Kurioses über Vitamin D3

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In einem anderen Blog sind mir zwei Sätze aufgefallen, die mir nicht stimmig zu sein scheinen:

https://web.archive.org/web/2021091...von-vitamin-d-wirklich-eine-sunshine-vitamin/

David Agus (der Onkologe von Steve Jobs) hat einen sehr guten Artikel über Vitamin D geschrieben.

Steve Jobs ist an Krebs gestorben und es tut mir leid. Ich kenne den Arzt nicht und den "sehr guten Artikel" auch nicht, aber mir sträubt sich alles über den Widerspruch zwischen dem "sehr guten Artikel" und dem Schicksal des Patienten. Gerade bei Vitamin D3 findet man im Netz häufiger Patientenberichte über Krebs, die mit Megadosen geheilt wurden, z.B:

youtube.com/watch?v=o5rGfdxSEpw
Es geschah Anfang des Jahres 2016. Ich hatte gerade das Buch "Hochdosiert" von Jeff Bowles gelesen und dazu noch " Superhormon Vitamin D" von Jörg Spitz, als ein geliebter Mensch an einem hoch agressiven B-Zell-Lymphom erkrankte. Die Krebsherde hatten sich überall im Körper schon breit gemacht. Die Chancen standen denkbar schlecht. Eine Chemotherapie wurde durchgeführt, brachte aber keinen Erfolg. Im Gegenteil, es wurden noch mehr Herde entdeckt, und die Erkrankung schritt schneller und agressiver voran. Die Ärzte mußten letztlich einräumen, nichts mehr für ihn tun zu können und entließen ihn mehr oder weniger zum Sterben nach Hause.

Da war er schon fast tot und erhielt Morphin gegen die wahnsinnigen Schmerzen. Da die Prognose so schlecht war und es nichts mehr zu verlieren gab, entschlossen wir uns zu einem gewagten Schritt: Es wurde der Vitamin-D-Spiegel gemessen. Der lag bei 10 ng/ml. Wir füllten die Speicher hoch auf. Am ersten Tag gaben wir 100.000 i.E., dann für weitere 2 Wochen 70.000 i.E. pro Tag, dann zwei Wochen 50.000 i.E. pro Tag, dann 2 Wochen 40.000, dann 4 Wochen 20.000 iE pro Tag. Immer schön zusammen mit K2, wie Jeff Bowles ja geschrieben hat.

Und was meint ihr, was geschehen ist? Der geliebte Mensch ist mittlerweile krebsfrei. Es sind weder Tumormarker messbar noch im CT irgendwelche Herde mehr sichtbar. Die Ärzte reden von einem Wunder. Er erfreut sich zunehmender Gesundheit und nimmt nun "nur" noch 10.000 iE täglich. Und das, obwohl er fast gestorben wäre. Trotz dieser hohen Gaben D3 lag der Spiegel nach 4 Monaten "nur" bei 89 ng. Diese Zeilen schreibe ich allen, die noch immer Angst haben, D3 zu konsumieren.

Wie gesagt, diese beiden Geschichten gehen mir nicht aus dem Sinn, weil sie einfach nicht zusammenpassen.
 
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Die nächste Geschichte, die mir nicht aus dem Sinn gehen will, ist noch tragischer:

https://web.archive.org/web/2021080...009/09/vitamin-d-mangel-etwas-anders-erklart/
Diese Klinik ist ausschliesslich auf Schilddrüsen Erkrankungen spezialisiert und operiert Tausende Patienten in Jahr. Sie beobachteten sehr genau den “Vitamin D Mangel” bei primären Hyperparthyreoidismus und (ohne Marshall zu kennen oder zu zitieren) kamen auf exakt die gleiche Schlussfolgerung: die niedrigen Vitamin D Werte sind eine Folge der Erkrankung selbst. Sobald die Patienten operiert wurden, normalisierte sich der vermeintliche “Vitamin D Mangel” sofort.

Das Krankenhaus ist auf diese Erkrankung "spezialisiert" und beobachtete "sehr genau" und sie kamen auf "exakt die gleiche Schlussfolgerung". Nun erwartet man, dass mit diesem Wissen die Patienten geheilt werden. Aber nein: "Tausende Patienten" wurden operiert, d.h. ein wichtiges Organ wurde entfernt und die Patienten müssen lebenslang Medikamente nehmen. Der große Erfolg ist nicht die Rettung der Schilddrüse, sondern: "Sobald die Patienten operiert wurden, normalisierte sich der vermeintliche “Vitamin D Mangel” sofort."

Ist das noch normal?
 
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