Diverse Symptome, NMUs und Chemikalienunverträglichkeit

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Hallo zusammen,

ich habe bereits seit ca. 10 Jahren diverse Probleme, die auch mit verschiedensten Ansätzen nicht wirklich in den Griff zu bekommen sind.

Meine Symptome sind allgemein Gelenkschmerzen, Müdigkeit ständig, Muskelschmerzen, belegte Zunge , Duftstoffe / Chem Unverträglichkeit, Hitzewallungen, Augen gereizt, Flush, brennende sehr empfindliche Haut, Juckreiz, Druck auf Brust, Hals zu , Flushs, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Benommenheit, teils auch Bauchschmerzen / Gastrosymptome aber eher selten.

Die folgenden Ärzte habe ich u.A. bereits besucht:


Uniklinik Münster - Allergologie (ausschluss Mastozytose)
Uniklinik Bonn - Allergologie (ausschluss Mastozytose)
Rheumatologe ( vor 5 Jahren ANA Titer grenzwertig 1:80, sonst unaufällig)
Schmallenberg Allergieklinik (vor 5 Jahren, dazu mehr unten)
Versch. Allergologen
Urologe (Östrogen war vor Jahren mal erhöht, kürzliche Hormonuntersuchung unaufällig. In der Vergangenheit Chlamydien Infektion mit Antiobiotika behandelt)
Endokrinologe (Einmal B12 Mangel festgestellt, Knoten Schilddrüse produziert aber keine Hormone)

Beim Hausarzt habe ich vorsorglich für einen unklaren roten Fleck am Bein einmal 3 Wochen Antibiotika bekommen (falls es Borreliose sei), eine Zeit danach fingen die Duftstoffprobleme an. Ich meine es war damals keine Borreliose und vermute eher, dass die lange Antibiotika Kur meinem angeschlagenen Körper den Rest gegeben hat.

In der Allergieklinik in Schmallenberg wurde zunächst eine Basiskoste (Kartoffeln & Reis) angesetzt und dann nach und nach oral provoziert, außerdem werden die ganzen Standardallergietests (Prick & Patch) ausgeführt.

Gefühlt war ich auch nach der Eliminationsdiät nicht wirklich symptomfrei (Reis vertrage ich mMn immer noch nicht gut), ich habe auch heute noch oft das Gefühl, dass es fast nichts gibt was nicht irgendeine Art von Beschwerde auslöst. Daher habe ich auch gewisse Zweifel an den oralen Provokationen da sich die Auswertung ja auch rein auf mein Empfinden stützt.

In der Klinik kamen dann auf jeden Fall raus, dass ich IgE Allergien auf Gräser und Hausstaub habe (war auch schon bekannt). Beim Patchtest gab es eine ganz leichte Reaktion auf Duftstoffe (wurde aber nicht als positiv gewertet).
Bei den oralen Provokationen kam eine Reaktion auf Histamin, Sellerie (obwohl keine Reaktion beim Pricktest), Nickel (keine Reaktion bei den anderen Allergietests, auch nicht beim Patchtest) und Konservierungsstoffe (wurde als Gruppe angegeben mit Benzoate, Sulphate und noch ein dritter Stoff der mir gerade nicht einfällt).

Die längste Zeit habe ich trotz der Diagnose einfach vollwertig mit hohem Anteil an pflanzlicher Nahrung gegessen und nicht speziell auf die UVs geachtet. Milchprodukte meide ich, weil Sie mir nicht gut zu bekommen scheinen (keine Laktoseintoleranz, keine IgE Allergie). Gefühlt habe ich aber nach jedem essen zumindest leichte Symptome wie brennende Füße und Hände, Benommenheit.

Candida wurde mehrfach ausgeschlossen und einer kürzlich veranlassten Stuhluntersuchung bei Ganzimmun kam das folgende raus:

Candida im grünen bereich
Geotrichum im grünen Bereich
keine Schimmelpilze nachgewiesen

Alpha-1-Antitrypsin (Leaky Gut) 9,0 mg/dl (grüner Bereich)
Eosinophiles Protein X (Nahrungsmittelallergie) 108,4 ng/ml (grüner Bereich)
Sekretorisches IgA (Schleimhautimmunität) 1149,4 µg/ml (grüner Bereich)

Stuhl pH Wert 6,0 (grüner Bereich)

Flora:
Escherichia coli <1x10^4 (komplett roter Bereich -> viel zu niedrig)
Enterobacter species 4x10^5 (komplett roter Bereich -> viel zu hoch)
Clostridium species 1x10^6 (gerade eben roter Bereich -> zu hoch)
Clostridium difficile negativ

Bifidobacteriem species 2x10^9 (unterer grüner Bereich -> ok)
Lactobacillus species <1x10^5 (komplett roter Bereich -> viel zu niedrig)
Enterococcus species <1x10^4 (komplett roter Bereich -> viel zu niedrig)

Da ich schon ziemlich lange Probitika genommen habe (über Jahre) unter anderem das Pro Em San von Tisso oder auch das Vitabiosa war ich schon ziemlich erstaunt, dass der Darm so gar nicht in Ordnung ist. Ich weiß aber auch, dass ich Essen oft sehr schlecht kaue und zu große Stücke runterschlucke, dies ist bei einer Fäulnisflora natürlich auch nicht optimal.

Ich habe nun das empfohlene Mutaflor (E. Coli) und MyBiotik Protect (Bifido, Enterococcus und Lactobacillus) bestellt und außerdem noch resistente Stärke (Bauckhof Kartoffelstärke), sowie Inulin, Oligofructose und Apfelpektin bestellt und möchte den Darm nochmal angehen.

Außerdem habe ich ein 24 Stunden Urintestkit hier liegen um auf HPU und KPU testen zu lassen beim Labor in den Niederlanden.

Meine Frage ist nun, kann es sein, dass durch die gestörte Flora gefühlt bei jedem Essen Probleme auftreten?

Für eine gesunde Flora wird vollwertige Kost benötigt, bei oraler Nickelallergie hingegen ist gerade Vollkorn etc. zu meiden. Da ich aber keine Reaktion beim Patchtest hatte bin ich nicht sicher, ob es wirklich sinnvoll wäre Nickel (und somit alle gesunden Lebensmittel) zu meiden. Laut dem Arzt in der Klinik in Schmallenberg hätte ich nur eine orale Nickelunverträglichkeit, keine Allergie. In der Literatur wird SNAS (also die systematische Nickelallergie) aber immer nur als Untersymptome bei der kutanen Nickelallergie beschrieben.

Ich komme über Eliminationsdiäten nie zu einem Schluss, da es mir nie wirklich gut geht es zu viele Möglichkeiten gibt was jetzt irgendwie Einfluss genommen hat.

Gibt es hier Erfahrungen mit dem LTT Test des IMD Berlin, man kann hier einen LTT Test auf Nickel und auch andere Lebensmittel machen. Im Forum habe ich aber auch schon öfter gesehen, dass die LTT Tests die Leute eher verwirrt haben, als wirklich aufschluss zu geben.

Ich wollte beim IMD Berlin die folgenden Tests noch machen um alles nochmal von Grund auf zu überprüfen:

LTT Top 25 Nahrungsmittel (LTT auf Nahrungsmittel ist aber scheinbar sehr umstritten)
LTT Dentalcheck (verschiedene Metalle, unter anderem auch Nickel, aber auch weitere Zahnmaterialien (auch interessant, weil bald ein einzelner Zahn (Milchzahn) ersetzt werden muss))
ALEX-IgE Allergieprofil (komplettes IgE Allergiescreening, umfassender als das was die Kassen zahlen)
Mineralstoffanalyse 11+6 (Mineralstoffanalyse im Vollblut + 6 Schwermetalle die gegenwirken)
und ggf. bioaktive Vitamin B1, B2, B6 und B12 Spiegel

Das ganze kostet natürlich auch einen haufen Geld, aber wäre das eine sinnvolle Richtung um weiterzuschauen?

Aufgrund der Gelenkbeschwerden und immer wieder anderer Problemstellen (Achillessehne, Bizepssehne, Ellenbogen Schmerzen etc.) hat der Orthopäde nun nochmal Blut abgenommen um auf Borreliose und Rheumamarker zu schauen, die Ergebnisse bekomme ich auch in den nächsten 2 Wochen.

Hier noch Supplemente die ich aktuell nehme:

- Jod jetzt Tropfen vorher Kelp (auch wenn eigentlich bei Histamin nicht empfohlen scheint es mir essentiell zu sein)
- B-Vitamin Komplex (aktuell nicht wegen dem anstehenden HPU / KPU Test)
- Magnesium
- Chlorella (nicht dauerhaft)
- Omega 3 Öl, vorher Algenöl, seit kurzen Fischöl
- Schwarzkummelöl
- L-Glutathion reduziert
- Biotin Zink Seelen

- Vitamin D3+K2 Tropfen

- Lebersupplement (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn) immer periodenweise

Erst seit kurzem:

Calcium
Acerola Extrakt Vit C

auch eine Entgiftungskur mit Bärlauch und Koriander +Chlorella habe ich für 3 Monate gemacht.

Eine Kur mit Nystatin mit anschließendem Probiotika habe ich auch trotz mehrfach negativer Candidatests schonmal gemacht, aber ebenfalls keine Besserung festgestellt.

Das sind natürlich eine Menge Informationen jetzt, aber scheint mein Weg stimmig oder hat noch jemand vielleicht bei dem Gesamtbild noch eine Idee, was übersehen wurde?

Grüße Prekko
 
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wundermittel

Forenmitglied 60874

Wie viel g/Kg Koerpergewicht Eiweiss konsumiert du?
Hast du deine Lebertransaminasen mal bestimmen lassen?
Welche Form, Geruch und Konsistenz hat dein Stuhl?
Verträgst du praebiotische Lebensmittel wie Topinambur, Zwiebel, Pastinaken, Knoblauch, Leguminosen, Leinsamen, Hafer, Blumenkohl usw.? Wenn ja kannste FOS, INULIN, PEKTIN, GOS entsprechend weglassen. Akazienfaser, resistentes Dextrin, Glucomannan u.a. kann sich positiv bemerkbar machen. RS Typ 2 wuerde ich erstmal nicht nehmen, da es auch negative Effekte haben kann. Abgekühlte Staerkeprodukte können günstig sein. Am besten alles EINZELN austesten. Weiterhin sind polyphenolhaltige Lebensmittel empfehlenswert, also Beerenobst, Granatapfel, Holunderbeeren, dunkle Weintrauben und Saefte ohne Zusaetze davon.
Calprotectin und Alpha1Antitrypsin müssen nicht erhoeht sein beim LGS. Zonulin im Stuhl oder besser I-FABP beim IMD ist sensibler zur Bestimmung des LGS. Empfehlenswert ist es alle Ablenkungen beim Essen zu meiden. Erst schlucken wenn der Speichel alles durchsetzt und verflüssigt hat. Entsprechende Pausen zwischen Mahlzeiten einhalten. Zahnluecken und alles was zum schlechteren zerkleinern im Mund beitragen könnte untersuchen.
 
Themenstarter
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Danke schonmal für die ausführliche Antwort.
Zuletzt lag der Eiweißkonsum bei ca. 1,6 g/kg, wie es halt oft für den Muskelaufbau empfohlen ist (Kraftsport) in der Zeit wo ich mich primär pflanzlich ernährt habe waren es eher so 1,2 g/kg.

Bei den Leberwerten war vor längerer Zeit mal ein Wert zu hoch, aber finde dafür keinen Befund mehr. Zuletzt habe ich aber vor 2-3 Jahren die Werte GGT, GOT und GPT beim Hausarzt prüfen lassen und da war lt. Arzt alles in Ordnung.

Der Stuhl ist von der konsistenz eher weich (also keine zusammenhänge Form), aber auch klebrig und entsprechend sehr hoher Toilettenpapierverbrauch (was laut meiner Ostheopatin für Pilze spricht, daher auch den Ansatz schonmal verfolgt). Ein gut geformter, nicht klebriger Stuhl kommt nur sehr selten zustande. Vom Geruch her halt stark abhängig von der Ernährung. Vom Geruch jetzt nicht besonders auffällig würde ich sagen, also nicht faulig oder sowas.

Also von den aufzählten prebiotischen Lebensmittel bekomme ich auf jeden Fall keine Probleme im Magendarmbereich, ob Zwiebeln und Knoblauch sich aber mit verstärktem Juckreiz der Haut äußern weiß ich noch nicht sicher.
Haferflocken esse ich eigentlich täglich, Hülsenfrüchte eigentlich auch. Erst seitdem ich nochmal das mit der Nickelunverträglichkeit im Bezug auf die Gelenkschmerzen aufgegriffen habe bin ich mir hier nicht mehr ganz sicher, ob meine Gelenkschmerzen hierdurch getriggert werden. Rosenkohl und Zwieblen esse ich zB auch fast täglich, dann lasse ich die prebiotischen Sachen erstmal weg.

Ich habe an für sich auch relativ viel Vollkorngetreide gegessen, aber mein Hautarzt und Allergologe meinte er würde mir eine eine pflanzliche, glutenfreie Ernährung empfehlen, unabhängig von den individuellen Intoleranzen.
Ich könnte also gut abgekühlte Kartoffeln / Süßkartoffeln wieder mit in die Ernährung einbauen.

Bislang haben aber sämtliche Probiotika ja scheinbar nicht ihren Zweck erfüllt, also scheint ja irgendwas zu fehlen, daher dachte ich die RS2 wäre eventuell der Schlüssel. Akazienfaser, resistentes Dextrin & Glucomannan werde ich mir dann aber auch nacheinander zulegen.

Blaubeeren esse ich auch bereits ca. 300g täglich, allerdings tiefgekühlte. Ist das ein Problem?

Bevor ich das jetzt mit dem Nickel nochmal aufgenommen habe war ein typischer Tag so, das ich bis 12:00 Uhr gefastet habe, dann gab es Haferflocken mit Hafermilch, pflanzliches Proteinpulver aus gekeimten Erbsen und Hanfprotein, dazu Blaubeeren, Hanfsamen und ggf. anderes Obst.

Abends dann entweder Vollkornpasta oder diverses Gemüse, ab und zu Kartoffeln, i.d.R. Rosenkohl, Olivenöl und Hülsenfrüchte, oft Kicherebsen ggf. Tofu. An manchen Tagen auch ein paar Eier oder Fleisch.

Ich hatte aber auch da immer Reaktionen nach dem essen, und die Gelenkschmerzen sind auch stark ausgeprägt, weshalb ich das ganze jetzt nochmal ganz angehen wollte.

Das mit dem kauen und ohne Ablenkung werde ich aber auch umsetzen, hier sehe ich definitiv viel Verbesserungspotential bei mir.

Die beiden Werte beim IMD könnte ich dann mitbestimmen lassen, muss mal schauen, was ich grundsätzlich dort bestimmen lasse. Allerdings ist es scheinbar nicht so einfach hier in der Gegend jemanden zu finden der mir das Blut dafür abnehmen möchte.
 
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regulat-pro-immune

Forenmitglied 60874

Wuerde dir empfehlen das Proteinpulver mono zu essen damit es im Duenndarm besser aufgenommen werden kann. 1g Glucomannan mit ins Shake mixen dann wird es saemiger und du kannst es besser einspeicheln. Ich habe mir so auch meine Darmflora ruiniert gehabt indem ich es mit ballaststoffreichen Lebensmitteln kombiniert habe. Welche Materialien hast genau im Mund? Manche geben bei erhoehten Clostridien diff. auch ozovit. Wuerde dir empfehlen die Nahrungsergänzungsmittel so minimal wie möglich zu gestalten. Chlorella, Baerlauch und Koriander ist zur Ausleitung ueberbewertet. Entferne besser deine Schadstoffquellen z.B. im Mund, Tattoos, Meeresprodukte usw. bevor du ausleitest.
 
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Das mit dem Proteinpulver gesondert einnehmen in Verbindung mit dem Glucomannan werde ich auf jeden Fall aus probieren. Sollte man also grundsätzlich ballaststoffreich und Eiweißhaltig nicht unbedingt kombinieren?

Aktuell habe ich noch keine Materialien im Mund, abgesehen von ein paar Füllungen aus früheren Jahre. Ich habe aber noch einen Milchzahn, welcher nicht ewig halten wird (bin jetzt 28) und da muss dann in Zukunft ein Ersatz rein.

Auf welche Supps würde es sich denn Lohnen zu verzichten? Rein optional sind mMn nach diese:

- Lebersupplement
- Calcium
- L-Glutathion
- Chlorella
- evtl. Acerola

mit den anderen Sachen decke ich ja potentielle Mängel ab.

Ozovit werde ich mir auch mal anschauen, habe ich so noch nichts von gehört.

Ich habe soweit eigentlich keine Schadstoffquellen im Körper, kein Metall im Mund, keine Tattoos etc.
Fisch / Meeresfrüchte konsumiere ich nicht, deswegen ergänze ich das Öl welches ja schadstoffgeprüft ist.

Was wäre denn dann eine effektivere Ausleitung?
 
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Forenmitglied 60874

Guten Morgen, 😎😎

um den E.Coli zu reduzieren könntest du Lebensmittel mit vielen Gerbstoffen inform von Anthocyanen/Proanthocyanidinen konsumieren. Hagebutten-/Hibiskustee, Brombeerblaettertee, Traubenkernmehl enthalten diese. Brombeerblaetter und Hagebutten gibt es in D. gerade noch im freien. Sowas kann ja kreativ mit geeigneten Mixer verarbeitet werden. Schwarzer Tee enthält auch viele Gerbstoffe. Auch manche Beeren. Allgemein mal ein naeheren Blick zum Thema Wildpflanzen in der Naturheilkunde werfen. Die Gegenspieler der Faeulnisbakterien sind die milchsaeurebildenden Bakterien (Laktobazillen/Bifidibakterien) weil sie die Ansiedlung unerwünschter Erreger verhindern koennen. Wasserstoffleroxid H2O2 bildende Laktobazillen (Laktobazillus acidophilus) spielen dabei eine wichtige Rolle da das H202 antibakteriell wirksam ist. Entsprechende ballaststoffreiche Ernaehrung und milchsauereingelegtes Gemuese sind dabei von Vorteil wenn vertraeglich. Mit Probiotika könnte man das Gleichgewicht staerken, z.B. Dr. Wolz Darmflora Select intensiv 140 Mrd. Keime/4 Kapseln.
Kritisch die Essmenge pro Mahlzeit und ueber den Tag verteilt pruefen. Glutenhaltiges rausnehmen. Andere Unverträglichkeiten aufspüren, denn die koennen die Darmpermeabilitaet erhoehen und damit Entzuendung promovieren, wenn z.B. die mukosaprotektive Flora (Faecalibacterium p., Akkermansia m.) zu gering ist und vermehrt pathogene Erreger vorhanden sind. Das könnte ueber eine Mikrobiomanalyse besser bestimmt werden. Bei subklinischen Entzuendungen merkt man Unverträglichkeiten schwerer aber auch bei Spaetreaktionen erst bis zu Tage spaeter. Spuere mit Ernahrungstagebuch und Sport und ähnlichen Methoden mal genauer rein was bei Belastung passiert. Bei mir hat spätestens im anaeroben Bereich die Atmung gepfiffen, da vor mit Kurzatmigkeit und schleimigen Auswuerfen über Mund und Nase. Herzstolpern, starke Kopfschmerzen, massive Muedigkeit, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwellungen usw. kamen hinzu. Eine gereizte Schleimhaut schleimt. Das aenderte sich nach Elimination von Huelsenfruechten und anderen Koernern, Eiklar usw. Die Allergieteste blieben alle negativ. Nahm ich die Lebensmittel wieder rein kamen die Symptome wieder.
Daher versuche alles zu eliminieren was subjektiv Entzuendung bereitet. Antihistaminika und Cromoglicinsaeure kannst du auch ausprobieren.
Chlorella aus geschlossenen Systemen ist kein Problem aber sehr teuer. Dafuer sehr lecker. 😉😉
Gib Acetyl-Glutathion lieber als Infusion über die Vene. Oral ist Geldverschwendung. Acetyl-Cystein wirst du nicht vertragen da es die Dao inhibiert. Acerola wuerde ich mit Vitamin C in Pharmaqualitaet ersetzen. Gibt auch manche die reagieren auf Acerola aber nicht auf Vit.C.
Eine Vollblumineralstoffanalyse waere empfehlenswert nicht nur zur Einstellung der Supplementation.

LG
 
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Mineralstoffanalyse 11+6 (Mineralstoffanalyse im Vollblut + 6 Schwermetalle die gegenwirken)
und ggf. bioaktive Vitamin B1, B2, B6 und B12 Spiegel

Das ganze kostet natürlich auch einen haufen Geld, aber wäre das eine sinnvolle Richtung um weiterzuschauen?
Die Nährstoffanalysen finde ich sinnvoll, ganz besonders wenn der HPU/KPU-Test positiv sein sollte. Allerdings darf man die Aussagekraft von B6-Blutspiegeln nicht zu hoch bewerten, da HPU auch bei vermeintlich guten Werten nicht auszuschließen ist.

Bei einem positiven HPU/KPU-Test würde ich immer auch die AP testen, da sie, zumindest wenn sie niedrig ist, als Marker taugen könnte (so ist es bei mir).
- Biotin Zink Seelen
Biotin und Zink sollte vor dem HPU-Test ebenfalls abgesetzt werden:

Gruß
Hans
 
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Bei den Leberwerten war vor längerer Zeit mal ein Wert zu hoch, aber finde dafür keinen Befund mehr. Zuletzt habe ich aber vor 2-3 Jahren die Werte GGT, GOT und GPT beim Hausarzt prüfen lassen und da war lt. Arzt alles in Ordnung.
Befunde können schon Hinweise liefern, wenn Werte noch in der Norm ("in Ordnung sind"). Insofern würde ich grundsätzlich immer versuchen von den Laborbefunden Kopien zu bekommen. In D hat man da einen rechtlichen Anspruch drauf.

Gruß
Hans
 
regulat-pro-immune
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Hallo zusammen und nochmal danke für die Antworten.

Zu den E. Coli, die sind bei mir nicht zu hoch, sondern zu gering. Ich soll deswegen ja das Mutfaflor nehmen, das ist ja ein Probitioka mit einem E. Coli Stamm.
Ich weiß, dass E. Coli zu den histaminbildenden Stämmen gehört, aber auf der schweizer Seite zur Histaminintoleranz stand auch was dazu, dass Fälle bekannt sind, wo nach einer gezielten Antibiotikakur mit anschließendem Aufbau mit E. Coli die Histaminprobleme verschwanden. Die Antibiotikakur vorweg mache ich nicht, aber die E. Coli wollte ich trotzdem wie vom Labor empfohlen einnehmen.

Dadurch dass ich Intervallfaste und oft auch nur in einem 4 Stunden Fenster Abends esse, habe ich halt sehr große Portionen. Mehr als 2 Mahlzeiten pro Tag sind es eigentlich selten. Also entweder z.B. 12:00 eine Portion und Abends 19:00 Uhr nochmal oder manchmal auch nur eine große Portion Abends und etwas später noch etwas Obst etc.
Ich werde mal versuchen, das etwas mehr aufzuteilen, das Problem ist aber, dass ich gefühlt nichts beschwerdefrei essen kann und dewegen gerne tagsüber nicht wirklich viel esse. Intervallvallfasten soll ja auch positive Effekte bei chronischen Erregererkrankungen haben, deswegen finde ich den Ansatz auch ganz interessant.

Ich habe jetzt wieder für etwas mehr als einen Monat ein Beschwerdetagebuch geführt aber habe gefühlt echt bei allem Probleme nur mehr oder weniger stark ausgeprägt, versuche aber nochmal das genauer zu analysieren. Das mit dem Sport ist mir aber auch schon aufgefallen, z.B. wenn ich Milchprodukte wie Quark oder so esse, habe ich nächsten morgen beim Sport starke Verschleimungen in Hals und Nase.

Antihistaminika nehme ich schon dauerhaft die Lorano Pro, das ist das gleiche wie ehemals Aerius und somit eine neuere Generation als das reguläre Lorano. Cromoglicinsäure hatte ich so noch nicht probiert. Ich habe hier auch noch eine Dose mit Quercetin + Bromelain stehen, was ja auch mastzellstabilisierend wirken soll. Wollte es aber jetzt eigentlich zurück senden, weil ich nochmal an die Wurzel des ganzen möchte.

Die Chlorella kaufe ich immer bei der Reinhildis Apotheke, die haben die ja auch aus Glasröhrenzucht, aber schon um einiges günstiger als beim Wettbewerb.

Das Glutathion lasse ich dann lieber erstmal, sobald es aufgebraucht ist. Aktuell habe ich keinen Heilpraktiker oder Ähnliches, der mir das Infusionen verabreichen könnte.

Vitamin C wird ausgetauscht, ich nehme das Acerola noch nicht solange und hatte schon das Gefühl, dass entweder das Acerola oder das Calcium mir Probleme bereitet. Calcium habe ich vorher nur über angereicherte Hafermilch zu mir genommen, aber das wurde im Bio-Bereich ja kürzlich verboten.

Die Nährstoffanalysen finde ich sinnvoll, ganz besonders wenn der HPU/KPU-Test positiv sein sollte. Allerdings darf man die Aussagekraft von B6-Blutspiegeln nicht zu hoch bewerten, da HPU auch bei vermeintlich guten Werten nicht auszuschließen ist.

Bei einem positiven HPU/KPU-Test würde ich immer auch die AP testen, da sie, zumindest wenn sie niedrig ist, als Marker taugen könnte (so ist es bei mir).

Biotin und Zink sollte vor dem HPU-Test ebenfalls abgesetzt werden:

Gruß
Hans

Alles klar, die Nährstoffanalyse werde ich auf jeden Fall mitnehmen, das macht ja sowieso immer Sinn. Wenn die Aussagekraft der B-Vitamine hinkt, kann ich diese ja auch einfach weglassen oder? Sollte der HPU oder KPU positiv sein, werde ich ja zwangsläufig supplementieren müssen.

Bitte entschuldige, aber was genau ist die "AP", ich bin mit der Abkürzung nicht vertraut.

Das mit dem Biotin und Zink stimmt, hatte ich vergessen zu erwähnen. Aktuell nehme ich ohnehin nur Vit D3/K2, Omega 3 Öl, Schwarkümmelöl und Jod. Ich warte noch auf die Rückmeldung einer Heilpraktikerin in der welche TCM etc. anbietet, aber auch mit dem IMD zusammenarbeitet. Dort möchte ich gerne die Tests machen lassen und mich vielleicht auch mal in Richtung TCM informieren, wo ja auch viel mit Kräutern unterstützt wird. Die Heilpraktikerin kennt sich aber auch mit Schwermetallbelastung, sodass dort eventuell auch nochmal überprüft wird.

Befunde können schon Hinweise liefern, wenn Werte noch in der Norm ("in Ordnung sind"). Insofern würde ich grundsätzlich immer versuchen von den Laborbefunden Kopien zu bekommen. In D hat man da einen rechtlichen Anspruch drauf.

Gruß
Hans

Ich werde mal versuchen so die letzten Befunde die ich so gesammelt habe zu bekommen und dann hier hochzuladen.

Mein Fahrplan wäre dann erstmal Mikronährstoffanalyse, den LTT auf Metalle und Zahnmaterialien, I-FABP um nochmal Richtung Leaky Gut zu schauen. Außerdem der HPU / KPU Test bei KEAC.

Die B-Vitamine lasse ich dann erstmal außen vor, richtig? Ich frage mich ob das ALEX IgE Profil noch interessant sein könnte. Dort werden 295 Einzelallergene getestet, nicht alles nahrungspezifisch, aber eventuell dennoch aufschlussreich.

Hier wird zB. auch auf Hanf getestet, ich habe früher auch nach der Inhalation von Cannabis schwere Symptome in der Lunge gehabt, wie auch brennende Haut etc., bei Hanfsamen scheinen die Reaktionen nicht so ausgeprägt zu sein. Auch bei Tabakrauch hatte ich starke Lungensymptome (ich rauche schon sehr lange nicht mehr), wenn auch weniger als beim Cannabisrauch.

Ich habe immer alles auf die Histaminintoleranz geschoben, frage mich nun dennoch, ob da noch eine unerkannte Allergie mitwirkt oder wie das alles zusammen passt. Anfürsich sollen Cannabinoide ja eine stabilisierenden Effekt auf Mastzellen haben, was man ja auch in Form von Ölen nutzen könnte, bei allergischer Sensibilisierung dürfte das allerdings nach hinten losgehen.

Grüße Prekko
 
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Wenn die Aussagekraft der B-Vitamine hinkt, kann ich diese ja auch einfach weglassen oder? Sollte der HPU oder KPU positiv sein, werde ich ja zwangsläufig supplementieren müssen.
Es ist schwierig da mit einem knappen ja oder nein zu antworten.

Der Mangel eines B-Vitamins tritt häufig im Verbund mit anderen B-Vitaminen auf (bei mir mindestens B1, B3 und B12). Wenn man da Mängel findet könnte man da dann schon mal reagieren und könnte damit ggf Symptome kurieren, bis dann hoffentlich die HPU-Therapie anschlägt.

Und es gibt die Möglichkeit, dass die Behandlung nicht oder erst nach längerer Zeit anschlägt. Da hätte man dann (bei einem aufälligen B6-Wert) eine unkomplizierte Möglichkeit zur Erfolgskontrolle.

In die selbe Richtung zielt auch die Untersuchung der AP.
Bitte entschuldige, aber was genau ist die "AP", ich bin mit der Abkürzung nicht vertraut.
Die AP ist eine Enzymgruppe und steht für Alkalische Phosphatase. Dieser Blutwert ist bei akuten HPUlern gehäuft niedrig/niedrig-normal.
Wenn man selbst eine niedrige AP hat, hat man damit aus meiner Sicht eine gute Chance einen zuverlässigen, preiswerten Marker zu erhalten, um seinen Therapieerfolg zu kontrollieren. Das ist zumindest meine Erfahrung.
 
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Hallo Prekko,
diese Menge an Laboren hat doch ein Vermögen gekostet oder bist du privat krankenversichert? Welcher Arzt hat das bitte veranlasst?
 
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Es ist schwierig da mit einem knappen ja oder nein zu antworten.

Der Mangel eines B-Vitamins tritt häufig im Verbund mit anderen B-Vitaminen auf (bei mir mindestens B1, B3 und B12). Wenn man da Mängel findet könnte man da dann schon mal reagieren und könnte damit ggf Symptome kurieren, bis dann hoffentlich die HPU-Therapie anschlägt.

Und es gibt die Möglichkeit, dass die Behandlung nicht oder erst nach längerer Zeit anschlägt. Da hätte man dann (bei einem aufälligen B6-Wert) eine unkomplizierte Möglichkeit zur Erfolgskontrolle.

In die selbe Richtung zielt auch die Untersuchung der AP.

Die AP ist eine Enzymgruppe und steht für Alkalische Phosphatase. Dieser Blutwert ist bei akuten HPUlern gehäuft niedrig/niedrig-normal.
Wenn man selbst eine niedrige AP hat, hat man damit aus meiner Sicht eine gute Chance einen zuverlässigen, preiswerten Marker zu erhalten, um seinen Therapieerfolg zu kontrollieren. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Alles klar danke für den Hinweiß, AP wird beim IMD auch angeboten. Ich werde beim Termin bei der Heilpraktikerin mal anfragen, ob ich den Wert auch mit reinnehmen kann. Dann hätte ich im Falle eine positiven HPU oder KPU einen zusätzlichen Wert zur Verlaufskontrolle.

Hallo Prekko,
diese Menge an Laboren hat doch ein Vermögen gekostet oder bist du privat krankenversichert? Welcher Arzt hat das bitte veranlasst?

Meinst du jetzt die Untersuchungen bei den Fachärzten? Die Labore wurden immer von dem jeweiligen Facharzt angeordnet. Basierend auf den verschiedensten Symptomen gab es beim jeweiligen Facharzt immer einen Grund das Labor abzunehmen. Bei den meisten Fachärzten kannst du ja mittlerweile sogar ohne Überweisung vorstellig werden.

Die noch anstehenden Laborwerte beim IMD kosten auch einen Haufen, aber die zahle ich selbst, genauso wie die Stuhlwerte.
 
regulat-pro-immune
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Entschuldige, ich meinte Clostridien und nicht E.Coli. LG
Alles klar danke! Ich bin nun angefangen mit den Mybiotic Probiotika und versuche jetzt mit dem Essen noch möglichst beschwerdefrei zu werden. Die E. Coli kommen am Montag dazu.

Übernächste Woche dann Termin bei der Heilpraktikerin zur Vorbesprechung und dort lasse ich diese Werte abnehmen:

- LTT Dentalcheck
- Mikronährstoffe 11+6 + intrazelluläre Berechnung
- I-FABP
- Alkalische Phosphatase
- B-Vitamine

evtl Alex IgE

Die Heilpraktikerin ist auch auf TCM und Umwelt(zahn)Medizin spezialisiert, eventuell kommt noch was zum prüfen von Schwermetallbelastung oder so dazu.

Den HPU Test für KEAC sammle ich am Sonntag.

Ich werde dann hier nochmal ein Update posten, sobald ich mehr weiß.
 
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Hier sind schonmal die ersten Laborwerte die ich über die Jahre gesammelt habe, 2-3 Berichte müssten noch dazu kommen, wenn ich vom Hausarzt noch was bekomme:

IMG_5603.jpg IMG_5604.jpg IMG_5611.jpg

das hier drunter ist das original Blatt was ich damals mitbekommen habe, beim Rheumatologen. Hierdrüber ist die aktuelle Kopie, wo aber scheinbar auch noch eine weitere Blutuntersuchung ergänzt wurde.
IMG_5605.jpg IMG_5606.jpg IMG_5608.jpg IMG_5609.jpg IMG_5610.jpg IMG_5612.jpg IMG_5614.jpg
 
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IMG_5613.jpg

Was mir nun auffällt ist, dass damals beim Rheumatologen einige Werte außerhalb des Bereichs waren, das wurde mir so aber damals gar nicht gesagt.

Beim Rheumatologen war ich damals wegen der Gelenkschmerzen. Ich habe auch immer mal wieder leichte Taubheitsgefühle im Fuß oder kleinen Finger, aber das kommt denke ich eher vom Rücken und Verspannungen.
 
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Ich habe nun auch noch das Dr Wolz Intensiv bestellt und werde es nach dem HPU Test einbauen (enthält B Vitamine).

Da ich den letzten Tagen nicht wirklich ausmachen konnte was wirklich problemfrei geht beim Essen hatte ich heute nur kalte Kartoffeln zum Mittag und hatte trotzdem starke Symptome (brennende Haut, Benommenheit, gereizte Augen, prickeln Zunge).

Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob meine Mastzellen einfach auf jede Form von Nahrung reagieren oder ob doch noch was anderes dahinter steckt.

Da ich gestern Abend auch nach einer Schale Tk Blaubeeren auch leichte Symptome hatte (brennen Haut Beine und Füße) kommt auch immer wieder das Thema Salicylatintoleranz im Kopf hoch.

Sollte ich merken, dass es mit den Kartoffeln wirklich nicht gut geht, wäre dann RS2 also Kartoffelstärke evtl. doch eine Option? Die Stärke enthält ja weniger Pflanzenproduktion oder wäre auch nur RS3 also das resistente Dextrin + Fasern ggf ok? Ansonsten bleiben ohnehin nur abgekühlte Nudeln, Reis vertrage ich sicher nicht, aber irgendwie müssen ja auch Kohlenhydrate rein.

Selbst wenn noch eine Salicylat Toleranz vorhanden wäre würde das doch eigentlich nicht viel am grundsätzlichen Vorgehen ändern oder?

Hier zb https://www.mein-allergie-portal.co...eglichkeit-wo-verstecken-sich-salicylate.html

wird angegeben, dass nach aktuellen Erkenntnissen eine antientzündliche Ernährung ohne Ausschlüsse im Vordergrund stehen sollte.
 
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Ich habe nun auch noch das Dr Wolz Intensiv bestellt und werde es nach dem HPU Test einbauen (enthält B Vitamine).

Da ich den letzten Tagen nicht wirklich ausmachen konnte was wirklich problemfrei geht beim Essen hatte ich heute nur kalte Kartoffeln zum Mittag und hatte trotzdem starke Symptome (brennende Haut, Benommenheit, gereizte Augen, prickeln Zunge).

Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob meine Mastzellen einfach auf jede Form von Nahrung reagieren oder ob doch noch was anderes dahinter steckt.

Da ich gestern Abend auch nach einer Schale Tk Blaubeeren auch leichte Symptome hatte (brennen Haut Beine und Füße) kommt auch immer wieder das Thema Salicylatintoleranz im Kopf hoch.

Sollte ich merken, dass es mit den Kartoffeln wirklich nicht gut geht, wäre dann RS2 also Kartoffelstärke evtl. doch eine Option? Die Stärke enthält ja weniger Pflanzenproduktion oder wäre auch nur RS3 also das resistente Dextrin + Fasern ggf ok?

Selbst wenn noch eine Salicylat Toleranz vorhanden wäre würde das doch eigentlich nicht viel am grundsätzlichen Vorgehen ändern oder?

Hier zb https://www.mein-allergie-portal.co...eglichkeit-wo-verstecken-sich-salicylate.html

wird angegeben, dass nach aktuellen Erkenntnissen eine antientzündliche Ernährung ohne Ausschlüsse im Vordergrund stehen sollte.
Dazu war am Montag in der Sendung Ernährungsdocs NDR
 
regulat-pro-immune

Forenmitglied 60874

Guten Morgen Prekko,

mit der resistenten Staerke Typ 2 waere ich vorsichtig. In einer kleinen Studie hat sie die Biodiversität deutlich verringert. Calprotectin erhoeht, die LPS Synthese wurde hochreguliert usw. Ich nehme an das der Nutzen von RS2 vom Enterotyp abhängig ist manche Staemme entfalten naem!ich in groesserer Menge negative Effekte, welche durch RS verstärkt werden kann. Der Enterotyp laesst sich mittels molekularbiologischer Stuhlanalyse detektieren.

LG
 
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