Neurotransmitter-Metaboliten - hat jemand dadurch neue Erkenntnisse gewonnen?

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Hallo in die Runde! Bei Lab4more werden ja neuerdings auch die Neurostress Metaboliten (im Urin) untersucht. Hat irgendjemand hier dadurch neue Erkenntnisse gewonnen? Frage mich vor allem, ob etwa ein Polyphormismus beim COMT Gen hier irgendwelche Auffälligkeiten bedingt. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen. Insgesamt klingt die Sache schon sinnvoll. lG! A.
 
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Hallo ewigeroptimist,

ich habe Deinen Beitrag verschoben aus "Neurostress-Einführung". Eine solch spezifische Frage in einem derart unspezifischen, noch dazu sehr alten (vor Einführung der Neurostress-Rubrik) zu posten, ist nicht sinnvoll.

Ich kann dazu nur sagen, dass die Metaboliten-Untersuchung nicht neu ist, in der Schulmedizin (als 24-Std.-Untersuchung) sowieso nicht, aber auch nicht im Neurostress-Bereich (üblich ist hier der 2. Morgenurin), wo sie seit längerem z.B. im "Organix" von GANZIMMUN/Medivere angeboten wird. Dr. Bieger hält davon offenbar recht viel, ich hatte vor einiger Zeit kurz Mailkontakt mit ihm.

Erfahrungen hier im Forum gibt es insoweit, dass öfter mal beängstigend hohe Werte auftraten, mit entsprechenden Verdachtsdiagnosen (neurotransmitterproduzierende Tumore). Da ein Spontanurin (wegen möglicher zirkadianer Schwankungen) hierzu jedoch wenig aussagekräftig ist, wurde teils die 24-Std.-Untersuchung nachgeholt, die dann Entwarnung brachte. Oftmals werden in der Präanalytik der "Neurostress"-Untersuchungen auch Ernährungseinflüsse nicht berücksichtigt.

Du findest hierzu Infos über die forumsinterne Suche und im Wiki.

Gruß
Kate
 
Haben diese Motaboliten einen Einfluss auf die Therapie?
Wenn nein, dann sinnfrei.
Die sind ja alle Neurotransmitterbasiert. Wenn die ok sind, kommt man da vermutlich nicht mit weiter.
Wenn Sie nicht ok sind, kommt man meistens mit Supplements oder Antidepressiva weiter wenn keine Organische Grunderkrankung vorliegt Wie Krebs oder Nebennierenschwäche ect. pp.. Bei organischer Erkrankung wird die Grunderkrankung behandelt.

Für Patient und Arzt kann es aber hilfreich sein zu wissen ob die Metaboliten eine Rolle spielen.
Es ist nur ein Teil der Diagnose zum Erfolg einer Therapie. Andere, relevantere Einflüsse sollte man vermutlich eher prüfen.
Aminosäuren + Cofaktoren wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente. Vermutlich sind die Metaboliten genauso Relevant wie diverse Autoantikörper von Neurotransmittern.
 

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