Ist Milch nun schädlich oder nicht?

Beitritt
14.05.05
Beiträge
634
Liebe Berlinale
Ich kämpfe schon seit nunmehr 40 Jahren um meine Gesundheit, und habe nach vielen Versuchen die Überzeugung gewonnen, daß Die Blutgruppendiät nach D'Adamo sehr hilfreich ist.
LG
Gaby
 
Beitritt
27.10.08
Beiträge
109
Am 05. Mai hatte ich darüber berichtet, dass für den 07. Mai 2012 von 22:00 Uhr bis 22:45 Uhr im NDR-Fernsehen eine Dokumentation mit dem Titel "Die Milch-Lüge" gesendet werden soll, die aber kurzfristig - ohne Nennung von Gründen - aus dem Programm genommen wurde. Es hagelte Proteste von allen Seiten, so auch von mir.

Heute erhielt ich folgende Nachricht:

Von: [email protected]
Antwort: WG: "Die Milch-Lüge" eine Fernsehlüge oder verspäteter Aprilscherz?
Datum: 10. Mai 2012 12:03:08 MESZ
An: meine Mailadresse

"Sehr geehrter ...,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an der Sendung "45Min - Die Milch-Lüge".
Die Sendung ist kurzfristig aus redaktionellen Gründen aus dem Programm
genommen worden.
Der neue Sendetermin ist nun der 30.7.2012, um 22 Uhr im NDR Fernsehen.

Wir danken für Ihr Verständnis und verbleiben mit freundlichen Grüßen,
Ihre 45Min Redaktion"

Na also! Es fällt zwar in die Sommerferienzeit, aber besser als gar nichts.

Alle, die noch an der Gesundheitsschädlichkeit der Milch zweifeln, sollten sich den Termin schon mal im Kalender vormerken!

Schönes Wochenende!

Berlinale :freu:

Nachtrag:
Die wohl umfangreichste Studie zu Ernährung und Krankheit:
https://www.diechinastudy.de/meinungen.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo Gaby,
langfristig wird die Wirtschaft nicht wirklich darunter leiden, dass die Milchprodukte verschwinden auf dem Markt, wird eher umstrukturiert werden:
Die Menschen essen dann anstatt....

Tschö und schönen Tag.

PS: Mit dem Milcheiweiss gebe ich Dir Recht, allerdings gibt es da noch die Wachstumshormone ......
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
67.643
Dieses Jahr findet eine Konferenz statt mit dem Thema "Milch":

Gesundheitliche Aspekte von Milch und Milchprodukten
...
Das Max Rubner-Institut veranstaltet vom 7. bis 9. Oktober 2013 am Standort Karlsruhe die Max Rubner Conference zum Thema „Health Aspects of Milk and Dairy Products“. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die gesundheitlichen Wirkungen der Milch. Zunehmend in der Diskussion sind nicht nur die positiv bewerteten Wirkungen, sondern auch die potenziell kritische Auswirkungen des Milchkonsums. International führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet werden ihre Erkenntnisse vortragen und zur Diskussion stellen. Die Themen reichen von der wissenschaftlichen Betrachtung einzelner Milchinhaltsstoffe, der epidemiologische Evidenz gesundheitlicher Aspekte bis hin zu Ergebnissen von Humanstudien zur Milch.
Max Rubner Conference 2013 - Health Aspects of Milk and Dairy Products

Hier stellt sich das Max-Rubner-Institut vor:
MRI: Über das MRI

Grüsse,
Oregano
 
Beitritt
14.09.09
Beiträge
979
ein weiterer Negativpunkt stellt das enthaltende Milcheiweiß Kasein dar -- schädigt 12-Fingerdarm / Dünndarm und fördert so die Osteoporose (ratet doch mal, wo im Körper das Kalzium aus der Nahrung resorbiert wird? :D )

Bei einem Leaky Gut können auch unnatürliche Peptidketten in die Blutbahn geraten, welche dann z.b. neurologische Probleme verursachen / das Immunsystem extrem belasten (casomorphin).

Von den enthaltenen Wachstumshormonen wollen wa mal gar nicht erst anfangen - interessante Seite:

The Food Opioids

The Answer
 
Beitritt
23.04.06
Beiträge
4.319
Ich würde das nicht verallgemeinern. Ich kenne eine alte Dame, die trinkt zwei Liter Milch in der Woche und sie ißt auch Käse, ansonsten viel Gemüse, wenig Fleisch. Bei ihr alles top, Aterien, Darm und auch die Knochen. Sie ist mit ihren 85 Jahren, durch ihre eigene Schusseligkeit, weil sie meist zu schnell ist, gestürzt und das ordentlich, alles grün und blau, aber die Knochen blieben heil.

Ich will nicht sagen, dass das jetzt bei jedem so ist. Ich kenne auch Fälle wo es genau umgekehrt ist, das man schon früh Oesteoporose entwickelt hat trotz Milchprodukten ect.

Woran das jetzt liegt, dass ist sicher von Fall zu Fall verschieden. Sicher kann nicht jeder die Milch gut verstoffwechseln.

Meine Schwester hat einmal eine Laktose-Intoleranz gehabt, nachdem sie Permethrin in ihrer Wohnung versprüht hat. Nach ein paar Jahren konnte sie aber wieder Laktose essen. Ich halte die Laktoseintoleranz für keine natürliche Entwicklung, sondern eher für eine Schädigung der Gene durch äußere Einflüsse oder Schwermetalle ect.

Grüsse von Juliette
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
14.09.09
Beiträge
979
Einzelfälle gibt es ja in jedem Bereich siehe Amalgam.

Es laufen sicherlich tausende von gesunden Amalgamträger in der Welt herum, welche auch 80 Jahre aufwärts werden - ein Argument für die Nicht-Schädlichkeit von Amalgam ist das aber bestimmt nicht.

Studien deuten ja auf die Tendenz hin, dass in Ländern wo die Menschen sehr viele Milchprodukte konsumieren, die Osteoporoserate auch am höchsten sind.

Ich denke auch das es am individuellen Stoffwechsel liegt!

Entgiftungsleistung, Herkunft (Asiaten sind zu über 90% Laktoseintolerant --> durch die frühe Milchwirtschaft im 13 - 15. Jahrhundert hatten wir "Europäer" einen viel längeren Zeitraum uns anzupassen; die Intolerantesten starben weg, Tolerantere lebten weiter), Konsumhäufigkeit (Menschen mit einem starken Immunsystem werden bei 2 Becher Creme Fraiche pro Woche wohl seltener Probleme mit dem Verzehr der Milchprodukte in Zusammenhang bringen), Form der Milch (roh, pasteurisiert, ultahocherhitzt usw.).

Es gibt also in der Tat mMn Menschen, welche toleranter ("man toleriert etwas") gegenüber Milchprodukte sind.

In einer gesunden Ernährung haben Sie mMn - zumindestens nicht täglich und wenn schon, dann in Rohform - aber nichts zu suchen.

Spannend finde ich auch hier die Paralelle zur Vollwerternährung - Bruker sagt ja ganz klar: "Je schlechter die Gesundheit, desto mehr muss die Frischkost Einzug erhalten (ergo: wenig bis keine Milchprodukte und Co.)"
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
27.10.08
Beiträge
109
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.595
Milchkonsum steigert auch die Rate an grauem Star und Prostatabeschwerden zu erkranken.

Bon provecho!

Liebe Grüße tarajal :)
 
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.595
Milchkonsum steigert unter anderm auch die Rate an grauem Star und Prostatabeschwerden zu erkranken.
Von den vielen vielen anderen Krankheitsvorlagen mal ganz zu schweigen.....

Bon provecho!

Liebe Grüße tarajal :)
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Helmit Schmidt ist mitnichten der Gesündeste. Er kann kaum noch hören, was durchaus wie auch andere seiner Gebrechen mit dem starken Rauchen zu tun haben kann. Nicht nur Lungenkrebs geht auf das Konto des Rauchens.

Und nur weil man keine Osteoporose hat, verträgt man noch lange keine Milchprodukte. Die Probleme die durch Lactose, Milcheiweiss. Wachstumshormonen in der Milch sind sehr vielfältig.
Nach meiner Erfahrung haben übrigen die meisten hochbetagten, die sich normal ernährten oder auch vegetarisch eine Histaminintoleranz mindestens.

Alles Gute.

Alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.595
Drücken wir es doch mal so rum aus:

Die so viel zitierten Hochbetagten Milchtrinker, die immer wieder gerne als Beispiel für den "ach-so-unglaublichen-Gesunderhaltungswert" herhalten müssen, hatten im allgemeinen:

weniger Impfungen im Leben erhalten,
aßen das, was zu der Jahreszeit reif und vorhanden war und Fleisch auch nur selten,
kannte keine Fertiggerichte und hätten für so einen Müll meist auch gar kein Geld gehabt,
kannten nur wenige natürliche Formen der Konservierung von Lebensmitteln,
keine künstlichen Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen, Farbstoffe, Konsistenzgeber, Schaumbildner etc.
hatten in ihrer Jugend auch keine Antibiotika und weniger Hormone in ihrer Nahrung gleich mitgegessen,
kannten keinen Elektrostress und pfiffen sich auch nicht bei jedem kleinen Schnupfen gleich mal `ne Ladung Antibiotika rein

Meist lebten sie auch viel natürlicher und vernünftiger als viele von uns jüngeren.
Meine mittlerweile leider verstorbene Schwiegermutter (Jahrgang 1919) hatte noch einen viel feineren und ursprünglicheren Geschmack und schmeckte jede Art von chemischer Behandlung oder Veränderung sofort raus.
Das wünsche ich jedem, dann stoft man von anfang an gleich weniger dummes Zeugs in sich rein...
Ich habe diesen wunderbaren Geschmack auch und merke sofort wenn mir jemand ein Essen mit Glutamat oder Mikrowelle behandelt unterjubeln will, ne danke.

Back to nature!

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Beitritt
15.05.13
Beiträge
1.752
berlinale schrieb:
Nahezu jeder weiß, dass Rauchen schädlich ist. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Helmut Schmidt, der mit über 90 Jahren immer noch stark raucht und es scheint, es mache ihm nichts aus.


Ich glaube , dass er aufgrund seiner robusten Natur und aus reinem Glück so lange durchhalten konnte, allerdings nicht ohne die Hilfe der Notfallmedizin, die ihm das Leben schon mehrmals retten musste, und zwar zu einem Zeitpunkt als er noch gar nicht so alt war (im Alter von 63 Jahren):

Im Herbst 1981 erkrankte Schmidt ernstlich, so dass ihm am 13. Oktober 1981 im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde. Zuvor musste der damalige Bundeskanzler aufgrund von Adams-Stokes-Anfällen zweimal wiederbelebt werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schmidt#Familie
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Nachtrag:

Ich schrieb zu den Hochbetagten, die ich kenne, dass sie alle mindestens eine Histaminintoleranz haben, deren Symptome sie übrigens typischerweise als Altersbegleiterscheinungen titulieren. Frieren, tropfende Nase, tränende oder trockene Augen gehören dazu, Schwindel usw.

Der einzige Mensch den ich bei bester Gesundheit und erstaunlicher Kraft über 90 kenne, ist ein Mann, der seit über 30 Jahren Rohköstler ist und sich sehr viel bewegt.
Er hat in seinem Speiseplan weder Getreide, noch Milchlprodukte, noch verarbeitete Produkte!

Alles Gute
 
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.595
Planet Wissen - Wissensfrage Die ältesten Menschen

In welchem Land werden die Menschen am ältesten? ... Die höchste
Lebenserwartung der Welt - da hat man gut lachen. Vergrößern. Im
internationalen ...
Planet Wissen - Wissensfrage Die ältesten Menschen

Ein jeder wie er es verarbeitet, ich jedenfalls würde mit reiner Gemüserohkost nicht alt werden und bei den Asiaten generell und auch bei den Japanern gibt es verhältnismäßig sehr wenig unbearbeitete Rohkost...

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Beitritt
22.01.11
Beiträge
2.239
Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Europäischen Union betrug laut Eurostat für Jungen, die im Jahr 2011 geboren wurden, 77,4 Jahre und für Mädchen 83,2 Jahre.

Ahja - das wissen die 2013 schon, wie alt Kinder werden, die 2011 geboren sind... :D
 
Beitritt
12.05.13
Beiträge
4.595
Tjaja immer diese Statistiker...

Gell, der Klimawandel läuft ja auch rein linear und nicht exponentiell..... :)

Neee, das können sie selbstverständlich nicht wissen zumal trotz des medizinischen Fortschrittes die Aussichten für unsere Jugend besch...ener sind als zu Zeiten unserer Eltern oder Großeltern. Bei der jetzigen neuen Generation heißt es, dass sie durch die enorme Zunahme an chronischen und neuen Erkrankungen nicht einmal mehr das Alter ihrer Eltern erreichen wird.

Wenn ich mich so umgucke sehe ich das bei einem Großteil der Kinder genau so.

Liewbe Grüße Tarajal :)
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
@ Tarajal

Der Mann ist aber Gemüse- und Obstrohköstler und extrem kräftig noch mit gut über 90. Wenn der dir die Hand gibt, gehst Du fast in die Knie und man hat ihn noch vor wenigen Jahren darum gebeten bei einer Wanderung doch nicht so schnell zu laufen. Er lief vor ca. 2 Jahren noch ohne Ende schnell zu Fuss und machte noch tagelange Radtouren! Für ihn ist der Fersensitz eine gemütliche Position. Seiner Schwester,die sich normal ernährt, geht es längst nicht so gut.

Schönen Tag.
 
Oben