So - nun intervallfaste ich also demnächst seit bald vier Wochen. Es war anfangs wirklich schon ziemlich "hart" - man kann - wenn man, wie ich aufs Frühstück angewiesen ist, als völliger "Frühstücksmensch", halt abends nicht mal mehr ein Feierabendbier trinken...oder eine "Goldene Milch" vor dem Schlafen - schmerz-/entzündungshemmend und schlaffördernd. Das alles muss dann halt früher eingeplant werden.
Aber ich muss ja nur
80 % strikt sein. Es ist sogar gut, wenn man eben mal wieder "schleifen lässt".
Das heisst: Am Wochenende, z.B. samstag, darf ich mal wieder ein Bier auswärts nach 20.00 Uhr trinken..oder was essen usw. Und dann ist es halt vielleicht nur 13/11..oder 14/10, was eben sogar gut sei, weil man dem Körper signalisiert, dass keine Hungersnot sei usw.
Ich glaube es ist irgendwie toll! Ich hatte heute morgen 93,5 kg auf der Waage. So "leicht" war ich lange nicht. Ich war im Sommer irgendwann noch über 100 wieder - da "wird mir dann schwindlig"...bin 182..und mit meinem Alter kratzte ich dann an BMI 30.
hr persönlicher BMI: 28.2 (Übergewicht)
Ihr idealer BMI: 23 - 28 (Normalgewicht)
Ihr aktuelles Gewicht: 93.5 kg
Ihr Idealgewicht: 76.2 kg - 92.7 kg
So sieht es also aus - leichtes Uebergewicht...vorher war es also viel schlechter - beinahe Adipositas.
Bald bin ich - wenn ich so weitermache, und ich mache ja immer wieder auch einen Saftfastenentlastungstag alle Woche oder zwei, im "Normalgewichtbereich".
Allerdings muss ich konstatieren, dass der Bauchumfang mit aktuell doch noch irgendwo bei vielleicht 116 cm viel zu hoch ist, und ein Gesundheitsrisiko - viszeralese Bauchfett schütttet Entzündungen aus und das Diabetesrisiko steigt.
Es besteht also weiter akuter Handlungsbedarf!
In der Gesellschaft, bei so vielen Männern sind aber "die Ränzen" noch viel viel grösser - aber das kann mich ja keineswegs beruhigen.
Ich habe ja
diesen Ranzen, wie man dem hier in der Schweiz sagt, auch absolut Quetiapin zu verdanken - das ja vielen älteren Menschen - obwohl es ein Neuroleptika ist, dass für bipolare Störungen zugelassen wird - als Schlafmittel verschrieben wird, und zwar international. Es nützt tatsächlich relativ gut, aber hat halt viele Nebenwirkungen -
die Menschen nehmen im Schnitt 10 Kilo zu. Weil der Körper nach Einnahme des Mittel, nachts, wie er das sonst machen würde, kein Fett mehr abbauen kann. Und das Sättingungsgefühl wird auch durcheinander gebracht - man hat ständig Hunger usw.
Also Mist! Wie fast alle Schulmedizin! Ausserdem gibt es bei älteren Menschen, so ab 75 oft Herzstillstände - und weil es beim Belohnungssystem eingreift, haben viele Menschen keine Freude mehr am Leben. Aber man gibt das, weil Schlafprobleme im Alter eben häufig ist, und WAS SOLL MAN SONST GEBEN??? Es würde eben nicht abhängig machen, wie die Benzo's (die ja HORROR sind) Das ist wohl wahr...aber eben.
Zum Glück kann ich jetzt das Quetiapin immer mal mehrere Tage weglassen. Oft liege ich dann nach ein paar Stunden Schlaf aber die halbe Nacht wach - auch nicht wirklich prickelnd, was mit Quetiapin nicht der Fall ist. Aber Schlaf ohne Chemie ist ganz etwas anderes! Viel besser, weil man nicht den ganzen Tag das Medikament spürt.
Und meine entzündliche Rheumakrankheit? Die ist immer noch aktiv. Manchmal mehr - manchmal weniger. Immer wieder Schübe (zum Beispiel nach dem Essen)...
Ich habe also nun bald einen Monat Intervallfasten hinter mir. Ich finde es wirklich gut grundsätzlich! Und eben regelmässig Entlastungstag (der war diese Woche aber ziemlich Horror - vielleicht habe ich etwas zu wenig Wasser getrunken)
Ich werde sicher zwei bis eher drei Monate so weiter machen, und dann Bilanz ziehen, und weiter berichten hier.