Vitamin D3 Therapie starten

Themenstarter
Beitritt
29.12.09
Beiträge
63
Hallo,

mein aktueller 25-Hydroxyvitamin D3 Wert beträgt: 14.1 ng/ml, den möchte ich auf > 50 ng/ml steigern nach folgender Formel:

37 ng/ml (Gewünschter Anstieg) * 70 kg (Körpergewicht) x 0.007 = 18.13 (Anzahl Kapseln Dekristol 20.000 Einheiten innerhalb 7 Tage)

Ich möchte die Therapie so machen:

- Anfangstherapie: 10 Tage, 2 Kapseln Dekristol/Tag (also 40.000 Einheiten) + 4 Kapseln Vitamin K2/Tag
- Erhaltungstherapie: D3 5.000 Einheiten/Tag + 1 x K2

Als K2-Produkt wollte ich das kaufen?
http://www.amazon.de/Super-mit-weiterentwickelten-K2-Komplexen/dp/B004GW4S0G/ref=cm_cr_pr_product_top

1x Dekristol+2x K2 zum Frühstück morgens und 1x Dekristol+2x K2 zum Mittagessen oder Abendessen.

Was meint Ihr?
 
Beitritt
08.11.10
Beiträge
4.541
Ich würde dazu noch Magnesiumchlorid transdermal nehmen. Also mit Magnesium würde ich schon 2 Wochen vorher beginnen.

Dann würde ich Vitamin D die erste Zeit niedrig dosiert nehmen, um zu sehen, ob ich es im allgemeinen vertrage.
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Clematis

- Anfangstherapie: 10 Tage, 2 Kapseln Dekristol/Tag (also 40.000 Einheiten) + 4 Kapseln Vitamin K2/Tag
- Erhaltungstherapie: D3 5.000 Einheiten/Tag + 1 x K2
Als K2-Produkt wollte ich das kaufen?
Super K mit weiterentwickelten K2 Komplexen, 90 Ka: Amazon.de: Drogerie & Körperpflege
1x Dekristol+2x K2 zum Frühstück morgens und 1x Dekristol+2x K2 zum Mittagessen oder Abendessen.
Hallo Jetztaber,

Eine Vitamin D-Kur ist nachvollziehbar, wenn ein Mangel vorliegt.

Warum willst Du aber noch K2 einnehmen?
K-Vitamine arbeiten mit A, C und E zusammen, zu D scheint keine oder nur eine sehr geringe Interaktion zu bestehen. Vitamin K (K1 und K2) sind zwar nicht toxisch, sie sind aber für die Blutgerinnung zuständig. Eine Einnahme, wenn kein Mangel besteht, könnte die Blutgerinnungsregulation durcheinander bringen. Hier ist Vorsicht geboten. Langzeituntersuchungen zu hochdosierten Einnahmen gibt es nicht.
Vitamin K (K 1 , K 2 und K 3 ) - Nebenwirkungen und Gegenanzeigen - PhytoDoc
Der Vitamin-Ratgeber: Alles über das Vitamin K
Diese Seite ist besonders informativ, aber leider in englisch:
Vitamin K | Linus Pauling Institute | Oregon State University
Deren Schlußfolgerung lautet:
Linus Pauling Institute Recommendation
It is not clear whether the AI for vitamin K is enough to optimize the γ-carboxylation of vitamin K-dependent proteins in bone (see Osteoporosis). To consume the amount of vitamin K associated with a decreased risk of hip fracture in the Framingham Heart Study (about 250 mcg/day) (44), an individual would need to eat a little more than ½ cup of chopped broccoli or a large salad of mixed greens every day. Though the dietary intake of vitamin K required for optimal function of all vitamin K-dependent proteins is not yet known, the Linus Pauling Institute recommends taking a multivitamin/mineral supplement and eating at least one cup of dark green leafy vegetables daily. Replacing dietary saturated fats like butter and cheese with monounsaturated fats found in olive oil and canola oil will increase dietary vitamin K intake and may decrease the risk of cardiovascular disease.

Older adults (>50 years)
Because older adults are at increased risk of osteoporosis and hip fracture, the above recommendation for a multivitamin/mineral supplement and at least one cup of dark green leafy vegetables daily is especially relevant.
Gekürzt Übersetzt:
Bei Osteoporose - Bedarf ca. 250mcg/Tag ODER eine Halbe Tasse Brokkoli oder einen große gemischten grünen Salat täglich. Da der genau tägliche Bedarf nicht bekannt ist: ein Multivitamin/Mineral-Präparat und mindestens eine Tasse dunkelgrünes Gemüse täglich - insbesondere bei über 50-jährigen. Gesättigte Fettsäuren wie in Butter und Käse sollten mit einfachen ungesättigten Fettsäuren wie in Oliven- und Canolaöl ersetzt werden, was die Vitamin K Zufuhr erhöht - beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor.

Dieser Ansatz ist gesünder als einzeln hohe Dosen von K2 einzunehmen. Durch das Multi-Präparat, inkl. K, plus Gemüse/Salat führt man dem Körper alle im synergistischen Sinne erforderlichen Stoffe zu. Ein Ungleichgewicht kann so vermieden werden.

Gruß,
Clematis
 
Themenstarter
Beitritt
29.12.09
Beiträge
63
Dekristol vertrage ich, habe ich früher schon mal genommen.

Ich wollte jetzt an den 10 Tagen täglich folgendes nehmen: 2x Dekristol + 4x LifeExtension Super K, verteilt auf 2 Mahlzeiten und Öl dazugeben (Leinöl, Olivenöl).

Im Buch "Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3" steht drin, daß man pro 10.000 IE D3 eine Super K-Tablette nehmen soll, in 1 Tablette sind 1.000 mcg K1, sowie 1.000 mcg K2 (MK-4-Variante) und 200 mcg K2 (MK7-Variante) enthalten. Auf die 2x Dekristol würde ich also 4 Super K-Tabletten pro Tag nehmen.

Mit Magnesiumchlorid transdermal täglich Arme + Beine einreiben? Da kaufen?
Magol Transdermal - 500ml

Ich bin 35 Jahre alt. Ist das alles ok so?
 
Zuletzt bearbeitet:

Clematis

Im Buch "Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3" steht drin, daß man pro 10.000 IE D3 eine Super K-Tablette nehmen soll, in 1 Tablette sind 1.000 mcg K1, sowie 1.000 mcg K2 (MK-4-Variante) und 200 mcg K2 (MK7-Variante) enthalten. Auf die 2x Dekristol würde ich also 4 Super K-Tabletten pro Tag nehmen.
Hallo Jetztaber,

das Buch wird bei amazon u.a. von einem Arzt kommentiert, der auch Dosen usw. angibt. Der hätte garantiert angegeben, wenn er zusätzlich zu K2 auch K1 verwendet hätte.

Ich habe mir das Buch bestellt, hochinteressant, nur damit Du nicht glaubst ich wollte Dir diese Therapie madig machen. Das liegt mir fern.

K1 und K2 (auch MK7 genannt) sind pflanzlichen bzw. bakteriellen Ursprungs, hohe Dosen soweit bekannt nicht toxisch.
Das aus K2 entstehende MK4 ist natürlich und unbedenklich sofern diese Umwandlung im Körper selbst erfolgt.
MK7 ist nur ein anderer Name für K2.

K3 ist chemisch hergestellt und davor wird wegen seiner Nebenwirkungen gewarnt, auch Verdacht auf krebsauslösend.
Aus K3 entsteht auch MK4, offenbar aber nicht mit dem Körpereigenen identisch, sonst gäbe es die K3 Nebenwirkungen nicht.
MK4 ist ein chemisch hergestelltes Produkt. Das kann also ähnliche Nebenwirkungen haben wie K3.

Wenn im Buch nun steht, daß man D3 mit K2 kombinieren soll, dann würde ich an Deiner Stelle auch nur K2 dazunehmen und nicht irgendeine Kombination die unter anderem auch K2 enthält, wie das von Dir ausgesuchte "super K". Die Leute, die bei amazon kommentieren sprechen ausschl. von K2. Daher sollte das K2 Präparat auch nichts sonst enthalten.

Das mit K2 wurde ausprobiert, nicht aber die anderen Kombinationen. Wenn Du das eigenmächtig änderst machst Du damit einen Eigenversuch und das könnte Probleme verursachen. Halte Dich an die Vorgaben im Buch, oder steht da, man solle auch K1 und MK4 nehmen?

Hier, nur als Beispiel gedacht, ein K2 aus Natto, entsteht durch Bakterien bei Gärung. Vitamin K2 - MK7

MK-4, Formel C31H40O2, Molekulargewicht: 444,66 - chemisches MK4
MK-7, Formel C46H64O2, Molekulargewicht: 649,00 - Vitamin K2
SUNGEN BIOTECH | Extrakinase,ExtraQ7,Probiotics,OEM*Service
Also ganz verschieden!

Also überlege nochmal ... ;)

Gruß,
Clematis
 
Themenstarter
Beitritt
29.12.09
Beiträge
63
Ich zitiere aus dem Buch: "Pro 10.000 IE D3 schluckte ich ein "Super K"-Vitamin von www.lef.org, das 1.000 µg K1 sowie 1.000 µg K2 der MK4-Variante und 100 µg K2 der MK-7-Variante enthält."
 
Beitritt
22.01.11
Beiträge
2.240
Moin,

Clematis: Deine Darstellung enthält viele Fehler - mal kurz:

Die K-Familie besteht aus 3 Gruppen.

K1 - pflanzlicher Ursprung
K2 - tierischer Ursprung
K3 - synthetisch und kommt in der Natur nicht vor

Ich kenne Niemanden, der K3 in seine Supplemente tut.

K2 hat mehrere Isomere - zu unterscheiden an der Länge der isoprenoiden Seitenkette.
Die (für uns) wesentlichen sind MK4 und Mk7 mit jeweils spezifischen Stärken

MK4 hat die schnellste und größte Aktivität, wird aber binnen weniger Stunden "verbraucht"; MK7 bleibt länger aktiv (idr. 1 Tag oder länger), ist aber weniger effektiv und K1 muss mW erst aktiviert/umgewandelt werden, bleibt dafür aber über mehrere Tage verfügbar.

D.h. Jede dieser Formen hat ihre Berechtigung und bei keiner sind mir irgendwelche Risiken bekannt (ausser dem Einfluss auf die Blutgerinnung)

MK4 kommt üblicherweise aus tierischer Nahrung (u.A. auch K1), MK7 aus Mikroben. Wie die Spupplemente im Einzelfall hergestellt werden, müsste man mal recherchieren....

Gruss
Karl
 

Clematis

K1 - pflanzlicher Ursprung
K2 - tierischer Ursprung
K3 - synthetisch und kommt in der Natur nicht vor
Moin Karl,

kannst Du mir bitte einen Link nennen, der das alles genau beschreibt - auch englisch ist OK? Die Seiten, die ich fand, nennen z.B. K2 als durchweg bakteriellen Ursprungs, überwiegend aus dem Darm, meist wird nur von K gesprochen, dann mal von 1,2,3 und das war's fast schon. Wikipedia ist auch nicht viel auskunftsfreudiger.

Da hab' ich mir bei der Suche einen abgebrochen und doch noch Mist gebaut :eek:), schauderlich!

Grüße,
Clematis
 
Beitritt
22.01.11
Beiträge
2.240
Moin Karl,

kannst Du mir bitte einen Link nennen, der das alles genau beschreibt -
Das Thema ist (leider) alles andere als simpel - es gibt über 100 K-Derivate und wenn es in die Tiefe geht, verstehe ich auch vieles nicht mehr.

Über K3 wird viel geredet, weil es dem Tierfutter zugesetzt wird. Grund ist die einseitige Mangelernährung, kaputte Darmflora wg. massenhaftem Antbiotikaeinsatz und weil das Zeug billig und lange haltbar ist.
Für menschliche Supplemente spielt das mW. keine Rolle.

Man kann sich also auf K1 und K2 beschränken.
Achja - K4 gibt es auch noch (auch synthetisch)

Aus meiner Linkliste:
Thema anzeigen - MK4 oder MK7 ? • Forum Anti-Aging und Prävention
http://www.mikronaehrstoff.de/pdf/Groe_Kis_Vitamin_K_2014.pdf?v=1
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/s...vlet/FUDISS_derivate_000000011482/Kroeger.pdf

Zu K1 habe ich wohl auch Unsinn gelabert - das muss ich selbst nochmal nachlesen...
..ist alles schon ein bisserl her. :D

Gruss
Karl
 
Themenstarter
Beitritt
29.12.09
Beiträge
63
Beitritt
07.12.14
Beiträge
348
Hallo ,

ich testete dieses hier --

http://www.symptome.ch/vbboard/nahrungsergaenzung/19644-magnesium-hochdosiert-27.html#post1063710

Wenn es unbedingt citrat sein soll , würde ich dieses empfehlen -Trimagnesiumdicitrat ( der elementare Mg-Gehalt ist nahezu doppelt so hoch ,wie der des gewöhnlichen Citrates )

Magnesiumcitrat Pur - www.magnesium-pur.de - Magnesium - Magnesiummangel - Magesium - Magnesium Pur Pulver S

Hier noch eine Info zum Vitamin D und seinen Wechselwirkungen mit anderen Nährstoffen: Warum Vitamin D mit Kofaktoren wie Vitamin K, Magnesium und Vitamin A kombiniert werden sollte.

Vitamin D: Wichtige Nährstoffkombinationen | Dr. Schweikart

Gruß !
 
Themenstarter
Beitritt
29.12.09
Beiträge
63
Dann hier mal eine Zusammenfassung für die 10 Tage:

- Dekristol, 2x pro Tag zusammen mit
- Super K mit weiterentwickelten K2 Komplexen, 4x pro Tag
- Trimagnesiumdicitrat pur in der 250 g Dose, wieviel pro Tag?

- Calcium + Vitamin A kaufen oder über Lebensmittel aufnehmen (Buttermilch, Edamer, Emmentaler, Kartoffeln, Karotten)?
 
Beitritt
08.02.15
Beiträge
2.017
Es gibt schon seit längerem neue Infos im Netz.
lt. Angabe eines Heilpraktikers der bei LEF nach gefragt hat, reicht eine Super K nach neuesten Studien lt. LEF für 20.000 - 40.000 IE Vitamin D3
So habe ich es gemacht, mittlerweile nehme ich überhaupt kein Vitamin K zu mir. Und nehme jeden Sonntag 50.000 I.E. Vitamin D3.

Sonnige Grüße und viel Erfolg mit der Therapie
Evgenij
 

Clematis

Das Thema ist (leider) alles andere als simpel - es gibt über 100 K-Derivate
Hallo Karl,

zusätzlich zu Deinen Links habe ich noch diese gefunden:
Vitamin D3 in hoher Dosierung
Die Wirkkraft von UV-Licht und hochdosiertem Vitamin D3 – NEXUS Magazin
Vitamin K vielseitiger als bisher gedacht - Stiftung OrthoKnowledge

Ich hatte auch eine Aussage gelesen, leider nicht wiedergefunden, daß Vitamin D3 hochdosiert einen Vitamin K-Mangel verursachen kann, der zu Herzrhythmusstörungen führen könnte. Das erklärt wohl, warum hier beides verwendet werden soll. Hast Du das vielleicht auch gesehen und wie würdest Du das einordnen?

Uwe Gröber schreibt in seinem Buch: Orthomolekulare Medizin, über diese Nebenwirkung von D3 nichts. In dem von Dir verlinkten Artikel von Uwe Gröbe, steht nur:

Während aktuelle Studien zeigen, dass Vitamin K2 in der Prävention und Therapie von Knochen- und Gefäßerkrankungen zunehmend an Bedeutung gewinnt, bleibt, bleibt das hohe Interaktionspotenzial mit Antikoagulanzien, das zu beachten ist!
Das Thema interessiert mich aus folgendem Grund sehr:
Ich habe den Gerinnungshemmer Marcumar abgesetzt - schwere Nebenwirkungen - was mit den dadurch unterdrückten Funktionen von K erklärbar wird. Benutze stattdessen Nattokinase, das fibrinolytisch wirkt, kein K enthält. Nehme dazu täglich 15.000 IE Vitamin D3. Dabei keine Nebenwirkungen.

Wenn also D3 hochdosiert zu einem Mangel an K1 und/oder K2 führt, käme das einer reduzierten Gerinnungsfähigkeit des Blutes gleich, was mir im Prinzip gut tut. Bei Gesunden wäre das aber ein CAVE - VORSICHT.

Bei einer Hochdosistherapie wie hier angefragt bzw. lt. Bowles, die auch mir vielleicht gut täte, müßte ich die Folgen für die Gerinnungsfähigkeit aber sehr genau kennen und berücksichtigen, vielleicht indem das D3 hochdosiert wird, K2 dagegen um einiges niedriger als hier vorgegeben.

Deine Gedanken dazu, wären mir eine willkommene Hilfe :)

Grüße,
Clematis
 
Beitritt
22.01.11
Beiträge
2.240
Moin Clematis,

Ich hatte auch eine Aussage gelesen, leider nicht wiedergefunden, daß Vitamin D3 hochdosiert einen Vitamin K-Mangel verursachen kann, der zu Herzrhythmusstörungen führen könnte. Das erklärt wohl, warum hier beides verwendet werden soll. Hast Du das vielleicht auch gesehen und wie würdest Du das einordnen?
Ja - das ist definitiv so. D kurbelt ja den Knochenstoffwechsel an und K wird gebraucht, die Mineralien in den Knochen (nicht in den Blutgefäßen) einzulagern. Je nachdem, wie weit der Prozess vorher am Boden lag (Instandhaltungsrückstau), kommt da ganz schön was in Bewegung und dabei wird das K verbraucht. Wenn Du dann nicht supplementierst, bleibt der Prozess wieder stecken und Ca und Mg bleibt als Plaque in den Gefäßen zurück.

Uwe Gröber schreibt in seinem Buch: Orthomolekulare Medizin, über diese Nebenwirkung von D3 nichts.
Hmm - eine "Nebenwirkung" ist das ja eigentlich nicht und physiologische Dosen (2000-5000 Einheiten D3/Tag) erfordern nicht unbedingt eine K-Supplementierung, aber eine massive D3-Aufsättigung ohne K wäre imho ein Kunstfehler, weil es einfach für den Prozess gebraucht wird. Das ist auch nicht unbedingt neu - die Frage ist, wie alt ist das Buch?

Ich habe den Gerinnungshemmer Marcumar abgesetzt - schwere Nebenwirkungen - was mit den dadurch unterdrückten Funktionen von K erklärbar wird
Ja - und nicht nur das.

Benutze stattdessen Nattokinase, das fibrinolytisch wirkt, kein K enthält.
Hilfreich können auch ordentliche Dosen VC, Fischöl und MSM sein. Denke, da findet man noch mehr.

Wenn also D3 hochdosiert zu einem Mangel an K1 und/oder K2 führt, käme das einer reduzierten Gerinnungsfähigkeit des Blutes gleich, was mir im Prinzip gut tut.
Ja - das ist scheinbar logisch, birgt aber ein Problem: Das primäre Problem ist ja nicht zu dickes Blut, sondern die zugesetzten Gefäße. Meist wird deshalb zu Blutverdünnern "gegriffen". Die Plaquen lassen sich auflösen - dazu braucht man aber K (das ist mehrfach belegt).

Persönlich würde ich eine Gratwanderung versuchen und vorsichtig (im Vollprogramm) mit Minidosen K anfangen und langsam erhöhen.

Mmn war das auch nur eine K-Form (glaube K1), die sich auf die Gerinnungsfähigkeit auswirkt. Könntest Du mal gezielt recherchieren....

...logisch wäre dann, mit Ca etwas zuückhaltend zu sein, damit es aus den "eingelagerten" Vorräten :D genommen wird.

Gruss
Karl
 

Clematis

Hmm - eine "Nebenwirkung" ist das ja eigentlich nicht und physiologische Dosen (2000-5000 Einheiten D3/Tag) erfordern nicht unbedingt eine K-Supplementierung, aber eine massive D3-Aufsättigung ohne K wäre imho ein Kunstfehler, weil es einfach für den Prozess gebraucht wird. Das ist auch nicht unbedingt neu - die Frage ist, wie alt ist das Buch?
Moin Karl,

vielen Dank. Habe mir das mal herauskopiert und gespeichert. Werde auf jeden Fall erst mal Deinen Hinweisen nachgehen, bevor ich da was mache...

Das Buch von Uwe Gröber ist die 3. Auflage von 2008, allerdings zuletzt überarbeitet bei der 2. Auflage 2002. Also nicht mehr ganz frisch...

Hilfreich können auch ordentliche Dosen VC, Fischöl und MSM sein. Denke, da findet man noch mehr.
Vitamin C und MSM nehme ich immer mal kurmäßig. Fischöl nur wenn ich mal Lachs esse, nicht so oft.

Ja - das ist scheinbar logisch, birgt aber ein Problem: Das primäre Problem ist ja nicht zu dickes Blut, sondern die zugesetzten Gefäße. Meist wird deshalb zu Blutverdünnern "gegriffen". Die Plaquen lassen sich auflösen - dazu braucht man aber K (das ist mehrfach belegt).
Bei mir sind die Gefäße durch Thrombosen zu. Das Marcumar sollte die Neubildung von Thromben verhindern (jetzt eben Nattokinase). Ich habe voriges Jahr eine lange Kur mit Padma28 gemacht, wodurch dicke Krampfadern verschwandern, das Mittel baut auch arteriosklerotische Ablagerungen ab und wirkt ganz allgemein sehr positiv auf Herz-Kreislauf ein.

Persönlich würde ich eine Gratwanderung versuchen und vorsichtig (im Vollprogramm) mit Minidosen K anfangen und langsam erhöhen.
Ja, vorsichtig - so in etwa stelle ich mir das auch vor. Zumal in Eigenregie, denn meine geliebte Ärztin ging vor 2 Jahren in Rente... und wegen "Ärztephobie" habe ich keine neue gesucht :D

Mmn war das auch nur eine K-Form (glaube K1), die sich auf die Gerinnungsfähigkeit auswirkt. Könntest Du mal gezielt recherchieren....
Das mache ich - :)

...logisch wäre dann, mit Ca etwas zuückhaltend zu sein, damit es aus den "eingelagerten" Vorräten :D genommen wird.
Auch das werde ich berücksichtigen.

Nochmals vielen Dank, Karl,

Liebe Grüße,
Clematis
 

Clematis

Moin Karl,

vielen Dank! Bei der zweiten bin ich noch am durcharbeiten - sehr gute und ausführliche Informationen, dazu fand ich weitere mich betreffende Themen.

Mit D3 hatte ich gestern ein AHA!-Erlebnis. 5 Jahre Psoriasis verschwanden vollständig nach 14 Tagen auf Fuerteventura. Ich dachte, das käme vom vielen Waten im Meerwasser - doch das war wohl eher die intensive und lange Sonneneinstrahlung am Meer und auf der Insel.

Bei K1 und K2 - unter Marcumar wunderte ich mich, daß ich ein Pfund Sauerkraut und viele grüne Salate essen konnte, ohne daß das auf den INR eine Auswirkung hatte. Da dürfte ein starker Mangel vorgelegen haben, wegen Marcumar, daher keine Reaktion. Da ich das Meßgerät noch habe, werde ich die beabsichtigte Selbstmedikation auch einigermaßen gut kontrollieren können.

Mal gespannt, was ich noch alles finde ;)

Grüße,
Clematis
 
Oben