Herdwirkung toter Zähne

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Hallo Leute,
ich würde gerne von euch Erfahrungsberichte hören, die Herdwirkung toter Zähne betreffen.
Hat jemand schon irgendwelche Beschwerden gehabt, die nach Zahnextraktion verschwunden sind und wenn ja welche, wie seid ihr darauf gekommen, dass es eben dieser eine Zahn ist, und alles was euch dazu einfällt.
Jetzt zu mir: mir sind fast zur gleichen Zeit meine einzigen zwei Zähne mit Füllungen ( Rest ok) abgestorben. Paar Monate nach diesem Vorfall, einer wurde inzwischen wurzelbehandelt, der andere noch nicht, bekam ich erst Muskelschmerzen in den Beinen und dann auch Schmerzen ( wahrscheinlich wohl Gelenke ) in den Händen, war beim Hausarzt wegen Arthritis Bluttest gemacht, Rheumawerte waren ok, wobei das nichts heißt, kann trotzdem sein.
Na jedenfalls war ich dann aber auch beim Zahnarzt, dem ich von meinen Beschwerden erzählt habe, dieser hat zusammen mit einer Heilpraktikerin einen kinesiologischen Muskeltest gemacht und meinte, einen Zahn kann man spritzen und so außer Gefecht setzen, der andere ( nicht wurzelbehandelte) muss raus, der Körper akzeptiert ihn nicht, Beschwerden könnten davon kommen.
Jetzt hab ich das Problem, wenn ich ihn mir ( bin erst 25 J.) reißen lasse und doch letzendlich was rheumatisches hab, hab ich nicht nur umsonst einen Zahn ziehen lassen, sondern auch noch hohe Kosten für den Ersatz gehabt.
Deswegen würden mich eben eure Erfahrungen interessieren.
 
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28.03.05
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Tote Zähne

Hallo Kroschka,
ich sehe tote und wurzelgefüllte Zähne als großes Problem.
Ich selbst hatte tote Zähne überkront und dadurch ist mein Kiefer ziemlich geschädigt. Neurologische Schäden sind dadurch ebenfalls entstanden.
Thomas Klein schreibt in seinem Buch im Kapitel "Giftquelle toter Zahn" folgendes:
In einem toten Zahn- selbst wenn er korrekt gefüllt ist- bleibt den Fäunisbakterien genügend Raum, um die tote organische Substanz zu zersetzen und hochtoxische Stoffwechselprodukte zu bilden wie Putrescin, Cadaverin, Merkaptan und Thioäther. Das zeigen Forschungen an der Zahnklinik München. Es entstehen auch krebserregende Stoffe wie Indol, Scatol, Tryptophan und freie Radikale. Die starke Wirkung der Leichengifte ist belegt. Die Leichengifte aus dem toten Zahn dringen in den umgebenden Kieferknochen und gelangen von dort in den Blutkreislauf in den gesamten Körper. Auch über die Nerven scheinen die Gifte zu wandern zu können- sogar bis ins Gehirn. Jahrzehntelange Erfahrungen zeigen, dass sich praktisch jeder tote Zahn zu einem Krankheitsherd entwickelt.
Eine korrekte Wurzelfüllung mag die Herdentwicklung verzögern und mildern, aber nicht verhindern. Der Bakterienherd im Zahn wächst oft schleichend über die Jahre und verschlechtert allmählich das Befinden des Patienten, meist ohne dass dieser Schmerzen am Zahn verspürt.
Wurden Devitalisationspasten verwendet,die Formaldehyd neben anderen Giften enthalten, dringt dieses in Zahn und Kiefer ein und zerstört die Enzyme, die zur Entgiftung des Körpers benötigt werden.
Ein eigener Zahn ist ein eigener Zahn- so sgen viele Patienten und Zahnärzte, doch sollten wir hinzufügen, solange nicht der Zahn zum Herd wird und unsere Gesundheit ruiniert. Besser eine Zahnlücke als ein Zahnherd, der zu schweren Erkrankungen führen kann.

Wenn du dir nicht sicher bist, lass doch einen zweiten Kinesiologen testen.
Mein Zahnarzt hat den Herd z.B. mit einer Neuraltherapie angespritzt. Verschwinden die Schmerzen und Beschwerden sofort- man spricht hier vom Sekundenphänomen - dann ist es ein Beweis, dass ein Herd vorhanden ist.

Liebe Grüße
Anne S.
 

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06.11.04
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Hallo Kroschka,

dein Beitrag erinnerte mich an meinen überkronten Zahn, an dessen Wurzel eine kleine latente Entzündung ist. Mir ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit hie und da kurzes Herzstolpern mit leichten Schmerzen habe. Auch meine Gelenke und Muskeln könnten besser sein. Die Nichtbelastbarkeit durch Elektrosmog (vorallem Handy-, DECT- und W-Lan) könnte auch zusammenhängen. Nun habe ich soeben die Reflexzone am Kopf, welche ich selber entdeckt hatte, kontrolliert und siehe da: sie ist recht empfindlich. Ich habe sie gleich massiert und werde dies weiterhin täglich 3 Mal machen.
Am Samstag lernte ich eine 64-jährige Frau kennen, die mir erzählte, dass sie wegen Herzproblemen vor 2 Tagen ihren Goldzahn entfernen liess, sofort eine Reaktion von Energie in ihrer Brust spürte und seither nichts mehr von ihrem Herz hörte.....
Des weiteren kenne ich jemanden, der alle toten Zähne rausnehmen liess und sofort sein Nasenproblem verschwand und nun auch sonst energetisch gut drauf zu sein scheint.
Ich für mich kann mich noch nicht für so einen krassen Schritt entschliessen, obwohl es wahrscheinlich gesünder wäre. Ich habe 4 tote Zähne im Oberkiefer.
 
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27.03.04
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Hallo Pegasus,
kannste bitte den Reflexpunkt am Kopf näher beschreiben? Welcher Akupunturpunkt ist in der Nähe?
Ich hatte 30 Jahre lang nichttherapierbare Ohrenschmerzen am linken Ohr, die einen Tag nachdem der tote 5-er oben links gezogen war, verschwanden. Den Zusammenhang Ohren-Zähne kannte niemand!!
Ausserdem schlief ich mehre Jahrzehtne lang mit offenem Mund weil die Nase dauern zu war. Nachdem die 2 toten Schneidezähne draussen waren erholte sich die Nasenschleimhaut, die ich jahrelang als blutige Kruste rausbohren musste. Jetzt schlaf ich sogar mit geschlossenenm Mund! Nasenspülungen mit diesem Salzwasser und der Nasenbalsam von Wala haben auch dazu beigetragen, allerdings erst, nachdem die Zähne draussen waren.
Grüsse
grufti
 
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06.11.04
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Hallo Grufti,

schon krass, das mit deinen Schneidezähnen! Was hast du jetzt als Ersatz? Soviel ich weiss, hatte es mein Bekannter ähnlich mit seiner Nase.
Wo die Akupunkturpunkte am Kopf sind, weiss ich nicht, versuche aber gerne diesen Punkt zu erklären: eine gute Handbreite oberhalb des Ohres auf der Seite des Kopfes, wo der Problemzahn ist, und ca. 2 Fingerdicken nach hinten.
 
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27.03.04
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Hallo Pegasus,
da man zahnlos nicht gut unter die Leute gehen kann, hab ich eine Teilprothese, eine Goldkonstruktion mit Kunststoffzähnen. Da hängen insgesamt 4 Zähne dran, damit ich besser kauen kann. Nach dem Ausbohren vom Amalgam hatte ich 2,5 Jahre lang eine Teilprothese aus nur Kunststoff, die ich aber nicht so gut vertrug.
Die Zahnpunkte am Kopf werde ich gleich mal suchen.
Grüsse
grufti
 
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30.01.06
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Hallo Anne, ja diese Neuraltherapie kenne ich, mein Zahnarzt will ja den anderen toten Zahn damit anspritzen um ihn einfach vom Körper abzukoppeln, sagt er. Ich hab ja auch schon überlegt, dass man so den anderen testen könnte, nur ist das bei mir so, dass meine Beschwerden nicht nur an einer Stelle auftreten, sondern auch noch nicht ständig da sind, so dass ich diese Sofortwirkung nicht überprüfen kann.
Das ist ja das Problem, ich hab auch schon gehört, dass einige irgendwo Schmerzen hatte ( aber eben nur an einer bestimmten Stelle ) und nach der Extraktion diese verschwunden sind, deswegen bin ich ja so mißtrauisch, dass bei mir an ziemlich vielen Stellen ( also großer Teil der Muskulatur ) Beschwerden sind.
Aber vielen Dank für deinen Beitrag!!!!!
 
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04.12.05
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Hallo,

lese gerade Folgendes in der letzten Ausgabe von NATUR&HEILEN:

"Auslösende Ursachen für die Hyperthyreose: 2. Entzündung der Schilddrüse durch Bakterien oder Viren (Mumps), Fokalinfekte, Kehlkopfentzündung, beherdete oder wurzelgefüllte Zähne (6 und 7 im Oberkiefer, 4 und 5 im Unterkiefer."

Gruß Inge
 
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28.03.05
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Hallo kroschka,
ich glaube bei einer Neuraltherapie braucht der Zahnarzt viel Erfahrung, wenn natürlich mehrere Herde vorhanden sind, werden die Beschwerden nicht wegbleiben, wenn nur ein Herd angespritzt wurde. Mein Zahnarzt konnte das immer testen wo die Herde sind und hat natürlich mehrere Herde angespritzt.
Bei mir hat die Neuraltherapie aber immer nur eine kurzfristige Besserung gebracht. Ich glaube das es keine Dauerlösung sein kann. Ich habe aber hier auch keine Vergleichsmöglichkeit. Vielleicht gibt es ja Fälle wo es auf Dauer gut war.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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30.01.06
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er meinte der Muskeltest hätte gezeigt, dass man den einen Zahn vom Körper mit dieser Spritze abkoppeln kann, dass er halt keinen Herd mehr darstellt, der andere sollte raus.:-((((((((((((
 
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28.03.05
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Hallo kroschka,

ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man den Zahn auf Dauer als Herd abkoppeln kann. Man müßte ihn ja ständige immer wieder anspritzen, bei mir hat dies nie länger als ein paar Tage angehalten.
Ist oder war der Zahn Amalgamgefüllt oder hatte eine Wurzelfüllung?
Oft sitzt das Problem ja auch noch unter dem Zahn im Kiefer, wenn sich darin Gifte abgelagert haben.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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30.01.06
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der eine hat eine Wurzelfüllung, den möchte der Arzt anspritzen, der Körper hätte das gezeigt meint der Arzt, dass diese Neuraltherapie bei ihm wirkt. Der andere ist noch unbehandelt.
Welche Wirkung hat sich denn bei dir nach dem Anspritzen gezeigt??
 
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28.03.05
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Hallo Kroschka,
entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, mein Internet funktioniert leider eine Woche nicht.
Für mich war das Anspritzen immer wie ein kleines Wunder, alle Symptome die ich vorher hatte, wie Taubheitsgefühle, Gelenkschmerzen, Sehstörungen usw. waren innerhalb von Sekunden verschwunden.

Lg.
Anne S.
 

Anne B.

Ja, mir fällt etwas dazu ein:

Ich hatte eine Zeit lang heftige Magenschmerzen, so schlimm, dass ich mich nicht nur nach jedem Essen gekrümmt habe. Ein paar Wochen später, es war ausgerechnet Weihnachten (deshalb habe ich es mir gemerkt) bekam ich heftigste Zahnschmerzen. Zahn Nr. 16 war vereitert und wurde in der zahnärztlichen Notaufnahme eröffnet. Ein Zahnarzt hatte zuvor den Zahn mit einem Zement gefüllt - ohne zu bohren, obwohl die Füllung schon 2 Monate lang draußen war. Er meinte auf meine damalige Nachfrage: "Das kann man ruhig machen, es ist ja keine Karies zu sehen."

Der Zahn wurde dann nach Abklingen der Entzündung ca. 3 Wochen später gezogen. Sofort waren die schlimmen Magenschmerzen verschwunden und ich konnte wieder alles essen.
Nachdem ich deinen Beitrag las, habe ich einfach mal in einem Zahnherdschema nachgeschaut: Erkrankungen des Magens durch mögliche Zahnherde durch Zahn Nr. 16, 17, 26, 27, 34 35, 44, 45. Es traf bei mir also zu - und die Zähne müssen nicht unbedingt tot sein...
 
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30.01.06
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Anne, hattest du immer nur an gleichen Stellen Gelenkschmerzen oder hat sich auch abgewechselt, was hattest du genau für Schmerzen, evt. auch Muskelschmerzen??
Wie hat der Zahnarzt bei dir die Herde gefunden??
 
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28.03.05
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Hallo Kroschka,

bei mir waren die Muskel - u. Gelenkschmerzen immer wieder an unterschiedlichen Stellen. Die Gelenke waren teilweise auch entzündet, also angeschwollen und gerötet. Mal war es ein Finger, das Fußgelenk, das Hüftgelenk usw.
Mein Zahnarzt hat eine Panoramaaufnahme gemacht , die Herde aber auch kinesiologisch ausgetestet und wie ich bereits geschrieben habe auch angespritzt. Mit der Zeit war ich aber auch so sensibel, dass ich die Stellen im Kiefer genau gespürt habe. Viele schmerzhafte Stellen gingen manchmal auch mit Mundakupunktur wieder weg.

Lg
Anne S.
 
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30.01.06
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entschuldige, dass ich soviel nachfrage, aber hab ich das richtig verstanden, dass nach der Entfernung der Zähne alle deine Schmerzen weg waren?
Wie hast du die Zähne ersetzt?
Hattest du ständig Beschwerden oder hattest du auch mal ruhige Tage?
Was konnte man auf dem Panoramabild sehen?

Ps: danke
 
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28.03.05
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Hallo Kroschka,

seit dem Erkennen der Amalgamvergiftung sind bei mir jetzt 2 1/2 Jahre verstrichen. Am Anfang hatte ich keinerlei Zahnschmerzen und auch noch keine Kieferschmerzen, aber alle möglichen schrecklichen Symptome.
Angefangen von Schwindel, Sehstörungen, Taubheitsgefühlen, Durchfällen, Zittern und Schweißausbrüchen am ganzen Körper usw.
Am Anfang hatte ich auch die Illusion, dass mit dem Austauschen der Füllungen alles wieder ins Lot kommen würde, doch dem war leider nicht so.
Stück für Stück musste ich mich leider von meinen Zähnen trennen, dies ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Ich habe wirklich einen Zahnarzt gefunden den man in Gold aufwiegen müsste. Der mir auf diesem Weg zu Seite gestanden hat und auch erst alles versucht hat, dass ich meine Zähne nicht verliere. Es waren wirklich Zeiten dabei, wo ich kaum noch laufen konnte.
Inzwischen geht es mir körperlich wirklich sehr viel besser, viele Symptome sind bleibend verschwunden. Nur im Kiefer haben sich eben extrem viele
Toxine und Schwermetalle abgelagert. Der Kiefer wurde jetzt schon mehrmals ausgefräst aber nicht mit dauerhaftem Erfolg.
Als Zahnersatz war da eine Prothese die einzige Lösung.

Lg.
Anne S.
 
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30.01.06
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aber wenigstens hat sich das Ganze gelohnt.
Ich habe zum Glück kein Amalgam im Mund, deshalb interessiert mich eher die Auswirkung deiner toten Zähne, weil mein Problem laut Arzt damit zusammenhängen soll.
Was mir noch dazu einfällt: als er den kinesioligischen Test gemacht hat und mir das hinterher erklärt hat, meinte er doch zuerst mein größtes Problem wäre psychischer Natur und dann kam er auf die Zähne, wenn ich es mir hinterher überlege, scheint es irgendwie komisch,danach müssten meine Zähne gar nicht groß was damit zu tun haben, leider war ich in dem Moment so perplex, dass ich da auch nicht mehr gefragt habe.
 
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30.01.06
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bei dir sind also Schmerzen weggegangen nachdem er dir die Herde angespritzt hat?
Hattest du vielleicht auch, wenn du schlafen gegangen bist oder einfach mal in Ruhestellung warst, Muskelzuckungen?
 
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