Wie Baubiologen (Messtechnik) suchen?

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Hallo,

wie sollte man vorgehen bei der Suche nach einem Baubiologen, der messen und beraten soll bezüglich einer Fotovoltaik-Anlage und zugehörigen elektrischen Geräten in der Nähe des Wohnbereichs? Ist es wichtig, dass derjenige eine Messtechniker-Ausbildung bei einem der beiden Baubiologen-Verbände gemacht hat? Oder weiß ein Diplom-Elektrotechniker ohne solche Ausbildung vielleicht sogar besser Bescheid?

Worauf sollte man sonst achten?

Danke.
 
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25.08.20
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Ich würde nach einem Baubiologen suchen, der auch Elektrotechnik studiert hat, also Dipl.-Ing. ist. Solche gibt es einige. Da der Begriff Baubiologe m.W. nicht geschützt ist tummeln sich da sicher einige schwarze Schafe und bei einem ET-Ingenieur kannst du sicher sein, dass das notwendige physikalische Hintergrundwissen da ist.
 
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So einen haben wir gefunden. Bloß gibt der keinerlei baubiologische Ausbildung an auf seiner Website. (Ich meine, er nennt weder einen Verband noch einen Ausbildungsgang, den er besucht hätte. Und das würde er doch tun, wenn er das hätte, oder?) Was nützt es mir, wenn der sich in der E-Technik auskennt, aber nicht in der Baubiologie?
 
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25.08.20
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Kannst du den Link mal einstellen? Meines Wissens ist der Begriff Baubiologe in D nicht schützt, dementsprechend gibt es auch keine standard. Ausbildung.
 
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25.08.20
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Mir fehlt da die Angabe, was er genau studiert hat. Oder übersehe ich was? Ingenieur kann vieles sein, Agraringenieur, Bauingenieur, etc. Ich frage mich auch ob das bei deiner Fragestellung wirklich sinnvoll ist.

Wirklich genaue Messung von Feldern ist sehr anspruchsvoll und erfordert neben dem Wissen auch sehr teures Messequipment. Ich lese das so, dass er das eher nicht macht:

"Grundsätzlich sollte man wissen, dass qualitativ hochwertige (normgerechte) Messungen nur von Spezialisten mit sehr aufwendigen und teuren Meßgeräten durchgeführt werden können. Dies gilt insbesondere, wenn es um Schwingungen geht, die außerhalb unseres "Haushaltsstroms" von 50 Hertz liegen. Für orientierende Messungen in Wohnungen - z.B. zur Opimierung des Schlafplatzes- genügen in der Regel einfache Geräte, mit denen qualitative Aussagen möglich sind. Es muß allerdings darauf darauf geachtet werden, daß die maximalen (gekrümmten) Feldlinien des magnetischen Wechselfeldes erfaßt werden."

Ich sehe Fotovoltaik eher nicht kritisch hinsichtlich Exposition (Gleichstrom), evtl. der Wechselrichter. Aber der sollte ja eher nicht in der Nähe von Wohn- oder Schlafbereich stehen, bei uns ist der z.B. im Keller. Da dort nur recht niedrige Frequenzen entstehen kommt es nicht zu einer Abstrahlung wie beim Mobilfunk und mit einigen Metern Abstand sollte das auf jeden Fall passen. Kurzum: Ich frage mich, ob du das Geld wirklich ausgeben willst oder ob es nicht anderweitig besser investiert ist.
 
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Ach so, ich dachte, mit "Spezialisten mit sehr aufwendigen und teuren Meßgeräten" meinte er sich selbst.

Auf seiner XING-Seite steht, dass er E-Technik studiert hat.

Bei der Fotovoltaik-Anlage handelt es sich um eine etwas größere, nicht auf einem Hausdach, sondern woanders. Der Anschluss ans öffentliche Netz erfolgt aber beim/im Wohnhaus, das ist das Problem, soweit ich es verstanden habe.
 
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