meine lösung meiner zahnprobleme

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hallo,

da es mittlerweile so aussieht als hätte ich dadurch daß ich alles anders mache als es meist empfohlen wird, meine extremen zahnprobleme endgültig in den griff bekommen, wollte ich es jetzt mal komplett aufschreiben. vielleicht hilft es ja auch mal anderen.

früher hab ich das gemacht, was die zahnärzte damals empfohlen haben, nämlich nach jeder mahlzeit gründlich die zähne geputzt und hab mir damit den zahnschmelz (der die zähne schützt) weg- und das zahnfleisch kaputtgeschrubbt.

ich hab auch versch. elek. zahnbürsten ausprobiert und fand die alle unangenehm und vor allem wurden meine probleme mit zahnhälsen und zahnfleisch nicht besser, sondern schlimmer.
ebenso durch die "professionellen zahnreinigungen" (die durch die schleifmittel usw. den zähnen schaden) und "parodontosebehandlungen" usw.

trotz viel putzen hatte ich immer wieder mal defekte (wurde jedenfalls bei den kontrolluntersuchungen gesagt, ich hab nie was gesehen und hatte vor den "behandlungen" (bohren, füllungen, wurzelfüllungen, kronen, brücken, teilprothese) auch so gut wie nie zahnschmerzen.

erst nach der ersten wurzelfüllung bekam ich heftige schmerzen, die trotz aller "behandlungen" (die zum verlust einiger zähne geführt haben plus kiefer-op ohne betäubung) jahrelang extrem waren und das oft wochenlamg ohne pause.
ich war damals im laufe der jahre bei -zig zahnärzten, aber überall wurden nur die zähne "behandelt", also füllungen und kronen usw. gemacht, aber nie eine wirkliche vorsorge und nie ein versuch die wirklichen ursachen der beschwerden zu finden.

erst als ich aus anderen gründen den kaffee weggelassen habe, hörten sie auf. es war also eine kieferneuralgie (die schmerzen wurden durch kaffee, tee, kakao usw. ausgelöst, also alles, das koffein o.ä. enthält. nach langer karenz konnte ich wieder ab und zu kl. mengen kaffee oder kakao ohne "zahnschmerzen" zu mir nehmen, aber die verträglichkeit war insgesamt nicht wirklich gut, so daß ich es dann weitestgehend weggelassen habe) und die zähne waren völlig sinnlos durch bohren, füllungen, kronen und letztendlich ziehen zerstört worden.

als vor ca. 3 jahren noch ein paar zähne gezogen werden mußten, weil unter 2 kronen die zähne weggefault waren (konnte ich nicht feststellen, aber die zahnärzte hätten es rechtzeitig sehen müssen, wenn sie bei den kontrolluntersuchungen wirklich gründlich untersucht hätten) und unter dem 3. eine entzündung war (einige zeit später hab ich rausgefunden, daß man die rel. einfach wegbekommen kann und nicht ziehen muß und konnte dadurch 2 weitere zähne vor dem ziehen bewahren) und die zahnärzte hier auch keine zementfüllungen mehr machten (ich vertrag nichts anders), weil die kasse dafür nicht so viel bezahlt und ich nach vielen jahren murks (o-ton gutachter) nur noch wenige zähne hatte und die teils auch defekt waren, hab ich versucht es irgendwie selbst in den griff zu bekommen, um die restlichen zähne noch möglichst lange zu behalten (ein oberer schneidezahn war schon so locker und teils rausgerutscht, daß er jeden moment ganz rausfallen konnte).

seit ich alles anders mache als es meist empfohlen wird, habe ich keine probleme mehr mt den zähnen (seit über 2 jahren).
keine schmerzen, keine entzündungen unter den zähnen, keine zahnfleischentzündungen (vorher oft), kein zahnfleischbluten (vorher sehr oft), keine neuen defekte trotz der schon seit vielen jahren freiliegenden zahnhälse usw.
der schneidezahn, der schon extrem locker und teils schon rausgerutscht war, ist wieder sehr viel fester, die beiden zahnhalsdefekte sind noch genauso wie vor über 2 jahren, evtl. sogar etwas besser.

nachdem ich die letzten jahre vergeblich bei etlichen zahnärzten zur zahnkontrolle war, in der hoffnung doch noch einen zu finden, der zementfüllungen macht und der auch gut ist, geh ich jetzt nur noch einmal pro jahr um den stempel für die kasse zu bekommen.

ansonsten bleib ich bei der jetzt schon seit weit über 2 jahren bewährten zahnpflege (eine gesunde ernährung gab es bei mir eigentlich schon seit sehr vielen jahren, soweit die mit etlichen nahrungs-uv und kreuzallergien möglich ist. allerdings wußte ich lange nicht, daß nicht nur cola den zähnen schadet, die ich schon seit -zig jahren nicht mehr trinke, sondern auch o-saft usw.)

hätte ich die andere zahnpflege früher schon angewendet, hätte ich viele der zahnprobleme garnicht erst bekommen.

ich putze mit einer sehr weichen zahnbürste ohne druck, aber sehr gründlich ca. 8 min. lang die zähne (abends, tagsüber nach dem essen nur ganz kurz bzw. wenn ich unterwegs esse, entferne ich nur mit einem weichen zahnstocher die speisereste und spül gründlich mit wasser) und verwende zusätzlich noch eine interdentalbürste, zahnseide, einen weichen zahnstocher aus holz für die stellen, die mit den anderen sachen nicht komplett sauber werden, teils auch den fingernagel und dann noch ein zahntuch aus baumwolle (hab es in kl. stücke geschnitten, da ich es immer nur einmal verwende und dann gründlich wasche, wenn genug teile in dem kl. wäschenetz sind). das alles aber sehr schonend um den restlichen zahnschmelz nicht auch noch zu beschädigen.

danach sind die zähne blitzblank und glatt und strahlen. leider sind sie nicht mehr richtig weiß, weil ich früher sehr viele jahre lang alles so gemacht habe wie die zahnärzte es damals empfohlen haben und hab mir damit nicht nur das zahnfleisch kaputt- sondern auch den zahnschmelz (das einzig weiße am zahn) weitgehend weggeschrubbt.

zahnpasta nehm ich nicht, weil die oft mittel enthält, die sich wie ein film auf die zähne legen und die natürliche regeneration verhindern und ohne werden die zähne auch sauber, wenn man richtig putzt.
mundwasser nehm ich auch nicht, weil es zum einen auch die guten baktis beseitigt, die u.a. auch für die verdauung wichtig sind (die beginnt schon im mund und der teil kann weiter unten nicht nachgeholt werden) und man es zum anderen bei guter pflege und ernährung auch nicht braucht.

einen zungenschaber nehm ich auch nicht, weil die bei wirklich guter ernährung nicht belegt ist. nur wenn ich beim essen bzgl. der nahrungs-uv usw. mal zu sehr danebenliege, ist da schon mal ein bißl was, das aber am nächsten oder übernächsten tag von selbst wieder weg ist.

als ich die behandlung meiner zähne selbst übernommen habe, ist mir so einiges aufgefallen, auf das kein einziger der vielen zahnärzte geachtet bzw. mich danach gefragt oder es irgendwie erwähnt hat.

zum einen hab ich festgestellt, daß mein speichel permanent viel zu sauer war, obwohl er basich sein müßte.
die kontrolle mit testpapier dauert nur wenige sekunden und kostet max. 8 cent und kein zahnarzt macht es, obwohl es sehr wichtig wäre um eine wirkliche vorsorge durchzuführen.

außerdem hab ich wohl jahrelang jede nacht die zähne fest aufeinandergepreßt (das erklärt auch meine sehr ausgeprägte kiefermuskulatur, die einem zahnarzt eigentlich auch auffallen müßte) und das schadet zähnen und kiefer auch erheblich.

seit ich das festgestellt habe, spül ich mehrmals täglich meine zähne mit einem basischen mineralwasser (das mögen die schädlichen baktis nicht und den zähnen tut es gut) und vor dem einschlafen sorg ich für eine gute entspannung und kieferlockerung.

und daß der mund jede nacht extrem trocken war, was den zähnen auch sehr schadet, hab ich dadurch beseitigt, daß ich die nachts oft etwas verstopfte nase "freigelegt" habe. vor allem dadurch, daß ich noch mehr darauf geachtet habe nichts zu essen oder zu trinken, das nicht ganz ok ist. seitdem atme ich im schlaf nicht mehr durch den mund und er trocknet daher auch nicht aus.

freiliegende zahnhälse kommen heutzutage anscheinend immer häufiger und früher vor. hat wahrscheinlich auch etwas mit der ernährung zu tun (diese zunehmenden kreidezähne bei den kindern, die extrem früh und schnell kaputtgehen wohl auch) .

mit zunehmendem alter bleiben aber die meisten eh nicht davon verschont, weil es teils auch altersbedingt ist.
aber man kann es ins höhere alter verlagern, wenn man sehr schonend putzt, alles meidet auf das man mit entzündungen reagiert (nahrungsmittel, evtl. zahnpasta, mundwasser usw), sich gesund ernährt und viel rohkost ißt (möhren, kohlrabi usw., obst ist wegen der säuren nicht so günstig) und säuren meidet (cola, fruchtsaft usw.).


in zahnmed. fachbüchern usw. findet man einiges über die natürliche regenerationsfähigkeit der zähne, das einem niemand sagt, obwohl das doch wichtig ist. z.b. das : https://www.zahn-lexikon.com/index.p...ekundaerdentin,

durch die bildung von sekundär- und tertiärdentin kann in einem beschädigten zahn durchaus eine schicht neues dentin gebildet werden, die den nerv schützt, so daß der zahn lange erhalten und schmerzfrei bleiben kann, aber bei größeren defekten werden diese nicht komplett gefüllt, sondern halt nur mit dieser rel. dünnen schutzschicht.
man kann aber eine verträgliche zementfüllung machen ohne den zahn weiter auszubohren und wenn die gut gemacht wird und nicht in der kaufläche, sondern im seitenbereich ist und schonend behandelt wird, kann sie mehrere jahre halten und beliebig oft erneuert werden, wenn der zahnarzt auf das bohren verzichtet und das loch nur so schonend saubermacht.

auch bei den forschungen von weston price hab ich viele gute infos gefunden, die ich aber leider nicht alle umsetzen kann, da ich aus versch. gründen nicht komplett auf zucker, weißmehl usw. verzichten kann, aber meine zähne müssen auch nicht mehr 30 jahre halten, da ich nächstes jahr schon 70 werde :)).

https://www.gaps-ernaehrung.at/?page_id=349

https://www.westonaprice.org/de/health-topics/principles-healthy-diets-german-translation/

https://www.milkandhealth.com/de/2017/09/14/bauernkinder-aus-dem-loetschtal-ch/



lg
sunny
 
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Wuhu Sunny,
... in zahnmed. fachbüchern usw. findet man einiges über die natürliche regenerationsfähigkeit der zähne, das einem niemand sagt, obwohl das doch wichtig ist. z.b. das : https://www.zahn-lexikon.com/index.p...ekundaerdentin, ...
der Link funktioniert nicht (wurde vermutlich aus einem älteren Beitrag kopiert?);
Mit dem klappt es:
https://www.zahn-lexikon.com/index.php/s/46-a-z/x-lexikon/1924-sekundaerdentin
( zahn-lexikon.com/index.php/s/46-a-z/x-lexikon/1924-sekundaerdentin )
:wave:
 

Kate

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Hallo sunny,

Deine Schilderung ist interessant für mich, da ich auch Zahnschmelzdefekte habe, sowie neuerdings Zahnhals-Schmerzen.

Ich habe einige kurze Anmerkungen und Rückfragen:
... vergeblich bei etlichen zahnärzten zur zahnkontrolle war, in der hoffnung doch noch einen zu finden, der zementfüllungen macht und der auch gut ist, geh ich jetzt nur noch einmal pro jahr um den stempel für die kasse zu bekommen.
Da bin ich etwas überrascht und weiß es umso mehr zu schätzen, dass ich hier vor Ort noch einen solchen ZA habe (womöglich gibt es auch noch 1-2 mehr). Lebst Du in einer größeren Stadt?
... und dann noch ein zahntuch aus baumwolle...
Verstehe ich richtig, dass es extra "Zahntücher" gibt? In der Apotheke oder im Drogeriemarkt?
... mein speichel permanent viel zu sauer war, obwohl er basich sein müßte.
die kontrolle mit testpapier dauert nur wenige sekunden...
Nimmst Du dafür das übliche - für Urin gedachte - Testpapier (ich habe Uralyt hier)? Welcher PH-Bereich ist für Speichel optimal?

Gruß
Kate
 
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hallo,

da ich in einer rel. gr. stadt wohne, war ich nach einigen negativen erfahrungen immer noch zuversichtlich, daß ich doch noch einen guten zahnarzt finde, da ich früher auch schon mal rel. gute hatte.

mit 18 einen, der alle 4 letzten backenzähne gezogen hat, weil die weisheitszähne genau darunter lagen und es sonst gr. probleme gegeben hätte. so kamen sie nach kurzer zeit so problemlos, daß ich es kaum bemerkt habe.

und er sagte damals schon, daß rauchen schädlich ist und eine parodontose (heute parodontitis) hervorruft bzw. begünstigt.

vor wenigen jahren (also über 40 jahre danach) hab ich es dann im inet als neueste wissenschaftliche erkenntnis entdeckt, aber auch danach hat kein zahnarzt mich gefragt, ob ich rauche oder auf die schädlichkeit hingewiesen.
und auch kein einziger anderer zahnarzt in den vergangenen jahren und jahrzehnten hat es mir gesagt bzw. gefragt, ob ich rauche. ich hab es zwar schon vor einigen jahrzehnten aufgegeben, aber das weiß ja keiner.

für alle war die ursache der bei mir -zig jahre lang heftigen parodontitis bzw. parodontose immer nur, daß ich keine "prof. zahnreinigung" machen lasse (hab ich früher einige male, aber das machte alles immer nur schlimmer, deswegen hab ich es gelassen und später auch mehrfach gelesen, daß es für die zähne schädlich ist) und einige haben trotz völlig sauberer und glatter zähne in geradezu beleidigender weise behauptet, ich würde mir nur nicht anständig die zähne putzen.
vor ca. 3 jahren meinte einer, ich hätte absolut supersaubere zähne, aber behandeln wollte er mich nicht, weil er auch keine zementfüllungen macht und ich nichts anderes vertrage.

da ich mit ca. 19 umgezogen bin und dann noch ein paar mal, hatte ich dann andere zahnärzte, an deren qualität ich aber mangels infos nicht gezweifelt, mich nur schon ein bißl gewundert hab, wieso immer wieder mal was "behandelt", also mit füllung (lange amalgam, später kunststoff) versehen wurde, obwohl ich vorher keine schmerzen hatte und beim blick in den spiegel auch nichts gesehen hatte.

mit ca. 30 hatte ich dann einen zahnarzt, der besser war als viele andere und der dann kronen gemacht hat, die jahrzehnte lang gehalten haben.
so lange bis die zähne dann vor ein paar jahren gezogen wurden, weil unter den kronen karies war (durch den fortgesetzten zahnfleischschwund war der randschluß schon lange nicht mehr gut, so daß der bereich unter den kronen nicht mehr geschützt war, was mir damals nicht klar war, den zahnärzten aber hätte klar sein müssen und sie hätte veranlassen müssen, genauer hinzuschauen) und bei den wenigen noch vorhandenen backenzähnen sind sie immer noch intakt (nach fast 40 jahren) also handwerklich gut gemacht.

was bei diesem zahnarzt nicht gut war, wußte ich damals mangels infos nicht. er hatte, als ich nach ersatz für die vielen amalgamfüllungen fragte, die goldkronen vorgeschlagen (im sichtbaren bereich mit keramik darüber), was damals als gut galt (später hab ich erfahren, daß auch gold nicht optimal ist und es individuell auch unverträglich sein kann, selbst wenn es reines gold wäre, was es ja nie ist).

und dann hat er alle alten füllungen (sehr viele) auf einmal rausgebohrt (ohne jeden schutz und mit sicherheit mit einem hochtourigen bohrer, was auch extrem schlecht ist) und schon nach sehr kurzer zeit die kronen eingefügt (sollte man auch nicht machen).
die schmerzen im re. unterkiefer, die ich da schon lange hatte, waren aber auch danach unverändert und haben ihn nie interessiert, er sagte immer nur, da würde er sich demnächst drum kümmern. er ist dann aber einige zeit später ausgewandert.

ich hab dann mal eine weile in bayern gewohnt und hatte da an versch. wohnorten auch zahnärzte, die wahrscheinlich gut waren, jedenfalls haben sie nicht an den zähnen rumgebohrt, obwohl ich keine schmerzen hatte, aber auch sie haben bzgl. der parodontose nichts gesagt und nichts gemacht und mir war damals noch nicht klar, daß dadurch die nicht geschützten zahnhälse immer mehr freiliegen.

als ich wieder hier war, hab ich eine weile gesucht (und dabei teils sehr übles erlebt) und dann einen zahnarzt gefunden, der einen guten eindruck machte und scheinbar nicht am abkassieren interessiert war.

daß er bei jeder kontrolluntersuchung sagte, es wär alles in ordnung, hat mich erst gefreut, dann zunehmend gewundert und als ich plötzlich zahnschmerzen bekam, hab ich darauf bestanden, daß die zähne geröngt werden und da zeigte es sich, daß unter mehreren kronen karies war, teils sogar massiv.

zum ziehen hab ich lange nach einem kieferchirurgen gesucht, der wenigstens ein bißl ahnung bzgl. patienten mit unverträglichkeiten von betäubungsmitteln hatte (einer sagte nur, daß wär egal, wenn wirklich was passieren würde, dann würde er eben einen krankenwagen rufen, ein anderer, ich sollte halt eine begleitperson mitbringen für den fall, daß ich ein bißl kreislaufprobleme hätte usw., keiner nahm es ernst, obwohl ich ihnen gesagt hatte, daß ich durch betäubungsspritzen beim zahnarzt schon 2x jeweils mehrere stunden bewußtlos war und keiner hatte auch nur den hauch einer ahnung bzgl. mcas bzw. masto und aip, obwohl die aip schon seit jahrzehnten in den med. fachbüchern steht).

einer von dem ich wußte, daß er gut ist, weil er mir mal einen zahn problemlos gezogen hatte, weigerte sich als ich sagte, daß ich nicht nur eine aip, sondern auch mcas bzw. masto habe und meinte, das müßte in der uniklinik gemacht werden, das wär in einer praxis zu riskant.

ich hab dann doch einen gefunden, der zwar auch null ahnung von den krankheiten hatte (dabei muß eigentlich jeder zahnarzt die aip kennen und die dabei uv mittel), aber glaubhaft versichert hat, daß er erfahrung mit patienten mit uv hat und er hat es dann auch rel. gut hinbekommen.
ich hatte zwar mehrere stunden sehr heftige probleme, konnte aber solang im wartezimmer sitzen (die paar meter bis da wurde ich von den helferinnen rechts und links gestützt um nicht umzukippen) und hab dann die wenigen meter bis zur haltestelle irgendwie geschafft.

dieser kieferchirurg hat mir schon beim ersten zahn gesagt und demonstriert, daß man das desaster schon bei einer einfachen untersuchung ganz leicht hätte feststellen können. er kam beim letzten backenzahn links oben auf der rückseite am zahnfleischrand durch ein winziges loch (sowas kann man an der stelle leider selbst nicht im spiegel sehen) mit der sonde problemlos tief in den zahn rein.

ich kam dadurch auf eine idee, wie ich auch selbst besser als vorher feststellen kann, ob irgendwas an den zähnen nicht ok ist und wie ich auch stellen, die man beim putzen weder mit zahnbürste noch interdentalbürste oder zahnseide gut genug erreicht, gründlich säubern kann.
und im euroshop gibt es eine sehr große packung zahnstocher aus holz (metall oder plastik ist zu hart und schadet den ungeschützten zahnhälsen) für einen euro, also seeeeehr viel weniger als man beim zahnarzt für irgendwas zuzahlen muß, ganz davon abgesehen, daß jede "behandlung" beim zahnarzt den zähnen schadet, weil ja (fast) immer auch gesunde zahnsubstanz entfernt wird, wenn füllungen oder kronen angefertigt werden (auch bei der pzr, da zwar meist nur extrem wenig, aber es summiert sich halt und wenn man eh nur sehr dünnen zahnschmelz hat, schadet es sehr).

bei kleineren defekten kann man zwar zementfüllungen machen ohne vorher etwas rauszubohren, indem man die stelle nur gründlich säubert und die füllung sehr gut und sehr dicht macht (es gibt im inet erntzunehmende berichte von zahnärzten, die sagen, daß dann evtl. noch vorhandene baktis quasi verhungern) und die halten dann auch mehrere jahre und können -zig mal erneuert werden, weil ja keine zahnsubstanz entfernt wurde, aber das macht hier niemand bzw. nur mal einer vor einigen jahren (die hat dann auch 2 jahre gehalten und die beiden letzten an den vorderen schneidezähnen oben immer noch, aber die halten ja leider nicht ewig, zumal eine zahnärztin bei der kontrolluntersuchung völlig grundlos heftig an einer rumgekratzt hat und sie beschädigt hat, obwohl ich natürlich sofort zurückgewichen bin und nein gesagt hab und was ich dann machen soll, weiß ich noch nicht), der es danach aber auch nicht mehr gemacht hat bzw. nur sehr schlampig als vorübergehendes provisorium, das dann schon nach wenigen tagen rausgefallen ist.

es gibt auch hier bestimmt noch einen guten zahnarzt, evtl. auch mehrere, aber trotz sehr intensiver suche hab ich leider keinen finden können.


welcher ph-wert für die zähne optimal ist, weiß ich nicht, da sagt wieder jeder etwas anderes, aber er dürfte bei ca. 6,8 bis 7,8 liegen.
ich war zufrieden als meiner nach dem aufstehen und vor dem essen bei 6,8 bis 7,2 lag und da ich jetzt schon lange -zig mal am tag den mund mit einem sehr basischen mineralwasser umspüle, haben die "bösen" baktis eh kaum noch eine chance ihr übles werk zu verrichten.
und da ich weder cola noch sonst was sehr saures (o-saft usw) trinke oder esse, gab es auch keine säureschäden mehr (karies ist ja eh nur ein säureschaden).

zum testen hab ich das übliche sehr preiswerte indikatorpapier genommen.
50 streifen für je 2 tests ca. 8 euro.

eigentlich wohl für urintests, wobei mir da nicht klar ist, was das bringen soll.
wenn der urin sauer ist, heißt das doch keineswegs, daß der körper übersäuert ist. es kann auch sein, daß er einfach nur säuren sehr gründlich entfernt und außerdem wird z.b. auch bei harnwegsinfekten eine ansäuerung des urins durch preiselbeersaft o.ä. empfohlen, weil dadurch die baktis in dem bereich entfernt werden.

zahntücher gibt es nicht zu kaufen, wär auch eine unnötige geldausgabe. ich hab einfach ein altes geschirrtuch aus reiner baumwolle in kl. stücke geschnitten, geb sie nach dem gebrauch in ein kl. wäschenetz und wenn das voll ist, wird es bei 60 grad gewaschen.
ich wisch damit auch nicht nur die zähne nach dem putzen noch mal gründlich ab, sondern auch die zunge, obwohl die bei mir schon lange nicht mehr belegt ist (nach änderung der auch vorher schon gesunden, aber nicht 100 %ig verträglichen ernährung), aber da könnten sich auch einige bösewichter aufhalten und das wischen mit dem tuch ist mind. so effektiv wie ein schaber, aber angenehmer.
und da ich immer noch weiter versuche herauszufinden, wodurch man die zähne usw. noch besser gesund bzw. überhaupt noch erhalten kann, wird mir das hoffentlich auch noch einige jahre gelingen. prothesen vertrag ich nämlich auch nicht (unten rechts hab ich dank der tollen zahnärzte schon sehr lange keine backenzähne und keinen eckzahn mehr, aber die teilprothese war absolut unverträglich und unten links sind auch nur noch 2 backenzähne vorhanden und da sind die zahnhälse defekt).
also muß ich auch weiter versuchen unmögliches möglich zu machen (daß der schon ganz extrem lockere und halb herausgerutschte obere schneidezahn wieder rel. fest wurde und das ohne zahnarzt, war eigentlich auch unmöglich), aber das mußte ich ja schon bei vielem und es hat ja auch u.a. beim nierenversagen, bei der malignen myopie usw. funktioniert, obwohl es lt. ärzten absolut unmöglich war.
mit einer mischung aus seeeeehr viel lesen, was außerhalb der schulmedizin möglich ist, mit aussortieren (durch ein grundlegendes herausfinden, was wirklich normal bzw. von natur aus vorgesehen ist und ausreichende med. kenntnisse usw usw) der pseudoguten sachen, die nur dazu dienen mittel, methoden, bücher usw zu verkaufen und dazu noch einer portion glück und einigen jahren erfahrung in einer homöop. praxis, in der der damals noch gute arzt ein paar hundert schwerkranken (teils auch mit angeblich unheilbaren krankheiten), die vorher vergeblich bei -zig ärzten incl. uni waren, sehr gut helfen konnte (die rechtzeitig kamen wurden völlig gesund, die anderen zumind. erheblich gebessert), obwohl die außer einer umstellung der ernährung (ich hab da damals die gesundheits- und ernährungsberatung und die sachen, die die arzthelferin nicht machen durfte gemacht) und passenden homöop. mitteln nichts bekamen (auch keine nem usw). leider gab es damals noch keine infos zu mcas bzw. masto und bzgl. der zähne hab ich mich noch auf den scheinbar guten zahnarzt verlassen, aber man lernt ja dazu und daher werde ich hoffentlich die nächsten jahre noch einiges noch besser in den griff bekommen und die restlichen zähne auch noch länger als prophezeit erhalten können. :)


lg
sunny
 
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Hallo sunny,

schoen, dass Du mal alles in einem Thread zusammentraegst.
unten rechts hab ich dank der tollen zahnärzte schon sehr lange keine backenzähne und keinen eckzahn mehr, aber die teilprothese war absolut unverträglich und unten links sind auch nur noch 2 backenzähne vorhanden und da sind die zahnhälse defekt
D.h. Du kaust nur noch mit einer Seite?
Hast Du Dich bzgl. Prothesen mal mit den vertraeglicheren Varianten wie Valplast beschaeftigt?

Viele Gruesse
 
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ja, ich kau aber schon seit vielen jahren nur links, weil ich zu der zeit als rechts noch zähne drin waren (und auch einige zeit danach noch) die nicht erkannte kieferneuralgie hatte. bis ich aus anderen gründen den kaffee weggelassen hab und die neuralgie dann rel. schnell weg war.
als links dann auch ein paar backenzähne gezogen wurden (einzeln mit einigem abstand wegen der uv der betäubungsmittel) gab es eine weile nur brei und suppe. das geht mal kurze zeit, aber als dauerzustand möchte ich das nicht haben.

ich kann auch jetzt noch die schmerzen, die sich wie sehr heftige zahn- bzw. kieferschmerzen anfühlen, provozieren, wenn ich mehr als eine kl. tasse kaffee trinke und etwas schokolade esse oder kakao trinke. dann hab ich wieder da "zahnschmerzen" wo garkeine zähne sind.

natürlich hab ich mich immer wieder mal mit prothesen beschäftigt, weil ich die restlichen zähne wohl kaum bis an mein lebensende werde retten können.
ich hatte auch mal gelegenheit mit einem sehr guten zahntechnikermeister darüber zu sprechen. der bestätigte aber das, was ich schon befürchtet hatte.
zum einen halten auch gut angepaßte prothesen nicht immer gut, vor allem nicht, wenn der kiefer schon lange zahnlos war und sich daher schon abgebaut hat und die üblichen haftmittel usw. vertrag ich nicht.

zum anderen kann man zwar eine neue prothese "entgiften" und dadurch evtl. verträglicher machen, aber das geht nicht mehr, wenn sie unterfüttert werden muß, was bei fast leuten allen immer wieder mal nötig ist, da sich durch die unnatürliche belastung der kiefer abbaut.

wenn garkeine zähne mehr da sind, kann man zwar auf den "leisten" kauen, wenn etwas nicht allzu hart ist, aber man sieht absolut grauenvoll aus, zumal das gesicht dann auch so einfällt und auch meinen beruf könnte ich nicht mehr ausüben und das geht auch nicht.

aber da ich ja einiges bessern konnte und auch der schon extrem lockere obere schneidezahn wieder fester im kiefer sitzt, besteht noch hoffnung, daß es evtl. doch noch ein paar jahre gut geht. :)


lg
sunny
 

Kate

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Hallo sunny,

danke für Deine Antworten.
bei kleineren defekten kann man zwar zementfüllungen machen ohne vorher etwas rauszubohren, indem man die stelle nur gründlich säubert und die füllung sehr gut und sehr dicht macht (es gibt im inet erntzunehmende berichte von zahnärzten, die sagen, daß dann evtl. noch vorhandene baktis quasi verhungern)...
Das mit den verhungernden Bakterien wäre ja praktisch, wobei man Defekte auch ohne Karies bekommen kann durch z.B. Mineralstoffdefizite (z.B. bei unbehandelter Zöliakie). Meine ZÄ macht die Füllungen so und teils hält es auch sehr gut. Teils habe ich aber auch erlebt, dass es
... schon nach wenigen tagen rausgefallen ist.
es gibt auch hier bestimmt noch einen guten zahnarzt, evtl. auch mehrere, aber trotz sehr intensiver suche hab ich leider keinen finden können.
Da nicht alle etwas alternativ arbeitenden ZÄ Websites haben, ist man hier teilweise auf Mundpropaganda angewiesen (durch andere Patienten oder auch Naturheil-Ärzte oder Heilpraktiker). So war's auch bei mir, die Praxis hat einen "Ruf".
welcher ph-wert für die zähne optimal ist, weiß ich nicht, da sagt wieder jeder etwas anderes, aber er dürfte bei ca. 6,8 bis 7,8 liegen.
ich war zufrieden als meiner nach dem aufstehen und vor dem essen bei 6,8 bis 7,2 lag und da ich jetzt schon lange -zig mal am tag den mund mit einem sehr basischen mineralwasser umspüle, haben die "bösen" baktis eh kaum noch eine chance ihr übles werk zu verrichten.
Ich gehe allerdings davon aus, dass der Speichel-PH stark beeinflusst wird durch das, was sich evtl. noch an Nahrungs-, Getränke- oder Spülungs-Resten im Mund befindet. Man sollte wohl den Mund vorher neutral spülen, zumindest wenn der Kontakt noch nicht länger her ist. Ich werd's mal probieren.
zahntücher gibt es nicht zu kaufen, wär auch eine unnötige geldausgabe.
Ok, dann war das für mich nur missverständlich (es gibt ja die dollsten Sachen zu kaufen).

Gruß
Kate
 
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Ich gehe allerdings davon aus, dass der Speichel-PH stark beeinflusst wird durch das, was sich evtl. noch an Nahrungs-, Getränke- oder Spülungs-Resten im Mund befindet. Man sollte wohl den Mund vorher neutral spülen, zumindest wenn der Kontakt noch nicht länger her ist.


wenn sich morgens nach dem schlafen noch reste im mund befinden, hat man abends irgendwas falsch gemacht.

aber auch tagsüber ist es sinnlos vor dem test den mund zu spülen.

man soll doch durch den test vor allem erfahren, was die zähne in den stunden davor erdulden mußten.

wenn man neutral spült und dann testet, bekommt man den wert des spülmittels................

ist ungefähr so als wenn man beim fieber messen das thermometer in eiswasser hält bevor man den wert abliest.

zahnschäden aller art sind ja immer säureschäden.
säure, egal ob zugeführte (cola, o-saft usw) oder im mund entstandene durch bakterien, die nahrungsreste verdauen macht löcher, bei kerngesunden zähnen mit dickem zahnschmelz dauert es rel. lange, teils ganz extrem lange, bei mineralarmen durch mangelernährung oder krankheiten und/oder dünnem zahnschmelz (kann auch genetisch sein) geht es rel. schnell.

da eine ausreichende mineralisierung usw. der zähne als schutz vor karies usw. wichtig ist, kann man durch eine entsprechende ernährung viel tun um schäden zu vermeiden. s. links im beitrag 1 zur forschung von w. price.

rel. neu, aber extrem schnell zunehmend sind die sog. kreidezähne bei kindern, durch die schon rel. kleine kinder, auch bei ausreichend zähne putzen, kaputte zähne haben.


lg
sunny
 
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Kate

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man soll doch durch den test vor allem erfahren, was die zähne in den stunden davor erdulden mußten.
Ach so. Ich hatte eher an das "mittelfristige" Mund-Milieu gedacht, nicht als nur Momentaufnahme. Eigentlich kann man es sich dann aber sparen, wenn man die Eigenschaften der jeweils verzehrten Lebenmittel (hinsichtlich der Verstoffwechslung - sauer oder basisch) kennt. Gemüse z.B. ist ja fast immer basisch. Beim Spülen dachte ich an Wasser.

Gruß
Kate
 
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die verstoffwechselung findet doch nicht im mund statt bzw. beim extrem langen und gründlichen kauen ein sehr kl. teil.

und der ph wert im mund ist auch nicht nur davon abhängig. ist er sauer schädigt er die zähne auch bei gesunder ernährung.

ebenso alle nahrungsmittel, die sauer sind, z.b. auch zitronen, orangen usw usw usw usw
ich hab alle sachen, die ich esse und trinke getestet und manche überraschung erlebt und geb seitdem in manche getränke usw., auf die ich nicht komplett verzichten will ein kl. bißchen natron um den ph wert von sauer auf neutral zu bringen.
hat sich in kombi mit den o.g. maßnahmen gelohnt und der ph test dauert doch nur wenige sekunden und kostet max. 8 cent.......................
wobei man den speichel erst mal oft kontrollieren sollte bis man ihn garantiert immer im grünen bereich hat.

lg
sunny
 
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Hallo Kate und Sunny,

ich glaub ihr redet ein bisschen aneinander vorbei. Die Frage ist, was ist relevant für den pH-Wert im Mund, der pH-Wert der Lebensmittel oder die Verstoffwechselung der Lebensmittel im Körper. Ich nehme an, beides. Grundsätzlich stellt der Körper beim Essen von sauren Lebensmitteln durch den Speichel wieder einen neutralen pH-Wert her, aber 1. wenn man viel saure Lebensmittel konsumiert reicht der kurze saure Kontakt schon aus, um Schäden an den Zähnen zu hinterlassen und 2. wenn der Körper an sich übersäuert ist, ist die Frage ob der Körper es selbst schafft, wieder einen neutralen pH-Wert herzustellen bzw. braucht es vermutlich länger. Ich hatte auch schon mal, als ich nachts aufgewacht bin, das Gefühl einen sauren Mund zu haben. Ich habs aber nie nachgemessen. Daher morgens, ohne essen vorher, zu messen, scheint da eine gute Strategie zu sein.

Sunny, was ist denn Dein basisches Mineralwasser?
Geht das mit dem Natron und frisch gepresstem Orangensaft auch, hast Du das mal probiert? (ich kann mir vorstellen, dass das grauenhaft schmeckt, weil Natron für mich immer so ein bisschen metallisch schmeckt)

als links dann auch ein paar backenzähne gezogen wurden (einzeln mit einigem abstand wegen der uv der betäubungsmittel) gab es eine weile nur brei und suppe. das geht mal kurze zeit, aber als dauerzustand möchte ich das nicht haben.
Nee, das stimmt (die Phase hab ich nun auch).

Wenn bei Dir bestimmte Lebensmittel "Zahn"schmerzen provozieren, ist vielleicht der Kiefer an der Stelle nicht in Ordnung.

die üblichen haftmittel usw. vertrag ich nicht.
Kann man sich sowas nicht versuchen selbst zu basteln, z.B. mit Gelatine oder anderen Lebensmitteln, die binden? (ich hab keine Erfahrung damit, insofern kann ich nichts konkretes dazu sagen)

Aber wenn Du noch Zähne hast, an denen die Prothese befestigt werden kann, sollte die Prothese ja besser halten...
aber da ich ja einiges bessern konnte und auch der schon extrem lockere obere schneidezahn wieder fester im kiefer sitzt, besteht noch hoffnung, daß es evtl. doch noch ein paar jahre gut geht.
Ich halt die Daumen!

Viele Grüße
 
Themenstarter
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Sunny, was ist denn Dein basisches Mineralwasser?


letztendlich bin ich beim gerolsteiner geblieben, weil mir das am besten schmeckt. außerdem hat es auch bei div. tests gut abgeschnitten. ich laß es aber immer erst mal etwas aussprudeln, weil mir das besser bekommt. basisch ist es auch vorher schon.



Geht das mit dem Natron und frisch gepresstem Orangensaft auch, hast Du das mal probiert? (ich kann mir vorstellen, dass das grauenhaft schmeckt, weil Natron für mich immer so ein bisschen metallisch schmeckt)


mit o-saft hab ich es noch nicht probiert, weil der sowieso nicht so gut geht. da ganze früchte eh sehr viel besser sind als saft, trink ich nur schon mal (1-3 x pro tag ein winziges bißl) etwas schorle (da ist bei einem kl.dünnen glas gerade mal der boden 1-2 cm hoch bedeckt).

ich hab jetzt aber mal kurz getestet. traubensaft pur braucht zwar auch rel. wenig natron, aber doch so viel, daß er nicht mehr so schmeckt wie vorher. orangensaft braucht wahrscheinlich noch mehr. da mach ich lieber schorle, da ist es durch das mineralwasser (1/3 traubensaft o.ä. plus 2/3 basisches wasser) schon fast ok
natron geb ich in den kaffee, wenn ich mal welchen trinke (max. 1/2 kl. tasse). da reicht aber ein winziges bißchen um den in den neutralen bereich zu bringen, jedenfalls bei dem koffeinfreien, den ich schon mal getrunken habe, aber jetzt auch nicht mehr, weil ich kaffee nicht ohne zucker mag und den zucker noch mehr reduzieren wollte. das winzige bißl natron macht sich beim geschmack nicht bemerkbar.
die fruchtsaftschorle ist durch das mineralwasser schon fast im guten bereich.


Wenn bei Dir bestimmte Lebensmittel "Zahn"schmerzen provozieren, ist vielleicht der Kiefer an der Stelle nicht in Ordnung.


ja, damals schon. es fing ja einige zeit nach einer wurzelfüllung an. aber auch nachdem der kiefer vom chirurgen "ausgeräumt" worden war (eine halbe stunde lang ohne betäubung. das war ein einmaliges vergnügen :eek:) waren die schmerzen damals noch sehr schlimm (noch einige jahre trotz aller behandlungen bei zahnärzten, umweltmedizinern, hp usw.)

gebessert hat es sich dann durch weglassen von kaffee usw. und später dann auch noch durch allg. maßnahmen bzgl. mcas bzw. masto.
dann konnte ich wieder kaffee trinken und schokolade essen, zwar nur rel. wenig, aber das reichte mir (ist ja bei mcas bzw. masto sowieso ein trigger, den man besser meidet).
als dann durch versch. trigger, die ich nicht meiden kann die beschwerden durch mcas bzw. masto insgesamt zugenommen haben, kam es auch schon mal zu den kieferschmerzen (wenn es mal zu viel kaffee etc. war und/oder zusätzlich noch anderes getriggert hat), aber nur sehr selten und bei weitem nicht so schlimm wie früher. also letztendlich völlig egal.


Kann man sich sowas nicht versuchen selbst zu basteln, z.B. mit Gelatine oder anderen Lebensmitteln, die binden? (ich hab keine Erfahrung damit, insofern kann ich nichts konkretes dazu sagen)



gute idee. :)
wenn ich die restlichen zähne doch nicht lange genug halten kann und eine vollprothese brauche und das material verträglich ist, werde ich das mal probieren.


Aber wenn Du noch Zähne hast, an denen die Prothese befestigt werden kann, sollte die Prothese ja besser halten...

die befestigung (metall) war damals noch viel schlimmer als der prothesenkunststoff. da mußte dann auch noch der zahn gezogen werden, an dem sie befestigt war.
bzgl. der schneidezähne oben würde es garnicht gehen, weil links auf dem eckzahn schon eine brücke hängt (hinten auf dem links oben letzten noch vorhandenen backenzahn, der durch den extremen zahnfleischschwund schon lange bis zur wurzel freiliegt und wohl nicht mehr allzu lange hält, weil man den wurzelbereich nicht richtig sauber halten kann. es ist schon sehr ungewöhnlich, daß die kaputten und freiliegenden zähne schon seit mehr als 2 jahren nicht mehr weh tun, obwohl sie nicht "tot" sind wie ich vor allem merke, wenn ich beim reinigen nicht aufpasse und zu sehr in den wurzelbereich gerate :schock: ).


Ich halt die Daumen!

danke :)



lg
sunny
 
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Kate

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Hallo sunny, hallo damdam
Hallo Kate und Sunny,

ich glaub ihr redet ein bisschen aneinander vorbei.
Das hatte ich auch schon bemerkt, war nur noch nicht dazu gekommen, es auseinander zu dröseln. Du nimmst mir einige Arbeit ab, denn rein vom Verstand her kommt mir das:
Die Frage ist, was ist relevant für den pH-Wert im Mund, der pH-Wert der Lebensmittel oder die Verstoffwechselung der Lebensmittel im Körper. Ich nehme an, beides. Grundsätzlich stellt der Körper beim Essen von sauren Lebensmitteln durch den Speichel wieder einen neutralen pH-Wert her, aber 1. wenn man viel saure Lebensmittel konsumiert reicht der kurze saure Kontakt schon aus, um Schäden an den Zähnen zu hinterlassen und 2. wenn der Körper an sich übersäuert ist, ist die Frage ob der Körper es selbst schafft, wieder einen neutralen pH-Wert herzustellen bzw. braucht es vermutlich länger. Ich hatte auch schon mal, als ich nachts aufgewacht bin, das Gefühl einen sauren Mund zu haben. Ich habs aber nie nachgemessen. Daher morgens, ohne essen vorher, zu messen, scheint da eine gute Strategie zu sein.
... plausibel vor. Schließlich ist der Speichel ja eine Körperflüssigkeit, in der man z.B. auch allerlei Laborwerte messen kann.

Ich hatte zwischendrin auch schonmal (neugierig) gemessen. Der Wert lag bei ca. 6,8, obwohl ich einige Zeit vorher etwas gegessen habe, das alles andere als basisch ist (musste einige Tage von Reisbrei und -waffeln leben als "Krankenkost", später kamen Kartoffeln dazu). Womöglich ist der dennoch akzeptable Wert darauf zurückzuführen, dass ich ansonsten recht gut "basisch" (nicht übersäuert) aufgestellt bin. Morgens werde ich auch mal messen.

Gruß :wave:
Kate
... Dir gute Besserung, damdam - und Dir halte ich auch die Daumen, sunny :)
 

Kate

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Nachtrag:

Ich habe das Thema eben kurz anrecherchiert und gleich einen interessanten Link gefunden mit einer zusammenfassenden Darstellung: https://www.dr-gumpert.de/html/ph_wert_im_speichel.html

Daraus einige Zitate:
Der pH-Wert im Speichel spiegelt die Lage des Säure-Base-Haushalts im ganzen Körper wider.
Ein durchgehend stark basischer Speichel ist demnach auch nicht gut:
Ein leicht erhöhter pH schützt sogar vor Karies. Ist der pH-Wert allerdings ständig stark erhöht, kann das die Zähne auch schädigen. Außerdem können die Verdauungsenzyme des Speichels bei zu stark abweichenden Werten nicht mehr effizient arbeiten.
Im Speichel sollte der pH-Wert leicht basisch sein, also etwa bei 7-8 liegen.
Bezüglich Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme lag damdam richtig:
Hat man nun einen recht basischen Speichel als Ausgangswert, rückt der pH nicht so schnell in kritisch saure Bereiche und kann sich nach der Nahrungsaufnahme schneller wieder ins Basische regenerieren.
Die Art der Messung, die Dr. Gumpert vorschlägt, umfasst auch einen Test der "Pufferfunktion des Blutes":
Es ist also wichtig, etwa zwei Stunden vor der Messung nichts mehr zu essen und zu trinken. Ein nüchterner pH-Wert des Speichels kann dann gut mit dem pH-Wert z.B. des Dünndarms verglichen werden.

... Dann muss man den Teststreifen mit ein wenig Speichel befeuchten, z.B. von der Zunge. Dann spült man den Mund mit Zitronensaft und misst danach mit einem neuen Teststreifen den pH-Wert. Für bessere Testergebnisse sollte man die Messung in zwei Minuten ein paar Mal wiederholen (ohne neue Zitronenspülung).

Wie schnell der pH-Wert steigt (also basischer wird), ist ein Hinweis, wie gut die Pufferfunktion des Blutes ist. Puffert das Blut gut, kann es abweichende pH-Werte (wie z.B. durch die Zitronensäure) gut ausgleichen. Umso schneller der pH-Wert nach dem Spülen mit Zitronensaft wieder ansteigt (also basischer wird), desto besser. Schlecht ist die Pufferkapazität, wenn der pH-Wert nach 10 Minuten immer noch unter 7,0 liegt (anzustreben ist ein pH von 8,0).
Es steht noch einiges mehr drin, auch zum Einfluss von Kohlenhydraten und Zucker, ab welchem PH-Wert der Zahnschmelz angegriffen wird etc.. Interessantes Thema.

Gruß
Kate
 
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Ein durchgehend stark basischer Speichel ist demnach auch nicht gut:

den wird man mit wirklich gesundem essen und natürlichen maßnahmen auch nie erreichen.

selbst wenn ich den mund gründlich mit einem basischen mineralwasser ausspüle, ist der ph-wert im mund nur im leicht basischen bereich und schon nach wenigen minuten bei 6,8, also noch ok. teils auch ein bißchen darunter (ist mir zu wenig), je nachdem, was ich vorher gegessen habe, daher spüle ich nach dem essen den mund in kurzen abständen mehrmals mit ein bißchen mineralwasser. ich will ja nicht die "bösen" baktis (die lieben eine saure umgebung) zum essen einladen. :D


lg
sunny
 
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