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Herrjeh, warum ist das so schwierig, aufeinander einzugehen.
Erfahre von unserer Expertin Dr. med. Franziska Rubin, was Du bei hohen Temperaturen selbst tun kannst und welche Möglichkeiten die Naturheilkunde bietet, um besser und fitter durch Hitzeperioden zu gelangen.
Warum sollten wir Schorlen trinken und worauf müssen wir dabei achten?
Wie funktioniert unsere "körpereigene Klimaanlage"?
Was können wir tun bei Spannungskopfschmerzen durch Hitze?
Wie sollten wir duschen, wenn es so richtig heiß ist?
Weniger nachvollziehen kann ich den Tipp, nachts einen laufenden Ventilator 1/2 -1 Meter vor dem Kopf zu platzieren. Ich nutze den auch nachts, Entfernung passt etwa, "ziele" aber eher auf den Oberkörper, denn sonst bekomme ich "Ventilator-Schnupfen" - obwohl ich nicht zugempfindlich bin. Ich habe mir einen sehr energiesparenden, sehr leisen und eher einen sanften, natürlich wirkenden Luftstrom erzeugenden Ventilator zugelegt, den ich sehr hilfreich finde.
Oder ohne den kühlen Kopf zu verlieren?Das liegt am Thema selbst. Es ist dermaßen ideologisch überfrachtet, dass man über konkrete Auswirkungen des Klimawandels gar nicht mehr reden kann, ohne zwischen irgendwelche Fronten zu geraten.
Wenn du hier mal den Kontext - wie von mir geschildert - mit betrachten würdest, könntest du womöglich mit etwas gutem Willen meine Irritation verstehen. Es ist ja nicht so abwegig, einen Beitrag (ohne Bezugszitat) auf den direkt davor stehenden zu beziehen.Mir ist auch nicht klar, wie man meinen Beitrag so missverstehen kann, ich habe den durchaus ernst und sachlich gemeint.
... 1. Kalte Dusche? Nein, die Abwechslung macht’s!
...
Ideal seien zudem Wechselduschen zwischen kalt und warm (am Ende) – so Dr. Alexander Blau, Arzt und Schlafforscher am „Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum“ der „Charité“ in Berlin ....
Tipp: Wenn Du Dich danach nicht vollständig abtrocknest, sorgt dies zudem für einen angenehmen Kühlungseffekt.
...
2. Keine sportliche Betätigung kurz vorm Einschlafen
Nach dem Sport braucht der Körper Zeit, um...
Ja – der physikalische Grundgedanke ist stark. Die Biologie kann genau das tun, was bei einer rein technischen CO₂-Rückverwandlung energetisch teuer wäre: Sonnenenergie einsammeln und damit Kohlenstoff chemisch reduzieren. Aber der entscheidende Engpass ist nicht, CO₂ aus der Luft oder dem Meer einzufangen. Der schwierige Teil ist, den gebundenen Kohlenstoff dauerhaft aus dem schnellen Kohlenstoffkreislauf herauszubekommen.
Eine kleine chemische Präzisierung vorweg: Photosynthese macht aus CO₂ nicht elementaren Kohlenstoff und Sauerstoff, sondern vereinfacht:
6 CO2 + 6 H2O + Lichtenergie -> C6H12O6 + 6 O2
Der Kohlenstoff steckt anschließend in energiereicher organischer Materie. Stirbt die Alge und wird sie von Mikroorganismen vollständig abgebaut, läuft im Wesentlichen die Gegenreaktion:
C6H12O6 + 6 O2 -> 6 CO2 + 6 H2O + Energie
Und schon ist das CO₂ wieder da.
Deine Blaualgen-Idee existiert in der Natur bereits
„Blaualgen“ sind Cyanobakterien, und sie betreiben oxygenische Photosynthese. Zusammen mit anderen Phytoplanktonorganismen leisten sie bereits einen gewaltigen Teil der globalen Photosynthese. Der Ozean nimmt gegenwärtig netto ungefähr ein Viertel unserer CO₂-Emissionen auf.
Besonders spannend ist die sogenannte biologische Kohlenstoffpumpe. Phytoplankton nimmt an der Oberfläche CO₂ auf. Ein Teil wird gefressen und wieder veratmet, aber ein kleiner Anteil der organischen Substanz sinkt als Partikel in tiefere Wasserschichten. Gelangt Kohlenstoff tief genug, kann er Jahrhunderte oder länger vom Kontakt mit der Atmosphäre getrennt bleiben.
Genau dort würde ich deine Idee weiterdenken: Nicht „Wie erschaffen wir die perfekte CO₂-fressende Alge?“, sondern:
Wie erhöhen wir den Anteil des photosynthetisch gebundenen Kohlenstoffs, der dauerhaft in die Tiefe gelangt?
Das wäre potentiell wesentlich wertvoller.
Gentechnik könnte tatsächlich etwas verbessern
Theoretisch könnte man Cyanobakterien oder Mikroalgen auf Eigenschaften selektieren oder gentechnisch optimieren: höhere Photosyntheseleistung, effizientere CO₂-Aufnahme, Wachstum bei bestimmten Temperaturen oder Nährstoffbedingungen oder verstärkte Produktion bestimmter stabiler Kohlenstoffverbindungen.
Aber hier kommt ein ziemlich harter Flaschenhals: CO₂ ist im Ozean meistens gar nicht das wachstumsbegrenzende Element.
Phytoplankton braucht zusätzlich Stickstoff, Phosphor, Eisen und andere Spurenelemente. Große Meeresgebiete enthalten reichlich gelösten anorganischen Kohlenstoff, produzieren aber trotzdem vergleichsweise wenig Biomasse, weil beispielsweise Eisen fehlt. Daher stammen auch die seit Jahrzehnten diskutierten Experimente zur Eisendüngung des Ozeans.
Man könnte also die perfekte Super-Cyanobakterie entwickeln – und sie würde trotzdem kaum wachsen, wenn ihr Phosphor oder Eisen fehlt.
Noch schwieriger wird es ökologisch
Eine gentechnisch veränderte, besonders konkurrenzfähige Cyanobakterie absichtlich in den Weltmeeren auszusetzen, wäre aus meiner Sicht eine ausgesprochen riskante Variante.
Denn wenn sie wirklich erfolgreich wäre, könnten wir sie anschließend kaum wieder einfangen. Sie könnte Nahrungsketten verändern, andere Phytoplanktonarten verdrängen, Nährstoffkreisläufe verschieben und beim Abbau großer Biomassemengen Sauerstoff verbrauchen. Massive Algenblüten können dadurch sauerstoffarme oder sauerstofffreie Zonen erzeugen.
„Ungiftig“ allein würde das Problem also nicht lösen.
Das ist eine der Situationen, in denen die gewünschte Eigenschaft – „vermehrt sich hervorragend im offenen Ozean“ – gleichzeitig das größte Sicherheitsproblem darstellt.
Trotzdem steckt darin möglicherweise ein sehr guter Technologiepfad
Ich würde deshalb einen entscheidenden Parameter verändern: nicht im offenen Meer beginnen.
Man könnte photosynthetische Mikroorganismen in geschlossenen oder halbgeschlossenen Systemen kultivieren:
Sonnenlicht + Meer-Abwasser + CO₂ → Algenbiomasse → Kohlenstoffprodukt.
Dann lässt sich die Biomasse kontrolliert weiterverarbeiten. Beispielsweise könnte man einen Teil durch Pyrolyse in relativ beständigen Biokohlenstoff überführen oder anderweitig dauerhaft speichern. Das biologische System übernimmt dabei die solarbetriebene CO₂-Fixierung, während die Technik dafür sorgt, dass der Kohlenstoff nicht gleich wieder veratmet wird.
Das ist energetisch viel interessanter als
CO2 -> C + O2
mit technisch bereitgestellter Energie.
Denn bei deinem Ansatz liefert die Sonne den größten Teil der benötigten freien Energie direkt über die Photosynthese.
Der Haken ist wiederum die Fläche: Photosynthese ist als Sonnenenergiewandler nicht besonders effizient. Solarzellen erreichen pro Quadratmeter wesentlich höhere nutzbare Energieerträge. Deshalb muss ein biologisches Verfahren extrem billig sein, damit seine geringere Flächeneffizienz akzeptabel wird.
Und hier kommt eine überraschende Größenordnung
Wir emittieren gegenwärtig ungefähr 42 Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr. Darin stecken ca. 11,5 Gt Kohlenstoff.
Um unsere gesamten heutigen Emissionen biologisch wieder herauszuholen und dauerhaft zu speichern, müssten wir also jedes Jahr netto etwa 11,5 Milliarden Tonnen zusätzlichen Kohlenstoff aus dem aktiven Kreislauf entfernen.
Das ist gigantisch.
Aber nicht völlig absurd im Vergleich zur globalen biologischen Produktion: Die Natur bewegt jedes Jahr Kohlenstoffmengen, die ein Mehrfaches unserer fossilen Emissionen betragen. Das Problem ist, dass fast alles davon wieder zurück in den Kreislauf gelangt.
Damit ändert sich die Fragestellung fundamental:
Das halte ich tatsächlich für einen interessanteren Forschungsansatz als viele Vorstellungen von gigantischen Maschinen, die atmosphärisches CO₂ chemisch herausfiltern.Wir müssen nicht unbedingt einen Organismus erfinden, der viel mehr CO₂ bindet. Die Natur bindet bereits enorme Mengen. Wir müssten erreichen, dass ein zusätzlicher kleiner Teil dieses Kohlenstoffstroms dauerhaft gespeichert wird.
Und es gibt noch eine Variante deiner Idee, die ich besonders spannend finde: nicht versuchen, den gesamten Organismus zu optimieren, sondern den von ihm erzeugten Kohlenstoff schwerer biologisch abbaubar zu machen. Dann würde man Photosynthese + biologische Kohlenstoffpumpe + langfristige Speicherung kombinieren.
Ob daraus eine relevante Größenordnung von mehreren Gt CO₂ pro Jahr werden könnte, ist eine andere Frage. Aber physikalisch ist die Grundidee keineswegs verrückt. Die großen Probleme sind Skalierung, Nährstoffe, Dauerhaftigkeit der Speicherung und vor allem die ökologische Kontrollierbarkeit – nicht die Thermodynamik.
Kurzfassung: Die Forschung hat den Schritt vom künstlichen Stoffwechselweg im Reagenzglas über einen lichtbetriebenen künstlichen Chloroplasten bis hin zu synthetischer CO₂-Fixierung in lebenden Bakterien geschafft. Eine industriell einsetzbare „künstliche Pflanze“, die Sonnenlicht und atmosphärisches CO₂ in großem Maßstab verarbeitet, gibt es aber noch nicht.
Was seitdem erreicht wurde
Der Ausgangspunkt war der CETCH-Zyklus. Erbs Gruppe kombinierte 17 Enzyme aus neun Organismen zu einem völlig neuen Stoffwechselweg. Schon dieser künstliche Zyklus konnte CO₂ effizienter fixieren als der natürliche Calvin-Zyklus. MPG
Dann kam 2020 ein für unsere Diskussion besonders interessanter Schritt: Die Forscher kombinierten den CETCH-Zyklus mit den lichtabsorbierenden Membranen natürlicher Chloroplasten und bauten daraus winzige, zellgroße Reaktionsräume – einen künstlichen Chloroplasten.
Dabei geschieht tatsächlich ungefähr das, worüber wir gesprochen haben:
Sonnenlicht + CO2 -> organische Kohlenstoffverbindungen
Die lichtgetriebenen Membranen liefern ATP und NADPH, und der synthetische CETCH-Stoffwechsel verwendet diese Energie zur CO₂-Fixierung. Das System konnte CO₂ lichtgetrieben binden und in organische Verbindungen umwandeln. Die Forscher berichteten dabei eine etwa 100-mal höhere CO₂-Fixierungsrate als bei vorherigen synthetisch-biologischen Ansätzen. Max-Planck-Institut Marburg
Das war allerdings noch ein winziger Laborreaktor, kein Organismus.
2023: Ein neuer CO₂-Zyklus
Danach entwickelte die Gruppe den THETA-Zyklus. Der ist für eine technische Anwendung möglicherweise sogar interessanter.
Er verwendet ebenfalls 17 Biokatalysatoren, darunter zwei extrem schnelle CO₂-fixierende Enzyme. Diese können CO₂ jeweils mehr als zehnmal schneller als Rubisco fixieren. Der vollständige Zyklus macht aus zwei CO₂-Molekülen ein Molekül Acetyl-CoA. Nature
Acetyl-CoA ist biotechnologisch ein ziemlich attraktives Produkt, weil Zellen daraus praktisch alles Mögliche herstellen können:
CO2 -> Acetyl-CoA -> Fette, Biomasse, Biokraftstoffe, Kunststoffe, Chemikalien
Und hier gelang ein entscheidender Fortschritt: Teile dieses künstlichen Stoffwechselwegs wurden in lebende E.-coli-Zellen eingebaut und funktionierten dort. Nature
Das war genau die Hürde, die dein 2020er Artikel noch als Zukunftsproblem beschreibt: Damals funktionierte CETCH außerhalb lebender Zellen, und die Forscher mussten erst zeigen, ob sich solche künstlichen Stoffwechselwege mit einer lebenden Zelle vertragen. MPG
2024: Das System beginnt, sich selbst zu erhalten
Dann kam ein weiterer wichtiger Schritt.
Bei einem zellfreien künstlichen Stoffwechsel muss man normalerweise ständig Enzyme und andere Komponenten von außen zuführen. Erbs Gruppe koppelte deshalb 2024 erstmals synthetischen Stoffwechsel und genetische Information miteinander.
Der CETCH-Zyklus erzeugte Glycin; das genetische System verwendete dieses wiederum zur Herstellung von Proteinen, darunter zwei Proteine, die der CETCH-Zyklus selbst benötigt.
Dadurch entstand eine primitive Rückkopplung:
\[CO_2\rightarrow Stoffwechsel\rightarrow Bausteine\rightarrow Proteine\rightarrow Stoffwechsel\]
Ohne diese Regeneration lief das System weniger als eine Stunde. Mit ihr funktionierte es mindestens zwölf Stunden. Allerdings stellte das System nur zwei seiner mehr als 50 benötigten Proteine selbst her. Von einer sich vollständig selbst erhaltenden künstlichen Zelle ist man also noch weit entfernt. Max-Planck-Institut Marburg
Und 2025 kam meines Erachtens das bislang wichtigste Ergebnis
Hier wurde erstmals überzeugend demonstriert, dass synthetische Kohlenstofffixierung innerhalb eines lebenden Organismus effizienter sein kann als dessen natürlicher Stoffwechselweg.
Die Forscher bauten einen künstlichen Stoffwechselweg in Bakterien ein. Die Zellen verwendeten Ameisensäure (Formiat) und CO₂ und produzierten daraus mehr Biomasse als der natürliche Vergleichsstamm. Die Ergebnisse erschienen in Nature Microbiology. MPG
Das ist ein konzeptioneller Durchbruch:
Das ist genau die Richtung, die wir mit unserer „Superalge“ diskutiert haben.Evolution hat nicht notwendigerweise den für unsere technischen Zwecke optimalen CO₂-Stoffwechsel hervorgebracht. Wir können Stoffwechselwege konstruieren, die natürliche Wege bei bestimmten Kriterien übertreffen.
Aber der große Haken bleibt
Noch haben sie nicht das System gebaut, das wir eigentlich gerne hätten:
Sonnenlicht + CO2 + H2O -> dauerhaft speicherbarer Kohlenstoff +O2
Das künstliche Chloroplastensystem von 2020 konnte zwar Licht direkt verwenden, war aber kein autonom lebender Organismus.
Das lebende System von 2025 funktioniert dagegen in Bakterien, benötigt aber Formiat als Energie-/Kohlenstoffquelle. Das Formiat könnte prinzipiell elektrochemisch aus CO₂ mit erneuerbarem Strom erzeugt werden – aber dann haben wir wieder eine technische Energieumwandlung dazwischen. Philipps-Universität Marburg
Der eigentliche „Heilige Gral“ wäre deshalb die Kombination:
Lichtreaktion + synthetische, schnellere CO₂-Fixierung + lebende bzw. selbstregenerierende Zelle.
Und genau daran wird weitergearbeitet. Erb beschreibt als längerfristige Strategie beispielsweise Pflanzen mit synthetischen Stoffwechselwegen. Seine Abschätzungen ergeben für bestimmte künstliche Wege theoretisch Verbesserungen der CO₂-Aufnahme gegenüber natürlicher Photosynthese im Bereich von etwa 20 bis 200 %, je nach Ansatz. Das sind allerdings theoretische Potenziale, keine bereits auf einem Feld demonstrierten Ertragssteigerungen. cshperspectives.cshlp.org
Für unsere Idee fehlt aber noch ein weiterer Schritt
Das finde ich fast noch wichtiger.
Selbst wenn wir morgen eine Cyanobakterie hätten, die zweimal so schnell CO₂ fixiert wie natürliche Cyanobakterien, hätten wir unser Klimaproblem noch nicht gelöst.
Denn:
CO2 -> Superalge -> Biomasse -> CO2
ist keine dauerhafte CO₂-Entfernung.
Wir müssten die zweite Hälfte des Systems ebenfalls konstruieren:
CO2 -> Biomasse -> schwer abbaubarer Kohlenstoff -> dauerhafte Speicherung
Und genau da sehe ich eine interessante Lücke zwischen dem, woran diese Forscher arbeiten, und unserer bisherigen Überlegung. Erbs Gruppe optimiert vor allem CO₂-Fixierung und die Herstellung nützlicher Moleküle. Für Klimasanierung müsste man zusätzlich auf Permanenz optimieren.
Man könnte beispielsweise einen synthetischen Organismus nicht auf maximalen Zucker- oder Biomasseertrag programmieren, sondern darauf, einen möglichst großen Anteil des aufgenommenen Kohlenstoffs in eine chemisch sehr stabile und biologisch schwer verwertbare Form zu überführen.
Dann hätten wir tatsächlich so etwas wie einen extrem beschleunigten Vorläufer der fossilen Kohlenstoffbildung.
Mein Fazit nach der Recherche: Ich bin von der technischen Entwicklung etwas positiver überrascht, als ich erwartet hätte. Innerhalb von rund zehn Jahren ist man von einem künstlich entworfenen Reaktionszyklus über einen lichtbetriebenen künstlichen Chloroplasten zu teilweise selbstregenerierenden Systemen und funktionierender synthetischer Kohlenstofffixierung in lebenden Zellen gekommen. Max-Planck-Institut Marburg
Aber wir sind weiterhin eher auf der Ebene „wir haben bewiesen, dass die grundlegenden Bausteine funktionieren“ als auf der Ebene einer Gigatonnen-Technologie.
Der nächste wirklich entscheidende Meilenstein wäre für mich ein autonomer photosynthetischer Mikroorganismus mit einem vollständig synthetischen CO₂-Fixierungsweg, der unter Sonnenlicht schneller oder energetisch effizienter Kohlenstoff bindet als natürliche Photosynthese. Wenn das gelingt, wird die Frage nach industrieller Skalierung sehr viel ernster.
Dein Max-Planck-Artikel von 2020 · Künstlicher Chloroplast – MPI 2020 · THETA-Zyklus – Nature Catalysis 2023 · Lebende synthetische Kohlenstofffixierung – MPI 2025
So was machen wir ja schon: Plastikmüll. Das sind biologisch kaum abbaubare, stabile Kohlenstoffverbindungen. Was sollen wir mit Gigatonnen mehr davon?Das Endprodukt muss eine Kohlenstoffverbindung sein, die biologisch kaum oder gar nicht verwertbar ist, erst dann verschwindet das CO2 dauerhaft.
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