Verzicht beim Essen - für viele (leider) ein Problem

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01.06.10
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Hallo ,

ich möchte ein Thema ansprechen, welches mir immer wieder begegnet.

Nach wiederkehrenden Diskussionen im Thread "Chronische Blasenentzündung - Wege aus dem Teufelskreis " u. a. ! stelle ich fest, das für Viele , auch viele User mit gravierenden gesundheitlichen Problemen, der Verzicht beim Essen offensichtlich das Letzte ist, was in Frage kommt bei den Versuchen zur Heilung .Obwohl es hier im Forum viele Berichte und gute Erfahrungen dazu gibt .....

Liebe Dora, Du bist hoffentlich nicht böse, wenn ich Dich hier zitiere:

Am Besten würde ich den Betroffenen gleich raten,
nichts mehr zu essen, um womöglich Krankheiten
aus den Füßen zu gehen.

Es muss doch jeder selbst wissen, was ihm gut und weniger gut tut.
Lebt nach dem Motto weniger ist besser und schließt nicht alles aus.

Ich kenne Fälle, da hat man nur noch Laktolose freie Lebensmitteln zu sich genommen und trotzdem Null Wirkungen gehabt.


Meine Erfahrung dazu, man merkt viele Probleme die durch heutige "normale" Ernährung verursacht werden erst, wenn man eine Weile auf viele "leckere" und liebgewonnene Nahrung verzichtet.

Ich würde mich freuen, wenn ich mich an dieser Stelle über eigene und andere Erfahrungen austauschen könnte. Damit in speziellen Threads dieses Thema nicht immer wieder kleingeredet wird......

Ich "verzichte" seit ca 5 Jahren auf viele schöne Dinge aus den Lebensmittelfabriken , esse für außenstehende Betrachter unnormal. Und bin dafür wieder fit und arbeits- und lebensfähig geworden.
Viele Beschwerden haben sich total verabschiedet ....aber Manches kommt nach "Schlamperei" wieder , so das ich heute für mich in der Lage bin, genau die Zusammenhänge zu erkennen zu in den Tagen vorher verspeisten vermeintlichen Köstlichkeiten.....

Ich freue mich auf regen Austausch !

LG K.
 
wundermittel
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01.06.10
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Meine "DIÄT" begann damit , das ich Milch und Milchprodukte meiden musste. Ich habe fast ein halbes Jahrhundert von sehr viel Milch und Käse gelebt. Habe aber seit Kindheit nicht zugeordnete Probleme gehabt. Diese mündeten dann in einem Totalzusammenbruch des Verdauungssystems und einem völlig geschwächten Stoffwechsel, massive Nährstoffmängel usw. Die Diagnose, genetische Laktoseintoleranz war dann der Anfang für ein neues Leben......gleichzeitig ließ ich auch jegliche Getreide- und Stärkeprodukte weg, das mir diese Dinge nicht bekamen habe ich früher zwar bemerkt, aber bis dato immer nur sporadisch gemieden. Es konnte also nur schlimmer werden....

Heute weiß ich, das Milch - und Getreideprodukte , vermutlich auch im Zusammenhang mit heutiger Produktionsweise , die Grundprobleme sind.

Trotzdem falle ich nicht gleich um ....wenn ich heute davon esse. Im Gegenteil, ich bin wieder so weit hewrgestellt, das ich die Probleme davon nur in wiederkehrenden Beschwerden ausmachen kann. Die haben es aber in sich....im Bauch scheint erst einmal alles bestens zu sein. Ist vermutlich bei Vielen so , der Körper kann Einiges ab und fährt Notprogramme ...man merkt es kaum.Aber das Übel kommt innerhalb weniger Tage schleichend zurück.

Ich werde weiter berichten.

LG K.
 
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10.01.04
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Ein wichtiges Thema, Kullerkugel :).

Ganz schwierig ist so eine "anormale" Ernährung, wenn eine Person in der Familie für die Ernährung zuständig ist und überhaupt keine Lust zu einer Umstellung hat und das alles eben anormal findet. Dabei haben manchmal auch eben diese Zuständigen für die Küche selbst Beschwerden, die durchaus auf eine unbekömmliche Ernährung hinweisen.
Ich kenne da ein paar Fälle, bei denen ich inzwischen gar nichts mehr sage, weil es einfach nichts bringt.
Allerdings beobachte ich auch, daß es Menschen gibt, die zwar wissen, daß sie bestimmte Lebensmittel besser weg lassen, die das aber einfach nicht fertig bringen (ist ja auch nicht einfach, vor allem am Anfang und dann noch gegen Widerstand und Spott). Sie erleben dann die ganze Kaskade aus direkten Reaktionen, verzögerten Reaktionen, körperlichen und geistig/psychischen Beschwerden, verlieren dann aber nach einiger Zeit das Thema "Nahrung" aus den Augen.

Hier eine Liste mit Büchern aus der "Klinischen Ökologie", die sich mit den Auswirkungen von unbekömmlicher Nahrung beschäftigen:
IFU Institut fr Umweltkrankheiten - Umweltmedizin in Bad Emstal

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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01.06.10
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Genau Oregano, so erlebt man es häufig....Wiederstand , Spott und Häme .Im leichtesten Fall ein mildes Lächeln meiner HÄ ....im schwereren Fall böser Streit mit "gutmeinenden" Angehörigen. Und auch wenn man Verantwortung für die Familienernährung selbst trägt, dann muss man oft gegen seine Grundsätze handeln.


Deine verlinkte Seite beschreibt schon in der Einleitung, wie es sich mit den Reaktionen verhält.....dieses Wohlgefühl nach unverträglichen Sachen hat ja seine Gründe...es werden Stressbotenstoffe ausgeschüttet, u.a. Adrenalin, die sorgen dann für angenehme Empfindungen und Wohlgefühl , Wachheit usw....aber nur kurzfristig. Wenn der Hammer kommt, wird eben neu gegessen ....der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Wenn die Nebennieren u.a. endokrine Drüsen sehr geschwächt sind durch die Dauerbelastung, dann kommt die Zeit , wo hier im Forum und anderswo Hilfe gesucht wird....Berichte von zunehmend jüngeren Menschen dazu sind häufig.

Ein junger Kollege brachte schon öfter zur Arbeit eine ganze Packung Milchschnitten mit als Tagesration,ist alles drin, was er bräuchte , nur damit wäre er fit und konzentriert...........nein Danke, wenn das normale Ernährung sein soll ....

Aber auch hochwertige Nahrung wie Obst, Vollkorn und Getreide können genauso wie Biomilchprodukte für den Einzelnen sehr krankmachend sein. Ich habe ja selbst lange an solche Empfehlungen geglaubt und meine Familie so bekocht und versorgt.
Ich koche nach wie vor für die Familie, oft fällt es gar nicht auf, das ich etwas verändert habe...auch bessere Ernährung kann sehr gut schmecken.
Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, das ich verzichten muss und das es eine eischränkende "Diät" sein soll. Der Preis dafür, eine wiedererlangte Gesundung ist Motivation genug.

Und oft passiert es, wenn Leute es zum ersten Mal merken das ich ihren Kuchen und Süßkram nicht esse, das sie anfangen zu überlegen.....und dann Wehwehchen aufzählen, die ich lange nicht mehr habe.

LG K.
 
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16.07.09
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Hallo liebe Kuku :)will nur sagen, habe dich gefunden.:freu:

lese erstmal mit.
Wie meinst du genau das Thema, oder ich bin zu müde heute: Verzicht beim Essen -Diät?

Muß ich nochmal drüber nachdenken.:eek:)

Auf jeden Fall ein wichtiges Thema :bang:

Liebe grüße von inchi :wave:
 
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01.06.10
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Hallo ,

Hallo liebe Kuku will nur sagen, habe dich gefunden.

lese erstmal mit.
Wie meinst du genau das Thema, oder ich bin zu müde heute: Verzicht beim Essen -Diät?

das ist prima, freue ich mich auch !:freu:

Weißt Du, mir fiel keine bessere Beschreibung ein, will damit sagen, das es um Einschränkungen beim Essen gehen soll , und eigentlich, das das keine "Diät" ist...sondern nur bessere Ernährung mit hoffentlich positiver Wirkung !...

LG Kuku
 
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31.08.08
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Danke liebe Kullerkugel ,genau mein Thema im Moment.

Liebe Grüße Glücksdrachenfrau:):fans:
 
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01.06.10
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Hallo liebe Glücksdrachen, das trifft sich ja gut...:wave:

LG K.
 
regulat-pro-immune
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03.11.12
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Hallo,

bei mir hat der Verzicht auf Essen auch zu einer besseren Gesundheit geführt. Ich versuche weitestgehend auf industriell verarbeitete "Lebens"mittel zu verzichten und mich naturbelassen zu ernähren. So werfe ich immer zuerst einen Blick auf die Incis. Wenn die Liste zu lang ist, kaufe ich das Produkt nicht. Der Rohkostanteil in meiner Ernährung ist dementsprechend hoch, ich trinke jeden Tag grüne Smoothies. Allgemein nutze ich den Mixer anstatt zu kochen.
Ein bis zweimal die Woche konsumiere ich Milchprodukte und einmal im Monat Fleisch oder Fisch. Das genügt, um meine Gelüste halbwegs zu beherrschen.
Grundsätzlich reduziere ich meine Kalorienaufnahme. Ich esse nur so viel, um gerade so mein Gewicht zu halten. Leider darf ich nicht richtig fasten, weil ich nur 52kg wiege (bei 168cm) und das dann zu riskant wäre.

Was hat sich verändert? Mein Immunsystem hat sich erholt. Früher habe ich wirklich jeden Infekt mitgenommen. Die Ärzte wollten mich quasi dazu zwingen, die Mandeln entfernen zu lassen und mindestens dreimal im Jahr hatte ich mit Herpes, Mundwinkelrhagaden und grippalen Infekten zu kämpfen. Ich bin dann irgendwann auf streng vegane Ernährung umgestiegen. Das hat zunächst geholfen, doch plötzlich bekam ich Hautprobleme. Ich litt ständig an kleinen juckenden Knötchen an den Beinen. Seitdem ich nun hin und wieder Fleisch und Milchprodukte esse, bin ich diese Hauterscheinungen auch wieder los.

Keine Ahnung, ob ich nun das perfekte Gleichgewicht erreicht habe, aber mir geht es zumindest sehr gut.
 
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31.08.08
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Hallo,bei mir ist es so ,ich muss viel essen ,sonst kann ich mein Gewicht nicht halten.

Das war immer schon so.

Ich bin ja schon was älter,und bei einer Größe von 1,72 cm ist 70 Kilo ja nicht viel,ich werde sonst so faltig im Gesicht:schock:

Ich habe sonst schon mal Süßes reingeschoben ,wenn ich gemerkt habe ,das die Kilos runtergingen.

Das will ich nicht mehr,es muss irgendwie anders gehen.

Ich esse auch recht häufig Rohkost,vertrage das auch gut.

Um diverse Allergien abzuklären habe ich bald einen Termin.

Ich freu mich so auf das Thema hier .

Kullerkugel ,kannst du mal so schreiben was du so isst?.:wave:

Liebe Grüße Glücksdrachen
 
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01.06.10
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Hallo Glücksdrachen, mache ich gerne....bin heute nur ganz schön müde. Ich wollte ja auch selbst weiterschreiben, freue mich sehr, das Ihr schon fleißig schreibt !

LG K.
 
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18.03.12
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Verzicht beim Essen - Diät ?

Liebe Kullerkugel:)

da komme ich einmal vom Blasenthread herùbergelaufen und schließe mich an,denn dieses Thema ist sehr wichtig und ein Austausch immer wertvoll.

Durch euch habe ich erkannt was gesunde Ernåhrung bedeutet und wie Krankheiten vermieden oder beseitigt werden kōnnen.

Es hōrt sich alles so einfach an ,doch muss man sich belesen und auch offen dafùr sein.

Ich bin es:bang:und stehe noch ganz am Anfang.
Zur Zeit mache ich eine Auslassdiåt mit kleinen Rùckschlågen:D

Aber es hat sich schon einiges zum Positiven verändert z.B.brauchte ich seit Mårz keinen Arzt mehr:freu:bin nicht mehr so erschöpft und mùde, habe weniger Heißhungerattacken und stehe wieder sehr oft in der Küche und esse nicht mehr schnell unterwegs etwas.

Das war ein kurzer Bericht von mir und ich freue mich über weitere Beitråge von dir,liebe Kullerkugel.

Liebe Grüße von Wildaster:wave:
 
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20.03.09
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Hallo Kullgerkugel,

dieses Thema finde ich sehr gut und wichtig.

Auch ich esse für die meisten exotisch. Durch gesundheitliche Probleme begann die Besschäftigung mit dem richtigen Essen bei mir schon mit 16 Jahren. Dann kamen viele Jahre mit Experimenten, um die für mich richtige Ernährung zu finden.

Da war ayurvedisch, makrobiotisch, nach Brucker, vegetarisch und auch vegan dabei.

Seit vielen Jahren schon ernähre ich mich ausschließlich von Lebensmitteln, also keinerlei Fertigfutter, Dosen oder Tütennahrung. Ich koche jeden Tag frisch, kaufe alle 3 Tage frisch ein, möglichst regional und nach Saison (also jetzt z.B: kein anderes Obst als Äpfel und Birnen). Es gibt Fleisch und Fisch, auch Milchprodukte, gute Öle, aber das meiste ist immer Gemüse.

Was für mich normal ist und mir einfach gut tut, sorgt bei neuen Bekanntschaften häufig für Gespräche. Ich bin dann eher erstaunt, dass es doch noch so viele Menschen gibt, die essen können, was sie wollen und es geht ihnen gut (trotz Cola, Milchschnitte und Burgern) und die so jemanden wie mich für einen Exoten halten.

Obwohl unser Forum ja zeigt wie viele Probleme haben mit der Nahrung. Und ich auch im Bekanntenkreis immer wieder höre, ich vertrage das nicht, da bekomme ich Durchfall ... aber es wird nichts geändert. Nö, sehe ich nicht ein. Mmh, verstehe so was nicht, aber muss ja jeder selber wissen.

Insgesamt finde ich ist es sichtbar, dass wir uns mit der heutigen Ernährung (also mit Industriekost und Tütennahrung) vielfältige Probleme geholt haben. Übergewicht, Nahrungsmittelintoleranzen, AD(H)S, zu große Kinder bei der Geburt, zahlreiche Erkrankungen, die als Ursache vor allem Vitalstoffmängel haben (das wird nur seltenst in Betracht gezogen).

Viele Grüße
julisa
 
regulat-pro-immune
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21.11.11
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Hallo Kullerkugel,

heute springe ich hier auch mal mit auf.

Das Thema Ernährung/Diät verfolgt mich schon seit nahezu 20 Jahren.

Damals machte ich aufgrund von Ganzkörperschmerzen und an 5 Tagen in der Woche Kopfschmerzen eine F.X.Mayr-Kur.

Am 4. Tag mußte ich die Brötchen und die Milch wegen Unverträglichkeit streichen, also fastete ich ganze 3 Wochen.
Wirklich: Nur Wasser und Tee.

Damals war ich zarte 30 Jahre alt. Fühlte mich in der 3. Woche super fit. Machte sogar Power-Airobic mit.

Das hatte auch riesigen Erfolg. ALLE Beschwerden waren wie weggewischt.
ABER: so nach ungefähr 4 Wochen kam der Heißhunger.

Seither habe ich wirkliche Eßstörungen.

Man findet so viele Diät-Formen. Alles hört sich immer ganz toll an.
Wenn ich mich dann mal daran mache, stelle ich oft fest: DAS ist nichts für mich. Unlängst habe ich es mal mit diesen grünen Smooties ohne Obst probiert. Bäh,.....

Was ist gesundes Essen?

Das sieht bei jedem anders aus.

Suche gerade auch einen Weg für mich. Fasten, so wie damals, das kann ich nicht mehr. Da machen die Nerven nicht mehr mit.

Julisa hat was erreicht, da will ich eigentlich hin.

Probleme macht es mir nur, dass mein Mann sehr sehr schlank ist. Und würde er essen wie ICH sollte, würde er total abnehmen.
Also sollte ich unterschiedlich kochen. DAS bekomme ich aber im Moment nicht gerafft.
Nicht nur, weil es am Herd zu streßig ist, sondern auch wegen dem Verzicht.

Dennoch fühle ich mich seit 3 Wochen so mies, dass ich dahingehend aktiv werden sollte.....

Dann: Spricht es sich mal herum, dass man beim Essen sehr wählerisch sein muß, wird man doch prompt nicht mehr eingeladen.
Wir Deutsche haben damit wirklich ein "gesellschaftliches Problem".
Man wird als unbequem empfunden.
Oder - wie geht es Euch in dieser Sache?

LG Eshita
 
Themenstarter
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01.06.10
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Hallo Eshita,

schön , das Du auch hier rein schaust...

Was ist gesundes Essen?

Das sieht bei jedem anders aus.


Suche gerade auch einen Weg für mich. Fasten, so wie damals, das kann ich nicht mehr. Da machen die Nerven nicht mehr mit.

Ich denke, Du hast völlig recht. Gesundes Essen für Alle gibt es nicht....aber der Verzicht auf Nahrungsmittel, die mir unverträglich sind, möchte ich doch nicht als "Diät" bezeichnen.

Ich esse anders, weil es mir damit besser geht, Einiges an Krankheiten / Problemen.. verschwunden ist.
Seit ich die Hauptverdächtigen ,Milchprodukte und Getreide , Zucker weglasse ...sind die Pfunde ganz alleine gepurzelt. Und ich finde, man kann gut ohne sie auskommen. Der einzige Knackpunkt ist, das ich nicht so viel unterwegs zum Mitnehmen habe. Den Zeitaufwand dafür bekomme ich nicht immer hin. Salate am nächsten Tag sind matschig, morgends vor der Arbeit am Herd kochen geht einfach nicht immer....

Dann: Spricht es sich mal herum, dass man beim Essen sehr wählerisch sein muß, wird man doch prompt nicht mehr eingeladen.
Wir Deutsche haben damit wirklich ein "gesellschaftliches Problem".
Man wird als unbequem empfunden.
Oder - wie geht es Euch in dieser Sache?

Also ich merke, wenn ich konsequent bin, das es akzeptiert wird. Und ich gehe auch mit ins Restaurant, schließlich kann ich meist Steak oder gegrillten Fisch bestellen, mit Salat.
Oder ich sage konkret bei der Bestellung, was ich nicht möchte....

Ich wünsche Dir, das Du heraus findest, was Dir nicht bekommt ....das dauert etwas und man muss sich langsam die Lebensmittel austesten....aber es lohnt sich.

LG K.
 

kopf

ich bin auswärts eingeladen , zum weihnachtsfest !
der aufwand wäre für mich zu gross ! ich verwende keramikpfanne ,glaswasserkocher und getreidemühle .wie soll ich das alles transportieren ,ohne auto ?
deshalb werde ich absagen !
ausserdem bin ich sehr anfällig und esse dann doch falsches ,dann und wann !

ernst genommen oder zumindestens respektiert wird man auch nicht so recht !
als hashimoto-men kann ich nicht mal deren salz zu mir nehmen ,da geht es schon los !

von besuchen in diesem jahr ,so habe ich den eindruck , habe ich mich nie mehr vollständig erholt . vielleicht liegt das auch an den total verstrahlten orten ,an denen ich war (w-lan,etc.)

LG kopf.
 
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21.11.11
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Ich wünsche Dir, das Du heraus findest, was Dir nicht bekommt ....das dauert etwas und man muss sich langsam die Lebensmittel austesten....aber es lohnt sich.

Danke Dir Kuku,

Dein Thread heißt ja Verzicht beim Essen - für viele (leider) ein Problem

Gerade DAS wollte ich eigentlich herausstellen:
Würde man nur für sich selbst kochen müssen, wäre das deutlich leichter.
Sitzen aber andere mit am Tisch, die ALLES essen können, was man selbst gerne essen würde,
dann kommt es zu diesem Verzicht.
Also für mich ist das wirklich sehr schwer, weil VIELES nicht vertragen wird.

Ich denke, da geht es sicherlich vielen so.

LG Eshita
 
Themenstarter
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01.06.10
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Lieber kopf,

das tut mir aber leid...

ich bin auswärts eingeladen , zum weihnachtsfest !
der aufwand wäre für mich zu gross ! ich verwende keramikpfanne ,glaswasserkocher und getreidemühle .wie soll ich das alles transportieren ,ohne auto ?
deshalb werde ich absagen !

Also ich denke, wenn es nur einmal ist...sollte man das Risiko mit ein bißchen Vorsicht ruhig eingehen....im Notfall Dein eigenes Salz mitnehmen und Salat usw....Essen in Gemeinschaft kann sehr schön sein.

Bei mir könntest Du bestimmt mitessen. Wenn ich an das letzte Weihnachtsessen denke....das pure Gänsefleisch, Sosse nicht angedickt , nur durch das mitgekochte Gemüse sämig....dazu Steckrübenmus , Fenchelgemüse , Maroni in Butter angebraten....den Rotkohl und die Klöße muss ich ja nicht mitessen. Ich habe dafür immer eine Schüssel geschnibbelten Eisbergsalat mit auf dem Tisch, der schmeckt mir auch mit Soße ....

Einer isst nur vegetarisch, Einer keinen Rotkohl, Einer keinen Fenchel....usw. Durch verschiedene Gemüse ist für jeden etwas dabei. Und hinterher Obstsalat bzw. für mich frisch Aufgeschnittenes , z.B. Honigmelone. Und Einer isst nur Fleisch , das sieht mehr nach Diät aus als bei mir....

Der Aufwand ist zwar groß, aber auch ohne meine Einschränkungen .

LG K.
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
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01.06.10
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Liebe Wildaster,

Liebe Kullerkugel

da komme ich einmal vom Blasenthread herùbergelaufen und schließe mich an,denn dieses Thema ist sehr wichtig und ein Austausch immer wertvoll.

Durch euch habe ich erkannt was gesunde Ernåhrung bedeutet und wie Krankheiten vermieden oder beseitigt werden kōnnen.

Es hōrt sich alles so einfach an ,doch muss man sich belesen und auch offen dafùr sein.

Ich bin esund stehe noch ganz am Anfang.
Zur Zeit mache ich eine Auslassdiåt mit kleinen Rùckschlågen

Aber es hat sich schon einiges zum Positiven verändert z.B.brauchte ich seit Mårz keinen Arzt mehrbin nicht mehr so erschöpft und mùde, habe weniger Heißhungerattacken und stehe wieder sehr oft in der Küche und esse nicht mehr schnell unterwegs etwas.

Das war ein kurzer Bericht von mir und ich freue mich über weitere Beitråge von dir,liebe Kullerkugel.

Liebe Grüße von Wildaster

Ich habe mich sehr gefreut, das Du hier rübergelaufen bist....weiß ich doch, was Du für Probleme hast....und Du bist ein gutes Beispiel , das man mit Konsequenz und gutem Willen auch so schlimme Probleme mit Ernährung beeinflussen kann. Ich habe in dem anderen Thread Deinen Bericht gelesen....ich wünsche Dir ganz doll , das sich die Heilung weiter so fortsetzt !

Kleine Rückschläge gibt es immer ....aber es geht auch immer wieder besser !

Ich denke, das Wichtigste ist, das man anfängt...etwas zu ändern. Auch kleine Erfolge machen Mut !

LG K.
 

kopf

Lieber kopf,

das tut mir aber leid...



Also ich denke, wenn es nur einmal ist...sollte man das Risiko mit ein bißchen Vorsicht ruhig eingehen....im Notfall Dein eigenes Salz mitnehmen und Salat usw....Essen in Gemeinschaft kann sehr schön sein.

Bei mir könntest Du bestimmt mitessen. Wenn ich an das letzte Weihnachtsessen denke....das pure Gänsefleisch, Sosse nicht angedickt , nur durch das mitgekochte Gemüse sämig....dazu Steckrübenmus , Fenchelgemüse , Maroni in Butter angebraten....den Rotkohl und die Klöße muss ich ja nicht mitessen. Ich habe dafür immer eine Schüssel geschnibbelten Eisbergsalat mit auf dem Tisch, der schmeckt mir auch mit Soße ....

Einer isst nur vegetarisch, Einer keinen Rotkohl, Einer keinen Fenchel....usw. Durch verschiedene Gemüse ist für jeden etwas dabei. Und hinterher Obstsalat bzw. für mich frisch Aufgeschnittenes , z.B. Honigmelone. Und Einer isst nur Fleisch , das sieht mehr nach Diät aus als bei mir....

Der Aufwand ist zwar groß, aber auch ohne meine Einschränkungen .

LG K.

das hört sich verführerisch an , Kullerkugel !
neulich war ich unterwegs ,hatte hunger und verlor die kontrolle !
ich stopfte eine ganze (kleine) quarktorte ,sie war reduziert im preis (etwas zu dunkel geworden beim backen ), in mich hinein . das war gut ,weil vom bäcker ,einem guten :)
ca. 2stunden später blaue hände und ich konnte den rucksack nicht mehr tragen ,solch schmerz im schulterbereich .

neue hoffnung gibt mir aminosäurepräparat .merke es augenblicklich.wahrscheinlich bin ich leer ,was die nicht selbstherstellbaren betrifft .das soll gleichzeitig ein tip sein !
sie sind extrem wichtig !!

LG
 
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