Chronisch: Zahnfl.schwellung, Zahndruck, Knirschen, Kopfschmerz

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Hallo zusammen! :)

Da ich echt ewig brauchte, um alles zusammenzuschreiben + es heute schon in einem Forum gepostet habe, da ich nimmer weiter weiß, setze ich meine Probleme (siehe Titel) mal per Copy & Paste hier rein - Vorsicht, viel, aber:

Ich wüsst nicht, wo ich noch kürzen könnte, da facettenreich, viele Ärzte + über Monate andauernd.


Vorab kurz zu mir:
26, weiblich, Raucherin. Amalgam-Allergikerin mit 2 Amalgamfüllungen (...). Knirscherin mit Schiene bis vor Kurzem – als Ersatz OK-Schiene, immo ob des Drucks nicht tragbar. Hashimoto Thyreoiditis mit L-Thyroxin.

Und nu meine Probleme:

Seit starkem Atemwegs-Infekt Herbst 2007:
1. Druckprobleme Nebenhöhlen + Ohren – knacken, fiepen e tc. pp. - immer mal wieder, seitdem jedoch ohne Infekt.

2. Gefühl wie leichtes Einrasten rechts im OK an einigen Zähnen, kein wirkliches Wackeln. Putzen + diverse zahnärztliche Kontrollen negieren dies, normales Kauen möglich, solange kein Druck auf den Zähnen ist.

Ende 2007 geschwollenes (entzündetes?) Zahnfleisch @OK rund um einen Eck-Milchzahn mit Schmerzen, Kreislaufprobleme, diffuse Kopfschmerzen + springender Druck auf div. Zähnen. 2 Antibiotika - ohne Besserung, leichte Schmerzmittel wirkungslos, stärkere lindern. Mißempfindungen/Taubheit @linke Wange seit örtl. Betäubung zwecks Reinigung Milchzahn.

Röntgen (Panorama + Detail) + Kältetests im Weiteren alle o.B., 3 von 4 Zahnärzten: Zahnfleisch nicht intensiv geschwollen, 1 „schreit“ dagegen Parodontitis.

Kieferchirurg #1 Extraktion Milchzahn, Kontrolle = i.O.. Will Ex des Quergewachsenen, Ursache soll er aber 100% nicht sein. Unveränderte Beschwerden.

Kieferchirurg #2 UK-überkronter Backenzahn Ursache für Beschwerden im OK, da an sich entnervt, aber Werkzeugrest + evtl. darunter Restnerv. Lt. Wisch für OP würde der Zahn jedoch WACKELN. Dem ist de facto nicht so! :mad:

2 Neurologen schließen neurol. Ursache aus – 1 à là „Blöde Zahnärzte, sollen sich mal mehr in Geduld üben“, der 2. Verdacht MS o. Trigeminusneuralgie > Schädel-MRT > leichte Läsionen, unverändert zu 2006er MRT (damals finale Ursache = Hashimoto), MS-untypische Lage – schließt deshalb beides aus.

HNO-Behandlungen/-Untersuchungen: NICHTS außer CT Nebenhöhlen: s-förmige Verkrümmung der Nasenscheidewand (lt. HNO leicht = kein OP-Bedarf, nicht die Ursache), angedeutete Entzündung Kieferhöhle, leichte Schwellung linke Nebenhöhle, ca. dort, wo „Zahn“ Beschwerden sind.

Ende Januar: Schlagartig Ruhe – „Jetzt ist es überstanden!“ denke ich.

Nach 1 Monat 100% Ruhe wieder alle Beschwerden, dazu Rücken- & chron. Kopfschmerzen + Magenprobleme - letztere mittlerweile abgeklungen.

Dann Schwellungen auch rechts im OK, vorher klar NUR links! o_O

Druck-/Taubheitsgefühl auf Wangen chronisch. Zahndruck teils im 10-Min-Takt springend. Beides schubweise stärker – auf entnervten, Amalgam gefüllten, metallüberkronten, selten auf unbehandelten... Aber bereits gefüllte etc. sind wohl auch reizempfindlicher.

Schwellungen ohne Eiter, Blut, Berührungsschmerz. „Nur“ der Druck, als würden sie quasi „erwürgt“ durch die Schwellungen.

Pro: Wärmen (Körner-/Moor-Kissen)
Contra: Kälte - keine Besserung bis Verschlimmerung.

Orthopäde: Wirbelsäule i.O. lt. Röntgenbefund – das wars. Muskelschmerzen mal stark, mal schwach. Druck @Wangen mal beim Bücken schlimmer, mal nicht.

Druckgefühl im Kopf nun wie zweigeteilt – Stirn + Co. wie unter Unterdruck an, alles abwärts wie Überdruck.

Seit einiger Zeit trockene juckende Haut + permanentes Niesen, sobald bei Trockenheit draußen oder Richtung Gärten i.d. Wohnung. Antihistaminikum, nach 2 Tagen damit wesentlich ruhiger, auch Schwellungen fast ganz abgeklungen.

Zahnarzt #2: Parodontitis, SCHNELL handeln, 220 EUR für die Vorbehandlung, vlt. damit erledigt, keine schmerzhafte Hauptbehandlung mehr…! Ansonsten alles o.B.. Nach plötzlich einschießendem Schmerz bis zur Nase beim Zähneputzen „Zähne als Ursache dafür auszuschließen, MRT abwarten, aber Paro-Behandlung eilt!“. Abdrücke OK-Schiene ohne Verschlimmerung der Beschwerden, Probe-Einsetzen = massiver Druck. Ein paar Tage Probetragen, dann wiederkommen.

Druckprobleme + Schwellungen nun primär links UND rechts a.d. kleinen bislang als fit „gehandelten“ Backenzähne im OK – Zufall???

Hautarzt: Prick- & Blut-Allergietest - nix Konkretes, aber Gesamt IgE mit 275 + ECP mit 25 erhöht, lt. Arzt auch beim Gesunden möglich .

Probleme Mai08: Chronisch verstopfte Nase, kein Schnupfen. Juckende Haut, Niesen. Schwächer bei Regen, stärker bei Trockenheit, stärker draußen + in Richtung Garten i.d. Wohnung.

Ausgedörrte runzelige Hände, eher wie von INNEN ausgetrocknet + trockene Augen – Intensität geht einher mit Schwellungen + Druck im Mund.

Schubweiser Druck auf Punkt der Stirnhöhle, v.a. beim Bücken, schubweise stark anschwellendes Zahnfleisch + Zahndruck mal hier, mal da.

Quincke-Ödem? Allergische Reaktion? Stressen die Nebenhöhlen wg. den Zähnen oder andersherum?

Allergieklinik: Prick, Lungenfunktion – alles i.O., Allergietagebuch für 6 Monate. Dann ist Winter… Antihistaminikum bleiben lassen.

Zahnarzt #3: „Parodontitis? Höchstens Gingivits!“ Zahnreinigung relativ schmerzfrei, danach erst einige Tage derber, dann ein paar richtig gut, dann wieder stärker. Kontrolle: Gingivitis weg. Schwellungen fand er merkwürdigst, da alles farblich „schön gesund“. Lt. ihm vlt. schlicht „übergutes Bindegewebe“?!?!

Schmerzen + Schwellungen extrem zurückgegangen, Druck auf Eckzahn + kl. Backenzahn OK rechts noch vorhanden, Taubheiten weg.

Testweises Einsetzen OK-Schiene = Schwellungen + Druck schlimmer. Dann plötzlich starkes Anschwellen ohne äußere Einflüsse (Essen o.ä.), morgens so dick wie sonst abends.

Zahnarzt #3: Schwellungen wirken stärker als sie sind, leicht gerötet, sonst alles i.O.. Da Aufbiss bescheiden, bitte Uni-Klinik zur Kiefergelenksvermessung, rd. 300-400 EUR + Anreise. Kann ich mir definitiv NICHT leisten. Mein Aufbiss veränderte sich i.d. letzten Wochen – wg. Schonhaltung meinerseits? – kein direkter Aufbiss mehr der vorderen kleinen Backenzähne (wo ja die Schwellungen primär sitzen!!!) - juckt ihn aber nicht. Diagnose lt. Überweisung an Uni-Klinik: „Myoarthropathie beider Gelenke, Occlusions- und Artikulationsstörungen“.

Titelt es zwar MYOarthropathie – schließt muskuläre Ursachen jedoch kategorisch aus, trotz permanenter Muskelbeschwerden/-verspannungen am Rücken + am Hals, teils auch a.d. Schläfen + immer mal wieder Verspannungskopfschmerz??!?

Dann: Biss auf weiches Stück Pizza > massiver Druck auf überkrontem„teilentnervtem“ Backenzahn, Folgen = stärkerer Druck auf Nebenhöhlen/Kieferhöhlen + Ohren, stärkere Schwellungen + Druck a.d. Zähnen sowie teils Kreislaufaussetzer.

Schmerzmittel bringen nichts, Mydocalm (Muskelrelaxanz) bei einer 4er-Dosis etwas Linderung bzgl. des Drucks.

Zahnarzt #4: Keine Ursachen beim i.d. Mund schauen. Verdacht: Querliegender Eckzahn > raus damit. ~6cm Schnitt, nach 1 Woche Fäden ziehen.

Noch heute, 1 Monat später, dezente OP-Nachwehen. Bis vor Kurzem massiv schmerzende Umgebung am Schneidezahn, über dem der Querlieger z. Großteil lag, Zahnarzt sprach von Wurzelspitzenresek, falls nicht bald ruhiger, 3x Lack durch Zahnarzt, seitdem wesentlich besser, noch druckempfindlich, auch die 2 Schneidezähne daneben noch, Zahnbürste ganz vorsichtig ok, Zahnseide bloß nicht – dann Gefühl wie künstlich + es drückt, ärgstes Problem an ihm für mich: Übergang Zahn > Zahnhals, also die Kante, liegt frei + der Zahnarzt meint, es könne durchaus sein, dass das Zahnfleisch nicht wieder darüber wächst.

Umso weniger postoperative Beschwerden, desto weniger werden die alten, fast schon klassischen, überlagert:
Wangendruck, mal links mal rechts stärker; Druck kleine Backenzähne OK, immo rechts stärker; teils Druck rechter OK-Eckzahn; Nase verstopft (antiallergisches Nasenspray hilft etwas); Druckkopfschmerz; Verspannungen Kiefer, Nacken; UK-Zähne selten druckempfindlich, seit manueller Therapie auch in Intensität geringer .

Seit der OP teils nachts knirschend wach, Aufbiss oder „gemütliches“ zu Ende-Knirschen beim Aufwachen > ab zum Zahnarzt > Rezept für manuelle CMD-Therapie.

Die ist fast zu Ende (5 von 6 Anwendungen), eigentl. parallel mit Schienentherapie, wg. noch vorhandener Beschwerden @Schneidezahn sowie andauerndem Druck @ kleinen Backenzähnen bisher vom Tragen der Schiene abgesehen.

Der CMD-Therapeut kämpft aber eher mit erneuten Verspannungen statt Grundbeschwerden behandeln zu können. Mundöffnung zu gering, UK leicht nach rechts verlagert, Kopf ebenfalls leicht nach rechts verdreht.

Seine Ansage zu meinen Beschwerden: Schwellungen KÖNNEN muskelbedingt sein, aber wg. Taubheiten: Trigeminus ließe sich durch ein MRT nicht 100% ausschließen.

Seine Prophezeiung: weitere Anwendungen notwendig.
______________________________________________

Meine Fragen am Ende des Romans:
Was könnte die Ursache dieses chronischen Problems sein?
Wer hat Ähnliches erlebt + was war es bzw. wie wurde es beseitigt?
______________________________________________

Und nu:
Danke an alle für die Lese-Mühe!
Ich freue mich auf eure Antworten!

Liebe Grüße,
eine verzweifelte camerlenga
 
wundermittel
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28.03.05
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Chronisch: Zahnfl.schwellung, Zahndruck, Knirschen, Kopfschmerz...??!

Hallo camerlenga,

herzlich willkommen hier im Forum. :wave:

Hallo zusammen! :)

Da ich echt ewig brauchte, um alles zusammenzuschreiben + es heute schon in einem Forum gepostet habe, da ich nimmer weiter weiß, setze ich meine Probleme (siehe Titel) mal per Copy & Paste hier rein - Vorsicht, viel, aber:

Ich wüsst nicht, wo ich noch kürzen könnte, da facettenreich, viele Ärzte + über Monate andauernd.


Vorab kurz zu mir:
26, weiblich, Raucherin. Amalgam-Allergikerin mit 2 Amalgamfüllungen (...). Knirscherin mit Schiene bis vor Kurzem – als Ersatz OK-Schiene, immo ob des Drucks nicht tragbar. Hashimoto Thyreoiditis mit L-Thyroxin.

Sind trotz der Allergie die Füllungen noch nicht entfernt?
Entfernung sollte nur unter Dreifachschutz erfolgen.

Amalgamentfernung nur mit Sauerstoffgabe


Und nu meine Probleme:

Seit starkem Atemwegs-Infekt Herbst 2007:
1. Druckprobleme Nebenhöhlen + Ohren – knacken, fiepen e tc. pp. - immer mal wieder, seitdem jedoch ohne Infekt.

Druckgefühle kommen meist von einer chronischen Entzündung.


2. Gefühl wie leichtes Einrasten rechts im OK an einigen Zähnen, kein wirkliches Wackeln. Putzen + diverse zahnärztliche Kontrollen negieren dies, normales Kauen möglich, solange kein Druck auf den Zähnen ist.

Ende 2007 geschwollenes (entzündetes?) Zahnfleisch @OK rund um einen Eck-Milchzahn mit Schmerzen, Kreislaufprobleme, diffuse Kopfschmerzen + springender Druck auf div. Zähnen. 2 Antibiotika - ohne Besserung, leichte Schmerzmittel wirkungslos, stärkere lindern. Mißempfindungen/Taubheit @linke Wange seit örtl. Betäubung zwecks Reinigung Milchzahn.

Milchzähne sind eigentlich Zahnherde.
Bei der Betäubung wurde wahrscheinlich ein Nerv gereizt.


Röntgen (Panorama + Detail) + Kältetests im Weiteren alle o.B., 3 von 4 Zahnärzten: Zahnfleisch nicht intensiv geschwollen, 1 „schreit“ dagegen Parodontitis.

Kieferchirurg #1 Extraktion Milchzahn, Kontrolle = i.O.. Will Ex des Quergewachsenen, Ursache soll er aber 100% nicht sein. Unveränderte Beschwerden.

Hat der Kieferchirurg im OPT nichts gesehen?
Der Quergewachsene drückt wahrscheinlich auf Zahnwurzeln der Nachbarzähne und stört.


Kieferchirurg #2 UK-überkronter Backenzahn Ursache für Beschwerden im OK, da an sich entnervt, aber Werkzeugrest + evtl. darunter Restnerv. Lt. Wisch für OP würde der Zahn jedoch WACKELN. Dem ist de facto nicht so! :mad:

Überkronter Backenzahn? Keramikverblendkrone mit Metallgerüst? - und Amalgam = Batterieeffekt.

2 Neurologen schließen neurol. Ursache aus – 1 à là „Blöde Zahnärzte, sollen sich mal mehr in Geduld üben“, der 2. Verdacht MS o. Trigeminusneuralgie > Schädel-MRT > leichte Läsionen, unverändert zu 2006er MRT (damals finale Ursache = Hashimoto), MS-untypische Lage – schließt deshalb beides aus.

Hashimoto macht natürlich auch Probleme - Autoimmunkrankheiten werden z.B. von Amalgam und Gold ausgelöst.
Trigeminusneuralgien sind in vielen Fällen dentogenen Ursprungs, wird auch in der zahnärztlichen Literatur beschrieben.


HNO-Behandlungen/-Untersuchungen: NICHTS außer CT Nebenhöhlen: s-förmige Verkrümmung der Nasenscheidewand (lt. HNO leicht = kein OP-Bedarf, nicht die Ursache), angedeutete Entzündung Kieferhöhle, leichte Schwellung linke Nebenhöhle, ca. dort, wo „Zahn“ Beschwerden sind.

Ist doch eigentlich dann eindeutige "wo Zahn Beschwerden".
Da muss man doch nur 1 + 1 zusammenzählen.


Ende Januar: Schlagartig Ruhe – „Jetzt ist es überstanden!“ denke ich.

Nach 1 Monat 100% Ruhe wieder alle Beschwerden, dazu Rücken- & chron. Kopfschmerzen + Magenprobleme - letztere mittlerweile abgeklungen.

Dann Schwellungen auch rechts im OK, vorher klar NUR links! o_O

Druck-/Taubheitsgefühl auf Wangen chronisch. Zahndruck teils im 10-Min-Takt springend. Beides schubweise stärker – auf entnervten, Amalgam gefüllten, metallüberkronten, selten auf unbehandelten... Aber bereits gefüllte etc. sind wohl auch reizempfindlicher.

Also meine Vermutung richtig "metallüberkront", dass schädigt Dir den Trigeminusnerv, weiß ich aus eigener Erfahrung.

Schwellungen ohne Eiter, Blut, Berührungsschmerz. „Nur“ der Druck, als würden sie quasi „erwürgt“ durch die Schwellungen.


Kenne ich aus eigener Erfahrung, könnte eine genetischer Defekt der Schleimhäute sein (Laborwert - Mannose-bindendes-Lektin)



Pro: Wärmen (Körner-/Moor-Kissen)
Contra: Kälte - keine Besserung bis Verschlimmerung.

Ist klar.......Moor-Kissen, Heilerde usw. verschlimmern die Beschwerden, da Herde aktiviert werden.

Orthopäde: Wirbelsäule i.O. lt. Röntgenbefund – das wars. Muskelschmerzen mal stark, mal schwach. Druck @Wangen mal beim Bücken schlimmer, mal nicht.

Druckgefühl im Kopf nun wie zweigeteilt – Stirn + Co. wie unter Unterdruck an, alles abwärts wie Überdruck.

Wirbelsäule und Nacken sind oft ein Indikator für Zahnherde.


Seit einiger Zeit trockene juckende Haut + permanentes Niesen, sobald bei Trockenheit draußen oder Richtung Gärten i.d. Wohnung. Antihistaminikum, nach 2 Tagen damit wesentlich ruhiger, auch Schwellungen fast ganz abgeklungen.

Herausfinden auf was allergisch.

Zahnarzt #2: Parodontitis, SCHNELL handeln, 220 EUR für die Vorbehandlung, vlt. damit erledigt, keine schmerzhafte Hauptbehandlung mehr…! Ansonsten alles o.B.. Nach plötzlich einschießendem Schmerz bis zur Nase beim Zähneputzen „Zähne als Ursache dafür auszuschließen, MRT abwarten, aber Paro-Behandlung eilt!“. Abdrücke OK-Schiene ohne Verschlimmerung der Beschwerden, Probe-Einsetzen = massiver Druck. Ein paar Tage Probetragen, dann wiederkommen.

Kann nicht helfen, das die Parodontose nur Symptom und nicht Ursache ist.


Druckprobleme + Schwellungen nun primär links UND rechts a.d. kleinen bislang als fit „gehandelten“ Backenzähne im OK – Zufall???

Hautarzt: Prick- & Blut-Allergietest - nix Konkretes, aber Gesamt IgE mit 275 + ECP mit 25 erhöht, lt. Arzt auch beim Gesunden möglich .

https://www.symptome.ch/vbboard/allergie/11442-ige-werte.html#post117874
- passt auch zum Quincke-Ödem.

Probleme Mai08: Chronisch verstopfte Nase, kein Schnupfen. Juckende Haut, Niesen. Schwächer bei Regen, stärker bei Trockenheit, stärker draußen + in Richtung Garten i.d. Wohnung.

Ausgedörrte runzelige Hände, eher wie von INNEN ausgetrocknet + trockene Augen – Intensität geht einher mit Schwellungen + Druck im Mund.

Durch die Zahnherde, Allergien und Amalgam bestimmt übersäuert.
Bist du vermehrt durstig?
Kann auch vom Hashimoto kommen, bestimmt ist auch die Superoxiddismutas gestört.

Schubweiser Druck auf Punkt der Stirnhöhle, v.a. beim Bücken, schubweise stark anschwellendes Zahnfleisch + Zahndruck mal hier, mal da.

Quincke-Ödem? Allergische Reaktion? Stressen die Nebenhöhlen wg. den Zähnen oder andersherum?

Quincke-Ödem - kommt von Allergie auf Zahnmaterial.

Allergieklinik: Prick, Lungenfunktion – alles i.O., Allergietagebuch für 6 Monate. Dann ist Winter… Antihistaminikum bleiben lassen.

Zahnarzt #3: „Parodontitis? Höchstens Gingivits!“ Zahnreinigung relativ schmerzfrei, danach erst einige Tage derber, dann ein paar richtig gut, dann wieder stärker. Kontrolle: Gingivitis weg. Schwellungen fand er merkwürdigst, da alles farblich „schön gesund“. Lt. ihm vlt. schlicht „übergutes Bindegewebe“?!?!

Schmerzen + Schwellungen extrem zurückgegangen, Druck auf Eckzahn + kl. Backenzahn OK rechts noch vorhanden, Taubheiten weg.

Testweises Einsetzen OK-Schiene = Schwellungen + Druck schlimmer. Dann plötzlich starkes Anschwellen ohne äußere Einflüsse (Essen o.ä.), morgens so dick wie sonst abends.

Zahnarzt #3: Schwellungen wirken stärker als sie sind, leicht gerötet, sonst alles i.O.. Da Aufbiss bescheiden, bitte Uni-Klinik zur Kiefergelenksvermessung, rd. 300-400 EUR + Anreise. Kann ich mir definitiv NICHT leisten. Mein Aufbiss veränderte sich i.d. letzten Wochen – wg. Schonhaltung meinerseits? – kein direkter Aufbiss mehr der vorderen kleinen Backenzähne (wo ja die Schwellungen primär sitzen!!!) - juckt ihn aber nicht. Diagnose lt. Überweisung an Uni-Klinik: „Myoarthropathie beider Gelenke, Occlusions- und Artikulationsstörungen“.

Titelt es zwar MYOarthropathie – schließt muskuläre Ursachen jedoch kategorisch aus, trotz permanenter Muskelbeschwerden/-verspannungen am Rücken + am Hals, teils auch a.d. Schläfen + immer mal wieder Verspannungskopfschmerz??!?

Dann: Biss auf weiches Stück Pizza > massiver Druck auf überkrontem„teilentnervtem“ Backenzahn, Folgen = stärkerer Druck auf Nebenhöhlen/Kieferhöhlen + Ohren, stärkere Schwellungen + Druck a.d. Zähnen sowie teils Kreislaufaussetzer.

Kreislaufaussetzer - ist der Batterieeffekt - ganz typisch - wird durch Druck, Kauen, Speichel verstärkt.

Schmerzmittel bringen nichts, Mydocalm (Muskelrelaxanz) bei einer 4er-Dosis etwas Linderung bzgl. des Drucks.

Zahnarzt #4: Keine Ursachen beim i.d. Mund schauen. Verdacht: Querliegender Eckzahn > raus damit. ~6cm Schnitt, nach 1 Woche Fäden ziehen.

Noch heute, 1 Monat später, dezente OP-Nachwehen. Bis vor Kurzem massiv schmerzende Umgebung am Schneidezahn, über dem der Querlieger z. Großteil lag, Zahnarzt sprach von Wurzelspitzenresek, falls nicht bald ruhiger, 3x Lack durch Zahnarzt, seitdem wesentlich besser, noch druckempfindlich, auch die 2 Schneidezähne daneben noch, Zahnbürste ganz vorsichtig ok, Zahnseide bloß nicht – dann Gefühl wie künstlich + es drückt, ärgstes Problem an ihm für mich: Übergang Zahn > Zahnhals, also die Kante, liegt frei + der Zahnarzt meint, es könne durchaus sein, dass das Zahnfleisch nicht wieder darüber wächst.

Umso weniger postoperative Beschwerden, desto weniger werden die alten, fast schon klassischen, überlagert:
Wangendruck, mal links mal rechts stärker; Druck kleine Backenzähne OK, immo rechts stärker; teils Druck rechter OK-Eckzahn; Nase verstopft (antiallergisches Nasenspray hilft etwas); Druckkopfschmerz; Verspannungen Kiefer, Nacken; UK-Zähne selten druckempfindlich, seit manueller Therapie auch in Intensität geringer .

Seit der OP teils nachts knirschend wach, Aufbiss oder „gemütliches“ zu Ende-Knirschen beim Aufwachen > ab zum Zahnarzt > Rezept für manuelle CMD-Therapie.

Die ist fast zu Ende (5 von 6 Anwendungen), eigentl. parallel mit Schienentherapie, wg. noch vorhandener Beschwerden @Schneidezahn sowie andauerndem Druck @ kleinen Backenzähnen bisher vom Tragen der Schiene abgesehen.

Der CMD-Therapeut kämpft aber eher mit erneuten Verspannungen statt Grundbeschwerden behandeln zu können. Mundöffnung zu gering, UK leicht nach rechts verlagert, Kopf ebenfalls leicht nach rechts verdreht.

Seine Ansage zu meinen Beschwerden: Schwellungen KÖNNEN muskelbedingt sein, aber wg. Taubheiten: Trigeminus ließe sich durch ein MRT nicht 100% ausschließen.

Seine Prophezeiung: weitere Anwendungen notwendig.

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Meine Fragen am Ende des Romans:
Was könnte die Ursache dieses chronischen Problems sein?
Wer hat Ähnliches erlebt + was war es bzw. wie wurde es beseitigt?
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Und nu:
Danke an alle für die Lese-Mühe!


Ich freue mich auf eure Antworten!

Liebe Grüße,
eine verzweifelte camerlenga

Mein Vorschlag......bevor Du weitere sinnlose Therapien machst, würde ich ein OPT von einem erfahrenen Herdspezialisten befunden lassen.
Danach weiß Du dann wahrscheinlich schon mehr.

Wenn Du die Möglichkeit hast, könntest Du dein OPT auch gerne hier ins Forum stellen.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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10.01.04
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Chronisch: Zahnfl.schwellung, Zahndruck, Knirschen, Kopfschmerz...??!

Hallo zusammen! :)

Da ich echt ewig brauchte, um alles zusammenzuschreiben + es heute schon in einem Forum gepostet habe, da ich nimmer weiter weiß, setze ich meine Probleme (siehe Titel) mal per Copy & Paste hier rein - Vorsicht, viel, aber:

Ich wüsst nicht, wo ich noch kürzen könnte, da facettenreich, viele Ärzte + über Monate andauernd.


Vorab kurz zu mir:
26, weiblich, Raucherin. Amalgam-Allergikerin mit 2 Amalgamfüllungen (...). Knirscherin mit Schiene bis vor Kurzem – als Ersatz OK-Schiene, immo ob des Drucks nicht tragbar. Hashimoto Thyreoiditis mit L-Thyroxin.
Raucherin :schock:, aber das weißt Du ja selbst. -- Wenn die Schiene nicht passt, muß sie eingeschliffen werden! - Wie sehen Deine Schilddrüsenwerte denn aus? Bitte mal hierher stellen.

Und nu meine Probleme:

Seit starkem Atemwegs-Infekt Herbst 2007:
1. Druckprobleme Nebenhöhlen + Ohren – knacken, fiepen e tc. pp. - immer mal wieder, seitdem jedoch ohne Infekt.
Gab es vor diesem starken Atemwegs-Infekt etwas Besonderes in Deinem Leben wie Umzug, neue Möbel/Teppiche, Arbeitsplatzwechsel, Zahnbehandlung(en) mit neuen Materialien im Mund?


2. Gefühl wie leichtes Einrasten rechts im OK an einigen Zähnen, kein wirkliches Wackeln. Putzen + diverse zahnärztliche Kontrollen negieren dies, normales Kauen möglich, solange kein Druck auf den Zähnen ist.
"Einrasten" kann ich mir nicht so recht vorstellen. Deutet das auf einen schlechten Aufbiß hin, evtl. nach einer neuen Füllung/Krone/Brücke? Ist das überprüft worden?

Ende 2007 geschwollenes (entzündetes?) Zahnfleisch @OK rund um einen Eck-Milchzahn mit Schmerzen, Kreislaufprobleme, diffuse Kopfschmerzen + springender Druck auf div. Zähnen. 2 Antibiotika - ohne Besserung, leichte Schmerzmittel wirkungslos, stärkere lindern. Mißempfindungen/Taubheit @linke Wange seit örtl. Betäubung zwecks Reinigung Milchzahn.
Dieser Eck-Milchzahn scheint ein unsicherer Kandidat zu sein. Die Taubheit links könnte durch die Spritze an einen Nerv verursacht sein. Es könnte aber auch sein, daß der Zahn selbst Ursache sämtliche Mißempfindungen ist.

Röntgen (Panorama + Detail) + Kältetests im Weiteren alle o.B., 3 von 4 Zahnärzten: Zahnfleisch nicht intensiv geschwollen, 1 „schreit“ dagegen Parodontitis.
Ein "nicht intensiv geschwollenes Zahnfleisch" könnte von einer Entzündung im Zahnbereich kommen. Beim Röntgen sieht man nicht alle Schwachstellen (am ehesten sieht man die noch im NewTom > s. Suche im Forum), und auch Kältetests sind nichit unbedingt zuverlässig.

Kieferchirurg #1 Extraktion Milchzahn, Kontrolle = i.O.. Will Ex des Quergewachsenen, Ursache soll er aber 100% nicht sein. Unveränderte Beschwerden.
Gut, daß der draußen ist! Ein Querliegender kann auch eine Menge Unheil anrichten dadurch, daß er Nerven irritiert und andere Zähne im Platz behindert.

Kieferchirurg #2 UK-überkronter Backenzahn Ursache für Beschwerden im OK, da an sich entnervt, aber Werkzeugrest + evtl. darunter Restnerv. Lt. Wisch für OP würde der Zahn jedoch WACKELN. Dem ist de facto nicht so! :mad:
"Entnervt" dürfte wurzelbehandelt heißen? Wenn aber da ein Werkzeugrest und evtl. noch ein Wurzelrest drin ist, dann ist das ein klassischer Herd! Wenn es nicht möglich ist, den Zahn noch einmal zu öffnen und ihn ganz sauber zu machen innen drin, würde ich ihn ziehen lassen.
2 Neurologen schließen neurol. Ursache aus – 1 à là „Blöde Zahnärzte, sollen sich mal mehr in Geduld üben“, der 2. Verdacht MS o. Trigeminusneuralgie > Schädel-MRT > leichte Läsionen, unverändert zu 2006er MRT (damals finale Ursache = Hashimoto), MS-untypische Lage – schließt deshalb beides aus.
Der Verdacht auf eine Trigeminusneuralgie ist schnell ausgesprochen , und der kann ja auch richtig sein. Bleibt die Frage: warum ist diese "Neuralgie" entstanden und ist es nicht eher eine Nervenentzündung eines Zahnes, die den Trigeminus mit irritiert. Die Ausbreitung des Trigeminus mit seinen drei Ästen ist ja ganz schön weit.
Daß man Hashimoto im MRT als Läsionen sehen kann, ist mir neu. Dazu würde mich mehr interessieren.

HNO-Behandlungen/-Untersuchungen: NICHTS außer CT Nebenhöhlen: s-förmige Verkrümmung der Nasenscheidewand (lt. HNO leicht = kein OP-Bedarf, nicht die Ursache), angedeutete Entzündung Kieferhöhle, leichte Schwellung linke Nebenhöhle, ca. dort, wo „Zahn“ Beschwerden sind.
Irgendwo links bei Dir muß ein Herd sein, der keine Ruhe gibt. Bitte nochmal entweder ein Panoramabild hierher stellen oder eben eine NewTom-Aufnahme machen lassen. Die Nebenhöhlen können auch durch allergische Reaktionen geschwollen sein, z.B. .durch Heuschnupfen, Lebensmittel, Intoleranzen, vor allem Histaminintoleranz.

Ende Januar: Schlagartig Ruhe – „Jetzt ist es überstanden!“ denke ich.

Nach 1 Monat 100% Ruhe wieder alle Beschwerden, dazu Rücken- & chron. Kopfschmerzen + Magenprobleme - letztere mittlerweile abgeklungen.
Gab es etwas Besonderes Ende Januar bzw. eine Behandlung vorher?

Dann Schwellungen auch rechts im OK, vorher klar NUR links! o_O

Druck-/Taubheitsgefühl auf Wangen chronisch. Zahndruck teils im 10-Min-Takt springend. Beides schubweise stärker – auf entnervten, Amalgam gefüllten, metallüberkronten, selten auf unbehandelten... Aber bereits gefüllte etc. sind wohl auch reizempfindlicher.
Hast Du eigentlich nur Amalgam im Mund oder auch noch andere Metalle?

Schwellungen ohne Eiter, Blut, Berührungsschmerz. „Nur“ der Druck, als würden sie quasi „erwürgt“ durch die Schwellungen.
Das könnte von einer Trigeminus-Reizung kommen.

Pro: Wärmen (Körner-/Moor-Kissen)
Contra: Kälte - keine Besserung bis Verschlimmerung.

Orthopäde: Wirbelsäule i.O. lt. Röntgenbefund – das wars. Muskelschmerzen mal stark, mal schwach. Druck @Wangen mal beim Bücken schlimmer, mal nicht.
Gibt es eigentlich Blutwerte, die etwas über Muskelschmerzen aussagen, so in Richtung Rheumawerte (sagen oft wenig aus) und ähnliches?

Druckgefühl im Kopf nun wie zweigeteilt – Stirn + Co. wie unter Unterdruck an, alles abwärts wie Überdruck.

Seit einiger Zeit trockene juckende Haut + permanentes Niesen, sobald bei Trockenheit draußen oder Richtung Gärten i.d. Wohnung. Antihistaminikum, nach 2 Tagen damit wesentlich ruhiger, auch Schwellungen fast ganz abgeklungen.
Also spielen Allergien bzw. Intoleranzen bei Dir eine Rolle. Es wäre gut, wenn Du Allergien durch Pricktests oder eine Rotationsdiät und Intoleranzen durch Atemtests und eine Auslaßdiät klären würdest.

Zahnarzt #2: Parodontitis, SCHNELL handeln, 220 EUR für die Vorbehandlung, vlt. damit erledigt, keine schmerzhafte Hauptbehandlung mehr…! Ansonsten alles o.B.. Nach plötzlich einschießendem Schmerz bis zur Nase beim Zähneputzen „Zähne als Ursache dafür auszuschließen, MRT abwarten, aber Paro-Behandlung eilt!“. Abdrücke OK-Schiene ohne Verschlimmerung der Beschwerden, Probe-Einsetzen = massiver Druck. Ein paar Tage Probetragen, dann wiederkommen.
Das hört sich so an, als ob ein Nerv blank liegt. Insofern scheint mir die Parodontose-Behandlung vielleicht doch gut? Bei einem anderen ZA noch einmal nachfragen, ohne die Paradontose zu erwähnen, nur den Schmerz beim Zähneputzen.

Druckprobleme + Schwellungen nun primär links UND rechts a.d. kleinen bislang als fit „gehandelten“ Backenzähne im OK – Zufall???
Keine Ahnung. Das kann auch durch einen falschen Aufbiß, falsche Materialien oder eben den irritierten Trigeminus kommen.

Hautarzt: Prick- & Blut-Allergietest - nix Konkretes, aber Gesamt IgE mit 275 + ECP mit 25 erhöht, lt. Arzt auch beim Gesunden möglich .
Was ECP ist, weiß ich nicht. Aber ein Gesamt IgE ist nicht unbedingt normal.

Probleme Mai08: Chronisch verstopfte Nase, kein Schnupfen. Juckende Haut, Niesen. Schwächer bei Regen, stärker bei Trockenheit, stärker draußen + in Richtung Garten i.d. Wohnung.
Das klingt nach Heuschnupfen und/oder evtl. auch Schimmel-Allergie. Denn im Mai fliegen eine Menge Schimmelsporen durch die Gegend. Hast Du Deine Wohnung mal nach Schimmel ûnd anderen möglicherweise unverträglichen Materialien abgesucht? Evtl. eine Hausstaubprobe einschicken z.B. an Stiftung Warentest.

Ausgedörrte runzelige Hände, eher wie von INNEN ausgetrocknet + trockene Augen – Intensität geht einher mit Schwellungen + Druck im Mund. > Allergie/Pseudoallergie

Schubweiser Druck auf Punkt der Stirnhöhle, v.a. beim Bücken, schubweise stark anschwellendes Zahnfleisch + Zahndruck mal hier, mal da.

Quincke-Ödem? Allergische Reaktion? Stressen die Nebenhöhlen wg. den Zähnen oder andersherum?
Ich würde sagen, es sind eher die Zähne, die die Nebenhöhlen stressen als andersherum, aber das ist nur meine private ERfahrung.

Allergieklinik: Prick, Lungenfunktion – alles i.O., Allergietagebuch für 6 Monate. Dann ist Winter… Antihistaminikum bleiben lassen.
Und: bist Du ohne Antihistaminikum und gesundheitliche Beschwerden durch den Winter gekommen?

Zahnarzt #3: „Parodontitis? Höchstens Gingivits!“ Zahnreinigung relativ schmerzfrei, danach erst einige Tage derber, dann ein paar richtig gut, dann wieder stärker. Kontrolle: Gingivitis weg. Schwellungen fand er merkwürdigst, da alles farblich „schön gesund“. Lt. ihm vlt. schlicht übergutes Bindegewebe“: Das habe ich noch nie gehört *gg. Wenn es Dir nach der Gingivitis-Behandlung ein paar Tage richtig gut ging: evtl. wiederholen lassen? Wie wurde denn behandelt?


Schmerzen + Schwellungen extrem zurückgegangen, Druck auf Eckzahn + kl. Backenzahn OK rechts noch vorhanden, Taubheiten weg.

Testweises Einsetzen OK-Schiene = Schwellungen + Druck schlimmer. Dann plötzlich starkes Anschwellen ohne äußere Einflüsse (Essen o.ä.), morgens so dick wie sonst abends.
Es wäre möglich, daß Du den Kunststoff, aus dem die Schiene ist, nicht verträgst. Ist darauf ein Allergietest gemacht worden - wie übrigens auch auf die anderen Zahnmaterialien in Deinem Mund?

Zahnarzt #3: Schwellungen wirken stärker als sie sind, leicht gerötet, sonst alles i.O.. Da Aufbiss bescheiden, bitte Uni-Klinik zur Kiefergelenksvermessung, rd. 300-400 EUR + Anreise. Kann ich mir definitiv NICHT leisten. Mein Aufbiss veränderte sich i.d. letzten Wochen – wg. Schonhaltung meinerseits? – kein direkter Aufbiss mehr der vorderen kleinen Backenzähne (wo ja die Schwellungen primär sitzen!!!) - juckt ihn aber nicht. Diagnose lt. Überweisung an Uni-Klinik: „Myoarthropathie beider Gelenke, Occlusions- und Artikulationsstörungen“.
Der ZA könnte ja den Aufbiß mal mit solchen farbigen Papierchen überprüfen, auf die man beißt? Diese ganzen Vermessungen für teures Geld nützen wenig, wenn die ganze Chose durch Unverträglichkeiten verursacht ist. Insofern: erst einmal Allergietests machen lassen und unsichere Zähne ziehen lassen oder wenigstens den Versuch machen, sie zu sanieren.

Titelt es zwar MYOarthropathie – schließt muskuläre Ursachen jedoch kategorisch aus, trotz permanenter Muskelbeschwerden/-verspannungen am Rücken + am Hals, teils auch a.d. Schläfen + immer mal wieder Verspannungskopfschmerz??!? > Zahnherde und Unverträglichkeiten

Dann: Biss auf weiches Stück Pizza > massiver Druck auf überkrontem„teilentnervtem“ Backenzahn, Folgen = stärkerer Druck auf Nebenhöhlen/Kieferhöhlen + Ohren, stärkere Schwellungen + Druck a.d. Zähnen sowie teils Kreislaufaussetzer. Schmerzmittel bringen nichts, Mydocalm (Muskelrelaxanz) bei einer 4er-Dosis etwas Linderung bzgl. des Drucks.
Vielleicht findest Du Übereinstimmungen zwischen Deinen Problemen und den Zahn-Organbeziehungen:
Gebissschema - Zahnschema
www.ziv.at/ganzzahn/zahnschema/zahnschema.htm

Zahnarzt #4: Keine Ursachen beim i.d. Mund schauen. Verdacht: Querliegender Eckzahn > raus damit. ~6cm Schnitt, nach 1 Woche Fäden ziehen.
Es gibt wirklich Schöneres :mad:

Noch heute, 1 Monat später, dezente OP-Nachwehen. Bis vor Kurzem massiv schmerzende Umgebung am Schneidezahn, über dem der Querlieger z. Großteil lag, Zahnarzt sprach von Wurzelspitzenresek, falls nicht bald ruhiger, 3x Lack durch Zahnarzt, seitdem wesentlich besser, noch druckempfindlich, auch die 2 Schneidezähne daneben noch, Zahnbürste ganz vorsichtig ok, Zahnseide bloß nicht – dann Gefühl wie künstlich + es drückt, ärgstes Problem an ihm für mich: Übergang Zahn > Zahnhals, also die Kante, liegt frei + der Zahnarzt meint, es könne durchaus sein, dass das Zahnfleisch nicht wieder darüber wächst.

Umso weniger postoperative Beschwerden, desto weniger werden die alten, fast schon klassischen, überlagert:
Wangendruck, mal links mal rechts stärker; Druck kleine Backenzähne OK, immo rechts stärker; teils Druck rechter OK-Eckzahn; Nase verstopft (antiallergisches Nasenspray hilft etwas); Druckkopfschmerz; Verspannungen Kiefer, Nacken; UK-Zähne selten druckempfindlich, seit manueller Therapie auch in Intensität geringer .

Seit der OP teils nachts knirschend wach, Aufbiss oder „gemütliches“ zu Ende-Knirschen beim Aufwachen > ab zum Zahnarzt > Rezept für manuelle CMD-Therapie.

Die ist fast zu Ende (5 von 6 Anwendungen), eigentl. parallel mit Schienentherapie, wg. noch vorhandener Beschwerden @Schneidezahn sowie andauerndem Druck @ kleinen Backenzähnen bisher vom Tragen der Schiene abgesehen.
Eigentlich sollte eine Schiene nach jeder manuellen Behandlung eingeschliffen werden...

Der CMD-Therapeut kämpft aber eher mit erneuten Verspannungen statt Grundbeschwerden behandeln zu können. Mundöffnung zu gering, UK leicht nach rechts verlagert, Kopf ebenfalls leicht nach rechts verdreht.

Seine Ansage zu meinen Beschwerden: Schwellungen KÖNNEN muskelbedingt sein, aber wg. Taubheiten: Trigeminus ließe sich durch ein MRT nicht 100% ausschließen. Damit hat er meines Wissens Recht.

Seine Prophezeiung: weitere Anwendungen notwendig.
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Meine Fragen am Ende des Romans:
Was könnte die Ursache dieses chronischen Problems sein?
Wer hat Ähnliches erlebt + was war es bzw. wie wurde es beseitigt?
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Und nu:
Danke an alle für die Lese-Mühe!
Ich freue mich auf eure Antworten!

Liebe Grüße,
eine verzweifelte camerlenga

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Mir kommt es stark so vor, als ob unverträgliche Zahnmaterialien auf jeden Fall einen großen Anteil an Deinen Problemen haben.
Hattest Du eigentlich immer schon Allergien oder sind die erst in den letzten Jahren aufgetreten?

Gruss,
Uta
 
regulat-pro-immune
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Chronisch: Zahnfl.schwellung, Zahndruck, Knirschen, Kopfschmerz...??!

Hallo Camerlenga! Bin auf deinen Beitrag gestoßen und werde sofort hellhörig, wenn ich das Wort CMD lese. Ich bin 29 Jahre alt und leide seit 1,5 Jahren an CMD. Habe tagtäglich starken Schwindel, auf der rechten Seite Ohrensausen und Ohrenschmerzen, Kiefer-und Gesichtsschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Nacken-und Rückenschmerzen. Ich glaube, das wars... Mein Zahnarzt hat festgestellt, daß mein Kiefer nach rechts absackt, er glaubt aber nicht, das der Kiefer diese ganzen Beschwerden hervorrufen kann. Was natürlich nicht stimmt. Er hat alles auf die Psychoschiene geschoben. Am Montag soll ich zum Kieferorthopäden, hoffe es kommt was dabei rum. Die Krankenkassen bezahlen ja leider nicht die CMD-Therapie, die ja ziemlich teuer ist, wie ich in der Hamburger Klinik erfahren habe. Das ist das größte Problem dabei. Bist du bei einem CMD-Zahnarzt oder in einer CMD-Klinik in Behandlung? Wieviel kostet dich das ganze denn so, wenn ich mal fragen darf? Aber komisch, das es dir nichts bringt, das keiner weiter weiß. Wäre schön, von dir zu hören!
Viele Grüße, Karina
 
Themenstarter
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Mift, ich hatte keine Benachrichtigungen bekommen + bin erst jetzt wieder hier. :(

Sorry also an Anne, Uta + Karina!

@Uta: Von Geburt an auf diverse Sachen reagiert, aber nie "hielt sich" 1 Allergie lange, beim nächsten Test (Prick, Epikutan, Blut) wars wieder was anderes.

Letzter Allergiestand: alles getestete - Prick, Epikutan + Blut - negativ, aber eben erhöhter Ges.IgE + ECP erhöht im RAST-Test.

@Karina:
Ich habe - wohl eher DURCH die Probleme - auch mittlerweile nen "verzogenen" Kiefer, beiße beidseits mit den kl. Backenzähnen nicht mehr wirklich auf.

Zum einen eine zu hohe Krone (was aber bis auf den letzten kein ZA hören wollte...), seit deren Einsetzen ich auch erst knirsche, zum anderen verspannte Kiefer- & Nackenmuskulatur.

Ich hab mittlerweile 2x CMD-manuelle Therapie, also Krankengym f.d. Kiefer - bekommen und 1x f.d. Rücken - Muskelaufbau, Haltungskorrektur etc..

Dadurch und durch die Muskelaufbauübungen die ich denn allabendlich zuhause mache (nix großartig stressiges, aber es hilft) geht es mir wesentlich besser als noch vor einiger Zeit, aber weg ists eben net.

Der aktuelle ZA will 2gleisig fahren:

1. Kiefer:
- Vermessung (300 EUR)
- Krone runterschleifen bzw. ggf. neue rein, wenn v.d. alten zuviel weg müsste
- Schienentherapie in Verbindung mit CMD manueller Therapie

2. ab z. Heilpraktiker:
- Blutcheck auf Allergene (wohl der RAST-Test, also Schwachsinn, den scho wieder zu machen)
- Bioresonanztherapie

Jetzt weiß ich schlicht net, ob die Vermessung notwendig bzw. überhaupt sinnig ist.

Krone muss niedriger, definitiv.

Die Heilpraktikergeschichte hat sich für mich, da der RAST-Test erst vor ner Zeit gemacht wurde + die Bioresonanz, wenn ich das so lese, der letzte Hokuspokus zu sein scheint.

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@Anne: Was ist OPT???

Anne: Sind trotz der Allergie die Füllungen noch nicht entfernt? Entfernung sollte nur unter Dreifachschutz erfolgen. Amalgamentfernung nur mit Sauerstoffgabe
Nein noch 2 Füllungen da. Kanns mir finanziell net leisten (Azubi) + die Krankenkasse zahlt die Kunststofffüllung trotz Allergie nur, wenn was am Zahn ist.

Anne: Druckgefühle kommen meist von einer chronischen Entzündung.
Nee, kein Druck auf Zähne. Druck auf Kiefermuskulatur, die wiederum auf die Zähne drückt, weil überspannt. Logisch, nimm was Weiches in die Hand und schließe sie zur Faust, es bekommt Druck ab. ;)


Anne: Hat der Kieferchirurg im OPT nichts gesehen? Der Quergewachsene drückt wahrscheinlich auf Zahnwurzeln der Nachbarzähne und stört.

Der Quere ist ja im Juli Ex, dennoch die Probleme, nur die Taubheiten sind wie gesagt nimmer wirklich da.

Anne: Überkronter Backenzahn? Keramikverblendkrone mit Metallgerüst? - und Amalgam = Batterieeffekt.
Nein, eine reine Nichtedelmetall-Krone, keine Keramik. Batterieeffekt, ja daran - 2 versch. Metalle im Mund - hat sich bislang noch kein ZA gestört... *kotz* Und ich habe davon erst NACH Einsetzen des Amalgams erfahren.

Anne: Hashimoto macht natürlich auch Probleme - Autoimmunkrankheiten werden z.B. von Amalgam und Gold ausgelöst.
Unter anderem, ja. Genetische Disposition aber eben auch, und bei mir inner Family habens ja noch meine Mutter und meine Schwester, i.d. Familie meiner Oma mütterlicherseits ebenfalls viele Schilddr.probleme.

Trigeminusneuralgien sind in vielen Fällen dentogenen Ursprungs, wird auch in der zahnärztlichen Literatur beschrieben.
Trigeminus wurde ja ausgeschlossen, die dafür eher typ. Anzeichen bei mir sind mittlerweile auch weg bzw. können diese Empfindungen auch durch die Muskelversp. der Kiefermuskulatur kommen.

Ich: HNO-Behandlungen/-Untersuchungen: NICHTS außer CT Nebenhöhlen: s-förmige Verkrümmung der Nasenscheidewand (lt. HNO leicht = kein OP-Bedarf, nicht die Ursache), angedeutete Entzündung Kieferhöhle, leichte Schwellung linke Nebenhöhle, ca. dort, wo „Zahn“ Beschwerden sind.

Anne: Ist doch eigentlich dann eindeutige "wo Zahn Beschwerden". Da muss man doch nur 1 + 1 zusammenzählen.
Mh, nur in welche Richtung? Nebenhöhlen lösen Zahnbeschwerden aus oder Zahnbeschwerden die NNH? ;)

Zahnbeschwerden wandern ja wie sonstwas, mal 1,2 Zähne oben links, mal oben rechts 1 Zahn, dann 2 andere links...

Anne: Also meine Vermutung richtig "metallüberkront", dass schädigt Dir den Trigeminusnerv, weiß ich aus eigener Erfahrung.
Kronen vor ca. 5 Jahren - Langzeitschädigung?

Anne: Kenne ich aus eigener Erfahrung, könnte eine genetischer Defekt der Schleimhäute sein (Laborwert - Mannose-bindendes-Lektin)
Öhö, und sowas kommt dann IRGENDWANN plötzlich raus? z.B. bei Überreizung durch verspannte Kiefermuskulatur?

Ich: Pro: Wärmen (Körner-/Moor-Kissen)
Contra: Kälte - keine Besserung bis Verschlimmerung.

Anne: Ist klar.......Moor-Kissen, Heilerde usw. verschlimmern die Beschwerden, da Herde aktiviert werden.
Höm? BESSERUNG durch Moorkissen!!!

Anne: Wirbelsäule und Nacken sind oft ein Indikator für Zahnherde.
Wurde ja alles wortwörtlich mehrfach durchleuchtet - nüx. :(

Rücken-Krankengym hilft besser als Kiefer-Krankengym auf beiden Schienen, also Rücken + Kiefer besserten sich mehr als unter CMD-Therapie, aber eben auch scho Besserung am Ende der CMD-Therapie. War vor einigen Wochen 95% beschwerdefrei, hatte einige völlig normale Tage, dann hab ich den überall aktiven Magendarm-Infekt bekommen, zusätzlich einen Tag enormen Zoff gehabt und die Beschwerden waren wieder da.

Ich habe fast eher das Gefühl, dass ich in ner Stressbewältigungstherapie gut aufgehoben wäre, das hat mir keiner eingetrichtert, das seh ich selbst mittlerweile so. Jahrelang nur Terz in privater und beruflicher Sicht, irgendwann pfeift der Körper da ausm letzten Loch...

Ich: Seit einiger Zeit trockene juckende Haut + permanentes Niesen, sobald bei Trockenheit draußen oder Richtung Gärten i.d. Wohnung. Antihistaminikum, nach 2 Tagen damit wesentlich ruhiger, auch Schwellungen fast ganz abgeklungen.

Anne: Herausfinden auf was allergisch.
Wurde ja per Prick, Epikutan + RAST getestet, kam nix raus. Ist aber auch kurz nach meinem Posting trotz anhaltender Trockenheit und mit nur rund 1 Woche Antihistaminikum tutti kompletti weggewesen + net mehr wiedergekommen!

Anne: Kann nicht helfen, das die Parodontose nur Symptom und nicht Ursache ist.
Ist keine Paro, definitiv. Keine Zfleischabwanderungen etc. pp..


Anne: IgE Werte - passt auch zum Quincke-Ödem.
Ahso, okayy... Wusst ich net.

Anne: Durch die Zahnherde, Allergien und Amalgam bestimmt übersäuert.
Bist du vermehrt durstig?
Kann auch vom Hashimoto kommen, bestimmt ist auch die Superoxiddismutas gestört.

Vermehrt durstig, eher nicht. Trinke eher zu wenig, war scho immer so, achte aber mittlerweile drauf, genug zu trinken.

Superoxiddismutas??? Find ich ja mal gar nix drüber beim Googlen!

Anne: Quincke-Ödem - kommt von Allergie auf Zahnmaterial.
Öhm, aber so wie ich das verstanden habe, ist ein Q-Ö eine recht extreme Schwellung, oder? Ich habe ja nur leichte "Wülste", und das jew. oben hinter den kl. Backenzähnen, Amalgam jeweils weiter außen.

Bzgl. der Kreislaufaussetzer ist mittlerweile aber raus, dass meine Schilddrüse in einer Überfunktion war (wirklich, nicht so eine Pseudofacharzt-Schose *g*), Dosis runter auf 150µg seit Kurzem, guggn, wies da weitergeht.
 
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Themenstarter
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Hallöle.

Ich bin grad alte Threads am durchforsten. ;)

Und da sich das Ganze so langsam - nach fast 3 Jahren, einem guten Ende nähert, möchte ich hier mal drüber berichten - vielleicht ergeht es ja noch einmal jemandem so oder ähnlich wie mir und ich weiß, ich habe in all den Jahren keinen auch nur annähernd zur tatsächlichen Ursache passenden Ansatz in den Weiten des WWW gefunden. :eek:

Ärztetour
  • 11 Zahnärzte
  • 2 Kieferchirurgen
  • 1 Kieferorthopäde (bei dem sich ich glaube 3,4 Ärzte zum "Gaffen" einfanden)
  • 1 Uniklinik

sowie - z. Großteil vor Findung der Tatsache, dass es zahnmedizinischer Ursache ist - bei/in

  • HNO-Ärzten
  • 1 Allergie-Klinik
  • Orthopäden
  • Neurologen
  • Verhaltenstherapie

Von "es gibt keine zahnmedizinische Ursache" bis hin zu "Da müssen wir wohl mindestens einen, wenn nicht beide Kiefer einfräsen" habe ich alles zu hören bekommen. :mad:

Viele viele Euros sind dahingeflossen für
  • etliche Physiotherapien
  • Wirbelsäulenvermessungen
  • zahnmedizinische Funktionsanalysen (1. Mal 40,- EUR, 2. Mal 95,- EUR, die 3. zu 135,- EUR habe ich nicht mehr machen lassen :mad:)
  • Bissabdrücke
usw. usf..

Geschätzte 2-3 Operationen und damit Zahnverluste hätte ich mir sparen können:
  • einen "dauerentzündeten" (ohne Eiter!) Eck-Milchzahn Anfang 2008
  • den dazugehörigen absolut nicht muckenden "Querlieger" (im Gaumen) ("Der könnte die Beschwerden verursachen, Sie brauchen ihn eh nicht, also raus damit.") Mitte 2008
  • einen "bissschmerzenden defekten" Backenzahn im Frühjahr 2009. :mad:

So, nun aber die Auflösung:
Meine Weisheitszähne, alle vier voooollstens ausgeprägt = ZU hoch gewachsen, höher als alle anderen Zähne, haben den Biss so "aufgestemmt". :eek::mad:

Ich persönlich vermute einen Wachstumsschub ab ca. dem Zeitpunkt, ab dem meine Schilddrüse gut eingestellt war.

Geringer Bisskontakt - nur auf den 8ern (Weisheitszähne) und zum Teil noch auf den 7ern (letzte große Backenzähne) >> arge Verspannungen im Kiefer/Gesicht >> davon "gequetschte" Nerven + Auswirkungen auf die Wirbelsäule.

Keiner der Weisheitszähne war entzündet o.ä..
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Mein jetziger Zahnarzt bemerkte Anfang 2010 die hohen Weisheitszähne irgendwann mal so nebenbei. :rolleyes:

Dann folgten Biss-Abdrücke (richtig ordentlich, ausführlich, präzise mit Gesichtsbogen (ohne computerisierten Schnickschnack wie Artikulatoren etc) und Schienenanfertigung (mit einer faszinierenden Genauigkkeit).

DAS war eine Entlastung, sage ich euch!
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Dann funzte es ewige Monate nicht mit der OP - ich war krank, im Prüfungsstress, steckte in einem großen Arbeits-Projekt oder er war auf Fortbildung oder im Urlaub. :rolleyes:

Testweise schliff der Zahnarzt am Bissmodell die Oberkiefer- (oder Unterkiefer-?)-Weisheistzähne raus - der Biss schloss sich fast gänzlich, und das mit nur 2 "entfernten" Zähnen! :freu:

Vorausgesetzt natürlich, dass die jahrelang gefestigten Verspannungen gelockert werden würden postoperativ, da für meine Muskeln die aufgesperrte Position ja mittlerweile der Normalzustand war.

Im Dezember 2010 war dann endlich die 1. OP - beide Oberkiefer-Zähne, damit der Biss während der Heilungsphase nicht total unausgeglichen war.

Nicht zuletzt dank rosmarins Tipps :kiss: - u.a. Arnica-Globuli vor und nach sowie Apis Arnica nach der OP - und hier und da ein paar 400er Ibuprofen habe ich die OP schwellungs- und nahezu schmerzfrei überstanden, am gleichen Tag arbeitete ich kurz, am nächsten Tag halbtags - am Ärgsten war dann noch der Kreislauf lädiert von der Betäubung. ;)
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Letzte Woche habe ich die 2. OP hinter mich gebracht -1 Unterkiefer-Weisheitszahn, eine 3. folgt, sobald es geht.

Der Doc wollte im Unterkiefer wg. der schlechteren Heilung, der Nähe zum Gesichtsnerv nur einen auf einmal ziehen.

Diese OP hat etwas mehr reingehauen als die 1., ein paar Ibuprofen mehr, aber auch hier war eigentlich wieder der Kreislauf das Ärgste.

Sonst hatte ich halt Nervenschmerzen, aber nix, wo es in mir nach stärkeren Schmerzmitteln schrie oder was enorm von der Arbeit abhielt o.ä.. :)

Am Freitag habe ich dann noch - auch hier geht ein dicker Dank an rosmarin! :kiss: - mit Phosphorus (Tropfen) begonnen und - sei es nun echte Wirkung oder Placebo-Effekt - innerhalb von einer Stunde hatte ich so gut wie keine Schmerzen mehr! :)

Ontop habe ich mir vorsichtshalber noch nach einer 1a Beratung in der Apotheke (solls auch noch geben ;)) Calcium Phosphoricum und Magnesium Phosphoricum als Dilution (Tropfen) geholt + nehme diese seit Samstag - a. besser für die Heilung, b. habe ich ja eh u.a. einen Magnesium- und einen Vitamin D-Mangel. :rolleyes:

Direkt nach der 1. OP - also den beiden Oberkiefer-Zähnen - waren die Verspannungen weeeesentlich geringer ausgeprägt, im Laufe der folgenden Wochen wichen auch die tiefersitzenden, nicht zuletzt dank meiner genialen Physiotherapeutin - Verspannungen lösen sich mittlerweile von selbst wieder.
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Muskelrelaxanzen habe ich vor ich glaube fast 1 Jahr aus meinem Leben verbannt, dafür habe ich Magnesium genommen, an dem es mir ja, wie mal wieder leider nur durch Eigeninitiative erreichbar, enorm mangelt - trotz rd. 1-jähriger Einnahme war mein Magnesium zellulär am unteren Normrand (mit Zink ebenso trotz 2-jähriger Einnahme etc. pp..).

Die vermeintlichen Zahnfleischschwellungen sowie die Mißempfindungen waren schlicht Mißempfindungen ob der von der verspannten Muskulatur weggequetschten Nerven - daher konnten auch Schmerzmittel etc. nicht wirklich helfen.
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Der Sohn meines Zahnarztes (Gemeinschaftspraxis) hat bei mir Ende 2009, damals noch enorm panisch, was das Ganze anging, eine Engelsgeduld an den Tag gelegt - bei einem vermeintlich muckenden Oberkiefer-Backenzahn alle umliegenden mitgeprüft, Kältetest, Aufbisstest, Röntgen (endlich einmal nicht Panorama, sondern kleine Bilder!), Klopftest - alles negativ.

Testweises Betäuben der Region erbrachte beim 1. Versuch etwas Linderung, beim 2. schon nichtmehr - an den Zähnen selbst konnte es also nicht liegen.

Fazit hier: Die verspannte Muskulatur hat so auf die Zähne gedrückt, die gequetschten Nerven, je nachdem wo die Verspannungen am Ärgsten waren, taten ihr Übriges!

Dass also zum Großteil Wärmen der betroffenen Stellen gut tat, ist kein Wunder - verspannten Muskeln tut Wärme gut!

Dass zwischendurch, vor allem im Winter 2008 + 2009, dann auch Kälte richtig gut tat, lag dann wohl an den weggequetschten Nerven. :rolleyes::mad:
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An Physiotherapeuten habe ich 3 verschiedene Praxen "verschlissen", bis ich vor rund 1 Jahr bei meiner jetzigen landete - ein Geschenk des Himmels!

Ohne dass sie die Wirbelsäule ansich fern der Halswirbelsäule überhaupt behandelte, also nur HWS und Gesicht, wichen die seitlichen Verschiebungen der Wirbelsäule, die Schmerzen im Iliosakralgelenk etc. pp..

Da sieht man mal, dass es eben doch eine Kreuzwirkung Kiefer-Wirbelsäule gibt - oft geleugnet von der Fachwelt und ich kann dennoch sagen: Bei mir war es so!

Es gibt diese Kreuzwirkung in beide Richtungen:
a. Probleme mit den Kiefergelenken verursachen welche mit der Wirbelsäule
b. Probleme mit der Wirbelsäule verursachen Probleme mit dem Kiefergelenk

Bei mir war nun ersteres der Fall.
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Die Verhaltenstherapie habe ich übrigens auf eigenen Wunsch hin begonnen (Ende 2009), ebenso mit einem leichten Beruhigungsmittel (Anfang 2009), keinerlei Lösung in Sicht hatte und mittlerweile total zahnparanoid war - in den krassesten Phasen hatte ich enormen Schiss vorm Zähneputzen, stand zitternd vorm Spiegel, welcher Zahn wohl als nächstes beim geringsten Kontakt drückt, z.T. habe ich meinen Mann gebeten, dabeizustehen. :eek::mad:

Nachdem ich eine zeitlang vor jedem Zahnarzttermin eine der Beruhigungs-Tabletten brauchte, konnte ich sie, sobald ich bei meinem jetzigen Zahnarzt in Behandlung war, weglassen.

Mit seiner vermeintlich ruppigen schroffen aber stets nicht bösgemeinten Art nimmt er einem ohne dass man es merkt mehr Angst als jeder gut zuredende Kollege. :D

Bei der Verhaltenstherapie haben wir halt viel über die Beschwerden gesprochen und der Therapeut hat autogenes Training mit mir gemacht - eine wahre Wohltat, wenn man dafür empfänglich ist!

Außerdem kam dann ja auch einiges ins Rollen - ich landete Ende 2009 bei meinem jetzigen Zahnarzt und kurz danach dann auch bei meiner jetzigen Physiotherapeutin - und so saßen wir nach irgendwo zw. 4 bis 6 Terminen da und wussten eigentlich nicht mehr, worüber wir noch reden sollten. ;)

Positiv überrascht war ich auch von dem Psychologen/Psychotherapeuten, den mir meine Hausärztin empfohlen hatte: Nach einem ausführlichen Gespräch sagte er klipp und klar, dass meine Probleme nicht ursächlich in der Psyche liegen, sondern in den Beschwerden und dass er somit nicht der richtige Ansprechpartner wäre, dass eine Verhaltenstherapie das Richtige wäre und so gab er mir eine Überweisung/Verordnung. :)

Trotz der desaströsen Terminlage für Kassenpatienten (die bestimmt nicht nur hier bei uns so ist...) habe ich meinen ersten Termin bereits 3 Monate später gehabt - das war schlicht Glück. ;)
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Nun, nach fast 3 Jahren, davon 2 völlig vertanen Jahren voller depperter Aussagen, viel ausgegebenem Geld und flötengegangener Zeit & Nerven, geht es mir wieder wesentlich besser! :)

Weg ist das Ganze zwar noch nicht - aber a. ist ein Ende in Sicht, b. sind die Beschwerden wesentlich geringer als vor den OPs! :)

Ich habe nach dem ersten Fädenziehen (das 2. folgt morgen) im Behandlungsstuhl gesessen und fast vor Freude geheult, nachdem der Doc an ein paar Füllungen und einer Krone minimalst eingeschliffen hatte - auch wieder mit etlichen Gängen Bisspapier und mit Engelsgeduld - als er dann meinte "Und nu beissen Sie mal zu" und ich nur "Ja nee ist klar, ZUbeissen..." sagte, die Kiefer zueinander führte und ZACK!, vollen Bisskontakt auf den 7ern hatte!

Ich saß da echt mit dem Ansatz von Pippi in den Augen und hätte den Doc knutschen können! :) Nachhause bin ich dann mehr geschwebt als gegangen. ;)

Nudenne, ich habe hier schon wieder, ganz meine Manier, einen Roman verfasst... :rolleyes::D

Jetzt ist Finchen - und ich hab auch noch zu tun. ;)
 
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