Was könnte das Problem meiner 17-jährigen Tochter sein?

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10.01.04
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Hallo Yezi,

Auch wenn der Endokrinologe sagt, dass alles ok ist, muß das nicht stimmen. Das ist ein so empfindliches Gebiet, daß eine einzige Blutabnahme auch ein mangelhaftes Ergebnis bringen kann. Was hier steht
...
Um Müdigkeit, Antriebsschwäche, Gewichtszunahme, Libidoverlust, Schlafstörungen oder Depressionen vor therapeutischen Maßnahmen genauer analysieren zu können, empfiehlt sich der umfassende Test NEUROSTRESS PROFIL, bei dem anhand von Speichel- und Urinproben die Konzentrationen von DHEA, Cortisol, Serotonin und den Neurotransmittern Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin bestimmt und ausgewertet werden.

Ein weiterer wichtiger Test in diesem Zusammenhang ist das EASY HORMON PROFIL, in dem die wichtigsten Steroidhormone wie Testosteron, Östradiol und Progesteron neben dem schon bekannten Cortisol und DHEA im Speichel gemessen werden. Speichelproben liefern sehr aussagekräftige Resultate und sind für den Patienten wesentlich angenehmer als Blutproben. ...

passt doch ganz gut auf Deine Tochter? Vielleicht nimmst Du mal Kontakt mit diesem Labor auf?


Hier wird darüber geschrieben, was Mensch tun kann, wenn er nicht mehr aus dem Stress-Karussell heraus kommt:
...
Neben psychischen Stresssituationen wie beispielsweise der beruflichen Belastung, Konflikten, der sozialen Isolation und Schicksalsschlägen zählen auch Lärmbelastung, Reizüberflutung (sensorischer Stress), eine hauptsächlich einsei- tige Ernährung, die Belastung mit Umweltgiften (Schwermetalle, Schadstoffe) sowie Infektionen und Bewegungsmangel zu wei- teren Stressfaktoren, welche den Organismus stark beeinflussen. Aus eigener Erfahrung weiß man, dass die Stresstoleranz bei je- dem Menschen individuell ausgeprägt ist. Allerdings resultieren lang anhaltende, chronische Stressphasen, vor allem bei fehlenden Erholungsphasen, bei jedem Menschen früher oder später über eine Störung des Zusammenspiels von Gehirn, Nerven- und Hor- mon-System in gesundheitlichen Problemen sowohl auf psychi- scher als auch physischer Ebene. ...


Wie ernährt sich eigentlich Deine Tochter? Wie sieht Frühstück, Mittagessen und Abendessen aus? Was ißt sie zwischendurch?

Habt Ihr schon einmal daran gedacht, einen klass. Homöopathen aufzusuchen?

Grüsse,
Oregano
 
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wundermittel
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14.09.09
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Die häufigste Ursache für Depressionen ist der Mobilfunk. Ich habe die Todesursachen von 1980 bis 2019 des Bundesamtes für Statistik vor einigen Jahren ausgewertet.

image009.gif

Die Todesursache "Psychisch" ist von 6.484 Todesfällen im Jahr 1980 auf 57.839 Todesfälle im Jahr 2019 also um den Faktor 8,9 (das sind 892 %) angestiegen. Der Anstieg beginnt etwa im Jahr 2002 zeitgleich mit der massenhaften Einführung des Mobilfunks.

Während im gleichen Zeitraum die Suizidfälle

image003.gif

gesunken sind, sind Todesfälle durch Bluthochdruck

image006.gif

und durch Nierenversagen

image007.gif

ebenfalls angestiegen.

Diese Grafiken auf der Grundlage der offiziellen Zahlen verdeutlichen die Gefährlichkeit des Mobilfunks als wahrscheinlicher Verursacher der Todesfälle. Das zeigt sich auch bei den gesamten Todesfällen:

image001.gif

Während von 1980 bis 2002 die Anzahl der Todesfälle von Jahr zu Jahr auf Grund besserer Ernährung und Wohnverhältnisse abnimmt, steigt die Gesamtzahl der Verstorbenen ab 2004 stark an.

Die Krankheitsfälle dürften um den Faktor 10..100 größer sein als die Todesfälle, da man erst einige Jahre krank ist bevor man stirbt.
 
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regulat-pro-immune
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25.08.20
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CRP zeigt, daß etwas nicht in Ordnung ist.
Ist mindestens Faktor 10 zu hoch für eine gesunde junge Frau, also Depression bitte mal hinten anstellen bzw. zumindest parallel organisch (immunologisch) wirklich differenziert nachschauen. Ferritin finde ich auch niedrig, das kann sogar aufgrund des erhöhten CRPs noch falsch hoch gemessen sein.

Edit: Leukos sind mit 9 auch zu hoch, falls sie keine Raucherin ist. Man sollte sich bei solchen Sachen aber nicht auf eine einmalige Messung stützen, sondern die Messungen ggfs. nochmal wiederholen.
 
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25.08.20
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Könnte ja auch eine Darmentzündung oder irgendwas Rheumatisches sein.
Dafür ist der Wert eigentlich zu niedrig, wenn sie während der Blutentnahme symptomatisch war. So ein relativ gering erhöhtes CRP ist schwierig zu fassen. Möglich wären chronische Infektionen mit atypischen Erregern wie Chlamydien oder Mykoplasmen, eine Borreliose oder Herpesviren. Auch eine relativ stark gekapselte chronisch bakterielle Infektion wie z.B. eine Sinusitis könnte so gering erhöhte Werte machen.
 
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20.09.14
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Ich stelle mal die Blutwerte rein.
Hallo Yezi,

wurden vor der Blutabnahme B-Vitamine supplementiert?

Zink und B6 sind aus meiner Sicht auffallend niedrig/hoch. Beides könnte auf HPU hindeuten, ganz besonders der erhöhte B6-Wert.

HPU ist eine (schulmedizinisch nicht anererkannte) Stoffwechselstörung, bei der es zu leichten Nährstoffmängeln kommt, die der Körper lange Zeit ausgleichen kann, ohne dass es bedeutende gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Treten dann aber Stressoren auf, kann der Körper damit überfordert sein.
Pubertät und Ausbildung könnten aus meiner Sicht solche Stressoren sein.

Neurologische Beschwerden sind im manifesten Stadium meines Wissens und Beobachtung nach ein Leitsymptom. Allergien sollen auch häufig auftreten.

Ist die Störung im manifesten Stadium schon etwas fortgeschritten, kann sie meines Wissens und meiner Beobachtung nach auch nach Wegfall der Stressoren anhalten und sich weiter verschlimmern.

Für HPU gibt es einen Urin-Test und behandelt wird mit Nahrungsergänzungsmitteln, Stressminderung, Sport und anderen.

Ich habe selbst einen positiven HPU-Befund und er hat mir sehr dabei geholfen nicht nur den Ursachen meiner Beschwerden auf die Spur zu kommen, sondern sie auch möglichst ursächlich zu behandeln.

Gruss
Hans
 
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08.12.15
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Hallo,
ich finde auch CRP erhöht, da sollten die Ärzte nach der/den Entzündungen suchen.
GGT und Triglyceride recht hoch: hier wäre es vielleicht hilfreich die Leber mit Bitterstoffen und Lebertee zu unterstützen.
Wie ist ihre Eiweißversorgung? Ein wenig Eiweiß extra kann das Immunsystem unterstützen. Und wegen des Kaliumwertes bitte auf genügend kaliumreiche Nahrung achten. Wie sieht es mit Magnesium aus, davon besonders bei Stress gerne etwas zusätzlich einnehmen.

Ich möchte auf zwei Bücher hinweisen, die vielleicht hilfreich sein könnten:
- Nährstofftherapie von Fr. Dr. Orfanos-Boeckel: vielei Zusammenhänge, Erfahrungen und Messwerte mit Vorschlägen enthalten
- das stess weg buch von Dr. Struntz
 
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12.05.11
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Die häufigste Ursache für Depressionen ist der Mobilfunk.
Die Todesursache "Psychisch" ist von 6.484 Todesfällen im Jahr 1980 auf 57.839 Todesfälle im Jahr 2019 also um den Faktor 8,9 (das sind 892 %) angestiegen.
Zu den Todesursachen "Psychisch" gehören auch Alzheimer und Delir. Hier alle Diagnosen, die zu diesem ICD-Kapitel gehören:

Vermutlich ist der Anstieg auf deiner Grafik fast komplett auf Alzheimer zurückzuführen. Alzheimer hat eine Vorlaufzeit von 10 oder 20 Jahren, also wenig plausibel, das auf den Mobilfunk zurückzuführen, vor allem weil die 80jährigen wenig Smartphones benutzen.

Das alles hat mit den Problemen einer 17-Jährigen sehr wenig zu tun.
 
regulat-pro-immune
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14.09.09
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also wenig plausibel, das auf den Mobilfunk zurückzuführen, vor allem weil die 80jährigen wenig Smartphones benutzen.
Smartphones nicht, aber dafür haben sie DECT-Telefone, möglichst auch nachts neben dem Kopf, damit sie jederzeit um Hilfe rufen können.

Das alles hat mit den Problemen einer 17-Jährigen sehr wenig zu tun.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die 17-jährige starker Strahlung ausgesetzt ist und dass sich das psychisch auswirkt.
 
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02.10.10
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Mobilfunk ist sicher schlecht und sollte man sich auch drum kümmern, aber wie sicher er hier die Problemursache ist, kann man nicht sagen. Solche zeitlich zusammenfallende Anstiege von Kurven gibt es viele, die auch von Ärzten bei Argumentationen herangezogen werden. Hat statistisch aber nichts zu sagen. Man kann das als Anlass nehmen, das in der Forschung mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber mehr kann man da nicht rausholen. Solange es Blutwerte gibt, die nicht passen, würde ich mich erstmal an die Klärung davon halten,

Interessant finde ich die von Dir aufgezeigten Zusammenhänge trotzdem.

Ebenso. dass Demenzen und andere organische Störungen zu den psychischen Störungen im ICD-10 gezählt werden. Gehört für mich nicht zusammen.

Aber gut, dass dürfte für die Fragestellerin irrelevant sein...
 
Themenstarter
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28.06.22
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Hallo Yezi,

Auch wenn der Endokrinologe sagt, dass alles ok ist, muß das nicht stimmen. Das ist ein so empfindliches Gebiet, daß eine einzige Blutabnahme auch ein mangelhaftes Ergebnis bringen kann. Was hier steht


passt doch ganz gut auf Deine Tochter? Vielleicht nimmst Du mal Kontakt mit diesem Labor auf?


Hier wird darüber geschrieben, was Mensch tun kann, wenn er nicht mehr aus dem Stress-Karussell heraus kommt:



Wie ernährt sich eigentlich Deine Tochter? Wie sieht Frühstück, Mittagessen und Abendessen aus? Was ißt sie zwischendurch?

Habt Ihr schon einmal daran gedacht, einen klass. Homöopathen aufzusuchen?

Grüsse,
Oregano

Grüsse,
Oregano
Vielen lieben Dank Oregano.
Hallo Yezi,

wurden vor der Blutabnahme B-Vitamine supplementiert?

Zink und B6 sind aus meiner Sicht auffallend niedrig/hoch. Beides könnte auf HPU hindeuten, ganz besonders der erhöhte B6-Wert.

HPU ist eine (schulmedizinisch nicht anererkannte) Stoffwechselstörung, bei der es zu leichten Nährstoffmängeln kommt, die der Körper lange Zeit ausgleichen kann, ohne dass es bedeutende gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Treten dann aber Stressoren auf, kann der Körper damit überfordert sein.
Pubertät und Ausbildung könnten aus meiner Sicht solche Stressoren sein.

Neurologische Beschwerden sind im manifesten Stadium meines Wissens und Beobachtung nach ein Leitsymptom. Allergien sollen auch häufig auftreten.

Ist die Störung im manifesten Stadium schon etwas fortgeschritten, kann sie meines Wissens und meiner Beobachtung nach auch nach Wegfall der Stressoren anhalten und sich weiter verschlimmern.

Für HPU gibt es einen Urin-Test und behandelt wird mit Nahrungsergänzungsmitteln, Stressminderung, Sport und anderen.

Ich habe selbst einen positiven HPU-Befund und er hat mir sehr dabei geholfen nicht nur den Ursachen meiner Beschwerden auf die Spur zu kommen, sondern sie auch möglichst ursächlich zu behandeln.

Gruss
Hans
Vielen Dank für deine Antwort.
Nach dem HPU werde ich noch nachschauen lassen
 
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12.05.11
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Ebenso. dass Demenzen und andere organische Störungen zu den psychischen Störungen im ICD-10 gezählt werden. Gehört für mich nicht zusammen.
Möglicherweise wandert diese Gruppe an Diagnosen gerade von "Psychisch" (F) nach "Neurologisch" (G). Aber so genau kenne ich mich mit der Systematik des ICD nicht aus. (Vgl. Kasten oben rechts im Wikipedia-Artikel.)

Jedenfalls richtet sich die deutsche Todesursachenstatistik nach ICD-Gruppen. Was sie machen, wenn eine häufige Ursache von einer Rubrik in die andere verschoben wird, ohne daß alle Kurven einen riesigen Zacken kriegen ... keine Ahnung.
 
regulat-pro-immune
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16.11.13
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dieser thread ist zwar schon etwas älter, aber ich bin gerade erst darüber gestolpert und habe mir gedacht, dass diese blutwerte sicher keine vollständige auflistung aller möglichen werte darstellen .
ich denke da an das bluttuning von dr strunz , das sein nachfolger auch macht . in der bluttuning-liste sind wesentlich mehr werte enthalten und man sieht eher, ob evtl auch ein nährstoffmangel oder mehrere die genannten symptome der tochter der TE verursachen .

aber bei müdigkeit und antriebslosigkeit fallen mir aus eigener erfahrung etliche mögliche ursachen ein :
- zb eine subklinische schilddrüsenunterfunktion , die bedeutet, werte sind noch in der norm, aber es kommt nicht mehr genug sd-hormon in den zellen an .
eine grünliche sd-untersuchung wäre hier schonmal ein anfang : also ultraschall, evtl noch ein szintigramm, vermessen der schilddrüse , um zu sehen, wie gross sie ist , dann noch homogenität der sd , inhomogenes gewebe kann immer auf hashi hindeuten , dann noch check, ob knoten da sind- und falls ja- welche .
eine zb sehr kleine inhomogene sd kann kaum noch genug sd-hormone liefern für ein funktionieren im alltag und hashi kann ja schubweise voranschreiten, zb auch nach infekten ( es gibt ja nicht nur corona, sondern auch noch andere erreger )
auch sd-antikörper sollte man testen , hab ich jetzt auf die schnelle in dem für mich fast unleserlichen bild nicht sehen können - aber obacht, es gibt auch seronegative hashimoto-thyreoiditis

- sehr wichtig für das funktionieren der sd sind auch progesteron und vitamin d - wobei vitamin d wieder von cofaktoren wie magnesium und k2 abhängt, kann man alles im labor messen, wird nur leider selten von den kassen bezahlt und ist, wie auch die bluttuning-werte von dr strunz , selbstzahlerleistung( ob manche der werte von den kassen bezahlt werden würden, wenn man sie über seinen hausarzt macht, das weiss ich leider ( noch) nicht )

- wichtig wäre auch zu wissen, ob es in der vergangenheit viele infekte gab, die mit antibiotika behandelt wurden, antibiotika killen die darmflora- wobei die zb bei kaiserschnittkindern und kindern, die nicht gestillt wurden /gestillt werden konnten, auch ziemlich im eimer sein kann, was wiederum probleme mit magen und darm, sowie der nährstoffversorgung mit sich bringen kann, ,zb auch eine erworbene laktoseintoleranz - falls nicht eine genetisch bedingte laktose-intoleranz vorliegt

-laktose-intoleranz kann auch in kombi mit allergien zu müdigkeit und antriebslosigkeit führen , testen kann man die laktose-intoleranz auf mehrere arten, bei mir war es zufallstreffer beim gastro-enterologen ... und als ich anfing, meinen mittagskaffee mit laktosefreier milch zu trinken, schickte der mich nicht mehr schlafen

allerdings ist laktose in so vielen lebensmitteln enthalten, vor allem vielen fertiggerichten , und man kann auch atypische symptome haben- also zb statt darmgrummeln und durchfall kann man müdigkeit, brainfog , kreislaufprobleme haben
manchmal hat man auch keine komplette laktoseintoleranz ,sondern noch rest-enzymaktivität, dann könnte man sich kleine sünden leisten... und merkt aber dennoch deutlich einen unterschied im befinden, wenn man auf laktose möglichst verzichtet

wobei es auch milchallergien gibt ..

also bei müdigkeit und antriebslosigkeit kann auch ein ernährungsprotokoll helfen, auch aufzulisten, was man trinkt, wie es einem geht, gute tage und miese tage aufschreiben , so kann man auch oft unverträgliche lebensmittel erkennen, falls man keinen allergietest machen kann oder will ..... muss man ja meist auch selber zahlen und ist oft auch leider budgetfrage....

fies sind lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten, wenn man nicht wie ich sofortreaktionen innerhalb von 2-5minuten hat, sondern erst stunden später reagiert, da sind dann ernährungstagebücher oft sehr sinnvoll , um die unverträglichen sachen herauszufinden , weil man sonst die symptome nicht den ursachen zuordnen kann

ein weiterer faktor kann auch dehydrierung sein , wenn man zuwenig trinkt, dann macht das auch müde und antriebslos , und natürlich zählen als getränke nicht cola-schrott und co, sondern sauberes wasser, ungesüsste dünne tees , sehr dünne saftschorlen , oder zb kefir und co , aber hauptsächlich wasser wäre wichtig .
oft ist einem gar nicht bewusst, ob man genug trinkt, da kann auch wieder ein protokoll helfen, oder sich morgens gleich eine menge von 2-3 litern wasser für den tag herzurichten und abends zu kontrollieren, ob man genug getrunken hat .


bei der ernährung wäre auch wichtig , mal eine weile möglichst unverarbeitete lebensmittel zu essen, möglichst nährstoffreich und frisch , viel gemüse und obst, wenig leere kohlenhydrate wie weissmehlprodukte und zucker , und zu beobachten, ob dann das befinden besser wird.

aus eigener erfahrung kann ich nur sagen, dass ernährung unglaublich viel ausmachen kann bei müdigkeit und antriebslosigkeit .

allerdings ist das oft nur ein einzelnes bausteinchen und man kann mehrere baustellen auf einmal haben .

und da fallen mir gleich noch die nebennieren ein , wurde mal ein speicheltest gemacht mit tagesprofil cortisol ? evtl auch die anderen neurotransmitter ? wobei ich immer noch eine ärztin aus münchen im ohr habe, die mal meinte, wenn das morgencortisol im keller ist, zeigt das schon an , dass die nn schwächeln- nur den grund dafür müsste man dann noch herausfinden .

wichtig wäre auch herauszufinden, ob das mädchen generell antriebslos und müde ist, und sich das zb bei sport bessert oder ob sie nach aktivität müder wird .. was auch aufs gemüt schlagen kann und antrieb verringern ...

und schlechter schlaf, vor allem zu spätes schlafengehen , das hat auch grossen einfluss, auf nebennieren und regeneration . die eigene schlafhygiene mal zu protokollieren und gegebenenfalls zu ändern , das könnte auch helfen .

gerade in unserer zeit heute kann das blaulicht von pc , fernsehen, handy die melatoninproduktion stören und man kann schlechter oder gar nicht schlafen und ist dann am nächsten tag natürlich auch platt
wobei auch zb eine ptbs oder koffein zur falschen zeit zu einschlafproblemen führen kann....
aber manchmal ist es nur das blaulicht und dagegen kann man ganz einfach was tun, mindestens 2h vorm schlafengehen alles mit blaulich aus ... und keine led an .... kenne mich mit den nötigen wellenlängen nicht aus, aber es gibt lampen, die wach machen und manche könnten schlaffördernd wirken, je nach frequenz, aber da müsste sich jemand äussern, der sich damit auskennt.

bei mir persönlich kommt die insomnie von einer ptbs und wird zwar verstärkt durch fernseher und pc, aber die ablenkung ist noch wichtiger als der nachtschlaf , die gründe kann bzw will ich hier nicht erläutern, da der grund meiner ptbs ein trauriger ist .


was mir noch einfällt bei müdigkeit und antriebslosigkeit : es gibt etliche vitamine , zb auch die b-vitamine , deren mangel auch müdigkeit und antriebslosigkeit verusachen kann, ebenso auch zb dopaminmangel - nur dass dopamin selten getestet wird, eher noch serotonin . aber man kann auch mal probieren, seinen dopaminspiegel zb mit sport zu erhöhen und dann zu protokolllieren , ob man beser einschlafen kann . bei mir hat das früher prima funktioniert- als ich noch sport machen konnte, was aktuell leider wegen einiger meiner gesundheitsbaustellen nicht möglich ist. aber früher war taekwondo mein allheilmittel gegen liebeskummer, einschlafprobleme, stress in der arbeit, gewichtsprobleme, rückenprobleme und überhaupt ...

aber manchmal genügt- wenn es einem möglich ist, auch einfach ein zügiger spaziergang , das hab ich auch oft gemacht, als ich das noch konnte . zügiges gehen kann sehr meditativ sein , ist gut für die atemwege, die mitochondrien , hilft , den kopf freizukriegen und hilft somit auch gut gegen jeglichen stress. walking kann man bei jedem wetter machen, es gibt kein schlechte wetter , nur die falsche kleidung .

weitere faktoren für müdigkeit und antriebslosigkeit können zb auch sein :
umweltgifte, schwermetalle, erworbene mitochondropathien (zb durch mitochondrienschädigende medikamente- laut dr kuklinski zb ibu , und nach neueren erkenntnissen anderer forscher schädigen zb auch fluorchinolone die mitochondrien . sicher gibt es viele faktoren , die die mitos schädigen können, wenn man die meiden oder ausmerzen möchte, die schädigenden faktoren , dann kann das in detektivarbeit ausarten .

genetisch bedingte entgiftungsstörungen gibt es auch noch , die können auch die unterschiedlichsten symptome machen , sicher gab es zu diesem thema hier schon threads von leuten, die sich mit dem thema besser auskennen als ich . ich bin da noch ganz am anfang meiner recherchen , das gilt auch für hpu und kpu . bei unklaren fiesen symptomen lohnt es sich immer , detektivarbeit zu leisten - besser mit hilfe eines guten arztes, aber notfalls auch alleine bzw mit selbsthilfegruppen und foren und freien laboren .

bevor man zb antidepressiva nimmt, sollte man alle genannten faktoren abklären, die zu den genannten symptomen führen können . und auch bei AD ist vorsicht geboten, nicht jeder verträgt sie und man kann auch ganz üble nebenwirkungen haben . (bei damals zb durchschlafstörung, herzrasen, schweissausbrüche, albträume, tagesmüdigkeit , gefühllosigkeit - grauenvoller zustand ... herzrasen hat mir echt angst gemacht und die gefühllosigkeit hat mich fast meine beziehung gekostet )

ich zb vertrag AD überhaupt nicht , bin aber seit dem positiven test auf ads (2015 mit über 40 jahren ) mit medikinet sehr zufrieden . nur kaffee verträgt sich nicht so gut mit mph , aber ich trink dann halt einfach (fast) keinen kaffee mehr , damit kann ich gut leben, wenn dafür mein hirn nun besser funktioniert und ich endlich zuhören kann, was ich vorher nicht konnte .... mein bruder meinte immer, ich mache das absichtlich, das nicht-zuhören ... aber ich konnte doch gar nix dafür ... . auch zb bei unbehandeltem ads oder adhs kann sich müdigkeit und depressionsähliche symptomatik entwickeln...

aber bei körperlichen ursachen für depris wie den vorher aufgelisteten, da bringen oft AD gar nix ... weil die körperlichen ursachen nicht behandelt werden .... zb bei sd-unterfunktion kann man auch depressiv sein ... aber die depression würde nicht weggehen mit AD... man kriegt dann die depri erst weg mit genug sd-hormonen ... nur als beispiel ..

viel glück für das junge mädchen , dass ihr hoffentlich bald herausfindet, warum es ihr so mies geht und es ihr hoffentlich bald besser geht . ich drück die daumen , toitoitoi
 
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16.11.13
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noch ein ps betreff schilddrüse : bei mir hiess es jahrelang von seiten der ärzte, meine blutwerte seine ok und meine sd auch .. dabei war sie es nicht und mit ultraschall und szinti hätte man das auch gesehen .... es hat lange gedauert, bis zu meiner diagnose des seronegativen hashi ... von erstbefund kalter knoten 2003 bis diagnose hashi 2012 ... und ich denke mir heute immer, eine rechtzeitige diagnose hätte mir und meiner schildi einiges erspart ... aber besser spät als nie ...

und dass virus-infekte, zb ebv , aber auch andere, schilddrüsenentzündungen und autoimmunprozesse triggern oder gar initiieren können, das weiss ich auch erst seit einigen monaten .... und habe nun die erklärung, warum meine sd oft nach infekten gemeckert , bzw geschmerzt hat... aber als ich jünger war, hab ich das symptom nicht zuordnen können und leider ignoriert ... ganz schnell wieder vergessen, sowie der schmerz weg war ... ich wusste es ja nicht besser ... von vitamin d, magnesium, k2 , jodprotokoll und vielem anderen wusste ich beim allerersten auftreten der symptome noch nix .... und internet war damals auch noch kein thema .... erste male globusgefühl und schmerzen im schilddrüsenbereich hatte ich ca zwischen 1987 und 1992 ... aber ich hab es auf den stress in ausbildung und beziehung geschoben ... und ignoriert ... zu lange .. ich geh nicht gern zum arzt ... hab immer gedacht, mein körper macht das schon... das er dabei auch unterstützung braucht, zb mit stressreduktion, gesundem nährstoffreichem essen , frischluft.... das war mir früher nicht in dem maße bewusst, wie das heute der fall ist .... dabei ist gesunder lebensstil die beste prophylaxe... viel besser , als erst zu handeln, wenn man krank ist ... und manchmal nur noch reparaturversuche unternehmen kann..... soweit was zu reparieren ist ...
 
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16.11.13
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und leider noch ein ps, ich wusste, ich hab noch was vergessen , was ich an möglichen ursachen kenne, und was mir spontan einfällt :

und was ich in der obigen aufzählung als ursachen für müdigkeit und depressive symptome noch vergessen habe, das sind virale infekte , die auch asymptomatisch sein können, oder auch rezidivierend, wie zb ebv, hhv6, cytomegalie, coxsackie , gürtelrose-virus und andere ..... oder zb candida...

oder halt auch ein leaky gut nach antibiotika-therapien, das kann zu schlechter nährstoffaufnahme und nährstoffmängeln führen, oft auch trotz guter ernährung, da wäre dann die erste maßnahme, die darmbarriere wieder herzustellen. zu darmsanierung findet man hier sicher im forum wertvolle infos . und auch zur diagnostik bei leaky gut .

sicher gibt es noch etliche weitere mögliche ursachen, detektivarbeit ist gefragt, und wenn nicht vom arzt, so halt dann von familie und betroffenem patienten selber . lebensqualität muss man sich leider manchmal erarbeiten , unser standard-blutbild genügt bei vielen erkrankungen nicht und detektivarbeit liegt leider auch nicht jedem arzt , nicht zuletzt auch weil die kassen leider nur so kurze gesprächszeiten bezahlen und bei komplexer anamnese die zeit oft fehlt , um alle entscheidenden symptome vom patienten zu erfahren. daher ist eigenarbeit oft so wichtig und niemals aufzugeben, für die eigene gesundheit zu kämpfen , das lohnt sich immer . je früher man das lernt, um so besser, schon als prophylaxe, bevor man sich die gesundheit ruiniert hat... wie das leider zb ich und so viele andere getan haben, weil sie es nicht besser wussten .... aber irgendwas kann man immer tun, um die gesundheit zu verbessern, man muss nur finden, was für einen selber das richtige ist ..... mit labor, tagebuch, eigenbeobachtung , man kann wirklich viel selber tun .... der arzt im weissen kittel ist auch nur ein mensch und kein zauberer .... und nicht jeder schafft es , das zuzugeben und mit dem patienten im team zu arbeiten ... und das aktuelle system ist dem leider nicht förderlich , prophylaxe ist ein absolutes stiefkind der medizin und gesellschaft... hoffentlich ändert sich das bald
 
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24.01.23
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Hallo Drosera,
wie geht es deiner Tochter jetzt?

Also der CRP ist definitiv viel zu hoch. Bei alternativen Ärzten wird statt CRP der hsCRP also high sensitive CRP gemessen der wäre dann schon sehr deutlich erhöht.
Also es befindet/befand sich eine Entzündung im Körper. Der CRP ist auch bei starken Allergikern normalerweise NICHT erhöht.

Es muss abgeklärt werden wo sich im Körper eine versteckte Entzündung befindet:
Möglichkeiten:
- Darm (Mikriobiom machen lassen und u.a auf Calcopectin testen lassen)
- DVT beim Zahnarzt um versteckte Entzündungen im Zahn/Kieferbereich zu finden
- Urologisch alles abklären
- Am wichtigsten: Einmal zum Kardiologen um eine Herzmuskelentzündung auszuschließen


Was man jetzt schonmal machen kann ist alles was antientzündlich ist:
- Kukurmin, Ingwer
- Knoblauch
- Basisches Essen
- WimHof Atmung
- Vitamin C Hochdosis
- Glutathion / NAC
- Gluten, Zucker und Milch aus der Ernährung streichen

Gruß Clemens
 
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09.04.16
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Die Ärztin meinte natürlich dass alles in Ordnung sei, wie immer. Sie hatte schon in der Zeit kurz davor eine "Erkältung " oder vielleicht auch Ihre Allergie.Mit Ihrer Allergie ist es halt schon heftig deswegen kann ich es nicht unterscheiden ob es die Allergie ist oder Erkältung.
Hallo Yezi, dauerhafte erkältungsähnliche („Grippe“-) Symptome deuten (unabhängig von den Ursachen) auf ein überlastetes Immunsystem hin. Wird bei mir zB durch eine starke WLAN Exposition getriggert. Steht vielleicht im Nachbarraum (zum Schlafzimmer) seit Krankheitsbeginn ein neuer Router? Leidet Deine Tochter auch unter Kopfschmerzen, Schwindel und kognitiven Schwächen? Im Labor zeigen sich bei solchen Zuständen dann meist erhöhte Herpes Titer (Reaktivierungen!). ..lG!
 
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