Metallausleitung Spontanurinprobe

Lukas

Hallo,

falls es jemanden interessiert:

habe heute gerade die Laborwerte erhalten von meiner Spontanurinprobe, die ich nach drei direkt aufeinander folgenden Infusionen (Alpha-Liponsäure 600 mg, Vitamin C 10 g, Glutathion 600 mg) entnommen und ins Labor geschickt hatte:

Palladium: 7,5-facher Maximalwert
Platin: 3,3-facher Maximalwert
Quecksilber: doppelter Maximalwert

Viele Grüße
Lukas
 
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Hallo Lukas,
das ist der Hammer: immer noch so hohe Werte, obwohl Du schon so lange ausleitest. Immerhin scheinen Deine Nieren ganz gut zu funktionieren, sonst wären diese Wert ja gar nicht zustandegekommen.

Woher kommen denn die hohen Palladium- und Platinwerte? Hattest Du auch Palladium-Inlays oder -Kronen?

Ich wünsche Dir viel Glück beim weiteren Ausleiten - ein langer Weg...

Gruss,
Uta
 

Kate

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Referenzbereiche

Hallo Lukas :)

was für Referenzbereiche wurden (vom Labor/von Dir) denn angesetzt?

Ich kenne das von "Schiwara" so, dass vor/nach Mobilisation mit DMPS ganz unterschiedliche Bereiche angesetzt werden. Nach Mobilisation gibt es - zumindest bei Kupfer - auch noch die Unterscheidung in "Erfahrungswert nach Daunderer" und einen Wert vom Labor, der folgendermaßen umschrieben wird "In einem Kollektiv von Amalgamfreien Patienten fanden wir Kupferausscheidungen nach DMPS bis...". Den Sinn der letzteren Aussage habe ich nie erfasst...

Bei mir ergeben sich je nachdem ganz unterschiedliche Bewertungen und mich habe diese Befunde immer nur verwirrt. Ebenso hatte ich, je nach dem, WIE mobilisiert wurde, nach welcher Zeit der Urin genommen wurde und ob Sammel- oder Spontanurin, ganz unterschiedliche Befunde.

Da Du ja mit Deinen Infusionen (wohl?) auch mobilisiert hast, wäre die Frage, was man da ansetzen sollte? Hast Du schonmal unter gleichen Bedingungen den Urin untersuchen lassen? Das wäre wahrscheinlich die reellste Möglichkeit, eine Entwicklung zu verfolgen.

Gruß
Kate
 

Lukas

Hallo,

@ Uta:
meine Nieren unterstütze ich seit Jahren mit Solidago. Das 2003/04 stark erhöhte Alpha-1-Mikroglobulin, das - unbehandelt, also bei nicht stattfindender Entgiftung - lt. Dr. Daunderer immer Nierenkrebs auslöst, hat sich schrittweise normalisiert. Vermutlich am ehesten durch die DMPS-Spritzen.

Ich hatte nie Kronen usw., als einzige Metallfüllungen hatte ich etwa 12 Jahre lang Amalgam im Mund. Außerdem über Jahre hinweg lose und feste Zahnspangen und einige Jahre lang einen Metallretrainer (auf den hatte ich im LTT auch reagiert) im Unterkiefer.
Vermutlich könnte eine Metallbelastung auch von der Mutter herrühren, da sie schon vor der Schwangerschaft viele Amalgamfüllungen und (Spar-)Goldkronen im Mund hatte - und immer noch hat :-/

Ich wollte das hier auch nur bekannt geben, da daraus ersichtlich wird, dass durch diese Medikamente (nicht jeder verträgt ja DMPS) durchaus auch etwas zu erreichen ist, wenn es auch sehr langsam voran geht. Lt. Meinung Dr. Daunderers sind sie ja nicht wirkungsvoller als Flusswasser und obendrein schädlich durch Gehirnvergiftung... jedenfalls geht es meinem Hirn immer besser und meine kognitiven Fähigkeiten haben sich auch wieder deutlich verbessert. Wenn ich das Gleiche auch einmal von meinem körperlichen Schmerzzustand berichten könnte, wäre ich durchaus glücklich...
Ich gehöre auch zu den Personen, denen wichtige Entgiftungsenzyme fehlen, und es ist in meinem Augen auch nur verständlich, dass der Körper dann eben die Hilfe von außen braucht, in dem er die Stoffe zugeführt bekommt, die er selber nicht ausreichend herstellen kann, die aber notwendig sind, damit die Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden können...

@ Kate:
Es sind die Referenzwerte, die für Urin ohne vorherige Mobilisation gültig sind. Die anderen gelten ja nach Mobilisation mit chemischen Chelatbildnern wie z.B. speziell DMPS.
Selbstverständlich gibt es bei solchen Messungen immer Schwankungen... und man kann ja nicht permanent alls Ausscheidungen durchuntersuchen lassen... aber ein Trend lässt sich durchaus erkennen. Bei meiner letzten Urinuntersuchung nach ALA (2004) hatte ich den Urin nur auf Hg untersuchen lassen, da war es um 50 % erhöht. Ohne vorherige Infusion unauffällige Werte. Und jetzt möge bitte niemand behaupten, die Ampullen seien quecksilberverseucht und müsse man erst im Labor auf ihren Quecksilbergehalt untersuchen lassen!

Bei Quecksilber gilt z.B. ein Grenzwert (ohne Mobilisation) von 1 µg/g Krea. Der Ref.bereich ist also < 1.

Dass mit diesen Infusionen mobilisiert und auch ausgeschieden wird, wollte ich ja gerade aufzeigen. Jedenfalls finde ich diese Art Ausleitung wesentlich zuverlässiger als den Weg über die Algen...


--

Die DMSA-Amp. sind leider weiterhin nicht in der Klösterl-Apo. zu bekommen, die warten erst mal Tests ab und das kann noch mal 2 Wochen dauern... und wer weiß, was es dann wieder heißt...

Gestern hatte ich nen TOPAS-Test gemacht... Ergebnis natürlich wie nicht anders erwartet :-/ ... hat sonst noch jemand Erfahrungen damit?

Viele Grüße
Lukas
 

Kate

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Hallo Lukas,

danke! Ich versuche es gerade mit Algen&Co., aber mir fehlt das Geld, um dauernd Kontrolluntersuchungen zu machen. Hast Du eigentlich einen Arzt/Therapeuten, der Dich berät und unterstützt oder hast Du Dir das alles selbst angelesen? Hast Du die drei Stoffe jeweils einzeln in eine Infusion verpackt?

Gruß :)
Kate

P.S. TOPAS kenne ich leider nicht!
 

Lukas

Hallo Kate,

ich mache inzwischen ja auch schon wesentlich weniger Laboruntersuchungen - der Kosten wegen! :-(
Ich wollte jetzt nochmal die Metalle im Urin überprüfen lassen, weil ich ja auch die DMSA-Spritze geplant hatte (eigentlich für heute), aber hat ja jetzt mit DMSA leider - wieder mal - nicht geklappt...

Ich war in den letzten Jahren bei über 200 Ärzten und musste feststellen, dass ich mir nur selber helfen kann und die Ärzte allesamt auch nicht mehr wissen, als das, was ich mir selber schon angelesen hatte... meist sogar deutlichst weniger. Wenn ich ausnahmsweise mal auf einen guten Arzt gestoßen bin (ausnahmslos erst in den letzten ca. 3 Jahren, und da hatte ich ja selber bereits - dank damals angeschafftem PC und Internet - "Ursachenforschung" betrieben), dann war schnell klar, dass der genau die gleichen Behandlungen favorisiert und bei seinen Patienten in meist überteuerten Behandlungen durchführt, wie diejenigen, die ich mir selber "verordne" und zu möglichst günstigen (natürlich immer noch sehr teuren) Konditionen zu beziehen versuche.
Es hat sich z.B. auch - stets im Nachhinein - herausgestellt, dass z.B. Prof. Rea in Dallas die gleichen Infusionstherapien macht bei den schwerstkranken Patienten, wie ich diese schon für mich zusammengestellt hatte... oder auch die deutschen Entgiftungskliniken... gerade habe ich das Buch (oder Büchlein) von Klaus-Dietrich Runow "Nervenschutz durch Entgiftung" gelesen - und wiederum konnte ich feststellen, dass ich genau die hier empfohlenen Therapien (Infusionen und NEMs) allesamt (außer Anwendung einer einzigen Aminosäure) längst selber schon als "mein Therapieplan" zusammengestellt und angewandt hatte... (natürlich hätte ich mir dann das Lesen dieses oder anderer Bücher auch sparen können :D ) ...


Zu den Infusionen:
hatte zuerst 600 mg ALA (von ratiopharm) in 250 ml NaCl, gleich im Anschluss 10 g Vit. C (10 Ampullen von Wörwag) in etwa 150 ml NaCl, dann gleich anschließend 600 mg Glutathion (Tationil 600) in nochmal 250 ml NaCl.

Muss nur wegen dem Nadelstechen in die Arztpraxis, sonst wäre alles so praktisch zu Hause machbar...


TOPAS:
http://www.totezaehne.de/totezaehne7.php


Viele Grüße
Lukas
 

Kate

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Hallo Lukas,

danke, das ist interessant! Das TOPAS werde ich mir auf jeden Fall merken, falls mal ein Zahn "stirbt" - bis jetzt leben die alle noch, hatte auch noch nie eine Wurzelbehandlung. Da ja grundsätzlich jeder fehlende Zahn wieder Fremdmaterial in den Mund/Körper bringt, ist Erhaltung von Zahnsubstanz - sofern ohne weitere Schädigung möglich - ein wichtiges Ziel.

Was Du sonst so schreibst, beeindruckt mich... vielleicht solltest Du 'ne Praxis aufmachen? Ich schließe auch daraus, dass der Dr. Runow Deiner Meinung nach ok ist? Ich hatte mal mit ihm telefoniert, fand das auch ganz vielversprechend, aber leider zu teuer (reiner Privatarzt - soweit ich weiß).
Hast Du eine Buchempfehlung?

Ist bei Dir eigentlich die Zahnmetall-Vergiftung die Hauptursache, dass Du so krank bist? (Das ist natürlich immer schwer zu sagen, aber manchmal gibt es ja zeitliche Zusammenhänge, die man beobachten kann - bei mir z.B. war die unsachgemäß durchgeführte Zahnsanierung so ein "einschneidendes Erlebnis".)

Was hältst Du von DMSA oral eingenommen? Das gibt's nämlich - sogar frei verkäuflich, zumindest bei Supersmart (Luxemburg).

Gruß :)
Kate
 

Lukas

Hallo Kate,

wenn Du möchtest, lass uns darüber bitte per Mail (besser als PN - wegen meiner PC-Probleme) austauschen.

Viele Grüße
Lukas
 
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Hallo Lukas,

deine E-Mail Adresse die du hier bei Symptome.ch angegeben hast stimmt nicht mehr. Mein Mailprogramm sagt immer das er die Mail an die Lycos Adresse nicht zustellen kann.

Gruß
 

Lukas

Hallo Sportler,

das ist komisch, normalerweise funktioniert das. Habs grade ausprobiert und tatsächlich eine MAILER-DAEMON-Nachricht erhalten, meine Nachricht an mich selber war aber trotzdem darin angekommen... merkwürdig... vielleicht ja nur vorübergehend?

Viele Grüße
Lukas
 

Kate

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Hej, Lukas, ich melde mich die Tage! Bin müde... Schlaf gut! Kate
 
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Hallo Lukas

Hast Du es auch schon mit DMSA, oder zumindest DMPS oral probiert?
Finde Spritzen nicht das ware, da dann der Körper grosse Schwankungen bei mobilisation und ausleitung hat. Das hat oft zur Folge, dass Sachen gelöst aber nicht gebunden werden können, dh das an gewissen stellen sich dann ein Teil des gelösten Hg (derjenigfe der nicht gebunden werden konnte) wieder absetzen kann. Wenn Du oral gleichmässig DMSA oder DMPS einnimmst, passiert dies nicht

Gruss
Beat
 

Lukas

Hallo Beat,

habe sowohl DMPS als auch DMSA schon oral eingenommen (DMSA bisher einmalig). Ich persönlich ziehe die i.v.-Anwendung vor, da die häufige orale Kapselgabe die Allergieentwicklung stark fördert, wie ich es bei DMPS (Dimaval) bereits erfahren musste - weshalb dieser wichtige Stoff mir nicht mehr zur Verfügung steht. DMPS-Allergiker sollen angeblich auch leicht und recht schnell gegen DMSA Allergien entwickeln. Schon von daher ist es wichtig, dass ich die wenigen Male, die ich DMSA vermutlich nur einsetzen kann, den Stoff so intensiv wie möglich nutze, und da ist die i.v.-Anwendung natürlich der oralen Anwendung vorzuziehen.

Viele Grüße
Lukas


P.S.:
das sollte hier eigentlich nicht "intensiv" sondern "effektiv" heißen...
 

Kate

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Ergänzend kommt dazu, dass DMPS oral bei lädiertem Magen-Darm-Trakt gar nicht angezeigt ist... ( bzw. den auch wenn er vorher nicht lädiert war, wohl ziemlich kaputt machen kann). Für mich kam das von daher von vornherein nicht infrage mit ca. 30 Allergien und Reizdarmsyndrom (mit leichter chronischer Entzündung).

Gruß
Kate
 

Anne B.

Warum DMPS oder DMSA-Allergie?

Hallo Lukas,

da du schriebst, du würdest auf DMPS bereits allergisch reagieren, frage ich dich, woran du das gemerkt hast? Hast du einen Allergietest gemacht, oder das einfach aus Symptomen geschlossen, die dir dein Körper zeigte? Oder beides?

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Menschen, die auf DMPS allergisch reagieren, natürlich auch auf DMSA allergisch reagieren - wegen der ebenfalls vorhandenen Schwefelkomponente.

Viele Grüße
Anne
 

Lukas

Hallo Anne,

die DMPS-Allergie hat mir Dr. Daunderer bescheinigt. Ich selber merkte sie natürlich an den mehrfach aufgetretenen Allergiesymptomen nach DMPS-Anwendung. Zwei durchgeführte LTTs auf DMPS (Dimaval) zeigten keine Allergie an, die Allergie ist demnach nicht vom Typ IV.


Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Menschen, die auf DMPS allergisch reagieren, natürlich auch auf DMSA allergisch reagieren - wegen der ebenfalls vorhandenen Schwefelkomponente.

Dies ist zumindest eine Pauschalaussage Dr. Daunderers.
Dr. Köster (TOX-Labor Bremen) beispielsweise sieht hier rein gar keinen Zusammenhang, da DMPS und DMSA - wie er sagt - ja zwei grundlegend verschiedene Substanzen seien. Auch irgendwie einleuchtend.


Deine Bemerkung "wegen ebenfalls vorhandener Schwefelkomponente" ist so pauschal natürlich nicht akzeptabel. Dazu Folgendes aus meiner Überlegung:
Der Mensch, ja jede menschliche Zelle, benötigt zum Überleben zwingend alle Aminosäuren. Die essentiellen darunter - inklusive der schwefelhaltigen - muss er zwingend regelmäßig über die Nahrung (ob als eiweißenthaltende Pflanze oder Tier oder auch als eiweißenthaltende Nahrungsergänzung) dem Organismus zuführen, sonst stirbt der Mensch.
Hat eine Person nun eine Allergie gegen ein Lebensmittel, das (zufällig eben auch) eine schwefelhaltige Aminosäure beinhaltet, so hat er mit Sicherheit trotzdem keine Allergie gegen alle diese schwefelhaltige Aminosäure enthaltenden Lebensmittel.

--> soll heißen:
warum auch immer eine Allergie gegen DMPS (es entstehen gegen recht viele Medikamente mit der Zeit Allergien) entstanden ist - daraus nun zu schlussfolgern, dass es an der Schwefelkomponente läge und deshalb alle anderen Präparate mit irgendwelchen Schwefelkomponenten ebenfalls Allergien auslösen würden, ist völlig zusammenhanglos!
Im Übrigen vertrage ich MSM und schwefelhaltige Aminosäuren (die ich allesamt erst nach DMPS-Allergie einzunehmen begonnen habe) völlig problemlos. MSM (organischer Schwefel) wird sogar noch mit Erfolg als nebenwirkungsfreies Antiallergikum eingesetzt.


Trotzdem aber, da ich ja im Voraus nicht weiß, wie lange ich DMSA (oder auch jedes andere beliebige Medikament) vertrage, möchte ich eben die möglichst effektive Anwendungsform, also i.v., durchführen. V.a., da ich eben lt. Dr. Daunderer als DMPS-Allergiker auch ein "Kandidat" für eine DMSA-Allergie-Entwicklung bin. Übereinstimmende Allergien sind wohl Erfahrungswerte... wie beispielsweise auch Kreuzallergien im Lebensmittel- oder Lebensmittel-Pollenbereich... nur ist die Allergie eben nicht in der Schwefelkomponente begründet. Schon gar nicht bewiesenermaßen und schon noch zweimal nicht dadurch, dass bzw. weil der Mensch etwa (überlebenswichtige) Schwefelsubstanzen zu sich nimmt oder genommen hat (wie Dr. Daunderer ja so gerne pauschal behauptet).

Viele Grüße
Lukas
 

Anne B.

Hallo Lukas,

sicher habe ich mich unverständlich ausgedrückt. Ich wollte dich eigentlich nur fragen, woher du weißt, dass du keine DMSA-Allergie hast. Du hast ja wahrscheinlich schon vor der Verabreichung von DMPS eine Allergie auf DMPS gehabt und nicht erst darauf entwickelt. Hast du schon einmal einen Allergietest auf DMSA gemacht? Allergien können auch mit der Zeit schlimmer werden, d. h. erst später zum Allergietyp IV werden. So habe ich das jedenfalls in meiner Vorstellung, nachdem was ich alles gelesen habe.

Viele Grüße
Anne
 
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