Krebsrisiko und geschätzte Lithiumexposition im Grundwasser - US-Studie 02/2025

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Originaltitel: Cancer Risk and Estimated Lithium Exposure in Drinking Groundwater in the US

Jiajun Luo, PhD, MPH1,2; Liang Zheng, MD, PhD3; Zhihao Jin, MPH4; et al
JAMA Netw Open - Published Online: February 20, 2025 - 2025;8;(2):e2460854. doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.60854

Volltext:
https://web.archive.org/web/2026030.../journals/jamanetworkopen/fullarticle/2830452

Die folgenden Zitate stammen daraus - übersetzt mit DeepL-Translator (kostenlose Version), mit Hervorhebungen von mir:

Bedeutung:
In dieser Kohortenstudie mit 252 178 Personen aus dem All of Us Research Program war eine höhere Lithiumexposition im Grundwasser mit einem geringeren Risiko für alle untersuchten Krebsarten insgesamt und geschichtet nach Frauen und Männern verbunden.

Ausgangspunkt waren klinische Studien, in denen über Zusammenhänge zwischen einer Lithiumbehandlung und einem verringerten Krebsrisiko bei Patienten mit bipolarer Störung berichtet wurde.

Ergebnisse laut Abstract :
Insgesamt wurden 252 178 Teilnehmer eingeschlossen (mittleres Alter 52 Jahre [IQR, 36-64 Jahre]; 60,1 % Frauen). Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 3,6 Jahre (IQR, 3,0-4,3 Jahre), und es wurden 7573 Fälle von Krebserkrankungen ermittelt. Eine höhere geschätzte Lithiumexposition war durchweg mit einem geringeren Krebsrisiko verbunden. Im Vergleich zum ersten (niedrigsten) Quintil der Lithiumexposition betrug die HR für alle Krebsarten 0,49 (95% CI, 0,31-0,78) für das vierte Quintil und 0,29 (95% CI, 0,15-0,55) für das fünfte Quintil. Diese Assoziationen wurden für alle untersuchten Krebsarten sowohl bei Frauen als auch bei Männern, bei langfristig ansässigen Personen und sowohl in den westlichen als auch in den östlichen Bundesländern festgestellt. (..)
Schlussfolgerung der Autoren:
In dieser Kohortenstudie mit 252 178 Teilnehmern war die geschätzte Lithiumexposition im Grundwasser mit einem geringeren Krebsrisiko verbunden. In Anbetracht der spärlichen Belege und der unbekannten Mechanismen dieses Zusammenhangs ist eine weiterführende Untersuchung gerechtfertigt.

Sekundärquellen:

Ein Mangel an essentiellem Lithium erhöht das Krebsrisiko (Sensationsstudie!) | Dr. Michael Nehls auf YouTube

Lithium & Krebs - macht Trinkwasser den Unterschied? | Dr. Jens Freese auf Instagram



Weitere Threads zum Thema Lithium als Spurenelement (nicht als Medikament gegen die bipolare Störung):

 
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