Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz besteht oder nicht?

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Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz besteht oder nicht?

Hallo,

ich würde gerne wissen bei welchem Laktoseintoleranztest ich eindeutig sicher sein kann ob ich eine habe oder nicht.
Habe gehört es gebe einen kleinen und einen großen Test und der kleine sei nicht eindeutig.
Gibt es zB auch einen test übers Blut, wobei man vorher keine Laktose gegessen haben muss?

Danke und viele Grüße
Linda
 
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Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz besteht oder nicht?

Normalerweise wird ein Laktosetest morgens durchgeführt und nüchtern. nach dem man eine Flüssigkeit getrunken hat macht dann in zeitlichen Abständen einen Atemtest.

Um sicher zu gehen, kann man zusätzlich ein Blutzuckermessgerät mitnehmen und auch immer wieder einen Test machen. Das kann als Ergänzung aufschlussreich sein.

LG
Nana
 
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Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz besteht oder nicht?

Hallo,
die flüssigkeit die man trinken muss ist laktose...und wenn man darauf eine unverträglichkeit hat...bekommt man nach den test krämpfe und auch durchfall...es gibt ein gen test...da wird aus den mund speichel entnommen und man muss keine Laktose zu sich nehmen...und es ist 100% sicher das resultat..und ohne nebenwirkungen, das bezahlt die Krankenkasse aber nicht!...und bei der blutuntersuchung muss man auch erst mal Laktose vorher trinken....hier habe ich noch einen interessanten Link zum thema gen test Laktose intoleranz....
www.select181.de/laktoseintoleranz-gentest


LG.
Tania
 
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Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz besteht oder nicht?

Hallo LindaLu,

der beste Test ist die Eliminationsdiät, also das konsequente Weglassen von Laktose in jeder Form.

Geht es Dir damit besser, ist alles klar. Durch eine Provokation nach der Eliminationsdiät kannst Du dann schauen, ob die alten Symptome durch das erneute Laktose-Essen wieder kommen.

Grüsse,
Oregano
 
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Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz

Bei mir wurde es per Blutzuckermessung gemacht und nach 2 Stunden stellte sich auch dann Durchfall ein- war eindeutig!
 

bebu

Welcher Test gibt ein 100% Ergebnis ob eine Laktoseintoleranz

Hallo,

ich würde gerne wissen bei welchem Laktoseintoleranztest ich eindeutig sicher sein kann ob ich eine habe oder nicht.
Habe gehört es gebe einen kleinen und einen großen Test und der kleine sei nicht eindeutig.
Gibt es zB auch einen test übers Blut, wobei man vorher keine Laktose gegessen haben muss?

Danke und viele Grüße
Linda

@LindaLu, Du kannst Dir zuerst die "Wikipedia" durchlesen:

Laktoseintoleranz

Bei Laktoseintoleranz gelangen nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten größere Mengen Milchzucker, die bei laktosetoleranten Personen im Dünndarm verarbeitet werden, in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff vergoren. In der Folge kommt es vor allem zu Darmwinden und Blähungen, Bauchdrücken bis -krämpfen, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch zu spontanen Durchfällen.

Es können jedoch auch unspezifische Symptome auftreten wie chronische Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Gliederschmerzen, Innere Unruhe, Schwindelgefühl (Vertigo), Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Erschöpfungsgefühl, Nervosität, Schlafstörungen, Akne, Konzentrationsstörungen usw.

Die Symptome nehmen mit der Menge der konsumierten Laktose zu.

Falls Du derartige Symptome nicht beklagst, wirst Du keine Laktoseintoleranz haben. ;)

Ansonsten werden folgende Tests empfohlen:

Laktoseintoleranz

Für eine Selbstdiagnose von Laktoseintoleranz gibt es zwei Möglichkeiten:
Diättest: Eine mehrtägige konsequente Diät ohne Laktose, vor allem ohne Milch, Rahm und „versteckte“ Laktose (viele Fertigprodukte enthalten Milchzucker oder Milchbestandteile). Treten in dieser Zeit keine Symptome mehr auf, ist eine Laktoseintoleranz wahrscheinlich. Ein Expositionstest wird dann Klarheit schaffen.
Expositionstest: Nach einigen Tagen Laktose-Verzicht wird ein Glas Wasser mit 50 bis 100 g gelöstem Milchzucker (gibt es in Drogerien, Reformhäusern und Apotheken) getrunken. Treten danach innerhalb von einigen Stunden die typischen Symptome auf, besteht eine Laktoseintoleranz.

Häufig ist die Diagnose aber nicht eindeutig, weil nur eine unvollständige Intoleranz besteht. Diese nimmt bei der häufigeren Form im Verlauf des Lebens zu, nicht bei der angeborenen Mutation für das Enzym.

Folgende Tests sind wesentlich aufwändiger:
H2-Atem-Test: Dieses Verfahren basiert auf dem Nachweis von Wasserstoff (H2) in der Ausatemluft. Es ist ein indirekter Nachweis des Lactasemangels. Bei der bakteriellen Aufarbeitung der Laktose im Dickdarm entsteht neben Milchsäure, Essigsäure und Kohlenstoffdioxid auch gasförmiger Wasserstoff. Dieser gelangt über das Blut in die Lungen und wird abgeatmet. Da normalerweise kein Wasserstoff in der Ausatemluft vorhanden ist, deutet ein positives Ergebnis auf eine mögliche Laktoseintoleranz hin. Gemessen wird bei diesem Test die Wasserstoffkonzentration vor und nach der oralen Verabreichung einer definierten Menge an Laktose (Milchzucker). Als positiv gilt der Befund, wenn das Messergebnis vor und nach der Laktosegabe einen Unterschied von 20 ppm Wasserstoff aufweist. Allerdings führt dieser Test bei jedem fünften Laktoseintoleranten zu einem negativen Ergebnis: Diese Patienten haben in der Darmflora bestimmte (harmlose) Bakterien, die Methan erzeugen, wodurch der Nachweis des Wasserstoffs nicht möglich ist.
Blutzucker-Test: Dieses Verfahren basiert auf der Messung des Glukose-Gehalts im Blut (venöses Blut oder Kapillarblut), die Lactaseaktivität wird also über einen Anstieg der Konzentration an Glukose im Blut festgestellt. Da normalerweise Laktose in Galaktose und Glukose gespalten wird, müsste der Glukosewert (Blutzuckerwert) ansteigen, wenn Laktose eingenommen wird. Ist dies nicht der Fall, liegt der Verdacht einer Laktoseintoleranz nahe. Auch bei diesem Test nimmt der Patient auf nüchternen Magen eine definierte Menge an Laktose (üblicherweise 50 Gramm aufgelöst in 500 Milliliter stillem Wasser) zu sich. Vor der Einnahme, sowie zwei Stunden lang alle 30 min. nach der Einnahme erfolgt eine Blutprobe und es wird der Blutzuckergehalt gemessen. Normal ist ein Anstieg von über 20 mg/dl (1,11 mmol/l) Glukose in venösem Blut oder von 25 mg/dl in Kapillarblut. Pathologisch ist ein Anstieg von unter 10 mg/dl in venösem Blut. Falsch negative Ergebnisse sind bei Patienten mit latentem oder manifestem Diabetes mellitus möglich.
Gentest: Seit kurzem kann bei Verdacht auf Laktoseintoleranz ein Gentest auf den LCT-Genotyp durchgeführt werden. Als Untersuchungsmaterial genügt ein Wangenschleimhautabstrich.
Biopsie: In seltenen Fällen muss eine Gewebeprobe aus dem Dünndarm entnommen und untersucht werden.
 
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