Quecksilberausleitungsplan DMPS + DMSA + IMD + Weiteres so okay?

Beitritt
26.12.12
Beiträge
93
Hi,

Also am besten ist vor jeder schwermetallausleitung eine mineralstoffanalyse Bsp von imd labor Berlin 11+6 durchzuführen. Danach soll man die mineralstoffe auffüllen, molybdän, omega 3 omega 6 im richtigen Verhältnis und bitte nicht fasten. Der Körper schiebt dann nur die Schwermetalle hin und her. Wenn alle Werte im grünen Bereich sind sprich Leber Niere usw kann man folgendes probieren. Falls man zu sauer ist bzw. Der ph Wert zu hoch ist zuvor eine procain Basen Infusion das ist Natron + procain. Je nach mobilitätstest ist man gezwungen den chelator zu wechseln. Es spricht aber nichts dagegen zu kombinieren. Machen viele Ärzte so Bsp. Zuerst dmps oder dmsa und danach eine na_ca edta oder eine na_edta. Unterschied beim ersten wird das edta an natrium und Calcium gebunden und kann schneller infundiert werden. Jedoch würde ich hier auch 45 min bis 1 h durchführen. Sicher ist sicher. Vorher und nachher bedeutet 24h sollen keine mineralstoffe genommen werden. Edta bleibt ca. 24 h im Körper aber es baut sich vom Zeitpunkt der Infusion stündlich ab. Danach kann man das ganze am 2ten Tag relativ rasch auffüllen Bsp mit inzolen Ampullen von Köhler farma und Protokoll n von der Viktoria Apotheke. Schwermetalle im Körper bedeutet aber auch titanimplantate kronen usw. Brücken ebenso sollten alle aus zirkonium sein bzw. Kann man es austesten lassen entweder per ltt test oder aber kinesiologisch oder mit rac polfilter.
 
wundermittel
Beitritt
26.12.12
Beiträge
93
Achso habe nochwas vergessen, normalerweise muss zuvor das eigene glutathionsystem hergestellt werden. Entweder als Infusion tationill oder eumetabol. S-acythylglutathionauch bei der viktoriaapotheke erhältlich das spritz man entweder als kurzinfusion oder falls man viel mit Histamin probleme hat oder Raucher ist ganz langsam. Was noch enorm wichtig ist kein WLAN Handy oder andere störeinflüsse dürfen während der Zwischenzeit eingeschaltet sein. Ja ich weiß man kann nicht alles verhindern. Nur die Zelle kann nicht entgiften wenn diese Strahlung aktiv ist., auch kein Bluetooth oder Telefongespräch in der infusionszwischenzeit. Später wenn das größte heraus ist kann man vorher noch alpha liponsäure als Infusion verabreichen. Das sieht dann etwa so aus.

Procain Basen Infusion, syacethylglutathion Infusion, alpha liponsäure, dmps oder dmsa, danach na oder na, ca edta.
Dauert ca. 3 - 4 Stunden das ganze. In der Zwischenzeit etwas Obst essen um eine Unterzuckerung vermeiden
 
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Laut Dauunderer ist con EDTA abzuraten. Ist eigentlich auch nicht nötig da man die Stoffe auch mit DMPS/DMSA rausbekommt. Mansche Metalle haben nur nicht die Affinität zu anderen Chelatoren wie EDTA.
 
regulat-pro-immune

yes

Beitritt
05.05.20
Beiträge
3
Hallo,
Leider konnte ich trotz langem Suchen keine Antwort finden auf eine grundsätzliche Frage über das Vitamin B12 :

Wieso wird eigentlich das Adenosylcobalamin auch ohne bzw. getrennt vom Methylcobalamin eingenommen, wenn die beiden B12 Arten
doch eigentlich kooperieren ?

Wird das Adenosylcobalamin im Körper wieder teilweise in Methylcobalamin umgewandelt ? Quelle : Erklärung mit Grafik eines Herstellers: https://www.b12ankermann.de/vitamin-b12/formen/
Das war mir neu da bis jetzt immer nur von der Umwandlung vom cyanocobalamin. bzw. hydroxocobalamin. in Adenosylcobalamin und Methylcobalamin die Rede war.

Falls das zutrifft, stellt sich noch die Frage ob das aus Adenosylcobalamin umgewandelte Methylcobalamin dann auch die Reaktion mit Quecksilber zu Methylquecksilber verursachen könnte ?

Weiss jemand ob Methylcobalamin auch in geringer Dosierung(Nahrung bzw. schwache natürliche Präperate wie Quecke,Chlorella etc.) mit dem Quecksilber reagieren könnte ?

Vielen Dank
Yes
 
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Hi, du hast so oder so Methylcobalamin im Körper. Woher das kommt ist egal. Es kann mit Quecksilber.
Ich würde B12 nur dann nehmen wenn ein Mangel vorliegt. Und dann auch nur in kleinen Mengen auffüllen. ~50-100µ/tägl.

Die Entgiftung hängt von so vielen Faktoren ab. Man könnte sich bei Überdosierung mehr schaden als das es nutzen würde.

Das Adenosylcobalamin und Methylcobalamin grundsätzlich getrennt eingenommen werden stimmt so nicht. Es gibt viele Kombipräperate.
 

yes

Beitritt
05.05.20
Beiträge
3
Hi knuddz,
Danke für die rasche Antwort.
Ich befürchte das da nicht mehr viel MC bzw. anderes B12 bei mir vorhanden ist-Speicher werden wohl vollkommen geleert sein nach mittlerweile 15 Jahren vegan und nochmal solange vegetarisch davor.
Daher ist die B12-Auffüllung erst mal vorrangig, aber wegen dem noch
vorhandenen Amalgam und den entsprechenden Schwermetallablagerungen etwas komplizierter.

Daher bezog sich die Frage auf das Adenosylcobalamin, was ja immer wieder empfohlen wird da es wohl nicht mit dem Quecksilber methylisiert, was aber widersprüchlich ist wenn es im Körper teilweise wieder zu Methylcobalamin umgewandelt werden sollte ?

Ja,die B12 Kombipräperate bzw. cyano sind ja Standard, allerdings auch AC seperat, daher war die Frage was es dann für einen Sinn macht wenn es doch sowiso teils wieder in MC umgewandelt werden soll (laut obigem Hersteller-link)

Danke auch nochmal für die Bestätigung das wohl der wichtigste Aspekt die Dosierung ist, auch wegen der Gefahr einer Schockreaktion bei Hochdosierung. Allerdings stellt sich die Frage ob die geringe Dosierung bei akutem Mangel ausreicht, da auch von den hochdosierten Präperaten nur ca. 1-2% Cobalamin verwertet wird ?
 
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Hi,
ein Schock wird man wohl nicht erhalten. Aber im Falle einer Toxinbelastung (speziell Hg) kann eine Hochdosierung zu Gehirnsymptome führen. Hatte es wegen meiner Muskelschmerzen ( dachte hatte eine Polyneuropathie) mal in hoher Dosis genommen ( 1000µ/Tag wobei der Anteil von aktiv zu inaktiven B12 bei 50% lag). Denn grundsätzlich kann eine hochdosis Therapie bei diversen Beschwerden sehr gut helfen. Man muss aber prüfen ob Kontraindikationen vorliegen.

Der Sinn der einzelnen Preparate ist unter anderen dann gegeben wenn ein Gendefekt von Patienten vorliegt. Wenige Menschen haben ein Gendefekt und dessen Methylierungsprozess ist gestört. Können quasi aus der inaktiven Form des B12 keine aktive B12 Form in der Leber bilden. Ich glaube der Gentest heist MTHFR.

Bei dem die Methylierung gut funktioniert, auch der könnte naturgemäß mit zu viel inaktiven B12 Hirnsymptome bekommen, weil halt entsprechend die Leber das inaktive B12 in das aktive B12 umwandelt.

Befürchtungen sind ok. Aber besser ist es zum Arzt zu gehen und sich die entsprechenden Laborwerte auswerten zu lassen. Nur weil man Veganer oder Vegetarier ist bedeutet es nicht das man einen B12 Mangel hat. Wer sich gut mit Fette eindeckt hat nichts zu befürchten. B12 Mangel ist ein Nervenvitamin. Das bedeutet hast du einen akuten Mangel, hast du entsprechende Neurologische Symptome wie:
  • Sensibilitätsstörungen bis hin zu Lähmungen.
  • brennende Zunge.
  • Kribbeln in Armen und Beinen.
  • Gangunsicherheit, erhöhte Sturzneigung.
  • Muskelschwäche.
  • Müdigkeit, Konzentrationsschwäche.
  • Kopfschmerzen.
  • Depression.
Ein B12 Mangel über Jahren, Speziell Jahrzente dürfte jedoch nicht schadfrei an dir vorbeigegangen sein. Die Reserven von B12 sollten innerhalb einiger Monate aufgebraucht sein. Ich vermute mal das du die letzten 20 Jahre nicht entprechende Symptome hast. Was ich jedoch einräume ist das ein Vitamin B12 Mangel ein Teil der Baustelle sein kann. Heist, ein B12 Mangel bringt dich nicht um, kann aber ein Teil der Beschwerden verstärken.

Ähnlich würde ich auch bei der Schwermetallbelastung vorgehen. Ein Mobilisationstest am besten mit DMPS per Infusion. Du hast im Netz Unmengen Beispielauswertungen und erhälst Support bei jeden Labor die eine solche Anneliese durchführen. Ganz im Gegenteil zu DMPS Oral oder DMSA Oral wo weitaus weniger publiziert wurde. In Bremen ist es glaube ich Köster, bei Microtrace ist es Blaurock. Bei nachgewiesener Schwermetallbelastung würde ich zuvor, oder danach mal Selen, B6 und Adrenalin/Noradrenalin/Dopamin und Serotonin testen. Bei entsprechend hoher Belastung hast du sicher auch einen B6 + damit einhergehenden Noradrenalinmangel mit entsprechenden niedrigen Adrenalinwerte was unter anderen ein Teil der Müdigkeit ausmacht. Quecksilber hemmt die B6 Verwertung was Grundbaustein für Noradrenalin/Adrenalin ist.

Wie viel Amalgamfüllungen hast du denn? Und über wie viel Jahre(zehnte)?
Hast du nur eine Hand voll Amalgamfüllungen und bist ein solider/guter Entgifter, bist du belastet. Das ist aber bei keiner Quecksilberallergie (Quecksilberallergie kann man mittels LTT Test herausfinden) aber unproblematisch weil die Werte entsprechend in einen auffälligen, aber eher nicht im therapeutischen Bereich liegen. Neurologische Symptome starten in der Regel ab 50mcg/g Kreatinin.

Solltest du also ein Test machen lassen, mit einer Ampulle DMPS (250ml in NaCl gelöst), und der Wert bei dir bei 10 oder 15mcg/g Kreatinin liegen, bist du zwar belastet. Es ist aber unwahrscheinlich das die Symptome vom Quecksilber kommen. Ein Wert von unter 1 bedeutet unbelastet. Ein Wert ab 50 bedeutet Therapeutischer Bereich wo man etwas machen muss.

Um ehrlich zu sein würd eich versuchen einen Wert von 2-3 anzustreben wenn man entsprechend das Geld hat auszuleiten. Ein Wert von 10 wird einen aber nicht umbringen. Potentiell, hat man mehr Quecksilber im Hirn, umso mehr Quecksilber man in den Nieren, Leber und Fettgewebe hat. Wo primär DMPS Entgiftet. Die Hirnbelastung lässt sich hingegen wesentlich schwieriger feststellen und soweit ich weiß macht ein Test auf Gehirngifte auch erst dann Sinn, wenn das Fettgewebe, Leber Niere usw. frei sind.

Inzwischen habe ich weitere verdächtige Informationen gelesen wie man eine Hirnentgiftung optimal durchführt. Dazu muss ich aber noch etwas gegenchecken. Unterdessen bin ich morgen wieder in Erfurt bei meiner leider vorletzten DMPS Infusion. Hätte gerne noch 5 mehr gehabt. Ich startete bei 50mcg/ g Kreatinin. Und liege nach ein paar DMSA Kapseln und DMPS Infusionen bei 7 mcg/g Kreatinin nach der 13 Dmps Infusion. Es geht mir nicht wesentlich besser, aber es geht mir anders. Die Sache ist halt die das Hg bisher nur im µg Bereich aus den Gehirn rausgekommen sein kann weil DMPS eben sehr schlecht das Gehirn entgiftet.

Du solltest unbedingt vor einer DMPS Infusion deine Entgiftungsleistung checken lassen (GST und GSH).
Damit man weiß wie schnell man bei dir ausleiten kann.
 

yes

Beitritt
05.05.20
Beiträge
3
Hi,
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Da ich die 6 Quecksilberbomben nun schon ewig mit mir rumtrage mutmasslich ohne grössere akute Probleme bis auf die abgelagerten Schwermetalle wollte ich das vorerst eigentlich nicht angehen, da ja vor der Entgiftung auch erstmal mehrere aufwändige und gefährliche Beseitigungen der Füllungen erfolgen müssten. Daher habe ich mich mit dieser Problematik auch noch nicht näher befasst, wünsche Dir aber viel Erfolg bei Deiner Therapie.

Die derzeitigen üblichen Beschwerden : Müdigkeit, Taubheitsgefühle, Sehkraftminderung etc. dürften wohl schon mehrheitlich auf den offensichtlichen B12 Mangel zurückzuführen sein, da nach mehrjähriger Abstinenz der Speicher sicher vollkommen leer sein wird.(Rapsöl hat leider auch kein B12...)
Und genau wie Du geschrieben hast könnte eben eine Hochdosierung zur Mobilisierung dieser Schwermetalle bis zu Ablagerungen ins Gehirn führen.
Habe das so verstanden das bei einer gering dosierten Zufuhr von 1-2 mcg mehrmals täglich mit nicht weniger als ca. 2 Stunden Abstand dieses wohl fast vollständig verwertet wird,
daher ja auch die Frage ob das Methylcobalamin in einer solch niedrigen Dosierung auch zu den Problemen mit Hg führen kann.

Gibt es eigentlich auch niedrigdossiertes Adenosylcobalamin, habe bis jetzt nur hochdosierte Produkte gesehen, zb pro Tropfen 1000mcg, den kann man ja schlecht aufteilen... 10 bis max.100 mcg wäre sinnvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Bei 1-2mcg mehrmals Pro Tag sollte man keine Probleme bekommen.
Wie gesagt hast du ohnehin wesentlich mehr im Körper verfügbar ( normalerweise).
Diese Dosierung halte ich jedoch auch etwas zu gering. Es muss ja einen therapeutischen Nutzen aufweisen. Das gelingt nur mit einer entsprechenden therapeutischen Dosis.
Clemens empfiehlt bei Schwermetallbelastungen maximal 100-200mcg/Tag.
Ich würde bei der hälfte ansetzen und nach 4 Wochen einfach nochmal messen ob der Wert steigt.
"Gesunde" Menschen mit Polyneuropathie pfeifen sich 1000-1500mcg B12/Tag rein.
Ich vermute mal es könnte entsprechende Tropfen geben die mit 200mcg/Tropfen dosierbar sein könnten. Dann nimmst du entsprechend nur 1-2 Tropfen pro Woche.

Sofern deine Entgiftung gut ist, sollten 6 Amalgamfüllungen keinen Krieg herbeiführen. Umso mehr Amalgamfüllungen es gibt, desto mehr Hg wird man auch nachweisen können. Bei mir waren es ca 14 Füllungen auf gut 25 Jahre verteilt.
Entsprechend höher sind auch meine Werte ausgefallen. 50mcg/g Kreatinin. Es gibt einen sehr fleißigen User hier der mit knapp über 100 getestet wurde dem es wirklich nicht sehr gut ging. Er hatte Glück gehabt an einen guten Arzt gekommen zu sein und ihm geht es jetzt wesentlich besser.

Vermutlich solltest du ohne deinen Wert zu kennen mit gut 8-15 Infusionen auskommen um ohne weiteres sämtliches Quecksilber ausgeleitet zu haben. Je eine Infusion pro Monat. Nebenbei noch alle 2 Wochen eine 500mg DMSA Kapsel für die zu Hauseentgiftung. Danach, wenn die Organe frei sind gehts dann an die Gehirnentgiftung.

Bei deinen 6 Amalgamfüllungen würde ich heutzutage alle Füllungen in 4 Sitzungen unter Vollschutz entfernen lassen. Pro Sitzung ein Quadrant.
Fremdluft ( ist das wichtigste) Cleanupsauger (ist neben das wichtigste das wichtigste hehe ), Geignete Mundspühlung nach der Entfernung, sowie 5gr medizinische Kohle vor und nach der Zahnbehandlung. Kofferdamm ist nicht zwingend nötig. Die µgramm die man an Bohrstaub schluckt werden nur zu 0.X Prozent resorbiert und sind anorganisch. Ferner ist es Stress für Arzt und Patient. Die wirklich schädlichen Sachen sind Dämpfe die durch das limbische System ( Nasenatmung) direkt ins Hirn gehen und jene die durch das ausbohren entstehen. Der Zahnarzt hat entsprechend den Bohrer langsam zu drehen, mit viel Kühlung zu bohren und die Füllung als Block zu entfernen. Mit entsprechender örtlicher Betäubung ist das alles schmerzfrei und safe zu ertragen.

Größter Brocken wird wohl sein eine entsprechende Atemschutzausrüstung zu bekommen. Ein Zahnarzt hat sowas sehr sehr selten. Somit kann es sein das du entsprechend selbst für Atemschutz sorgen musst. Dazu kann ich dir empfehlen:
Suche dir Sauerstoff Lieferanten in deiner Umgebung für medizinischen Sauerstoff. In Magdeburg ist es die Firma Löwenstein Medical. Für etwa 50€ bekomsst du eine Flasche mit Manometer und Schläuche. Hinzu kommen 50 oder 100€ Pfand die du nach dem Gebrauch wieder bekommst. Nasenmasken haben die nicht. Die kannst du dir auch bei diversen Zahnärzten oder Zulieferer organisieren. Dazu musst du das Telefon in die Hand nehmen oder Mails schreiben.

Stichwortsuche Google: Nasenmaske Lachgas. Dann weist du wie die Dinger aussehen.

Das Problem ist: Die Manometer beim Sauerstofflieferant liefern nur 5l/min. Das ist zu wenig. Du brauchst minimum 10. Sonst bekommst du zu wenig Luft aus der Sauerstoffflasche. Das bedeutet, du musst dir zwei Flaschen mieten oder mittels Adapter 2 Manometer an eine Flasche dranzaubern.. Oder dir eigenst ein Manometer eines anderen Zuliefereres organisieren der entsprechend 10l/min kann. Die passen alle aufeinander. Der Anschluss ist genormt.

Wie erwähnt würde ich mir als Normalentgifter bei 6 Füllungen keine großen Sorgen machen.
Was ich dir empfehlen kann: Google mal nach Mineralstoffe Neurologie und nach Vitamine Neurologie. Dann hat man einen groben Überblick welche Vitamine und Mineralstoffe wichtig für den Kopf sind. Mit etwas Recherche wirst du feststellen wie wahrscheinlich es ist welche Mängel du haben könntest. Mit diesen Vermutungen könntest du dann entsprechende Untersuchungen in Auftrag geben. Allerdings würde ich hier noch Omega 3 hinzu zählen. Das sind wichtige Fette für unser Gehirn. Und unser Gehirn besteht zu einen Großteil aus Fett und benötigt auch entsprechend 2g reinies Omega pro Tag. Die Masse in Deutschland ist unterversorgt sodass die Zivilisationskrankheit Altsheimer/Demenz die letzten 100 Jahre dramatisch gestiegen ist. Wir essen einfach schlechter. Somit gilt auch hier beim Mangel eine entsprechende Erhaltungsdosis einzunehmen. Diese liegt je nach Ernährungsprofil bei etwa 500-1500mg/Tag. Einen besonderen Stellenwert im Körper nimmt auch Vitamin D3 ein. Unter anderen auch bei Schwermetall Vergiftungen.

Da kann ich einen Artikel von Clemens empfehlen.
Dort wird auch auf andere Supplements eingegangen insbesondere B12 und dem MTHFR.

Schwermetallausleitungen würde ich IMMER bei einen ARZT und NIEMALS bei einen Heilparktiker machen lassen. Grund ist folgender: Ein Arzt ist für seine Behandlung haftbar zu machen, ein Heilpraktiker nicht. Ferner hat ein Arzt deutlich bessere Kenntnisse der menschlichen Gesundheit als ein Heilpraktiker der übertrieben gesagt seine Fähigkeiten aus Wochenedkurse erlangt hat und kein medizinisches Studium absolviert hat. Bei der Schwermetallausleitung würde ich auf alle Hochdosistherapien verzichten und nur entsprechende Nährstoffmängel ausgleichen. Was wirklich Sinn macht zu Supplementieren ist Zink (25mg/Tag) und Omega 3. Den Rest würde ich die Infusionen /DMSA Kapseln machen lassen. Das spart Stress und schon den Geldbeutel. Später zur Gehirnentgiftung käme dann noch Alphalipinsäure hinzu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
07.05.09
Beiträge
924
Hallo,

habe mir meine Amalgamfüllungen Anfang 2000 bereits entfernen lassen und leichtsinnigerweise auch Fehler gemacht. Einmal habe ich so eine Nasensonde mit Flasche in der Apotheke verlangt und auch bekommen. Das Ganze hat damals weniger als 10 Euro gekostet.

Irgendwann (vielleicht 2015) wollte ich mir so etwas (wg. einer aufwändigeren Zahnbehandlung) zur Vorsicht wieder aus der Apotheke besorgen und stieß auf Unkenntnis und Blödheit.

Das hatte mich damals verärgert. Offensichtlich gibt es trotz allgemein höherem Kenntnisstand oft nicht mehr, sondern weniger Möglichkeiten, diese auch anzuwenden, um sich selbst zu schützen. Wenigstens die fachgerechte Entfernung von Amalgamplomben hätte schon längst von oben geregelt sein können. Aber da wird lieber die planlose Vielfalt hingenommen.

Grüsse
 
Themenstarter
Beitritt
14.06.14
Beiträge
15
Hey,

also als kurzes Update:

Nehme seit Ende 2019/Anfang 2020 (also knapp 2 Jahre, immer mal mit kleineren Pausen) Emeramid (bzw. OSR/NBMI) mit sehr gutem Erfolg ein (300 mg/Tag). Depressionen/depressive Verstimmung sind nach einigen Monaten komplett verschwunden. Da Emeramid Quecksilber sehr stark bindet, begann ich auch, so ziemlich alles zu vertragen, was vorher nicht ging (Methylierer wie Folat und Methyl-B12 etc.).

Tops Entgiftung:
- Emeramid (!) (entgiftet Körper & Gehirn, bindet extrem stark an Quecksilber, Blei etc.)
- MicroSilica (finde ich den besten Darmbinder)
- Chlorella (kann man sicherheitshalber zum 'im Darm binden' dazunehmen)
- Alpha-Liponsäure (kann man unter Emeramid irgendwann z.b. 1x täglich nehmen, ca. 40-60 Minuten nach der OSR-Gabe, langsam von 25 mg oder so auf 200-400 mg steigern; hilft das Gehirn noch besser zu entgiften)
- Niacin (zum Flushen), ca. 1 Std. nach Emeramid-Gabe

Tops Support:
- Optimal Multivitamin Plus (oder vergleichbares Multivitamin mit aktiven B-Vitaminen und allen anderen Vitaminen, bioverfügbaren Mineralien etc. in hohen Dosierungen). Achtung: Unter Emeramid kann man erstmal sicherheitshalber alle Vitamine (v.a. die Kritischen wie Folat und Methyl-B12) einzeln kaufen und sich jeweils langsam reinsteigern und schauen, ob man die Sachen unter Emeramid schon besser verträgt. Seeking Health hat auch viele Supplemente ohne Methyldonatoren, z.B. "B-Minus", die kann man dann schon von Anfang an nehmen, und den Rest später hinzufügen.
- Vitamin D3+K2 (ist in allen Multivitaminpräparaten viel zu niedrig dosiert. Ich nehme ca. 5000-10000 IE/Tag D3)
- Omega-3 Fettsäuren (DHA/EPA, aus Algenöl)
- Advanced Sleep Formula (u.a. mit Melatonin, Lithiumorotat) bei Schlafproblemen, auch gut fürs Gehirn
- Liposomales CoQ10 für Energie
- Basenpulver und/oder Sango-Meereskoralle für Elektrolyte/Entsäuerung
- Extra-Niacinamid (das ohne Flush, z.B. 500-1000 mg/Tag oder mehr), soll wohl Emeramid besser verträglich machen, und ist allg. für geschundene Körper in hoher Dosis gut
- Idealerweise macht man auch regelmäßig Sport, z.B. Kraftsport oder Cardio (sowieso gesund, aber hilft auch das Lymphsystem in Bewegung zu halten, damit es entgiftet, aber ich hatte das Gefühl, dass auch Quecksilber bzw. Toxine allg. aus dem (Fett-)Gewebe gelöst werden und dann von Emeramid abgegriffen werden können. Jenachdem wie intensiv die Einheit war, kann man eine zweite 300 mg Tagesdosis nach dem Training nehmen. Ich hatte auch das Gefühl, dass Kraftsport und Cardio (Laufen oder Radfahren) jeweils unterschiedlich Toxine lockern, bin mir hier aber nicht ganz sicher.)

Wichtig ist, dass man auf jeden Fall alle Vitamine, Spurenelemente und Mineralien drin hat, damit der Körper wieder von Quecksilber zerstörte Strukturen aufbauen kann, sonst bringt der Detox alleine auch nicht viel.

Neutral Engiftung:
- PectaSol/PectaClear (hat glaube ich einen Effekt, nehme es aktuell aber nicht, könnte es aber nochmal austesten)
- Zeolith (nicht mehr ausgetestet seit Jahren)
- S-Acetyl-Glutathion-Infusionen oder liposomales Glutathion (Ersteres muss ich noch austesten, Zweiteres hatte ich mal paar Wochen getestet, Effekt aber unklar)
- MSM (soll wohl alles verstärken, aber habs nicht unbedingt gespürt; hatte es ne Zeit lang genommen, könnte ich nochmal testen)
- DMSA-Infusionen (könnte ich unter Emeramid nochmal alle Jubelmonate "zum Aufwirbeln" testen, aber insg. fand ich DMSA zu schwach, hatte selber knapp 50 Infusionen früher)
- DMSA-Kapseln (kann man theoretisch unter Emeramid ab und zu nehmen)
- Dimisulf Propolis (hatte ich damals vor Emeramid genommen, war okay-ish, wobei der Effekt eher anfangs gut war und später verflog, teils auch ins Negative abgedriftet ist; kann man aber theoretisch unter Emeramid auch ab und zu nehmen; größtes Problem ist der DMSO-Geruch, sodass eine dauerhafte Einnahme auch nicht in Frage kommt, wenn man ein social life hat)
- DMPS (habe ich eine Allergie drauf, vermutlich ähnlich 'zu-schwach' wie DMSA, wenn man einen chronisch vergifteten Körper aufräumen will)
- Kokoswasser (Effekt unklar)
- Detox-Fußbad (mit Ionisierer-Spule; Effekt unklar, soll aber angeblich helfen zu mobilisieren; hatte ich eher in der Zeit vor Emeramid ausgetestet, danach weniger)

"Flops" Entgiftung:
- Bärlauch & Koriander (bin ich meistens eher kaputt von, finde aber auch nicht, dass mich diese Entgiftung irgendwie voranbringt)
- NAC (davon wurde mir bei der letzten Einnahme noch schwummerig (Dosis 750 mg), auch unter Emeramid, ist aber wieder einige Monate her)
- Cutler-Protokoll (nie gemacht, aber generell eher Schlechtes gehört = viele Rückvergiftungen etc.; alles zu Emeramid/OSR und v.a. die Erfolge damit werden zudem in der Cutler-Facebook-Gruppe zensiert; unter Cutler ist die Psyche wohl ziemlich labil, unter Emeramid ist die Psyche nach einigen Wochen/Monaten (v.a. wenn parallel auch Gehirn/Nerven mit aktiven B-Vitaminen, Mineralien etc. aufgebaut wird) felsenstark und bleibt auch so beim Absetzen von Emeramid)
- Anthony Williams Detox Smoothie (hat mich nicht wirklich weitergebracht)
- NaCaEDTA (soll man bei Quecksilberbelastung wohl nicht nehmen/infundieren lassen)
- Damals: Vit.C und ALA-Infusionen (in Kombi mit DMSA-Infusionen) waren eher schwer zum Gehirn, aber kann sein, dass es unter Emeramid besser funktioniert/verträglich ist

Das Cutler-Protokoll ist wohl eher ein Flop, aber das Buch "Amalgam-Illness" von Cutler ist für Support-Supplementierung ziemlich gut, weil da alles im Detail beschrieben wird, was dem Körper bei Quecksilber-Belastung helfen kann, lohnt sich also zu studieren. Nur die alle-3h-DMSA/ALA-Einnahme würde ich halt gegen die tägliche Einnahme von den Dingen bei "Tops Entgiftung" austauschen.

Emeramid (bzw. OSR) ist derzeit (über Umwege) erhältlich. Dazu der Facebook-Gruppe "Irminix / NBMI / Emeramide / OSR" beitreten. Alle weiteren Infos dort.

Insgesamt läufts damit ganz gut, nur Candida ist noch ein Problem (obwohl das auch schon besser wurde), da hatte ich aber auch die Ernährung die letzten Monate schleifen lassen, keine Probiotika genommen (mittlerweile Omnibiotic 10), und auch MicroSilica hatte ich eher selten genommen, ab jetzt aber regelmäßig. Außerdem brauche ich immer noch recht viel Schlaf (10-12 Std.). Meine Mitochondrien-Werte sind leider noch nicht so gut. Prinzipiell geht es mir aber deutlich besser als vor 2 oder 4 Jahren z.B. (Sollte auch noch dazu sagen, dass die Mitochondrien-Messung stattfand, bevor ich von meinem Arzt auf liposomales CoQ10 etc. aufmerksam gemacht worden bin, daher muss ich da nochmal in 6 Monaten oder so resümieren.)

Mal schauen wie es weitergeht. Werde demnächst wohl mal ein paar INUSpherese-Sitzungen machen (mein Arzt meint, damit kann ich im Endeffekt die Mitochondrien verbessern), und mir das Patricia-Kane-Protokoll angucken. Auch Vitalpilze werde ich nochmal ausgiebig testen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
02.10.10
Beiträge
4.979
Hallo London,

danke für all Deine Infos, die ich erst jetzt sehe. Nur 2 Anmerkungen:
- DMPS ([...], vermutlich ähnlich 'zu-schwach' wie DMSA, wenn man einen chronisch vergifteten Körper aufräumen will)
Die beiden sind da nicht ähnlich, Dr. Mutter nennt DMPS einen Schaufelbagger, DMSA eine Handschaufel in punkto Entgiftung (zumindest bei i.v.)
- NaCaEDTA (soll man bei Quecksilberbelastung wohl nicht nehmen/infundieren lassen)
Kann man schon machen bzw. macht auch Sinn bzw. machen auch viele Ärzte, aber bei Quecksilberbelastung NUR, wenn in derselben Sitzung auch DMPS i.v. gegeben wird. Wenn man das nicht macht, soll man bei Quecksilberbelastung tatsächlich von EDTA die Finger lassen, weil es das Quecksilber giftiger macht (bei parallel DMPS wird das Quecksilber aber gleich weggebunden, daher ist es egal)

Viele Grüße
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
14.06.14
Beiträge
15
Hey damdam,

Mutter sagt das zwar, mag auch (relativ zueinander) stimmen, aber dennoch ist selbst DMPS viel zu schwach um chronisch stark vergiftete Körper zu entgiften (ich selbst hatte ca. 10 DMPS-Infusionen, danach Allergie, und 50 DMSA Infusionen). Beides brachte mich für die Gesamtentgiftung des Körpers kaum weiter, wenn man ehrlich ist. Vll. hat man mit 200+ DMPS-Infusionen eine Chance, aber da nehme ich dann lieber direkt Emeramid, da dieses stärker als DMPS bindet und kein Zink ausschwemmt.

Zu NaCaEDTA: Alleine würde ich es auch niemals nehmen, aber hatte mich auch unter DMPS oder DMSA eher komisch damit gefühlt. Man muss dazu sagen, dass DMPS pro Infusionssitzung niemals alles verfügbare Quecksilber im Körper wegbinden wird. Auch ist die Bindung nicht bombenfest, und Quecksilber kann noch im Körper für z.B. Zink fallengelassen werden, da dieses eine höhere Affinität zu DMPS hat. Wenn man dann noch mit Glutathion oder ALA kombinieren will, würde ich NaCaEDTA sicherheitshalber auf jeden Fall weglassen. Aber muss im Endeffekt jeder individuell austesten. Generell würde ich heutzutage auch nicht wirklich zu Infusionen (DMPS/DMSA/NaCaEDTA/ZnDPTA) raten (höchstens unterstützend in größeren Abständen, oder bei speziellem Befund, bei denen NaCaEDTA/ZnDPTA Sinn machen), sondern mit Emeramid als Grundentgiftung starten.

Bis dann!
 
Beitritt
09.04.16
Beiträge
2.395
Ich persönlich finde nach jahrelangem Mitlesen authentische Berichte (auch über die eigenen Reaktionen auf etwaige therapeutische Sackgassen) letztlich doch wesentlich hilfreicher als Hinweise darauf, was „man“ angeblich „üblicherweise“ wie dosiert und kombiniert, ganz so als handele es sich um „etabliertes“ Wissen ...
 
Beitritt
09.04.16
Beiträge
2.395
Wurde zwar nicht gefragt, aber ich würde sagen, am besten über den Hausarzt, bei Facebook lieber nicht, da verdienen dann sicher noch andere mit ...lG!
 
Beitritt
07.02.22
Beiträge
2
Danke für die Antwort ewigeroptimist.
Allerdings auf der Homepage von "de.emeramed.com" steht für das Medikament aktuell folgendes: "Es durchläuft derzeit das Zulassungsverfahren der Europäischen Medizinischen Agentur (EMA) und der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration)."
 
regulat-pro-immune
Oben