Biodiversität

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Die Menschheit ist derzeit von einer Lungenkrankheit bedroht.

Auch die Lunge unseres Planeten ist bedroht. Wälder gehören zu den vielfältigsten, vielseitigsten und artenreichsten Lebensräumen dieses Planeten. Und sie beeinflussen das Klima, so wie das Klima sie beeinflusst. Sie alle sind an bestimmte Klimazonen und ökologische Bedingungen angepasst, wie etwa Temperatur, Bodenbeschaffenheit, Niederschlagsmengen oder Topografie.

Wälder sind Lebensräume, die Tiere und Menschen mit Nahrung und Futter versorgen, als Naturapotheke dienen, Schutz vor Überschwemmungen, Lawinen oder Stürmen bieten, Bodenerosion verhindern, zur Erholung beitragen, Sauerstoff produzieren und Wasser und Kohlenstoff speichern. Und sie sind wie die Ozeane "Klimamacher": Bereits Alexander von Humboldt beschrieb die Zusammenhänge zwischen Klima und Vegetationstypen und untersuchte, wie das Klima den Wald formte und wie andererseits der Wald das Klima beeinflusst.

Unsere Bio-Diversität liegt im Argen!

Innerhalb eines einzigen Tages werden auf der Erde über 50 000 Hektar Regenwald vernichtet, 13 Millionen Tonnen giftiger Chemikalien freigesetzt, es sterben mehr als 45 000 Menschen an Hunger.
Durch die zunehmende Luftverschutzung liegt die Todesursache bei über 12% aller Sterbefälle weltweit.

Durch menschliche Aktivität werden täglich 130 Pflanzen- und Tierarten ausgerottet. Doch Bäume wachsen langsam und sie sind immobil, das heißt, sie können ihre "Wurzeln nicht in die Äste nehmen" und sich einfach einen besseren Standort suchen – sie müssen sich veränderten Bedingungen anpassen, aber dafür brauchen sie Zeit. Und die ist angesichts der rasanten Klimaveränderungen zu kurz:
Die Fakten sind alarmierend: Energiereserven sind unser Erd-erbe. Sie entstanden in Jahrmillionen aus dem Zusammenspiel von Sonne und Pflanzen. Jetzt ist das Ende der globalen Energiereserven in Sicht. Schon sind die letzten Tage des alten Sonnenlichts in Sicht. In weniger als einer Lebensspanne wird der Mensch die fossilen Energieträger, die einst die mit dem Sonnenlicht auf die Erde strömende Energie gespeichert hatten, aufgebraucht haben. Die Erde wird dann noch Energie und Nahrungsmittel für höchstens eine Milliarde Menschen bieten. Die Vorstellung, alternative Energieträger könnten die fossilen Energievorräte ersetzen, ist eine Illusion: Auch um Solarzellen, Windanlagen und Turbinen zu bauen, braucht man Erdöl. Elektroautos als Ausweg zu suchen ist ein-fältig und Dumm, denn um Energie zu gewinnen muß man Energie verbrauchen.

Wenige Tage der Aktivitäten-einschränkung der Menschheit führte zu bemerkenswerter Luftverbesserung. Der Auto und Luftverkehr ist abrupt zurückgegangen. Das tut unseren Lungen gut. Vielleicht kommen jetzt so einige zur Vernunft denn wir bezahlen unsere Überheblichkeit mit Toten.

Doch es ist Hoffnung in Sicht: sobald der Mensch verschwindet, wächst der Wald in rund 300 Jahren nach.

Als der erste Baum gefällt wurde begann die Kultur, wird der letzte Baum gefällt endet sie.

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Greenpeace schreibt zur Biodiversität:

...
Grüsse,
Oregano
 
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hallo Gleerndil

Deine Häme ist bezeichnend und kannst sie gerne für Dich behalten.

Der Mensch hat sich in seiner Gier zum schädlichsten Individuum aller Geschöpfe entwickelt.
unsere Enkel werden uns einst verfluchen wie wir ihnen diese Welt überlassen WERDEN.

Tag für Tag sterben Pflanzen- und Tierarten aus von deren Existenz wir mitunter gerade erst wissen. Die biologische Vielfalt unserer Welt nimmt rapide ab, weil eine Spezies sich über Jahrhunderte nahezu ungebremst vermehrt hat- der Mensch. Besonders im letzten Jahrhundert haben wir die Zerstörung unserer natürlichen Umwelt vorangetrieben, durch hemmungslose Ausbeutung nicht erneuerbarer Ressourcen für eine Explosionsartige wachsende Weltbevölkerung , durch Vernichtung ganzer Ökosysteme. Die Natur liegt im sterben, das natürliche Gleichgewicht zerbröselt unter unseren eiligen Füßen. Wir waren zu sehr mit uns selbst beschäftigt, um die langfristigen Folgen unseres Tuns vorherzusehen. Wir sind einem ökologischem Engpaß konfrontiert den wir selber herbeigeführt haben. Ein Wettlauf hat begonnen: zwischen den technischen und wissenschaftlichen Kräften, die die lebende Umwelt vernichten, und jenen, die zu ihrer Rettung mobilisiert werden können. Wir beschleunigen die Vernichtung unserer Biosphäre mit der Ausrottung Tausender Arten, die schon seit Jahrmillionen die Erde bevölkert hatten und verändern und belasten damit unweigerlich das Fundament das uns das Leben auf diesem Planeten ermöglicht. Die Weltbevölkerung nimmt täglich um über 230 000 Menschen zu, das sind 1,6 Millionen pro Woche, wohlgemerkt exponentiell. Diese setzt sich in astronomische Höhen fort wenn nicht der Trend angehalten und wenn nicht die Wachstumsrate gestoppt wird. In wenigen Jahren wird China von Indien als bevölkerungs-expandierter Staat mit 2 Milliarden Menschen abgelöst . Der Große Gelbe Fluss in China trocknet seit 1980 regelmäßig bis 2/3 des Jahres aus. Sein Wasser – vergiftet durch Chrom, Cadmium, und anderen Giftstoffen, die aus Papierfabriken und Chemieanlagen stammen ist ungenießbar und taugt nicht einmal zur Bewässerung. . An ihm liegen die größten Landwirtschaftlichen Anbaugebiete. Auch wir erhalten von dort viele Produkte geliefert. Krankheiten infolge bakterieller und Virus- Verseuchung oder toxischer Belastung sind stark im zunehmen. Aus Afrika wälzt sich ein endloser Strom von Wirtschaftsflüchtlinge Richtung Europa ,Sie haben ihr Land ausgeraubt, vergiftet und vergewaltigt. Jetzt ziehen sie wie ein Heuschreckenschwarm weiter um ihr Unwesen hier fortzusetzen.

Wir sehen soeben eine Entwicklung die uns vor Augen führt was passiert wenn sich eine Spezies explosionsartig vermehrt: der Corona-Virus. Wir haben selbst mit unserem Tun dazu beigetragen und diesem Erreger damit die Möglichkeit gegeben sich so rasant zu vermehren. Wir haben unsere Umwelt, ob Land Wasser und Luft so verschmutzt, das er sich da sehr wohl fühlt und prächtig entwickelt. Und die zunehmende Dichte unserer Population trägt ihres dazu bei im Laufschritt von einem Menschen auf den anderen zu springen. Wer meint diese Entwicklung wäre einmalig, verschließt seine Augen vor der Wahrheit. Es ist sehr fraglich ob wir diese Entwicklung stoppen können. Wir entwickeln uns wie eine Bakterienkultur, solange Nahrung vorhanden ist vermehren wir uns unkontrolliert um dann beim Fehlen dieser plötzlich zu kollabieren.

Die Grenzen der Biosphäre stehen unumstößlich fest. Die Situation in der wir uns befinden ist real. Jeder der nicht gerade in blindem Fortschrittsglauben befangen ist , muß erkennen dass die Belastbarkeit der Erde ausgeschöpft ist. Wer die Zeichen sieht und nicht handelt hat nichts erkannt!

Siehe Human-Population Jahr 1 bis 2000 :
mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Stimmt, Günter, es ist ein Graus, was der Mensch mit seiner Erde macht und gemacht hat.

Wer die Zeichen sieht und nicht handelt hat nichts erkannt!

Was konkret schlägst Du für den einzelnen Menschen vor, um diese fatale Entwicklung zu stoppen?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

Jeder Einzelne kann dazu etwas beitragen. Gerade wir Älteren sind noch wesentlich genügsamer und sparsamer als die Jüngeren Generationen, wir sind noch in einer Zeit aufgewachsen wo Sparsamkeit eine Notwendigkeit war um überleben zu können. Das ist vielen abhanden gekommen. ES gäbe unzählige Beispiele wo wir uns im Konsum zurückhalten könnten und so den täglichen Abfall vermindern könnten.
Uns wird täglich eine Karotte vor die Nase gehängt und wie der Esel und rennen dieser nach. Wir suchen begierig das Goldene Kalb zu finden und vergessen dabei unser Lebensziel .
Solange der breiten Bevölkerung das Problem nicht bewußt ist wird sich in ZUkunft nicht viel ändern. Viele denen nicht bewusst ist das wir schon an der Kante des Felsens stehen leben in den Tag hinein und glauben das geht immer so weiter. Verächtlich sprechen wir über Schweine, selbst sind wir nicht anders. Wir verschmutzen und zerstören diese schöne WElt in der wir leben und uns das Leben überhaupt ermöglicht.
Der Übervölkerungsexplosion Einhalt gebieten ist das Gebot der Stunde

Wir sind wie der Frosch der in einem Topf mit Wasser am Herd sitzt- wenn er erst bemerkt das das
Wasser zu heiß ist ist er schon gekocht.

Dazu einige Zeilen zum Nachdenken

Es ist alles nur geliehen hier auf dieser schönen Welt !

Es ist alles nur geliehen aller Reichtum alles Geld.

Es ist alles nur geliehen jede Stunde voller Glück.

mußt du eines Tages gehen, läßt du alles hier zurück.

Man sieht tausend schöne Dinge und man wünscht sich dies und das.

Nur was gut ist und was teuer macht den Menschen heute Spaß.

Jeder will noch mehr besitzen zahlt er auch sehr viel dafür

keinem kann es etwas nützen es bleibt alles einmal hier.

Jeder hat nur das Bestreben etwas Besseres zu sein

schafft und rafft das ganze Leben, doch was bringt es ihm schon ein ?

Alle Güter dieser Erde die das Schicksal dir verehrt

sind dir nur auf Zeit gegeben und auf Dauer gar nichts wert.

Darum lebt doch euer Leben, freut euch auf den nächsten Tag

wer weiß schon auf diesem Globus was der Morgen bringen mag.

Freut euch an den kleinen Dingen nicht nur an Besitz und Geld

Es ist alles nur geliehen hier auf dieser schönen Welt

es ist alles nur geliehen hier auf dieser schönen Welt.

- Heinz Schenk -
mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Hallo Günter,

ok: Jeder Einzelne kann innerhalb seiner Möglichkeiten etwas tun. Ich denke weiter, daß auch viele junge Menschen durchaus das Ihre dazu beitragen.
Die großen Dreckschleudern sind aber nicht nur als Gesamtheit die "privaten" Menschen. Es ist vielmehr die Industrie, die Tonnen von Unrat u.a. in die Luft pusten und natürlich auch "Unrat" herstellen.

Da ist der Beitrag des Individuums kaum vergleichbar. Natürlich ist es trotzdem wichtig, daß jeder Einzelne sich bewußt ist, was er tun kann.


Grüsse,
Oregano
 
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Deine Häme ist bezeichnend und kannst sie gerne für Dich behalten.
Günter, wie nennst du denn das, was du in dem Beitrag vorher als "Hoffnung" bezeichnest?
Doch es ist Hoffnung in Sicht: sobald der Mensch verschwindet, wächst der Wald in rund 300 Jahren nach.
Ich wollte dir zeigen, dass du eine extrem pessimistische Sicht mal eben in den Raum stellst, denn was heißt "verschwinden"?
Der Mensch, wie du sagst, das sind 7.000.000.000 Menschen, Familien, Kinder, Frauen und Männer.
Ist das auch Häme, sich vorzustellen, dass die einfach "verschwinden", alle weg sind, tot sind?
Und dazu habe ich das einfach mal auf dich selber, auf deine Familie(?) vielleicht projiziert, ob du selber bereit wärest zu "verschwinden" und schlechtestenfalls alle Nachkommen gleich mitzunehmen.
Man muss sich ja mal klar machen, was die eigenen Gedanken bedeuten und was daraus folgt.
 

Kate

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Hallo zusammen
Es ist vielmehr die Industrie, die Tonnen von Unrat u.a. in die Luft pusten und natürlich auch "Unrat" herstellen.

Da ist der Beitrag des Individuums kaum vergleichbar. Natürlich ist es trotzdem wichtig, daß jeder Einzelne sich bewußt ist, was er tun kann.
Z.B. sich bewusst werden, dass er/sie diesen "Unrat" kaufen oder nicht kaufen kann und damit der Macht, die er/sie als Verbraucher durch sein/ihr Konsumverhalten hat.

Der Mensch, wie du sagst, das sind 7.000.000.000 Menschen, Familien, Kinder, Frauen und Männer.
Ist das auch Häme, sich vorzustellen, dass die einfach "verschwinden", alle weg sind, tot sind?
Na, Gerd, ich glaube, das war anders gemeint. Im Sinne eines natürlichen, langsamen Aussterbens der Gattung Mensch, wie es ja schon einigen Gattungen vorher passierte. Und so ein Satz
Möchtest du vorbildlich voran gehen?
... ist kein guter Stil, den wir hier lesen möchten.

Gruß
Kate
 
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Es ist vielmehr die Industrie, die Tonnen von Unrat u.a. in die Luft pusten und natürlich auch "Unrat" herstellen.

die industrie produziert das, was auch gekauft wird.

und wenn niemand mehr den ganzen dreck kaufen würde, hätte auch keiner mehr ein interesse daran, es zu produzieren.

die im artikel genannte bodenzerstörung entsteht z.b. vor allem auch durch die "normale" landwirtschaft.
ich hatte ja schon mehrfach darauf hingewiesen, daß es dadurch in amerika usw. schon riesige flächen gibt, auf denen wegen der ganzen chem. spritzmittel usw. garnichts mehr wächst, noch nicht mal mehr unkraut, während es früher fruchtbare böden waren, auf denen getreide usw. gewachsen ist.

die abholzung der regenwälder (eine absolute katastrophe, weil sie nicht einfach nachwachsen können und sie u.a. auch die sauerstoffproduzenten für die welt sind) würde aufhören, wenn niemand mehr den dreck kaufen würde, der da auf den abgeholzten flächen produziert wird. usw. usw. usw.

wenn alle statt unnützer klamotten, schuhen, immer wieder neuen autos, möbeln und handys usw. usw. nur das kaufen würde, was wirklich nötig ist, könnte sich auch jeder bio-nahrungsmittel leisten (die meisten aber sowieso), für deren anbau die umwelt nicht so zerstört wird wie für den ganzen supermarktdreck.

kohlekraftwerke sind eh überflüssig, weil wir schon längst mehr alternativen strom produzieren als verbraucht wird und ihn zum schleuderpreis ans ausland verkaufen.
dabei gibt es mittlerweile genug möglichkeiten ihn zu speichern und dadurch hier zu verbrauchen.

es gibt ein paar positive ausnahmen, die aber leider nicht nachgeahmt werden, weil die meisten immer nur meinen, für sowas wären sie nicht verantwortlich.

in einigen orten sind so viele solarzellen auf den dächern und werden so viele andere umweltfreundliche energieproduzenten genutzt, daß sie überhaupt keinen anderen strom usw. mehr brauchen.

das ging auch nur, weil sich da jeder einzelne seiner verantwortung bewußt war und alle mitgemacht haben.
usw. usw. usw.


lg
sunny
 
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Wuhu,
das
die industrie produziert das, was auch gekauft wird.

und wenn niemand mehr den ganzen dreck kaufen würde, hätte auch keiner mehr ein interesse daran, es zu produzieren...
wird "dem Konsumenten" gern eingeredet, damit sich "die Industrie" von deren Schuld an dem Schlamassel rausreden kann...

Genauso wird dem Konsumenten auch von dieser Industrie & Kollegen übrigens eingeredet, was er nicht alles an "diesem Dreck" brauchen würde, um vermeintlich selbst besser und/oder glücklicher Leben zu können - so wird leider ein Paar Schuhe draus...

"Stell Dir vor es ist Krieg, aber keiner geht hin" kennen sicherlich viele - kann man auch abwandeln in "Stell Dir vor es gibt Dreck im Angebot, aber keiner kauft ihn"... irgendwann gibts das halt nicht mehr ;)
 

Kate

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Genauso wird dem Konsumenten auch von dieser Industrie & Kollegen übrigens eingeredet, was er nicht alles an "diesem Dreck" brauchen würde, um vermeintlich selbst besser und/oder glücklicher Leben zu können -
Dem ist mensch aber auch nicht hilflos ausgeliefert, sondern kann sich dagegen auch in Resistenz üben... 👠 👗 💄

Gruß
Kate
 
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wird "dem Konsumenten" gern eingeredet, damit sich "die Industrie" von deren Schuld an dem Schlamassel rausreden kann.


?????

warum sollte die industrie noch etwas produzieren, wenn es niemand mehr kauft ???

die produzieren doch auch viele andere sachen nicht mehr, die es früher gab, weil sie halt niemand mehr kauft.

es liegt also zum großen teil an jedem einzelnen.

die industrie produziert das, was gekauft wird.

z.b. gibt es ja jetzt auch mehr bio-produkte zu kaufen als vor 20 und mehr jahren, weil mehr leute es kaufen.

und mehr solarmodule für`s dach usw. usw.


lg
sunny
 
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Wuhu Kate,
... sondern kann sich dagegen auch in Resistenz üben... 👠 👗 💄
natürlich geht das - ich sehe leider bei den meisten Menschen nicht diesen quasi Funken im Gehirn, der die benötigten (Belohnungs-) Areale dazu anregt, keinen "solchen Dreck" mehr zu konsumieren (bzw vorher eben zu kaufen); Nicht mal die dzt Einschränkungen hielten die Masse von diesem Konsum ab (das wär für mich jedenfalls ein Pro Einschränkungen gewesen)...
 
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09.09.08
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Wuhu sunny,
warum sollte die industrie noch etwas produzieren, wenn es niemand mehr kauft ???

die produzieren doch auch viele andere sachen nicht mehr, die es früher gab, weil sie halt niemand mehr kauft...
ja, es gibt noch immer Produkte, die nicht nur sinnvoll sind, sondern auch notwendig für ein "zivilisiertes" Leben sind, leider gibt es aber auch da immer auch Bereiche, die zwar etwas sinnvoll/nötiges produzieren, aber dann leider minderwertig oder gar "programmiert" um vorschnell im Müll zu landen.

Vieles aber, was der Mensch zum Leben nicht braucht - und das ist wohl die überwiegende Mehrheit an Produkten - muss ihm von der Industrie & Kollegen als "Bedarf" eingeredet werden, recherchiere bitte dazu "Werbung" bzw "PR Public Relations" etc pp ;)

es liegt also zum großen teil an jedem einzelnen.
Auch, aber nicht nur - alles nur auf den einzelnen Konsumenten zu schieben ist genauso fatal wie der Industrie & Kollegen blind zu vertrauen, vgl ua dazu was Kate und ich grade zuvor schrieben...
 
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Wuhu,
ja, es ist eben auch hier so in etwa wie ein zweischneidiges Schwert; Wenn man die Mechanismen von "Werbung" und "PR" kennt, dann könnte so ein Funken ja mal entstehen, in den vielen "Individuen"...

Ich kenne einige Menschen bzw geht es mir auch selbst so, dass es zu einer bestimmten Zeit dieses oder jenes Produkt gab, es tat was es sollte und war oft (noch) von guter Qualität;
Leider verschwanden dann diese qualitativ besseren Produkte jedoch und es gab dann nur noch "billigeren Ramsch", der aber eben gar nicht so billig ist, weil man diesen dann öfter kaufen "muss", weil eben zB schneller kaputt oder verbraucht etc pp;

Der Masse von Individuen wurde leider - auch hier wieder die Stichworte Werbung und PR - quasi eingeimpft, dass man einfach etwas Neues kauft, wenn etwas kaputt ging - was man oft noch reapieren hätte können;

Oder "aus der Mode kommt", ein noch schlimmerer Kniff dieser Industrie & Kollegen, weil man das Produkt eigentlich noch sinnvoll verwenden könnte, es auch noch gar nicht kaputt oder verbraucht ist, man es aber "nicht mehr mag", weil es ja was "Neues (Schöneres, vermeintlich Besseres ...)" gibt.;

Konsumenten sind überwiegend Opfer dieser Industrie & Kollegen, so aufgeklärte Leute wie zB hier im Forum gibts ja leider nicht 1:1 außerhalb des Forums - deshalb sehe ich die Schuld überwiegend bei der dieses Konsumverhalten auslösenden Seite und nicht so sehr beim einzelnen Konsumenten...
 
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An Gleerndil,

Auch der Mensch wird eines Tages von diesem Planeten verschwinden, ob diese Spezies das will oder nicht ist nebensächlich. ER selbst ist emsig dabei dies täglich tausende Male zu tun. Alles was ihm in Wege steht und seinen Interessen widerspricht wird ausgerottet. DA hat er nicht einmal vor seiner eigenen Art Skrupel. WEr das nicht sehen will oder leugnet hat nicht verstanden.

DEr Mensch hat sich selbst an die Spitze alles Lebenden gestellt- wer gab ihm das REcht dazu.
DEr Homo sapiens hat sich seit 1950 fast verdreifacht, das muß man erst zur Kenntnis nehmen. DAs sind läppiche 60 Jahre in der Geschichteunseres Planeten.
Deine angeführten / Milliarden sind weit überholt, Du bist mit Deinem Wissen etwas hinterher.

Wir benehmen uns wie eine Bakterienkultur- sie vermehrt sich solange bis ihr die Nahrung ausgeht- dann verschwindet sie schlagartig.!

" ES ist für manche leichter mit einer Lüge zu leben wie der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

ES ist die Hoffnung der Erde!

An Moderator- Danke-wusste nicht von wem das stammt.

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Konsumenten sind überwiegend Opfer dieser Industrie

nein, es liegt an jedem einzelnen.

niemand wird dazu gezwungen und heutzutage gibt es mehr als genug infomöglichkeiten.

und bei der flut an infos kann auch niemand mehr sagen, er hätte nicht gewußt, was alles schädlich ist, irgendwo bekommen es auch die mit, die nur blöde rtl-sendungen o.ä. schauen und nur irgendwelche ballerspiele am pc machen statt mal zu googeln. usw. usw. usw.


lg
sunny
 
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Also zurück zur Steinzeit - ganz grob gesagt? Keine Heizung mehr, keine warme Nahrung, kein Soja als Alternative zu Fleisch usw.usw.

@Günter: mag sein, daß die Menschen nicht mehr auf ihrem Planeten Erde leben können und verschwinden.
Trotzdem wehre ich mich gegen die Formulierung "der Mensch -- ER selbst --DEr Mensch -- DEr Homosapiens --- .
Es ist ein Teil der Menschheit und so wie bei Dir geschrieben bzw. formuliert der Teil, der am eigenen Untergang arbeitet. Selbst wenn der andere, "gute" Teil unterliegt, gibt es ihn dennoch..
Ich mag einfach Verallgemeinerungen nicht und schon gar nicht, wenn ein Kassandra-Günter ständig vom Unheil spricht und sich so - so sehe ich das - auf die Seite der "Weisen und "Guten" stellt und den "bösen" Teil anklagt.

Grüsse,
Oregano
 
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