ICH zusammengefasst: Ohrendruck, Tinnitus, starke Sehstörungen

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Liebe Mitglieder,

ich bin neu in diesem Forum bzw. generell neu in Foren allgemein. Ich habe in den letzten 5 Monaten ca. 1000e Beiträge in verschiedensten Foren gelesen und habe mich nun entschlossen, selbst einen Beitrag zu verfassen, in der Hoffnung, es gibt jemanden "wie mich".

Kurze Infos zu mir: Ich bin Hassen, 22 Jahre alt, und eigentlich Student, bin aber nun zu nichts mehr fähig.

Meine Symptomatik erstmals kurz zusammengefasst, da meine Leidensgeschichte, wie wahrscheinlich auch die der meisten hier, schon als Buch veröffentlicht werden könnte...der Reihe nach geordnet, alles ohne Befunde, trotz zahlreichen HNO-, Augenarzt-, Kieferspezialist-, Krankenhaus-Besuchen:
- Druck in den Ohren (seit. ca. 5 Monaten)
- Gesichtsschmerzen auf der linken Seite bis zur Schläfe hinauf (seit ca. 5 Monaten)
- Tinnitus (seit ca. 4 Monaten) zuerst links, dann rechts
- Sehstörungen (seit ca. 2 Monaten), die aktuell immer mehr zunehmen:
zuerst Lichtblitze nur auf hellen Stellen draußen, dann auch im Haus
aufblitzende, schwarze Punkte
Rauchwolken, Schatten
ca. 50 Mouches Volantes (die ich früher vielleicht einmal im Monat hatte und davon auch nur 1, 2)
Augenflimmern - manchmal ganz verlangsamt, dass dann alles aussieht wie in Zeitlupe; das Flimmern ist morgens am schlimmsten
auch bei Augenbewegungen bilden sich teilweise Schatten bzw. eine Kugel (wenn ich nach rechts schaue links, wenn ich nach links schaue rechts)
seit neuem auch ab und zu Farbsehen ähnlich wie ein Regenbogen (klingt jetzt zwar blöd, aber ist leider so)
vor allem das Blitzen tritt auch auf, wenn ich die Augen zu habe

Wie man nun anhand der Auflistung wahrscheinlich unschwer erkennen kann, nehmen mich vor allem die Sehstörungen sehr mit. Ich bin zudem auf dem rechten Auge von Geburt an blind, sehe also nur auf dem linken und da jetzt sozusagen viel zu viel. Daher ist dies die größte Belastung für mich.

Meine wichtigste Frage gleich zu Beginn: Gibt es hier jemanden der so viele verschiedene anhaltende Sehstörungen hat - ohne, dass das Auge an sich etwas hat?

Ich versuche nun meine ganzge Geschichte - so kurz wie möglich - etwas detaillierte zu beschreiben:
Als Vorgeschichte, die eventuell von Bedeutung ist, hatte ich letztes Jahr bzw. Angfang des Jahres zwei Mal Probleme mit meinem Rücken, nachdem ich beim Kruezheben im Fitness-Center offensichtlich eine falsche Bewegung gemacht habe. Danach hatte ich jeweils ein, zwei Wochen durchgehende, starke Rückenschmerzen.

Ein Monat später bin ich mit dem Auto gefahren und bekam plötzlich einen Druck in beidn Ohren. Hier dachte ich mir nicht sehr viel, ging zum Hausarzt, dann zum HNO. Doch nach mehreren Nasensprays und Arztbesuchen konnte mir dann niemand sagen, woher der Druck kommt. Der Druck war sozusagen der Beginn und ist immer noch da. Vor allem bei körperlicher Belastung wird er viel intensiver.

Um den Druck auszugleichen, begann ich etwas mit dem Kiefer zu spielen, es immer etwas zu bewegen, damit der Druck in den Ohren weggeht. Das ging jedoch nach hinten los, da ich dann auf der linken Seite starke Gesichtsschmerzen bekan, die sich vom Kiefer bis hin zur linken Schläfe zogen. Die Schmerzen waren so schlimm, dass ich nichtmal schlafen konnte. Beim Öffnen des Kiefers hörte ich auch immer ein Knacksen, das mir manchmal so vorkam, als würde da wo Flüssigkeit rausschießen...Das alles war schon sehr belastend, wobei ich mir im Nachhinein wünsche, dass es bei diesem Zustand geblieben wäre...

Wegen der Schmerzen ging ich dann zur Kieferorthopäden, die mich weiter zum Zahnarzt schickten. Rechts oben und links unten wurden mir die Backenzähne gerissen und 5 kleine Zahnfüllungen gegeben. Jedoch ohne Besserung. Denn einige Wochen danach hatte ich zuerst nur abends am linken Ohr Ohrengeräusche, die dann aber immer zunahmen, sowohl in Dauer als auch in Lautstärke. Das gleiche begann dan auch rechts, wobei der Tinnitus mittlerweile links stärker ist als rechts, und immer noch extrem laut. Auch hier dachte ich eigentlich, schlimmer gehts nicht mehr...

Aufgrund der Gesichtsschmerzen und dem Tinnitus habe ich schließlich folgende Maßnahmen ergriffen: Ich habe eine Kieferschiene anfertigen lassen, die zwar den Schmerz vor allem im Unterkiefer linderte, doch beim Tinnitus nichts änderte (wobei er sogar auf Kieferbewegungen reagiert). Da ich dann bei Recherchen auf Amalgam-Vergiftung gestoßen bin, habe ich mir die Amalgamfüllungen wieder rausnehmen lassen und durch Kunsstofffüllungen ersetzt. Dies wurde jedoch meiner Meinung nach keinesfalls fachgerecht gemacht, ich habe vermutlich auch einiges vom Amalgam geschluckt, da dieses nicht genug abgesaugt wurde. Ich habe vor und nach der Entfernung auch Chlorella-Algen und Vitamine (Magnesium, B-Komplex) genommen.

Dann passierte aber Anfang August das für mich Allerschlimmste: Ich sah plötzlich Lichtblitze am Himmel. Da ich von Geburt an auf em rechten Auge blind bin - eventuell wegen einer Netzhautablösung - bin ich natürlich sofort zum Augenarzt, der jedoch - bis heute - keinen Anhaltspunkt hat. Die Lichtblitze traten vermehrt auf, dazu kamen noch Schatten- und Raucherscheinungen dazu. Auch wenn das Auge zu ist, komme ich nicht zur Ruhe, da ich auch hier Blitze wahrnehme - vergleichbar damit, wenn man mit einem weißen Stift auf schwarzem Papier kritzelt. Auch schwarze Punkte blitzen immer wieder auf, aber auch Mouches Volantes treten vermehrt auf - als wäre mein Auge ein Aquarium. Ich habe nun auch schon einige Zeit Augenflimmern, das manchmal auch so auftritt, als würde alles irgendwie in Zeitlupe ablaufen, und mein Auge nicht mehr richtig verarbeiten. Die letzten Tage nehme ich auch manchmal Farben wahr, sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Auge. Das Flimmern ist vor allem morgens am schlimmsten bzw. habe ich das Gefühl, dass wenn ich auf der rechten Seite schlafe, die linke Gesichtshälfte wieder total verspannt ist, der Schmerz zieht sich auch oft zum Auge.

Maßnahmen, die ich ergriffen habe:
Ich war bei zahlreichen Fachärzten und hier auch wieder bei mehreren: HNO, Augenarzt, Kieferspezialist, Zahnarzt
Ich war insgesamt ca. 1 Monat im Krankenhaus auf der Neurologie, wo alles von EEG, Blutuntersuchungen bis MRT und Lumbalpunktion gemacht wurde - alles ohne Anhaltspunkt. Als einziges wurde beim MRT beim linken Orbitadach ein Gefäßmalformation gefunden, die jedoch laut Neurochirurgen irrelevant sei. Beim MRT vom Kiefergelenk kam eine Abnützung links raus sowie eine Kaudalverlagerung, man sagte mir dann aber, dass sei normal. Beim MRT von der HWS sowie bei Ultraschall von Halsgefäßen war auch alles unauffällig.

Medikamente kann ich schon gar nicht mehr aufzählen, was ich schon alles versucht habe...verschiedenste Tabletten für die Muskelentspannung, Durchblutung, sowie drei Mal Cortison, letztens auch einmal ThromboAss ausprobiert und jetzt darf ich auch noch Antibiotikum testen. Alles jedoch als "Versuch", ob es hilfte. Hat bis jetzt leider nichts! Es ist - trotz Medikamenten - schlimmer geworden.

Zur Zeit mache ich Physiotherapie, wobei meine Therapeutin auf CMD spezialisiert ist. Ich hatte bis jetzt 3 Sitzungen und mache auch Übungen sowie Triggerpunktmassagen - bis jetzt aber auch alles ohne Erfolg. Alles ist noch da, die Sehstörungen trotzdem schlechter. Ich habe auch zwei Mal eine Cranio-Sacral-Therapie versucht, wobei dann der Therapeut aber meinte, es habe keinen Sinn, wenn sich bis jetzt noch nichts getan habe.

So und jetzt stehe ich da und weiß nicht mehr weiter...hat vielleicht irgendjemand irgendeine Idee?
 
wundermittel
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Hallo Hassan22,

bei Ohrendruck könnte sich vielleicht die Frage nach dem Druckausgleich im ohr stellen.
Möglicherweise könnte diese Methode iwi intersessant sein
https://www.daub-methode.de/tinnitus-druck-im-ohr.php

Ich sehe das bei mir so ähnlich, einen fraglichen Zusammenhang Ohr, Augen, Kiefer, HWS (ich habe z.b,. keine Lichtblitze und keine Gesichtsschmerzen),

allgemein ist das ja sind solche symptome ja auch unter cmd zusammengefasst, denke Kieferorthopäden sollten sich mit cmd auskennen, jedenfalls , ich recherchiere in eigenr sache schon seit einiger Zeit um mehr über einentheroetischen möglichen Zusammenhang Auge/ Ohr herauszufinden, was sich aber m.E. als einigermassen schwierig erweist. ich war auch schon bei entspr. ärzten.
 
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Hallo Hassan,

ist auch Deine Halswirbelsäule gut untersucht worden?
Allerdings halte ich von Orthopäden oder Neurologen in der Beziehung nicht viel. Besser wäre ein Besuch bei einem guten OsteopathIn, damit der sich das ganze mal anschaut.
Schade, daß die Therapie der Physiotherapeutin, die sich mit CMD auskennen soll, bis jetzt nichts bringt.

Halten eigentlich die Beschwerden auch nachts an oder bessert sich dann manches?
Weißt Du, ob Du evtl. z.B. Vitamin B12-Mangel hast? Oder andere Mängel dieser Art?
Bist Du Elektrosmog ausgesetzt?
Telefonierst Du viel mit dem Handy?
Sitzt Du viel am PC?
Hattest Du einen Unfall, bevor das anfing?

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune

WerniMD

Hallöle,

die Symptomatik ist schon heftig und ich habe da keine direkten Erfahrungen. Doch habe ich ähnliches durch mit Neurologie, Orthopädie,... Bei mir ist es die Schilddrüse.

Wenn aber schon alles ohne Befund untersucht wurde, dann würde ich den Fokus mal auf die Schilddrüse lenken wollen. Die wird von Ärzten immer nur standardmäßig mit TSH überprüft. Da der Normbereich dafür nach neuesten Erkenntnissen nur noch bis 2.5 statt bis 4.2 geht und das viele Labors noch nicht so nutzen, sieht ein Hausarzt da erst mal kein Problem. Ein Spezialist wie ein Endokrinologe oder Nuklearmediziner wird ja erst gar nicht konsultiert. Der würde richtig auch noch FT3, FT4 und Antikörper untersuchen und eine Sonographie machen.

Hast Du ggf mal Blutwerte, die Du hier posten könntest?

Dann würde ich den Magnesiumspiegel mal prüfen lassen. Laut Kuklinski muss man das intrazellulär tun! Die Schulmedizin untersucht leider nur im Serum. Und ein Mangel ist wohl weit verbreitet.

Gruß
Werni
 
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ICH zusammengefasst: Ohrendruck, Tinnitus, starke Sehstörunge

Hallo Hassan
Bei Deinen vielen Untersuchungen schließe ich jetzt einen Gehirntumor aus.
Meine erste Idee beim Lesen Deiner Symptomatik war: Der Atlas, genauer gesagt dessen Zentrierung.
Aber hüte Dich, dass da der falsche Mensch reinlangt, weil das sehr böse ausgehen kann. Bei uns in Bayern gab es genau drei Ärzte, die es beherrsch (t)en; Einer lebt nicht mehr, den zweiten kenne ich nicht und der dritte ist ein Professor mit beachtlichem Gebührensatz.Es ist auch eine Geldfrage.
Orthopäden- oh weh! Krankenkasse: Die dürfen nur operables finden, für anderes gibt es kein Geld.
Ich wünsche Dir, dass Du den richtigen findest, der mit den Händen sucht.
-Es ist nur eine Idee von mir.
Grüße, Bizzi
 
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15.06.14
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Weil ich ähnliche Symptome habe und das Thema Atlas-Wirbel auch bis heute noch aussteht: Gibt es irgendwo eine Übersicht über Atlas-Experten in Deutschland? Ich habe nämlich bisher nichts zu dem Thema gemacht, weil ich auch Angst habe, dadurch alles noch zu verschlechtern...ich würde erstmal auch einfach gerne ein Röntgen machen lassen um zu sehen ob am Atlas überhaupt was falsch ist.
 
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31.10.15
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Hallo, Zero2k4
Vergiß eine Übersicht. Fast alle ärztlichen/ orthopädischen Chiropraktiker haben ihre Kenntnisse in einem 2-Wochenkurs erworben. Die Aussagen meines leider nicht mehr lebenden Orthopäden, der diese Größen unterrichtet hat, habe ich noch gut im Ohr. Bei Atlasologen ( oder wie immer der Ausdruck heissen mag) wird es noch dubioser.
Auf dem Röntgen sieht man üblicherweise nichts: Eine sehr bekannte Praxis ( München/ Berlin) macht im Vorfeld bildgebende Verfahren, (weils an den kundigen Händen mangelt), zur Abklärung von Stenosen, eingeklemmten Gefäßen und damit weniger passiert..Ich kann Dir schon den Namen geben, weiss aber nicht wie( Werbungsverbot) Ich würde ja eher diesen Professor empfehlen, von dem weiss ich wenigstens, dass er es kann.Es gibt eine Übersicht:DGCO e. V. | Wer übt Osteopathie aus?
aber wie gesagt......
Auf irgendeinem Forum hier hat irgendwer sich in der Schweiz/ Bodensee? einrichten lassen. Ich finde es nie mehr.
Und: mit den Händen feststellen, was da ist-das ist die eine Sache. Reingehen- das ist die andere, nächste Sache. Es braucht einen kundigen Menschen, dessen Kenntnissen und Händen man vertraut. Vertrauen in die eigene Menschenkenntniss, seinen gesunden Verstand und viel Mißtrauen- da wird es schwierig. Manche ( genauso dünn gesäte) Physiotherapeuten versuchen es nicht über direkte Manipulation sondern über indirekte Osteopathie.
Eigentlich ist es eine lange Ausbildung bei den Amis.
Ich hoffe, jetzt nicht zu sehr rumgeeiert zu haben.
Grüße, Bizzi
 
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Hallo Hassan,

sind Deine Nebenhöhlen untersucht worden?
Evtl. hat sich da etwas festgesetzt, was genau Deine Symptome bewirkt.

Zuständig ist da der HNO-Arzt, der die Nebenhöhlen selbst mit Ultraschall und Betrachtung der Nase innen, anschauen kann. Und er kann eine Verschreibung eines CT oder auch MRT vor allem der Kieferhöhlen ausstellen.

Sinusitis-Kopfschmerz - Schmerzklinik Kiel | Migräne-Klinik | Kopfschmerzzentrum
Kieferhöhlenentzündung - Symptome richtig erkennen

Falls Du Allergiker bist, wäre es wichtig zu wissen, auf was Du reagierst. Zur Zeit kommt u.a. die Hausstaubmilbenallergie zum Tragen, weil die Räume geschlossen und geheizt sind. Da wäre dann eine Möglichkeit der Hilfe, solche "Encasings" zum Umhüllen von Matraze, Bettdecke und Kissen zu kaufen bzw. über die Krankenkasse zu bekommen. Voraussetzung ist da meines Wissens ein neuerer Test auf eine Hausstaubmilbenallergie.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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03.10.15
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ICH zusammengefasst: Ohrendruck, Tinnitus, starke Sehstörunge

Ich sehe das bei mir so ähnlich, einen fraglichen Zusammenhang Ohr, Augen, Kiefer, HWS (ich habe z.b,. keine Lichtblitze und keine Gesichtsschmerzen),

Lieber desperado, vielen Dank für deine Antwort. Es wurde bei mir bezüglich Druckausgleich-Störung schon untersucht, jedoch gibt es keine Erklärung für den Ohrendruck von der Seite des HNO-Arztes.

Auch ich finde die Suche nach einem Zusammenhang sehr schwierig, vor allem, weil sich da die Ärzte oft auch keinen Zusammenhang bilden und all deine "Theorien" als unmöglich abstempeln...

Was bei mir auch noch auffällig ist, ist das mein Musculus Temporalis auf der linken seite total verhärtet ist, also im Vergleich zur rechten Seite recht geschwollen, aber diese Verhärtung bekomme ich trotz ständigem Herummassieren auch nicht weg...

Bei welchen Ärzten warst du? Konntest du etwas herausfinden?
 
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03.10.15
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Weißt Du, ob Du evtl. z.B. Vitamin B12-Mangel hast? Oder andere Mängel dieser Art?
Bist Du Elektrosmog ausgesetzt?
Telefonierst Du viel mit dem Handy?
Sitzt Du viel am PC?
Hattest Du einen Unfall, bevor das anfing?

Liebe Oregano,

Danke für die Antwort! Ich habe ein MRT von der Halswirbelsäule machen lassen, dabei kam nichts "Tragisches" (lt. Ärzten) heraus, ich habe eine "deutliche Streckfehlhaltung". Ich selber vermute auch, dass es etwas mit der HWS zu tun haben könnte und mache auch Übungen für das HWS-Syndrom, jedoch konnte ich hier noch keine wirklichen Erfolge beobachten. Manchmal ist der Ohrendruck dann weg, aber ich weiß nicht, ob das Zufall ist, oder wegen der Übungen...er kommt dann nach einiger Zeit wieder zurück. Ich versuche gerade auch, eine Halskrause zu tragen, da ich in einem anderen Forum gelesen habe, dass es jemanden geholfen hat, aber auch hier merke ich keine Besserung...
Meine Beschwerden halten den ganzen Tag über an, auch nachts, jedoch sind sie am Morgen nach dem Aufstehen am schlimmsten. Vor allem sehe ich bei geschlossenen Auge auch Lichtblitze, was es mir sehr schwer macht, einzuschlafen..
Vitamin-Mängel wären mir auch nicht bekannt, ich habe auch schon bevor alles begonnen hat, B-Complex und Omega-3 Fettsäuren zu mir zu nehmen (da ich regelmäßig trainieren ging), auch die Bluttests haben einen Vitaminmangel ausgeschlossen.
Einen Unfall in diesem Sinne hatte ich nicht...ich habe mir zwei Mal die LWS etwas verrissen, da ich beim Trainieren offensichtlich eine Übung falsch ausgeführt habe (das Kruezheben), dadurch hatte ich jeweils über eine Woche starke Rückenschmerzen, vielleicht gibt es da ja auch einen Zusammenhang.
Elektrosmog bin ich sicherlich ausgesetzt und mein Handy ist auch ständig bei mir, aber ich denke, das geht den meisten so.
 
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03.10.15
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Hast Du ggf mal Blutwerte, die Du hier posten könntest?

Lieber Werni, vielen Dank für deine Tipps! Ich werde diesen mal nachgehen!

Ich hatte bereits eine umfassende Blutabnahme im KH. Ich bin mir da nicht genau sicher, auf welche Werte ich da achten muss, aber es gibt einen Befund von "Hormonanalytik" wobei folgende Werte stehen:
Freies T4 -2.00
Freies T3 - 4.11
TSH - 1.18
sagt dir das vielleicht etwas?
 
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03.10.15
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Meine erste Idee beim Lesen Deiner Symptomatik war: Der Atlas, genauer gesagt dessen Zentrierung.

Liebe Bizzi,

vielen Dank für deinen Beitrag! An den Atlas habe ich auch schon gedacht und ich habe morgen einen Termin bei sojemanden (weiß auch nicht Recht, wie der genau heißt). Ich hoffe einmal, dass ich in diesem Fall glück habe, du hast mich da nun etwas mistrauisch gemacht...ich komme aus Österreich und gehe zu jemanden in Wien, habe aber in meinen Umfeld leider niemanden, der Erfahrungen mit soetwas hat, daher konnte ich auch keine Empfehlungen einholen.
Hast du so eine Atlas-Korrektur schon erfolgreich durchführen lassen? Welche Symptome hattest du und wurden die danach gleich besser?
 
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03.10.15
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Hallo Hassan,

sind Deine Nebenhöhlen untersucht worden?

Hallo Oregano,

vielen Dank auch für deinen zweiten Beitrag und für deine vielen Ideen und Tipps!!

Ich war schon bei mehreren HNO-Ärzten, die haben mir so einen Schlauch in die Nase gesteckt, ich nehme an das ist diese Untersuchung oder meinst du da eine andere? Ein MRT habe ich bis jetzt nur vom Kiefergelenk, weißt du, ob da die Kieferhöhlen ersichtich sind oder ist das eine eigene Untersuchung?

Allergien habe ich meines Wissens keine, habe es aber auch nie testen lassen. Da aber vor allem der Tinnitus auf Bewegungen des Kiefers reagiert, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass alles von einer Allergie kommt. Austesten werde ich das aber auf jeden Fall mal lassen.
 
regulat-pro-immune
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Hallo Hassan,

Ein MRT habe ich bis jetzt nur vom Kiefergelenk, weißt du, ob da die Kieferhöhlen ersichtich sind oder ist das eine eigene Untersuchung?
Beim MRT weiß ich nicht, ob da auch die Kieferhöhlen mit gezeigt werden.
Ich weiß das nur vom CT des Kiefers, wo auch die Höhlen ge"filmt" werden.

Grüsse,
Oregano
 
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31.10.15
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Hast du so eine Atlas-Korrektur schon erfolgreich durchführen lassen? Welche Symptome hattest du und wurden die danach gleich besser?[/QUOTE]
Lieber Hassan
Ja, habe ich, nur waren die Symptome nicht so gravierend. Mein Vater hatte es immer wieder weil HWS-Verletzung (Thema: Gelenk ausleiern durch wiederholtes Einrichten) und sehr gelitten , Die Symptome waren ähnlich der Deinen ausser den Blitzen bei den Augen.Aber es ist sehr vielfältig)
Festgestellt wurde es so simpel: Mund öfter auf- und zumachen mit den Fingern des Arztes an den Kiefergelenken- der wusste dann schon alles.
Das Einrichten war nicht ganz so einfach- weil auch neuronale Techniken herangezogen wurden wie Luft holen, anhalten und ausatmen- und innerhalb dieser Luftperiode hat er ganz sanft und unbemerkt was gemacht. Parallel dazu musste man die Augen auf kommandierte Art und Weise bewegen. So war man auch immer sehr abgelenkt und bekam wenig von den 1-2 Griffen mit. Danach gab es eine 2-Wochen Akupunkturnadel ins Ohrläppchen( Ich glaube, das war der Gumbiller Punkt; Prof.prof.Dr.med.) und alle Beschwerden weg.
Nochwas: Halskrause macht Dir die Halsmuskeln kaputt. Such Dir einen sehr guten Physiotherapeuten. Diese Muskelstarre muss behebbar sein. Alle ausprobieren und weglaufen wenn rumgeseihert wird. Man merkt es schon wenn man beim richtigen ist.
Ich wünsch Dir was, liebe Grüße, Bizzi
 
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30.10.08
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Hallo lieber Hassan,

meine linke Gesichtshälfte ist auch mehr o. weniger verhärtet, ja u.a. dieses symptom kam mir merkwürdig vor
ich dachte schon an eine Gesichtslähmung, probleme mit dem Schliessen des Kiefers bzw. Kauen habe ich nicht, kann sozusagen bilateral lachen,
(soweit ich das gegoogelt habe kann eine Gesichtslähmung auch gegeben sein wenn das lachen nicht einseitig ist).

Massieren der linken Gesichtshälfte bringt mir auch nicht viel, die sichtbare Verhärtung fühlt sich aber auch nicht weiter unangenehm an.
Insgesamt fühlt sich mein Gesicht ein bischen ausdruckslos an.

Die Verhärtung einer Gesichtshälfte am Mundwinkel soll das symptom eines Kopfbisses sein können, was mir ein KFO bestätigte, weiterhin war ich Zahnärzte, Hausärzte, Internisten, augenarzt, HNO ärzte, Neurologe/ psychiater, wenn sich Ärzte überhaupt auf meine Symptome eingelassen haben, wurde ich an psychisch/ psychiatrisch verwiesen, siehe auch mein tread "plötzlich krank",

Augen und ohren theoretisch in Verbindung gebracht, können neurologische Erklärungen z.b. epilepsie, oder eben keine neurologischen Erklärungen, ohne Gewähr

Ich habe auch mein Handy immer am Körper , eine zeitlang sogar nachts beim schlafen
 
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03.10.15
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Ja, habe ich, nur waren die Symptome nicht so gravierend.

Liebe Bizzi,

Waren dann gleich nach der Atlaskorrektur Veränderungen spürbar? Wie lange hat es gedauert bis dann die Beschwerden weg waren?
Hatte heute auch eine Atlas Korrektur, aber der hat nichts bei meinem Kiefer gemacht und eine Akupunktur Nadel bekam ich auch nicht...ich merke jetzt keine Veränderungen aber hoffe, dass sich vielleicht doch etwas tut... LG
 
regulat-pro-immune
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Hallo Hassan,

ich würde immer als erstes bei solchen Beschwerden zu einem guten Osteopathen gehen. Die finden oft Ursachen und damit auch Behandlungsmöglichkeiten heraus ,die kein anderer Therapeut vorher gefunden hatte.

Willkommen | Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)

Noch einmal zurück zu den Zähnen. Da gibt es die Beschwerden , die sich auf den ganzen Körper beziehen können, durch einen schlechten Aufbiß der Zähne. Das heißt dann CMD, ist nicht einfach zu behandeln und kann wirklich so ziemlich alle KÖrperteile beeinträchtigen.

https://www.symptome.ch/wiki/Cranio-mandibuläre_Dysfunktion_(CMD)

Grüsse,
Oregano
 
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31.10.15
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Hallo Hassan
Bei uns war sofort Symptomfrieden und allerspätestens am nächsten Tag.
Bei welcher Berufsbezeichnung warst Du denn und anscheinend wurde dieser Mensch fündig. Wobei auch eine CMD den Bewegungsapparat verzerrt.
Bloss die Blitze der Augen passen da nicht recht dazu.-
Oregano hat recht: Ich habe auch einen guten Physiotherapeuten-Osteopathen gefunden. Er steht nicht in der Liste weil ihm derartiges egal ist. Das ist ja die crux: Man muß die Ausnahmen finden, die, die wirklich was können. Das sind dann oft in jeder Hinsicht Ausnahmen, v.a. was Marketing und Eintragungen betrifft, da der Laden aufgrund der Mundpropaganda immer überquillt.
Du musst Dich umhören, rumfragen, zur Not eine Annonce aufgeben:" Wer weiss einen wirklich guten...".
Dozenten — DGMSM e. V.
Les Dich doch mal gründlich in die Dozentenliste rein.
Weil ich hier glaube, dass ein Könner der manuellen Orthopädie weiterhelfen müsste.Du musst die richtigen Leute finden, da hilft alles nix.
Oder die Neurologen haben gepennt und das bedeutet Fachkliniken abklappern und die Aussagen über "irrelevant" und " unbedeutend" durch bessere MRTs( gibt es das überhaupt, keine Ahnung) überprüfen.
Ausserdem ist jedes Bild nur so gut wie die eingegebene Fragestellung und der Idiot davor, der es beurteilt.
Es tut mir sehr leid. Auch weil die guten Orthopäden nur privat arbeiten.Renn weiter bildgebender Diagnostik hinterher, damit Du die hast und nicht auch noch selbst bezahlen musst. Und pass auf, dass Du nicht in die Psychoecke geschoben wirst.
Ein Symptomtagebuch. Wann besser, wann schlimmer bei was könnte vielleicht hilfreich sein.
Viele Grüße und es tut mir sehr leid. Bizzi
 
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