arznei-telegramm: "Kryptopyrrolurie - was ist davon zu halten?"

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arznei-telegramm: "Kryptopyrrolurie - was ist davon zu halten?"

KRYPTOPYRROLURIE - WAS IST DAVON ZU HALTEN?

Das arznei-telegramm 10/12 befaßt sich mit dem Thema "Kryptopyrrolurie - Was ist davon zu halten?" und kommt zu dem Schluß:

Eine auf die erhöhte Ausscheidung von Pyrrolen im Urin aufbauende Diagnose oder gar Therapie entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Grüsse,
Oregano
 
arznei-telegramm: "Kryptopyrrolurie - was ist davon zu halten

Hallo Oregano,

unsere Schulmediziner sind halt so.

Schulmedizinisch war meine Reaktion auf Jodsalz auch nicht erklärbar. Die Lehrmeinung ist, dass Hashimotokranke die durch die Zwangsjodierung in den Nahrungsmitteln enthaltenen Jodmenge ohne Probleme vertragen.

Mein Körper hält sich nicht an diese Lehrmeinung.
Genauso hält sich mien Körper nicht an die Lehrmeinung über KPU.

Liebe Grüße
Immi
 
arznei-telegramm: "Kryptopyrrolurie - was ist davon zu halten

ich finde diese ganzen geschichten mysteriös .einen test machte ich und wusste irgendwie , gleich während der testung , da stimmt was nicht . das ergebnis war negativ ! kopf machte neuen test und siehe da positiv ! ja , was denn nun ?!
kopf untersuchte B6 -optimal Versorgung !
kopf untersuchte B6 in der zelle -mehr als optimal !
starker zinkmangel ist vorhanden ,trotz substitution .
alternativ hin und her .ganzheitlich ,ich lache darüber !
ich weiß von einer auspendelung in einer wohnung ! nach strahlung ,smog und sonstigem wurde gesucht ! man fand auch !
als ich davon hörte , sagte ich betreffenden person ,sie solle den router inspizieren ! er war auf W-lan-funktion gestellt und sendete munter vor sich hin !
das hatten die könner übersehen , katastrophal !

da laufen so viele idioten rum ,mit tollen webseiten ! sie schreiben das alles irgendwo ab !
meistens ist des doch so ,dass gleich am anfang eine liste von zu bestellenden dingen erstellt wird .
heute sanum ,morgen heck ,übermorgen tisso ! der andere arbeitet dann wieder völlig anders .

ich habe fehler gemacht und hätte am anfang gleich zu einem schulmediziner gehen sollen . nähmlich dr. kuklinski . das ist kein idiot ,kein betrüger ,sondern ein fachmann !
das ärgert mich !
kopf:mad:
 
arznei-telegramm: "Kryptopyrrolurie - was ist davon zu halten

Hallo immi,

Genauso hält sich mien Körper nicht an die Lehrmeinung über KPU.
An was hält sich Dein Körper bzw. was bewirkt Deine Behandlung der KPU?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,
ich habe noch Hashimoto und Fibvromyalgie.

Mir ging es aber mies und ich fand nicht die richtige Schilddrüsendosierung. Wenn es mir einigermaßen gut ging, die Werte für FT3 und FT4 bei 40 % des Wertebereichs lagen war der TSH zu niedrig und deutete auf Schilddrüsenüberfunktion hin. Wenn der TSH gerade noch in der Norm war kam ich nur auf 25-30 % des Wertebereichs, und ich fühlte mich in Unterfunktion.

Im Buch von Dr Kamsteg wird dieser Effekt erklärt. Bei vorliegender Stoffwechelanomalie, bei der zu viel Pyrrol gebildet wird (HPU/KPU) fällt der TSH wert niedriger aus als er bei gleicher Schilddrüsenhormonlage von Gesunden wäre.

Ich nehme jetzt seit 6 Monaten Kryptosan. Ich habe aber nur ein kleines Fenster in dem ich es nemen kann, frühestens 5 Std nach der SD Hormoneinnahme ( Calcium stört die Aufnahme des SD Hormons und führt zu Absinken des Denkvermögens und zu Schwäche) und spätestes um 16 Uhr, weil ich sonst durch Vitamin B6 nicht schlafen kann.

Wenn ich es mal vergessen habe, das passiert, wenn ich mein Glas für unterwegs nicht aufgefüllt habe, und am Arbeitsplatz feststelle dass ich statt der notwendigen 6 Kapseln nur noch 2 oder 3 habe, oder bei der Urlaubsreise, 8 Std unterwegs, Kryptosan war aus Versehen im Koffer, geht es mir am folgenden Tag sehr schlecht: massive Schwäche, kaum Kraft meiner normalen Tätigkeiten durchzustehen. Das bessert sich erst nach der erneuten Einnahme von Kryptosan. Für meinen Körper hat KPU also eine 'wissenschaftliche' Grundlage.

Kommende Woche ist wieder BA zur Ermittlung der Schilddrüsenwerte. Ich bin gespannt, ob durch das Kryptosan der TSH nun mien Befinden abbildet.
Bei der Dosierung 81 T4 und 5 T3 war er von 0,2 auf 2,2 hochgegangen.
Bei der jetzigen Dosis von 100 T4 und 5T3 müsste er nach meiner Erfahrung wieder supprimiert sein. Mal sehen, 2011 lag er bei 100 T4 und 10 T3 bei 0,06.
Liebe Grüße
Immi
 
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Hallo Günter :):wave:,

Grüsse,
Oregano
 
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ch habe fehler gemacht und hätte am anfang gleich zu einem schulmediziner gehen sollen . nähmlich dr. kuklinski . das ist kein idiot ,kein betrüger ,sondern ein fachmann !
das ärgert mich !
kopf

ich verstehe diese Logik nicht Schulmediziner heisst letzteendlich das jemand ein Medizinstudium abgeschlossen hat. Das Medizinstudium ist relativ wertlos wenn es um orthomolekulare Therapien geht das einzige was man darüber lernt ist das sie nicht wirken!

Die Schulmedizin ist Teil des Problems nicht der Lösung in diesem Fall.

Ein grosser Teil der KPU Leute hat diese Störung nicht geerbt sondern erworben als Folge von einer Schädigung oft von einer toxischen und einer die häufig von Ärzten oder anderen im Gesundheitswesen verursacht wurde.

Dr. K hat sein Wissen sicher nicht aus dem Medizinstudium bezogen sondern sich selbst weitergebildet. Wenn es schulmedizinisches Wissen wäre gäbe es dann an jeder Ecke einen Arzt der das machen könnte.

lg
 
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Ich denke in letzter Zeit auch wieder ab und zu über KPU/HPU nach und was ich davon halten sollte...Ich machte mal einen Test der sehr eindeutig positiv war.
Einerseits würde es sehr viele Symptome erklären, besonders wenn man eine immer wieder sehr variierende Symptomatik hat die sich schulmedizinisch nicht wirklich erklären lässt, andererseits wirkt es für mich aber auch eher wie ein Sammelbecken verschiedenster bisher undiagnostizierter Krankheitsbilder oder Gesundheitsbelastungen. Zu finden ist von ADHS, Arthrose über Hautprobleme bis zum Zinkmangel eigentlich alles.
Dann gibt es wieder Betroffenen die einen positiven und einen negativen Test hatten, welche die dann doch keinen B6 Mangel haben oder sogar einige die genügend Zink haben. Einige haben Schilddrüsenprobleme, andere wiederum nicht. Manche haben etwas zu viel Kupfer, andere sogar zu wenig.
Manchen helfen die KPU NEMs, anderen wiederum gar nicht.

Ich habe dazu meine eigene Theorie (sollte kein Wahrheitsanspruch sein) aber ist sowas wie eine Vermutung:

-Schwermetallbelastung, Umweltgifte und dadurch zustande kommende Mangelerscheinungen und Verschiebungen bei Vitaminen und Spurenelementen
-Genträgerschaft auf Speicherkrankheiten die sich bei manchen vl auch leichter äußern kann (MW bzw auch Hämochromatose)
-bei machen vl auch das Vorhandensein einer dieser Erkrankungen (MW oder Hämochromatose), vor allem die mit Kupferungleichgewicht oder zuviel Eisen
-Schilddrüsenfunktionsstörungen die sich schwerer behandeln und einstellen lassen
-andere Autoimmunerkrankungen (bei Lichtempfindlichkeit der Haut zB an (latenten) Lupus erythematodes denken)
-andere hormonelle Störungen (Nebennieren, Hypophyse)
-Histamin, Laktose, Glutenunverträglichkeiten
-Vitamin B12, Magnesiummangel
-wer immer wieder akute starke Bauchschmerzen, Erbrechen etc.. hat vielleicht auch an Porphyrie denken......

usw usw...

Also könnte es für das was wir KPU/HPU nennen vielleicht sowohl verschiedene genetische Ursachen als auch umweltbedingte Ursachen zu geben, bzw vielleicht ist es manchmal auch eine Mischung aus beiden, denn jeder Körper und Stoffwechsel ist ja individuell.
Manche Dinge scheinen viele HPUler gemeinsam zu haben, andere wiederum nicht.

Man weiß eben nur dass viele Nährstoffungleichgewichte, ADHS, Autoimmunerkrankungen, Allergien und Intoleranzen oft von Belastungen mit Schwermetallen bzw anderen Umweltgiften und Schadstoffen herrühren, bei manchen stecken dann vielleicht auch noch angeborene Erkrankungen dahinter.

Ich stand vor einigen Monaten mal eine Weile in Kontakt mit einem Orthomolekularmediziner (der auch Blutproben nimmt und in Labors analysieren lässt), leider schaffte ich es nicht persönlich hinzufahren, da ich im Moment keine weiteren Strecken mehr mit dem Auto fahren kann.
Ich fragte ihn ob er eine Krankheit namens Kryptopyrrolurie kennen würde und er meinte dass es KPU selber nicht geben würde, sehr wohl aber viele Menschen an Umweltbelastungen, latenten Schwermetallvergiftungen und Mangelerscheinungen leiden, welche vor allem durch Ernährung und Umweltgifte verursacht werden.

Einen biochemischen Nachweis für eine Kryptopyrrolurie oder eine bestimmte Stoffwechselstörung, die den meisten Betroffenen zu Grunde liegt, kenne er jedoch nicht.

Ich hatte den Eindruck dass er die Schulmedizin sehr stark kritisierte, vor allem durch ihr Schubladendenken, das vorschnelle Einsortieren in Kategorien, die Abfertigung der Patienten und das Nicht-Betrachten des Ganzheitlichen.
Aber er glaubte eben auch nicht an die Existenz von HPU/KPU.

Irgendwie klingt seine Einstellung für mich sehr logisch.
 
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ich verstehe diese Logik nicht Schulmediziner heisst letzteendlich das jemand ein Medizinstudium abgeschlossen hat. Das Medizinstudium ist relativ wertlos wenn es um orthomolekulare Therapien geht das einzige was man darüber lernt ist das sie nicht wirken!

Die Schulmedizin ist Teil des Problems nicht der Lösung in diesem Fall.

Ein grosser Teil der KPU Leute hat diese Störung nicht geerbt sondern erworben als Folge von einer Schädigung oft von einer toxischen und einer die häufig von Ärzten oder anderen im Gesundheitswesen verursacht wurde.

Dr. K hat sein Wissen sicher nicht aus dem Medizinstudium bezogen sondern sich selbst weitergebildet. Wenn es schulmedizinisches Wissen wäre gäbe es dann an jeder Ecke einen Arzt der das machen könnte.

lg

mein beitrag war unsachlich ,weil ich sehr wütend war ,auf dinge die ich im ganzheitlichen bereich erlebt habe !
sicherlich hängt es von der persönlichkeit des arztes ,heilpraktikers ab , ob geholfen werden kann , durch wissen oder sonstwas !
hier zu verallgemeinern ,wie ich es tat ,in dem ich einer richtung den vorzug gab ,ist falsch !

LG kopf
 
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Hallo,

ich verstehe diese Logik nicht Schulmediziner heisst letzteendlich das jemand ein Medizinstudium abgeschlossen hat. Das Medizinstudium ist relativ wertlos wenn es um orthomolekulare Therapien geht das einzige was man darüber lernt ist das sie nicht wirken!

Ich denke, das ist viel zu allgemein formuliert . Meine gute Ärztin hat nach eigenen Angaben noch sehr viel mehr im Studium gelernt als es heute der Fall wäre.....zu anderer Zeit , unter anderen Bedingungen. Das dürfte auch auf Dr.K. zutreffen.
Ich kann mich gut erinnern, das schon in den Sechzigern mein Großvater regelmäßig Vitaminpillen einnahm und mir auch immer welche gab. Die Infos dazu kann er nur von seiner langjährigen Ärztin gehabt haben....heute wäre das vermutlich anders.

LG K.
 
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Hallo ihr Lieben,
mit Schulmedizinern, habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht, miene Mutter auch. Sie hatte, wie ich auch, zu wenig weiße Blutkörperchen, dann litt sie unter Erschöpfung und unter Panikattacken, manchmal fühlte sie sich grundlos schlecht behandelt. Sie wurde mit Haloperidol ruhig gestellt, was ihre Persönlichkeit veränderte: von der fröhlichen Frau ihrer Jugend blieb nichts mehr übrig.
Mein Hashimoto wurde lange Jahre als Wechseljahresbeschwerden eingestuft, und erst erkannt, als die Schilddrüse den Geist aufgegeben hatte und es mir sehr schlecht ging. Dann wurde ich mit 100 LT in Unterfunktion gehalten. Seit ich mehr SD Hormon nehme sind plötzlich meine weißen Blutkörperchen innerhalb der Norm.
Mittlerweile glaube ich, dass meiner Mutter auf jeden Fall an Hashimoto und vielleicht auch an KPU litt. Sie hätte SD Medikamente gebraucht, anstatt Haldol.
Ich bin froh, jetzt einen Schulmediziner gefunden zu haben, der auch mal über den Tellerrand hinausschaut und bereit ist, die Aussagen meiner HP zu akzeptieren.
Was Kuklinski schreibt klingt für mich plausibel. Seine Thesen treffen aber nicht auf alle zu. Ich habe deshalb bei mir Citrullin bestimmen lassen, der Wert war aber unauffällig.

Liebe Grüße
Immi
 
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