Biodiversität

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04.12.20
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Grüße Euch,

Während wir täglich von neuen Coronazahlen verängstigt werden hört man von einem wesentlich brennenderen Problem so gut wie nichts : dass täglich 230 000 Menschen neu zu der schon bestehenden Erdbevölkerung dazu kommen. Das wäre ja nicht so schlimm wenn nicht jeder einzelne davon durch seine Bedürfnisse an Nahrung, Energie, Abfallverursachung etz, diesen Planeten zusätzlich belasten würde und die vorhandene Ressourcen noch schneller verringert.
Um einen Vergleich zu ziehen wären das ganze Städte wie Magdeburg oder Freiburg die täglich entstehen.
Die Auswirkungen sind mannigfach. Um Platz zu schaffen für diese vielen jedes Jahr neu dazukommenden wird weltweit Land für immer zubetoniert- für Wohnungen, Parkplätze, Einkaufszentren und vieles mehr. Die Primärwälder werden abgeholzt, abgebrannt und für Gen-Soja und ÖLpalmen - Anbau umfunktioniert. Unsere WEltlunge wird geopfert für die Gier weniger die daraus ihren Profit sehen.
Multi-Großkonzerne wie Nestle, BASF, VW,, aber auch Private wie Bill Gates haben riesige Gebiete in Amazonien sich angeeignet und scheren sich einen Deut um Umweltschutz. Unsere Politiker sehen ihre Chance nur in die Flucht nach vorne und meinen nur mittels noch mehr Menschen eine steigende Lebensqualität sichern zu können.
Nun- die Wirklichkeit sieht anders aus. WEr einmal die unsägliche Armut in verschiedenen Großstädten der Welt einmal gesehen hat ist anderer Meinung. Und man braucht gar nicht andere Kontinente bereisen- unsere Großstädte in Europa zeigen ganz ähnliche Bilder. Soviele Obdachlose und Bettler hat es noch nie gegeben wie es derzeit zu sehen ist. TRotz Sozialunterstützung und Hilfsmaßnahmen sind die Plätze unter den Brücken dicht belegt.

Doch die Weltbevölkerung ist im Aufwachen begriffen. Besonders in den Asiatischen Ländern ist ein Umdenken erkennbar:
.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde

Mit freundlichen Grüßen - Günter 40
 
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Hast Du denn Lösungsvorschläge für die von Dir benannten Probleme, Günter?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

Nun, China hat uns ja seit vielen Jahren vorgezeigt wie es dieses immer stärker werdende Problem lösen könnte. Ich will damit nicht sagen dass ihre sehr einschneidenden Methoden die einzig wahren und letztendlich richtigen Maßnahmen sind. Haben sie doch selber erst vor wenigen Jahren der Einkind- Familie wieder den Rückem gekehrt da die damit einhergehende Überalterung der Gesamtbevölkerung steigen wird. Heute wäre die chinesische Bevölkerung wahrscheindlich nicht 1,5 Milliarden sondern weit über die 2 Millardengrenze. Aber trotzdem tendiert die Chinesische Bevölkerung jetzt weiter an dieser anscheinend bewährten Lebenseinstellung. Auch die weiteren Asiatischen Staaten haben sich dem Trend angeschlossen ohne staatlicher Einmischung. Siehe auch Japan wo schon Einer dem Anderen auf die Füße tritt.
Die Menschen dort erkennen zunehmend die negativen Auswirkungen der zahlreichen Geburten. Ihre Lebensqualität sinkt mit jedem zusätzlichen Kind. ES ist nicht nur die fehlende Ernährung und das fehlende Trinkwasser, es ist zunehmend kein Platz mehr für nötige Wohnungen, auch Arbeitsplätze werden immer rarer und die Löhne sinken je mehr Arbeitssuchende anstellig sind.
Das sieht man doch auch bei uns . Es ist eine eher kleine Gruppe die von den afrikanischen Zuwanderern einen Gewinn erziehlt- die Industriebosse die damit die Arbeitslöhne drücken können und ihre Aktienteilhaber die ihre Gewinne damit erhöhen und einstreifen können. Da jammern GRüne Politiker in Berlin dass die Wohnungen immer teurer werden, dass aber eine Wiese nicht zweimal verbaut werden kann sehen sie mit ihrer Rosaroten Brille nicht.

Um den ausufernden Geburtenüberschuss einzudämmen gebe es heute genug Möglichkeiten. Besonders in Afrika ist das Problem besonders groß. Aufklärung der dort lebenden Menschen über die damit verbundenen Auswirkungen mit eventuellen Verteilung empfängnissverhütenden Mitteln wäre das einfachste. ES scheint aber das der Wille dazu fehlt, und das ist wahrscheindlich das größte Problem. DA schickt man ganz einfach die überzähligen Menschen nach Europa um das Problem anderen um den Hals zu hängen.

Wer ein Problem erkennt und nicht handelt - hat nicht verstanden

mit freundlichen GRüßen- Günter 40
 
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das problem ist viel zu komplex um es mit ein paar pillen lösen zu können, zumal die menschen in afrika usw. nicht so viele kinder bekommen, weil sie keine verhütungspillen haben, sondern weil es keine renten, grundsicherung usw. wie hier gibt.
sie schicken ihre kinder u.a. auch deshalb hierher, damit die ihnen geld für den lebensunterhalt schicken sollen. usw. usw.

den wohnungmangel in deutschen großstädten könnte man rel. einfach lösen.

z.b. werden seit etlichen jahren extrem viele büroräume gebaut, die dann leer stehen, weil sie steuerlich als verluste gelten...............

und es gab schon vor einigen jahren berichte über die ganz einfachen und bezahlbaren möglichkeiten, schon vorhandene miethäuser aufzustocken. usw. usw.

und auch über begrünung von dachflächen usw. um das stadtklima zu verbessern. usw. usw.

aber inzwischen stellen auch immer mehr leute fest, daß man außerhalb der großstädte auch gut leben kann, teils sogar noch viel besser. :)


lg
sunny
 
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Hallo Sunnylight,

Da muß ich Dir bei einigem widersprechen. Innerhalb der letzten 6 Jahre wanderten zb. in Wien 150 000 Menschen zu. Da kann man noch so viel bauen da reichts hinten und vorne nicht mehr. Jede Wiese und jede Leerfläche wird zu betoniert, KInder und Jugendlichen wird der Platz für ihren Auslauf genommen. Wenn sie sich austoben wollen haben sie nur mehr die Möglichkeit sich in einem Verein anzumelden oder in eine Sporthalle zu gehen, das kostet viel Geld. Von frischer Luft gar nicht zu reden.
UNd gerade Afrika ist mit Abstand derzeit der Kontinent wo die Population am höchsten ist. Zb. Nigeria hat sich in einem Jahrzehnt verdoppelt. In Ägypten steigt die Bevölkerung pro Jahr um 1 Million.
WEnn das so einfach wäre - wiso hat nicht nur Berlin so enorme Probleme mit der Wohnungsnot?.
Eurer Rot-Grün-Gelb gestreifter Hosenanzug sagt ganz salopp: Wir schaffen das. Wer schafft das? Sie und ihresgleichen sicher nicht, das sind die unzähligen Bürger die täglich zur Arbeit hasten und denen tief in den Geldbeutel gegriffen wird und das bezahlen müssen und mit den Problemen fertig werden müssen. Da werden bedenkenlos ungeheure Schulden gemacht die einmal die Jungen tragen müssen.
Und jene die gerne in die Provinz auswandern möchten weil es in der Großstadt immer ungemütlicher wird haben nicht alle in der Lotterie gewonnen.

Dazu hat übrigens einer Euren grünen Politiker heute auch einige nette Worte gefunden:Der Vorsitzende der Grün-Bundesfraktion , Anton Hofreiter will die Errichtung von Einfamilienhäuser stark einschränken da diese zu viel Platz beanspruchen! Zinskasernen sind besser.
Die Zeiten wie in den 60 er Jahren sind vorbei wo man nach Herzenslust auswandern konnte.

Die WElt kann man nicht ausdehnen wie einen Strudelteig. Der Lebensplatz ist begrenzt.
Wo willst Du dann DEine Bio-ERdäpfel kaufen wenn der Acker einmal zubetoniert ist?
Der Lebensraum jedes Einzelnen wird in Zukunft auf ein Minimum beschränkt werden.

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Hallo Günter,

warum beschäftigst Du Dich nicht mit den österreichischen Politikern? Du lebst doch soweit ich das verstanden habe, in Ö?
 
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Hallo Freesie,

sie trägt insofern zum Thema bei, daß ich bei Günter vermisse, daß er zwar "Mißstände" aufzeigt, die wohl zum Thema gehören, nicht aber konkrete Lösungsvorschläge, die ja nicht nur aus Deutschland kommen sollten sondern auch aus allen betroffenen Ländern, wie z.B. China, das ja betroffen ist und mit der Ein-Kind-Politik versucht hat, etwas zu tun.
Durch die Formulierung "Eurer Rot-Grün-Gelb gestreifter Hosenanzug sagt ganz salopp" bringt Günter gezielt die dt. derzeitige Regierung ins Gepräch und läßt andere Regierungen außer Acht. Wenn schon politische Andeutungen, dann doch bitte nicht nur auf dt. Verhältnisse. Die Formulierung vom Hosenanzug stammt ja ursprünglich von Urban Priol, und ich finde die weiter alles andere als gut ...

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

Warum?!, Unsere Östereichischen Politiker sind um kein Haar besser, entweder zu Dumm , unfähig um zu kapieren oder sie sind Korrupt und machtgierig um sich zu bereichern. Die Deutschen Kollegen sind insofern gefährlicher da Deutschland eine Machtposition in Europa hat und ihr Tun sich auf alle Nachbarstaaten auswirkt. In der Politik geschieht nichts zufällig, da wird wie bei einem Schachspiel jeder Zug genau überlegt. Das Volk ist wie eine Schafherde leicht zu dirigieren,
Da hat auch die Kirche seit 2 000Jahren dazu beigetragen. Mit Drohungen von Teufel und Hölle gingen sie Hand in Hand mit den Herrschenden vor um ihre Eigenen Interessen wahrzunehmen.

Die Schweizer wissen das schon seit Willhelm Tell, und schauen das bei Volksabstimmungen das Volk die Entscheidungen mitträgt.Wer in einer DEmokratie schläf wacht in einer Diktatur auf!

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Hallo Günter,

das "warum" war nicht meine Frage sondern die von Freesie (in #87).

Grüsse,
Oregano
 
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Kate

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Dazu hat übrigens einer Euren grünen Politiker heute auch einige nette Worte gefunden:Der Vorsitzende der Grün-Bundesfraktion , Anton Hofreiter will die Errichtung von Einfamilienhäuser stark einschränken da diese zu viel Platz beanspruchen! Zinskasernen sind besser.
Da ich zufällig heute früh beim Frühstück in Zeit-Online (kostenlose Version) geblättert habe (Hervorhebung von mir):
Grüne wollen Einfamilienhäuser nicht pauschal verbieten

Die Grünen wiesen (...) Vorwürfe zurück, sie wollten den Neubau von Einfamilienhäusern pauschal verbieten. "Die Behauptungen sind falsch", sagte ein Fraktionssprecher am Sonntag. "Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen wichtig – dazu gehört auch das Einfamilienhaus. Das wird es auch in Zukunft geben – so wie Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser, Mietshäuser." Was aber wo gebaut werde, entschieden die Kommunen vor Ort. Dabei werde etwa auch berücksichtigt, wie viel Fläche da sei und wie viel Leerstand es gebe.

Fraktionschef Anton Hofreiter sei im Spiegel-Interview überspitzt wiedergegeben worden, schrieb der Sprecher zudem auf Twitter. Hofreiter war in dem Interview nach einem Beschluss eines Hamburger Bezirksamts gefragt worden, das keine Einfamilienhäuser in die Bebauungspläne aufgenommen habe. Er begründete diese Entscheidung mit der "dramatischen Wohnungsnot" in der Gegend. Der Bezirk habe entschieden, Wohnraum für viele statt für wenige zu schaffen. Zugleich stellte Hofreiter klar: "Natürlich wollen die Grünen nicht die eigenen vier Wände verbieten."

Ich finde es wichtig, zumindest zu versuchen, Aussagen korrekt und differenziert wiederzugeben. Polemik hilft aus meiner Sicht selten. Vorausgesetzt, die von der Zeit angeführten Aussagen sind korrekt, erscheinen mir diese Ansichten spontan vernünftig.

Gruß
Kate
 
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Hallo Kate,

Das ist die zwei Schritte nach vor- ein Schritt zurück- Politik.
Und wenn ich schreibe das Hofreiter sagte: Die Bebauung durch Einfamilienhäuser sind stark einzuschränken sagt doch alles. Hier werden wieder einmal SYmptome behandelt statt Ursachen ins Auge zu fassen. Die Blauäugigen werde erst dann aufwachen wenn Wohnungen mit 12 m2 - so wie in Japan angeboten werden und Menschen in Käfigen schlafen müssen wie in China. Wers nicht glaubt sollte sich in der Welt umschauen wie die Entwicklung stattfindet.

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Der Lebensraum jedes Einzelnen wird in Zukunft auf ein Minimum beschränkt werden.
Dazu müßte man vielleicht auch berücksichtigen, daß der Lebensraum jedes Einzelnen in D sich in den letzten 70 Jahren mehr als verdoppelt hat. Und die Prognosen sagen, daß er weiter steigen wird.

Im Jahr 2019 betrug die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland 47 Quadratmeter. 1950 lag sie noch bei ca. 20 Quadratmetern.
 

Kate

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Die Bebauung durch Einfamilienhäuser sind stark einzuschränken sagt doch alles.
Es gibt jedenfalls aus meiner Sicht nicht die o.g. Aussagen verschiedener Grüner Politiker wieder. Wenn das Deine Zusammenfassung davon ist, finde ich sie stark entstellend.

Mehr habe ich nicht gesagt. Z.B. nicht, dass diese Maßnahmen ausreichen und langfristige Konzepte ersetzen. Soweit ich das hier in der Stadt sehe, wird inzwischen auf "Verdichtung" gesetzt, indem z.B. Baulücken geschlossen und sehr kompakt gebaut wird. Das könnte ein weiterer Baustein sein. Meckern ist immer leichter, als konstruktiv sein ;)

Gruß
Kate
 
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Ergänzend:
...
Die hitzigsten Debatten sind die, die ganz ohne Wirklichkeitsbezug auskommen. Wenn manche Liberale, Konservative, AfDler und die Bild-Zeitung den Grünen vorwerfen, Einfamilienhäuser verbieten und deren Besitzer enteignen zu wollen, hat das mit der Realität nichts zu tun – und viele der angeblich erbosten Protagonisten wissen das natürlich. Aber es ist einfach zu verlockend, den Grünen wieder mal das Label „Verbotspartei“ anzuheften.

Nun könnte man darauf vertrauen, dass die deutsche Mittelschicht klug genug ist zu wissen, dass Anton Hofreiter ihr nicht das geliebte Häuschen per Zwangsverordnung wegnehmen will. Und, ja, selbstverständlich ist es sinnvoll, in einer Großstadt wie Hamburg angesichts explodierender Mieten und knapper Flächen auf Geschosswohnungsbau zu setzen statt auf Einfamilienhäuser, wie es SPD und Grüne vor Ort tun. Wer daraus ableitet, die Grünen wünschten sich DDR-Plattenbauten mit rationierter Quadratmeterzahl für alle, wie es mancher FDPler herbeifantasiert, entlarvt sich selbst.

Aber leider produziert diese postfaktische Form der öffentlichen Auseinandersetzung Kollateralschäden für die Demokratie, die ernst zu nehmen sind. Statt über Flächenfraß, Artensterben und Zersiedelung zu sprechen, diskutiert halb Twitter über ein Verbot, das keiner gefordert hat. Diesen Luxus kann sich das Land eigentlich nicht mehr leisten, und vor einem solchen Wahlkampf kann einem Angst und Bange werden. Nebenbei wird so für eine intellektuelle Flurbegradigung gesorgt, die es in sich hat.
...

Grüsse,
Oregano
 
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@ Malvegil,

Einen Vergleich mit 1950 anzustellen ist ein starkes Stück. Als wesentlich später geborene hast Du anscheinend wirklich keine Ahnung was durch die Allierten ausgebombten Städte ubrig geblieben ist und viele Menschen in Kellern und kleinsten Gartenlauben hausen mußten. Du Glückliche! Fast alle wanderten wie Gerippe durch die Strassen und waren froh überhaupt mit dem Leben davon gekommen zu sein. Ein altes Fahrrad war ein Luxusgegenstand und die Bekleidung waren umgeschneiderte Uniformstücke. Erkundige Dich über die damaligen ausgebrannten Hausruinen und Schutthaufen Deiner Wohnstadt. Hundertausende Flüchtlige aus den Ostländern überfluteten die westlichen Städte und suchten Unterschlupf. Lerne Geschichte, vieleicht erweitert sich das Wissen.

@ Hallo Oregano,

Es ist vollkommen egal welche Coulör die Pateien haben, Haupsache der Sppentopf ist voll und man hält ihn fest

mit freundlichen GRüßen- Günter 40
 
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das ist immer sehr wichtig.

und damit könnte man den wohnungmangel in deutschen großstädten sogar rel. einfach lösen und mit etwas mehr aufwand und engagement auch in anderen ländern.

z.b. werden hier seit etlichen jahren extrem viele büroräume gebaut, die dann leer stehen, weil sie steuerlich als verluste gelten...............
mit einer kl. gesetzesänderung hätte man sofort wieder reichlich wohnraum.........

und es gab schon vor einigen jahren berichte über die ganz einfachen und bezahlbaren möglichkeiten, schon vorhandene miethäuser aufzustocken.
und auch über begrünung von dachflächen usw. um das stadtklima zu verbessern.

und es gab schon etliche sehr interessante berichte im tv über viele möglichkeiten, mehr wohnraum zu schaffen.

z.b. auch durch schwimmende häuser und sogar ganze stadtteile auf dem wasser.
und wasser gibt es auf diesem planeten mehr als genug. :)

was allerdings auch gut wäre: wenn man von hier aus anderen ländern helfen will, sollte es auch von leuten organisiert werden, die nicht meinen, man könnte es einfach so machen wie hier.

z.b. wurden in afrika in trockenen gegenden elekr. wasserpumpen in kl. abgelegenen dörfern gebaut.
zum einen gab es das problem, daß die nicht repariert werden konnten, wenn sie kaputt waren.

aber vor allem wurde damit sehr viel mehr wasser verbraucht (teils auch einfach verplempert) als vorher.
aber es regnete natürlich nicht mehr und so sank der grundwasserspiegel schnell ab und es gab garkein wasser mehr..........
und die bewohner der dörfer konnten sich dann aussuchen, ob sie in den slums der dortigen großtädte landen oder lieber in das land auswandern, in dem es die tollen wasserpumpen und genug wasser gibt...........

irgendwo gab es auch in einer wüste mal ein projekt, bei dem man die wüste begrünt hat und in den dort vorhandenen felshöhlen mit ganz einfachen mitteln wohnraum geschaffen hat, in dem einige leute gut und sehr gern wohnen.

aber leider wird sowas nicht mehr gemacht, weil es halt nur geld kostet, aber keine großen gewinne bringt..........

oder es wird nicht richtig gemacht und verläuft dann nach kurzer zeit im sande (im dem fall wörtlich zu nehmen).

wie auch beim ackerbau, wo in heißen ländern die felder durch versprühen von wasser bewässert werden, was völlig blödsinnig ist, weil das extrem schnell verdunstet.

wer sích auch nur ein bißchen mit nachhaltigem bio-anbau beschäftigt hat, weiß, daß es unsinn ist und man z.b. besser durchlöcherte schläuche so verlegt, daß sie vor der sonne geschützt sind und das wasser direkt in die unteren erdschichten sickert usw. usw.


lg
sunny
 
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SErvus Wildaster,

DA gibts kein Setzen-5, Es geht um das Verstehen von weitsichtigen Überlegungen wie unsere ZUkunft bestmöglichst geleitet und geformt werden kann. Nur das abnicken von Meinungen , Verordnungen und hintergründig beschlossenen Gesetzen kann nicht das Optimale für uns und unserer Welt sein. Die Meinung dass unsere Politiker mit Weisheit gesegnet sind und nur unser Bestes wollen führt zu gravierenden Mißständen die entweder schwer oder nicht mehr reparabel sind. WEr Macht einmal genossen will diese nicht mehr hergeben und führt zu GRößenwahn. Das sieht man rund um unseren Globus.

@ Sunnylight,
Du meinst also WAsser gibst auf der Erde genug, dann frage ich mich warum 1/3 der Weltbevölkerung kein sauberes TRinkwasser mehr hat! Zu DEinen besagten Brunnen folgendes: Je tiefer ein Brunnen gebohrt od . gegraben wird um so weiter sinkt der Grundwasserspiegel- solage bis nichts mehr herauskommt.
Dachbegrünung ist ein schöner Lebenstraum, in der Praxis nicht durchführbar. Ja, man kann- dazu müßte das Dach entfernt werden, eine Wasserundurchlässige Betondecke eingezogen werden und mit einer Schicht Erde gefüllt werden. Darauf ist es möglich einige trockenresistente Gräse zu pflanzen die aber im Sommer gegossen werden müssen. Auf 1 m2 ein 10 lt Kübel Wasser. WAs das Geld kostet von dem hat ein Laie keine Ahnung. Das ist reine Augenauswischerei.


mit freundlichen Grüßen Günter 40
 
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Wuhu,
ach, daran
... z.b. werden hier seit etlichen jahren extrem viele büroräume gebaut, die dann leer stehen, weil sie steuerlich als verluste gelten...............
mit einer kl. gesetzesänderung hätte man sofort wieder reichlich wohnraum...
wird doch eh schon "gearbeitet", es braucht alsbald gar keine "Gesetze" mehr ;)

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05.02.2021 Verbände fordern Umbau von Büros zu Wohnungen
Perspektiven durch Arbeit im Homeoffice

Im Homeoffice arbeiten derzeit viele Arbeitnehmer. Nun fordert das Verbändebündnis "Soziales Wohnen" gar eine gezielte Umwandlung von Büros zu Wohnungen, um somit bereits mittelfristig ein größeres Potential ausschöpfen zu können...

haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/corona-homeoffice-co-wohnqualitaet-gewinnt-an-bedeutung_84324_521262.html
Homeoffice und das Potenzial von "Ex-Büro-Wohnungen"
05.02.2021 Corona-Sondereffekt oder langfristiger Trend?
Das Homeoffice wird derzeit intensiv genutzt. Viele Büros stehen leer. Manche Wissenschaftler sehen das Potenzial von Tausenden von Wohnungen in diesen Räumen. Die meisten Firmen wollen aber trotz Corona-Krise gar keine Büros loswerden, zeigt eine Umfrage...

Die (kleinen) trotzigen Firmen wird man schon noch gefügig lehren (und die Arbeitnehmer sowieso), wie man auch noch Betriebsmittel a la Büros an die eigenen Angestellten outsourcen (aus dem Betrieb auslagern) kann, also so wie es bei Big-Player schon sehr lange möglich ist...
Am Ende doch eh nur wieder eine Win-Win-Situation für Politik & Wirtschaft...
Nur halt nicht unbedingt für jene, die kein "ordentliches (abgesehen vom nicht unbedingt vorhandenen Platz @"Mietskasern-Zelle" gäbs da ja auch noch sowas wie Ergonomie uäm)" Büro zuhause haben können... 🙄
 
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04.12.20
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Hallo Alibiorangerl,

Wenn man eine Titelseite umschlägt erfährt man dann doch einiges. ES ist nicht alles Gold was glänzt. Und was uns per PR- Firmen eingeflüstert und uns glaubhaft gemacht wird entpuppt sich als ein geschickter Winkelzug unserer herrschenden Klasse. Du trifft die Nägel auf den Kopf Alibiorangerl und hinterfragst auch so einiges. Wir erleben momentan eine grundlegende Weltveränderung von dem viele das noch nicht begriffen haben.

mit freundlichen GRüßen- Günter 40
 
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