Vitamin-D-Aufnahme über die Haut

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Es gibt einfach Menschen, die Vitamin D nicht wirklich vertragen, auch wenn sie u.a. Mg dazu nehmen.
Hier wird etwas mehr zur Möglichkeit geschrieben, das VD über die Haut aufzunehmen:

... Die Aufnahme von Vitamin D3 über die Haut verstärken
Allerdings seien sog. Enhancer als Zusätze in der Creme sinnvoll – so die Forscher obiger Studie. Die Enhancer erleichtern das Eindringen des Vitamin D in die Haut. Zu den Enhancern zählen ätherische Öle, Alkohol und auch Glycerin. Doch selbst wenn die Haut zuvor einfach nur gebadet wurde, kann sie hiernach besser die aufgetragenen Stoffe aufnehmen, z. B. in Form eines Vitamin-D3-Öls.

Hier kann man problemlos z. B. Vitamin-D3-Tropfen wählen, die eigentlich zum Einnehmen gedacht sind. Die *Vitamin-D3-Tropfen von effective nature beispielsweise enthalten neben Vitamin D3 nur noch MCT-Öl. Dabei handelt es sich um ein Öl, das vollkommen reizfrei ist, sehr gut in die Haut einzieht und somit auch das Eindringen von Vitamin D in die Haut fördern kann. Pro Tropfen enthält es 1000 IE Vitamin D3. Wenn Sie so wie in oben vorgestellter Studie vorgehen möchten, dann könnten Sie 5 Tropfen täglich in die Haut des Unterarms einreiben (z. B. nach der Dusche).

Optimal wäre es natürlich, wenn Sie zunächst Ihren aktuellen . Denn wenn Sie keinen Mangel haben, müssen Sie natürlich auch kein Vitamin D einsetzen. Sollte sich ein zu niedriger Wert ergeben (unter 35 - 40 ng/ml), wäre es empfehlenswert, nach etwa drei Monaten der Vitamin-D-Anwendung den Vitamin-D-Spiegel erneut überprüfen zu lassen, ob die transdermale Anwendung bei Ihnen auch zum erwünschten Erfolg führte. ...

Grüsse,
Oregano
 
"Topisch aufgetragenes Vitamin D wird genauso effizient genutzt wie bei oraler Verabreichung."
Die Dosierungen seien bei Hautaufnahme gleichwertig zu oraler Einnahme.
Neben 20% alkoholischer Lösung funktionierte ebensogut eine neutrale, hydrophile Paste.

The results of this test demonstrated that vitamin D is utilized as efficiently when topically administered as when fed orally. The efficiency, rapidity and uniformity of the ef fects of vitamin D applied on the skin are obvious when one considers that the dose was administered on a small hairless area of the neck and that the absorption period was only two hours.​

Absorption of Topically Applied Vitamins: Two Figures

A. E. Schaefer, H. L. Sassaman, A. Slocum, R. D. Greene
The Journal of Nutrition, Volume 59, Issue 2, June 1956, Pages 171–179, https://doi.org/10.1093/jn/59.2.171


Ist vielleicht insbesondere bei Neurodermitis u.ä. ein doppelt interessanter Ansatz, da die parakrine Direktwirkung des noch von der Leber unverarbeiteten Cholecalciferols so in höherer Konzentration einwirkt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vitamin D stelle ich nun ganz hinten an. Der letzte Versuch hat mich wieder gelehrt, dass mein Körper dagegen rebelliert, warum auch immer. Das war oral (Tropfen), und wenn die Creme genauso "reinhaut", ist das nichts für mich. Erst einmal.
 
Die Idee über die Haut finde ich gut, schliesslich gibt es ja auch andere wirksame Mittel, zB in der Schmerztherapie, wo man auch diesen Weg wählt.
Wie macht man es dann aber mit der zusätzlichen Aufnahme von K2, was man ja dazu nehmen soll, dies dann oral? Und wirkt es dann antagonistisch gleich?
 
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