Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme u.a.

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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Danke für den Link desperado!
Kann das noch jemand bestätigen, dass man min. 2Tage vor einem ACTH-Test das HC absetzen soll?

lg Maler
 
wundermittel
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Leute,

ich möchte mich auch mal wieder melden, nachdem ich mir bis jetzt nur Zeit genommen habe um mitzulesen.

Nachdem ich aus der psychosomatischen Klinik entlassen wurde habe ich eine Umschulungsmaßnahme begonnen. Ich kämpfe seit Juni dass ich nicht abbrechen muss. Es ist echt hart, jeder Tag wird von Symptomen begleitet, ich krauche sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch. Ich habe aber den Willen diese Umschulung bis zum erfolgreichen Abschluss zu meistern.

Momentan begleiten mich eine vielzahl von Symptomen, hauptsächlichen Ursprungs meiner kaputten Psyche.

Ich habe in der Klinik nun endlich den Ursprung meiner Panikattacken kennengelernt und auch einige Zusammenhänge herstellen können.
Es ist auch dahingehend schon besser geworden, dass ich kaum noch an akuten Panikattacken leide.
Leider sind die gebliebenen, dato sehr stark ausgeprägten, Symptome auch nicht schön.
So bin ich sehr oft bis zum Zerreißen angespannt. Dadurch ist mein Nacken so verspannt, dass meine Arme einschlafen/kribbeln. Es fühlt sich so an, als ob mir sprichwörtlich die Haare vor Anspannung zu Berge stehen.
Viel schlimmer ist allerdings die Anspannung im Bauchbereich. Die Bauchmuskeln sind derart fest angespannt das ich kaum Luft bekomme - eine entspannende Bauchatmung unmöglich ist.
Natürlich verschlimmert eine unnatürliche Atmung die Anspannung - ein Teufelskreis, diesen es zu durchbrechen enorme Energie meinerseits kostet.
Heftig auch was für Kreise diese Anspannung noch mitsich zieht. So hatte ich jetzt monatelang Blutungen im Afterbereich, welche ich mit Wundheilsalbe unter Kontrolle hatte. Ich vermute mittlerweile, dass ein angespanntes "Arschzusammenkneifen" sorry:eek:) eine Minderdurchblutung dieser Region zur Folge hatte; es dadurch zu Einrissen beim Stuhlgang kam.

Weiterhin bedrückt mich nach wie vor meine chronisch zugeschwollene Nase. Sehr belastend bei meiner ohnehin angespannten Atmung.
Ob die Nase ebenfalls durch die psychische Anspannung beeinträchtigt ist kann ich mir nicht beantworten - nichtmal mein HNO weiß noch Rat. Zumindest wurde jetzt mal ein CT der Nasennebenhöhlen gemacht. Danke für die Strahlen :schock:

Warum ich aber heute schreibe: ab heute ist mir meine Gesundheit wieder enorm wichtig geworden - hatte ich diese ein klein wenig der Umschulung hintenangestellt.
Routinemäßig wurde in der Einrichtung meiner Umschulung eine BE gemacht.
Dabei stellte sich herraus, dass sich mein TSH-Wert ,mein Kreatininwert und der Filtrationswert meiner Nieren sich verschlechtert haben.
Ich will nicht wissen wie die Werte meiner Nebennieren aussehen :(
Leider habe ich bei meiner Endo erst im Januar einen Termin :mad:
Ich kann nur hoffen das der Nephrologe, bei dem ich zum Glück schon Anfang Dezember einen Termin habe, ebenfalls ausreichend Werte nehmen kann!!

Ich hoffe das Beste, bis bald!

lg Maler :wave:
 
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01.06.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Maler,

ich weiß über die Zeit nicht mehr alles von Dir....aber gut hört sich DEine Situation nicht an....

Weiterhin bedrückt mich nach wie vor meine chronisch zugeschwollene Nase. Sehr belastend bei meiner ohnehin angespannten Atmung.

Allergien....ist das Einzige, was mir dazu einfällt. Dazu passen würde auch ein Problem mit der Atmung....

und das ebenfalls:

So hatte ich jetzt monatelang Blutungen im Afterbereich, welche ich mit Wundheilsalbe unter Kontrolle hatte. Ich vermute mittlerweile, dass ein angespanntes "Arschzusammenkneifen" sorry eine Minderdurchblutung dieser Region zur Folge hatte; es dadurch zu Einrissen beim Stuhlgang kam.

Zu viel Gallensäuren und andere Fett-Säuren im Stuhl. Passiert bei unverträglicher Nahrung....die Schleimhaut ist vermutlich schlecht ernährt und wird schnell wund...bis hin zum Einriss.

Bei andauerndem Stress durch allergische Reaktionen werden NN geschwächt und die Sd....


Es muss aber nicht nur an Nahrung liegen, vielleicht nimmst Du ja auch Medikamente ?

Was waren denn Deine "Ursachen" die Du nun kennst?

LG K.
 
regulat-pro-immune
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Maler,

ich bin gerade beim Durchlesen Deines ganzen Threads hier hängen geblieben:

Hier mal mein Tagesablauf:

09:00 aufgestanden
10:45 Abstrich
11:00 1.mal gegessen
13:00 Mittag
13:15 Einnahme Hydrocortison

und jetzt kommts -->

ab 15:00 unregelmäßig Tinitus auf linkem Ohr
16:30 mußte ich auf Toilette, normaler Stuhl, jedoch undefinierte Magen/Darm-Probleme/leichte Übelkeit. Plötzlich Unruhe/Unwohlsein/Nervosität.
Daraufhin eine langanhaltende mittelschwere Panikattacke (Skala 0-10 --> 7).
Blutdruck ungewöhnlich: 135/85 Puls 85 (Normal, auch bei Panikattacken: 130/65 Puls 60-75)

17:30-19:30 zum Glück eingeschlafen, dann gings halbwegs wieder, jedoch ausgelaugt/ausgesaugt.

Heute: Schwäche den ganzen Tag über...Blutdruck: 118/57 Puls 62
https://www.symptome.ch/vbboard/sch...ose-heute-sd-nn-probleme-u-a-4.html#post49869

Heute wirst Du Dich nicht mehr erinnern, was Du damals gegessen hast.
Aber: hast Du Dich schon irgendwann einmal mit Nahrungsmittel-Allergien und/oder
-Intoleranzen beschäftigt?
Ich denke da speziell an die Histaminintoleranz, die alle Deine Symptome mit verursachen könnte.
Oft gehen die Intoleranzen (Fruktose-, Sorbit-, Laktose-, Gluten-I.) Hand in Hand, und oft laufen parallel Probleme mit der Schilddrüse und den Nebennieren.

HIT > Symptome

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
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21.01.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Oregano und Kullerkugel,

schön von euch zu lesen!

Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten hatte ich schon öfters in Betracht gezogen.

Um eine evtl. HIT auszuschließen hatte ich meine Ernährung ein viertel Jahr auf komplett Histaminarm umgestellt - ohne Besserung. Ja ich weiß der Zeitraum ist wohl zu knapp bemessen gewesen, der psychische Zusammenbruch letztes Jahr hinderte mich weiterzuforschen.

Allergien wurden eigentlich komplett ausgeschlossen. Zumindest ergaben ein Pricktest, sowie eine Blutanalyse dieses Ergebnis.

Ob andere Intoleranzen vorhanden sind kann ich auch nicht ausschließen. Getestet wurde noch nichts.
Ein Besuch bei einer Heilpraktikerin ergab eine Unverträglichkeit gegenüber Weizen und Roggen. Dies würde zumindest meine dauerbelegte Zunge erklären.
Während der oben genannten Nahrungsumstellung ließ ich ebenfalls komplett alle Weizen- und Roggenprodukte weg; ohne Veränderung.

Bei der Zunge denke ich, liegt die ursache an einer Überbesiedlung mit Candida. Zumindest war einmal die Zunge für einen kompletten Monat nicht belegt als ich mir eine Impfung geben ließ (war glaube ich: Keuchhusten, Wundstarrkrampf) Ich hatte so das gefühl, dass der Impfstoff paar Pilze abgetötet haben könnte :D

Ich werde in Kürze auf die ganze Problematik eingehender schreiben, sonst kommt hier eins ins andere.

Den Einzigen Zusammenhang, den du Kullerkugel auch nennst, ist Stress - dieser ausgelöst durch meine psychische Erkrankung.
Ich denke auch, dass dadurch ein großer Teil meiner körperlichen Beschwerden kommt.
Leider kann ich die Psyche nicht mit NEM heilen; das dauert in meinem Fall länger.

Ich kann im Moment, und das möchte ich jetzt forcieren, meinen Körper sogut es geht unterstützen bzw. negativen Symptomen entgegenwirken.

ich bin froh, dass es dieses Forum und euch gibt!
Danke und lg Maler :)
 
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10.01.04
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Bei der Zunge denke ich, liegt die ursache an einer Überbesiedlung mit Candida.

Hallo Maler,

da könnte ein Abstrich Klarheit bringen.

Wie sieht es eigentlich mit Giften generell bei Dir aus: Amalgam, Formaldehyd, andere Stoffe...?

Grüsse,
Oregano
 
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21.01.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Wie sieht es eigentlich mit Giften generell bei Dir aus: Amalgam, Formaldehyd, andere Stoffe...?

Danke für den Tip mit dem Abstrich.

Ob Gifte in mir lager kann ich nicht sagen. Ich kann es mir aber vorstellen, habe ich doch jahrelang in einem Unternehmen gearbeitet wo diese vorkamen (zb. Titandioxd :eek:) )

Amalgam habe ich mir unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen entfernen lassen (Forum sei Dank! :bang: )
Inwieweit noch "Restbestände" in mir schlummern kann ich widerrum nicht sagen.
Ich habe mich zwar viel belesen, doch habe ich vieles nicht in Angriff nehmen können weil aktuelleres immer wichtiger war (Psyche)
Auch würde ich mich liebend gern dazu in vertrauensvolle Hände begeben, ich traue mich nicht eigenverantwortlich mit Medikamenten o.ä. zu experimentieren.
 
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01.06.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Maler,

weißt Du noch, auf was getestet wurde....

Allergien wurden eigentlich komplett ausgeschlossen. Zumindest ergaben ein Pricktest, sowie eine Blutanalyse dieses Ergebnis.

Ich wurde immer getröstet , ich hätte keine Allergien....weil weder Pricktest noch Blutuntersuchungen etwas angezeigt hatte. In Wirklichkeit habe ich irgendwann auf Alles reagiert.
Stichwort ....geschwollene Nasenschleimhäute....ist ein deutliches Symptom.

Es können aber auch tatsächlich Atemgifte usw. sein, auf die Du reagiertst.

Mich würden Deine psyschichen Symptome interessieren....für mich klingt es wie ein großes Histaminproblem mit Schwächung der NN...der SD....das sind Folgen.

Histaminarme ERnährung müßtest Du recht schnell merken, ABER es können ganz normale Allergene sein...es muss nicht das Histamin in der Nahrung sein. Was Tabellen mit histaminarmen Lebensmitteln angeht, habe ich eh meine Zweifel. Ich konnte das meiste nicht essen....ich musste es austesten.

Weizen ist schon ein Zeichen ! Es werden immer mehr, die ich nun kennne mit Getreideunverträglichkeit.

Was mich so überzeugt sein läßt ? Deine Geschichten mit der Verdauung und jetzt den blutigen Darmausgang !!!! Es hängt am Darm und der Verdauung ....dann kann auch die Psysche nicht funktionieren !

LG K.

In Deinem Profil gefunden:

ch habe trotz "hohem" Alter immer noch Akne bzw. trotz guter Pflege verstopfen meine Poren schnell. Auch gibt es öfters richtige Schübe, wo es schlimmer wird!

Ist ja nicht mehr ganz aktuell, aber ist das immer noch so ?

Mitesser, verstopfte Poren...fettige Haare....alles Zeichen für zuviel Galleproduktion....also unverträgliche Nahrung . Konsumierst Du Milchprodukte ?Und läßt den Weizen nun weg ?
 
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regulat-pro-immune
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21.01.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Maler,

weißt Du noch, auf was getestet wurde....

Gräßer, Pollen, Hausstaub, Tierhaare. Und eben Blutuntersuchung.


Ich wurde immer getröstet , ich hätte keine Allergien....
Wie hast du es schlussendlich herausbekommen? Durch Ausschlussverfahren?

Stichwort ....geschwollene Nasenschleimhäute....ist ein deutliches Symptom.
da gibt es aber auch ettliche Ursachen - diese alle abzuklären bedarf jede Menge Arbeit. Bis dato war ich davon überzeugt es kommt von der SD-UF, da viele SD-Patienten dieses Symptom haben. Auch Darmfehlbesiedelungen können dazu führen. Ich hoffe ich kann meinen neuen HNO dazu überzeugen, dass er weiterforscht.

Es können aber auch tatsächlich Atemgifte usw. sein, auf die Du reagiertst.
Unwahrscheinlich, ich hielt mich für längere Zeit in unterschiedlichen Regionen/Wohnungen auf und es gab keine Änderung.

Mich würden Deine psyschichen Symptome interessieren....für mich klingt es wie ein großes Histaminproblem mit Schwächung der NN...der SD....das sind Folgen.
Ich habe Angst und Panikzustände. Im Laufe meiner Entwicklung habe ich es verlernt/verdrängt meine Gefühle auszudrücken/auszuleben. Ich habe diese weggedrückt. Irgendwann war der Kessel voll und ich konnte bestimmte Gefühle (hauptsächl. Wut,Trauer) nicht mehr weggdrücken; diese kamen überschießend heraus. Da ich aber verlernt hatte wie sich diese Gefühle anfühlen machten mir diese riesige Angst.
Aktuell siehts so aus: wenn ich meinen Gefühlen freien Lauf lasse, dann habe ich auch weniger Symptome. Wenn ich jedoch Reizüberflutet bin oder unter Stress stehe kann ich das nicht bzw. lösen diese Reize viele Gefühle aus, welche ich nicht ausleben kann.
Im Grunde genommen leide ich an überschießenden Gefühlen und dem Unvermögen damit umzugehen.
Symptome sind: nervliche Anspannung, Anspannung aller Muskeln (besonders Nacken und Bauch) um die Gefühle in mir zu halten. Dadurch bekomme ich schlecht Luft und die Durchblutung ist gestört --> kribbeln.

Weizen ist schon ein Zeichen !
diese Sache möchte ich gerne weiter verfolgen!

Was mich so überzeugt sein läßt ? Deine Geschichten mit der Verdauung und jetzt den blutigen Darmausgang !!!! Es hängt am Darm und der Verdauung ....dann kann auch die Psysche nicht funktionieren !
Den Zusammenhang mit der Psyche habe ich schon oft gelesen, ich bin jedoch überzeugt das ich wirklich psychisch belastet bin; leider.




Ist ja nicht mehr ganz aktuell, aber ist das immer noch so ?

Mitesser, verstopfte Poren...fettige Haare....alles Zeichen für zuviel Galleproduktion....also unverträgliche Nahrung . Konsumierst Du Milchprodukte ?Und läßt den Weizen nun weg ?

ist nicht mehr ganz so schlimm. Ich bemerkte eine Verbesserung seit LT-Substitution.

Ich esse wieder alles, außer Rotwein und Essig.

PS: die Heilpraktikerin meinte auch, das mein Darm i.O. sei, jedoch mein Dünndarm nicht. Auch die Leber wäre belastet und ich sollte diese entgiften.
Ich hatte damit angefangen, jedoch seit dem Zusammenbruch vor einem Jahr nicht mehr.

Gruß
 
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01.06.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Maler, weil es so viel ist, schreibe ich in Deinen Text einfach rein...ok?

Gräßer, Pollen, Hausstaub, Tierhaare. Und eben Blutuntersuchung.

Also keine Lebensmittel....

Wie hast du es schlussendlich herausbekommen? Durch Ausschlussverfahren?

Ich hatte es nach der Diagnose LI austesten müssen, weil es nicht gereicht hatte nur die Milch und Getreide wegzulassen. Mit Getreide merkte ich früher schon....mit der Milch hatte ich es eben nicht bemerkt....ich war Blöd !!!Ich machte dann Auslassdiät und teste aus...es blieb kaum etwas übrig.
In einem Immunstatus-Test kam dann heraus, das ich gar nicht genug Antikörper bilde, aber bestimmte Werte , die für andauernde Allergien sprechen, erhöht. Trotzdem waren normale Allergietests im Blut auf bekannte Allergene negativ.....



da gibt es aber auch ettliche Ursachen - diese alle abzuklären bedarf jede Menge Arbeit. Bis dato war ich davon überzeugt es kommt von der SD-UF, da viele SD-Patienten dieses Symptom haben.

Bei dauerhaft hohem Cortisol wird die SD beeinträchtigt....
Auch Darmfehlbesiedelungen können dazu führen.

Kann eine Ursache sein, besonders für Allergien. Ich hatte Dünndarmfehlbesiedelung, zu viele eben am falschen Ort, keine schlechten Bakterien.... Ich hoffe ich kann meinen neuen HNO dazu überzeugen, dass er weiterforscht.

Unwahrscheinlich, ich hielt mich für längere Zeit in unterschiedlichen Regionen/Wohnungen auf und es gab keine Änderung.


Ich habe Angst und Panikzustände. Im Laufe meiner Entwicklung habe ich es verlernt/verdrängt meine Gefühle auszudrücken/auszuleben. Ich habe diese weggedrückt. Irgendwann war der Kessel voll und ich konnte bestimmte Gefühle (hauptsächl. Wut,Trauer) nicht mehr weggdrücken; diese kamen überschießend heraus. Da ich aber verlernt hatte wie sich diese Gefühle anfühlen machten mir diese riesige Angst.
Aktuell siehts so aus: wenn ich meinen Gefühlen freien Lauf lasse, dann habe ich auch weniger Symptome. Wenn ich jedoch Reizüberflutet bin oder unter Stress stehe kann ich das nicht bzw. lösen diese Reize viele Gefühle aus, welche ich nicht ausleben kann.
Im Grunde genommen leide ich an überschießenden Gefühlen und dem Unvermögen damit umzugehen.

Mir fällt dazu ein Unterzuckerproblem ein....es könnte aber sein, ich täusche mich in der Art Deiner Reaktionen....


Symptome sind: nervliche Anspannung, Anspannung aller Muskeln (besonders Nacken und Bauch) um die Gefühle in mir zu halten. Dadurch bekomme ich schlecht Luft und die Durchblutung ist gestört --> kribbeln.

Nackenanspannung ist ein Stresssymptom .... diese Sache möchte ich gerne weiter verfolgen!


Den Zusammenhang mit der Psyche habe ich schon oft gelesen, ich bin jedoch überzeugt das ich wirklich psychisch belastet bin; leider.

Wenn im Darm nicht alles stimmt, hat das Auswirkungen auf die Nervenbotenstoffe....altbekannt. Bringe die Verdauung in Ordnung und warte ab....wäre mein Vorschlag.


ist nicht mehr ganz so schlimm. Ich bemerkte eine Verbesserung seit LT-Substitution.

Ich esse wieder alles, außer Rotwein und Essig.

Fertigfrass ?Fabriknahrung ?


PS: die Heilpraktikerin meinte auch, das mein Darm i.O. sei, jedoch mein Dünndarm nicht.

Bei Unverträglichkeiten ist es meist der Dünndarm...die Passage ist dann zu schnell und im Dickdarm gärt oder fault es....die Leber wird überlastet..

Auch die Leber wäre belastet und ich sollte diese entgiften.
Ich hatte damit angefangen, jedoch seit dem Zusammenbruch vor einem Jahr nicht mehr.

Gruß

Also ich würde mich mit der Auslassdiät und einer Ernährungsumstellung beschäftigen....und Intoleranzen abklären lassen. Z.B. einen Fructosetest...

LG K.
 
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31.08.08
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Lieber Maler ,ich habe jetzt nicht alles gelesen ,kann ich nicht ,dann bin Ich nämlich reizüberflutet.

Hast du schon mal überlegt ,ob du hochsensibel bist?

Oder einen Test gemacht?

Hast du schon mal Sport für dich ausprobiert ,damit du deine Spannungen etwas abbauen kannst?

Wenn ich lese wie angespannt du bist ,dann stellen sich auch bei mir die Haare hoch.

Liebe GRüße glücksdrachen
 
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21.01.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo glücksdrachen,

dass ich hochsensibel bin denke ich schon - aber ich sehe dies als ein Symptom einer zugrundeliegenden Störung.
Was gibt es da für Tests?
Sport mache ich. Ich boxe um meine angestauten Agressionen herauszulassen. Ich gehe Wandern, mache Rückensport und hin und wieder Ballsport.
 
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21.01.10
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Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

Hallo Forum,

ich möchte einen neuen Versuch starten einigen Symptomen auf den Grund zu gehen.

chronische Nasenschleimhautschwellung:
Symptom seit 2006 „entdeckt“ – vermutlich schon länger vorhanden.
2008 Septum-OP ohne Besserung des Zustandes
2010 Allergietest im Blut OB, Prick-Test (nicht viel getestet) OB
Beschwerden:
abwechselnde oder beidseitige Schwellung der Nasenschleimhäute – oftmals ist die Nase komplett zu. Schwellung klinkt manchmal von selber ab. Sonst leider nur mit Nasenspray.

Weiß belegte Zunge.

Komplette Haut am Körper sehr trocken
:
Beschwerden:
Haut um die Nase extrem trocken (ganzjährig!)
sonstige Haut am ganzen Körper ebenfalls trocken, besonders an den Handaußenflächen (ganzjährig!)
Kopfhaut ebenfalls sehr trocken??--> Ekzem ging nur mit Shampoo weg, welches Zink-Pyrithionen enthielt --> Sorborrisches Ekzem?
Selbst unter den Achseln ist die Haut sehr trocken, ich schwitze nur bei starkem psychischen Stress


Verdacht, dass Schleimhäute ebenfalls Übermaß trocken sind:
ich hatte jetzt mit Unterbrechung ein Jahr lang Probleme mit einem eingerissenen blutenden After.
Habe dieses Problem mit Hamamelissalbe und Wasserspühlen nach dem Stuhlgang in den Griff bekommen.


Stuhlgang: manchmal alles murmelgroße Stückchen!

Besteht ein Zusammenhang mit meiner psychischen Erkrankung (Angst&Panik)?
Ich bin oftmals dauerangespannt. Besonders im Bauch/Nacken/Afterbereich. Daher kommt es bestimmt zu einer Minderdurchblutung der Regionen. Kann dies eine Erklärung für die Einrisse/trockene Schleimhaut im Afterbereich sein?
Ist dies ebenfalls eine Erklärung für den Stuhlgang?
Kann eine Anspannung eine Nasenschleimhautschwellung hervorrufen?
Wie stark ist die Psyche an allen Symptomen schuld? ODER WAS begünstigt – verstärkt die Symptome meiner psychischen Erkrankung??
ZB: was lässt mich Übermaß anspannen? Was begünstigt überschießende Gefühle – unnatürlich heftige Gefühlsausbrüche?

Inwieweit kann ich mittlerweile eine Beteiligung der Schilddrüse ausschließen?
Ich habe eine SD-UF seit der Kindheit, diese ist erst seit einem Jahr eingestellt.
Eine latente Nebenniereninsuffizienz wurde ein Jahr lang mit HC behandelt (keinerlei Symptomänderung)

Weitere Auffälligkeiten:
punktuelle Einblutungen in die Haut (kleine rote Punkte - besonders Oberarme)
Oft visuelle Erscheinungen: kurzzeitig helle aufleuchtende Punkte vor dem Auge
Ich friere häufig
Blutdruck ist im unteren Bereich, im Liegen meist 125/65
Puls sehr niedrig: 50-60, im Stehen oftmals 90-100 – aber auch schon bei 60 Schlägen
Wieder Panikattacken nachts um 1:00 (Erstickungsanfälle, total angespannter Bauch) – lt. Organuhr Leber?
Dunkle Augenringe
Pickel und Akne auf Rücken und Schultern.
Poren im Gesicht und Schultern schnell verstopft

Bekomme sehr schnell Unterzuckersymptome (Zucker jedoch normal!)
Wenn ich etwas gegessen habe fühle ich mich wohler.

Psychische Hauptsymptome sind momentan:
Schnell angespannt
Atemprobleme
kribbeln in den Armen und Beinen (Gefühl als ob die Haare zu Berge stehen)
übersteigerte Gefühlsausbrüche - häufig Wut, welche ich jedoch zurückdrücke.
Ich denke die Erkrankung meiner Psyche ist fest diagnostiziert und ich erkenne das ebenso. Inwieweit wird dies jedoch durch andere Erkrankungen "unterstützt" und weitergenährt???

Welche Botenstoffe (z.B. Serotonin) sollte ich unbedingt nochmals abklären lassen (Mangel = psychische Verschlechterung?)

Zusammenhang mit Nahrungsmitteln konnte ich noch nicht feststellen.
Es besteht ein Verdacht auf eine Unverträglichkeit gegen Roggen, Weizen, Histamin (Ausschlussdiät von 6Monaten brachte keine Besserung)
Verdacht auf Schädigungen im Bereich des Dünndarms
Ebenso besteht ein Verdacht auf eine vergiftete Leber (Labor OB) und einen gestörten Hypotalamus.
(durch Histamin oder Tox-Stoffe?)
Gibt es Tests zur Nahrungsmittelverträglichkeit bzw. was gut verstoffwechselt wird und was nicht?
Wohnraumgifte und Strahlung kann ich zu 99% ausschließen.
Vermutung auf Candida: die Theorie besagt, dass der Körper intuitiv auf „trocken stellt“ um dem Pilz den benötigten feuchten Boden zu entziehen.
Körperfettmessung ergab einen Körperfettanteil von 3,6% (ich finde das heftig wenig) --> Problem Fett zu speichern/aufzunehmen?

Inwieweit könnte ein querliegender noch nicht durchgebrochener Weisheitszahn Probleme machen? (Nase)

Am Rande: ich habe seit Jahren eine sogenannte Nierenfunktionsstörung - Kreatinin immer über oder knapp an der Normgrenze. Sono unauffällig.

Wichtig wäre mir ein Fahrplan welche Dinge ich nach der Reihe abklären lasse – es sind so viele Symptome und Verdachte, dass ich kaum noch durchblicke.

Meine eigene To do-Liste sieht im Moment so aus:

Psychische Blockaden durch Kinesiologie oder Bodytalk lösen
Kontrolle meiner Nieren
Kontrolle SD
Erneute Abklärung der NNS
Abklärung Nasenschleimhautschwellung – Intoleranztests, Immunstatustest?
Abklärung Fehlbesiedelung Candida
Abklärung OP Weißheitszahn
Zusammenstellung unterstützender Nahrungsergänzungen (reicht Lavita??)
Abklärung Botenstoffe (z.B. Serotonin)

Bitte helft mir diese Liste zu erweitern und eine Struktur in dieses Durcheinander von Symptomen zu bringen.

Vielen Dank und lg Maler :)
 
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:wave: Hallo Forum, ich wünsche euch allen ein gesundes Neues Jahr, auf das es mit uns alllen aufwärts geht!:)


...mir liegen nun neue SD-Werte vor (Dezember 12):

TSH: 2,95
ft4: 52,60%
ft3: 65,58%

der TSH ist wieder unschön oben, die freien Werte dagegen sehen nicht schlecht aus - haben aber noch Luft nach oben.

hier die Werte ein halbes Jahr vorher:

TSH: 1,64
ft4: 42,73%
ft3: 49,47%

Heute war ich wieder bei meiner Endo und es wurde erneut eine BE durchgeführt.
Ich werde in der Zwischenzeit bis die Daten da sind das LT schon mal um 5microg erhöhen, diese Dosiserhöhung wird mir nicht schaden. Der ft4-Wert ist niedriger als der ft3-Wert was dafür spricht, dass nicht genügend T4 zur Verfügung steht.

Was mir etwas Sorgen bereitet - die Endo meinte, dass meine SD seit der letzten Schallung kleiner geworden ist. Daumen drück, dass kein Hashischub sondern die LT-Substitution eine Schrumpfung bewirkt hat!

Desweiteren ist im April ein erneuter ACTH-Test angedacht um die Entwicklung der Leistungsfähigkeit der Nebennieren zu beurteilen.
Ich frage mich in wieweit dieser Test zu dem jetzigen Zeitpunkt schon Sinn macht. Ich spekuliere damit, dass sich die Nebennieren durch die Einstellung der SD erholen. Jetzt ist die SD erst seit einem halben Jahr halbwegs eingestellt und wird noch etwas Feintuning benötigen.
Erholen sich die NN in so kurzer Zeit?


Bis bald, lg Maler
 
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darleen

Jahrelange Panikattacken. Diagnose heute: SD- und NN-Probleme

hallo Maler dir auch ein gutes 2013

wenn du erhöhst fängt deine Belastug der NN wieder von vorne an , und eine Entlastung bzw,. endgültige Erholung kann bis zu 2 Jahre dauern

Bis April hat sich die Erhöhung und diverse Umbauten im Hormongefüge einigermaßen gelegt , aber ob für den ACTH-Test eben vieleicht noch nicht genug , aber wer wird dir das schon richtig sagen können, ausgehend von der Warte das ein endgültiger Hormonspiegel nach Erhöhung sich nach einem halben Jahr endgültig gesetzt hat, vorrausgesetzt das sich am System nichts verändert hat--> zusätzliche NEMs ect.

liebe grüße darleen:wave:
 
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