SCENAR - Erfahrungen?

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Hallo zui,

hast Du eine Ahnung, wie ernst zu nehmen dieses Ausschlußkriterium ist? - Gerade ältere Menschen haben ja oft schon eine Thrombose hinter sich . Bedeutet diese Gegenanzeige, daß nur an den Beinen nicht mit diesem Gerät gearbeitet werden soll oder ist das generell zu beachten?
...
GEGENANZEIGEN: (IN FOLGENDEN FÄLLEN DARF DIE BENUTZUNG DES GERÄTES NUR NACH RÜCKSPRACHE MIT EINEM ARZT ODER HEILPRAKTIKER ERFOLGEN)
  • die ersten drei Monate Schwangerschaft
  • epileptischer Anfall
  • hohes Fieber unbekannter Herkunft
  • Zustand nach Venenthrombose
  • akute Alkohol- oder Medikamentenvergiftung
  • individuelle Überempfindlichkeit gegenüber elektrischem Strom
  • implantierter Herzschrittmacher und sonstige elektrische organunterstüzende Gerätschaften ...

Grüsse,
Oregano
 
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14.06.09
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Gerade ältere Menschen haben ja oft schon eine Thrombose hinter sich . Bedeutet diese Gegenanzeige, daß nur an den Beinen nicht mit diesem Gerät gearbeitet werden soll oder ist das generell zu beachten?
Ja, nur lokal in dem Bereich nicht.

Wobei diese aufgelisteten Kontraindikationen teilweise relativ sind . Ich weiß zB, dass auch Epilepsie in den entsprechenden russ. Kliniken erfolgreich damit therapiert wird.
 

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08.03.16
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Strophantin ist ein geniales Mittel, aber bei Vorhofflimmern nicht unbedingt effektiv meiner Erfahrung nach.. Magnesiumspiegel ist wichtig bei jeder Art von Herzrhythmusstörungen. . Entsäuern mMn nach sowieso ( macht Strophanthin aber auch ). Melhorn Basenpulver (nach Dr. Berthold Kern) ist eine gute, effektive Basenmischung. Genug trinken.

Zusatzelektroden braucht ihr nicht, aber das Buch auf jeden Fall. Die darin gemachten Anwendungs-Richtlinien sind klinisch gut erforscht und funktionieren.

Nicht erschrecken, wenn es nach den ersten Anwendungen zu den ein oder anderen kurzfristigen Heilreaktionen kommt. Muss nicht, aber kann.
Hallo zui11,

Das Denas PCM 6 ist heute bei meiner Mutter angekommen. Da deine Mutter ihr Vorhofflimmern auch per Scenar behandelt hat, kannst du mir vielleicht sagen, mit welchem Programm und welcher Frequenz sie das getan hat? Ich warte noch auf das Buch, das zu mir geschickt werden sollte, so dass ich mich einlesen und meine Mutter anleiten kann, aber das Buch ist leider noch nicht angekommen.

Vom Strophantin und seiner Wirkung merkt meine Mutter (noch) nichts, insgesamt ist ihr Zustand gleich (schlecht) geblieben, mit andauerndem Vorhofflimmern. Eine Venenthrombose in den Beinen hatte Sie bisher noch nicht, allerdings hat sie starke Krampfadern und immer wieder Wassereinlagerungen in den Beinen, was wohl von ihrer (moderaten) Herzinsuffizienz kommen soll. Ich mache mir mittlerweile ziemlich Sorgen, dass sie einen weiteren Schlaganfall bekommt oder ihr Herz vollends versagt... und wäre somit für zeitnahen Rat sehr dankbar!

LG
Elvira
 
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14.06.09
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ICH mache das meiste mit 77 Hz oder 77/10 Hz, das sind universelle Frequenzen und ist erstmal das einfachste - meistens ausreichend. . Damit habe ich gute Erfahrung sowohl bei VHF als auch Herzinsuffizienz, was ja meist Hand in Hand auftritt. .

Stärke immer so, dass es sich angenehm anfühlt.
 
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08.03.16
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ICH mache das meiste mit 77 Hz oder 77/10 Hz, das sind universelle Frequenzen und ist erstmal das einfachste - meistens ausreichend. . Damit habe ich gute Erfahrung sowohl bei VHF als auch Herzinsuffizienz, was ja meist Hand in Hand auftritt. .

Stärke immer so, dass es sich angenehm anfühlt.
Hallo nochmal,

meine Mutter hatte letzten Freitag wieder ein EKG, leider ist das Vorhofflimmern immer noch da. Deshalb denken wir, dass wir bei der Behandlung mit dem Denas PCM 6 vielleicht irgendwas falsch machen. Ihr geht es (den Umständen entsprechend) ganz gut, sie denkt, dass das Strophantin ihr hilft. Sie kann sich trotz Vorhofflimmern selbst versorgen (Essen kochen, die tägliche Hygiene etc), das ist schonmal ein Fortschritt. Doch hatte ich gehofft, dass das Vorhofflimmern mit der Denas Behandlung beseitigt werden kann.

Wir haben anfangs an der direkten Projektionszone (beim Schulterblatt und der Achsel links) mit 77 Hz für jeweils ca 10 Minuten behandelt, und zwar mit einer Stärke von ca. 55 und 2 bis 3 mal pro Woche. Manchmal ist die Stärke 55 ausreichend und schon fast schmerzhaft für meine Mutter, manchmal müssen wir auf 70 hoch gehen, damit sie überhaupt was spürt. Vor ca 2 Wochen haben wir dann mit 77/10 Hz begonnen, weil sich nichts gebessert hat. Die Su Jok Entsprechungszone an der Hand haben wir jetzt auch ausprobiert, denn das wird im Buch für Herzrhythmusstörungen hauptsächlich empfohlen. Dabei ist der Knackpunkt die passende Stärke, die wir noch raus finden müssen, denn manchmal spürt sie da gar nichts. Außerdem wissen wir da auch noch nicht, wieviel HZ wir da am besten nehmen sollten ( im Buch steht 60 oder 77)

Um ihre Nervenschmwerzen in der rechten Hand und Schulter zu behandeln, haben wir auch mal den Kopf ausprobiert, aber das hat bisher gar nicht geklappt. Die integrierte Sonde scheint da nicht flächig aufzuliegen, und der Strom kommt wohl nicht an. Ich habe vom Verkäufer schon die Tipps bekommen, den Stromsparmodus auszuschalten, und die Haut eventuell einzucremen, da es auf trockener Haut nicht klappt.

Kannst du, Zui11, mir vielleicht noch ein paar Tipps geben:
- wie oft wir behandeln sollten - anfangs vielleicht täglich?
- welche Zonen - im Buch wird für Herzrhythmusstörungen (wozu Vorhofflimmern meiner Meinung nach zählt) in erster Linie die Entsprechungszone nach Su Jok, also in der Handfläche? genannt
- wieviel Hz? - das Vorhofflimmern ist wohl ein Stress-Symptom, und niedrige Frequenzen sind nach meinem Verständnis die beruhigenden Frequenzen?
- was hat es mit der Stärke auf sich? - an unterschiedlichen Tagen und unterschiedlichen Stellen ist die Empfindung ganz anders, geschweige denn bei mir und bei ihr. Die Spanne zwischen "sie spürt etwas" und "es ist unangenehm schmerzhaft" ist so gering und schwankend, dass ich Schwierigkeiten habe, die SS2, also eine angenehme Stärke zu finden
- fällt dir vielleicht auf oder ein, woran es liegen könnte, dass wir bisher keinen Erfolg mit der Behandlung haben?

Beste Grüße
Elvira
 
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14.06.09
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Hallo Elvira,

ich kann und möchte hier natürlich keine Anleitungen geben. Ich bin auch kein Internist ;) Kennt man denn die genaue Ursache für das VHF ?

Ich hatte bei unserer Mutter schnellen u vollen Erfolg bis heute, die Ursache weiß aber im Grunde auch keiner so genau. Sehr schade dass es bei euch nicht so funktioniert.

Behandelt habe ich auch mehrmals pro Woche die Projektionszonen und mache das sowieso zur Herzstärkung weiterhin (auch wenn möglicherweise ab und zu eine 2-wöchige Kur ausreichend wäre)., SuJok höchstens mal zusätzlich, selten.

Wenn irgendein ein Mangel ursächlich mit zugrunde liegt, kann auch Scenar natürlich nicht richtig helfen. Elektrolyte ok ? Magnesium- Mangel zB. begünstigt häufig Herzrythmusstörungen. Trinken tut sie ja genug, schriebst du glaube ich irgendwo schon.

Hat sie sehr trockene Haut ? Daran könnte ja dann vll liegen wenn sie nichts spürt, weil dann der Kontakt nicht recht zustande kommt. In dem Fall würde ich vorher ganz leicht mit Olivenöl o.ä. (auch Babyöl) einreiben. Stärke grundsätzlich in ihrem Fall nie über angenehm

Ich würde mal testweise die Trapezius- Zone zum Ausgleich von Vagus/Symphaticus behandeln, d.h. den Nacken-Schulter-Bereich vom Haaransatz ( bei Bluthochdruck immer nur abwärts) auf NIEDRIGER Stufe unterhalb der empfindungsschwelle.., vll 10 oder etwas mehr. Evtl. hat das gleichzeitig einen Effekt auf die Beschwerden im Arm, wenn von dort verursacht. Zone ist im Buch abgebildet. Von dort ausgehennd zusätzlich Arm austreichen (höhere Stufe/angenehm). . Das sage ich aber nur, weil es nicht schaden kann. Aus der Ferne und ohne Befundung kann man nix empfehlen.
 
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08.03.16
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Hallo Zui11,

Danke für die schnelle Antwort. Bei meiner Mutter ist das Vorhofflimmern ursprünglich immer dann aufgetreten, wenn sie einen starken Histamin-Zustand hatte. Sie hat eine sehr starke Histaminunverträglichkeit und hat das erst mit ca. 60 Jahren diagnostiziert bekommen, hat aber schon ab einem Alter von knapp 30 Jahren große Probleme gehabt (chronische, massive Migräne, wodurch sie tagelang bettlägerig war). Sie hat nach der Histamin Diagnose sehr auf die Ernährung und alles mögliche geachtet und kann kaum was essen, verrägt keine Hitze, keine Autofahrten, keine Massagen etc. In den letzten Jahren kam zu der Migräne dann auch das Vorhofflimmern dazu, wenn sie was nicht vertragen und einen Histaminzustand hatte. Sie sagt / denkt, dass sie von Histaminausschüttungen das Vorhofflimmern bekommt, allerdings hat bisher jeder Arzt behauptet, dass das nicht sein kann.

Sie nimmt alle möglichen NEMs, Magnesium sowieso, und (da sie ständig Krämpfe in den Gliedmaßen hat) macht sie in den letzten Monaten täglich Fußbäder mit Magnesiumöl. Sie nimmt jetzt auch Q10, L-Carnitin und Taurin, das hatte ich recherchiert, dass es fürs Herz gut sein soll. OPC, Omega3, Vitamin D + K, Kalium etc nimmt sie schon lange

Wie gesagt, geht es ihr verhältnismäßig gut. Sonst hat sie mit Vorhofflimmern nur im Bett gelegen und konnte sich kaum bewegen. Jetzt kann sie sogar spazieren gehen. Die Ärztin führt das auf die gute Einstellung ihrer Medikamente zurück: sie nimmt seit ihrem Schlaganfall vor gut 1 Jahr Eliquis Apixaban und seit ca. 3 Monaten Betablocker. Zwischendurch hat sie auch Diuretika genommen, weil sie schon Wasser in Beinen und der Lunge hatte, das ist aber wieder weg gegangen und sie hat das zumindest absetzen können.

Wir würden gerne zeitnah von den Betablockern weg kommen, sie fängt gerade mit einer minimalen Dosis von Serrapeptase an. Sie will das Apixaban auch möglichst bald durch Nattokinase ersetzen, weil sie allgemein die chemischen Medikament immer ziemlich schlecht verträgt, hat immer die seltesten Nebenwirkungen in ausgeprägter Form. Hast du mit deiner Mutter schon Erfahrung mit Serrapeptase und Nattokinase gemacht?

Ja, ihre Haut ist sehr trocken und wir haben teilweise eincremen müssen, damit bei ihr was ankommt. Ihr Blutdruck war früher immer niedrig, mittlerweile ist er im Normbereich. Der Puls war eine zeitlang sehr hoch, deshalb wurden ihr Betablocker und Diuretika verschrieben. Wie ich gelesen habe sollen die Betablocker aber langfristig wieder kontraproduktiv sein, weil sie die Kalium-Natrium-Pumpe verändern/blockieren, was wieder schlecht fürs Herz ist...

Wie gesagt sind wir gerade sehr am ausprobieren und austesten, was ihr hilft, und wie man sie aus diesem lebensbedrohlichen und lebensunwürdigen Zustand raus kriegen kann, in dem sie sich zeitweise befunden hat

PS: beim Internist waren wir auch schon. Der hat uns genauso wenig weiter gebracht wie der Neurologe, Kardiologe, etc
 
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14.06.09
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Hast du mit deiner Mutter schon Erfahrung mit Serrapeptase und Nattokinase gemacht?
Ich wollte es in Zusammenarbeit mit ihrer Hausärztin versuchen (sie nimmt eliquis), die sich aber nicht kooperativ zeigte und ihr solche Angst gemacht hat, dass meine Mutter das dann nicht mehr wollte. Hätte dann auch keinen Zweck, weil die Angst vielleicht höher als die Risiken dieser Mittel wiegt.

Auch das Strophanthin versuchte sie ihr (zum Glück ohne Erfolg) auszureden, gleichzeitig ist sie jedes mal voll des Lobes über ihr "super starkes Herz".
 
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