Schwermetalltest - welche Schwermetalle sollte man testen lassen?

Medizinmann

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638
Hallo,

ich habe mir so eine DMSA Ampulle besorgt zum Injezieren durch den Hausarzt. Das ist glaube ich ein Urintest.

Der möchte jetzt wissen, was er alles für Schwermetalle testen soll. Mit jedem Schwermetall wird es um 20 EUR oder so teurer.

Könnt ihr mir sagen, was man alles für Schwermetalle testen sollte?

Wie wärs mit
Quecksilber
Palladium
Zink
Kupfer

?

Ich habe da wenig Ahnung...

Liebe Grüße

Medizinmann
 
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Wo das Palladium hingehört, habe ich nirgends gefunden - leider.
https://www.neurodermitis.ch/Analysen/dmps.html?session=DYBK0NJc5ThaZNBsNgwxT3nQwQ

Hier wird es etwas anders angegeben:
Kupfer > Zink > Arsen > Blei > Cadmium > Nickel
www.medlab.de/database/analyticmanual.php?id=0
(Da finde ich das Hg nicht :confused: )

Sowohl in Urin I als auch in Urin II wird zusätzlich die Kreatininmenge bestimmt; die entscheidenden Werte ergeben sich berechnet auf ug Element pro g Kreatinin.

NORMALWERTE:
Kupfer < 500 ug/g Kreatinin
Quecksilber < 50 ug/g Kreatinin
Zinn < 12 ug/ "
Blei * < 175 ug/ "
Cadmium < 5 ug/ "
----------------------------------------------
* Dieser WErt ist mir persönlich viel zu hoch; wir sprechen bei uns von einer Bleibelastung bei Werten von 70ug/g Kreatinin!"
==============================================================================
(Aus: Lehrbuch der Applied Kinesiology in der naturheilkundlichen Praxi von Dr. Wolfgang Gerz, AKSE-Verlag)

Uta
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

hm das ist ja alles gut und schön aber was empfiehlt sich denn nun wenn man einen DMSA Test machen läßt zu testen?

Ich meine, natürlich wäre es optimal möglichst alles zu testen und so, das ist schon klar. Aber mir gehts darum, einen sinnvollen Querschnitt zu finden.

Liebe Grüße

Medizinmann
 
Beim DMPS-Test hat man eine Multi-Element-Analyse machen lassen, um eben zu sehen, was vor Quecksilber auch erhöht war.
Zum DMSA-Test kann ich leider gar nichts sagen.

Gruss,
Uta
 
Ich weiß von jemandem, der diesen Test gemacht hat, dass laut Daunderer das METHYLquecksilber wohl besonders interessant ist, weil es (hauptsächlich) aus dem Hirn stammt und DMSA dahin vordringen kann.

Er ist - so wie ich das verstanden habe - der Meinung, dass

- das ausgeschiedene anorganische Hg aus der Niere
- das organische Hg aus dem Gehirn

stammt und

- die Höhe des Anteils an organischem Hg als Maß für die Hirnvergiftung fungieren kann

Er schließt daraus auch auf Schweregrad/Heilungschancen und auf die Notwendigkeit einer Kieferausfräsung.

Man findet auf seiner Website das eine oder andere darüber. Beim organischen Hg ist soweit ich weiß Methyl-Hg die wichtigste (häufigste), aber nicht die einzige Form (im LTT wurden bei mir auch Ethyl- und Phenyl-Hg getestet, nur auf das Methyl-Hg hatte ich eine positive Reaktion).

Es gibt laut Labor "Schiwara" noch keine offiziellen Normwerte für DMSA i.v., Daunderer hat aber trotzdem seine Richtwerte. Die Untersuchung des Methyl-Hg ist recht teuer (hatte im Labor angerufen, habe es aber nicht parat, ich glaube, es waren um die 50 Euro), weil aufwendiger zu bestimmen.
----

Zur Aussagekraft der Methyl-Hg-Ausscheidung im Verhältnis zum Gesamt-Hg (bzw. zum Vorkommen des Methyl-Hg im Körper) gibt es auch andere Aussagen, die besagen, dass es nicht so ausschließlich im Hirn zu finden ist und auch seine Gefährlichkeit sich nicht so dramatisch unterscheidet vom Hg allgemein. Recht eindeutig scheint nach dem mir bekannten Testergebnis zu sein, DASS das DMSA Methyl-Hg ausleitet (Vergleich der vorher- und nachher-Werte).

Gruß
Kate
 

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