Und das soll nun abschrecken?

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.... sagte ich doch: Restaurants für Raucher und Restaurants für Nichtraucher! Wo ist das Problem?
:greis:
 
wundermittel
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14.05.05
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Hallo liebe Nichtraucher und Raucher
Morgen findet unser jährliches Betriebs-Weihnachtsessen statt. Die große Mehrheit von uns schaut dem mit Grauen entgegen, da zu unserem Trupp 2-3 unverbesserliche Raucher gehören und das Essen natürlich in einem Lokal stattfindet, in dem geraucht wird. Zwischen den Gängen wird sich, so wie immer, schnell eine Zigarette angezündet, ohne jeden Skrupel. Den Nichtrauchern passt das zwar gar nicht, aber um des lieben Friedens willen hält man eben den Mund. Meine Augen und die einiger anderer werden spätestens nach einer Stunde denen eines Albinos gleichen. Die Kleidung samt Mantel wird ohne vorherige Wäsche nicht mehr zu tragen sein, da sie am Ende des Abends nur noch nach Zigarettenrauch stinken wird. Die Haare und sogar die Haut stinken ebenfalls, dass ich mir schon des öfteren überlegt habe, vor dem Schlafengehen noch schnell unter die Dusche zu hüpfen, trotz der fortgeschrittenen Stunde.
Eine Kollegin hat es schon aufgegeben an diesem Essen teilzunehmen, da sie Atembeschwerden durch das Passivrauchen bekommt, eine andere hält trotz ihres Asthmas durch. Andere würden auch lieber zu Hause bleiben, aber es handelt sich ja fast um einen Pflichttermin, den man nicht gut absagen kann.
@Grufti: Wo finde ich hier Toleranz? Wie kann ich so eine eigentlich schöne Einladung geniessen? Wieso darf mir jemand durch reinen Egoismus diesen Abend vermiesen?
Ich werde wie die meisten anderen froh sein, wenn er vorüber ist, obwohl er von unserem Chef eigentlich als nettes Dankeschön an uns gedacht ist.

In diesem Sinn: nieder mit den Rauchern in öffentlichen Gebäuden und Restaurants :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag: :schlag:


Und Grufti, soll die Gesellschaft wegen des ungesunden Rauchens in 2 Lager gespalten werden? Ein Lokal für die einen, ein anderes für die anderen? Das kann doch wohl nicht die Lösung sein......
 
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Die Weihnachtsfeiern meiner Firma wurden in den letzten Jahren in extra dafür gemieteten Räumen abgehalten, und es war ganz klar: Rauchen verboten! Daran haben sich wirklich alle gehalten; wenn sie rauchen wollten sind sie eben nach draußen gegangen.
Damit war Ende mit stinkenden Kleidern, tränenden Augen, Husten am nächsten Morgen usw. usw.
Gruss,
Uta
 
regulat-pro-immune
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27.03.04
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Eigentlich hab ich hier alles schon mal gesagt, für die Uneinsichtigen und Vergesslichen wiederhole ich halt nochmal:
Wenn man körperliche Behinderungen hat, muss man auf gewisse Dinge im Leben verzichten. Meine 3 Vereine z.B. veranstalten pro Jahr 5 Busreisen an denen ich nicht teilnehmen kann. Warum? Genau: weil ich die Klimaanlage nicht vertrage.
Ein Asthmatiker wird sich in grösserer Gesellschaft nicht wohl fühlen, egal ob geraucht wird oder nicht.
Und: was sind denn das für Lokale in denen Ihr verkehrt, wenn Ihr nachher alle Kleider in die Waschmaschine stecken müsst und selber noch ein Reinigungsbad nehmen müsst? Ich verkehre nicht ungern in Lokalen wo geraucht wird. Dort ist die Atmosphäre meist lockerer als unter den verbissenen Nichtrauchern !!!!!!! Trotzdem stinken meine Kleider nachher nicht, oder ev. nur ganz selten mal. Es wird doch heute überall belüftet und manchmal muss ich einen Spiessrutenlauf in Kauf nehmen um einen Zugfreien Platz zu finden. Ausserdem gibt es Lokale wo ich wegen der aggressiven Lüftung nicht mehr reingehen kann.
Dann schreit hier noch jemand nach Toleranz. Wo bleibt denn diese Toleranz bei den intoleranten Rauchgegenern?????? Wenn man nicht dauernd verkrampft an die ach so verrauchte und vergiftete Luft denkt, sondern locker und heiter die Gespräche verfolgt, dann werden auch die Augen nicht rot und der Husten bleibt auch aus. Probiert es einfach mal. Gönnt einfach den armen Rauchern ihr Vergnügen ohne gleich neidisch zu werden und in Kampfhaltung zu erstarren. Das schadet Eurer Gesundheit mehr als das bisschen Passivrauchen. Nachher könnt Ihr an der frischen Luft Atemübungen machen – ist doch ganz einfach.
Also schlaft trotzdem gut.
grufti
 

admin

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Da das kein besonders schöner Thread ist, weil Raucher und Rauchgegner zwei wunderbare Lager spalten und sich scharf bekämpfen ... setze ich mich nun auch in die Nesseln, und zwar mit Anlauf!
Ums vorweg zu nehmen: ich gehöre ins Lager der Nichtraucher, bin zwar nicht militant in diesem Bereich, ärgere mich aber sehr wohl.

1. In dieser Diskussion kann es unmöglich darum gehen, ob Rauchen nun gesund ist oder nicht. Sollte jemand tatsächlich jemanden kennen, der keine typischen Rauchersymptome zeigt/zeigte .... so ist das dennoch kein Grund, die Sache zu simplifizieren und als unschädlich hinzustellen. Also: rauchen hat genau die Folgen, wie sie auf den Packungen beschrieben sind. Punkt.

2. Dass man über die Packungsaufschriften hinweg sieht bei jeder einzelnen Zigarette, die man seinem Körper antut ... das mag nicht wirklich auf Verständnis stossen bei mir. Würde ein Tier sich selbst absichtlich Schaden zufügen, dann würde es wohl freiwillig in eine Falle springen und sich dabei noch gut fühlen und verteidigen, dass es dazu das Recht hat. Und um die Parallel zu vervollständigen müsste es dabei gleich noch ein paar andere Tiere mitreissen, welche die Falle eigentlich umgehen wollten.

3. Warum landen wir immer früher oder später bei der Diskussion, dass ANDERES ja AUCH ungesund sei? Warum wird das dann als Grund genommen, nichts zu tun? Jemand, der sich für seine Gesundheit wirklich interessiert und nicht darauf hofft, dass er eines Tages auf EINE Ursache für seine Probleme stösst, der eliminiert verschiedenste potentielle Ursachen, um der Gesundheit einen Schritt näher zu kommen. Er würde sich dann also gesund ernähren, sich genügend Bewegung verschaffen ... und er würde bestimmt nicht rauchen oder sofort mit dem rauchen aufhören. Würde er das nicht tun, würde ich ihm absprechen, dass er wirklich an besserer Gesundheit interessiert ist. Ich würde ihn klassifizieren, als jemanden, der zwar genau den Weg sehen mag, der zur Gesundheit führt ... diesen Weg aber nicht beschreitet.

4. Wir reden beim Passivrauchen bestimmt nicht nur davon, dass man fast keine Luft kriegt in gewissen Räumlichkeiten und später alle Kleider stinken.
Man kann sicher auch nicht die Atmosphäre in Lokalen vergleichen, die bei Nichtrauchern schlechter sein soll als bei Rauchern. Auch diese Einstellung bringt Leute dazu zu rauchen oder zu trinken ... oder Drogen zu nehmen, weil sie dadurch glauben, zur "cooleren" Sparte zu gehören.

5. Natürlich ist eine Air-Condition teils ärgerlich. Wir finden für alles auf dieser Welt, das uns Vorteile bringen soll, gewisse Personen, denen das erwiesenermassen Nachteile beschert. Daran zweifle ich nicht. Es macht vor allem dort Sinn, sich über einen Umstand Gedanken zu machen, wo die Mehrheit der Menschen Nachteile verspürt. Und beim Rauchen sind 100% aller Menschen betroffen, ob sie sich wehren können oder nicht ... ob sie sich wehren wollen oder nicht. Und darum ist es gut, diese eine Sache stärker ins Licht der Aufmerksamkeit zu legen, als anderes.

6. Von "einem bisschen Passivrauchen" zu reden, ist eine vehemente Verharmlosung der Tatsachen. Bei genauerer Einsicht in die entsprechenden Fakten würde man erkennen, dass das Wort "Toleranz" beim Passivrauchen definitiv überstrapaziert wird.

Es tut mir leid, wenn mein Beitrag nicht wirklich nach viel Verständnis klingt. Ich habe mir auch nicht wirklich Mühe gegeben, das zu verschleiern. Ich frage mich einfach, ob so mancher, der gegen die Nichtraucher wettert ... eigentlich gerne zu den Nichtrauchern gehören würde. Das ist dann eine ganz andere Geschichte. Es sind dann aber sicher nicht die richtigen Schritte, das Rauchen zu verharmlosen.

Gruss, Marcel
 
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Hallo grufti,
ich halte es mit Wilhelm Busch:
"Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten". Wilhelm Busch schrieb diesen klugen Satz vor etwa 100 Jahren. Toleranz ist gut gegenüber Menschen, die anders aussehen, anders denken, andere Vorlieben haben oder in anderer Form anders sind als wir selbst. Toleranz soll anderen erlauben, ihre Bedürfnisse zu leben. Sie hört aber dort auf, wo manche sich rücksichtslos über die Bedürfnisse anderer hinwegsetzen
alpha2000.at/nichtraucher/monatsthema2003-04.html
Und auch sonst finde ich das, was der Dr.Schwarz hier schreibt, sehr gut nachvollziehbar, im Gegensatz zu dem, was Du schreibst.
Im übrigen möchte ich mich ausdrücklich dagegen wehren, von Dir zu den
"Uneinsichtigen und Vergesslichen" zugeordnet zu wehren. Ich lasse mich ungern ausgerechnet in so eine Schublade stecken und versuche, auch andere nicht in Schubladen zu stecken, auch wenn mir deren Meinung nicht gefällt.
Gruss,
Uta
 
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27.01.04
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Siehste so einfach kann es gehen!!Den Rauchern nimmt man das Rauchen nicht ...und die Nichtraucher können entspannt durchatmen!!

@Grufti.....warum sind Nichtraucher verbissen und intolerant?? Ich glaube eher das es umgekehrt der Fall ist....ich störe niemanden durch mein Nicht rauchen...aber ich werde genötigt mitzurauchen obwohl ich es nicht will!!Und nicht nur in Restaurants....!!
Außerdem meine ich das Deine Vergleiche die Du hier zum Thema rauchen ziehst total hinken!!;)

LG Anna

Uta schrieb:
Die Weihnachtsfeiern meiner Firma wurden in den letzten Jahren in extra dafür gemieteten Räumen abgehalten, und es war ganz klar: Rauchen verboten! Daran haben sich wirklich alle gehalten; wenn sie rauchen wollten sind sie eben nach draußen gegangen.
Damit war Ende mit stinkenden Kleidern, tränenden Augen, Husten am nächsten Morgen usw. usw.
Gruss,
Uta


 
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Hallo Marcel,
mir wüden zu jedem Deiner Punkte durchaus treffende Antworten einfallen. Das lass ich aber bleiben – ich hab nicht wirklich ein Problem mit Rauchern und Nichtrauchern. Zu Punkt 3 kann ich aber den Schnale nicht halten. Du rechnest hier nicht mit den menschlichen Schwächen und Süchten (Tiere sind wir ja schon eine ganze Weile keine mehr). Neulich habe ich mich mit einer starken Raucherin unterhalten. Sie wollte wissen, wie ich es geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Meine Antwort: "Ich habe 18 Jahre lang aufgehört zu rauche." Dieser sensiblen Frau standen die Tränen in den Augen, als sie den Inhalt dieser Aussage nachvollziehen konnte.

--- und Uta, es tut mir leid, dass Du Dich hier schubladisiert fühlst. Mit Dir habe ich hier nicht mehr gerechnet, weil ich Dich noch hinter Goethes Gedichten vermutet habe. :kiss:
Grüsse an alle Raucher und Nichtraucher:wave:
grufti
 
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Hallo Grufti
Als Antwort auf deine Aussage:
Wenn man nicht dauernd verkrampft an die ach so verrauchte und vergiftete Luft denkt, sondern locker und heiter die Gespräche verfolgt, dann werden auch die Augen nicht rot und der Husten bleibt auch aus.
Einigen wir uns also darauf, dass wir Nichtraucher uns nur einbilden durchs Passivrauchen gesundheitliche Probleme zu bekommen, während du dir nur einbildest, durch Klimanlagen ebensolche zu bekommen :kiss:

Liebe Grüße
Gaby (NochnieRaucherin)
 

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Hallo Grufti

Ich bin selber Nichtraucher und kann deshalb selbstverständlich nicht einschätzen, wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
Ich gehe aber davon aus, dass bei genügend grossem Leidensdruck auch im Bereich süchtigen Verhaltens eine Veränderung eintreten kann. Irgendwann ist der Wunsch nach Gesundheit doch sicher grösser als die Befriedigung der Sucht. Ich werde mich hüten zu sagen, dass das einfach ist ... aber die Möglichkeiten steigen bestimmt mit dem Leidensdruck.

So oder so sollten aber gerade diejenigen, die aufgehört haben oder aufhören
wollen, für die geplagten Nichtraucher am allermeisten Verständnis aufweisen. Zumal das Aufhören nicht einfacher wird, wenn man überall von anderen vollgepafft wird.

Gruss, Marcel
 
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Ich denke man sollte hier noch anführen, dass Rauchen körperlich gesehen wesentlich weniger süchtig macht als es die Masse der Leute glaubt.

Erst wnn man wiklich viel Raucht und wirklich regelmäßig stellt sich eine körperliche abhängigkeit ein und die ist dazu oftmal nicht so stark, wie Raucher gerne behaupten.

Das Problem beim Rauchen ist die psychisch Sucht. Und das wiederum ist eine Frage der Willenskraft und der Einstellung. Wenn man aufhören WILL, dann kann man aufhören! :holzhack:

Das beste Beispiel ist mein Vater. Er war Kettenraucher (bis zu 10 Schachteln am Tag!!!) Und hat von heute auf morgen einfach aufgehört. Er hatte nie körperliche Probleme!
Und mit unter Hypnose gibt es bei Raucherentwöhnung ja sehr gut erfolge. Auch hier treten so gut wie keine körperlichen Probleme auf. :eek:

Deswegen lass ich das Argument "Sucht" auch nur sehr bedingt gelten, denn die Sucht ist es etwas in der Hand zu haben um sich dran festzuhalten, ;)

Gruß :wave:
 

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Das ist ein guter Beitrag! Ich erweitere das auf einen Kreis von Personen, den ich kenne, welcher mit dem Rauchen nicht aufhört, weil sich dadurch Gewichtsprobleme einstellen würden.

Gruss, Marcel
 
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27.03.04
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Hallo Gaby,
bleibende gesundheitliche Probleme durch gelegentliches Passivrauchen bekommst Du sicher keine. Meine Empfindlichkeit gegenüber Klimaanlagen kennen aber alle Rheumatiker. Ich schiebe das aufs Amalgam.
... und Marcel: meine gesundheitlichen Probleme setzten erst ein, nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört hatte. Ungefähr 1 Jahr danach ging es mit den Zähnen los. Ich frage mich schon seit langem, ob das Rauchen ev. meine Zähne geschützt hatte. Nach dem Erneuern des Amalgams vor über 30 Jahren fingen erst die schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme an.
.... und Rhianon: die Psychoschiene für Kettenraucher ist doch ziemlich neueren Datums - oder? Und sich mit einem Nicht-Süchtigen über Sucht zu unterhalten ist zwecklos.
grufti
 
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@grufti
Ich bin zwar Nichtraucher, aber das heißt erstens nicht, dass ich keine Ahnung von Sucht habe (meine jetzt eher Gewohnheiten, als Drogen oder so) und zweitens laufe ich ja nicht blind durch die Welt!

Meine beste Freundin raucht, mein bester Freund hat vor einem Jahr von durchschnittlich 2 Schachteln am Tag auf 0 reduziert.

Die Freundin ist noch recht jung und schlank, un dhat Zelloliete vom aller feinsten! :schock:
Mein Kumpel hat nachdem er aufgehört nihct ein Gramm zugenommen und hatte nicht ein kleines körperliches Problem. Und schon nach 3 Wochen bemerkte er, dass das Essen auf einmal viel intensiver schmeckt und uach sein Geruchssinn besser wurde.

Grufti, du bist da etwas festgefahren habe ich das Gefühl. ;)
Rauchen ist schädlich, das steht fest (und auch wenn einige wieder meine, dass ihr Großvater trotz rauchen 99 geworden ist). Und rauchen schadet nicht nur, wenn man es selber tut und nicht nur, wenn man es andauernd tut, sondern schon bei einem mal und auch passiv, das ist auch nicht zu verneinen.
Aber wir leben in einem (relativ) freiem Land und jeder kann selber entscheiden, was er mit seinem Körper macht. Aber niemand darf seine eigene Entscheidung einem anderen aufdrängen! Und das ist es doch, was Raucher tuen, wenn sie in der öffentlichkeit rauchen.
Und wenn sie sagen "Dann geht halt in ein anderes Restaurant" tuen sie es schon wieder. Denn der Nichtraucher stört den Raucher nicht, aber umgekehrt schon.

Im übrigen bin ich da inzwischen auch so frech und spreche jeden an, der sich bei mir am Tisch eine Zigarette anmachen will, wenn ich noch esse.

@ Marcel
Das mit dem dicker werden ist kenn ich auch nur all zu gut. Das hat zwei ganz einfahc hintergründe.
1. Den Leuten ist unterbewusst langweilig, weil sie nix in der Hand haben und essen deswegen mehr (im schlimmsten Fall Süßigkeiten)
2. Der Körper hat auf Grund der wegfallenden Sonderbelastung auf einmal energie übrig. Er Körper ist dann recht klever und denkt sich " Da leg ich mir doch lieber noch ein paar Reserven an, fasl es wieder so eine Energiemagelperiode gibt" und legt ein paar Fettpölterchen an. Dazu kommt noch, dass er jetzt entlich die Möglichkeit hat das Gift, as durchs Rauchen ständig in den Körper gelangt aus dem Kreislauf wegzuschaffen. Und Gifte können nur auf 2 verschiedenen Wegen unschädlcih gemacht werden - man scheidet sie aus (Menge aber begrenzt) oder man lagert die Gifte so ein, dass sie dem Körper nicht schaden können -> ins Fettgewebe -> Zunahme

Gruß :wave:
 

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Hallo Grufti

Ich kann Deine Gedanken leider nicht nachvollziehen. Kannst Du Dir vorstellen, dass man sich ähnlich vor den Kopf gestossen fühlen könnte, wenn Du sagst, dass Passivrauchen keine Probleme auslöst ... wie wenn jemand behaupt, dass Amalgam nicht schädlich sei?

Warum wissen heute noch soviele Leute nicht, dass Amalgam schädlich ist ... oder glauben es nicht? Weil es zuviele Leute gibt, die aus Halbwissen oder tieferen Beweggründen Behauptungen aufstellen. Und so kommt mir das nun bei Deinen Bemerkungen vor. Ohne einen Verweis auf eine einigermassen taugliche Studie solltest Du den Standpunkt der Unschädlichkeit des Passivrauchens nicht weiter gegenüber anderen vertreten. Ich zweifle aber, dass Du eine solche finden wirst.

Wenn wir einen Vergleich anstellen:
Man schreibt dem Candida zu, dass er Quecksilber bindet und somit für den Körper die bessere Alternative ist. Nur weil er aber in diesem Fall beim Quecksilber einen Nutzen zeigt, heisst das noch lange nicht, dass übermässiger Candida im Körper nicht als Problem angesehen werden darf.
In diesem Fall ist und bleibt der Candida trotzdem schädlich.

Gruss, Marcel
 
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Wozu wollt Ihr mich hier eigentlich bekehren? :schlag: Oder könnt Ihr nicht lesen?:confused:
Ich habe nie behauptet, dass Rauchen gesund ist, was ich gesagt hab ist, dass GELEGENTLICHES Passivrauchen keine BLEIBENDEN gesundheitlichen Beschwerden verursacht. Das kann ich sehr deutlich an mir selber diagnostizieren, dazu brauche ich keine wissenschaftlichen Abhandlungen. Ich gebe hier MEINE Meinungen wieder, ich rede nicht irgendwelche Befunde, Erklärungen, "wissenschaftliche" Belege usw. nach. Schaut Euch die Wissenschaft mal genauer an: alle paar Jahre, spätesntens Jahrzente, wiederspricht sie sich selber. Von den Fälschungen wollen wir schon gar nicht erst reden. Mich würde es gar nicht wundern, wenn Rauchen eines Tages wissenschaftlich als gesund "erkannt" würde. Wenn einer genug Geld aufbringt, kriegt er auch sowas hin. Wenn ich mich recht erinnere, ist inzwischen "wissenschaftlich" erkannt worden, dass Rauchen die Konzentrationsfähigkeit fördert. Das ist doch schon mal was in diese Richtung.
Grüsse
grufti
 

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Hallo Grufti

Klar, wissenschaftliche Studien widersprechen sich teils ... werden im Verlaufe der Zeit verändert ... Wissenschaftler werden vielleicht auch gekauft. Aber auch hier darf man nicht den Blick aufs Wesentliche verlieren. Passivrauchen ist ungesund. Und das darf man nicht an sich selbst messen. Es muss Dich absolut nicht betreffen und trotzdem trifft es viele andere.

Hier ein aktueller Bericht dazu:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,389121,00.html
7.12.05

Passivrauchen tötet 3300 Deutsche pro Jahr

Erstmals haben Wissenschaftler die Zahl der Opfer des Passivrauchens in Deutschland berechnet. Demnach sterben pro Jahr 3300 Menschen - die meisten davon an Herzkrankheiten, die durch Tabakrauch verursacht wurden.

Heidelberg - Passivrauchen tötet mehr Menschen als "illegale Drogen, Asbest, BSE und Sars zusammen", warnen Experten in einer neuen Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), die heute in Heidelberg vorgestellt wurde. Erstmals liegen damit für Deutschland Zahlen zu Passivrauchopfern vor.



DPA
Tabakrauch: Enthält giftige Substanzen wie Blausäure und Ammoniak
Vermutlich 2140 Nichtraucher sterben demnach jedes Jahr an einem Herzinfarkt, 770 Nichtraucher an Schlaganfall und 260 an Lungenkrebs. Etwa 60 Säuglinge verlieren jedes Jahr ihr Leben, weil sie zu Hause erheblichem Tabakrauch ausgesetzt sind oder die Mutter während der Schwangerschaft rauchte, erklärten die Epidemiologen Ulrich Keil von der Universität Münster und Heiko Becher von der Universität Heidelberg.

Tabakrauch in Innenräumen sei keine Belästigung, sondern eine Gesundheitsgefährdung mit Todesfolgen, lautet die zentrale Aussage der Studie. Die Autoren fordern ein Bundesgesetz für einen umfassenden Nichtraucherschutz in öffentlichen Räumen und ein Rauchverbot in der Gastronomie. Auch die Deutsche Krebshilfe forderte die neue Bundesregierung auf, sich intensiv für den Schutz der Nichtraucher einzusetzen. Passivrauchen erhöhe das Krebsrisiko deutlich und schädige insbesondere Kinder und Jugendliche, warnte Krebshilfe-Präsidentin Dagmar Schipanski.

"Passivrauch enthält giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak und Kohlenmonoxid, aber auch eine Vielzahl krebserregender Substanzen", sagte Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention beim DKFZ. Für krebserregende Substanzen in Tabakrauch könnten keine Dosis-Schwellenwerte festgestellt werden, unterhalb derer keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten sei, erklärte sie. "Auch kleinste Belastungen können zur Entwicklung von Tumoren beitragen."

Der Studie zufolge werden jährlich bundesweit über 170.000 Kinder bereits im Mutterleib den Schadstoffen des Tabakrauchs ausgesetzt. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die in einem Raucherhaushalt leben, schätzten die Autoren auf über acht Millionen. Bei den Erwachsenen sollen mehr als 35 Millionen Nichtraucher zu Hause, am Arbeitsplatz oder in ihrer Freizeit den Schadstoffen des Zigarrettenrauchs ausgesetzt sein.

Die Bundesregierung erklärte auf Anfrage, dass sie das Thema Nichtraucherschutz ernst nehme. Passivrauchen sei "ein großes Gesundheitsrisiko", sagte eine Sprecherin der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD). Sie verwies neben dem gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz auch auf die Nichtraucherkampagne, welche die Bundesregierung im März gemeinsam mit dem Hotel- und Gaststättenverband gestartet hatte. Zu dieser Initiative solle im März 2006 eine erste Zwischenbilanz gezogen werden.

Die freiwillige Kampagne sieht vor, dass die meisten Speisebetriebe bis März 2008 mindestens die Hälfte ihrer Plätze für Nichtraucher zur Verfügung stellen sollen. Die Vereinbarung gilt für Restaurants, Bistros, Cafés und Kantinen mit mindestens 75 Quadratmetern Gastfläche oder 40 Sitzplätzen. Sollten die Betriebe die vereinbarten Ziele nicht einhalten, behält sich die Bundesregierung vor, ein gesetzliches Rauchverbot in Gaststätten einzuführen.

Gruss, Marcel
 
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27.03.04
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Hallo Marcel,
alles schön und gut - aber wie wird denn BEWIESEN, dass ausschliesslich das Passivrauchen zu diesen vielen Totesfällen führte. Was mich an diesen Unternehmungen stört ist die fanatische Hexenjagd gegen Raucher. Jeder kann doch dem Passivrauchen ausweichen (ich hab damals als ich aufgehört hatte zu rauchen, wegen der Raucherei der Mitarbeiter die Stelle gewechselt) wenn er das wirklich will. Keiner wird gezwungen irgendwo mitzurauchen gegen seinen Willen.
Warte mal ab, spätestens dann, wenn in allen Restaurants ein generelles Rauchverbot eingeführt ist, spätestens dann wird das Pendel umschlagen und Rauchen wird hochgelobt werden. Es muss nur mal so ein Wissenschaftler herausfinden, dass rauchen gesund ist und dass die vielen negativen Auswirkungen des Rauches mit anderen Faktoren zusammenkommen müssen um gesundheitsschädlich zu sein und die ganze Menscheit wird aufhorchen und diesen "Wissenden" folgen. So ist halt der Lauf der Menscheheit. Früher sagte die Kirche und der König was Sache ist und heute ist es die Wissenschaft. Blöd ist halt nur, dass der Einzelne noch nicht selbständig zu denken gelernt hat.
Grüsse
grufti
 
regulat-pro-immune

Malve

Hallo grufti -

Jeder kann doch dem Passivrauchen ausweichen (ich hab damals als ich aufgehört hatte zu rauchen, wegen der Raucherei der Mitarbeiter die Stelle gewechselt) wenn er das wirklich will. Keiner wird gezwungen irgendwo mitzurauchen gegen seinen Willen.

Es ist ja schön, dass Du damals wegen der Raucherei der Mitarbeiter die Stelle wechseln konntest - aber glaubst Du wirklich, dass das in der heutigen Zeit noch jemand machen kann? Jeder, der einen Arbeitsplatz hat, ist doch froh dafür und kann es sich nicht leisten, aus obigem Grund seine Stelle zu kündigen.

Gruss,

uma
 

ADo

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Als ich damals (vor etwa 15 Jahren) gestillt habe, las ich einen Bericht, dass Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Muttermilch von Raucherinnen kaum Umweltgifte enthält, im Ggs. zu Nichtraucherinnen. Erklärung konnte nicht gefunden werden. Es stand auch der Zusatz, dass das nun kein Freibrief fürs Rauchen sei, ect. pp.
Danach habe ich nie wieder von dieser Sache gehört. Hätte mich aber schon interessiert. Nur solche Meldungen passen eben nicht in unsere Zeit:rolleyes:


Mich würde auch interessieren, woran festgemacht wird, dass ein Herzinfarkt vom Passivrauchen kommt. Üblicher Weise werden die Leute ja nicht mal aufgeschnitten, um die Diagnose Herzinfarkt an sich zu belegen.
Ihr sagt:" Rauchen ist gefährlich, das weiß doch jeder".
Es wurde auch gesagt, Fett macht fett.. und... keine Eier wegen des Cholesterins... und... Amalgam ist völlig ungefährlich. Das wußte dann auch jeder.
Grübelnde Grüße
ADo
 
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