Ohne Fleisch oder vegan = keine Erkältung/Grippe mehr

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Jetzt hat es mich doch, nach vielen Jahren, wieder mal etwas "erwischt" - ich bin ein Bisschen erkältet!

Etwas Schnupfen, bissl Halsweh, und gestern hatte ich auch ein paar Mal gehustet.
Die Nase war gestern zu, und dann habe ich gegoogelt:
Bei "Frag-Mutti-de" 😄 gefunden, dass man Teebaumöl in der Mitte der Stirn, und an der Nase einreiben soll. (Habe noch etwas am Rande der Nasenlöcher getan.

Fazit: Ich hatte sofort eine freie Nase! Und ich habe wunderbar geschlafen, mit vielen positiven Träumen!
Dazu muss man wissen, dass ich seit Monaten/ Jahren nur noch mit einem Neuroleptika schlafe, was ich zwar reduzieren konnte, aber es kann da auch mal zu Albträumen kommen.
Nun also dies tolle Nacht, und ich glaube, dass das das Teebaumöl ist, dass eben auch auf der psychischen Ebene wirkt, und grad habe ich in einem Kongress gehört, wie die Pflanzen eben auch durch den Duft über die Nase wirken!
Ich habe ja auch noch andere ätherische Oele versprüht - Minze, Eukalyptus, Thymian, Eugenol usw. - sowie Zirbenöl.
Auch das wirkt ja über den Duft sehr gut!

Also ja, und eine Erkältung putzt einem ja auch so richtig durch. Ich bin zwar froh, dass ich kaum mehr erkältet bin, aber so alle Jahrzehnte mal ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht mal wieder eine kleine Erkältung.
 
wundermittel
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Zum Thema Milch:

Grade habe ich mal wieder etwas in einem Ayurveda - Buch gelesen. Ayurveda kommt ja eben aus Indien. Da werden die Kühe verehrt. Kuhmilch wird im Ayurveda als ein hochwertiges Lebensmittel angepriesen.
Oder auch Schaf-/ Ziegenmilch. Und auch in früheren Kulturen war die Milch hochangesehen, als verjüngend, belebend, was weiss ich alles.

Also in der heutigen Zeit, von den Veganern angeheizt, wurde die Milch zunehmend verteufelt.

Darum bin ich bei Ernährungsempfehlungen einfach zunehmend skeptisch geworden: Kaffee wird verteufelt - dann wieder hochgejubelt! Schokolade gleichermassen, dann dies dann das. Was soll man da noch glauben?
 
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Ich habe das Thema so hier nirgends gefunden. Ich lebe seit 18 Jahren fleischlos, und bin seither zweimal krank gewesen (1 x Erkältung/ 1 x Grippe)
wobei ja fleischlos und vegan trotzdem etwas konträres ist, wenn man statt Fleisch Milchprodukte und Eier isst.

Ich glaube, dass vegan viel gesünder als vegetarisch ist.
Und zu Vitamin B 12 Mangel: den haben auch sehr viele Omnivoren, weil sie mit zunehmenden Alter an autoimmuner Gastritis und/oder Reizdarm leiden und B12 deshalb gar nicht aufnehmen.

So ganz gesund bist du nicht, wenn du Medikamente nimmst oder? ("....seit Monaten/ Jahren nur noch mit einem Neuroleptika schlafe")

Ich selber habe manchmal sehr leichte Erkältungen, was aber vermutlich daran liegt, dass ich viele Menschen umarme, küsse und ihnen die Hand schüttle - absichtlich um mein Immunsystem zu trainieren, so habe ich auch die letzten 2,5 Jahre gut überstanden, angeblich (per Test) auch drei mal Covid.
 
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regulat-pro-immune
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Mir ist kein Vorteil bekannt, wenn man statt dessen jedes Jahr einmal oder mehrmals einen Schnupfen hat.
Es gibt ja die nicht ganz abwegige These, dass Menschen mit regelmäßigen hochfiebrigen Infekten seltener Krebs bekommen, weil das aufgedrehte Immunsystem dabei auch Krebszellen besser abräumt. Wenn das stimmen sollte, hätten regelmäßige Infekte (zumindest wenn sie ordentlich fiebern lassen), schon auch positive Effekte.
 
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Wenn das stimmen sollte, hätten regelmäßige Infekte (zumindest wenn sie ordentlich fiebern lassen), schon auch positive Effekte.
Ich hab mal gelesen, dass Kinder ca. 2 Jahre brauchen um ein Immunsystem zu bilden, also wird es vermutlich ähnlich lange dauern, bis man es wieder verliert, wenn man es nicht trainiert.
 
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Und auch in früheren Kulturen war die Milch hochangesehen, als verjüngend, belebend, was weiss ich alles.
vielleicht in geringen Mengen und von einer gesunden Kuh, bestimmt aber nicht dreimal täglich und von vielen (auch kranken) fast dauerträchtigen Hochleistungskühen.
 
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Es gibt ja die nicht ganz abwegige These, dass Menschen mit regelmäßigen hochfiebrigen Infekten seltener Krebs bekommen, weil das aufgedrehte Immunsystem dabei auch Krebszellen besser abräumt. Wenn das stimmen sollte, hätten regelmäßige Infekte (zumindest wenn sie ordentlich fiebern lassen), schon auch positive Effekte.
Das kann ich bestätigen. Nach Brustkrebs 1980 mit Lokalrezidiv 1981 kam ich zur Kur in ein naturheilkundliches Sanatorium, das wahrscheinlich dazu beigetragen hat, dass ich nach 41 Jahren noch lebe. Ich hatte die Jahre zuvor nie hohes Fieber. Mit einem nicht anerkannten radiästhetischen Verfahren konnte ich selbst überprüfen, wie meine Krebsdisposition war. Sie war nach der Kur noch ziemlich hoch. Dann bekam ich in kurzen Abständen mehrere Halsentzündungen mit über 40 Grad Fieber. Mit jeder Entzündung wurde meine Disposition geringer. Als sie unauffällig war, hörten die Entzündungen auf. Aber ja, Radiästhesie ist für die meisten Humbug, ich weiß.

Aber zurück zum Thema.
Die Ernährung in der Kur enthielt viel gesäuerte Milchprodukte und milchsaures Gemüse.
 
regulat-pro-immune
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Wenn das stimmen sollte, hätten regelmäßige Infekte (zumindest wenn sie ordentlich fiebern lassen), schon auch positive Effekte.
Die Neigung oder Befähigung zu Fieber nimmt mit zunehmendem Alter ab. Das bringt also gerade in dem Alter, in dem man es bräuchte, nicht viel.
»Bei Personen mit einem gealterten Immunsystem sind sowohl die Produktion der endogenen Pyrogene als auch die Reaktionen auf diese reduziert«, sagte Kwetkat. Die Thermoregulation sei insgesamt abgeschwächt und die Körpergrundtemperatur abgesenkt.
Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/fieber-fehlt-haeufig/

Man kann das doch auch an sich selbst beobachten. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal richtig Fieber hatte, das ist bestimmt schon dreißig Jahre her.
 
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Es gibt ja die nicht ganz abwegige These, dass Menschen mit regelmäßigen hochfiebrigen Infekten seltener Krebs bekommen, weil das aufgedrehte Immunsystem dabei auch Krebszellen besser abräumt. Wenn das stimmen sollte, hätten regelmäßige Infekte (zumindest wenn sie ordentlich fiebern lassen), schon auch positive Effekte.
Dazu aber auf der anderen Seite die These, daß Infekte den Körper schneller altern lassen:

[...] Theorie der pathogenen Hits. Das ist eine von vielen Theorien, die die komplexen Alterungsprozesse im Körper erklären sollen: Je mehr Attacken durch Schadstoffe und Krankheiten er aushalten muss, vor allem Infektionen, desto strapazierter seien Immunsystem und Organe, und desto schneller altere der Mensch.
Quelle: https://www.zeit.de/zeit-magazin/20...logie-physiologie-genetik-leistungsfaehigkeit
 
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Jo, alles möglich. Die Fieberthese kommt eh aus dem alternativmedizinischen Spektrum, wie viel da wirklich dran ist, weiß ich auch nicht.
Wärmebehandlung wurde schon lange Zeit in der Krebstherapie angewandt, indem durch heiße Bäder, die den Kreislauf stark belasten, oder durch künstliches Fieber Erfolge erzielt wurden. Heute setzt man vor allem auf die schonendere Hyperthermie, bei der nur das Krebsgewebe elektromagnetisch erhitzt wird, die inzwischen an anerkannten Kliniken durch die Kassen erstattet wird.

Dazu aber auf der anderen Seite die These, daß Infekte den Körper schneller altern lassen:


Quelle: https://www.zeit.de/zeit-magazin/20...logie-physiologie-genetik-leistungsfaehigkeit
Das ist eine These. Ich glaube eher, dass durch das im Alter geschwächte Immunsystem die Krankheiten nicht mehr physiologisch ausgeheilt werden, vor allem, wenn aggressive Mittel eingesetzt werden.
 
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Das ist eine These.
Natürlich ist es eine These. Deshalb schrieb ich ja: eine These. ;) Es gibt Hunderte von Thesen zu den Ursachen des Alterns, und jeder dürfte wissen, daß es keinen einen alleinigen Mechanismus gibt. Es würde aber passen zu der Beobachtung, daß 50jährige vor 150 oder 400 Jahren ausgesehen haben wie heutige 65jährige. Das Leben damals muß eigentlich gesünder gewesen sein (keine Umweltgifte, mehr Bewegung, gesündere Ernährung), allerdings ganz sicher brachte es mehr Krankheitserreger und mehr lebensgefährliche Infektionen mit sich. Vielleicht ist unsere "übertriebene" Hygiene heutzutage also auch für etwas gut.
 
regulat-pro-immune
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Ja, Ullika - wir hatten ja mal eine rege Diskussion in einem anderen Thema.

Du bist ja diejenige, die gegen die Milchprodukte "wettert", wobei du einfach monierst, dass viel zu viel davon gegessen wird, womit du ja recht (haben magst, oder auch hast)

Also ja - aber was ich habe, muss ich ja hier jetzt an dieser Stelle nicht wiederholen.

Es gibt auch zu vegan viele kontroverse Stimmen, genau eben wie zu vielem anderen, darum muss sich jeder selber das rausnehmen was für ihn/ sie stimmt.
 
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Du bist ja diejenige, die gegen die Milchprodukte "wettert", wobei du einfach monierst, dass viel zu viel davon gegessen wird, womit du ja recht (haben magst, oder auch hast)
Nicht "wettern", ich rate nur, wenn jemand krank ist, es doch mal zumindest eine Woche komplett ohne zu versuchen, nur dann kann man sehen, ob es daran liegen könnte.
Das schaffen aber die wenigsten, obwohl sie "nur ganz wenig" davon konsumieren.
Es gibt auch zu vegan viele kontroverse Stimmen, ...
vegan würde ich nicht dauerhalt essen, nur auswärts, wenn es nur Produkte von Massentierhaltung gibt. Ausgewähltes Fleisch (meistens Geflügel), Fisch kaufe ich schon und Hühner für die Eier hab ich selber.
 
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Zuletzt hattest du noch geschrieben, dass "mal kurz weglassen" nichts nützt.

In der Tat: Ich habe eine 16-tägige Kur gemacht, basisch, zuckerfrei, ohne Milchprodukte - also vegan.
Sicher hat das gut getan, aber keinen Einfluss auf meine Krankheit gehabt.(oder nur minim)
Dann hatte ich halt vor allem Lust auf: Käse/ Schokolade/ das Frühstück mit den Vollkornbroten mit Confitüre/ Honig, wobei ich ja oft auch gar kein Butter verwende...aber ab und zu Quark (den habe ich auch noch nie gescheit in einer veganen Form gefunden)

Also eigentlich habe ich mal gelesen, dass man empfiehlt Milchprodukte mal 6 - 8 Wochen wegzulassen, um zu sehen, wie es einem dann geht. Soweit bin ich noch nicht gekommen.
 
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Also bei der jetzigen (Fasten-) Kur bin ich ja auch schon bei 17 Tagen ohne Zucker, Kaffee, tierische Produkte, Brot.

Es kommen noch 14 Tage dazu. Also dann sollte man doch irgendwann eine Besserung der arthritischen/ rheumatischen Beschwerden merken?? Meine ich... dass man dann diesbezüglich ein gewisses "Fazit" ziehen kann:
Nützt es oder nützt es nicht.

Wenn man ja merken würde, dass es (zunehmend) bessert. Dann würde ich das so weiterführen, keine Frage!
Aber wenn nichts wirklich bessert, dann fällt das halt schwer einzuhalten... weil ja auch bald Weihnachten ist, und mal ein paar Weihnachtsguetzli (Bio mit Rohrohrzucker oder ähnlich) , oder wieder Vollkornconfibrote (Auch da bio mit Vollrohrzucker oder ähnlich) oder Honig "locken". Oder mal etwas Käse (Selten auch mal ein Fondue - ebenso selten ein Raclette oder eine Vegipizza)

Eben - warum sollte man sich das nicht ab und zu gönnen, wenn ganz ohne ja offenbar auch nichts bringt.

Aber eine (weitere) Reduktion von Milchprodukten in meiner Ernährung - das fasse ich schon ins Auge.
 
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