Vorstellungskraft - Heilkraft?

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25.01.05
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Grüss euch,

in den letzten Wochen geht mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf: Wenn wir uns mit der Krankheit beschäftigen, unterhalten wir sie nicht gerade dadurch, dass wir ihr sie mit unserer Gedankenkraft, Beachtung nähren?

Heilverfahren autochtoner Naturvölker arbeiten oft mit der Vorstellung, wie es sich anfühlt, heil zu sein, wie das Glied ausschaut, wenn es gesund ist.

Die Vorstellung von Gesundsein erhält Beachtung und wird dadurch genährt.

Schenkt unser ganzes - ich sage mal - auf Vernunft basierende Gesundheitswesen seine Beachtung nicht weitestgehend der Krankheit und nicht der Gesundheit?

Was kann getan werden - im grösseren wie im kleineren persönlichen Rahmen - die Gedankenenergie von der Krankeit hin zur Gesundheit zu wenden?

herzlichst - Phil
 
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15.10.06
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Lieber Phil.
Das ist ein interessanter Gedanke.
Ich habe bei mir selber festgestellt, dass ich zuerst einfach mal Angst habe, wenn es mir nicht gut geht.
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Also versuche ich herauszufinden, was mir fehlt.
Dazu braucht es ab und zu auch einen Arzt.
Sobald ich Bescheid weiss, was los ist, informiere ich mich. Dazu brauche ich ab und zu auch einen Arzt.
Wenn ich genug Infos habe, entscheide ich mich, welchen Weg ich zur Verbesserung der Situation einschlagen will.
Wenn ich mich richtig entschieden habe, ziehe ich die Therapie auch durch.
Dann werden sich im Normalfall erste Heilungserfolge einstellen.
Und erst DANN kann ich mich mit der "Krankheit" anfreunden.
Nach Ursachen in meinem Inneren suchen. Mir vorstellen, dass das betreffende Organ zum Beispiel gesund ist, usw.
Deshalb finde ich es heikel, Menschen, die noch in der ersten und zweiten Phase stecken zu sagen, dass die Krankheit ihnen etwas zeigen will, dass sie in ihrem Leben ändern sollten, oder ähnlich.
Natürlich ist mein Weg, damit umzugehen ganz individuell.
Aber ich finde das Thema hochinteressant und hoffe, dass es noch mehr Beiträge dazu gibt.
Natürlich auch auf einen grösseren Rahmen bezogen.
:wave: Sine
 

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15.10.06
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Passend zum Thema beginnt immerhin bei einigen Krankenkassen ein Umdenken indem sie beginnen, auch an gesundheitserhaltende - und fördernde Massnahmen Beiträge zu bezahlen.
Es scheint ein rechnerischer Entscheid zu sein.
Wenn man in Gesundheit investiert ist das wohl rentabler als die Kurierung von vermeidbaren Beschwerden berappen zu müssen.
:wave: Sine
 
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28.09.05
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hallo,

schon als ich noch klein war stellte ich mir immer vor, wie ich zur schule gehen kann, wie ich abi mache, wie ich in eine wg ziehe, wie ich an die uni gehe und voll fit bin.
na, ja. mein unterbewusstsein hat sich nicht durchgeschlagen. doch mit meinen vorstellungen hielt ich meine hoffnung frisch.
später stellte ich mir bei therapie vor, wie mit den infusionen heikräfte in mich stömen, alles unnützliche im körper zerstören und rausschwemmen und gutes hineinbringen. ich wurde nicht gesund, aber es gab mir kraft.
dann stellte ich mir immer vor, wie ich durch eine blumenwiese einen hügel hinunter renne in einem luftigen kleid, frei von allem, strahlend im sonnenschein mit fliegenden haaren. ich bin noch nicht so weit, dass das funktionnieren würde... aber ich glaube immer noch daran.
momentan stelle ich mir eher vor, wie ich voll fit bin, eine wohnung habe, putze, koche, glette, wasche, arbeite und daneben noch lerne, abi nachhole, studiere, arbeite, geld verdiene, und einen netten jungen habe. kinder sind da noch nicht, bzw. nicht mehr (sie waren auch mal in meinen postiven gedanken) dabei.

auch wenn es mich nicht gesund macht, gibt es mir kraft, daran zu glauben, dass ich gesund werden kann.

ich glaube an die macht unseres unterbewusstseins!

ich wollte einmal das buch von joseph murphy lesen. da sollen auch solche dinge drinnen stehen. doch ich habe es noch nciht lesen mögen, weil es so klein geschrieben steht und alles inneinander steht. ich würde es gerne mit dem hörbuch versuchen, habe es aber noch nicht.

was mich daran hindert, schneller gedanklich gesund zu werden:
die versicherungen die schleifen einem so durch das system, dass man nicht anders, als krank werden kann.

da ist dann noch etwas:
einmal hat mir meine vorstellung so quasi mein leben gerettet. ohne wäre ich an angst zerschmolzen.
das war, als ich tödliche käfer in mir drinnen hatte. ich lag damit im sterben. ich bekam medizin dagegen, von der sich leider im nachhinein feststellen liess, dass sie gar keine wirkung hatte.
doch ich malte mir folgendes bild aus, was mir sehr half:

ich stellte mir vor, wie die bösen käfer an den wänden der gefahrenzone sitzen. wie sie regelrecht dort kleben und mit nichts raus zu bringen sind. ich stellte mir vor, wie sie dort kinder machen, die in meinen körper scchicken und diese kinder mit steinschleudern und so um sich hauen. das waren also meine feinde.
dann kam die heilende flüssigkeit in die gefahrenzone. ich stellte mir vor, dass mit dieser flüssigkeit die guten hilfskräfte hineingespritzt wurden. in mich hinein. die guten käferchen kamen in schutzkleid mit gasmaske.
zuerst räucherten sie die gefahrenzone aus. so starben die bösen käfer ab und vielen von den wänden. nun war die gefahrenzone voll von toten käfern, welche immer noch giftig sind. ich stellte mir also vor, wie diese guten tierchen ihre schutzkleider auszogen und besen und bürsten zückten. siie begannen zu schrubben und putzen. füllten abfallsäcke voll mit den bösen käfern. während dieser putzarbeit pumpten einige der guten tierchen schlauchboote auf. in diese boote warf das putzpersonal die abfallsäcke.
als dann alles weg geputzt war, sprühten die kollegen putzkräfte noch ein gesundes räuchermittel in den gefährlichen raum. sie kontrollierten, dass sie auch alle abfallsäcke in den booten gut verstaut haben und dass auch gar nichts mehr fremdes in der kammer ist.
dann begannen sie zu rudern und fuhren so durch den tunnel weg. bis aus meinem körper.
ausserhalb meines körper luden sie dir schlauchboote aus und verbrannten all den müll.

meine funktion in der ganzen aktion war, zu entscheiden, welche käferchen die bösen sind und welches die guten sind. es lag an mir, die befehle auszuteilen.
ich war also wie ein kleines göttchen über dieses ganze geschehen.
es lag alleine bei mir, wer nun siegt und wer verliert.

ich stellte mir diese sache tag und nacht vor.
ich betete, dass mir gott hilft, zu erkennen, welches meine lieben schäfchen und welches die bösen feinde sind. ich betete, dass mir gott hilft, zu entscheiden, wie ich meine guten schäfchen wohl hüten kann und mich von den schlechten schäfchen trennen kann.
ohne ununterbrochen diese vorstellungen zu hegen und ohne das ununterbrochene beten darum, gut von böse unterscheiden zu können, wäre ich total durchgedreht.
so bin ich es nur halb... :eek:

okay. daneben hörte ich die ganze zeit schöne musik und stellte mir vor, wie ich diese musik bald spielen werde.
ich rief kollegen an und sagte, sie sollen mit mir spielen, damit ich wieder leben kann. mein lehrer versprach mir, ein quartett auf die beine zu stellen.
ich stellte mir vor, dass ich alles leckere dinge esse. weil auf der erde gibt es leckere dinge zum essen. und ich bin auf die erde gekommen, um alles gute zu geniessen.
ich stellte mir alles schöne vor.
ich rief meinem bruder an und sagte, dass er sich meienr annehmen soll. ich hatte nie so kontakt mit ihm und sagte, dass ich das nun brauche. ich wollte ins leben zurückkgehren.
ich wollte leben und alles erleben. miterleben. dabei sein. die zeit, welche mir geschenkt wurde, dass ich hier sein darf, wollte ich voll ausnutzen.

na, ja.
damit ist nix mehr.
und weil es immer noch nicht klappt mag ich mir fast nicht mehr so schöne dinge vorstellen. wenn mir dann ein wenig besser geht, dann funktioniert es wieder besser, weil ich dann sehe, dass es doch möglich sein könnte.

an krankheit will ich nur wenig denken. ich muss nur daran denken, wenn ich gutachten, berichte, etc. für die gutachter brauche. das macht mich dann fertig. ich bin nicht mehr so stark...

hier im forum denke ich eigentlich auch nicht nur an krankheit. ich lese mir symptomlisten eigentlich nicht oder nur selten durch. auch krankengeschichten überfliege ich nur flüchtig.
weil mir sind die menschen wichtig, welche dahinter stecken und nicht ihre krankheiten.
okay; wenn ich ahne, dass ich jemandem einen tip geben kann, dann suche ich alle seine beiträge zusammen, damit ich mir ein bild machen kann. damit ich auch nichts verpasse. angaben, welche mir noch fehlen, erfrage ich dann.
aber ich mache das weniger, um an krankheit zu denken. ich denke dann daran, wie mein gegenüber aus der krankheit heraus kommt. also ich sehe ihn schon wieder gesund vor mir.

wenn ich nach medis, krankengeschichte oder symptome gefragt werde, dann versuche ich das möglichst stichwortartig, emotionslos und rasch hinter mich zu bringen.

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 
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19.03.06
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Hallo, einen schönen Gruß an alle,



wieder ein sehr interessantes Thema:) ! Danke!

1. Es gibt zum Beispiel Untersuchungen über amerikanische Sportler (ich erinnere mich an Golfer), die während ihrer Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg, ihre Bewegungen im Geiste immer und immer wieder ausführten, so im "Training" blieben und direkt nach ihrer Freilassung - ohne physisches Training - wieder an ihre Erfolge anknüpfen konnten!

2. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Konzentration auf die Heilung eher hilft, als die auf die Krankheit.

3. An mir selbst habe ich als junger Erwachsener festgestellt, dass ich durch die "Kraft meiner Gedanken" den Ausbruch einer Erkältung im Frühstadium, verhindern kann. Das geht aber nur, wenn ich mich "geistig frei" und "stark" fühle!

Herzliche Grüße von

Leòn
 
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28.09.05
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hallo leòn,

das, was du beschreibst, ist glaube ich eher mentales training.

das wird musikern empfohlen.

ich ging so meine ganzen instrumentalprüfungen durch. da stellst du dir vor, wie du auf die bühne gehst und blabla. so geht dann das lampenfieber weg.

du stellst dir aber auch vor, wie du ein musikstück spielst. ton für ton.
so musst du das instrument nicht so viel zur hand nehmen.

besser geht es, wenn du dabei in die noten schaust.

wenn man es nur mit den fingern und ohne noten macht, kann man in langweiligen schulstunden sein instrument üben. hab ich immer gemacht.
(bei blasinstrumenten ist es auch gut, die jeweilige lippenstellung dazu zu machen. so übst du deinen ansatz und die tonlage mit. streicher können das linneal als griffbrett nehmen.)

eine möglichkeit ist auch die noten aufzuschlagen und dazu die finger zu bewegen. auf diese art habe ich das kleine a-dur klavierkonzert von mozart geübt. ich nahm die noten und spielte es jeden abend auf dem fussboden. wenn du keine tasten hast und sie dir nur vorstellst, musst du viel besser aufpassen. besonders mit den fingersätzen. das üben läuft so viel konzentrierter ab. du musst dir ja die tastatur vorstellen, auf die fingersätze achten und erst noch im inneren ohr hören, wie es tönt. nach ein paar abenden konnte ich das konzert auswendig auf dem fussboden spielen. als das fehlerlos ging, setzte ich mich damit das erste mal an das klavier. du glaubst nicht, was das für ein erfolgserlebnis ist! wenn du ein stück noch nie auf dem klavier gespielt hast, du setzt dich hin, und spielst das ganze perfekt auswendig. das ist echt klasse!
das dritte mozart hornkonzert habe ich so in der eisenbahn geübt. es ist das konzert, welches ich am sichersten auswendig kann.

leider bringen einem die lehrer diese übart nicht bei. oder die schüler sind zu faul, es zu machen. weil man muss wirklich richtig bei der sache sein, was beim rumklimperln und rumspielerln nicht der fall ist.

also ich finde mentales training ist nicht genau das selbe wie eine vorstellung, mit der man sein unterbewusstsein so trainiert, dass die vorstellung früher oder später ins bewusstsein rückt.

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 

ADo

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06.09.04
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Also ich hatte mal so etwas wie eine dicke Warze an der Ferse. Es war Sommer, kein Problem hinten offene schuhe zu tragen. Die Stelle wurde immer dicker und es kam der Herbst. In einen geschlossenen Schuh passte der Fuß nicht mehr.
Da ich Autogenes Training konnte, habe ich mir "blass und kühl" vorgestellt und "die Warze ist in 10 Tagen verschwunden". Jeden Tag habe ich meine Übung gemacht und natürlich runtergezählt.
Nach 10 Tagen war sie verschwunden!:bang:

LG
 
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28.09.05
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da läuft gerade ein film, in dem sie ein verkleinertes u-boot mit menschchen drinnen in eine vene gespritzt haben. diese verkleinderten menschen sollen den patienten nun von innen her wieder in ordnung bringen.

die idée finde ich genial!
die entspricht genau meinen vorstellungen.
ich findes so klasse!

:bang:

sonst eigentlich ziemlich abgedreht der film. er bringt mich total zum lachen.

:)))

falls jemand kucken will:


http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=41432837&sel=&comefrom=senderlist.inc&backQS=0x00x00x00x00x00x00x00x00x00x00x00x0120x00x00x00x00x00x00x00000000


Kabel1, Sonntag, heute, Spielfilm/Science-Fiction 15:15 - 17:05 Uhr

Die phantastische Reise

Fantastic Voyage, USA 1965

Mit Hilfe des CIA-Agenten Grant gelingt dem Wissenschaftler Jan Benes, der hinter dem Eisernen Vorhang lebt, die Flucht in den Westen. Als er in ein Geheimlabor überführt wird, entgeht er nur knapp einem Mordanschlag. Zwar überlebt er, doch in seinem Gehirn hat sich ein gefährliches Blutgerinsel gebildet. Nun versucht eine Gruppe US-Mediziner, dieses Gerinsel mit Hilfe eines auf Läuseeigröße verkleinerten U-Bootes, das in die Blutbahn eingeschleust werden kann, zu entfernen ...

Schauspieler: Stephen Boyd (Grant)
Raquel Welch (Cora Peterson)
Edmond O'Brien (General Carter)
Donald Pleasence (Dr. Michaels)
Arthur Kennedy (Dr. Duval)
Arthur O'Connell (Oberst Donald Reid)
William Redfield (Bill Owens)

Regie: Richard Fleischer
Drehbuch: Harry Kleiner
Musik: Leonard Rosenman

Am 17. Juli 1999 heiratete Raquel Welch den 15 Jahre jüngeren Richard Palmer, den Besitzer einer großen Pizzakette. 'Wir stehen um sieben auf, und Richie macht die Öfen an', beschrieb die Diva damals ihren ehelichen Alltag ... Das frühe Aufstehen hat der schönen Mittsechzigerin anscheinend nicht gefallen, denn mittlerweile lebt sie schon wieder getrennt von ihrem vierten Ehemann.
Als Dr. Loomis jagte Donald Pleasence unermüdlich den 'Halloween'-Mörder Michael Myers. In 'Halloween H20' konnte das US-Publikum 1998 die Stimme von Pleasence hören, der drei Jahre zuvor gestorben war.
Das Science-Fiction-Abenteuer 'Die phantastische Reise' wurde 1965 von Regisseur Richard Fleischer ('Stiefel, die den Tod bedeuten', 'Conan der Zerstörer', 'Red Sonja') inszeniert und überzeugt durch für seine Zeit großartige Tricktechnik. Die schöne Raquel Welch würzt diese Zukunftsvision aus den Sixties mit einer Prise Erotik - alles in allem gelungene Unterhaltung, nicht nur für Genre-Freunde!

sorry. bin vom thema abgekommen. doch der film passt wirklich zu meiner heilenden vorstellungskraft.
 
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28.09.05
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ich wollte eigentlich weiter ziehen, doch der film ist echt abgefahren ulkig.
mich platzts.

:)))

so was läppisches gibt es selten!

:)))

das ist echt noch gefährlich, wenn man in einen menschlichen körper fährt. da doggen dann die antikörper an das boot an. dann bleibst du stecken! oder du kannst dich in einem lymphknötchen verhaddern.

*lach*
 
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06.04.05
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Hallo Shelly und alle,
den Film habe ich schon einige Male gesehen, finde ihn auch total Klasse !
Und auch lustig :D

Ich kannte eine Reiki-Lehrerin, die erzählte, dass sie mal sehr krank war. Dann dachte sie, wenn man sich krank denken kann, dann kann man sich auch wieder gesund denken. Jedenfalls hat sie das so geschafft.
Ich möchte es ja auch können. Da muss wohl die Vorstellungskraft bzw. der Wunsch ziemlich deutlich sein. Aber ich glaube schon, dass es möglich ist.
Vielleicht soll man nicht immer wieder mit seinen Gedanken in der Krankheit verweilen. Leichter gesagt als getan.

Liebe Grüße
Susewind :wave:
 
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06.04.05
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Hallo Shelly und alle,
den Film habe ich schon einige Male gesehen, finde ihn auch total Klasse !
Und auch lustig :D

Ich kannte eine Reiki-Lehrerin, die erzählte, dass sie mal sehr krank war. Dann dachte sie, wenn man sich krank denken kann, dann kann man sich auch wieder gesund denken. Jedenfalls hat sie das so geschafft.
Ich möchte es ja auch können. Da muss wohl die Vorstellungskraft bzw. der Wunsch ziemlich deutlich sein. Aber ich glaube schon, dass es möglich ist.
Vielleicht soll man nicht immer wieder mit seinen Gedanken in der Krankheit verweilen. Leichter gesagt als getan.

Liebe Grüße
Susewind :wave:
Das über die amerikanischen Sportler in der Kriegsgefangenschaft habe ich auch schonmal gelesen. Schön, dass sowas möglich ist :klatschen
 
Beitritt
16.08.06
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Hallo

Ich glaube, dass mein Lebensgefährte nicht so krank wäre, wenn er aufhören würde, sich ständig einzubilden, dass er schwer krank ist.
Ich glaube sogar, dass er ganz erheblich seine Lebensqualität verbessern würde, wenn er seine Gedanken ganz der Gesundheit widmen würde.
Dann könnten auch die Symptome der Angst, die ihn furchtbar quälen, nachlassen.
Meine Aufgabe ist es, ihn an meinem Optimismus teilhaben zu lassen. Das hat mich leider einen Teil meiner Gesundheit gekostet. - Aber ihm geht es dadurch besser.
Ich frage mich nur, wie kann ich es ihm beibringen, weniger an die Krankheiten zu denken, denn seine negativen Energien sind sehr stark und ich weiß nicht, ob ich genug Kraft habe, um für uns Beide gesund zu sein.

Ich glaube schon, dass die Einbildungskraft und die Willenskraft eine erhebliche Rolle bei der Heilung spielen.

Kaba
 
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