Osteoporose und der Säure-Basenhaushalt

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Hallo,

ich habe einen Übersichtsartikel gefunden, in dem die Ergebnisse verschiedener Studien zum Säure-Basenhaushalt und dessen Auswirkungen auf die Knochendichte untersucht wurden.

Auch wenn die Autoren meiner Meinung nach in einem Absatz einen Fehler im Satzbau gemacht haben und aus der Mineralwasserbranche kommen: Es ist bei der einen Studie wohl gemeint, dass Frauen mit Bicarbonat-Spiegeln > 27 mmol eine signifikant höhere Knochendichte hatten. Auch andere Studien, die erwähnt und über die kurz berichtet wird, weisen in diese Richtung.

Heilwasser, Heilquelle, Naturheilmittel, Gesundheit, Mineralstoffe, Calcium, Magnesium, Säure-Basen-Haushalt, Osteoporose, Nierenstein, Darmfunktion

Bei mir hat noch niemand die Bicarbonatkonzentration im Serum gemessen. Kann bzw. macht das jeder Hausarzt/Internist? Ich würde meine Bicarbonatkonzentration im Serum auch gerne wissen. Hat jemand schon seine Bicarbonatkonzentration messen lassen (aus welchem Grund auch immer)??

Außerdem nehme ich (wegen der Ergebnisse einer kleinen Studie, die auch in dem Artikel erwähnt wird) seit ca. 21 Tagen Kaliumbicarbonat als Pulver (aufgelöst in einem Glas Wasser) einmal am Tag ein. Mein Urin-pH wird dadurch auf jeden Fall zeitweise ziemlich basisch. Hat noch jemand Erfahrungen mit Kaliumhydrogencarbonat?

Leider habe ich aber auch seit einiger Zeit Refluxprobleme. Wenn ich nach dem Essen am Computer sitze (das Sitzen ist das Entscheidene), dann habe ich oft ein unangenehmes kribbeliges Säuregefühl im oberen Bereich meiner Speiseröhre. Eventuell werde ich meine sonstigen Präparate (Cal-Mg-Bor als Citrat) deshalb für eine Weile absetzen. Mein Vitamin D Spiegel dürfte mittlerweile hoch genug sein, um einen möglichen Mangel an Calcium auszugleichen. Das Kaliumhydrogencarbonat würde ich nur ungern absetzen. Aber vielleicht würde da ja eine Messung mal Licht in den Tunnel bringen. Was meint Ihr?
 
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Weros Ideen über die zusätzlichen Calcium-Einnahme seiner Ehefrau finde ich in diesem Zusammenhang auch ganz interessant. Sinngemäß: Je saurer der Körper ist, umso schlechter wird möglicherweise Calcium vertragen und kristallisiert dann an Stellen aus, an denen es nicht nutzt, sondern nur schadet.
Hallo giselgolf,

Ich antworte lieber hier, weil es von der Thematik besser hierher passt. Es geht eher um den Zusammenhang von Osteoporose und Säure-Basen-Haushalt/Übersäuerung.

Es stimmt, in einem übersäuerten Körper bilden sich Ablagerungen oder Schlacken, wie man sagt. Das Grundübel sind die Säuren. Sie schaden dem Körper sehr, deswegen müssen sie möglich schnell neutralisiert (gebunden) und ausgeschieden werden. Dazu brauchen wir Mineralien.

Säure + Mineralien = Salz.

Diese Salze sind wasserlöslich, sie befinden sich in allen Körperflüssigkeiten und werden ausgeschieden.

Bei der Übersäuerung befindet sich im Körper viel mehr Säuren als normal oder mehr, als der Körper binden kann, weil zu wenig Mineralien da sind (Darmprobleme). Deswegen heißt es ja auch ÜBER-säuerung. In diesem Fall schaltet unser Körper auf ein Notprogramm: die eigenen Mineralienreserven (Knochen) werden geplündert, um dieser Säuren-Überschwemmung entgegen zu wirken. Natürlich schadet dieses Vorgehen dem Körper, aber freischwimmende Säuren sind noch gefährlicher. So, wie es im Leben ist, wenn man aus zwei Übeln wählen muss, nimmt man das kleinere Übel. Das Leben mit kaputten Knochen ist in diesem Fall das kleinere Übel als saurer Tod.

Calcium wird aus den Knochen ausgelöst und damit werden überschüssige Säuren neutralisiert. Dabei entstehen in größeren Mengen als sonst Salze.

Mehr Säuren – mehr Salze.

Und da entsteht das nächste Problem. Die Körperflüssigkeiten können nur eine begrenzte Menge an Salzen in gelöstem Zustand halten. Wenn diese Menge überschritten ist, dann - wie du es sagst - kristallisiert sie sich aus. Eine andere Möglichkeit besteht darin, mehr Wasser einzulagern. Und so entstehen dann entweder Ablagerungen/Steine oder Wasseransammlungen/Ödeme. Beides ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch des Körpers das Säuren-Problem zu lösen.
Natürlich ist es alles sehr vereinfacht dargestellt. Man kann dabei sehen, dass Osteoporose viel mehr ist als Calciummangel.

Ich habe nur einen Teil von deinem Beitrag angesprochen. Das Thema ist sehr komplex und es scheint mir wert zu sein, die Zusammenhänge genauer anzuschauen.

Grüße, Panacea.
 
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Du schreibst in einem anderen Thread, dass Du ein Kräuterpräparat einnimmst. Vielleicht könnte mir das auch weiterhelfen.

Hallo giselgolf,

ja, das stimmt, ich habe mit den unterschiedlichen Heilkräutermischungen/Tees einige gesundheitliche Probleme wegbekommen. Ich bin mir auch sicher, dass Kräuter bei vielen Krankheiten helfen können. So wie ich es verstehe, hast du auch einiges an Problemen. Die Kräuter könnten für dich durchaus hilfreich sein, z.B. bei Darmproblemen oder als Leberunterstützung usw. Man kann das aber nicht pauschal sagen.

Ich habe noch ein bißchen in Deinen Beiträgen recherchiert und gelesen, dass Du ein Basenpulver nimmst (Urbase1 nach Fischer-Reska). Es geht dabei um zuviel? intrazelluläres Calcium und um extrazelluläres Calcium, also die Verteilung, denke ich.

Zitat von Dir, Panacea:
Ich habe mich für ein Basen – Pulver entschieden, das folgende Zusammensetzung hat: Calciumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriumhydrogenphosphat.
Ich nehme schon längere Zeit Basenpulver. Das, was ich schreibe, bezieht sich auf meine jetzige persönliche Situation. Das darf nicht automatisch auf dich oder jemanden anderen übertragen werden. Deine Situation ist anders. Ich habe z.B. keine Probleme mit Calcium, ich habe auch keine Osteoporose. Außerdem habe ich davor ein anderes Pulver genommen, eine Mischung ohne Calcium. Ich habe mich erst lange mit Alkala N entsäuert. Die Zusammensetzung ist anders: Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat.

Natürlich hat für dich die Calcium-Frage eine ganz andere Bedeutung. Deswegen schreibe ich auch, dass die Vorgehensweise jeweils individuell angepasst werden muss.

Grüße, Panacea.
 
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Hallo,

also zur Entsäuerung sollen vor allem beitragen:

Kaliumhydrogencarbonat, Natriumhydrogencarbonat, das (nicht im stillen) Mineralwasser dissoziierte Hydrogencarbonat, Magnesiumhydrogencarbonat bzw. Magnesiumbicarbonat und Magnesiumclorid als Basenbad. Vielleicht funktioniert Calciumcarbonat ebenso, als Hydrogencarbonat im Mineralwasser natürlich noch viel besser.

In einem Auszug aus dem Buch von Sircus zu Natriumbicarbonat steht, wie man es einnehmen sollte. Das Problem ist, dass Natriumbicarbonat bzw. Natriumhydrogencarbonat im Magen schon vorher von der Magensäure in NaCl und CO2 zerlegt wird: Das bekannte Aufstoßen. Die Quelle, von der ich das habe, steht hier auch an anderen Stelle im Forum. Ich hab sie allerdings nicht wieder gefunden, dafür aber eine andere mit ähnlichem Inhalt.

https://www.soz-etc.com/med/sod-bic...onat-koerper-kontraindikationen-alkalose.html

Um das zu vermeiden, wird empfohlen jeden Morgen nüchtern einen halben Teelöffel (gilt für Ältere ab 60 und solche mit schwächeren Nieren) in einem halben Glas Wasser aufzulösen und danach mindestens eine Stunde nichts zu essen. Abends vor dem Zubettgehen soll das Gleiche wiederholt werden, allerdings mit einem mindestens 2-stündigen zeitlichen Abstand zum Essen). Jüngere unter 60 können die doppelte Menge, also einen Teel. auf ein halbes Glas Wasser nehmen.

Man muss bei dieser Art der Entsäuerung jedoch beachten, dass sowohl Natrium- als auch Kaliumhydrogencarbonat Medikamente unwirksam machen können. Da traue ich mich noch nicht, abends auch Natriumhydrogencarbonat einzunehmen (zusammen mit meinem Osteoporose-Medikament). Den Urin-pH erhöht es. Aber länger als ein, maximal zwei Wochen sollte man das Ganze nicht machen, da die Gefahr einer Alkalisierung genauso schlecht wie eine chronische Azidose ist bzw. sogar gefährlich.

Trotzdem wahrscheinlich eine gute Möglichkeit, es den schlechten Bakterien, Viren und Parasiten im Darm ungemütlich zu machen. Denn die sind ja wohl die eigentlichen Verursacher von Krankheiten jedweder Couleur. Was mich etwas wundert, ist, dass in vielen Basenmitteln Natriumphosphat vorkommt. Wozu soll das gut sein?

Bei Osteoporose soll Phosphat ein Gegenspieler von Calcium sein bzw.
wenn man viel Phosphat zu sich nimmt (in Wurst, Käse, Fleisch, Quark) dann wird wegen des hohen Phospatgehaltes dieser Lebensmittel mehr Bicarbonat benötigt als wenn man nur pflanzliche Lebensmittel zu sich nimmt.
 
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Hallo,

ich habe hier im Forum ( https://www.symptome.ch/vbboard/saeure-basen-haushalt/117397-respiratorische-alkalose-2.html) von "nicht der Papa" einen Link zum Säure-Basen-Haushalt gefunden, den ich so interessant finde, dass ich Auszüge davon hier im Thread nochmal einstellen möchte. Die Textpassagen zur Alkalose habe ich weggelassen, da bei Osteoporose ja nur die metabolische Azidose relevant ist.

Ich fühle mich durch den Inhalt des Artikels darin bestätigt, dass man bei Osteoporose Natriumhydrogencarbonat einnehmen sollte. Auch zur erforderlichen Dosis (2 - 3 g Natriumhydrogencarbonat) am Tag finden sich Angaben. Das sind nach meiner Erfahrung ca. jeweils ein Teelöffel morgens mit Wasser und ein Teelöffel abends.


Quelle:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/4...ationale-Diagnostik-und-oekonomische-Therapie

Ärztlich sanktionierte Behandlung mit Natriumhydrogencarbonat bei Osteoporose

Auszuege daraus:
Gerade bei älteren Patienten trägt die renal bedingte latente metabolische Azidose möglicherweise wesentlich zur Entwicklung einer Osteoporose bei. Es konnte gezeigt werden, dass eine orale Alkalisubstitution bei postmenopausalen Frauen zu einer signifikanten Calciumretention, einem positiven Stickstoffgleichgewicht und einer Hemmung des Knochenabbaus führt.

Bei chronischen Formen der metabolischen Azidose, beispielsweise bei chronischer Niereninsuffizienz und bei älteren Patienten, kann Bicarbonat substituiert werden, um den negativen Folgen der Azidose auf verschiedene Organsysteme (etwa einer Demineralisation des Skeletts) vorzubeugen. Dabei sind dünndarmlösliche Formulierungen des Natriumbicarbonats besonders verträglich und geeignet

Mit Gabe von 2 bis 3 g (24 bis 36 mmol) täglich lässt sich in der Regel ein guter Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts erreichen und einer Demineralisierung des Skelettsystems vorbeugen.

Bei der Therapie der metabolischen Azidose muss besonders die Kaliumhomöostase berücksichtigt werden, weil bei zu schneller Korrektur der Azidose (in der Regel nur bei intravenöser Gabe von Bicarbonat) durch Aufnahme von Kalium in die Zelle eine Hypokaliämie auftreten kann.
 
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Hallo,

leider bekomme ich von der Einnahme von Natriumhydrogencarbonat nach spätestens zwei Tagen so ein Stechen im Blasenbereich, weshalb ich dann für einen Tag die Einnahme aussetzen muss. Das liegt wohl am höheren pH-Wert des Urins. Dann können potentielle Erreiger nicht so gut abgewehrt werden wie es im sauren Bereich der Fall ist.
 
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Hallo,

möchte an dieser Stelle meine eigenen Erfahrungen mit Natriumhydrogencarbonat noch ergänzen, da ich mir aus aktuellem Anlass Gedanken zum Säure- und Basenhaushalt gemacht habe. Insbesondere ist es wichtig, dass man einen guten Vorrat an Hydrogencarbonat im Körper hat und was die Ernährung angeht, darauf achtet, nicht zu viele Lebensmittel zu konsumieren, die bekanntlich sauer verstoffwechselt werden.

Leider besteht unsere normale westliche Ernährung zu ca. 80% aus diesen Lebensmitteln, die sauer verstoffwechselt werden und Bicarbonat als Ausgleich verbrauchen. Selbst bei großer Mühe ist es kaum möglich, die Mengen an basischen Lebensmitteln zu vertilgen, die eigentlich notwendig wären, um das Bicarbonat zu schonen bzw. sogar zu erhöhen. Insofern müssen wir alle damit rechnen, dass irgendwann unsere Vorräte an basischem Hydrogencarbonat sinken und dass wir alle tragischerweise versauern.

Tabletten in Form von magensaftresistem Natriumbicarbonat habe ich zu Hause und nach Lesen einiger Artikel über den Säuren-Basenhaushalt habe ich gleich ganz spontan eine Tablette genommen. Es war allerdings nachmittags (besser wäre eine nüchterne Einnahme morgens gewesen) und mein letztes Essen (ein Knäckebrot) war ca. eine dreiviertel Stunde erst her.

Ich musste leider nach der Einnahme ständig aufstossen. Das heißt, dass das Hydrogencarbonat schon bevor es im Dünndarm gelandet ist, sich im Magen in Wasser und Kohlendioxid aufgelöst hatte. Die Folge ist dann gleichzeitig eine Reduzierung der Magensäure aufgrund der Kohlensäure und dass der Körper erneut Magensäure produzieren muss, was widerrum einen erneuten Verbrauch an Bicarbonat zu Folge hat.

Ich bekam auch Zweifel, dass die Tabletten wirklich magensafttolerant waren. Hydrogencarbonat habe ich auch als Pulver zu Hause. Das nehme ich allerdings höchstens zum Backen.

Ein paar Mal habe ich morgens eine Stunde vor dem Frühstück einen halben Teelöffel davon in ein halbes Glas Wasser gefüllt (dann braucht man von der seifigen Flüssigkeit nicht so viel trinken) und ausgetrunken. Meistens kam auf diese Weise fast nichts an Kohlensäure mehr die Speiseröhre hoch. Ein positiver Effekt war außerdem, dass ich eine dreiviertel Stunde später jedesmal eine super Verdauung hatte (vielleicht ein Tipp für Leute mit schlechter Verdauung).

Aber eigentlich finde ich diese Art der Einnahme auf Dauer nicht allzu alltagstauglich. Wenn, dann würde ich das Pulver den Tabletten auf jeden Fall vorziehen. Kaliumhydrogencarbonat, von dem hier auch schon mal die Rede war, vermindert übrigens auch die Magensäure.
Im Beipackzettel von z.B. Alkala (Natriumhydrogenpulver) wird aus diesem Grund davor gewarnt, es mehr als nur gelegentlich einzunehmen.

Ich habe jetzt eine andere Idee: Grüne Smoothies nach Butenko.


viele Grüsse :)
 
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Selbst bei großer Mühe ist es kaum möglich, die Mengen an basischen Lebensmitteln zu vertilgen, die eigentlich notwendig wären, um das Bicarbonat zu schonen
es ist rel. einfach möglich, man muß es nur wollen und sich ein bißl vernünftig informieren, d.h. nicht auf seiten, die pillenschluckerei usw. propagieren.

eine 100 %ig gute tabelle bzgl. basischer usw sachen gibt es nicht, da jede etwas anders ist.

aber alle experten sind sich einig, daß obst und kartoffeln immer basisch sind und gemüse fast immer basisch ist, ebenso öl und trockenfrüchte und ein gr. teil der nüsse (in der schale gekauft, nicht geröstet)
und daß ein kl. teil (meist 20 %) aus leicht sauren sachen bestehen kann ohne daß man übersäuert.

kann man mal machen, aber gesund ist anders. die verdauung beginnt schon im mund (ptyalin usw.) und der teil kann im magen usw. nicht nachgeholt werden.

die natur oder die evolution oder der liebe gott oder wer oder was auch immer dafür zuständig war, hat uns nicht umsonst zähne gegeben. nur mit gutem kauen beginnt die verdauung so wie sie es sollte. :)


lg
sunny
 
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07.05.09
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Hallo,

vor zwei Tagen habe ich mir mit Romana-Salat und einem Apfel einen grünen Smoothie gemixt. Ich habe extra nur wenig Wasser (ca. 150 ml) vor dem Mixen hinzugefügt, damit ich den Smoothie nicht trinke, sondern löffeln kann.

Zuerst war ich ziemlich satt danach. Klar, eine Verringerung der Magensäure war auch im Spiel. Geschmeckt hat er ziemlich grün mit einer gewissen Säure durch den Apfel.

Irgendwann, so eine Stunde später, bekam ich einen guten Appetit (Vermehrung der Magensäure, nehme ich an) und habe noch was zu Mittag gegessen.

Am nächsten Tag, hatte ich vormittags keinen Besuch vom kleinen Hunger, so wie sonst. Eher so ein Gefühl von "es geht mir pudelwohl". Mein Verlangen nach einen Zwischendurch Essen war nicht vorhanden, trotzdem fühlte ich mich prima. Vielleicht Zufall. Salat hatte ich leider am Folgetag keinen, deshalb gab es keinen Smoothie. Ohh..

Auf jeden Fall sollte man so einen Smoothie nie nach dem Essen zu sich nehmen, sondern immer vor dem Essen (mit einer gewissen Pause, bis sich der Hunger wieder einstellt). Das war bei mir vorgestern allerdings schon nach ca. 1 Stunde.

Heute habe ich einen Smoothie mit 2 Handvoll grünem Blattsalat, 1/2 Apfel und ein- bis zwei Handvoll Heidelbeeren zusammen gemixt. Es ist mir ganz gut bekommen. Der mit den Beeren war noch verträglicher als der nur mit Apfel. Ich vertrag nicht viel Zucker.

Weil es schon relativ spät war, habe ich gleich im Anschluss was zu MIttag gegessen.

Ich konnte wegen des Smoothies nicht so viel essen wie sonst. Das war mir aber recht. Weil mehr brauchte ich nicht und der Smoothie gleicht vielleicht doch die sauren Bestandteile des Essens mehr aus, als wenn ich einen Salat dazu gegessen hätte, was natürlich auch nicht verkehrt ist. Na, ich werd mal schauen. Auf jeden Fall weckt es meine Expermentierfreude.

Sunny, ich kann verstehen, dass Du Zweifel anmeldest. Aber, wie gesagt, auf die Art und Weise ißt man mehr Grünes. Natürlich ist in Blattsalat nicht sooo viel an Mineralien drin, aber man kann ja auch andere Blätter für den Smoothie verwenden.

Vielleicht wäre das auch was für Dich - zum Abnehmen -. Aber einen Mixer müßtest Du dann haben. Ist nur so ein Gedanke von mir. Wenn nicht, vielleicht einen gebraucht bei ebay kaufen? Aber ich will eigentlich niemand zu was raten, was ich selbst erst ausprobiere. :)

viele Grüsse
 
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12.10.18
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damit ich den Smoothie nicht trinke, sondern löffeln kann.
das ist eine superidee ! :)

das ist dann ja wie eine suppe, die man auch kauen kann.
nur mit weniger arbeit und weniger zeitaufwand als bei einer suppe.

ich liebe suppe, vor allem wenn es draußen (und z.zt. auch drinnen) kalt ist.

ich hab jetzt einfach meine heißgeliebte ultraschnelle erbsensuppe gekocht und zusätzlich zu den erbsen etwas salat in den mixer gegeben und es hat problemlos und gut funktioniert. :)


einen Mixer müßtest Du dann haben.
ich hab einen. der ist ziemlich klein, aber nicht nur für eine suppe ausreichend, sondern auch plus etwas salat.

ich hab den (seit fast 8 jahren, damals 16,95 und er ist wie neu):




immer vor dem Essen
genau.
man muß aber keine pause machen. es ist sowieso gut, wenn man vor dem essen immer erst etwas rohkost ißt, weil man nicht nur etwas weniger ißt, sondern auch die verdauungsleukozytose verhindert.


lg
sunny
 
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07.05.09
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Leider habe ich nach den grünen Smoothies jedesmal für mehrere Stunden Zahnschmerzen bekommen. Ich weiß nicht, warum. Möglicherweise von dem bißchen Säure von den kleingemixten Heidelbeeren.

Die Zahnschmerzen waren, so meine ich, besonders stark an zwei Zähnen (aber nicht zur gleichen Zeit) im Unterkiefer. Der eine stark zerstörte Zahn ist schon seit vielen Jahren mit einer temporären Füllung versehen und der andere hat eine temporäre Krone, wobei der Fuß des Zahnes damals extra freigelassen wurde.

Heute hatte ich sogar Zahnschmerzen nach dem Essen von ca. 7 blauen Weintrauben. Nach dem Essen von Eis bekomme ich auch für mehrere Stunden Zahnschmerzen, dann aber immer an den oberen Zähnen rechts.

Ich frage mich, ob ich dermaßen entmineralisierte Zähne habe, dass das passiert. Sehen kann man da nichts. In der Sendung Visite vom 08.09.20 hatten sie einen Bericht über 12-jährige, von denen mittlerweile jeder Vierte einen (genetischen?) Defekt bei der Ausbildung der Zähne haben soll, der dazu führt, dass kein Zahnschmelz mehr gebildet wird. Das fand ich sehr erschreckend. Ich frage mich, ob das bei Erwachsenen auch vorkommen kann, dass der Zahnschmelz einfach so dünn wird, dass man kein Obst mehr essen mag. Ein Apfel pro Tag geht allerdings noch.

viele Grüsse
 
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12.10.18
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Leider habe ich nach den grünen Smoothies jedesmal für mehrere Stunden Zahnschmerzen bekommen.
das kann in deinem fall sehr gut von den zähnen kommen, aber teils könnte es auch (wie bei mir viele jahre) eine neuralgie sein, die durch uv sachen ausgelöst wird.

auch da hilft wie bei vielem ein ausführliches ernährungstagebuch, in dem man nicht nur aufschreibt, was man ißt und trinkt, sondern auch alle anderen evtl. uv sachen und die symptome in der jeweiligen stärke.
bis man zusammenhänge sieht, kann lange dauern, aber es lohnt sich.

ich hab dadurch (plus optimierung der ernährung, teils auch hom. mittel usw.) vieles, auch schlimme sachen wie nierenversagen, rheuma (mit gelenkschäden), asthma usw. ganz erheblich bessern bzw. sogar ganz beseitigen können (u.a. auch die kieferneuralgie) und konnte auch die div. uv ganz erheblich bessern, was leider durch den crash wieder ganz anders ist.

da gibt es u.a. auch infos zum ernährungstagebuch und auch andere infos, die auch hilfreich sein können, wenn man kein mcas hat (obwohl das auch zunehmend mehr leute haben, ohne zu wissen, daß sie davon betroffen sind).



Der eine stark zerstörte Zahn ist schon seit vielen Jahren mit einer temporären Füllung versehen und der andere hat eine temporäre Krone, wobei der Fuß des Zahnes damals extra freigelassen wurde.
ich würde mir an deiner stelle unbedingt einen anderen zahnarzt suchen.

ein stark zerstörter zahn kann nicht über viele jahre mit einer temporären krone versehen werden und eine temporäre krone mit freiliegendem zahnhals (den meinst du doch mit "der fuß"?) ist ein ganz extremer behandlungsfehler.

der zahnhals ist ja nicht durch zahnschmelz geschützt und daher sehr anfällig für zahnschäden und außerdem kann da auch der zahn unter der krone wegfaulen..........

Sehen kann man da nichts.
du kannst da nichts sehen, ein guter zahnarzt evtl. schon.

bei mir sind etliche zähne unter einer brücke und unter mehreren kronen weggefault und der kieferchirurg sagte mir, daß der zahnarzt es bei gründlicher untersuchung rechzeitig hätte sehen können............


12-jährige, von denen mittlerweile jeder Vierte einen (genetischen?) Defekt bei der Ausbildung der Zähne haben soll
es ist irre, was oft alles auf die gene geschoben wird, obwohl es vor allem an ungesunder ernährung, behandlungsfehlern der zahnärzte (u.a. auch diese "prof. zahnreinigungen", die auf dauer den zahnschmelz zerstören) usw. liegt.

wenn es die gene wären, müßten ja auch die eltern und großeltern sowas haben.

es gibt zwar genetisch bedingt bei manchen einen dünneren zahnschmelz, aber nicht so kraß wie bei diesen kreidezähnen.


dass der Zahnschmelz einfach so dünn wird
dafür gibt es einige gründe.

zum eine kann er halt genetisch schon rel. dünn (nicht wie bei den kreidezähnen, aber bei denen ist auch nicht nur der zahnschmelz etwas zu dünn, sondern der gesamte zahn nicht ok) und empfindlich sein, zum anderen ist das zähneputzen wie es früher und oft auch heute noch empfohlen wird sehr schädlich, zumal auch etliche zahnpasten wie schleifpapier wirken und viele einen stoff enthalten, der sich wie ein film auf die zähne legt und die natürliche remineralisation verhindert.

und auch diese "prof. zahnreinigungen" sind vor allem bei dünnem zahnschmelz extrem schädlich und sowieso völlig sinnlos, dienen nur dem kasse machen.
fast alle zahnärzte sagen, daß man mind. 2x pro tag die zähne putzen muß um karies zu vermeiden, aber bei den stellen, die man selbst nicht richtig erreicht (mit den üblichen methoden nicht, anders geht es besser, sagt einem aber keiner) soll es helfen, die alle 3 bzw. 6 monate zu reinigen???? .................

außerdem ist karies ein säureschaden und nicht nur karies-bakterien sorgen für säure an den zähnen, sondern auch cola, orangensaft usw usw und bei manchen auch ein saurer speichel.

ich hab es leider auch zu spät erfahren (nicht von einem zahnarzt. die erwähnen das nie und testen auch nicht den ph-wert des speichels, obwohl das nur wenige sekunden dauert und ca. 7 cent kostet) und da festgestellt, daß ich meine zähne jahrelang permanent in säure gebadet habe und das der wirkliche grund für die zahnschäden war und nicht mangelhafte zahnpflege (für die meisten zahnärzte der einzige grund).

ich hab früher genau das gemacht, was die zahnärzte damals gesagt haben, nämlich nach jeder mahlzeit die zähne gründlich geputzt und hab mir damit den genetisch eh schon dünnen zahnschmelz weg- und das zahnfleisch kaputtgeschrubbt.
ohne andere infos als die von den ........... zahnärzten hatte ich außerdem auch noch eine zu harte zahnbürste und eine schmirgelnde zahnpasta...........

als ich endlich rausgefunden hatte, wie es besser geht, war es leider schon zu spät.
und einen wirklich guten zahnarzt konnte ich in den letzten jahren auch nicht finden. auch die oft empfohlenen "umweltzahnärzte" usw. , bei denen ich ein paar jahre vorher war, haben nur viel geld gekostet (da muß man einiges selbst zahlen) und nichts besser gemacht als die anderen.
noch nicht mal festgestellt, daß die schmerzen unten re. (viele jahre sehr schlimm) und dann auch oben links nur kieferneuralgien waren (folge von wurzelfüllungen) und sie haben genauso an den zähnen rumgemurkst wie alle anderen und die schmerzen waren danach genauso wie vorher........

da ich nur zementfüllungen vertrage (wußte ich früher nicht, hab mich nur über einige "unerklärliche" beschwerden gewundert) , die nicht viel geld in die kasse bringen, waren sie in den letzten jahren nicht mehr daran interessiert, mich zu behandeln.
ich war in den letzten 3 jahren bei sehr vielen und es war immer das gleiche. sie haben einmal flüchtig im mund rumgeschaut und dann gesagt, es wäre alles in ordnung. dabei konnte ich da (bevor ich schmerzen bekam, weil auch unter der brücke oben die zähne weggefault waren) schon sehen, daß einiges gemacht werden muß..........

vor etlichen jahren hat ein zahnarzt, der anders war, mal geforscht, wieso hier die zahnschäden zunehmen und was die naturvölker usw. , die das problem nicht hatten anders machen.

die ergebnisse waren sehr interessant und teils kann man es im inet lesen (von den zahnärzten erfährt man es nicht, auch von den sehr teuren hochgelobten "umweltzahnärzten" nicht, wobei es da wie immer im leben evtl. auch ausnahmen gibt).








lg
sunny
 
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