Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

GrannyJane

So, ganz kurz: nach einer OP der Leiste im April 2011 wurde ich nach langer Fehlhaltung und wegen der Schmerzen auf Tramadol und Diazepam "gesetzt", allderings habe ich immer sehr geringe Dosen genommen, nun ja, jetzt ist das Tramdol (10. Juni 2013) raus und ich bin seit 26 Tagen zwar auf NULL (Diazepam) aber die Symtome halten an und stressen sehr. Ich habe zwar nur 5 mg über 2 Jahre genommen aber mein Körper reagiert dennoch sehr heftig, wer kennt sich aus und kann sagen wie lange es dauern wird?

5 mg 2 Jahre lang, seid 26 Tagen ohne:

Symtome:
Schwindel
Kreislauf
Nackensteifigkeit
Magenkrämpfe
Betonkopf
Jucken
usw.

freue mich über jede Information LG GJ
 
Beitritt
23.05.12
Beiträge
5.055
allderings habe ich immer sehr geringe Dosen genommen, nun ja, jetzt ist das Tramdol (10. Juni 2013) raus und ich bin seit 26 Tagen zwar auf NULL (Diazepam) aber die Symtome halten an und stressen sehr. Ich habe zwar nur 5 mg über 2 Jahre genommen aber mein Körper reagiert dennoch sehr heftig, wer kennt sich aus und kann sagen wie lange es dauern wird?

5 mg 2 Jahre lang, seid 26 Tagen ohne:

Symtome:
Schwindel
Kreislauf
Nackensteifigkeit
Magenkrämpfe
Betonkopf
Jucken
Hallo
wie viel Tramadol hast Du denn genommen und da Du es ja länger nahmst - wie hast Du damit aufgehört ?
Ebenso die Frage zu Diazepam, hast Du das langsam auslaufen lassen und bist Du weiterhin in Aerztlicher Behandlung, wie sieht es denn sonst aus, konntest Du denn arbeiten und hast Du Familie ?

HALT DURCH
Ich WUENSCHE DIR VIEL :kraft:
HERZENSGRUESSE
KARDE
 

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr

mehr

mehr

mehr

GrannyJane

Danke erst einmal für das Interesse! Liebe Karde!

Tramdol habe ich unregelmässig im ersten Jahr genommen so 2 x am Tag 35 Tropfen und im letzten Jahr 2 x 30 Tropfen morgens, mittags und abends

Diazepam fast immer - ein Glück - 5 mg zu Nacht damit ich trotz wachwerden beim Wenden nicht von den Schmerzen geweckt werde.

Beendet habe ich Tramadol am 9. Juni 2013 mit 29 Tropfen letzmalig
Beendet habe ich Diazepam am 8 Juli 2013 mit 1,25 mg 1/4 tbl. letztmalig

Ich bin arbeitslos und das wegen der Erkrankung und kriege eine befristete Rente, sehr mini!

Was denkst Du, LG GJ
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
23.05.12
Beiträge
5.055
Liebe GrannyJane
Du nahmst Tramadol (das ich auch gut kenne) gegen die Schmerzen - zusammen mit Diazepam das ein Benzo ist und u.a. auch entspannend und Muskelrelaxend wirkt.
Nahmst Du das Tramadol im Juni 2012 das letzte Mal oder dieses Jahr im Mai? Es kann auch da zu Entzugserscheinungen kommen, hast Du denn nun, keine Schmerzen mehr ?

Tramdol habe ich unregelmässig im ersten Jahr genommen so 2 x am Tag 35 Tropfen und im letzten Jahr 2 x 30 Tropfen morgens, mittags und abends

Diazepam fast immer - ein Glück - 5 mg zu Nacht damit ich trotz wachwerden beim Wenden nicht von den Schmerzen geweckt werde.

Beendet habe ich Tramadol am 9. Juni 2012 mit 29 Tropfen letzmalig
Beendet habe ich Diazepam am 8 Juli 2013 mit 1,25 mg 1/4 tbl. letztmalig
aufgehört hatte ich abrupt im Mai weil ich einen Infekt hatte und es mir richtig mies ging, ich bekam antibiotika und merke dann, das etwas nicht stimmt.
war der Infekt dieses Jahr im Mai, und wussten denn die Aerzte die Dir das Antibiotika gaben (was und wie lang?) dass Du Diazepam und Tramal nimmst?

fand dann das aston manuel und dosierte erst tramal runter was ich wieder genommen hatte ebenso das diazepam und habe dann eben diazepam runterdosiert aber manchmal denke ich es war zu schnell??????????????

8 tg 5 mg
7 tg 4 mg
6 tg 3 mg
etc,.... lg gj
Sorry, wenn ich es nicht gleich richtig verstehe. Vor allem ist es aber auch wichtig, dass Du lernst mit den Gefühlen und Empfindungen, die durch die Medikamente "gedämpft" oder "nicht mehr wahrnehmbar" waren umzugehen, machst Du da etwas ? Denn ansonsten könnte es sein, dass Du davon überrollt wirst.
Liebe Grüsse
KARDE
 
Zuletzt bearbeitet:

GrannyJane

Liebe GrannyJane
Du nahmst Tramadol (das ich auch gut kenne) gegen die Schmerzen - zusammen mit Diazepam das ein Benzo ist und u.a. auch entspannend und Muskelrelaxend wirkt.
Nahmst Du das Tramadol im Juni 2012 das letzte Mal oder dieses Jahr im Mai? Es kann auch da zu Entzugserscheinungen kommen, hast Du denn nun, keine Schmerzen mehr ?





war der Infekt dieses Jahr im Mai, und wussten denn die Aerzte die Dir das Antibiotika gaben (was und wie lang?) dass Du Diazepam und Tramal nimmst?


Sorry, wenn ich es nicht gleich richtig verstehe. Vor allem ist es aber auch wichtig, dass Du lernst mit den Gefühlen und Empfindungen, die durch die Medikamente "gedämpft" oder "nicht mehr wahrnehmbar" waren umzugehen, machst Du da etwas ? Denn ansonsten könnte es sein, dass Du davon überrollt wirst.
Liebe Grüsse
KARDE
Ich habe vor allem körperliche Symtome! ich bekam das diazepam erst weil ich mit den schmerzen nicht durchschlafen konnte ....

beide medikamente sind seid 2013 raus!!!!!!

vielleicht muss ich besser erklären was los ist aber das wäre sehr lang .....

kurz: nach op 2011 april schmerzen und nicht schlafen können ....

verstehts du es jetzt???????????????

ich habe fast nie mehr als 5 mg zur und immer nur zur NACHT als sicherheit genommen, so ein blödsinn von mit, nur zur sicherheit und bin jetzt in der 4 woche ganz ohne!!! aber es könnte noch etwas im körper sein wegen der halbwertzeiten und dem ABBAU in der leber aber wie lange noch,hilfe

danke und lg gj
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
23.05.12
Beiträge
5.055
Liebe GrannyJane

Ich habe vor allem körperliche Symtome! ich bekam das diazepam erst weil ich mit den schmerzen nicht durchschlafen konnte ....

beide medikamente sind seid 2013 raus!!!!!!

vielleicht muss ich besser erklären was los ist aber das wäre sehr lang .....

kurz: nach op 2011 april schmerzen und nicht schlafen können ....
Falls es für Dich ginge, wäre es evtl. gut genaueres zu schreiben, damit wir noch etwas mehr von Dir wissen. Sicher ist der Entzug auf allen Ebenen sehr hart für Dich, aber wichtig wäre schon auch noch zu wissen wie es Dir denn sonst so geht. Ob Du ein gutes Umfeld hast, wie Du lebst etc. denn das sind alles Faktoren, die wichtig sind, auch was Du sonst noch für Belastungen hast - Du schreibst, Du hattest eine Leisten OP, einen Infekt und dass Du nun nur mit einer Hand schreibst, was ist denn mit Deiner anderen Hand ?
Falls Du möchtest - schreib mehr, erkläre Dich besser, denn dann wird evtl. auch die ganze Situation etwas klarer-und es könnten noch andere Antworten kommen. Manchmal spielen verschiedene Sachen zusammen.

ich habe fast nie mehr als 5 mg zur und immer nur zur NACHTcals sicherheit genommen, so ein blödsinn von mit nur zur sicherheit und bin jetzt in der 4 woche ganz ohne!!! aber es könnte noch etwas im körper sein wegen der halbwertzeiten und dem ABBAU in der leber aber wie lange noch,hilfe
Gut ist Dein Thread nun bei "verschiedene Drogen" wollte Dich darauf aufmerksam machen, hier bekommst Du evtl. von Menschen Antwort, die das schon durchmachten. Es gibt ja verschiedene, die es schafften - einfach war es für niemand, denn der Körper der abhängig ist schreit nach den Substanzen. Ich habe auch gesehen, dass Du im Thread warst wo Ben Diaz schrieb - lies da, da konnten sich verschiedene Menschen gegenseitig stärken.

Im Moment möchte ich Dir einfach Mut machen, durchzuhalten, und schreib mehr wenn Du möchtest.
Versuche auch Sachen zu machen, die Dir gut tun, die Du gerne machst. Hoffe es meldet sich bald noch jemand anderer.
Bis bald
KARDE

übrigens hat Oregano in diesem Thread einige Seiten zu Entzug eingestellt, evtl. hast Du die Kraft da etwas zu lesen
http://www.symptome.ch/vbboard/verschiedene-drogen/95385-benzoentzug.html
 
Zuletzt bearbeitet:

GrannyJane

Hallo
wie viel Tramadol hast Du denn genommen und da Du es ja länger nahmst - wie hast Du damit aufgehört ?
Ebenso die Frage zu Diazepam, hast Du das langsam auslaufen lassen und bist Du weiterhin in Aerztlicher Behandlung, wie sieht es denn sonst aus, konntest Du denn arbeiten und hast Du Familie ?

HALT DURCH
Ich WUENSCHE DIR VIEL :kraft:
HERZENSGRUESSE
KARDE
Danke erst einmal für das Interesse! Liebe Karde!

Tramdol habe ich unregelmässig im ersten Jahr genommen so 2 x am Tag 35 Tropfen und im letzten Jahr 2 x 30 Tropfen morgens, mittags und abends

Diazepam fast immer - ein Glück - nur 5 mg zu Nacht damit ich trotz wachwerden beim Wenden nicht von den Schmerzen geweckt werde.

Beendet habe ich Tramadol am 9. Juni 2013 mit 29 Tropfen letzmalig
Beendet habe ich Diazepam am 8 Juli 2013 mit 1,25 mg 1/4 tbl. letztmalig

Ich bin arbeitslos und das wegen der Erkrankung und kriege eine begristete Rente, sehr mini! das mit der hand, hat mit einere fehlhaltung zu tun, auf jeden fall ist es doof aber nicht schlimm!!!!

Was denkst Du, LG GJ
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
12.03.12
Beiträge
232
Liebe Jane, nach 2 Jahren Benzo, kann es sehr lange dauern bis der Entzug vorbei ist. Auch wenn du nur körperliche Symptome hast, bin ich mir sicher, dass dein vegetatives Nervensystem Zeit braucht, bis es wieder normal funktioniert. 5 mg Diazepam hören sich wenig an, sind aber über die lange Zeit absolut ausreichend um dir das Leben schwer zu machen. Du kannst davon ausgehen, dass du die letzten 2 Jahre immer unter dem Einfluss von Diazepam standest, denn, wie du sicher nachgelesen hast, die Halbwertzeit und die Zeit der aktiven Metaboliten ist seeeehr lang. Das heisst, dass du natürlich auch tagsüber beeinflusst warst. So wie Karde angemerkt hat, es wird Zeit brauchen bis du wieder normal empfinden wirst......
Ich denke, es ist wichtig, dass du weißt, was dir da passiert ist und was du im Moment zu erwarten hast bzw. wie du am besten mit den Symptomen umgehst.
Ablenken, Sport treiben, sich Gutes tun, Freunde treffen........ die Entzugszeit ist ein Auf und Ab, aber die Stärke der Symptome wird weniger von Zeit zu Zeit ..... auch wenn man denkt, dass es schon wieder genau so los geht...... es wird weniger!!!
Ich will dich nicht "zu texten"! Wenn du etwas spezifisches wissen willst, versuche ich dir mein "belesenes" und meine gemachten Erfahrungen mitzuteilen.

Ich wünsche dir viel Kraft, Mut, Vertrauen in dich und Geduld!!!
Herzliche Grüße
BEN

Anmerkung: Ich selbst führte ein Tagebuch und verfolgte, wie es mir erging. Wenn es mir schlecht ging, konnte ich trotzdem erkennen, dass es schon viel schlimmer war und dass es der richtige Weg ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

GrannyJane

lieber ben, ich kann jeden rat gebrauchen weil ich sehr leide und mich total unschuldig fühle, naja halbwegs jedenfalls.

als ich das forum fand, war ich sehr froh eure texte lesen zu können, so bekam ich einen eindruck was auf mich zu kommt.
von 1 mg auf 0 am 7.7.2013
bin jetzt 26 tage nach dem absetzen total frei, habe aber symtome wie schon beschrieben.
leider konnte ich bis vor 3 tagen, die wohnung nicht verlassen, wurde von meinen kindern versorgt und von freunden, jetzt fahre ich wieder rad und roller, da ich durch die fusshebershwäche und die fehlhaltung so laufe wie schlaganfallpatienten ist es mit joggen etc. sehr schlecht ....

ich habe das aston manuel gelesen, 100 mal, deshalb habe ich nach dem abrupten abbruch auch noch mal begonnen und alles notier seit mai bis heute, so habe ich tramal abgesetz und dann abdosiert diazepam ....

was denkst du, jetzt nach fast 4 wochen wie wird es weiter gehen? schenk mir deine erfahrungen bitte!!!
da ich es niemals am tag nahm vermisse ich nichts und wenn die symtome nicht wären, würde ich sehr viel machen können aber es scheint zu dauern??????
ich hatte extreme leibkrämpfe, kaum zum aushalten, heisse zunge, heisse hände, schwindel und das geühl mein kopf wiegt 1000 kg und kippt runter, mein kehlkopf ist wie geschwollen und schluckbeschwerden ....

ich laß das es ab der 4 woche bei dir besser wurde, oder?

freue mich sehr das du dich meiner und hoffe von anderen auch noch mehr zu hören, das tut gut und macht es leichter, lg gj
 
Beitritt
23.05.12
Beiträge
5.055
Hallo GrannyJane
Wie geht es Dir ? Konntest Du die Tage etwas machen und fandest Du evtl. Möglichkeiten die Beschwerden etwas zu lindern?
Denke an Dich und wünsche Dir viel Vertrauen in Dich.
Herzliche Grüsse
KARDE

Hallo Ben
schön hast Du Dich gemeldet, wünsche Dir alles Gute
Liebe Grüsse
KARDE
 

GrannyJane

Hallo GrannyJane
Wie geht es Dir ? Konntest Du die Tage etwas machen und fandest Du evtl. Möglichkeiten die Beschwerden etwas zu lindern?
Denke an Dich und wünsche Dir viel Vertrauen in Dich.
Herzliche Grüsse
KARDE

Hallo Ben
schön hast Du Dich gemeldet, wünsche Dir alles Gute
Liebe Grüsse
KARDE
liebe karde, danke für die nachfrage, ja ich habe omeprazol und chinin genommen und konnte deshalb etwas machen aber die symtome wechseln zu zeit ist es der schwindel, diese gerüche und der klos im hals, noch etwas, meine texte an dich wurden nicht gepostet :mad: aber ich werde ab jetzt es vorher schreiben und dann einfügen, es ist mühsam immer nur einhändig und dann noch gelöscht, du verstehst! freue mich über alles am besten sind tippps zur bewältigung, lg gj
 
Beitritt
12.03.12
Beiträge
232
Hallo Jane, der Entzug ist, soweit ich es gelesen habe, sehr unterschiedlich. Mein Entzug hatte ganz andere Symptome als der deinige. Ich vermute aber, dass du nicht so lange mitmachen musst, da du rein körperliche Symptome hast. Bei mir waren die psychischen Symptome sehr ausgeprägt und waren ca. 9 Monate lang ziemlich stark (Angst, innere Unruhe, paranoide Gedanken, Angst vor allem Möglichen, Agoraphobie, Kardiophobie,....). Nun nach fast 1 Jahr und 3 Monaten kann ich sagen, dass ich mich weitestgehend normal fühle und mich auch wieder fast normal im Alltag bewege.
....hatte ich fast vergessen, ich bekam zur Unterstützung des Entzugs verschiedene AD's. Zuerst Mirtazapin (meist nur 7,5 mg), wobei dieses Zeug mir wohl mehr Probleme bereitete als ich wusste (vor allem Kribbeln, Extrasystolen). Nach 4 Monaten wurde es auf Valdoxan umgestellt, diese Umstellung war äußerst kritisch, da ich nun einen Mirtazapin-Entzug hatte, was sehr unangenehm ist, ich hatte Angst "verrückt" zu werden. Bei so etwas muss man auch sehr aufpassen. Kein Psychopharmaka kann man bedenkenlos einfach absetzen oder ersetzen - VORSICHT! Auch wenn es Fälle gibt, bei denen das Absetzen keine Probleme macht.....
Damit ich stabiler wurde bekam ich Seroquel, erst ein paar Tage 100 mg, danach ca. 80, ich hatte dies dann stabil gehalten und damit ging es mir recht gut. Die höchste Dosis war in der Nacht, damit schlief ich gut. Ich habe es dann weiter reduziert und habe jetzt nur noch für die Nacht - 37,5 mg. Das Zeug ist auch nicht so einfach abzusetzen, aber es geht. Langsam, aber sicher. Aber dies eigentlich nur am Rande!!!

Meine körperlichen Symptome waren Extrasystolen, Schweißausbrüche, Schwindel, zittrige Beine, unruhige und kribbelige Beine, extreme Schlafstörungen (5 Monate lang), verstärkter Tinnitus, Kopfschmerzen, ziehen am Hinterkopf, komisches Gefühl an den Augen (schlecht zu beschreiben...). Diese Symptome ließen von Zeit zu Zeit nach, kamen aber auch hin und wieder mal. Es dauert bis sie ganz verschwinden. Ich denke, das vegetative Nervensystem ist dafür verantwortlich. Mit der inneren Ruhe lassen auch die Symptome nach oder ist es umgekehrt!?!? Es gab Zeiten, da dachte ich, es ist bald geschafft und es gab Zeiten, da dachte ich, es beginnt schon wieder. Die Wahrheit ist: Der Entzug verläuft wie eine Berg und Talfahrt. Am Anfang sehr stark, es gibt dann auch mal Tage, wo man sich besser fühlt, dann wieder schlechter. Es ist, wie bei Ashton beschrieben, es gibt am Anfang kleinere Fenster der Normalität, die werden mit der Zeit immer größer. Die Symptome kommen unter Umständen Monate lang wieder, aber die Intensität lässt nach und die Dauer wird kürzer.
Jemand schrieb: Man wartet auf den Tag, wo man aufwacht und der Spuk ist vorbei. Aber es ist anders, irgendwann stellt man einfach fest, dass die Symptome nicht mehr kommen. Es ist irgendwann einfach vorbei!!!

Wie Eingangs erwähnt: Ich habe die Vermutung, dass es bei dir nicht ganz so lange dauert, da du keine psychischen Symptome hast! Aber kein Mensch kann sagen, was noch kommt oder wie lange es bei dir geht. Ich hoffe du hast einen guten Arzt, der sich mit Benzos auskennt und der dich begleitet!!!
Klarheit über das, was gerade mit dir passiert und wie du damit umgehen musst, sind wichtige Werkzeuge für den erfolgreichen Entzug! Ich hatte dafür einen wirklich guten Psychiater, der auch ZEN-Jünger ist und der mir half meinen Horizont in vielerlei Hinsicht zu erweitern.

Liebe Grüße und viiiiiiiiiiiieeeeel Kraft und Mut für DICH
BEN
 
Beitritt
12.03.12
Beiträge
232
TIPPS ABLENKUNG:
Alles was dir gut tut! Sport, einen schönen Film, Familie, vielleicht etwas malen oder handarbeiten, Gartenarbeit......Aktivität lenkt dich von deinen Symptomen ab. Überlege mal, wann du die Symptome nicht hast - vielleicht fällt dir dazu etwas ein?! Es wäre etwas, was dich so beschäftigt, dass es stärker ist als das Symptom!!! Tue dir GUTES!!! Belohne dich, wenn du wieder mal durchgehalten hast.
 

GrannyJane

danke für alles ... ja, ich mache es aber 24 stunden 7 tage sind schwer zu gestalten - ohne moos nix los - fahre rad, fahre roller, laufe etwas, ist schwierig weil ich ja wegen der op, wegen der ich diese medis bekam, so eingechränkt bin ... es sind heute 4 wochen genau, man rechnet wie ein knastinsasse, machmal hoffe auch ich das alles beim aufwachen vorbei ist, aber vielleicht habe ich ja glück wie andere auch zumal ich es ja nur zur nacht genommen habe,heute ist zittern, schwindel, nackensteife, gerüche, extreme zungenempfindlichkeit, heiss und dick meine tageszustand aber ich war draussen juhu!!!!! hattet ihr auch so heisse hände, ganz plöttzlich nach "anstregungen"?

jaja das kleinhirn ist extrem durcheinander und wie ?

so, wer kann mir noch etwas schreiben, es tut dermassen gut nicht alleine zu sein ... danke lg gj
 
Beitritt
23.05.12
Beiträge
5.055
aber ich war draussen juhu!!!!! hattet ihr auch so heisse hände, ganz plöttzlich nach "anstregungen"?
Liebe GrannyJane
schön dass Du draussen warst - geh so viel Du kannst in die Natur und halte Augen und Ohren offen, was sich da alles zeigt. (Ich weiss nicht wie Du lebst und ob das möglich ist, aber die Natur ist ein wunderbarer Lehrer)
Versuche wenn es geht mal auszuprobieren wie viel "Anstrengung" Du erträgst, evtl. machst Du zu viel aufs Mal und es wären etwas mehr Pausen angesagt. Dein Körper ist extrem belastet, und er braucht im Moment "gutes Zuhören", und ein Respektieren seiner Grenzen. Versuche evtl. Hände oder Füsse im Wasser zu baden, die Themperatur so wie es angenehm ist - tu Dir Gutes.:kiss:
Viel Glück und herzliche Grüsse
KARDE
 

GrannyJane

liebe karde, ja ich mach viel aber ich höre auf meinen körper und mache pausen, das wird eindeutig signalisiert!!!! leider wohne ich mitten in der abgaswolke in der stadt aber ich versuche es zu umgehen, leider ist das ja ehrlich gesagt schwierig weil es ünerall sehr heftig ist, naja bei dem wetter.... besonders, denke ich, hoffe ich ... erdgeschoß eben ...
leider muss ich nach dem entzug klären ob ich parkinson habe weil meine körperhaltung und andere symtome uneindeutig sind, entweder verkrampfung durch stress (3 todesfälle in kurzen abständen) und eben diese leistenschmerzen
habe schon alles diagnostizieren lassen aber die sind ??? sich nicht sicher ....

erst mal entziehen, dann weiter sehen, zumal ich unter den medis stand als die verdachtsdiagnosen gestellt bekam, kann echt nicht sagen so ein durcheinander und das bei den großen meistern in weiss, lach

bis bald und noch einmal danke für die netten worte lg gj
 
Beitritt
23.05.12
Beiträge
5.055
erdgeschoß eben ...

leider muss ich nach dem entzug klären ob ich parkinson habe weil meine körperhaltung und andere symtome uneindeutig sind, entweder verkrampfung durch stress (3 todesfälle in kurzen abständen) und eben diese leistenschmerzen
habe schon alles diagnostizieren lassen aber die sind ??? sich nicht sicher ....
Liebe GrannyJane
wieder ein Tag rum, gratuliere Dir :bang:
Sicher hatte der Stress und das Verarbeiten vom Verlust von Menschen auch an Deinem Gesundheitszustand "genagt"
Was mir aber im Bezug auf Parkinson in den Sinn kommt, wäre Quecksilber - hast Du evtl. noch / oder hattest Du Amalgamfüllungen. Hier ein Artikel dazu, es wird immer mehr bewiesen, dass Quecksilber für viele Krankheiten verantwortlich ist.
http://www.amalgam-info.ch/awschu-d.pdf
Liebe Grüsse und viel :kraft:
KARDE
 

GrannyJane

alles okay bei mir, alle werte sauber und gut, ich leide NUR unten den symtomen, war gestern in der klinik und muss nundexopin nehmen, kann nicht lange sitzen, deshalb kurze antworten .... mir gehr es nicht gut, hilfe, lg gj
 

GrannyJane

alles okay bei mir, alle werte sauber und gut, ich leide NUR unten den symtomen, war gestern in der klinik und muss nundexopin nehmen, kann nicht lange sitzen, deshalb kurze antworten .... mir gehr es nicht gut, hilfe, lg gj
doxepin soll ich nehmen
 

GrannyJane

Hallo IHR LIEBEN.

aktuelle Infos von einer ex-Benzosüchtigen, also es geht etwas besser, nehme Doxepin, 5 mg morgens, 10 mg abends, mehr traue ich mich, nach diesen Erfahrungen nicht mehr, es sind jetzt 5 Wochen und 2 Tage ohne Benzos und ich hoffe das es nicht wieder soooooooo schlimm wird? Noch wage ich keine Prognosen, es ist nur ein Hoffen auf das Ende der Symtome, bitte meldet euch, ich freue mich über jeden Satz, danke und LG GJ
 
Oben