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:confused:

Somit alles viel zu pauschal und unspezifisch, denn: welche Gene wurden hochreguliert, welche herabreguliert? Vielleicht wurden ja einige wichtige Gene abgeschaltet und krankheitsfördernde angeschaltet? Weiß man alles nicht, geht nicht aus dem Text hervor, aber Hauptsache man kann mal wieder Vitamin D hypen. :rolleyes:

Hallo mirgehtsschlecht,

kann man so nicht sagen. Habe mich jetzt mal durch den englischen Text gequält. Unter Diskussion steht:
These genes are related to epigenetic modification and immune function (Fig. 6). This observation is consistent with our previous study that showed that supplementation with vitamin D3 influenced the regulation of about 300 genes that were related to epigenetic modification and immune function (Fig. 7)8.

Hervorhebung von mir.

VG, Brigitka
 
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Für mich persönlich habe ich diese Therapie schließlich als ungeeignet eingestuft. Der wichtigste Punkt bei dem Coimbra Protokoll ist, dass man mit den sehr hohen Dosen von VD versucht, das Immunsystem zu unterdrücken und damit das allgemeine Krankheitsgefühl zu verbessern. Die Symptome werden dabei zum Stillstand gebracht aber nicht zurückgebildet. Kurz gesagt, man wird nicht geheilt. Es handelt sich dabei um eine Symptombehandlung. Diese Vorgehensweise kann man mit Cortison vergleichen.

Hallo Panacea,

Freesie war so nett, deinen Post hierher zu verschieben.

Wie kommst Du darauf, daß das Immunsystem unterdrückt wird?

Ich habe von Geburt an Probleme mit dem Immunsystem, war als Kind einmal im Monat krank, später lauter Löcher in den Zähnen, die mit giftigem Amalgam gestopft wurden. Als Siebenjährige(!) habe ich dem ZA schon gesagt, daß er lieber mal gucken soll woher die Löcher kommen, anstatt dauernd zu bohren.
Hat er nur gelacht.
Jetzt weiß ich, daß ich das Vitamin D Rezeptorgen homozygot eingeschränkt habe.

Wenn das VDR Gen eingeschränkt ist, wirken die üblichen Dosen Vitamin D nicht so.

Bei den MS kranken lassen sich leicht die Erfolge der Rückbildungen im MRT nachweisen, bei anderen Autoimmunerkrankungen und CFS ist es schwieriger. In der deutschen Facebookgruppe sind auch nur wenige CFSler.
Wenn ich weniger VD nehme, wird die Erregerlast im Bioresonanz bei mir wieder größer. Mußte ja jetzt schon zweimal aussetzen, damit das Calcium wieder runtergeht.

Hier nochmal der Link zum Interview mit Coimbra:

VG, Brigitka
 
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Habe mich jetzt mal durch den englischen Text gequält.


warum quälst du dich denn ? der google-übersetzer ist doch mittlerweile rel. gut und so blitzschnell, daß ich jedes mal staune.
vor ein paar jahren waren die übersetzungen eigentlich nur zur erheiterung brauchbar, aber auch die ki lernt dazu. :)

" Diese Gene stehen im Zusammenhang mit der epigenetischen Modifikation und der Immunfunktion (Abb. 6). Diese Beobachtung steht im Einklang mit unserer vorherigen Studie, die zeigte, dass die Supplementierung mit Vitamin D3 die Regulation von etwa 300 Genen beeinflusst, die mit der epigenetischen Modifikation und der Immunfunktion zusammenhängen "


.


lg
sunny
 
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Hallo Origano,

die Gegendarstellung kann ich nachvollziehen, bei den Dosen wie in dem Fall beschrieben bekommt man noch kein Nierenversagen.

Und die erhöhten aktiven VD Werte (1,25) sind typisch für autoimmune Geschehen. Hatte ich vor Coimbra Therapie auch schon, war meine ich höher als der Speicherhormonwert. (der Faktor 1000 wird dabei weggelassen)

VG, Brigitka
 
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Hallo Brigitka,

„Freesie war so nett, deinen Post hierher zu verschieben.“

Ich habe das selbst gemacht.

„Wie kommst Du darauf, dass das Immunsystem unterdrückt wird?“

In allen Quellen, die ich zu dem Coimbra-Protokoll gelesen habe, wird gesagt, dass diese Behandlung für Autoimmunerkrankungen entwickelt ist. Bevor ich mich mit dem Protokoll selbst beschäftigt habe, habe ich mich genauer mit diesen Autoimmunerkrankungen auseinandergesetzt. Diese Vorgehensweise würde ich jedem anderem auch raten. Was wird denn eigentlich mit diesem Protokoll behandelt und was heißt überhaupt in der medizinische Sprache „autoimmun“?

Ich muss das hier besonders betonen: IN DER MEDIZINISCHE SPRACHE und nicht, was ich oder du sich darunter vorstellen.

Es kommt schon hier in diesem Punkt zu Missverständnissen. Viele Leute verstehen als medizinische Laien die Sprache der Ärzte anders (manchmal gar nicht) als die Mediziner/Wissenschaftler untereinander. Daraus ergeben sich sehr oft falsche Vorstellungen über Krankheiten und über Behandlungen.

Solche Missverständnisse dürfen unter Ärzten nicht vorkommen. Wenn einer „Autoimmunerkrankung“ sagt, muss der andere auf das Genaueste wissen, was damit gemeint ist. Die Fehler in der Sprache können Menschenleben kosten. Entschuldige bitte diese langen Ausführungen, aber das war notwendig.

Also, als erstes wollte ich wissen, was ein Arzt unter Autoimmunerkrankung versteht.

Eine Autoimmunkrankheit wird auch als Autoaggressionskrankheit genannt. Bei dieser Krankheit werden Antikörper gegen körpereigenes Gewebe (Autoantikörper) gebildet. Antikörper können sich auf ein bestimmtes Organ beschränken, z.B. die Schilddrüse, den Magen. Sie können auch über den ganzen Körper verteilt sein.

„Eine Autoimmunerkrankung ist eine Krankheit, deren Ursache im körpereigenen Immunsystem liegt.“


Bei allen diesen Erkrankungen wird der Fehler beim Immunsystem gesehen.

„Das Immunsystem, welches den Menschen im intakten Zustand vor Viren, Bakterien, Parasiten oder sonstigen Fremdstoffen schützt, kann bei Autoimmunerkrankungen nicht mehr zwischen »fremd« und »selbst« (auto) unterscheiden. In Folge dessen greift das Immunsystem gesundes, körpereigenes Gewebe an. Diese irrtümlichen Angriffe gehen meist mit Symptomen und Schäden einher, welche sich unbehandelt über die Jahre verschlimmern und zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können.“

Häufig wird bei der Behandlung das Immunsystem unterdrückt, vorzugsweise mit Kortikoiden oder speziellen Immunsupressiva.

Mit dem Coimbra-Protokoll wird genau diese überschießende Immunreaktion behandelt.

Hier sind einige Zitate:



„Das Protokoll "heilt" Autoimmunerkrankungen nicht (wie einige begeisterte Patienten, die ein normales Leben führen, im Internet vorgeschlagen haben). Daher ist die Krankheit tatsächlich "ausgeschaltet", und bis heute müssen die Patienten die Behandlung auf unbestimmte Zeit aufrechterhalten, um frei von ihren Manifestationen zu bleiben.“

„Sein Protokoll verwendet sehr hoch dosiertes Vitamin D (normalerweise 40.000 - 320.000 IE täglich), um die Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen bei etwa 95% der Patienten zu unterdrücken.“



Ich sehe da Parallelen in der Behandlung mit Kortison, Methotrexad und anderen Immunsupressiva. Sie heilen auch nicht und müssen ein Leben lang genommen werden. Was mich betrifft, so möchte ich nicht zum Dauerpatient werden, wie es bei den chronischen Erkrankungen der Fall ist. Ich möchte WIRKLICH gesund werden.

Welche Autoimmunerkrankung hast du? Ich habe keine, meine Krankheit heißt ME/CSF.

Grüße, Panacea.
 
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„Eine Autoimmunerkrankung ist eine Krankheit, deren Ursache im körpereigenen Immunsystem liegt.“


das sagen viele ärzte, aber es stimmt nicht.

das immunsystem ist dabei zwar gestört und reagiert falsch, aber diese störung fällt doch nicht vom himmel, sondern ist die folge der tatsächlichen ursache, die aber die meisten ärzte nicht interessiert, weil sie fast immer nur symptome mit medis (fast immer sogar chem. mit einigen nebenwirkungen, für die es dann wieder medis gibt) behandeln und sich die leute so als dauerpatienten erhalten statt sie zu heilen.

tatsächliche ursachen gibt es dabei, wie auch bei anderen störungen und krankheiten rel. viele, auf die hier auch andere immer wieder hinweisen, z.b. ungesunde ernährung und lebensweise, uv nahrungsmittel usw., amalgamfüllungen usw., schadstoffe in wohn- und arbeitsräumen usw. usw.


lg
sunny
 
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Hallo sanny,

„das sagen viele Ärzte, aber es stimmt nicht.“

Ich teile deine Meinung voll und ganz. In meinem Beitrag geht es gerade darum, wie die Ärzte die Autoimmunerkrankungen erklären. Ich selbst habe eine andere Meinung.

„Eine Autoimmunerkrankung ist eine Krankheit, deren Ursache im körpereigenen Immunsystem liegt.“

Genau genommen habe ich das nicht geschrieben, sondern nur zitiert. Es ist ein Zitat von einer medizinischen Seite (s.o.)

Dr. Coimbra ist ein Arzt und hat genau diese Erklärung für die Autoimmunerkrankungen. Sein Protokoll basiert auf diesem Erklärungsmodell.

Seine Vorgehensweise ist zwar neu (hohe Dosen an Vitamin D), basiert aber auf den herkömmlichen und meiner Meinung nach völlig veralteten Vorstellungen über Autoimmunkrankheiten. Man kann sagen, es wird neuer Wein in alte Schläuche gefüllt.

Grüße, Panacea.
 
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17.10.18
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Jetzt weiß ich, daß ich das Vitamin D Rezeptorgen homozygot eingeschränkt habe.

Wenn das VDR Gen eingeschränkt ist, wirken die üblichen Dosen Vitamin D nicht so.

Es ist für mich nicht klar, ob es bei dieser VDR-Blockade um einen wirklich genetischen oder epigenetischen Schaden geht.

Mit der VDR-Blockade (epigenetisch) beschäftigen sich Dr. Coimbra und Dr. Marschal.

Zusammenfassung: Die VitD-Rezeptor-Blockade durch EBV/CMV ist eine wissenschaftliche Tatsache. In solchen Fällen wirkt forcierte VitD Gabe immun-suppressiv, was gut für Autoimmun-KH (Coimbra), aber schlecht für Krebskranke ist. Die Blockade kann vermutlich durch VitK2 und durch das Coimbra-Protokoll durchbrochen werden
.

Grüße, Panacea.
 
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06.04.09
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Hallo Panacea, hallo zusammen,

hat jetzt doch alles länger gedauert...und jetzt kommen noch die aufgeschobenen Arztbesuche, mit ZA und Spritzen.

War ja schon dran, früher zu antworten, aber jetzt bißchen allgemeiner: Jedenfalls kann ich in keiner der von Dir zitierten Quellen herauslesen, daß das CP immununterdrückend sein soll.

Bei meinem letzten Laborergebnis vom Sommer hatte ich sogar erstmals wieder mehr Lymphozyten als viele Jahre vorher. Wie leistungsfähig diese sind, weiß ich noch nicht (Stichwort EBV, den ich immer noch rumtrage)

Ich muß immer noch einiges extra gegen die vielen Infektionen tun (Artemisinintee, Inositol Bioresonanz...) aber es ist nicht mehr so aussichtslos. Gerade CFS ist durch viele chronische Infektionen gekennzeichnet, die werden nur meistens nicht entdeckt, weil das eingeschränkte Immunsystem ausreichenden Antikörper mehr bildet.

Wenn man einen eingeschränkten VD Rezeptor hat oder eine der anderen Einschränkungen im VD Stoffwechsel und das durch einen Gentest nachgewiesen ist, so hat das erstmal nix mit Epigenetik zu tun. Das ist fix. Kann aber durch Epigenetik durchaus verschlimmert werden oder der Körper kann kann es durch Umgehungstoffwechselprozesse abmildern. Aber die genetische Einschränkung bleibt. Da gibt es auch keine Heilung. Das verspricht das CP auch nicht. Wenn es mir mit dem VD besser geht, ist mir das auch wurscht.

Im Moment nehme ich 80TSD einheiten VD täglich und seit etlichen Wochen 75TSD Einheiten Vitamin A. Da habe ich auch eine heterozygote Einschränkung bei 3SNPs. Bisher dachte ich mit 25000 auszukommen. Habe aber bei edubility eine Frau getroffen, die auch diese genetische Einschrung auf genau denselben SNPs hat. Sie nimmt 100000Einheiten und ist bei Biovis Laborergenissen erst im unteren drittel des Referenzbereiches. Und der ist bei Biovis höher.

Vitamin A ist wichtig fürs Immunsystem. Und der Bedarf kann bei mehr VD ansteigen. Vorsichtigerweise nehme ich erstmal nur 75000, bin aber in der Bioresonz öfter im leichten Mangel.

Das VA hemmt die Aufnahme von Calcium im Darm und ich war tatsächlich im Mangel, trotz CP. Wo ja jegliche Milchprodukte wegen leichterer Calciumaufnahme strengstens verboten sind. Als ich das endlich realisiert hatte nachdem ich mich ein Weilchen mit schlimmsten Lendenschmerzen gequält hatte, bin ich los und habe Joghurt und Käse eingekauft. Ich esse das in Maßen, Schmerzen sind weg. Und es ist so schön, nach langer Zeit wieder einen Vollfettbiojoghurt zu essen. Welch ein Genuss!

Hier noch ein Link zum Erfahrungsbericht einer schwer CFS Kranken: https://coimbraprotokoll.de/2020/04/01/zoe-cf-syndrom/

VG, Brigitka
 
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