Vertiefende Analyse und Behandlung der HPU

ullika

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Nur will ich nun nicht alles auf die HPU schieben. Werden diese Dinge denn besser wenn man die Nems einnimmt?
Nems helfen bestimmt, die Symptome zu lindern, aber sie beheben nicht die Ursache. Bei allen Porphyrien ist die Synthese von Hämoglobin (Bestandteil der roten Erythrozyten) gestört, ich denke, das ist ein autoimmuner Prozess, das Blut wird, bevor es sich richtig bilden konnte, schon wieder zerstört, warum?

Ich glaube, weil das Blut (oder auch Organe, Muskel, Gewebe, Haut...) Neu5gc enthält, das der Körper mit Entzündungen bekämpft, weil es von artfremden Säugetieren kommt.

Wenn ich mir die HPU/KPU assoziierten Symptome, Beschwerden und Folgeerkrankungen ansehe, hat dann hier vermutlich fast jeder HPU:
Allgemeine Symptome wie Schwäche, Energiemangel, Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsstörungen.
Entgiftungsstörungen von Amalgam, Quecksilber, Blei, Aluminium, Cadmium, Pestiziden, Insektiziden, Fungiziden, Holzschutzmitteln, Alkohol, Kunststoffen, Lacken, Klebstoffen, Medikamenten.
Psychische Störungen und Erkrankungen wie Stressempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen, schlechte Traumerinnerung, schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Lernstörungen, depressive Verstimmungen, Ängstlichkeit, Aggressivität, Licht-, Geruchs- und Geräuschempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Suchtverhalten, Depressionen, Angststörungen, Psychosen, Autismus und AD(H)S.
Verdauungsstörungen und Erkrankungen wie Reizmagen, Reizdarm, Blähungen, Verstopfungen, Durchfall, Übelkeit, Sodbrennen, Magenschleimhautentzündungen, Reflux, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Glutenunverträglichkeit, Laktose-, Fruktose-, Sorbit-, Glukose- und Histaminuntoleranz, Leaky-Gut-Syndrom, Resorptionsstörungen von Mikronährstoffen, Alkoholunverträglichkeit, verminderter Gallenfluss, Gallensteine.
Störungen und Erkrankungen des Immunsystems Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit, häufige Erkältungskrankheiten, Pilz-und Herpesinfekte, Autoimmunerkrankungen (Hashimotothyreoiditis).
Störungen des Eiweißstoffwechsels Neurotransmitterbildungsstörungen (Serotonin, Dopamin, GABA, Noradrenalin), Störungen der Sexualhormonbildung (Progesteron, Testosteron), Störungen der Bildung von Schilddrüsenhormonen, Störungen der Bildung von Cortisol, Abbaustörung von Homocystein mit erhöhtem Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Ammoniakabbaustörung, Auf- und Umbaustörung von Aminosäuren (Gluthathion, Taurin).
Störungen und Erkrankungen des Zuckerstoffwechsels wie Insulinsynthese- und Sekretionsstörung, Glukoseintoleranz, Insulinresistenz, Diabetes mellitus, Unterzuckerungen, Heißhunger.
Störungen des Fettstoffwechsels Synthesestörung von langkettigen Fettsäuren für Gehirn, Auge.
Störungen und Erkrankungen in der Gynäkologie: Zyklusunregelmäßigkeiten, Blutungsstörungen, schmerzhafte Blutungen, Prämenstruelles Syndrom (PMS), Polyzystisches Ovar (PCO), Schwierigkeiten, schwanger zu werden, Schwangerschaftserbrechen, Fehlgeburten, Gestationsdiabetes, Libidostörungen.
Störungen von Muskulatur, Bindegewebe, Knochen, Gelenken Muskel- und Bindegewebsschwäche, Knorpel- und Knochendeformationen, Arthrose/Arthritis, Osteopenie/Osteoporose.
Störungen der Sinnesorgane Sehstörungen, Nachtblindheit, Lichtempfindlichkeit, Grauer Star, Makuladegeneration, Optikusneuropathie, Geräuschempfindlichkeit, Tinnitus, Schwerhörigkeit.
Störungen und Erkrankungen der Haut, Schleimhäute, Haare, Nägel Juckreiz, Allergien (Nickel, Tierhaar, Milben), Licht-, und Sonnenempfindlichkeit, Dermatiden, Neurodermitis, Psoriasis, Entzündungen des Mundraums, Wundheilungsstörungen, Schleimhautentzündungen, Heuschnupfen, Asthma, HNO-Beschwerden, feine Haare, Haarausfall, Nagelbrüchigkeit, Weißfleckigkeit der Nägel.
Man könnte also die Theorie aufstellen, Porphyrie HPU/KPU sind Symptome von Autoimmunerkrankungen, die wiederum vom Einbau und anschießenden Abbau von Neu5gc kommt, das verbraucht viele NEMs.
 

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Meine letzter AP Messung, vor 2 Monaten, zeigt einen Wert von 103 U/l auf.:D
Einen Einfluss auf meinen Energielevel ob 33 U/l, niedrigster Wert, oder 103 U/l (höchster Wert) bemerke ich persönlich nicht.

Beste Grüße von Kayen
 
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Danke Ullika. Hab mir die Deppyrol bestellt. Mal schauen was passiert. Ich starte langsam mit denen für Kinder, wechsle dann auf die normalen jeden zweiten Tag und irgendwann täglich. Will mich nun nicht in neue Theorien einlesen und runterziehen lassen. Ich geh das jetzt positiv an. Habe mir das Buch von Dr. Ritter besorgt und lese mich ein. Dann ist gut. Ich bin dann mal wieder weg vom Forum für ne Weile.
 
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Hallo janni,
Werden diese Dinge denn besser wenn man die Nems einnimmt?
Bei manchen wird alles besser, bei wenigen aber auch nur wenig. Das soll stark vom Alter abhängen und wie lange die HPU mitsamt den Mängeln akut ist. Bei mir merke ich sehr viele Besserungen.

Die Beseitigung der Nährstoffmängel allein hilft auch nur bei einem Teil der HPUler den B6-Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen. Wenn ich Dr Kamsteeg richtig verstehe, klappt das bei nur 40% aller HPUler.
Quelle: http://www.keac.de/dokumente/om+ernaehrung.pdf
Die restlichen 60% müssen mehr machen, um therapeutisch erfolgreich zu sein. Zu diesen 60% gehöre ich auch.
Was ich (wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich) tun muss, um meinen B6-Stoffwechsel zu reparieren, kannst Du hier nachlesen:https://www.symptome.ch/vbboard/kryp...ml#post1240461
Da sich viele der dort genannten Therapie-Punkte mit Empfehlungen Dr Kamsteeg überschneiden, vermute ich da eine gewisse Allgemeingültigkeit zu.
Wann zeigen sich die ersten Besserungen?
Bei manchen schon nach Tagen, bei anderen erst nach 4-6 Monaten - sofern man bei der Therapie keine Fehler macht.
Ich hatte bereits vor dem Testergebnis mit einem B-Komplex mit aktiven B-Vitaminen angefangen. Darin sind 25mg p-5-p. Zudem nehme ich seit einigen Tagen schon 30mg Zink täglich. Mangan nehme ich noch keins und habe es noch nie genommen.
Bevor Du es nimmst, würde ich es messen lassen, denn manche HPUler scheinen keinen Mangel zu haben. Und andere sind schon mit 1-2mg überdosiert. Da Mangan nicht ungefährlich ist, sollte man da vorsichtig sein.

Kleiner Hinweis am Rande:
Dieser Thread soll sich mit therapeutischen Massnahmen beschäftigen, die über diese Standardmedikation, -therapie hinausgehen.
Insofern wären alle anderen allgemeinen Fragen sicher besser in einem anderen Thread aufgehoben. Du kannst dafür auch gerne einen eigenen Thread aufmachen.
Wegen der Histaminintoleranz nehme ich auch 2mg Kupfer täglich. Ich habe eine Malabsorption und nehme kaum Nährstoffe auf. Daher das Kupfer. Zudem ich kupferhaltige Lebensmittel meiden muss wegen der Histaminintoleranz. Soll ich Kupfer trotzdem weglassen? Der Körper braucht das ja um DAO zu bilden - genau wie B6.
Eine Vollblutmessung kann da vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkle bringen.
Dr Kamsteeg empfiehlt Kupfer bedingt zu meiden:
https://www.keac.de/hpu/wasnun.html
Wie soll ich nun fortfahren?
Lies Dich zum Thema ein. Du könntest einen Therapeuten aufsuchen.
Du könntest, sofern noch nicht geschehen, noch ein paar Sachen messen lassen, um damit dann später ggf eine Erfolgskontrolle durchühren zu können:
Mit fallen da spontan Magnesium, Zink, Mangan, B6, Alkalische Phosphatase ein. Vollblutwerte sind vorzuziehen. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wären die entsprechenden NEMs mindestens 3 Tage vorher auszusetzen.
Es kann sein, dass viele/alle Werte - trotz Mangels - normal sind, nur zur Warnung, damit Du Dich nicht hinterher ärgerst.

Dr. Kamsteeg empfiehlt ein "HPU-Screening"
KEAC - Hämopyrrollaktamurie (HPU) und HPU-Test®: HPU-Screening
Inwiefern das nutzt kann ich spontan nicht sagen. Ich meine bisher auch erst von ein oder zwei Forumsteilnehmern gelesen zu haben, die es haben durchführen lassen.
Wie viel Mangan und welches?
s.o.
Lies das:
Sicherheitsbewertung | DocMedicus Vitalstofflexikon

Ich nehme Mangangluconat und vertrage es gut.
Habe gelesen man soll es einschleichen. In den " Depyrrol basis Org. oranges Band" sind ja große Mengen drin. Braucht man so viel?
Es sind 4,8 mg Mangan drin.
Um gute Normalwerte zu bekommen, brauchen manche nur 1 mg/Tag.
Dopaminmangel habe ich bei mir schon immer vermutet. Habe gelesen das man das mit Mangan erhöhen kann?
Dazu kann ich nichts sagen.
Außerdem zeigte ein Bluttest das mein GABA stark erhöht ist. Aber ob man Gaba im Blut überhaupt messen soll?
Das ist eine gute Frage. Ich weiss es nicht. Damit habe ich mich noch nicht näher beschäfftigt.
Möglicherweise gibt es da ja auch so eine Verteilungsstörung wie beim B6 mancher HPUler, dass es sich also im Blut "anstaut" und dann in den Zellen fehlt.

Gruss
Hans
 
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Meine letzter AP Messung, vor 2 Monaten, zeigt einen Wert von 103 U/l auf.:D
Du machst mich neidisch. Den hätte ich auch gern.:)
Einen Einfluss auf meinen Energielevel ob 33 U/l, niedrigster Wert, oder 103 U/l (höchster Wert) bemerke ich persönlich nicht.
Die AP kann sich ja auch auf Grund von Krankheiten erhöhen. Ist Dir da was bekannt?


Zur Zeit bin ich ja dabei meine AP auf ein gesundes Niveau zu bringen und da steigt die AP im Idealfall um 1-2 U/l pro Woche.
In welchem Tempo geht das denn bei Dir, wenn die AP schwankt?

Und wie schlägt denn deine HPU-Therapie generell an- heißt das, dass sie nicht wirkt (jetzt mal ganz abgesehen vom AP-Wert)?

Ist dein Energielevel dein wichtigster Gesundheitsparameter?

Gruss
Hans
 
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5.) Vitamin D im Abstand von 1-2 Wochen einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 60 %)
Meine Einzeldosis beträgt derzeit 10000 bis 15000 I.E.
Nach der Einnahme von 15000 I.E. Vitamin D ist die AP wieder auf 61 U/l gestiegen, weshalb ich Punkt 5 wie folgt aktualisiere:
---------
5.) Vitamin D (im Abstand von 10-14) Tagen einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 75 %)
Meine Einzeldosis beträgt derzeit 10000 bis 15000 I.E.
----------
Alle anderen Therapiepunkte behalte ich unverändert bei.

Grüße
Hans
 
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5.) Vitamin D (im Abstand von 10-14) Tagen einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 75 %)
Meine Einzeldosis beträgt derzeit 10000 bis 15000 I.E.
Nachdem ich Vitamin D nun einmalig geringer dosiert (5000 I.E.) eingenommen habe, stieg die AP wider Erwarten bereits nach 1,7 Tagen. Bei Dosierungen von 10.000 I.E. oder mehr sank die AP bisher für 2-3 Tage, um dann erst anzusteigen.

Ich werte das so, dass mein Stoffwechsel mit +10000 I.E. überfordert ist und werde nun, in Phase 1, Einzeldosen auf 5000 I.E. begrenzen, weshalb ich Punkt 5 wie folgt aktualisiere:
---------
5.) Vitamin D (im Abstand von 5-7) Tagen einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 80 %)
Meine Einzeldosis beträgt derzeit 5000 I.E.
----------
Wenn sich diese gute Erfahrung fortsetzt, sollte die AP-Erholung, und damit die Gesamtgesundung, schneller voranschreiten.
Alle anderen Therapiepunkte (#76) behalte ich unverändert bei.

Grüße
Hans
 
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5.) Vitamin D (im Abstand von 5-7) Tagen einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 80 %)
Meine Einzeldosis beträgt derzeit 5000 I.E.
Ich habe die Einzeldosen nun ein weiteres Mal verringert, auf nun tgl 4 x 250 I.E. Vitamin D3. Die Resultate sind noch einmal besser geworden, denn es deutet nichts mehr auf ein Absinken der AP hin. Bei tgl 4x250 I.E. D3 stieg die AP nach 3 Tagen von 50 auf 53 U/l und nach weiteren 3 Tagen von 53 auf 61 U/l.

Punkt 5 meines Therapieplans (#76) aktualisiere ich demnach wie folgt:
---------
5.) Vitamin D einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 90 %)
Die Dosierung beträgt derzeit 4 x 250 I.E. Vitamin D3 über den Tag verteilt.
----------
Alle anderen Therapiepunkte aus (#76) behalte ich unverändert bei.

Grüße
Hans
 
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Ich habe die Einzeldosen nun ein weiteres Mal verringert, auf nun tgl 4 x 250 I.E. Vitamin D3. Die Resultate sind noch einmal besser geworden,
Die anschließenden AP-Messungen haben dieses positive Bild dann doch wieder umgekehrt.
Nach dem schnellen Anstieg auf 61 U/l sank die AP in mehreren Schritten auf 48 U/l. Als ich dann die Vitamin D3-Dosierung wieder auf 1x 5000 I.E. alle 4-6 Tage änderte, stieg die AP wieder.

Dieses Verhalten ähnelt dem im Zeitraum 53-57. Damals hatte ich ebenfalls mit mehrtäglichen Vitamin D-Dosen experimentiert.

Es scheint also zu sein, dass die "Dauerbefeuerung" mit D3 meinen Stoffwechsel nach einer gewissen Zeit überlastet und erschöpft. Es braucht wohl längere Pausen, damit sich der (Leber(?)-) Stoffwechsel vom belastenden Vitamin D-Stoffwechsel erholt.
8 Stunden sind da anscheinend zu wenig, 4 Tage aber ausreichend. Der ideale Regenerationsszeitraum wird vermutlich irgendwo dazwischen sein. Doch um das noch genauer auszutesten fehlt mir jetzt ehrlich gesagt der Nerv.
Als weitere Ursache für den beobachteten AP-Verlauf habe ich auch noch meine B2-Supplementastion im Blick, die ich 6 Wochen vor AP-Abfall auf 0 reduziert hatte und dann nach dem aktuellen AP-Abfall vorsichtshalber doch wieder angehoben habe. Das B2 werde ich aber bald wieder absetzen und dann schauen, ob die AP darauf reagiert (was ich aber eigentlich nicht erwarte).

Punkt 5 meines Therapieplans (#76) , der nun im Wesentlichen wieder dem Stand vom 24.11.19 entspricht, aktualisiere ich demnach wie folgt:
---------
5.) Vitamin D einnehmen
(Wahrscheinlichkeit, dass dies bei mir hilft und notwendig ist: ca 90 %)
Die Dosierung beträgt derzeit 1 x 5000 I.E. Vitamin D3 alle 4 bis 6 Tage.
----------
Alle anderen Therapiepunkte aus (#76) behalte ich unverändert bei.

Grüße
Hans
 
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Sorry, Hans, meine Antwort hat etwas gedauert, weil ich dazu noch ein paar Unterlagen sortieren wollte.

Du machst mich neidisch. Den hätte ich auch gern.:)
Och, nö, der schon ziemlich hohe Wert (über 100) ist nichts um neidisch zu werden. Ich hätte ihn lieber etwas niedriger.

Die AP kann sich ja auch auf Grund von Krankheiten erhöhen. Ist Dir da was bekannt?
Eine leichte, chronische Gallenblasenentzündung mit Steinen könnte den Wert erhöhen. Jedoch war der Wert einige Jahre konstant eher niedrig.

In welchem Tempo geht das denn bei Dir, wenn die AP schwankt
Sooo und das musste ich erst einmal nachschlagen, weil ich eine Vermutung habe.
Die Erhöhung kam kontinuierlich mit der Einnahme von Thyroxin.
Thyroxin nehme ich seit ungefähr September 2018.
Bis Juli 2018 gab es auch schon viele Messungen, da war der Wert jedoch (fast) immer viel niedriger.

Ab September 2018 sieht man den kontinuierlichen Anstieg.
Von 50 auf 65; dann 75, dann 85 und die letzte Messung war über 100, die allerdings von einem anderen Labor getätigt wurde, dahingehend könnte es Abweichungen geben.

Wenn ich einen neuen Wert habe melde ich mich; ich werde auch noch mal meinen Arzt darauf ansprechen, der ist ausnahmsweise dahingehend ziemlich klug:D

Ist dein Energielevel dein wichtigster Gesundheitsparameter?
Nein, aber einer der wichtigsten Parameter.:)

Liebe Grüße von Kayen
 
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Auf Anregung von Agi1990 habe ich mal bei mir untersucht wie mein Hämoglobin-Wert mit meinem AP-Wert korreliert.

Zur Erinnerung: Bei HPUlern ist die Hämsynthese gestört, weshalb da der Gedanke naheliegt, dass eine aktive, unzureichend behandelte HPU auch zu niedrige Hämoglobin-Werten führt.

Bei mir ist es nun so:
Funktioniert die HPU-Behandlung, steigt der AP-Wert - funktioniert die Behandlung nicht, sinkt der AP-Wert.
Jetzt habe ich mal alle diejenigen meiner Labor-Messungen tabellarisch ausgewertet, für die ich tagleich einen Hb-Wert und einen AP-Wert vorliegen habe.

Wenn ich da eine hohe AP für "keine aktive HPU, bzw erfolgreiche HPU-Behandlung" nehme, zeigt sich durchaus eine Korrelation zwischen einem hohen Hb-Wert und keiner aktiven HPU, wenngleich die Datenlage insgesamt noch dürftig ist.

Hb (Bereich)AP (Schnitt)AP-Wert 1AP-Wert 2AP-Wert 3AP-Wert 4AP-Wert 5AP-Wert 6
Norm: 14-18 g/dlNorm: 40-130 U/l
14,1-15,0 55,3585256
15,1-16,0 55,360604853
16,1-17,0 59,8586165565366
17,1-18,0 65,065

Laut diesen Daten würde ich einen Hb-Wert <=16 g/dl für sich genommen als Indiz auf eine aktive HPU und einen Hb-Wert > 17 g/dl als Indiz auf eine inaktive, bzw. gut behandelte, bzw gar keine HPU werten.
Mit mehr Daten/Messungen könnte das natürlich noch deutlich besser abgegrenzt werden.

Gruppiere ich die Daten nicht in Hb-Bereiche, sondern in AP-Bereiche, sieht der Zusammenhang bei mir so aus:

AP (Bereich)Hb (Schnitt)HB-Wert 1HB-Wert 2HB-Wert 3HB-Wert 4HB-Wert 5HB-Wert 6HB-Wert 7HB-Wert 8B-Wert 9
Norm:
40-130 U/l
Norm:
14-18 g/dl
40-5015,315,3
51-6015,615,016,515,414,315,316,716,215,015,9
60-7016,616,116,617,316,3

Rohdaten:

Hb - AP
15,0 - 58
16,5 - 58
16,1 - 61
15,4 - 60
16,6 - 65
14,3 - 52
15,3 - 60
17,3 - 65
16,7 - 56
16,2 - 53
15,3 - 48
16,3 - 66
15,0 - 56
15,9 - 53

Wie sehen eure Hämoglobin-Werte aus?
Schreibt dazu bitte, wie ihr den Erfolg der HPU-Behandlung zum Zeitpunkt der Hämoglobin-Messung einschätzt.
Habt ihr ebenfalls einen Zusammenhang zwischen euren Hämoglobin-Werten und der HPU herstellen können?

(niedrige Hb-Werte = aktive, unzureichend behandelte HPU
hohe Hb-Werte = inaktive, hinreichend behandelte HPU, bzw. gar keine HPU)

Grüße
Hans
 
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Also bist Du hinsichtlich der HPU noch nicht erfolgreich therapiert?

Danke:)
Wie sieht eigentlich dein Hämoglobin-Wert aus?

Gruss
Hans
Die letzten 5 Hämoglobin- Werte mit ca. 14,5 (Referenz 12-16) sind alle wunderbar mittig, also nicht auffällig.
Etwas niedriger war der Häm. Wert vor ca. 2,5 Jahren; gleichzeitig ist auch der AP Wert niedrig gewesen.
Könnte einen Zusammenhang ergeben oder auch nicht.

Ich habe noch einmal nachgeschaut:
Verminderte AP z.B.
  • nach Bypass-Operationen
  • Eiweißmangelernährung
  • Magnesiummangel
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose),
  • Schwere Blutarmut
  • Morbus Wilson
    Erbkrankheit mit Mangel an Kupfertransportprotein (Caeruloplasmin). Kupferablagerungen schädigen u.a. das Nervensystem und die Leber.
  • Zinkmangel
  • Vitamin C Mangel (Skorbut)

Ich habe eine zeitlang wenig Eiweiß vertragen.
Weiterhin weniger Zink und kaum VC genommen, weil ich die Befürchtung hatte, die Steine kommen ins rollen.
Nun nehme ich viel mehr Zink und VC und vertrage mehr Eiweiß, diese Maßnahmen können natürlich auch für den steigenden AP sorgen.
Weiterhin ist die Einnahme von P5P auch kein Problem mehr und Magnesium mit ca. 1000 mg müssten auch ausreichen.
HPU-mäßig sollte ich also gut eingestellt sein.
Leider vertrage ich nur ganz wenig VD. Max. 250 ug jeden 2 Tag.
Zu wenig Energie und Fibro kann ja auch andere Ursachen haben.
 
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20.09.14
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Funktioniert die HPU-Behandlung, steigt der AP-Wert - funktioniert die Behandlung nicht, sinkt der AP-Wert.
Jetzt habe ich mal alle diejenigen meiner Labor-Messungen tabellarisch ausgewertet, für die ich tagleich einen Hb-Wert und einen AP-Wert vorliegen habe.
Die in #95 aufgezeigte Hb-AP-Korrelation habe ich hier einmal graphisch aufbereitet:
HPU-AP-Hämoglobin 0220.png

Gegenüber den in #95 genannten Rohdaten wurde dabei ein neuer, aktueller Wert eingepflegt (rot hervorgehoben).
Man sieht, dass mit steigender AP (Gesundung) auch der Hämoglobin-Wert, unter einer gewissen Schwankungsbreite, ansteigt.

Zum Vergleich: In meiner "Vor-HPU-Zeit", als die HPU also noch nicht akut war, betrugen die mir vorliegenden Hb-Werte 15,6 g/dl (2003) und 15,5 g/dl (2005). Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich der Körper diesen Werten wieder anpasst, wenn er wieder dauerhaft höhere, gesunde Alkalische Phosphatase generiert.
 
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