Tinnitus, Migräne, Wirbelsäulen-Probleme, EBV - HWS-Leiden?

Beitritt
24.02.18
Beiträge
1.446
Wenn man schneller Verstoffwechsler ist, müsste es dann nicht trotzdem knallen, aber kürzer?
 
Themenstarter
Beitritt
18.06.20
Beiträge
41
??? Die Frage verstehe ich nicht. Meinst du damit die Medikamente?
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
mehr

mehr

mehr

mehr

Themenstarter
Beitritt
18.06.20
Beiträge
41
Manche Substanzen entfalten überhaupt keine Wirkung, oder sie ist so gering, dass nicht spürbar. (Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn man zB Opipramol massiv überdosieren würde).

Andere wirken zwar, aber wesentlich milder, als es bei anderen Menschen der Fall ist (bspw Benzos, Dominal, Z-Drugs, Mirtazapin und auch die Schmerzmittel scheinen sich bei mir schneller zu "verflüchtigen" als üblich). Heißt, Letztere "knallen" zwar, aber kürzer und sanfter als üblich.
 
Beitritt
24.02.18
Beiträge
1.446
kürzer und ggf sanfter leuchtet ein. Gar nicht wäre strange.
Hieße ja es würde quasi nicht verstoffwechselt und würde sofort ausgeschieden werden. Könnte es auch geben....
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.406
Es ist offenkundig das hohe Spiegel im Urin oder im Blut keine Aussagekraft haben ob man depressiv ist oder nicht. Auch bei anderen Transmittern ist das der Fall.
Das habe ich auch nicht behauptet und es gibt in der Neurostress-Rubrik auch Schilderungen, die das belegen.
Was man aber sagen kann ist, wenn der spiegel relativ niedrig ist, wird er im Gehirn nicht automatisch höher ausfallen.
Naja, dass das nicht "automatisch" passiert, liegt irgendwie auf der Hand. Nur kann ich den Nutzen der Aussage nicht sehen.

Bei Interesse empfehle ich @saoirse, den betreffenden Thread mal zu lesen und außerdem in der Neurostress-Rubrik zu stöbern.

Hier mal einige Links zum Cytochrom-P450-Enzymsystem:
https://www.medizinische-genetik.de/index.php?id=cyp2d6-pharmakogenetik
https://www.kardiolab.ch/CYP450_2JSI.html (Abfrage des Stoffwechselweges für Medikamente)

So, wie ich es gehört habe und auch einleuchtend finde, kann man aus einem vorhandenen Polymorphismus nicht mit Sicherheit auf eine bestimmte Reaktion auf einen bestimmten Stoff schließen. Es spielen noch andere Einflussfaktoren mit rein. D.h. bei Bedarf käme es vielleicht auf einen (vorsichtigen) Versuch an.

Es gab auch mal einen Artikel im Ärzteblatt dazu, den habe ich gerade nicht parat, wäre aber wohl etwas, das man seinem behandelnden Arzt vorlegen und eine gewisse Hoffnung auf einen Effekt haben könnte.

Vor einiger Zeit kam auch mal was im TV dazu, ich meine auf 3SAT und im Rahmen einer Scobel-Sendung (da gibt es ja immer einen Info-Teil von 45 Minuten ab 20:15 Uhr und dann eine Diskussion). Dort wurde diese Art Untersuchung in einer (Uni-?)Klinik durchaus durchgeführt bei einer depressiven Patientin. Diese war allerdings ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Schlussfolgerungen (s.o.) etwas vorsichtig sein sollte: Der Arzt meinte, nach dem Ergebnis könnte sie von einem bestimmten Medikament ziemliche Nebenwirkungen haben; sie empfand es aber nicht so.

Gruß
Kate

EDIT:
Ich meine, das war diese 3SAT-Sendung: https://www.presseportal.de/pm/6348/4513546, finde allerdings gerade keinen Hinweis auf das Thema Polymorphismen/Genetik.
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.406
Es gab auch mal einen Artikel im Ärzteblatt dazu, den habe ich gerade nicht parat,...
... und inzwischen meine Hausaufgaben gemacht (auch für mich selbst, denn ich bin ja betroffen beim CYP2D6, was u.a. zur Folge hat, dass gewisse Schmerzmittel gegen schwerere Schmerzen nicht wirken, was nach einer kleinen - harmlosen, aber schmerzhaften - OP schonmal zum Tragen kam).

Ich meinte diesen Artikel (von 2003):

Daraus zwei Zitate:
Über 30 Prozent der Bevölkerung weisen gegenüber bestimmten, häufig verordneten Medikamenten eine signifikant reduzierte Entgiftungsfunktion auf. Die Ursache hierfür ist ein Polymorphismus des P450-Enzymsystems (13). Angesichts einer inzwischen zur Verfügung stehenden Diagnostik, welche angepasste Dosierungen ermöglichen und das Risiko von Nebenwirkungen massiv reduzieren würde, ergibt sich Handlungsbedarf.
(...) Therapien mit Betablockern, Statinen oder Antidepressiva sind bei 20 bis 50 Prozent der Patienten entweder unwirksam oder müssen aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen werden (2).
Es besteht Einigkeit darüber, dass die Hauptursachen einerseits in der Nichtbeachtung pharmakologischer Interaktionen, andererseits in der fehlenden Berücksichtigung der individuellen Medikamentenverträglichkeit bestehen.

(...)

Im Falle des P450-2D6-Enzyms liegt außerdem bei zwei bis drei Prozent der Bevölkerung eine entgegengesetzte Situation vor, eine Überexpression aufgrund einer Genduplikation (diese Personen sind „ultra-rapid metabolizer“ und bauen bei 2D6-pflichtigen Medikamenten keine Wirkspiegel auf).
Tja - und davon sind wir wohl noch weit entfernt:
Ähnlich wie die Blutgruppe sollte die individuelle Medikamentenverträglichkeit auf einem dafür bestimmten „Verträglichkeitspass“ eingetragen werden. Wünschenswert wäre ein etabliertes diagnostisches System zur Bio-
chip-basierten integrierten Diagnostik aller relevanter P450-Polymorphismen.
Erschreckend - und laut Ärzteblatt "kaum mehr vertretbar", dass „Poor metabolizer“ von Studien und Testreihen von Pharmafirmen ausgeschlossen werden und damit das "Risiko der auf dieser Basis etablierten Dosisempfehlungen an den Arzt und seine „poor-metabolizer“-Patienten weitergereicht wird".

Autor des Artikels ist Univ.-Prof. Dr. med. Joachim Bauer (Internist, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik Uniklinikum Freiburg), der ja wohl recht bekannt ist (auch aus dem TV).

Gruß
Kate
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.406
Hallo @saoirse,

vielleicht magst Du ja mal berichten, wie es Dir weiter erging, und ob irgendetwas von unseren Anregungen weiter half.

Gruß
Kate
 
Oben