Rheuma!?

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25.07.05
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Guten Abend

und hallo, hat vielleicht jemand auch Ahnung von Rheuma. Ich weiß, Rheuma umfasst ca 400 Erkrankungen oder mehr. Ich habe auch schon viel darüber gelesen, aber die ähneln sich doch alle sehr.
Im Forum für Rheumakranke bekommt man leider keine oder sehr lange keine Antworten.
Also ich habe Weichteilrheuma ind Polyarthritis. Dann wird noch untersucht ob die Rückengschmerzen auch darunter fallen. Dafür muss ich aber noch zum CT.

Ich habe die Ernährung umgestellt und verzichte möglichst auf Tierisches Eiweiß. Damit versuche ich die Entzündungsprozesse afzuhalten oder hinauszuzögern. Ich würde aber gerne wissen was passiert denn da noch und warum bekommt man das überhaubt. Habt ihr Ideen:idee:

Dann bitte legt los. Würde schon gerne verstehen was da los ist. Vielleicht erfahre ich ja dann was ich noch dagegen oder dafür tun kann. :klatschen


LG Klaudia
 
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30.06.05
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Hallo Klaudi!

Ich mache doch momentan die Ausleitung. Hatte im März einen Schub von Polyarthritis an den Fingern.
Das ist aber dann nach ca. 1 Woche auch wieder weggegangen, nachdem ich sehr viele Chlorellas genommen habe.
Nun, hab ich vor 2 Wochen etwas mit dem Koriander angefangen. Das Resultat: ich hab wieder einen akuten Schub von Polyarthritis in allen Fingermittelgelenken, im linken Knie und in mindestens einer Zehe.
Hab jetzt wieder den Koriander abgesetzt, und nehm jetzt wieder nur Bärlauch und Chlorellas.
Vielleicht liegt es daran, das ich noch eine Goldkrone habe, die aber jetzt im Januar dran glauben darf! :confused:
Ich denke schon, das ein Bezug zu den evtl. auch Goldbelastungen im Körper da ist, da zum Beispiel Gold ja auch gegen Rheuma heilsam sein kann, es wird nur die Dosis sein, die dafür sorgt, das es ein Gift ist.
Mittlerweile ist es auch schon etwas besser geworden wieder mit meinen Fingern und ganz so rot und verschwollen schauen sie nicht mehr aus.
Hoffe auch, das es wieder ganz weggeht, da meine Oma väterlicherseits ihr Leben lang Polyarthritis hatte. Aber sie hatte auch einiges Gold in den Beisserchen ...
Eigentlich sagt man der Polyarthritis eine genetische Dispositition nach, aber ich glaub das ehrlich gesagt nicht so recht.
Was ich mache ist ehrlich gesagt nur ausleiten, wenn es nicht mehr weggehen sollte, was ich nicht glaube, dann wüsst ich noch nicht, was ich tun würde. Jedenfalls würde ich alternativ alles durchprobieren, bevor ich Cortison oder sonstige Entzündungshemmer nehmen tät.

Lieber Gruss Karin
 

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12.09.04
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klaudi schrieb:
Guten Abend

und hallo, hat vielleicht jemand auch Ahnung von Rheuma. Ich weiß, Rheuma umfasst ca 400 Erkrankungen oder mehr. Ich habe auch schon viel darüber gelesen, aber die ähneln sich doch alle sehr.
Im Forum für Rheumakranke bekommt man leider keine oder sehr lange keine Antworten.
Also ich habe Weichteilrheuma ind Polyarthritis. Dann wird noch untersucht ob die Rückengschmerzen auch darunter fallen. Dafür muss ich aber noch zum CT.

Ich habe die Ernährung umgestellt und verzichte möglichst auf Tierisches Eiweiß. Damit versuche ich die Entzündungsprozesse afzuhalten oder hinauszuzögern. Ich würde aber gerne wissen was passiert denn da noch und warum bekommt man das überhaubt. Habt ihr Ideen:idee:

Dann bitte legt los. Würde schon gerne verstehen was da los ist. Vielleicht erfahre ich ja dann was ich noch dagegen oder dafür tun kann. :klatschen


LG Klaudia
Hallo Klaudia,

klar hat die Ernährung einen großen Einfluß.
Ich selbst habe durch Ernährungsumstellung u.a. langjährige, chronische Rückenbeschwerden (mehrere Prolapse ibereits m Alter von 22 Jahren, Morbus Scheuermann, ständige Wirbelblockierungen in der gesamten Wirbelsäule, Hexenschuß, Lumbalgien, steifer Hals etc) und chronische Gelenkbeschwerden (Schulter, Knie) zum Verschwinden bringen können bzw auf ca. 5% der ursprünglichen Beschwerden reduziert.

Anbei zwei Links über Erfahrungsberichte bzgl. Rheumaheilung von Sabine und Oliver

f23.parsimony.net/forum51774/messages/21093.htm
http://wiki23.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki51774;OliversBericht


Gute Besserung wünscht

Harry
 
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10.10.05
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He Klaudi,

wie du schon richtig sagst ist Reuhma ein unglaublich großes Gebiet und deswegen ist es nicht möglich DIE behandlungsempfehlung auszusprechen.
Es gibt allerdings eine Sache, die du bei jeder der Behandlungen machen solltest, du solltest deinen Körper basisch stellen. Basenbäder, möglichst basischer ernährung und evtl. noch Basenpulver.

Das ist der erste Schritt, dan du machen solltest. Damit hat du einen guten Grundstein für alle anderen Therapien gesetzt.
Hast du denn, wie Santa sagt, das Amalgam mal ausgeleitet? Das könnte eine Ursache sein. Können aber auch andere Vergiftugen sein.

Wenn du es dir leisten kannst (kostet etwa 300€), dann könntest du auch einen Nahrungsmittel-unverträglichkeits-Test machen um mal zu wissen, wie du deinem Körper durch die Nahrung am besten helfen kannst. Kenne viele Leute, die das gemacht haben und es hat fast jedem sehr gut geholfen (einem Freund wurde dadurch sogar das Leben gerettet).

Gruß :wave:
 
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Hallo Rhianonn,
welchen Test auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeit meinst Du? Den auf IgG?
Da gehen die Meinungen sehr auseinander... - Die Preise übrigens auch.

Gruss,
Uta
 
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10.10.05
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Die beiden, die ich kenne sind Select 181 (weiß net ob der auch aug IgG geht, aber wahrscheinlich schon) und ProImmunM-IgG-Antikörpertest.
Wobei ich mit dem ersten schon sher gute erfahrungen (selber) gemacht ahbe und über den zweiten nur gutes gehört habe.
Man bekommt halt eine Aufstellung von Lebensmittel, bei denen die Unverträglichkeit in % angegeben ist.


Der Preis ist bei den beiden relativ ähnlich. Und es ist mir eigentlich ganz egal, wie die Meinungen da sind ;) , da ich wie gesagt sehr sehr gute erfahrungen damit gemacht habe. Und meine eigenen Erfahrungen sind mir doch mehr wert, als die Meinung von jemandem, den ich net kenne ;) :D Kann den Test nur jedem empfehlen, wobei man auch mit dem Ergebnis klarkommen muss, was nicht immer einfach ist (die Lieblingsspeisen fallen erstaunlich oft weg :eek:) )
 
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Ja, so sind die Erfahrungen verschieden. Ich habe zweimal so einen Test machen lassen und war gar nicht zufrieden: ich sollte so viele Lebensmittel weglassen, daß meine Ernährung dadurch völlig einseitig geworden wäre. Außerdem hat mich schon verblüfft, daß im ersten Test ganz andere Lebensmittel als "gefährlich" eingestuft wurden als im zweiten. Ich denke da wie mein Doc: dadurch, daß man die Lebensmittel häufig ist, entwickelt man IgGs gegen sie. Läßt man sie dann weg, fallen auch die IgGs wieder weg, dafür entwickeln sich andere.
Also ist der logische Weg: möglichst eine Art Rotationsdiät einhalten: also nicht immer die gleichen Sachen essen sondern viel Abwechslung in den Speisezettel bringen. Dazu darauf achten, daß man jahreszeitliche Lebensmittel ißt und möglichst Öko.

Gruss,
Uta
 
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10.10.05
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Hmmm... wie viel Zeit lag denn zwischen deinen Tests?
Es stimmt, dass sich die Unverträglichkeiten ändern, aber das sagen die von dem Test auch dazu. Das ist ja der Sinn der Sache! Wenn man etwas länger nicht isst und seinen Körper dabei fit hält, dann kann die Unverträglichkeit verschwinden. Aber es muss dabei keine neue entstehen.
Wenn man ein bissal kreativ ist beim kochen, dann wird die Ernährung auch nicht einseitig. Und man entdeckt auhc viele neue leckere Sachen ;). Wußte z.B. früher nie wie lecker Schwarzwurzeln sind! :D

Aber wie ich schon gesagt habe, hat so ein Test einem Freund von mir das Leben gerettet. Insofern bin ich von dem Ergebnis dann doch recht überzeugt ;)
 

Malve

Hallo Rhiannon -

es gibt auch kritische Stimmen:

www.ssai-sgai.ch/documents/allergietests-774-2005-de.pdf

LG,

uma
 
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10.01.04
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Hallo Rhianonn,
mich würde interessieren, wie dieser Test einem Freund von Dir das Leben gerettet hat?
Gruss,
Uta
 
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25.07.05
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Rheuma ?!

Hallo alle miteinander!:wave:

erst einmal vielen lieben Dank das ihr mir so flott geantwortet habt, auch wenn das in einem Forum normal ist, so weiß ich doch mittlerweile das ich hier euch habe die mir dann auch antworten was im Rheuma Forum nicht unbedingt so ist. Als danke.

Die Geschichten von Oliver und Co habe ich gelesen.
Also die Ernährung ist sicherlich wichtig, kein Thema da kann ich mit umgehen und das krieg ich auch hin.
basisch ernähren das kann ich aber beim letzten entsäuern bekam ich diese tierischen Rückenschmerzen wo ich nur noch den Teppich kreisen konnte. Ihr erinnert Euch?. Kann ja auch vom Rheuma gekommen sein.
Zum Abendbrot gibt es einen Obstteller.:idee:

Aber mit dem Ausleiten, da hab ich hier schon so viel gelesen, da hab ich Angst bekommen und das erstmal wieder beiseite geschoben. Ich kenne mich damit noch nicht richtig aus und muss das erstmal verstehen bevor ich ein Chaos anrichte. Kann es sein das es Stress für den Körper bedeutet, zumindest am Anfang. Und ich glaube das kann mein Körper im Moment nicht schaffen.
Amalgamfüllungen habe ich nicht. Aber Kronen.

Ich kann nicht mehr verfolgen wie lange ich Rheuma habe. Rückenschmerzen habe ich so lange ich mich erinnern kann schon seh sehr lange. Bei Orth. war ich oft. jeder hatte so seine eigen Erklärung dazu.
Ob ich im Rücken Rheuma habe wird sich wohl klären lassen. Also da vertraue ich der Rheumatologin schon. Sie ist sehr gründlich und interessiert. Ich bin auch gespannt was mich in der Reha erwartet, die sie für mich beantragt.

Könnt ihr mir erklären wie sich das mit der Entzündung verhält. Ich weiß ich habs gelesen. Irgendwie war das mit Eiweiß und löst Entzündungen wie aus?

Ich mache zur Zeit eine Fieberkurve und führe ein Schmerztagebuch.
Sollte ich noch irgendwas aufschreiben, vielleicht was ich esse?

Ganz schön viel wieder geworden.:schock:
LG Klaudia
 
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14.05.05
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Hallo ihr Lieben
Wie sich das mit dem Rheuma genau verhält, weiß ich nicht, meine Beschwerden gehen wohl eher in Richtung Fibromyalgie. Ich habe auch immer wieder Gelenkschmerzen und solche, die von einem Punkt zum anderen springen, eventuell auch gichtähnlich.
Als ich jetzt im Herbst die Mayr-Kur gemacht habe, konnte ich wieder beobachten, wie sich die Schmerzen durch die Entgiftung und Ausleitung beeinflussen lassen. Nach einigen Wochen war ich wieder völlig schmerzfrei. Was mir besonders auffiel, ich hatte beim Händefalten zum Beten (auf die evangelische Art) immer ein sehr unangenehmes Gefühl in den Fingern, so, als wenn meine Hände zu dick und geschwollen wären, um sie zu falten. Nach der Kur fühlten sich meine Finger dann sehr dünn an, und das Falten war gar nicht mehr unangenehm. Nachdem ich meine Ernährung jetzt wieder langsam auf normal umgestellt habe beginnt das Problem von Neuem. Entweder liegt es ganz einfach an der Übersäuerung, die von vorne beginnt, oder aber ich esse irgendetwas, das mir nicht bekommt, aber der Bezug zur Ernährung ist unübersehbar.
Also werde ich wieder genauer darauf achten, was ich esse und versuchen, mich (für mich) gesund usw. zu ernähren.

Liebe Grüße
Gaby
 
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10.10.05
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Das mit meinem Freund ist eine lange Geschichte...
Kurz gesagt, er wäre auf Grund eines Medikamentes, dass er als Kind bekommen hat, trotz 12 Jahre Diät irgendwann in absehbarer Zeit an Fettleibigkeit gestorben. Durch den Test und die Beratung eines sehr guten HPS hat er jetzt fast Optimalgewicht. Bevor er den Test gemacht hat war er bei allen Schulmdeizienern mit Rang und Namen im ganzen süddeutschen Raum und keiner wußte etwas!

Aber das ist jetzt etwas off Topic hier...

@Klaudi
Ich hoffe du bekommst es schnell in Griff.
Hast du mal geschaut, ob du einen Beinlängenunterschied hast? Bzw. wieviel du hast? Wenn du sagst, dass du schon ewig Rückenschmerzen hast, dann klingt da in meinen ohren stark nach einer Energieblockade in einem der Wirbel... Der rest kann sich inzwischen draufgesetzt haben.
 

Malve

Den IgG-Test habe ich auch gemacht, ausser teuer nix gewesen... Ich dürfte jede Menge Nahrungsmittel nicht essen und müsste mich ziemlich einseitig ernähren, wenn ich das alles befolgen wollte. Dazu kommt, dass ich vor allem Fleisch essen sollte, was ich a) nicht besonders mag und was b) laut anderen "Experten" bei Schmerzen im Bewegungsapparat überhaupt nicht angesagt ist.

Was die Rohkost angeht - die verträgt nicht jeder, ich z.B. könnte es mir nicht vorstellen, mich damit gut zu fühlen. Ich vertrage besser Gekochtes und "Warmes"; ich esse zwar gerne Salat, aber ausschliesslich könnte ich mich nicht damit ernähren. Mein Darm ist für so was offensichtlich nicht ausgelegt;-) Ähnlich geht es mir mit Obst.

Ich denke, es muss jeder selbst "austesten", was ihm am besten bekommt. Ausserdem halte ich den seelischen Aspekt auch für wichtig - wenn ich mich durch eine strenge, länger andauernde Diät total einschränken muss, dann ist sie auch meiner körperlichen Gesundheit nicht förderlich.

LG,

uma
 
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10.10.05
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Hmmm... diese gegenstimmen wundern mich muss ich sagen. :confused:
Ich kenne 6 Leute, die einen nerartigen Test gemacht haben und nur bei einer Person kam es zu keinem deutlich positiven Ergebnis nach einhalten einer speziellen Diät (nicht unbedingt was die vorschlagen).

Schon komisch... naja, mein Vater will diesen Test im Frühjahr machen. ICh werde euch dann von den Erfahrungen berichten ;)
 
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10.01.04
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Fibro, Hypoglykämie, Ernährung

http://www.guaifenesin.de/
....) Symptome (bei Fibromyalgie):

Erschöpfung, Reizbarkeit, Nervosität, Depressionen, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, beeinträchtigtes Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen, Angst und Selbstmordgedanken, unerholsamen Schlaf durch Schlafstörungen und häufiges, von Schmerzen verursachtes Erwachen.
Muskelskelett:

Schmerzen und allgemeine Morgensteifigkeit in den Muskeln, Sehnen, Bändern und den Muskelansätzen an Schulter, Hals, Brust- und Lendenwirbelsäule, Hüfte, Knie, innerem und äußerem Ellbogen, Handgelenk und Brust. Verletzte oder alte Operationsnarben sind häufig am stärksten betroffen. Fibromyalgie wird häufig als eine Krankheit ohne Gelenkbeteiligung beschrieben, die Betroffenen wissen es jedoch besser. Gelenkschmerzen mit oder ohne Schwellungen, Rötungen und Erwärmung treten häufig auf.
Reizdarm:

Häufig auch Kolitis, Spastischer Darm oder Nervöser Darm genannt. Die Symptome beinhalten häufige kurze, wiederkehrende Wellen von Übelkeit, Verdauungsstörungen, Übersäuerung des Magens, Gase, Blähungen, Krämpfe, Verstopfung, die sich mit Durchfall abwechselt und Schleim im Stuhl.
Urogenital-Syndrom:

Stechender Uringeruch, häufiges Wasserlassen, Blasenkrämpfe, brennen beim Wasserlassen ( Dysurie) mit oder ohne wiederholte Blasenentzündungen und interstitieller Zystits sind verbreitet. Vulvodynie ( oder das Vulva-Schmerz-Syndrom) beinhaltet vaginale Krämpfe, Reizung der Schamlippen ( vulvitis) oder der Scheidenöffnung ( vestibulitis) und schmerzhafter Geschlechtsverkehr ( dyspareunie). Ein intensive PMS und Krämpfe sind weit verbreitet und alle Fibromyalgiesymptome sind praemenstruell verstärkt.
Haut:

Verschiedene Ausschläge können mit oder ohne Juckreiz auftreten: Nesselausschläge, rote Flecken, winzige Huppel und Bläschen, Ekzeme, Seborrhöe, oder Neurodermitis. Nägel sind häufig brüchig und von schlechter Qualität; Haare fallen frühzeitig aus und die Haut ist berührungsempfindlich. Kribbeln, Jucken, Brennen und teilweise geschwollene und heiß-juckende Handflächen und Fußsohlen gehören auch dazu. Die Patienten bekommen Hitzewallungen und können einen extrem riechenden Schweiß haben, der die Haut zusätzlich reizt.
Andere Symptome:

Kopfschmerzen (auch Migräne), Schwindelgefühl, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen; trockene, juckende oder brennende Augen und verschwommenes Wahrnehmungsvermögen; verstopfte Nase; gereizte Zunge und unnormale Geschmackswahrnehmung ( schlecht, verbrannt, oder metallisch); klingelnde und pfeifende Ohrgeräusche; Taubheit und Zittern der Hände, der Fäße oder des Gesichts; Fuß oder Beinkrämpfe; Gewichtszunahme; niedriges Fieber; verstärkte Anfälligkeit für Allergien und Infektionen; erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüchen oder Chemikalien; morgendliche Anschwellungen der Augenlider und der Hände durch Flüssigkeitszurückhaltung; die Flüssigkeit sinkt im Lauf des Tages zu den unteren Teilen der Beine ab, dehnt dort das Gewebe und verursacht so das Restless Leg Syndrom.
Eine ganz interessante Seite, wobei ich nichts über dieses Guaifenesin sagen kann.
Aber hier steht was: http://www.netdoktor.de/medikamente/100008168.htm, und das sagt ja nun nicht, daß es keinerlei Nebenwirkungen gibt. - Vielleicht ist das ja nicht nur ein Sekretlöser sondern auch ein Chelatbildner? - Keine Ahnung :confused: ...

Trotzdem finde ich diese Seite vom Standpunkt der Ernährung und der möglichen Hypoglykämie (die später in Diabetes übergehen kann) ganz gut gemacht. Und die Liste der erlaubten Lebensmittel ist auch ganz praktisch.

Fortsetzung folgt.... :)
 
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10.01.04
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Hypoglykämie-Syndrom

Hypoglykämie Syndrom:
Dies ist eine separate Krankheit, die durch Fibromyalgie ausgelöst oder verstärkt werden kann. Vierzig Prozent der weiblichen und zwanzig Prozent der männlichen Fibromyalgiker leiden an Fibroglykämie - unsere Bezeichnung der Kombination beider Krankheiten. Die Symptome überlappen stark mit denen der Fibromyalgie. Zuckergelüste, die durch Zittern, Schweißausbrüche, Angst, Panikattacken, Herzklopfen, Schwäche und frontalen Kopfschmerzen begleitet werden, sind solide Hinweise für eine Diagnose. Hypoglykämie und Fibromyalgie müssen gleichzeitig behandelt werden, denn sonst wird der Patient trotz der Umkehrung der Fibromyalgie nicht vollständig gesund. Die zyklische Ansammlung der Symptome fängt früher an als die meisten Patienten vermuten und kann durch eine achtsam erstellte Krankheitsgeschichte aufgedeckt werden. Dreißig Prozent der Patienten erinnern sich an Wachstumsschmerzen während ihrer Kindheit, die in den Hauptwachstumsschüben der Pubertät verschwanden. Nach der Pubertät treten verbreitete wieder auf und zyklieren mit zunehmender Intensität. Wir glauben, dass eine unsachgemäß behandelte Fibromyalgie irgendwann zu Osteoarthrose führt. Jahrelange Gelenkbeschwerden gehen den durch Röntgenuntersuchungen erkennbaren Schäden schon lange voraus. Ein Trauma, eine Infektion oder Stress kann bei anfälligen Personen Fibromyalgie auslösen aber stellen sind nicht die fundamentale Ursache dar. Wir glauben, dass Fibromyalgie eine vererbte Krankheit ist. Wir haben Familienmitglieder dreier Generationen behandelt, einschließlich einem Zweijährigen, sowie einigen Patienten, bei denen die Symptome erst in ihren Siebzigern auftraten. Diese Altersspanne deutet stark auf eine multi-genetische Krankheit mit verschieden Kombinationen hin. Sie ist jedoch hauptsächlich mit dem X-Chromosom verbunden, da 85 Prozent der Patienten Frauen sind. Eine väterliche Vererbung besteh auf jeden Fall. Diese weist offensichtlich auf ein oder mehrere defekte Gene auf mindestens einem Chromosom hin.



3.) Ursache
Die Stoffwechselstörung
Vor fünfundvierzig Jahren fing ein Patient, der ein gewisses Gichtmedikament nahm, an, den Zahnstein mit den Fingernägeln von seinen Zähnen abzukratzen. Dadurch wurde ich auf den Gedanken gebracht, dass eventuell eine Speichelabnormalität zu solchen Mineralablagerungen (Kalziumphosphate) führen könnte, und so ein viel größeres systemweites Problem wiederspiegelt. Wir glauben nun, dass verschieden defekte Gene die Verstoffwechselung des Phosphats in der Niere nachteilig verändern. Einen minimale Zurückhaltung von Phosphat beginnt bereits bei der Geburt und überwindet schließlich die Fähigkeit der Knochen Phosphat aufzunehmen. Die daraus resultierende systemweite Phosphatansammlung erreicht später in bestimmten Gewebe kritische Werte. Irgendwann gelangt eine überschüssige Phosphatmenge, meistens in Begleitung von Kalzium, in die Zellen. Zusammen richten sie Stoffwechselstörungen an, die zu den Fibromyalgiesymptomen führen. Phosphatüberschüsse behindern stark die Energieproduktion (ATP). Trotz diesem Energiemangel, treibt das überschüssige Kalzium die Zelle an weiterzuarbeiten. Die sich daraus ergebende zelluläre Fehlfunktion ist in Wirklichkeit ein Überarbeitungs- und Energieentzugs-Syndrom. Folglich meinen wir, dass ein Name wie systemischer Dysenergismus der Krankheit gerechter würde. (Ein akademischer Bericht, der unsere Theorie nähers erläutert, ist für interessierte medizinische Fachleute erhältlich, und ist im technischen Anhang unseres Buches zu finden.)
http://www.guaifenesin.de/

Mehr dazu hier (wobei ein Buch über ein Thema nicht bedeutet, daß das nicht auch Werbung sein kann ;) :mad: ;) :
Bücher von Amazon
ISBN: 3833432357


Gruss,
Uta
 

Lukas

Hallo Uta,

wenn man diesbezüglich etwas googlet, verliert man die eben neu gewonnene Hoffnung wieder ganz schnell... leider :-/

Viele Grüße
Lukas
 
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10.01.04
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Schade ... Aber wenn Du das als "Fachmann" sagst, glaube ich es Dir sofort...
Auch viele Grüsse,
Uta
 
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