Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

lisbe

Fazit, lisbe? Alle Haustiere abschaffen, wenn jemand meint, Parasiten zu haben (ob bewiesen oder nicht)? Kann das die Lösung sein?
Ich kann Dich und viele andere voll verstehen. Doch ich sage dass krass, weil das Problem auch wirklich gewaltig ist und gewaltig unterschätzt. Wir können uns ja noch paar Hundert Jahre zurück erinnern als die Menschen noch mit Tieren zusammen hausten. Was ist heute anders? Die immer uns umgebende Sicherheit seitens der Pharmaindustrie?
Ein anderer Ansatz wäre darüber nachzudenken, warum Parasiten die mit Abstand erfolgreichste Spezies auf unserem Planeten ist. Ich glaube nicht, dass unsere kleine Diskussion hier am Thema vorbei ist. Man sollte sich darüber Gedanken machen und natürlich entscheidet am Ende jeder für sich selbst. Ich denke nur, um überhaupt eine Entscheidung treffen zu können, muss man alle zur Verfügung stehenden Informationen haben. Ansonsten ist keine Entscheidung möglich. Da aber keiner darüber spricht...

Wie auch immer - ich möchte keinen hier verletzen und entschuldige mich nochmals in aller Form für alle Fälle, wenn ich zu entschieden aufgetreten bin.
:sorry: und viele Grüße!
 
wundermittel
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Hallo Rike,

bei deinen ganzen Symtome ist mir was aufgefallen, speziell die Unverträglichkeit von Alkohol hat micht darauf gebracht. Ist bei Dir schon mal geguckt worden ob das alles durch Umwelt bzw. Wohnraumgifte ausgelöst worden ist? Gerade bei z.B. einer starken Belastung durch Formaldehyd und auch Lösungsmittel zeigt sich dies Unverträglichkeit. Auch viele andere deiner Beschwerden würden dazu passen.

Noch ein Satz zur Katzenthematik: ich habe 2, zwar Wohnungskatzen, sie hergeben zu müssen wäre so, als würde ich mein Kind zur Adoption freigeben.
Auch die Tiermedzin hat heute ausreichend Mittel und Wege um Tiere parasitenfrei zu halten!
 
Themenstarter
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Hallo!

Also, zuallererst mal:
Danke an euch alle! Es tröstet ungemein, dass sich hier jeder auf seine Weise Mühe gibt zu helfen - auch dann, wenn das eine oder andere vielleicht etwas krass rüberkommen mag!

Lisbe, ich habe natürlich erst mal geschluckt als ich dein 'die Katze sollte weg' gelesen habe. ;) Das könnte ich nie, nie, niemals tun! Da hat Malve es absolut auf den Punkt gebracht:

wenn jemand sowieso schon genügend Beschwerden und Probleme hat, dann wäre die Trennung von einem lieben Wohnungsgefährten noch eine zusätzliche seelische Belastung

Mich in meinem Zustand noch von meiner Süßen trennen??? Dann würde ich hier endgültig untergehen! Trotzdem bin ich dir sehr dankbar für deine Informationen! Auf Parasitose wäre ich wohl nie selbst gekommen, OBWOHL ich um die Gefahren einer Freigängerkatze weiß! Aber als Normalsterblicher denkt man dann an Bandwürmer, Spulwürmer... etc. und darauf passen meine Symptome einfach nicht. Ich habe alle möglichen Beschwerden - meine popeligen Magen-Darmprobleme sind da vergleichsweise Peanuts. Und: alle meine Organe sind gesund, obwohl meine Problematik schon lange Zeit besteht, mal mehr mal weniger. Soweit ich weiß würde ein Wurmbefall - egal welcher - doch irgendwann auch immer auf andere Organe übergehen, oder? Einzeller wiederum wären durchaus eine Möglichkeit, gerade, wenn ich mir deine Krankheitsgeschichte so durchlese...
Also vielen Dank! Und ich finde es toll, wie du dich da reinhängst und um Aufklärung bemüht bist!

@ ischae

Daran habe ich natürlich auch schon gedacht. Das Komische ist aber, dass ich (augenscheinlich) absolut unempfindlich gegenüber 'äußerlichen' Chemiekeulen bin: Ich kann meine Nase über eine Flasche Terpentin halten, ohne mit der Wimper zu zucken, kann problemlos mit Desinfektionsmittel putzen etc. Problematisch wird es immer erst dann, wenn ich Chemie zu mir nehmen muss, also oral, intravenös usw. Mittlerweile reagiere ich auf so gut wie alle Medikamente mit heftigen Unverträglichkeitsreaktionen. Aber eben nur auf Medikamente! Andere Unverträglichkeiten sind mir nie aufgefallen, weder bei Lebensmitteln noch bei ... äh... 'externer' Chemie, die ich einatme oder auf die Haut bekomme.

Mittlerweile ist der laborärztliche Befundbericht der Stuhluntersuchung bei mir eingetroffen. Für mein Laienauge scheint die Fehlbesiedlung nicht dramatisch zu sein. Ich habe lediglich ein paar zu wenig Coli-Bakterien und ordentlich zu viel Clostridien. Alles andere ist im grünen Bereich. Meinen Florastatus haben sie mit '3' bewertet, wobei '1-5' für eine leichte Dysbiose steht.

Verdächtig finde ich aber das Eosinophile Protein X, das mir sehr hoch vorkommt. Referenzbereich wird hier mit < 360 angegeben. Mein Wert liegt bei 985,3!
Mein HP sagte ja, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Nahrungsmittelallergie habe. Aber ein so hoher Wert bei so geringen Magen-Darmbeschwerden? Ich kenne mich damit nicht aus, aber müsste ich dann nicht nur noch auf dem Klo hängen und zumindest ansatzweise irgendeinen Zusammenhang zu irgendwelchen Lebensmitteln herstellen können? Gut, ich renne öfter zum Klo als der Normalsterbliche, in letzter Zeit vor allem nachts und am frühen Morgen, was echt nervig ist. Aber ich habe so gut wie nie 'so richtigen', also wässrigen Durchfall, eher selten mal Übelkeit (und wenn, dann kommt sie eher vom Schwindel) und so gut wie nie Schmerzen... ??? Und ich konnte (wie weiter oben schon beschrieben, glaub ich) sehr lange Zeit nie irgendwelche Lebensmittel ausmachen, die ich nicht vertragen kann. In letzter Zeit sind's schon ein paar, aber... davon krieg ich dann meistens 'nur' Herzrasen.

Das Labor schreibt dazu, dass ein erhöhter EPX-Wert für eine Nahrungsmittelallergie ODER eine entzündliche Darmerkrankung ODER eine Parasitose stehen kann.
Womit wir wieder beim Thema wären, Lisbe. ;) Denn auch für eine entzündliche Darmerkrankung halte ich als Laie meine Darmbeschwerden für viel zu gering. (Oder?) Bleibt also möglicherweise nur die Parasitose. Au weia... :eek:

Am Montag gehts zum Blutabnehmen, dann weiß ich hoffentlich bald mehr bzgl. einer eventuellen Nahrungsmittelallergie. Wenn die Tests negativ sind, werde ich mich wohl auf den beschwerlichen Weg machen, eine Parasitose anhand diverser Stuhlproben nachzuweisen... Wie gesagt: ich habe ja auch noch diese Medikamentenunverträglichkeit. Ein (oder besser: mehrere!) Wurmmittel einfach so auf gut Glück einzunehmen, kommt für mich leider nicht infrage. Die werden mich aller Voraussicht nach ordentlich aus den Socken hauen... :mad:

LG

Rike
 
regulat-pro-immune
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Habe mich gerade noch ein bisschen weiter schlau gemacht. Bitte nicht lachen, dass ich bisher nicht mal wusste, was 'IgE-vermittelt' bedeutet, ja? :eek:) Mir fehlen einfach die grundlegendsten Kenntnisse, was den Darm und Allergien angeht. Für mich war immer klar: So was hab ich nicht! Das passte irgendwie nie so richtig in mein Beschwerdebild, darum hab ich mich da nie großartig mit befasst - und wenn, dann hab ich's nicht kapiert... :eek:)

Wie auch immer: Auf dem Befundbericht steht Ursache des erhöhten EPX-Wertes kann eine Nahrungsmittelallergie (IgE-vermittelt), Parasitose oder eine entzündliche Darmschleimhauterkrankung sein.

Hab mich jetzt also mal informiert, was 'IgE-vermittelt' bedeutet und wenn ich das richtig verstanden habe, entspricht eine IgE-vermittelte Allergie einer 'Allergie Typ I' (Sofort-Typ). Das kann bei mir aber auf keinen Fall sein! Als Sofort-Typ hat man doch schon Minuten bis Stunden nach Aufnahme des allergieauslösenden Stoffes Beschwerden, oder? Und mir geht es eigentlich immer gleichbleibend schlecht, mein Befinden bleibt relativ konstant über längere Zeit (Wochen und teilweise sogar Monate). Gut, ich habe 'etwas bessere' und 'etwas schlechtere' Tage dazwischen, aber ich bin mir sehr sicher, dass da dann kein direkter Zusammenhang zu irgendwelchen jüngst zu mir genommenen Mahlzeiten besteht. Und: 'gute' und 'schlechte' Phasen wechseln sich ab, ohne dass ich an meiner Ernährung irgendwas ändere (von meinem LOGI-Kost-Versuch im Sommer jetzt mal abgesehen). Das passt einfach nicht...

Und überhaupt passt 'Allergie' sowieso nicht so richtig. Unverträglichkeit möglicherweise ja, aber Allergie? Da passen auch die Symptome nicht wirklich, oder?

Also doch Parasiten? :confused:
Kann mich mal jemand bzgl. Allergietypen und dazu passenden Antikörpertypen erleuchten? Muss eine IgE-vermittelte Allergie denn vom Soforttyp sein?

LG
 

lisbe

Ich kann Dir nur raten, sich die Parasitenecke von A-Z selbst durchzulesen, damit Du überhaupt verstehst, welchen Einfluss diese Viecher auf Deine Symptome haben - insbesondere auf die Unverträglichkeiten und dabei meine ich, dass es völlig egal ist ob Du ein Lebensmittel oder ein Medikament nicht verträgst. Es ist wirklich umfassend und wird Dich eine Menge Zeit kosten, aber Du willst ja auch weiter kommen.
Ferner kann ich Dir das Buch von Ingrid Fonk empfehlen "Darmparasitose in der Humanmedizin", aber auch das andere über Rickettsiose - beide geben ein Bild ab, dass Du bei keinem der Ärzte zu sehen bekommst. Beide beim AKSE-Verlag etwas günstiger. Du wirst erkennen müssen, dass kein Schwein in diesem Land das geringste Interesse daran hat, dass Du gesund wirst. Kein Schwein. Und desto mehr Du Dich in diese IgE und sonstige Details verlierst (und Du brauchst Dich keineswegs dafür zu schämen, dass Du nicht weisst, was das ist, denn es ist nicht Dein Job!), desto kränker wirst Du.

Im Moment hast Du Glück, dass der EOS-Wert so ausschlägt. Das muss bei Parasitosen aber nicht so sein. Und rate mal was passiert, wenn er jetzt kurzfristig verschwindet? Dann ist wieder alles beim Alten....
Ich scheine nicht nur verbittert zu sein, ich bin es in diesem Thema. Denn der nächste Schritt ist für Dich zu erkennen, dass Deine Katze stets eine Wurmkur bekommen wird, Du aber auf allen Vieren wirst betteln müssen und am Ende bekommst Du doch kein Rezept. Und wenn doch, dann ein Privatrezept, damit Du Dir das auf gar keinen Fall leisten wirst können es einzulösen: Bandwürmer/Trematoden - 116€/6 Tabletten, Albendazol gegen Rundwürmer: 600€/60 Pillen.... Nein, sie werden versuchen Dich erstmal mit Antibiotka, Betablockern oder wenn alle Stricke reissen pumpen sie Dich mit Psychopharmaka voll, weil sie Dich dann in die Psycho-Ecke stellen werden.

Versuche einfach zu erkennen, dass Allergien, Intoleranzen, Genfehler und sonstige schwere oder chronische Erkrankungen zum einen einen Grund haben, zum anderen gar nicht entstehen können, wenn man dem Körper alles zufügt, was es braucht um seine Selbstheilungskräfte aufrecht zu erhalten. Aber gegen Würmer gibt es einfach keine Immunität - das ist das, was sie erfolgreich macht. Plus die Tatsache, dass sie im Regelfall überhaupt keine Symptome verursachen, weil sie so ihr Überleben sichern. In wenigen Fällen, wenn der Mensch als Zwischenwirt genutzt wird - dann wird es dramatisch.
Du kannst Dir zunächst die Symptome von Lamblien hier als Übersicht anschauen:
https://www.symptome.ch/vbboard/bak...n/80981-symptome-einheimischer-parasiten.html (aber auch die anderen)
und dann in meinem Thread weiter lesen:
https://www.symptome.ch/vbboard/bakterien-viren-parasiten/77753-lamblien.html

Ich habe mich nicht auf Lamblien beschränkt in diesem Thread, weil es nicht geht. Und irgendwann werde ich ihn um die Rolle der Schwermetalle erweitern (müssen), damit es vollständig ist für alle Betroffenen, die wie wir ohne jegliche Hilfe zurück gelassen werden.
Gruß!
 
Themenstarter
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19.02.09
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Au weia, Lisbe, du klingst aber wirklich ernüchtert!
Und ich dachte immer, ich wäre desillusioniert nach zehnjähriger absolut frustrierender Ärzteodyssee, während derer ich immer nur gehört habe: 'Sie haben nix Ernstes!'... während meine Symptome immer schlimmer wurden...

Nebenbei: man hat mich schon mit Antibiotika, Betablockern und Psychopharmaka vollgepumpt! Daher weiß ich ja überhaupt erst, dass ich den ganzen Mist nicht vertragen kann - und dass er vor allem mal meine Probleme kein bisschen löst!
Du siehst: in der Psychoecke bin ich bei den hochgeschätzten Göttern in weiß längst. :mad:
Genaugenommen war ich das von Anfang an. Ich gehöre zu den ganz besonders Gearschten, bei denen sich die Ärzte von alleine nicht mal die Mühe gemacht haben, ein paar mögliche körperliche Ursachen auszuschließen (und seien es auch noch so wenige...). Aufgrund meiner Angstzustände/ Panikattacken (die ich wegen meines körperlichen Befindens habe - nicht etwa umgekehrt!), landete ich bei 99% der Ärzte, die ich mit meinem Besuch beglückt habe, gleich in der Psychoecke, ohne Untersuchungen, ohne dass mir auch nur ein, zwei Minuten vernünftig zugehört worden wäre. Was die Chance auf die richtige Diagnose natürlich noch mal erheblich einschränkt. Ha ha... :mad:
 

lisbe

Oh... das tut mir echt Leid, Rike. Aber so wie Dir oder mir, ergeht es wirklich sehr vielen. Hier im Forum findet sich wirklich nur ein Bruchteil der Betroffenen. Mein Motto: erst das Wahrscheinlichste ausschliessen, dann gucken was über bleibt an Symptomen.
Während Du also den Parasitenhaufen liest, würde ich Dir schon mal empfehlen, die Ernährung auf basisch umzustellen mit einem wahnsinnig hohem Anteil an Rohkost. Dann wird die Entwurmung an sich einfacher und eventuellen Komplikationen, wie Pilzexplosionen vorgebeugt. Wenn Du es mit diesem hohen Anteil Rohkost schaffen solltest, dann werden sich wahrscheinlich auch die Medikamentenunverträglichkeiten erledigen, was allerdings ein paar Wochen Zeit braucht. Sehr hilfreich für mich und meine Familie war die (Krebs-)Therapie nach Max Gerson - kannst ja mal googeln, was Du dazu findest. Wen ich noch nicht gelesen habe, aber auch in die Richtung ganzheitlich dachte war Norman Walker. Da hatte ich sogar schon nachgeschaut, dass seine Bücher bei Amazon recht günstig zu bekommen sind. Schreib sie einfach auf den Wunschzettel. :D
Ansonsten lese erstmal eine Runde und schreibe, falls sich konkrete Fragen ergeben.

Viele Grüße!
 
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09.09.08
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Wuhu Rike,
bevor Du Dir nun ein "neues" Feinbild zulegst, sollte mal vom "alten" noch gesprochen werden.
... Antibiotika, Betablockern und Psychopharmaka vollgepumpt!...
Diese Medikamente können durchaus Dein vegetatives System derartig durcheinander gebracht haben, dass es Dir deshalb noch so schlecht geht. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, auch ich habe jahrelang vertrauensvoll gewisse Medikamente eingenommen, die mir nicht nur nicht halfen, sondern sogar noch weitere "Nebenwirkungen" brachten bzw ursprüngliche Symptome noch verstärken.

Also, nicht einen möglichen (!) neuen "Feind" (Parasiten durch Haustier/e) mit Tunnelblick ins Auge fassen, sondern auch sich damit beschäftigen, was bisher war...
 
regulat-pro-immune
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25.09.07
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Hallo,

@lisbe
also bei allem Verständnis, jetzt schlägt´s aber nun wirklich 13 :mad::
lisbe schrieb:
Denn der nächste Schritt ist für Dich zu erkennen, dass Deine Katze stets eine Wurmkur bekommen wird, Du aber auf allen Vieren wirst betteln müssen und am Ende bekommst Du doch kein Rezept. Und wenn doch, dann ein Privatrezept, damit Du Dir das auf gar keinen Fall leisten wirst können es einzulösen: Bandwürmer/Trematoden - 116€/6 Tabletten, Albendazol gegen Rundwürmer: 600€/60 Pillen.... Nein, sie werden versuchen Dich erstmal mit Antibiotka, Betablockern oder wenn alle Stricke reissen pumpen sie Dich mit Psychopharmaka voll, weil sie Dich dann in die Psycho-Ecke stellen werden.
Es mag wirklich sein vieles ist bei Dir schief gelaufen, aber was Du hier von Dir gibst steht in keiner Relation mehr.
Was stellst Du Dir denn so vor, sollte man die Spezies Katzen auslöschen damit wir uns keine Parasiten mehr einfangen können? Oder am besten gleich alle Tiere auf dieser Welt, es gibt schließlich noch andere Ungeziefer die man sich dann dort holen kann. Ich weiß aber nicht ob das reichen würde, auch von anderen Menschen kann man sich Infektionen zuziehen...!

Nichts spricht dagegen, dass Du darauf hinweist es wäre möglich Parasiten könnten eventuell auch für manche Symptome ursächlich sein, keine Frage. Was Du aber hier machst ist eine reine Hetzkampagne gegen Katzen oder sonstige Tiere. Und das, lisbe, geht so definitiv nicht.

Bitte respektiere das in Zukunft!


Heather


@Rike78
Lass Dich bitte bloß nicht verrückt machen ;) und schau doch passend dazu auch mal in diesen Thread :):
https://www.symptome.ch/vbboard/parasiten/98099-statistiken.html


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

lisbe

Was Du aber hier machst ist eine reine Hetzkampagne gegen Katzen oder sonstige Tiere.
Drücke ich mich wirklich so unverständlich aus? Oder möchtest Du mich nicht verstehen? Weiterhin sollte es eine Hetzkampagne gegen dieses System, der am Tropf der Pharmaindustrie hängt obwohl die Langzeitfolgen völlig unbekannt sind.
Der Tip, die Katze wegzugeben (vorrübergehend?) ist einer, der kurzfristig vielleicht Erleichterung bringen soll, indem man schafft den Kreislauf zu unterbrechen und dem Immunsystem eine Chance zur Erholung gibt. Denn ja: eine Tiernähe wird vielen Leuten sehr helfen, sogar in sehr vielen Situationen , aber genauso ja: es wird vielen genauso schaden. Das letztere wird nur keinem gesagt. Und der letzte Punkt ist der, der mich so aufregt.


@AliO
Du hast vollkommen Recht. Ich bin kürzlich über eine sehr sehenswerte Dokumentation zum Thema gestossen:


Diese Vorgehensweise, wie im Film dargestellt betrifft m.E. nicht nur Psychofarmaka, sondern auch die meisten Medikamente, bildet aber auch das System, über das ich mich so aufrege (noch mal: ich rege mich nicht über Hunde und Katzen auf) ab, das für uns hier die tägliche Realität darstellt.
Gruß!
 
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16.05.07
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Hallo Rike,

ich habe grade deinen ersten Thread gelesen und da möchte ich in dieselbe Richtung weisen wie Oregano und Cheyenne:

Was mir beim Lesen dieses Threads noch einmal in den Kopf gekommen ist und meiner Meinung nach soweit möglich untersucht werden sollte:

Borreliose und Co-Infektionen: https://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/80907-symptome-co-infektionen-borreliose.html
Borreliose

Es können verdeckte Infektionen mit Bakterien und Viren sein (den Bartonellen würde ich auf jeden Fall nachgehen

Hast du diese Möglichkeiten schon verfolgt?
 
Themenstarter
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Guten Morgen!

@ Orangerl

Wie bist du denn seinerzeit von deiner 'Vergiftung' wieder runtergekommen?

@ Lisbe

Danke für den youtube-Link! Das gibt einem doch wirklich sehr zu denken! - Und es kam jetzt gerade zur rechten Zeit! Ich war/bin nämlich wieder teilweise so weit, mich belabern zu lassen, wenn es mir gerade mal wieder so richtig besch... geht.
Hab mich kurz vor meinem KH-Aufenthalt noch mal zum Neurologen geschleppt. Zwei Stunden im Wartezimmer gesessen, 3 Minuten bei ihm drin, rausgekommen mit einem MAO-Hemmer und einem Neuroeleptikum (weil ich SSRI ja nicht vertrage... :mad:).
Zuvor hatte eine Ärztin bei einem Hausbesuch noch den 'Verdacht auf einen Mini-Schlaganfall kombiniert mit einer Panikstörung' diagnostiziert, mir Heparinspritzen für zehn Tage und ein starkes Benzodiazepin (Tavor/Lorazepam) verordnet und mich dann damit alleine zuhause rumhängen lassen (mit Verdacht auf Schlaganfall - ob ihr's glaubt oder nicht!). Im KH bestand die Behandlung dann auch wieder aus Benzos (Tavor, Adumbran...) und das war's.
Im Grunde kann ich meinem Körper dankbar sein, dass er gegen den ganzen Sch... rebelliert, wenn man sich alleine mal das Abhängigkeitspotential der Benzos und meine dafür praktisch prädestinierte Situation anguckt. Aber die Ärzte verschreiben und verschreiben...
Die Benzos habe ich ja noch (vorübergehend) brav genommen (und es bitter bereut...), die Keulen des Neurologen verschwanden gleich ganz hinten in meiner (übervollen) 'Apothekenschublade', hab sie nicht ein einziges Mal angerührt. Aber gut, dass ich mich da hingequält habe, gell? Hat mir wahnsinnig viel gebracht... :mad:

Während Du also den Parasitenhaufen liest, würde ich Dir schon mal empfehlen, die Ernährung auf basisch umzustellen mit einem wahnsinnig hohem Anteil an Rohkost

Am Parasitenhaufen bin ich dran, die Ernährungsumstellung ist bereits erfolgt. ;) Mit der Rohkost hab ich allerdings Probleme, die findet mein Darm auch nicht so toll...

@ kari

Hab mich zwischenzeitlich noch mal mit einer möglichen Borreliose-Infektion auseinandergesetzt. Der Suchtest war reaktiv, der Immunoblot negativ. Ansonsten war ich da eher nachlässig, fürchte ich. Die 'Infektionstheorie' ist so ein weites Feld, dass mir völlig der Überblick fehlt, wie da am besten vorzugehen ist. Und dann muss man ja auch immer noch einen Arzt finden, der bereit ist zu testen... und dann sind die Tests nicht zuverlässig... Seufz... Daher habe ich mich immer eher auf andere 'Theorien' konzentriert und dieses Thema hintenan gestellt.

Dazu fällt mir aber noch ein, dass meine Leukozytenwerte (die ja schon seit Jahren etwas zu hoch sind) in letzter Zeit noch weiter angestiegen sind. Im KH hielt es natürlich niemand für nötig, mich davon in Kenntnis zu setzen (grummel...), ich habe es nur durch Zufall erfahren, weil man mich im Rollstuhl zu einer Untersuchung gekarrt und mir dabei meine Akte auf den Schoß gedrückt hat. Da hab ich dann reingeguckt und gesehen, dass die Leukos mittlerweile bei 12,5 sind. Sonst waren sie immer so zwischen 11 und 12.
Das würde eher auf eine bakterielle Infektion hindeuten, oder? Das wäre schon mal ein Ausgangspunkt, an dem ich ansetzen könnte.

@ alle

Darf ich noch mal zu meinen Postings bzgl. EPX-Wert und IgE-Antikörpern zurückkommen? Kann mir da jemand was zu sagen?

Liebe Grüße!
 
Beitritt
09.09.08
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Wuhu,
... Wie bist du denn seinerzeit von deiner 'Vergiftung' wieder runtergekommen?
ich habe Medikamente, die bei mir wohl nicht so wie (von der Pharma) versprochen wirkten, abgesetzt, nachdem ich einige Fälle mitbekam, wo dies ein Grund sein könnte. Quasi "kalter Entzug", war gar nicht "lustig". Aber dies lies wohl nicht alles durch eine jahrelange Einnahme angestautes verschwinden; Ich begann nach ca einem Jahr eine Rizinus-Öl-Kur (hier das Foren-Wiki dazu: Rizinusöl - auch hatte ich durch mein Mutter schon Schwermetalle abbekommen, eine "eigene" Amalgam-Zahnfüll-Karriere hatte ich auch :rolleyes:), das hat dann auch wieder einen teilweisen Fortschritt gebracht. Da soll man ja einige Giftstoffe aus dem Körper bekommen, die sonst immer einen Kreislauf im Körper haben. Gezielte Einläufe (siehe zB den Foren-Thread: https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/15629-einlauf.html) wären danach (oder anstatt des Öls) noch das Tüpfelchen auf dem I für viele die dies praktizieren, aber die probierte ich noch nicht aus.

Seit fast zwei Jahren nehme ich nun Vitamin D, weil ich einen verheerend niedrigen Wert hatte (Untersuchung erst auf meine Initiative hin!). Und siehe da, meine sehr häufige Migräne (mehrmals im Monat!) verschwand so gut wie komplett. Selten noch plagt mich der Kopf, aber eher als "klassischer Kopfschmerz" und nicht das Migräne-Komplett-Programm.

Vor rund einem Jahr wurde dann auch noch Hashimoto inklusive Schilddrüsen-Unterfunktion festgestellt. Nach einigen Symptomen her begann dies schon vor rund 15 Jahren(!), seit dem muss ich nämlich auch die "normalen" Hormone "künstlich" zuführen. Seit rund einem halben Jahr habe ich wieder ein Symptom weniger druch die Schilddrüsen-Hormone. Aber auch das wurde erst auf Bestehen meinerseits auf die speziellen Blutwerte (TG-Antikörper) beim Hausarzt mittels anheriger Überweisung in eine (gute) Schilddrüsen-Ambulanz entdeckt, auch zur gezielten Schilddrüsen-Untersuchung würde ich Dir raten...

Auch "Histamin" wurde (schon vor sehr langem) festgestellt (und erst vor einigen Monaten wieder bestätigt), welches auch durch Medikamente (!) ausgelöst werden kann. Im akuten Fall nehme ich ein Anti-Histaminikum, wenn ich regelmäßig Rizinusöl nehme, brauche ich auch diese Medikamente nicht.

Doch mein Kopf hat immer noch "schwindlige" Zeiten. Aber, und ich vermutete es auch schon lange, meine HWS ist wohl daran mitbeteiligt. Da habe ich bald einen Termin in einer (angeblich sehr guten) Physikalischen (auf Kasse), mal sehen, was die so drauf haben. Einen "Einrenker respektive Entspanner" a la Atlas'ler kann sich wohl nicht jeder regelmäßig leisten, ist wohl in manchen Fällen sogar auch verschlimmernd?!

Seit Kurzem kann ich auch Katzenkralle (nebst anderen Mikro/Nährstoffen) einnehmen, da auch bei mir eine unentdeckte Borreliose ab und an ihr Unwesen treiben könnte und hoffe damit (5-6g/T) etwas erreichen zu können. Die soll ja für einige Infektionen gut sein...

Du siehst, man kann wohl einige "Baustellen" auf einmal haben, nicht nur grade eine, die, falls endlich gefunden und behandelt, alles wieder heil macht... Also könnte es auch (nicht unbedingt ausschließlich!) etwas mit lisbes Thema
... Parasitenhaufen ...
zu tun haben, aber das kann man, wie Datura hier https://www.symptome.ch/vbboard/parasiten/98099-statistiken-2.html#post753752 schon anführte, auch gezielt suchen lassen.

Allerdings gibts ja mehr Infektionen
... die 'Infektionstheorie' ...
respektive Auslöser, nicht nur Parasiten oder Borrelien. Womöglich hat man auch noch beides - also quasi "Flöhe und Läuse", oft gelesen hier im Forum, schlimmstenfalls aber auch noch "Zecken" dazu ;) - Aber das müsste man wohl mal anständig abklären, noch dazu, wo es eben einige Verursacher mehr gibt als nur Katzen...

Darf ich noch mal zu meinen Postings bzgl. EPX-Wert und IgE-Antikörpern zurückkommen? Kann mir da jemand was zu sagen?
Ich konnte keine solchen Angaben von Dir finden?!

Magnesium ist freilich sehr wichtig, gut, dass Du das nicht abgesetzt hast. Aber womöglich benötigst Du tatsächlich hochdosierte (Mikro-) Nährstoffe, die man wohl gezielter durch Infusionen in den Körper bringt. Allerdings muss man da vorher auch abklären, ob mögliche Unverträglichkeiten bestehen! Ansonsten könnte auch ein Produktwechsel bei den "Vitamin-Pillen" Dir helfen, weil die aktuellen Du eventuell nicht verträgst.

Also unterm Strich siehts wohl so aus, dass Du um Deine (sinnvollen) Untersuchungen zum Abklären der vielen "Baustellen" weiterhin kämpfen musst, wie die meisten. Aber einige dieser weißst Du nun und kannst Sie gezielt/er angehen. Das Forum ist ja voll von ähnlichen Fällen, wenn Du Dich auch hier mal auf die Suche machst, in den entsprechenden Rubriken :)

Ich wünsch Dir in jedem Falle alles erdenklich Gute! :wave:
 
regulat-pro-immune

Datura

in memoriam
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09.01.10
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aber das kann man, wie Datura hier "Statistiken?" schon anführte, auch gezielt suchen lassen.

Allerdings gibts ja mehr Infektionen

Ja, aber man kann sich dabei auch "dod suchen" und nix finden und trotzdem Darmparasiten haben, denn sie sind außerordentlich schwer nachzuweisen.

Der IgE ist ein Hinweis auf Darmparasitose (auch IgE- vermittelte Allergien).
Leider wird das Parasitenthema auch in Arztpraxen totgeschwiegen, nicht ernst genommen, da hält man sich lieber chronisch kranke Patienten, anstatt bei begründetem Verdacht (IgE, Symptomatik) gründlich zu entwurmen.

Grüße von Datura
 

Binnie

Der IgE ist ein Hinweis auf Darmparasitose (auch IgE- vermittelte Allergien).
Ich möchte an dieser Stelle, aufgrund meiner Erfahrungen, gerade auch die Aussage in Klammern hervorheben: Ebenfalls können nämlich bspw. Nahrungsmittelallergien und allgemein eine Darmdysbiose hinter solchen Laborbefunden stehen:

Bei mir wurde 2008 auch eine Eosinophilie festgestellt. Mein damaliger Arzt tippte damals auch auf Darmparasiten und ein anderer verschrieb mir dann dieses Vermox.

Danach wurde meine Problematik jedoch nicht besser, sondern eher schlimmer! Erst seit ich meine Nahrungsmittelallergien konsequent behandelt habe (Entgiftung der Leber, konsequenter Aufbau einer physiologischen Darmflora und regelmäßige Einnahme von Bitterstoffen) geht es allmählich bergauf bei mir.

Bei Albendazol steht übrigens "Panzytopenie" als Nebenwirkung, was so viel heißt, dass die Blutbildung (also auch die der weißen Blutkörperchen, also des Immunsystems!) unterdrückt werden kann! Mit solchen Medikamenten wird man m.E. nie dauerhaft auf einen grünen Zweig kommen, das nur auch mal nebenbei... :rolleyes:

Wer glaubt, seinen Körper mit chemischen Keulen wieder gesund machen zu können, befindet sich nach meinen Erfahrungen, völlig auf dem Holzweg. Mit Chemie kann man lediglich jeweils vorübergehend Symptome unterdrücken, aber letztlich reitet man sich damit immer weiter in einen Teufelskreis hinein!

Nichts für ungut, aber soweit meine Erfahrungen... ;)

VG Binnie

P.S. Wir haben auch einen Hund und das letzte, was mir je in den Sinn gekommen wäre ist, dieses liebe Tier herzugeben! Da muss die Krankheit wohl schon sehr weit fortgeschritten sein, wenn man solche Schritte in Erwägung zieht... :rolleyes: Der Arzt damals fragte mich auch, ob wir Tiere hätten und dann verschrieb er mir Minozyklin und Vermox... Wie krank ist das denn bitte :confused:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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06.04.09
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Der Arzt damals fragte mich auch, ob wir Tiere hätten und dann verschrieb er mir Minozyklin und Vermox... Wie krank ist das denn bitte :confused:

Guter Arzt, Binnie! Bei mir ist nie jemand auf die Idee gekommen, das mußte ich mir alles selbst anlesen.

Die Kombi gleich mit Mino dazu ist zwar nicht so dolle, daß er aber überhaupt auf die Idee kam!

Vermox wirkt auch nicht gegen alles, muß öfters wiederholt werden...
Bei Parasiten ist es sehr wichtig, geau das richtige Mittel ind der richtigen Dosierung zu nehmen.

Bei Parasitenbefall kommt man als Patient einfach nicht drumherum, sich slebst kundig zu machen. Ich habe mir z,B. den ellenlangen Lamblienthread durchgelesen und danach noch das Buch von der Dr. Fonk durchgeackert. Und habe dann meinen Arzt überzeugt.

Und die EOS waren bei mir immer niedrig und Stuhlprobe war negativ.

Endlich hat bei mir nach Jahren endlich mal was Besserung gebracht. Nachdem ich schon tausende von Euros für Probiotika und Bitterstoffe ausgegeben hatte.

VG, Brigitka

PS Sorry für ev. Schreibfehler, hatte ne Augen OP und kann immer noch nicht richtig gucken
 

Datura

in memoriam
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09.01.10
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Hallo, Binnie,

Sag mal, war bei Dir nicht auch Borreliose im Raum? Hast Du Mino und Vermox zusammen genommen?
Hallo, alle,

es gibt hochwirksame Medikamente:

Albendazol wird eingesetzt zur Behandlung von Hunde/Fuchsbandwurm, dann aber 2 Mal 4 Wochen. Dann muss man mögliche Nebenwirkungen beachten und kontrollieren. Aber bevor ich am Hundebandwurm verrecken würde - ich würde die Nebenwirkungen in Kauf nehmen

An drei Tagen eingesetzt wie üblich bei dem meisten anderen Gewürm (Bandwürmer und Leberegel behandelt man besser mit Praziquantel) und dann ein paar Wiederholungen ist das wirklich gut verträglich, es kommt auf die Alternative an. Will ich meine heimlichen, mich schwer schädigenden Mitbewohner loswerden/eindämmen oder dahin siechen.

Zur Hundehaltung und Darmparasiten würde ich gerne noch was sagen.

Viele küssen ihre Hunde (und Katzen) (0-Ton: "Weil ich ihn so lieb hab" ) und riskieren damit infektionen mit dem Hundebandwurm und anderem, viele entwurmen ihre Hunde nicht gekonnt und konsequent und regelmäßig, die Hunde kommen mit ins Bett , werden selten bis nie gebadet.

Der Infektionsdruck ist für die Hunde und Katzen dort, wo viele Hunde gehen (und Katzen leben), am Rand ins Gras schei...., enorm hoch, sie stecken sich dauernd gegenseitig an (das kommt nicht von mir sondern von meiner Tierärztin). Die Eier sitzen im Fell, eine Katze, die sich dauernd leckt (was man nicht unterbinden kann), kriegt man praktisch nicht Parasitenfrei. Die P. machen die Tiere lange nicht krank, da muss der Befall schon gewaltig sein, wenn man am Befinden einer Katze den Befall sehen will.

Immer Hände waschen, bevor man was isst (auch in der Stadt usw) ist das aller, aller mindeste und seid mal ehrlich, wer achtet da bei seinen (kleineren) Kindern wirklich so genau drau? Ich beobachte das ja, in der einen Hand das Brötchen, in der anderen den HUnd.

Ich will keine Hunde und Katzen abschaffen, nur jeder sollte Hygieneregeln kennen und wissen was er tut und sich selbst entwurmen, damit die Schäden nicht zu groß werden.

Übrigens: Lamblien gabs vor 15 Jahren hier nicht, die sind uns von den südlichen Hunden hier eingeschleppt worden, wurden sorgfältig verteilt im Gras und jetzt stecken sich alle HUnde gegenseitig auch mit Lamblien an und sie sind schwer nachzuweisen.

So, das wars, was ich noch zu sagen hätte. Ein schönes Wochenende!

Datura
 
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Hey Leute,

mein Schwindel hat sich seit gestern irgendwie verändert, sprich: er ist noch deutlich stärker geworden und fühlt sich auch anders an - mehr nach Gleichgewichtsstörungen oder so. Das Drehgefühl und dieses seichte Auf und Ab wie auf einem Schiff sind nach wie vor da, aber jetzt schieße ich auch noch bei jeder Bewegung 'über's Ziel hinaus', muss sie bewusst abbremsen und mich überall festhalten. Wenn ich mich bücke, kippe ich nach vorne, im Stehen und Sitzen nach rechts. :confused:
Dazu kommt so ein heftiges Druckgefühl im Gesicht, v.a. rechts, eine verstopfte Nase (dachte zuerst, ich bekomme eine Erkältung, ist aber nicht an dem), irgendwie 'verzerrtes' Sehen und irgendwie kommen sämtliche Sinneseindrücke zeitverzögert bei mir an. Außerdem geht mir auf dem rechten Ohr andauernd der Ton weg.

Schon mal jemand was Ähnliches erlebt?

LG

Rike
 
regulat-pro-immune
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Hey!

Ich war im März diesen Jahres in einer HNO-Praxis von der Kuki-Favoritenliste, wo diese neurootologischen Tests mit mir gemacht wurden. Ergebnis: 'Zentraler Vertigo durch kranio-zervikale Instabilität'. Aber das war damals noch 'mein Standardschwindel' (sozusagen ;)), den ich kenne und seit Jahren habe. Das hier ist neu und fühlt sich ganz anders an...
 
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