Zu wenig Schlaf / zu viel Schlaf: Beides ist nicht gut

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Mit viel Schlaf verbinden wir gemeinhin eine bessere Leistungsfähigkeit und mehr Erholung. Aus eigener Erfahrung wissen viele, dass das nicht immer stimmt. Wer einmal deutlich länger schläft als sonst, fühlt sich nach dem Aufwachen möglicherweise nicht ausgeruht, sondern – im Gegenteil – immer noch müde. Woran das liegt, versuchen Forscherinnen und Forscher herauszufinden.

Die optimale Schlafdauer liegt bei gesunden Menschen zwischen sieben und acht Stunden pro Nacht. Das Schlafbedürfnis kann allerdings individuell sehr verschieden sein, sodass manche gesunde Menschen ihr Leben lang sechs Stunden und andere zehn Stunden Schlaf jede Nacht benötigen. Wer über einen längeren Zeitraum zu viel schläft, muss allerdings mit Einbußen bei der kognitiven Leistungsfähigkeit rechnen. Bei zu viel Schlaf wurden in Studien also ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn beobachtet wie bei Schlafmangel.
...
(blaue Hervorhebung durch mich)

Am besten schafft man es also, (sich) gesund zu schlafen, wenn man seinen eigenen Schlafrhythmus finden kann und ihn dann beibehalten kann. Schichtarbeit ist deshalb problematisch.

Grüsse,
Oregano
 
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Ich würde gern länger schlafen. Meine Herzprobleme sind wohl das stärkste Hindernis. Ich höre den Herzschlag im Ohr. Jedes Umdrehen im Bett verursacht beschleunigte Atmung. Schwitzanfälle, auch wenn es kühl ist und Juckreiz kommen dazu. Ich habe schon viel probiert. Nichts hilft auf Dauer. Zu viel Schlaf ist nicht mein Problem.

Aber viele alte Menschen schlafen immer länger. Mein Mann ist 93, hat kein Schlafproblem, legt sich aber oft zwischendurch zu einem Nickerchen. Ohne Mittagsschlaf komme ich nicht gut über die Runden, aber danach komme ich nur langsam wieder in Fahrt, und schon ist es Zeit fürs Abendessen. Danach ist der Dampf raus. So bleibt viel Dringendes liegen. Schlafmittel möchte ich auf keinen Fall nehmen.
 
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Siehe auch:


Nach meiner Erfahrung und Kenntnis sollte man bei der Betrachtung die Schlaf-Qualität nicht außer acht lassen. Ist jemand dauernd wach in der Nacht oder fehlen Tiefschlafphasen (weitgehend), so kann die "Brutto-Schlafdauer" länger sein, ohne dass die Erholungswirkung vergleichbar ist mit der gleichen Zeit guten Schlafs.
 
Ja, zum Schlaf hab ich gestern gerade gelesen, dass es gut ist früh zu schlafen und früh aufzustehen und dass die Remphase ohne Träume am besten sei zwischen 22:00 bis 02:00 Uhr.

Yoshinori Nagumo nennt diese Phase die "goldene Zeit des Schlafes".
Steht im Buch:" Ein leerer Magen macht gesund"..
Ohne Gewähr.
Es geht dabei um die Selbstregulierung des Körpers, der sich selber heilt, wenn er, also der Mensch, natürlich lebt und schläft, was ja eigentlich keiner mehr tut..

Während des schlafes findet die Protein-assimilisation statt, durch welche die Muskeln gestärkt werden, er meint, wer in der "goldenen Zeit des schlafes" gut schläft, kann sich dann das Fitnessstudio sparen.
 
Auch Ayurveda empfiehlt früh schlafen zu gehen - 22.00 Uhr - spätestens 22.30 Uhr. Sie empfehlen sogar noch vor dem Sonnenaufgang aufzustehen.
Im Kloster, oder wenn man nach den Vorgaben von Bircher - Benner, und deren Ordnungstherapie lebt, würde man wohl schon um 21.00 Uhr ins Bett.
Früher habe ich 8.5 Stunden Schlaf gebraucht - schon bei nur sieben war ich sehr müde.
Heute ist unterschiedlich. Genauso unterschiedlich sind ja auch die Bedürfnisse der Individuen nach der Schlafdauer.
Ein Blocher (oder auch Frau Jaqueline Badran) meinten, sie hätten jahrelang auch nur mit drei oder vier Stunden sich genügend ausgeruht gefühlt. Ob da aber nicht auch Raubbau betrieben wurde, kann nicht abschliessend beurteilt werden - aber es variert stark zwischen Menschen! Einstein soll elf Stunden geschlafen haben!???
Allgemein hört und liest man doch, dass in früheren Epochen und Zeitaltern/ Jahrhunderten eher mehr geschlafen wurde.
Ich glaube auch, dass es gut wäre früher zu Bett zu gehen. Früher war um 23.30 Schluss am TV, und das Testbild wurde eingeblendet. Diese Zeiten habe ich noch miterlebt! Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen!
Heute haben wir ständig "Verführungen", z.B. kommen interessante Gesprächssendungen zu Politik und Gesellschaft oft spät bis 24.00 Uhr..und eben - TV rund um die Uhr.
Und wir haben heute ein "Phänomen", dass nennt sich "Bed-Time-Procastination", wo die allermeisten, oder vielleicht 70 - 80 % der Menschen betroffen sind:


Und dann kann man vielleicht auch nicht sofort einschlafen, weil man "den natürlichen Schlafzeitpunkt", wo man müde wird "durchgeseucht" hat bzw. statt ins Bett zu gehen, wenn man müde ist, halt noch dies schaut, oder das macht, und nachher ist die Müdigkeit verschwunden....
 

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