Literatur zu CFS
Hallo chandsen,
wenn Kuklinski nur die Entgiftung mit DMPS ablehnt, und nicht allgemein die Entgiftung, dann ist das ja verständlich. DMPS ist im Gegensatz zum körpereigenen Glutathion erstens eine rein chemische Substanz, und zweitens laut Runow nicht gehirngängig. Darum hätte es dir bei einer Entgiftung des Gehirns auch nichts gebracht. Glutathion ist dagegen gehirngängig, ebenso die entgiftende Substanz Alphaliponsäure, die zudem das verbrauchte Glutathion recycelt.
Bezüglich der Aussagekraft der unterschiedlichen Glutathion-Laboruntersuchungen kenne ich mich zuwenig aus. Da weiß Apomann mehr als ich.
Die Neurotransmitter-Untersuchungen haben bei meiner Cousine und mir ins Schwarze getroffen, auch die Symptomatik war bei uns exakt zutreffend. Bei mir traf auch die Therapie ins Schwarze: Ich konnte 4 abgefallene Neurotransmitter wieder anheben. Da kann ich nicht klagen.… . Bei mir kam übrigens erst nach ca. 13 Jahren Gehirn-Vergiftung die Schieflage bei den Neurotransmittern, solange hat das System noch durchgehalten. Erkennbar war es dann an Verschlechterungen der Gehirnfunktionen.
Tja, wenn das Befinden nach Absetzen der NEMs gleich bleiben würde, dann hätten wir wirkliche Heilung erlebt. Das dürfte äußerst selten sein. Ich habe aber von Pall gelesen, dass er offensichtlich gar nicht so sehr NEMs einsetzt, als über die Ernährung versucht, die Schieflagen bei den NEMs auszugleichen. Dann könnte man sich die NEMs sparen. Also an diesem Therapie-Ansatzpunkt wäre ich äußerst interessiert. Beim Umweltverband VHUE soll im Juli die Umwelttagung zu diesem Thema abgehalten werden.
Aber ich bin im Moment auch schon glücklich mit den Verbesserungen durch die NEMs und bezahle sie gerne ein Leben lang, wenn ich mir dadurch den Kräftestatus erhalten kann, den ich gerade erlebe. Bleibt zu hoffen, dass ich es mir immer leisten kann.
Also die Gehirndurchblutung hat extrem viel mit dem Atlaswirbel zu tun, weil es bei Atlasdislokationen durch Abknicken der Gehirn versorgenden Arterie zu Minderdurchblutungen des Gehirns bis zu 80 % kommen kann. Ich habe sogar von einer Umweltmedizinerin erfahren, dass bei korrigierter Atlas-Stellung die Ausleitung von Umweltgiften sehr viel besser funktioniert als bei Atlasfehlstellung, und dass sie das mit Blutuntersuchungen belegen kann! Das sind gewichtige Gründe für eine Atlaskorrektur bei Gehirnvergiftung!
Bei mir selber ist das auch zu beobachten: Nach der Atlastherapie läuft meine Entgiftung wesentlich besser als einige Wochen oder Monate später, wenn der Wirbel sich wieder verzogen hat. Ich kann das sehr gut beobachten, weil der Polychlor. Diphenylether, mit dem ich vergiftet bin, in der Hauptsache über den Rachen ausgeschieden wird – sichtbar an kleineren oder größeren Klumpen unterschiedlicher Anzahl.
Und wenn sich bei dir nach einer Atlasbehandlung die Symptomatik verschlechtert hat, dann hast du ja unmittelbar zu spüren bekommen, was der Atlaswirbel bewirken kann: eine Gehirn-Übererregung! Die Behandlung war natürlich nicht die beste. Von daher tippe ich bei dir schon auf eine Mitbeteiligung des Atlaswirbels.
Ich selbst habe ja auch diese doppelte Problematik von Toxin-geschädigtem Gehirn und mechanische Reizungen durch Atlasverschiebung. Ich kann oft nicht sagen, woher die Überregung nun genau kommt, vom einen oder vom anderen – beides löst sie aus. Nur wenn die Rückenmarksreizungen durch den Atlaswirbel zu schlimm werden, dann spüre ich das am Hinterkopf mit Missempfindungen oder auch mal mit Hinterkopfschmerzen, und nur ganz selten mit exzessiver Gehirnüberregung, so dass die Nerven komplett blank liegen und ich nicht mehr ansprechbar bin. Das geschieht alles von selber, ohne weitere Unfälle oder Gewalteinwirkungen. Zum Glück weiß ich inzwischen, welche krankengymnastischen Übungen den Kontakt des Atlaswirbels mit dem Rückenmark unterbinden, so dass ich mir selber helfen kann.
Aber bei anderen Atlasdislokationen kann die Symptomatik wieder eine andere sein…. Der Atlaswirbel kann sich nach allen Seiten verziehen, wie ein Teller, den man versucht von unten in der Mitte auf einem Stab zu balancieren.
Mein Atlasarzt war die letzten Jahre Dr. Schaumberger aus Oberstdorf, der einen guten Ruf hatte. Er ist jetzt im Ruhestand, hat aber zuvor noch seine Nachfolger Dr. Tempelhof (jetziger Praxisinhaber) und Dr. Gnad eingelernt. Sie praktizieren die Atlastherapie nach Arlen, ihre Grundausbildung ist die Orthopädie mit Osteopathie.
Dr. Schaumberger schreibt, daß bei Atlasverschiebungen schon bei relativ kleinen Kopfbewegungen das Rückenmark gereizt wird. Dadurch kommt es sehr schnell zu einer entzündlichen Reaktion des Rückenmarks und des Stammhirns. Folgen sind Anreicherung von NO, Ausschüttung von Interferon-1-Beta und Serotonin-Abfall. Der Serotonin-Mangel entsteht dadurch, dass durch die beständige Produktion von Kynurenin, das die Inflammation hemmen soll, viel Tryptophan zur Kynurenin-Synthese verbraucht wird, und dieses dann zur Serotonin-Synthese fehlt.
Und nicht vergessen: Eine Toxinschädigung des Gehirn wird reflektorisch wieder und wieder bewirken, dass sich der Atlaswirbel verzieht, so daß man u.U. eine Dauerbehandlung des Atlaswirbels durchführen muß, solange die Vergiftung noch anhält. Da ist Durchhalten angefragt, und man darf nicht der Atlastherapie dann anheften, sie würde „nichts bringen“.
Bei Atlasfehlstellungen können folgende Systeme betroffen sein: Blutversorgung von Kopf, Hypophyse, Kopfhaut, Gesichtsknochen, Gehirn, Innen- und Mittelohr, sympathisches Nervensystem (aus „Heile deinen Körper“ von Louise Hay).
Und auch nicht unwichtig in diesem Zusammenhang: Die Atlastherapie nach Arlen schließt nachweislich die Blut-Hirn-Schranke, was einer weiteren Vergiftung des Gehirns vorbeugt!
Von Dr. Schaumberger gibt es einen Vortrag im Netz:
kpu-berlin.de/de/Dr_med_H_Klaus_SchaumbergerAtlastherapie_nach_ARLEN_01.htm
Die Indikationen für die Atlastherapie nach Arlen sowie Fachinformationen über die Methode sind hier zusammengestellt:
https://web.archive.org/web/2010040..._news/files/File/Atlastherapie-nach-ARLEN.pdf
LG
Gini