danach ausspucken, das Ganze 3 mal.
Danach mit Wasser mit einem halben Teelöffel Natron den Mund ausspülen.
Das Öl zieht die Gifte aus den Schleimhäuten. Bitte nicht länger ziehen pro Durchgang, weil sonst die schädlichen Stoffe wieder von der Schleimhaut aufgenommen werden.

Alles Gute.
 
Themenstarter
Beitritt
05.08.13
Beiträge
2
Ich bin ehrlich gesagt gerührt.
Ich hätte niemals gedacht, dass sich einfach so „wildfremde“ Menschen melden und sich die Zeit nehmen anderen zu helfen bzw. es zu versuchen.. Danke an Euch!

@derstreeck
Ich werde mir noch einmal die letzten Blutwerte vornehmen und genau nachschauen. Danke für Deine Hinweise! Als Laie weiß man ja auch nicht, auf was man achten muss, was vielleicht im Test fehlt oder ob man – wie Du erwähntest – trotzdem Probleme mit gewissen Lebensmitteln hat.

@ darleen
Vielen Dank! Ich werde mich einmal belesen

@ Alizea
Auch Deine Hinweise werde ich berücksichtigen, wenn ich mich durch meine Blutwerte arbeite. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht aus dem Stehgreif, ob diese Werte abgeklärt wurden. Wenn mein Arzt aus dem Urlaub zurück ist, werde ich sie mir umgehend zusenden lassen – Danke!

@ Kerstin
Vielen Dank, auch das ist ein Ansatz, eine Alternative, ich werde es im Hinterkopf behalten! Danke

@bestnews
Danke  Ja, ich denke auch. Ich werde mich da auf jeden Fall belesen, aber einen Heilpraktiker, der in den letzten Wochen schon fast 1.000,00 € von mir bekommen hat, (Gespräche, Medikamente, Speichel/Urintest) werde ich wohl erst einmal meiden. Dieser hielt sich an der Schilddrüse und kleinen Baustellen (etwas zu niedriger Progesteron Spiegel, Adrenalin etc. auf) Leider hat dies keine Linderung gebracht. Wobei ich ihn auch nicht direkt auf die Leber angesprochen habe, dass hat sich erst danach ergeben.

Ölziehen, da schwört ja meine Mum drauf, vielleicht sollte ich es jetzt tatsächlich einmal versuchen 
Gluten und Lactose habe ich schon versucht (jeweils ein paar Wochen auf Gluten und noch vor kurzem auf Lactose verzichtet). Hier gab es leider keine Besserung.

Fructose habe ich noch nicht versucht – werde ich mir auch im Hinterkopf behalten.

@gummiball
Mein zu Hause ist definitv Schimmelfrei und ich habe keine einzige Zahnfüllung, aber ich denke der Punkt Ernährung ist nicht zu verachten. Dein Hinweis klingt einleuchtend. Ich gehe sehr wenig zur Toilette und habe wie ja schon beschrieben oft einen Blähbauch. Interessanter Ansatz.. behalte ich im Hinterkopf, danke.

Ich rauche nicht, trinke kein Alkohol, nehme keine Drogen, ernähre mich fast auschließlich bio. Fertigprodukte + Auswärtsessen sind eine absolute Seltenheit. Auf Mischwürste u. ä. versuche ich auch zu verzichten.
Das nehme ich an einem Tag bspl. Zu mir:
- Kaffee, Wasser, Tee, wenig Apfelsaft
- Dunkles Körnerbrot, Tomate, Avocado, selten luftgetr. Schinken oder Kochschinken oder Käse
- Salat mit Zwiebeln, Tomaten etc. oder mal Nudeln / Basmati Reis / Kartoffeln
- Ca. 1 x /Woche ein Steak
- Apfel oder Pfirsich / Mango etc.
- Hin und wieder mal ein paar Gummibärchen oder ein Stück Schoki

@ Miglena
Wie ja schon erwähnt, habe ich keine Zahnfüllung. Sonst wüsste ich nicht woher, da müsste ich mich einmal detailliert belesen, was das sein könnte und woher es kommen könnte, danke!
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.098
Hallo Kathy

ich habe nur ganz kurz Deinen Beitrag überflogen, weil ich nicht so viel Zeit im Moment habe:

war ich wieder bei einem Internisten, der mit Ultraschall und Blutuntersuchungen folgendes herausfand:

- Gallenstein
- Erhöhte Leberwerte

Er sagte aber, weder das eine noch das andere würde er behandeln. Den Gallenstein nicht, solange er keine Probleme bereitet und die Leberwerte wären noch vertretbar, da möchte er erstmal keine Medikamente geben.
Wechsele den Arzt!
Ein Arzt, der sagt, dass erhöhte Leberwerte noch vertretbar sind, versteht von der Leber nicht viel.
Sind die Leberwerte erst mal erhöht, ist die Leber ganz sicher auch krank. Schon mit normalen Leberwerten kann eine Leber krank sein. Ja, es ist sogar möglich, dass man mit normalen Leberwerten eine (partielle) Zirrhose schon haben kann.

Man muss bei Deinen erhöhten Leberwerten untersuchen, ob Du nicht eine behandelbare Leberkrankheit hast.
Es gibt Leberkrankheiten, die man behandeln kann und behandeln muss, wenn man nicht noch viel kränker werden will.
Ich habe so eine, die man behandeln kann und muss (Kupferspeicherkrankheit).
Und es gibt noch die Eisenspeicherkrankheit, die man ebenfalls behandeln kann und muss. Die führt u. a. zu Gelenkproblemen, die Du offenbar hast.
Dass Du öfters blaue Flecken hast, spricht für eine Gerinnungsstörung und die Gerinnung ist bei Leberkranken oft gestört.
etc. etc.

Du hast bestimmt eine Leberkrankheit und man sollte herausfinden, welche es ist.

Ich rate in eine Leberambulanz einer Uniklinik zu gehen. Dort wird systematisch untersucht und das wäre sehr sinnvoll.


LG
Margie



Nachtrag:
Die Verschlechterung der Symptome nach der Schwangerschaft könnte ein Hinweis auf die Leberkrankheit "Eisenspeicherkrankheit" sein. Bei dieser Krankheit hat man eine Eisenüberladung und diese Eisenüberladung führt auf Dauer zu einigen Problemen wie Gelenkproblemen, später kann auch ein Diabetes entstehen, etc.
Es ist so, dass durch die Regelblutungen diese Eisenspeicherkrankheit bei Frauen teilweise therapiert wird, weil dadurch das überschüssige Eisen wenigstens teilweise ausgeschieden wird.
In der Schwangerschaft haben Frauen aber keine Regelblutungen, so dass sich die Problematik der Eisenüberladung durch eine Schwangerschaft verschärfen könnte und sich damit die Symptome verschlimmern können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo Kathy

Was margie schrieb stimmt, also dass man erhöhten Leberwerten auf jeden Fall genau nachgehen sollte. Gegebenenfalls auch beim Spezialisten.
Allerdings können erhöhte Leberwerte viele Ursachen haben und müssen nicht in jedem Fall
auf eine schwere Lebererkrankung hinweisen.

Die Leberwerte können durch verschiedenste Einflüsse auch vorübergehend leicht erhöht sein
, auch Medikamente können dies zb kurzfristig verursachen sowie andere Erkrankungen und Stoffwechselprobleme, manche Entzündungen und Infektionskrankheiten etc..
Die GOT kann zb auch bei muskulären Problemen ansteigen, möglicherweise können bestimmte Leberwerte auch bei Gallenproblemen ansteigen (zb alkalische Phosphastase)

Ich würde an deiner Stelle der Sache auf jeden Fall nachgehen, mich aber nicht zu sehr verrückt machen.

lg catlady ;)
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.098
Hallo Kathy

Was margie schrieb stimmt, also dass man erhöhten Leberwerten auf jeden Fall genau nachgehen sollte. Gegebenenfalls auch beim Spezialisten.
Allerdings können erhöhte Leberwerte viele Ursachen haben und müssen nicht in jedem Fall
auf eine schwere Lebererkrankung hinweisen.

Die Leberwerte können durch verschiedenste Einflüsse auch vorübergehend leicht erhöht sein
, auch Medikamente können dies zb kurzfristig verursachen sowie andere Erkrankungen und Stoffwechselprobleme, manche Entzündungen und Infektionskrankheiten etc..
Die GOT kann zb auch bei muskulären Problemen ansteigen, möglicherweise können bestimmte Leberwerte auch bei Gallenproblemen ansteigen (zb alkalische Phosphastase)

Ich würde an deiner Stelle der Sache auf jeden Fall nachgehen, mich aber nicht zu sehr verrückt machen.

lg catlady ;)




Hallo Catlady,


gegen "vorübergehende Leberwerterhöhung" spricht, dass Kathy aber seit 15 Jahren Beschwerden hat, die sehr typisch für eine Leberkrankheit sind und dass sie auch einen Gallenstein hat.

Wenn sie, was ich für denkbar halte, die Eisenspeicherkrankheit hätte, dann könnte man ihr mit einer Behandlung sehr effektiv helfen.

Das wäre auch kein Grund, sich verrückt zu machen, wenn man das hätte.

Im Gegenteil:
Nicht zu wissen, was man hat, macht einem eher verrückt, als wenn man endlich eine Diagnose hätte und eine Krankheit, die man behandeln kann.

LG
Margie
 

lisbe

Hallo Kathy,
hast Du eigentlich Haustiere? Wie isst Du gerne Dein Steak? Medium? Und wie sieht es bei Deinem Mann aus? Man tauscht ja nicht nur Säfte aus... :D
Als das Ganze anfing, waren da Reisen im Spiel? Welche Farbe hat Dein Stuhl? Hast Du Längst- und Querlinien an Deinen Fingernägeln? Gab es bei Dir irgendwelche Infekte, die sich mehr oder weniger, aber doch immer wieder wiederholten?

Grüße!
 
Oben