Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte USA

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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

Hallo,

jetzt möcht ich mich auch mal kurz äußern zur MS:

Tito, du schreibst, dass es keine MS gibt. Was ist das denn dann?

Eine sehr gute Freundin von mir hat MS. Eines Tages ist sie aufgewacht (3 Jahre her) und die linke Körperhälfte war wie gelähmt + Doppelbilder, Neurologe - hat sie mit Verdacht MS in eine neurologische Klinik geschickt. Dort wurde ein MRT gemacht und da waren Entzündungsherde zu sehen. Diese wurden wie üblich mit Cortison
behandelt und das hat geholfen. Ca. 2 Monate später hat das Ganze wieder begonnen, dann wurde sie gründlich
durchgecheckt u.a. auch Liquordiagnostik und die ganzen Untersuchungen konnten lt. Ärzte eindeutig einer MS
zugeordnet werden. Doch da das Cortison auf Dauer auch nicht die Ideallösung war und für sie zu schwach,
bekommt sie jetzt alle paar Monate Mitoxantron.
Die Krankheit verläuft bei ihr in Schüben, aber seit diesem Medikament kommt das nur noch ganz selten vor und schwach, ansonsten geht es ihr sehr gut.
Für mich war immer klar, sie hat MS, zumal es auch ihre Oma schon hatte und ich denke, dass eine genetische Disposition schon auch eine Rolle spielt. Aber nachdem ich diese Beiträge gelesen habe, wurde ich doch etwas
stutzig. Nicht, dass ich daran zweifeln will was hier geschrieben wird, sondern ich bin einfach interessiert daran,
ihr auch zu helfen und mögliche Ursachen zu erörtern.
Wenn es also MS nicht geben sollte, warum helfen ihr dann diese Medikamente so gut? Wäre sie an Borreliose
erkrankt, würden die Medikamente eher eine Verschlechterung mit sich bringen, oder?

Liebe Grüße
 
wundermittel
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

Hallo Horaz

Eigentlich habe ich immer Vertrauen in die Ärzte gehabt, doch jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Vor allem, konnte ich mich immer auf mein Gefühl verlassen.. Ich habe einfach Angst, dass ich etwas falsch mache. Also dass ich mich falsch entscheide und deshalb noch mehr Gesundheitliche Probleme mit mir trage..........Ich bin einfach sehr unsicher, deswegen nehme ich noch dieses Medikament......Aber es wird von Tag zu Tag immer schlimmer. Mir ist es schon Seit einem Monat täglich übel, durchfall, höllische Genickschmerzen, schwindelattaken, lähmungen die nur stundenweise kommen und dann wieder gehen usw......und langsam aber sicher halte ich das nicht mehr aus....
 

Horaz

in memoriam
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05.10.06
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

Hallo xtina,

dein Dilemma kann ich nachvollziehen. Es ist ein gehöriger Schritt, wenn man sagt, mein Körper weiß das besser als der Arzt. Aber schau dich um, es wimmelt hier von falschen Diagnosen und Behandlungen. Der Arzt kann mit der Schulter zucken, leidtragend ist der einzelne Mensch. Nimm dein Herz in beide Hände, wenn dir ein Medikament nicht gut tut, nehme es nicht mehr. Würdest du denn etwas immer wieder essen, wenn dir nachher schlecht wird? Hast du den Link gelesen mit der Salztherapie?

Liebe Grüße, Horaz
 
regulat-pro-immune
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

Helene85Hallo,

jetzt möcht ich mich auch mal kurz äußern zur MS:

Tito, du schreibst, dass es keine MS gibt. Was ist das denn dann?

Eine sehr gute Freundin von mir hat MS. Eines Tages ist sie aufgewacht (3 Jahre her) und die linke Körperhälfte war wie gelähmt + Doppelbilder, Neurologe - hat sie mit Verdacht MS in eine neurologische Klinik geschickt. Dort wurde ein MRT gemacht und da waren Entzündungsherde zu sehen. Diese wurden wie üblich mit Cortison
behandelt und das hat geholfen. Ca. 2 Monate später hat das Ganze wieder begonnen, dann wurde sie gründlich
durchgecheckt u.a. auch Liquordiagnostik und die ganzen Untersuchungen konnten lt. Ärzte eindeutig einer MS
zugeordnet werden. Doch da das Cortison auf Dauer auch nicht die Ideallösung war und für sie zu schwach,
bekommt sie jetzt alle paar Monate Mitoxantron.
Die Krankheit verläuft bei ihr in Schüben, aber seit diesem Medikament kommt das nur noch ganz selten vor und schwach, ansonsten geht es ihr sehr gut.
Für mich war immer klar, sie hat MS, zumal es auch ihre Oma schon hatte und ich denke, dass eine genetische Disposition schon auch eine Rolle spielt. Aber nachdem ich diese Beiträge gelesen habe, wurde ich doch etwas
stutzig. Nicht, dass ich daran zweifeln will was hier geschrieben wird, sondern ich bin einfach interessiert daran,
ihr auch zu helfen und mögliche Ursachen zu erörtern.
Wenn es also MS nicht geben sollte, warum helfen ihr dann diese Medikamente so gut? Wäre sie an Borreliose
erkrankt, würden die Medikamente eher eine Verschlechterung mit sich bringen, oder?

Liebe Grüße

Ich habe gesagt das es MEINER meinung nach keine MS gibt und dazu stehe ich auch weiterhin noch. ich habe mich etwa 4 jahre mit dem thema MS auseinandergesetzt. das wichtige ist das man nicht immer nur artikel lesen darf die von neurologen stammen die eventuell noch in der DMSG. Aber da müsste ich nun zu weit ausholen wenn ich alles aufgreifen müsste. auf jeden fall bin ich nach den 4 jahren zu meinem entschluss gekommen, das vieles gegen die THEORIE "MS" spricht. und bemerkenswert ist auch das mein hausarzt der extrem engagiert ist, selbst sagt das die krankheit MS nur eine Theorie ist und nichts wirklich bewiesen ist.
ganz interessant, aber nicht ausschlaggebend für meine meinung, war der artikel "das medizinische dilemma" (quelle weiss ich nicht mehr genau, hier aber eine kopie https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/6032-schoener-text-medizinische-dilemma.html )

es ist natürlich eine glaubensfrage, wenn man sich jedoch mit dem thema nicht lange genug auseinandersetzt glaubt man das was einem die neurologen sagen. was ich jedoch von neurologen halte, die übrigens fast alle besuch von pharmavertretern bekommen und gute prämien abstauben wenn sie bestimmte und vorallem teure medikamente gegen MS an die patienten verordnen, ist kein geheimnis. aber das wäre auch wieder ein riesiges thema über das man gesondert sprechen müsste.

lähmung und doppelbilder ?! das reicht schon aus für verdacht auf MS ? schwach....das sind ganz normale neurologische ausfälle. und zum thema hirnherde: neurologen spielen das hoch....sie wollen ja nen grund finden um teure medikamente zu verabreichen, die prämien winken !!!
ich zitiere einen radiologen: "hirnherde haben viele menschen, und diese sagen auch nichts über den schweregrad einer krankheit aus. viele haben hirnherde und haben NULL symptome."

"cortison hat geholfen": cortison blockiert so ziehmlich jeden vorgang im körper, naja nicht jeden sonst wäre es ja aus mit uns....jedoch gaukelt es uns was vor. danach kommt alles genauso durch wie es vorher auch war. bei allergie bekommst du cortison, bei entzündungen, bei "MS", bei ..... egal bei was....hauptsache man hat vorrübergehend mal ruhe. heilt aber nicht, sondern es überdeckt kurzzeitig etwas. ich kenne viele ärzte die cortison total ablehnen, wenn man jedoch einen neurologen frägt wird er davon schwärmen weil er davon lebt.

"Liquordiagnostik": oligoknonale banden findet man nicht nur bei MS, Antikörper auf borreliose (falls man danach sucht) sind nur zu 20% im liquor aufzufinden. entzündungsfaktoren sind bei viele zu finden die keine symptome haben. in den USA hat man die lumbalpunktion verboten weil man damit mehr anrichten kann als es von nutzen ist.

ihre oma hatte MS ? wenn man nicht weiss ob es MS gibt wie kann man wissen das sie damals MS hatte ?! man sagt "MS, die krankheit mit den 1000 gesichtern". ich stelle mir das so vor...."1000 krankheiten die alle als MS betitelt werden".
du sagst du hast nie daran gezweifelt das sie MS hat.... hast du dich mal informiert ? hast du versucht mehr darüber herrauszufinden ? anfangs habe ich ein buch über MS gelesen (wie immer sponsored bei DMSG) und hab mir neurologen angehört und dachte "ja klar, es muss MS sein". ich finde es schade wie viele leute einfach nur glauben !!!! klar ist das thema MS über das man nichts weiss, aber glauben muss....aber einfach etwas zu glauben ohne sich richtig informiert zu haben und nur eine partei, und zwar die neurologen, gehört zu haben finde ich recht schade. es gibt viele ärzte die sich gegen die theorie der MS wären... diese werden aber von niemandem unterstützt. man verdient ja mehr geld an kranken MS patienten die teure medikamente bekommen, ein leben lang, als an patienten die man bezüglich der waren ursache richtig behandeln würde.

naja, ich könnte stundenlang darüber reden. und nicht nur weil ich mich informiert habe, sondern auch weil ich teilweise selber mit neurologen schlechte erfahrung gemacht habe. geh mal zu einem neurologen und sag, du zitterst oftmals, dein sehvermögen hat sich verschlechtert und du hast unerklärliche schmerzen. sofort kommt: "hmm, eventuell verdacht auf MS"
ach, je mehr ich darüber rede umso wütender werde ich :mad: (nicht auf dich)

es muss auch nicht immer nur von MS oder borreliose gesprochen werden. es gibt viele andere dinge die neurologische schäden verursacht. was kann denn zum beispiel alles kopfschmerzen verursachen ?! zugluft, stress, ein schlag, MS, borreliose, .... 10 minuten beim lackierer stehen und man bekommt auch kopfweh.
so ist es bei starken neurologischen symptomen auch. es gibt auch andere sachen als MS, jedoch lässt sich mit MS das beste geld verdienen.




xtinaHallo Horaz

Eigentlich habe ich immer Vertrauen in die Ärzte gehabt, doch jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Vor allem, konnte ich mich immer auf mein Gefühl verlassen.. Ich habe einfach Angst, dass ich etwas falsch mache. Also dass ich mich falsch entscheide und deshalb noch mehr Gesundheitliche Probleme mit mir trage..........Ich bin einfach sehr unsicher, deswegen nehme ich noch dieses Medikament......Aber es wird von Tag zu Tag immer schlimmer. Mir ist es schon Seit einem Monat täglich übel, durchfall, höllische Genickschmerzen, schwindelattaken, lähmungen die nur stundenweise kommen und dann wieder gehen usw......und langsam aber sicher halte ich das nicht mehr aus....

genauso ging es meiner mutter auch. überlkeit, nackenschmerzen, schwindelig, schweissausbrüche....JEDOCH waren das die symptome nach den MS medikamenten. sie hat es abgesetzt und wurde auf borreliose behandelt. die ersten wochen waren wie ein neues leben. ihre spastik ging weg, sie konnte wieder laufen, keine schweissausbrüche mehr etc.
solange du die chance hast einen anderen grund für deine symptome zu finden, würde ich diese auch nutzen. sei es borreliose, andere viren, EBV, toxische einflüsse .... es gibt so vieles was du noch nicht getan hast. es ist sicherlich zu früh sich nun vollkommen auf MS zu versteifen, zumal du selbst skeptisch bist. das sollte dir ein zeichen sein. durch diese medikamente wirst du 100% nicht geheilt. eventuell wird der verlauf etwas verzögert... der ausgang ist der gleiche. ich kann nur von uns reden. unser weg war so: MS ---> borreliose----> amalgam
ich denke zwischen borreliose und amalgam und anderen äusseren faktoren wirds liegen, denn die behandlung der borreliose hat nur kurzzeitig extremen fortschritt gebracht. bei der schwere der krankheit meiner mutter spielen sicherlich viele faktoren eine rolle die nun zu finden und deaktivieren sind. sie wurde 4 jahre auf MS behandelt und es ging mit diesen mittel schneller bergab als die 6 jahre zuvor ohne medikamente.

ich will dich nicht überreden oder sonst was. du wirst schon deinen richtigen weg gehen, ich kann nur meine meinung sagen und die basiert auf weitgefächerte literatur (nicht nur bücher von neurologen) und leider auch aus eigener erfahrung.


Ciao
 
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08.07.05
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

sorry falls ich mit meinem langen beitrag etwas vom thema abgekommen bin. hier gehts ja um die salz therapie gegen borreliose.....naja, auch hier gilt: erstmal RICHTIG informieren bevor man gutgläubig, aus verzweiflung, etwas glaubt und macht.

auf borrelioseforum.de kann man sich mal einige beiträge dazu anschauen. danach kann man sich schon eher ein bild davon machen....
 
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02.08.07
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Alkoholunverträglichkeit bei borreliose

Hallo zusammen.. Vielen Dank für eure Komentäre...Mir ist nochmals einen Punkt eingefallen....Die Alkoholunverträglichkeit....Genau ab dann haben alle anderen Symptome eingesetzt.. ..Seit ca. 3 Jahren vertrage ich keinen Alkohol mehr... Zuvor war das aber nicht so. Ich trank jeden Samstag im Ausgang Whjskey Cola usw. doch plötzlich konnte ich kein einziges Alkoholgetränk mehr trinken. Mir kahm das richtig schreg rein...Doch mir war das soweit egal, denn ich kann gut auf den Alkohol verzichten.....

Wenn ich Alkohol trinke dan bekomme ich roten, fleckigen Ausschlag. Im Gesicht und auf der Brust. Zudem bekomme ich Atemnot......Danach muss ich immer mit Wasser neutralisieren und dan geht dieser Aussschlag innerhalb wenigen Stunden wieder weg.......Kann das auch was mit Borreliose zu tun haben????

Lieber Gruss
xTina
 
Beitritt
05.01.07
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

Hallo Tito,

erst mal Dankeschön für deinen ausführlichen Bericht. Finde ich sehr interessant.
Ich wollte nicht sagen, dass ich keine Zweifel an der MS meiner Freundin habe, sondern dass ich das bislang immer geglaubt habe, weil alles so eindeutig schien.
Aber als ich diesen Thread gelesen habe, wurde ich hellhörig.

Nun zu den wahren Ursachen finden: Ich denke, es ist nicht einfach Ärzte dazu zu bewegen, nach diversen anderen Dingen zu suchen, wenn für sie feststeht MS. Viele Ärzte bewegt man ja auch ohne "feststehende" Diagnose nicht dazu, mal ordentlich zu untersuchen.

Hmm...schwierig.

Grüssle
 
Beitritt
05.02.10
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/Borreliose Karte

Hallo,

kann mir bitte jemand sagen ob es sich lohnt einen weiten Weg auf sich zu nehmen um zu Dr. Klemann in Pforzheim ( Dr. Wolfgang Klemann ) zu fahren bezüglich Borreliose

oder ist

Dr. Thiriot in Friedberg auch Okay in Sachen Borreliose ?

Auf eine Fehldiagnose mit anschließeder Antibiotika Therapie habe ich keine Lust :mad:

DANKE !!! GRUß GRUß :wave:
 
regulat-pro-immune
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15.06.10
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Erfahrungsbericht einer Salz/Vitamin C Kur gegen Borrelien / MS/

Bei mir wurde 2009 MS diagnostiziert, weil ich Schwierigkeiten beim Laufen hatte. Es wurde ein Herd im Halsmark gefunden und die oligoklonalen Banden im Liquor. Ich war damals sehr zuversichtlich die MS besiegen zu können und extrem positiv eingestellt ("Ich schaffe das! Andere haben es auch geschafft.") Deshalb habe ich mich auch geweigert Interferone oder andere MS-Medis zu nehmen. Der erste Schub wurde 4 Tage mit Cortison behandelt, bildete sich nur ca. 60% zurück und wenige Tage später kam der nächste Schub, den ich dann nicht mehr behandeln lies, weil ich gelesen hatte, dass der Langzeitverlauf nicht besser würde und bei bakteriellen Infektionen Cortision alles nur noch schlimmer macht. Ich habe dann diverse natürliche Therapien versucht, wobei ich keine Kosten gescheut habe. Ayurveda, diverse NEMs, Entgiftungen (6 Monate Cuttler, 20 DMPS-IV, Chlorella Hochdosis), Zahnsanierung, etc. blieben alle ohne Wirkung und es wurde alles schleichend (mit kleinen Schüben) schlechter. Der Verdacht auf Borreliose kam Ende 2010 das erste Mal auf (LTT +6, CD57 bei 7). Ich erhielt dann Anfang 2012 (ich musste einige Ärzte besuchen) auch eine ärztliche Diagnose auf Borreliose, wobei der Arzt mir zu Apheresen geraten hat und ich 60Tage Minocyclin erhielt. Kurz davor habe ich ein neues orales MS-Medi (BG12) getestet, denn das erschien mir vielversprechend und weniger schädlich als Interferone etc. Weil es aber darunter ebenfalls schlimmer wurde habe ich das nach 6 Monaten abgebrochen. Nach dem Minocyclin - das ich mit SC kombiniert habe - wurde es leicht besser. Ich bin dann auf das Marshallprotokoll umgestiegen, was aber alles innerhalb von 6 Monaten deutlich mehr verschlechtert hat. Anfang 2013 habe ich dann erst 30 Tage Mino und dann noch einmal 120 Tage ABx ohne jede erkennbare Wirkung erhalten (Schardt-Schema mit Ketec, Metronidazol, Mino, Tinidazol, Quensyl, Flunazol). Tatsächlich war es so, als ob ich gar nichts eingenommen hätte. In der gleichen Zeit tauchte sogar im MRT ein neuer Herd im Brustmark auf. Im April 2013 bin ich dann wieder zu SC übergegangen, weil ich vermutete, dass dies die einzige spürbare Verbesserung in 2012 verursacht hatte. Seitdem hat sich leider auch nichts mehr getan und es geht mir phasenweise sehr dreckig.
Ergebnis bisher: Nach fünf Jahren sitze ich dauerhaft im Rollstuhl, schlafe 12-14 Stunden am Tag und halte es vor neuropathischen Schmerzen kaum noch aus. Stuhlgang nur noch mit Einlauf möglich. Zu den Höhepunkten des Tages zählt es, wenn ich mich rasieren konnte oder die Zähne geputzt habe, anschließend muss ich 30min ausruhen. Außerdem bin ich sehr schnell gereizt und überlastet. Mein LTT ist immer noch bei 4 und CD57 derzeit bei 9 (Ref. 60-360).
Ich habe nie so richtig an die MS-Diagnose geglaubt und aufgrund des LTT denke ich natürlich oft an Borreliose. Aber mich wundert, dass meine Beschwerden offenbar fast ausschließlich durch die Läsionen im Rückenmark herrühren und ich auf ABx nicht reagiert habe.
Aktuell diskutiere ich mit drei Ärzten:
1) Der eine will mich 14 Tage mit 12g Cefotaxim IV behandeln und dann mit Mino, Metronidazol nachbehandeln.
2) Der zweite empfiehlt weitere Apheresen, wobei ich mittlerweile 45 Stück gemacht habe und es während dieser Zeit (und den beschriebenen ABx) deutlich schlechter wurde.
3) Der Dritte tippt jetzt auf EBV. Es wurden ansonsten keine Coinfektionen gefunden, obwohl vieles mehrfach geprüft wurde. Die Behandlungsempfehlung steht noch aus.
Insgesamt bin ich ziemlich frustriert, weil ich nebenbei auch dabei bin den Familienfrieden zu verlieren (denn jeder leidet hier massiv unter den ständigen Verschlimmerungen) und mein Körper einfach signalisiert, dass er völlig am Ende ist.

Mein Fazit bisher:
MS oder Borreliose? Ist fast schon egal, denn die ABx helfen in keiner erkennbaren Weise. Andere Therapieversuche bisher ohne erkennbare Wirkung.
Zahnmetalle: Alle Art von Entgiftung (DMPS IV, Korriander, DMSP, Cuttler, Chlorella) blieben vollkommen ohne Wirkung. Ich habe nie eine Reaktion verspürt. Testweise eine halbe Flasche Korriander getrunken - Nichts!
Apheresen: Keine Wirksamkeit. Es wird zwar sichtbares Material gefiltert aber der Prozess, der diese Schadstoffe erzeugt ist unverändert am Laufen.
ABx: Scheinbar ohne erkennbare positive Wirkung. Sogar Verschlechterung im MRT während Langzeitantibiose.
SC: Wirkt offenbar, wobei ich nur die Herxe abbekomme. Eine positive Wendung ist nach derzeit 6 Monaten nicht sichtbar.
Ayurveda, NEMs: In meinem Fall nur Geldverschwendung. Zwar kann man z.B. nachgewiesene Mängel von Q10, B-Vitaminen, Selen, Mg, etc. ausgleichen, aber was bringt das, wenn dauerhaft keine Veränderung kommt. Natürlich kann ich die NEMs immer mehr steigern oder beibehalten, aber bei der Perspektive kommt eine gewisse "Einnahmemüdigkeit" zustande.
Womit wir wieder beim ersten Posting wären: Es ist mir persönlich egal ob MS oder Borre, Hauptsache ich tauche nicht später auf einer der beiden Karten auf. Wie aber finde ich einen Weg aus der Sache heraus oder ist es bereits zu spät, weil die Schäden irreparabel sind?
 
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