Unregelmässig wiederkehrende Symptome (Kopf, Müdigkeit, Nacken?, Nase?, Hals?)

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Hallo zusammen

ich bin Anfang 30, männlich und schleichend über mehrere Jahre (ca. 8+) Jahre habe ich nun festgestellt dass ich immer wieder unregelmässig unter einem diffusen Symptomkomplex leide. Die einzelnen Symptome sind recht diffus und fühlen sich sehr "erkältungsähnlich" an, jedoch ohne je Husten, Schnupfen, Auswurf oder eine Ansteckung meiner Partnerin herbeizuführen.

Folgende Symptome treten dabei (fast) immer zusammen auf:
- spezielle Art von Druck Kopfschmerz der nicht auf Schmerzmittel reagiert (im Vergleich zu meinen Kopfschmerzen bei echten Erkältungen; grundsätzlich wirkt Ibuprofen bei mir sehr gut); der Kopfschmerz ist eher so ein lästig-dumpf schmerzendes Druckgefühl mal im vorderen mal im hinteren Bereich.
- Müdigkeit/Abgeschlagenheit trotz ausreichend Schlaf (wie bei einem Infekt halt);
- Rücken bzw. Muskelschmerzen im oberen Bereich Schulter/Nacken (sowas tritt bei Erkältungen bei mir auch öfters auf)

Das ganze resultiert dann in verminderter Konzentrationsfähigkeit und Reizbarkeit wobei das wahrscheinlich eher Folgen der beschriebenen Symptome sind.

Dazu kommen unter Umständen noch brennende Augen, Mundtrockenheit, entzündetes Zahnfleisch und eine leicht verstopfte Nase (also angeschwollene Nasenschleimhaut?) wobei ich natürlich nicht garantieren kann, dass alle Symptome auch wirklich zusammenhängen.

Auffallend ist jedoch dabei, dass fast alle Symptome morgens eher besser sind und zum Abend hin eine deutliche Verschlechterung auftritt. Wenn die Symptome auftreten, dann dauert es meist so 4-6 Tage, bis sie wieder verschwinden. Über die Jahre würde ich vermuten, dass die Symptome etwas an Heftigkeit zugenommen haben aber ganz zu Beginn habe ich das immer für eine atypische Erkältung behalten und erst nach und nach ist mir klargeworden, dass ich immer wieder die zeitgleich die exakten Symptome zu spüren bekomme ohne dafür eine konkrete Ursache ausfindig zu machen.

Mein allgemeiner körperlich und psychischer Zustand ist gut. Standardmässige Blutuntersuchungen sind absolut unauffällig. In dem Zeitraum bin ich mehrfach umgezogen, war über jeweils längere Zeiträume stark gestresst und absolut tiefenentspannt, sprich meine Lebensumstände in dem gesamten Zeitraum waren sehr, sehr verschieden. Umwelttoxine und psychische Faktoren würde ich daher nahezu ausschließen.

Ernährung: Naheliegend wäre natürlich eine Reaktion/Intoleranz/Unverträglichkeit/Allergie auf ein Nahrungsmittel. Daher habe ich ein Ernährungstagebuch geführt, auch mit Weglassdiäten und repetitiven Speiseplänen, ohne dass ich einen konkreten Auslöser finden konnte.

Ich bin ehrlich gesagt mit meinem Latein am Ende. Bei den diffusen Symptomen weiß der Hausarzt gar nicht wo er anfangen soll und ich hab das Gefühl ich werde nicht Ernst genommen ("wenn das nach 5-6 Tagen vorbei ist, dann ist ja alles gut").

Hat hier jemand eine Idee, in welche Richtung ich noch ermitteln könnte oder wo es sich vielleicht lohnen könnte anzusetzen?

Gruss
 
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Hallo refemeffe,

ein paar Fragen hätte ich: wie oft tritt das auf? Und was ist eigentlich der Grund, daß du das "zu Beginn immer für eine atypische Erkältung" gehalten hast? Denn die Symptome klingen so, als ob sie auch in die Richtung Migräne weisen könnten. Aber oft hat man selbst ein ganz gutes Gefühl, wo die Sache herkommt, und ich glaube, bei Migräne fühlt man sich nicht erkältet (ich habe aber nur wenig Migräne-Erfahrung). Und sind denn die Nebenhöhlen mal abgeklärt worden, während die Symptome da waren?

Gruß
Malvegil
 
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Hallo refemeffe,

Ernährung: Naheliegend wäre natürlich eine Reaktion/Intoleranz/Unverträglichkeit/Allergie auf ein Nahrungsmittel. Daher habe ich ein Ernährungstagebuch geführt, auch mit Weglassdiäten und repetitiven Speiseplänen, ohne dass ich einen konkreten Auslöser finden konnte.
Es liest sich tatsächlich so für mich, daß ich an Allergien bzw. eher noch an Unverträglichkeiten denke. Da Du aber schon so gut wie alles ausgetestet hast, scheint das nicht die Ursache Deiner immer wieder auftretenden Beschwerden sein. Wie sind bei Dir Allergien ausgetestet worden (Prick-, RAST-, anderer Test)?

- Hast Du eigentlich schon einmal ausprobiert, ob Dir Antihistaminika bei einem solchen "Anfall" helfen?
- Hast Du auch an eine Histamin- bzw. Salicylatintoleranz gedacht?
- Hattest Du mal einen Unfall, bei dem die HWS in Mitleidenschaft gezogen wurde? Ist Dir aufgefallen, daß/ob Deine Beschwerden mit Bewegung zusammen hängen? (Ich denke an Kuklinski).
- Wie sehen Deine kompletten Schilddrüsenwerte aus )TSH, fT3, fT4, TPO-Ak, TG-Ak, TRAK, Ultraschall)?
- Sind Deine "Stress-Hormone" schon einmal bestimmt worden? Also u.a. ein Cortisol-Tagesprofil beim Endokrinologen oder auch durch Dich selbst, z.B. hier:
- Schläfst Du gut?
- Hast Du behandelte Zähne (wie?) oder sind Deine Zähne alle noch jungfräulich?
- Hat noch jemand in Deiner Familie ähnliche "seltsame" Beschwerden?

Grüsse,
Oregano
 
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Erstmal danke für die Antworten!

Hallo refemeffe,

ein paar Fragen hätte ich: wie oft tritt das auf? Und was ist eigentlich der Grund, daß du das "zu Beginn immer für eine atypische Erkältung" gehalten hast? Denn die Symptome klingen so, als ob sie auch in die Richtung Migräne weisen könnten. Aber oft hat man selbst ein ganz gutes Gefühl, wo die Sache herkommt, und ich glaube, bei Migräne fühlt man sich nicht erkältet (ich habe aber nur wenig Migräne-Erfahrung). Und sind denn die Nebenhöhlen mal abgeklärt worden, während die Symptome da waren?

Gruß
Malvegil

Die Kopfschmerzen sind weniger schmerzhaft und eher dauerhaft dumpf vorhanden und verbunden mit so "brain fog" und dem Gefühl nicht ganz klar zu sein. Migränekopfschmerzen sind eher pulsierend und deutlich stärker. Ich fühle mich bei Erkältungen immer schlapp und nicht klar im Kopf weshalb ich zuerst angenommen hatte es wäre sowas in die Richtung. Zumal die Dauer (knappe Woche) auch gepasst hat.

Auftreten ist unregelmässig aber so im Schnitt vllt jeden Monat 1x (so insg. 10x im Jahr).
Nebenhöhlen war auch so ein Gedanke den ich irgendwie nie so richtig nachverfolgt habe: wenn dann käme eigentlich nur eine chronische Entzündung in Frage und dann frage ich mich, wieso es die meiste Zeit keinerlei Probleme gibt und das Auftreten so getaktet periodisch verläuft. Ist aber trotzdem eine Idee, die ich beim nächsten mal zur Sprache bringen werde beim Arzt.

Hallo refemeffe,


Es liest sich tatsächlich so für mich, daß ich an Allergien bzw. eher noch an Unverträglichkeiten denke. Da Du aber schon so gut wie alles ausgetestet hast, scheint das nicht die Ursache Deiner immer wieder auftretenden Beschwerden sein. Wie sind bei Dir Allergien ausgetestet worden (Prick-, RAST-, anderer Test)?
Nein, sorry nicht falsch verstehen... Allergietests habe ich bisher gar keine gemacht, da ja überhaupt nicht klar ist ob bzw. auf was ich reagiere. Mit der direkten Einnahme von Lebensmitteln konnte ich auch nie eine Reaktion in Verbindung bringen. Scheint also wenn dann stark verzögert zu sein. Herzsymptome, Hautsymptome oder GIT Symptome zeigen sich auch nicht, weshalb eine klassische Allergie irgendwie unwahrscheinlich erscheint. Manchmal hab ich Blähungen oder recht starke Flatulenzen, aber auch das ist periodisch und da weiss ich nicht mal ob das wirklich pathologisch ist.


- Hast Du auch an eine Histamin- bzw. Salicylatintoleranz gedacht?
- Hast Du eigentlich schon einmal ausprobiert, ob Dir Antihistaminika bei einem solchen "Anfall" helfen?

Ja tatsächlich mehr als einmal. Bei den Ernährungsversuchen habe ich deshalb auch auf Histamin einen besonderen Fokus gelegt. Sowohl Provokationstests als auch Auslassversuche haben aber keinerlei Effekt gehabt. Ich kann locker eine Käseplatte mit Salami und als Nachspeise Erdbeeren mit Schokolade essen (auch über mehrere Tage), ohne da zwangsläufig einen Effekt zu spüren. Die Frage ist auch, wo ich für so eine Intoleranz aussagekräftige Beweise bekomme. Es gibt ja Stuhlanalysen auf DAO etc. aber wenn der Test negativ (also DAO i.O./normal) ist, habe ich nichts gewonnen.
Antihistaminika (Cetirizin und noch irgendwas) habe ich mal ausprobiert, gegebenenfalls nicht konsequent genug? Da meine Symptome anscheinend v.a. zentral auftreten (Gehirn), wirken die Antihistaminika überhaupt im ZNS (Blut-Hirn-Schranke)? Was mich wundert ist die Dauer der Symptome... selbst bei einer Histaminabbaustörung sind 5-6 Tage doch irgendwie arg viel. Mir ist auch schon die Idee einer MCAS gekommen aber da ist die Diagnostik ja noch eingeschränkter und behandlungsmässig ist die Prognose auch mau.

- Hattest Du mal einen Unfall, bei dem die HWS in Mitleidenschaft gezogen wurde? Ist Dir aufgefallen, daß/ob Deine Beschwerden mit Bewegung zusammen hängen? (Ich denke an Kuklinski).
Unfälle hatte ich eigentlich gar keine, zumindest keine mit bewusster HWS Schädigung. Meine Haltung ist sicher nicht die Beste aber Orthopäde sagt es ist alles ok. Chiropraktiker oder Osteopath wären vielleicht mal eine Anlaufstelle. Wer kann denn in die Richtung (HWS Syndrom) potentiell mehr bewirken?

- Wie sehen Deine kompletten Schilddrüsenwerte aus )TSH, fT3, fT4, TPO-Ak, TG-Ak, TRAK, Ultraschall)?
- Sind Deine "Stress-Hormone" schon einmal bestimmt worden? Also u.a. ein Cortisol-Tagesprofil beim Endokrinologen oder auch durch Dich selbst
- Schläfst Du gut?
- Hast Du behandelte Zähne (wie?) oder sind Deine Zähne alle noch jungfräulich?
- Hat noch jemand in Deiner Familie ähnliche "seltsame" Beschwerden?

Da die Standardwerte bei den Routinekontrollen immer voll im Rahmen waren ist Richtung Schilddrüse nie weiter gesucht worden (Ak etc.). Bei Hashimoto o.Ä. hätte ja über den langen Zeitraum eigentlich irgendwann eine deutliche Verschlechterung auftreten müssen. Auch sonst fehlen typische Schilddrüsensymptome.
Auch Stresshormone Cortisol war kein Thema, da lese ich mich nochmal was rein. Auf den ersten (Google) Blick sieht das gar nicht so verkehrt aus. Dann aber sicher an einem Tag mit Symptomen?
Hab immer Probleme einzuschlafen (aber das seit der Kindheit). Wenn ich einmal schlafe geht es aber meist sehr gut. Zähne waren als die Symptome zuerst aufgetreten sind (in den ersten Jahren) noch jungfräulich. In meiner Familie hat sonst niemand damit zu kämpfen.
 

knuddz

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Würde den Ansatz Stress weiterverfolgen.
Die Muskelverspannungen kommen A entweder aus Fehlhaltung/Wenig Bewegung oder vom Kopf.
Und wenn du sagst Brainfog dann ist Brainfog Kopf.

Die meisten deiner Symptome sind Stresssymptome. Ergo würde ich da mal auch ansetzen.
Zu wenig Cortisol macht etwas müde und schlapp. Macht Einschlafprobleme wenn du Peaks am Abend hast.
Hat mit Brainfog aber nicht unbedingt was zu tun.
Bei Brainfog gehts in Richtung Vitamin B6/B12/GABA/Glutamat/ Serotonin/Dopamin/Adrenalin/Noradrenalin und noch andere Vitamine und Mineralien/Spurenelemente.

Ich habe/hatte ganz ähnliche Symptome und versuche gerade man diversen Supplements wieder ein Gleichgewicht reinzubekommen. Du hast ja selbst schon die Vermutung das das Problem Zentral liegt, also würde ich mir mal genauer den Gehirnstoffwechsel anschauen.

Stress hilft natürlich nie und sollte grundsätzlich vermieden werden. Deine Perioden von Stress/absolute Entspannung ist völlig normal. Wenn du nochmal so einen Hänger hast, würde ich mal alle o.g. Messgrößen testen lassen inkl. Cortisol als Tagesprofil.

Ergänzend, wenn du Interesse an chronische Entzündungen hast dort weitere Werte checken lassen.
TNF Alpha, Interferon gamma/ beta, Hs CRP, Il 1 beta , Interleukin 6, Interleukin 10, sIL2r, LBP- LPS.
Das sind dann schon viele gute und verlässliche Werte ob es überhaupt eine Immunreaktion gibt. Gibt noch viele viele andere aber das macht als ersten Schritt nicht viel Sinn. Chronische kleine Entzündungen sieht man in der Regel nicht an den Leukos/Lymphos/Monos und Granus.
 
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Die Muskelverspannungen kommen A entweder aus Fehlhaltung/Wenig Bewegung oder vom Kopf - schreibt knuddz.
Solche Verspannungen können auch von einem Mangel an Mineralien, Aminosäuren usw. kommen. Oder von Giftbelastungen. Oder von unverträglichen Nahrungsmitteln ...

Grüsse,
Oregano
 

knuddz

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Wenn es so wäre, wäre es "immer" da.
Es tritt aber nur vereinzelt auf bevorzugt am Nachmittag und Abend. Morgens und Nachts eher weniger.
 

knuddz

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Das Buch will uns also erzählen das bin in Stunden der Vitalstoffabbau so stark ist das es diese Symptome geben könnte?

Was damit ausschließt das es unmöglich sein kann das durch erhöhtes Cortisol und erniedrigtes GABA in Verbindung mit erhöhtem Glutamat Adrenalin und Noradrenalin zu keiner Stressymptomatik kommt?

Wie will man denn das bitte schön erklären?

Symptome GABA Mangel:
  • Anfallsleiden
  • Angst
  • Bewegungsstörungen (z.B. Parkinson)
  • gesteigerte Schmerzempfindlichkeit
  • Kopfschmerzen
  • mangelnde Konzentrationsfähigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Muskelverspannungen
  • Nervosität
  • Panikstörungen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsstörungen (z.B. Depressionen)
  • Stress
  • Unruhe

Symptome zu viel Glutamat:
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen
  • Übelkeit
  • Gliederschmerzen
  • Hautrötungen
  • Hitzewallungen
  • Gesichtsmuskelstarre
  • Juckreiz.

Zu viel Cortisol
In diesem Artikel erfährst du, wie du einen zu hohen Cortisol-Spiegel erkennst und mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung das Cortisol senken kannst.

Denn ein verspannter Nacken, rasende Gedanken, unangenehme Stiche im Brustbereich sind nur einige der Symptome, die wir spüren, wenn wir drohen an den hohen Anforderungen unseres Alltags zu zerbrechen.

Im Volksmund nennen wir diesen Zustand “Stress”. Cortisol, also chronischer Stress, ist, in zu hohen Mengen, pures Gift!

Allgmein Noradrenalin
  • die Kontraktion (Engstellung) von Blutgefässen und dadurch die Steigerung des Blutdrucks sowie die Senkung der Pulsfrequenz.
  • Weiterhin fördert Noradrenalin die Aufmerksamkeit, Wachheit und Konzentration.
  • Es beeinflusst die Motivation und Motorik positiv und
  • hat Anteil an der Steuerung des Appetits.
  • Kurzfristig erhöht Noradrenalin die Entzündungsneigung,
  • hemmt aber langfristig ähnlich wie Cortisol die Aktivität der Immunzellen.
Tritt ein Mangel an Noradrenalin auf, so kommt es unter anderem zu

  • Motivationsabfall,
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.
  • Auch bei Depressionen scheint der Noradrenalinmangel eine wesentliche Rolle zu spielen,

Serotoninmangel:
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Innere Anspannung und Nicht-Abschalten-Können
  • Reizbarkeit und Aggressivität
  • Gedrückte Stimmung
  • Schlafstörungen
  • Veränderungen des Appetits und der sexuellen Lust
  • Verstärkte Schmerzwahrnehmung

Vitamin B6 Mangel
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Ekzeme
  • Blutarmut
  • Empfindungsstörungen
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • u.v.m

B12 Mangel:
  • Sensibilitätsstörungen bis hin zu Lähmungen
  • brennende Zunge
  • Kribbeln in Armen und Beinen
  • Gangunsicherheit, erhöhte Sturzneigung
  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit, Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Depression
  • Verwirrtheit
  • Haarausfall
  • Blutarmut

Hier findet man zwei sehr gute Seiten

Wenn er sich da nicht wieder findet wo dann?
Wobei ich einhaken muss. Ja Mineralien und Aminosäuremängel sind möglich da daraus halt die Neurotransmiter gebildet werden. Alelrdings selbst wenn Mineralien und Aminosäure vorhanden sind, heist es nicht das Neurotransmitter und B Vitamine in ausreichender Zahl vorhanden sind.

Meine 17 Aminosäuren waren alle gut insbesondere die Mineralien, trotzdem hatte ich schlechte Neurotransmitter.
Erstmal von Oben nach unten gucken als von unten nach oben.
 
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Redest du jetzt eigentlich von deinen eigenen Muskelverspannungen? refemeffe hat nichts von Verspannungen erwähnt.
 
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Muskelschmerzen können hundert Gründe haben, Verspannungen sind nur einer davon. Du machst vorschnelle Festlegungen wie ein schlechter Orthopäde.
 

knuddz

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Genauso wie alle anderen von seinen Problemen.
Diese Symptome treten aber gehäuft bei Burnout/Neursthenie/Depressionen auf die in Summe mit Neurotransmittern korrelieren (können).
 
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Kontroverse Diskussionen sind bei mir immer gerne gesehen ;)

Redest du jetzt eigentlich von deinen eigenen Muskelverspannungen? refemeffe hat nichts von Verspannungen erwähnt.

Sorry, mein Fehler! Tatsächlich gehen die Beschwerden im Hals/Nackenbereich auch mit Verspannungen einher. Ich denke allerdings nicht, dass die Verspannungen ursächlich für die weiteren Symptome sind. Ist aber ein bisschen das Henne-Ei Problem...

Noch eine Beobachtung, die mir so im Nachhinein eingefallen ist: Alkohol ist wohl ziemlich wahrscheinlich ein Trigger. Die Auswertung meiner Ernährungstagebücher legt Nahe, dass ich oft auf (moderaten) Alkoholkonsum mit den beschriebenen Symptomen reagiere. Sicher bin ich mir allerdings nicht, denn zum einen lagen immer etwa 24 Std. zwischen Alkoholkonsum und einer Reaktion und zum anderen habe ich eigentlich nie Alkohol getrunken, wenn die Symptome präsent waren. Die Symptome halten also dennoch bis zu 6 Tage an, obwohl ich nichts von dem (vermuteten) Trigger hinterhergebe. Und da Ethanol und seine Abbauprodukte sowie Histamin, Fuselstoffe etc. alle innerhalb von 24 (allerhöchstens aber 48) Std. abgebaut sein sollten, finde ich das recht komisch und weiss nicht wie das ins Bild passen soll.

Vielleicht fällt jemanden zusammen mit den Infos noch etwas spezifischeres ein? Ist es nicht auch komisch, dass meine Kopfschmerzen sonst mit Ibu wunderbar weggehen aber in diesen Fällen unverändert bleiben? (wie gesagt "Schmerz" ist übertrieben aber ein unangenehmes dumpfes Druckgefühl ist da...)

Bin jetzt dabei mir nochmal eine strategische Herangehensweise an eventuelle Tests zusammenzubauen. Man sieht ja auch hier im Forum oft, dass man nur lang genug testen muss um "etwas" zu finden. Wichtig finde ich daher, dass man ein gewisses Vertrauen in die Relevanz des Tests bzw. der Testergebnisse haben kann.
 
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12.05.11
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Hast du denn schon mal nach Alkoholunverträglichkeit recherchiert? Wenn ich bei Wikipedia lese
"tagelanges „Entkatern“ nach dem letzten Konsum (Muskel-/Gliederschmerzen)"

dann wäre das doch eine Überlegung wert?
 
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... sowie Histamin, Fuselstoffe etc. alle innerhalb von 24 (allerhöchstens aber 48) Std. abgebaut sein sollten,
Hallo refemeffe,

das muß nicht unbedingt stimmen. Es kann länger dauern, bis das Histamin abgebaut ist. Evtl. kommen ja noch andere Unverträglichkeiten und/oder Allergien dazu oder auch chronische Entzündungen oder auch Stress, wodurch die histaminbedingten Reaktionen verstärkt und verlängert werden können.
...

Histaminintoleranz-Symptome: Dauer

Akute Histaminintoleranz-Symptome

Erste Histaminunverträglichkeit-Symptome wie laufende oder verstopfte Nase, Hautrötungen oder Bauchschmerzen entwickeln sich einige Minuten bis eine Stunde nach dem Konsum histaminreicher Nahrungsmittel. Einige Stunden später können Durchfall, Herz-Kreislauf-Probleme und weitere Symptome hinzukommen. Meist ist bei solchen akuten Symptomen der Histaminabbau durch das Enzym DAO gestört. In der Regel klingen die Beschwerden bald von selbst wieder ab. Die Dauer lässt sich aber nicht genau vorhersagen, weil nicht jeder Mensch gleich reagiert.

Chronische Histaminintoleranz-Symptome

Dauern die Beschwerden über längere Zeit an, könnte die Ursache in einer Fehlbesiedelung der Darmflora, einer Erkrankung der Mastzellen oder einer Störung des zweiten histaminabbauenden Enzyms, der Histamin-N-Methyltransferase (HNMT), liegen. Auch eine Kombination dieser Ursachen ist möglich.
Falls Sie nach dem Konsum histaminhaltiger Nahrungsmittel allergieähnliche Beschwerden wie schlagartige Hautrötungen, Fließschnupfen oder Juckreiz entwickeln, sollten sie diese immer von einem Arzt abklären lassen.
...

Grüsse,
Oregano
 

knuddz

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24.02.18
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Nee, ist nicht komisch. Es gibt viele Körpereigene Stoffe die Schmerz verursachen, Schmerz verstärken und Schmerz unterdrücken. Ist von den einen zu viel und von den anderen zu wenig da kannst du automatisch Schmerzen bekommen. Und nur weil dich ein Fahrradfahrer dir die Vorfahrt genommen hat und du dich aufregst...
Was ich machen lassen würde weist du ja.
 
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13.01.21
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Hast du denn schon mal nach Alkoholunverträglichkeit recherchiert? Wenn ich bei Wikipedia lese
"tagelanges „Entkatern“ nach dem letzten Konsum (Muskel-/Gliederschmerzen)"

dann wäre das doch eine Überlegung wert?

Tatsächlich ist die Art von Alkoholunverträglichkeit die Wikipedia dort erläutert genetisch und basiert auf Acetaldehyd Akkumulation. Die Symptome sollten recht schnell nach Alkoholkonsum auftreten, da der Körper sofort mit dem Ethanolabbau beginnt. Mein Gentest zeigt keinerlei Auffälligkeiten bei der für diese Art von Unverträglichkeit bekannten SNP. Die Zeitverzögerung von immerhin 24 Std spricht auch gegen diese Art - ausserdem fehlen alle weiteren Symptome (als kleine Anmerkungen: übliche Katerkopfschmerzen gehen bei mir mit Ibu auch weg ;) ). Zudem würden meine Probleme dann ja nur auftreten, wenn ich Alkohol trinke!

Hallo refemeffe,

das muß nicht unbedingt stimmen. Es kann länger dauern, bis das Histamin abgebaut ist. Evtl. kommen ja noch andere Unverträglichkeiten und/oder Allergien dazu oder auch chronische Entzündungen oder auch Stress, wodurch die histaminbedingten Reaktionen verstärkt und verlängert werden können.


Grüsse,
Oregano

Ja, dass Zusammenspiel mit verschiedenen Unverträglichkeiten oder chronischen Entzündungen (Stress zähle ich mal dazu) klingt plausibel. Andersfalls hätte ich wohl längst viel gezielter einzelne Trigger durch die Ernährungsbeobachtung identifizieren können. Alles was aber mal unter Verdacht stand (z.B. Knoblauch, Zwiebeln, Paprika...) haben in einer "Provokationswoche" genau 0 Symptome hervorgerufen.

Nee, ist nicht komisch. Es gibt viele Körpereigene Stoffe die Schmerz verursachen, Schmerz verstärken und Schmerz unterdrücken. Ist von den einen zu viel und von den anderen zu wenig da kannst du automatisch Schmerzen bekommen. Und nur weil dich ein Fahrradfahrer dir die Vorfahrt genommen hat und du dich aufregst...
Was ich machen lassen würde weist du ja.

Auch die Grundidee von dir halte ich für grundsätzlich plausibel. Ich denke mal zuallererst werde gezielter Richtung Stress und Entzündung analysieren und dann schauen inwiefern eventuell ein (ursächlicher?) Mangel an Mikronährstoffen/Vitaminen/… vorliegt.
 
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21.01.21
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hi ich finde den vorschlag von oregano mit der hws (kuklinski) auch plausibel. die frage ist mMn aber nicht, hattest du mal einen schlimmen unfall, sondern eher, hattest du evtl auch mal einen nicht so schlimmen unfall oder regelmässige erschütterungen beim sport (z.b. stürze, mountainbiken, etc) und sitzt du oft in schlechter haltung vor dem pc. würde auch auf jeden fall die hws nach funktionellen störungen absuchen in richtung instabilität. die nebehöhlen könnten zb geschwollen sein durch reizung der nerven im nacken. ansonsten wäre dein symptomkomplex möglicherweise dem chronic fatigue syndrome zuzuordnen? google das mal, aber informiere dich eher auf seiten von vereinen/verbänden (mepedia, mecfs schweiz) , englischsprachige sind meist besser informiert und berichten über leicht übersehbare symptome wie alkoholintoleranz etwas ausführlicher. aber auch beim cfs sind es erste zusammenhänge mit craniocervicaler instabilität bekannt geworden, deswegen mein tipp unbedingt nach der hws schauen.
 
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13.01.21
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hi ich finde den vorschlag von oregano mit der hws (kuklinski) auch plausibel. die frage ist mMn aber nicht, hattest du mal einen schlimmen unfall, sondern eher, hattest du evtl auch mal einen nicht so schlimmen unfall oder regelmässige erschütterungen beim sport (z.b. stürze, mountainbiken, etc) und sitzt du oft in schlechter haltung vor dem pc. würde auch auf jeden fall die hws nach funktionellen störungen absuchen in richtung instabilität. die nebehöhlen könnten zb geschwollen sein durch reizung der nerven im nacken. ansonsten wäre dein symptomkomplex möglicherweise dem chronic fatigue syndrome zuzuordnen? google das mal, aber informiere dich eher auf seiten von vereinen/verbänden (mepedia, mecfs schweiz) , englischsprachige sind meist besser informiert und berichten über leicht übersehbare symptome wie alkoholintoleranz etwas ausführlicher. aber auch beim cfs sind es erste zusammenhänge mit craniocervicaler instabilität bekannt geworden, deswegen mein tipp unbedingt nach der hws schauen.

CFS ... klar taucht das bei der Symptomsuche nach Müdigkeit, Muskelschmerz, etc. auf aber da passen (zum Glück) doch einige Sachen nicht so ganz z.B. tun mir Sport und Auspowern eher gut.

Ansonsten danke für deine Meinung zur HWS: zu wem geht man denn zur Abklärung für sowas am Besten? Orthopäden als die eigentlichen Fachleute auf dem Gebiet scheinen das nicht wirklich ernst zu nehmen, wenn keine wirklichen Probleme erkennbar sind. Gibt es Chiropraktiker oder Osteopathen die sich mit HWS (in Verbindung mit Kuklinski) auskennen?
 
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