Gibt es Leben auf anderen Planeten?

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19.03.06
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Heute Morgen hörte ich mit großem Erstaunen und einer durchaus freudigen Berührung, dass ein erdähnlicher Planet entdeckt wurde. Also der erste Planet, mit atembarer Luft!

Der Planet ist eineinhalb mal so groß wie die Erde und wahrscheinlich von Fels oder Wasser bedeckt. "Wir vermuten, dass die Durchschnittstemperatur auf dieser Super-Erde zwischen null und 40 liegt und Wasser deshalb flüssig wäre", sagte der federführende Forscher Stéphane Udry vom Genfer Observatorium.

Damit herrschen auf dem Planeten Bedingungen, die Wissenschaftler als wichtige Bedingungen für die Entstehung von Leben betrachten.
Nun zu der Frage, die immer wieder Menschen bewegt hat und bewegt: Gibt es Leben auf anderen Planeten? Was spricht dafür und was dagegen?


Herzliche Grüße von

Leòn
 
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28.09.05
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hallo leòn,

ich glaube, dass es jupitermännlein gibt.

viele liebe grüsse von shelley :wave:

p.s.: aber auch venus- und merkur-männlein und so. auch mondmännlein.
 
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14.01.04
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Ob Sauerstoff drauf ist ist offen.
Leben wird keines drauf sein.
 

MisterX

Wenn wir mal davon ausgehen, dass Materie nur eine Illusion ist ... ist doch eigentlich alles möglich, oder nicht?! ;)
 
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14.01.04
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Hallo Mister X

Sogar wenn dies der Fall wäre (was ich völlig falsch erachte) wäre deswegen Leben trotzdem nicht einfach so einfach möglich.

Nochmals die angebliche zufällige Selbstentstehung von Leben wäre so komliziert, dass sie nicht einmal in einem Labor unter idealen und kontrollierten Bedingungen gemacht werden kann. Ausserdem so kompliziert, das man nicht einmal eine schlüssige Theorie hat, wie dies konkret möglich sein solle.
Quintessenz: Durch reinen Zufall soll etwas entstanden sein, von dem man heuet keine Ahnung hat wie es praktisch gehen sollte, geschweige es nachvollziehen kann. Und dieser unvollstehbare unerklärliche zufällige Zufall soll dann erst noch anderenorts stattfinden.

Dies nur zum Leben, für intelligentes leben wird das praktisch unmögliche noch unmöglicher.
 
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18.12.06
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hallo!

schade, eigentlich wollte ich auch meinen "senf" zu diesem thema loswerden, aber nach den oben beschrieben "FAKTEN" habe ich doch plötzlich meine sichtweise schlichtweg vergessen.


vielleicht fällt sie mir zu einem späteren zeitpunkt wieder ein, so long!


richter
 
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25.01.05
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Selbstverständlich, es gibt überall Leben, nur dass es uns Menschen schlichtweg unmöglich ist dies wissenschaftlich zu beweisen. Die suchen lieber nach Käferchen und anderen Bakterien...
Tote Materie und minderwertige Lebensformen kommen ganz eindeutig aus der menschlichen Küche.

Lassen wir uns also nix vormachen und uns die Sicht auf das Mögliche beschränken, weder von Wissenschaftlern noch von Bibeltreuen.

Interessant war die Spekulation des "Blicks", es gebe leise Hoffnung für die Menschheit einst auszusiedeln, wenn's hier nicht mehr gehe... :idee:

Bloss das nicht - halten wir diese Eitel-Beule mal schön hier unter Quarantäne! Wie sollten wir mit einer fremden Welt zurechtkommen, wenn wir's noch nicht mal im Ansatz fertigbringen mit der eigenen zurecht zu kommen? :D

Phil :zunge:
 
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04.04.07
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ich geh mal von der möglichkeit des lebens (in welcher form auch immer) auf andern planeten aus.
das wäre dann der schritt zu erkennen:
das universum dreht sich nicht um uns. die erde ist nicht der mittelpunkt von irgerndwas

irgendwie finde ich auch die idee wir wären allein ebenso unglaublich, wie die mögliche begegnung mit einer "anderen" intelligenz

lieber gruß
andreas
 
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19.03.06
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Interessant war die Spekulation des "Blicks", es gebe leise Hoffnung für die Menschheit einst auszusiedeln, wenn's hier nicht mehr gehe...
:rolleyes:

Äh, Gliese ist doch ein sogenannter Roter Zwerg, oder?

Das Jahr dauert dort vermutlich 13 bis 14 Tage. Was sind das wohl für Lebensrhytmen? Was soll da wie wachsen?

Diese Idee halte ich für eher belustigend!

:D Aber wenn Käpten Kirk eines Tages mit der Enterprise losradelt, wird man ja vielleicht geeignetere Schlupflöcher finden!;)

Die Menschheit braucht Utopien!:)))
Leòn:wave:
 
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im übrigen bin ich dafür das bevor wir intelligentes leben auf anderen planeten suchen, wir die suche auf der erde nicht aufgeben
lieber gruß
andreas
:))) :))) :))) :freu: :wave:
 
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19.03.06
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Sorry, Holon - jetzt habe ich schon wieder aus Versehen einen Beitrag geändert - Deinen nämlich!

:schock:

Ich kann ihn leider nicht wiederherstellen! Magst Du ihn noch mal posten?
Entschuldigung!

Verlegene Grüße von
Leòn
 
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25.01.05
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Lass uns das mal umrechnen... uiuiui, da wäre ich um die 1520 Jahre alt...

Das erinnert an alte Menschheitsmythen, wo beispielsweise altägyptischen Götter über eine Regierungszeit in diesem Umfang verfügten (Thot: 1570 Jahre)

mhm....??? Phil
 
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19.03.06
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Noch mal zum eigentlichen Thema:

Leben, so wie wir es kennen, ist an ganz bestimmten Bedingungen geknüpft. Als wichtigstes Kriterium gilt das vorhanden sein von Wasser. Darüber hinaus ist es wichtig, dass ein Planet die richtige Entfernung zur Sonne hat und dadurch gemäßigte Temperaturen auf ihm herrschen. Ein weiterer entscheidender Punkt ist das vorhanden sein eines Magnetfeldes, da nur das Magnetfeld der Erde uns vor dem Sonnenwind und anderer kosmischer Strahlung wie z. B. Gammastrahlen schützt, die sonst für uns zellschädigend wären und alles Leben über kurz oder lang aussterben würde.
www.extrasolar-planets.com/specials/leben_universum1.php

Leben im Universum: Ist da sonst noch wer?

Prof. Blumes Medienangebot: Wasser und Leben

Herzliche Grüße von

Leòn
 
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13.07.06
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Hallo Beat,

woher stammt dieses Bild? Ist es nicht denkbar, daß es nur einen winzigen Teil des Kosmos abbildet? Ist der Kosmos überhaupt als Ganzes abbildbar? Dann müßte er endlich sein. Wenn er endlich ist, was liegt außerhalb seiner Grenzen?

LG
Christian :wave:
 
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25.01.05
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Was man sieht, hängt weitestgehend von der Position des Betrachters ab. Wenn man sich mitten in die Sch... setzt, wen wunderts, dass man rundherum nur entsprechendes erkennen kann?

Selbstverständlich bin ICH der Mittelpunkt des Universums. Soweit es meine Beobachtungsgabe zulässt, dreht sich alles um mich.:)))

Das gilt übrigens auch für Leòn, Holon, Shelley und wie wir alle heissen. Angeblich ist selbst jedes einzelne Atom der Mittelpunkt des Universums.

Was sagt uns das?

:freu:

Genau!

Phil
 
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09.11.04
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Das mit dem Mittelpunkt ist unlogisch:cool:

da wir selbst in unserem Sonnensystem nicht in der Mitte sind, da ist nämlich die Sonne und das steht fest, da es wohl ziemlich zuverlässig erforscht wurde;)
Schaust du hier:

Sonne und Planeten

Im Mittelpunkt unseres Sonnensystems steht "unsere" Sonne. Den äußeren Rand unseres Sonnensystems bildet die so genannte Heliopause. Unter der Heliopause versteht man den Bereich unseres Sonnensystems weit außerhalb des Plutos, wo der Sonnenwind vom interstellaren Gas gestoppt wird. Die Entfernung der Heliopause von der Sonne, und damit der Radius unseres Sonnensystems, beträgt etwa 110 - 160 Astronomische Einheiten (AE).
Das Sonnensystem mit den 8 Planeten untergliedert sich, von der Sonne als Mittelpunkt ausgehend, wie folgt:
  • Merkur
  • Venus
  • Erde
  • Mars
  • Asteroidengürtel, mit Ceres mit einem Radius von 480 km dem größten dieser Himmelskörper
  • Jupiter
  • Saturn
  • Uranus
  • Neptun
Wir sind die Nummer drei!!!
Und soweit ich weiß ist selbst unser Sonnensystem nicht in der Mitte, sondern irgendwo am Rande der Milchstraße.


Zum Thema...

ich glaube ganz fest daran dass es irgendwo im Universum noch anderes Leben gibt. Wieso sollte die Erde einmalig sein?

Selbst wenn dieser Planet nicht 100% wie die Erde ist, gibt es bestimmt Wesen oder meinetwegen irgendwelche Einzeller die sich dem angepasst haben könnten.


....allerdings habe ich kein Bock auf die Borg.....:tuer::wave:;)
 
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25.01.05
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Hallo Sternchen,

selbstverständlich kreist unser Planet um die Sonne, so wie die anderen Planeten unseres Sonnensystems auch. Das stelle ich in keiner Art und Weise in Frage. Nur, wahrnehmen kann ich es nicht. Wahrnehmen tu ich was ganz anderes. Und Du? (und ich meine jetzt WAHRNEHMEN und nicht WISSEN)

Wir sind nicht allein - was aber nicht bedeutet, dass wir die anderen Wesen um uns herum bemerken. Fällt uns ja schon mit den eigenen Mitmenschen manchmal schwer... :)

Man kann sich schon mal die Frage stellen, wie müsste ein Wesen beschaffen sein, damit es auf einem Planeten wie Jupiter leben könnte? Dürfte sich wohl ziemlich von den dem Planeten Erde angepassten Lebensformen unterscheiden. Und alleine hier gibt es bereits eine ganze Menge unterschiedlichster Formen.

herzlichst - Phil :)
 

MisterX

Ein weiterer entscheidender Punkt ist das vorhanden sein eines Magnetfeldes, da nur das Magnetfeld der Erde uns vor dem Sonnenwind und anderer kosmischer Strahlung wie z. B. Gammastrahlen schützt, die sonst für uns zellschädigend wären und alles Leben über kurz oder lang aussterben würde.

Leòn
Neuerdings weiß man, dass sich das "Magnetfeld" zum größten Teil durch die Sonne selber bildet ... :zunge:
Das DynamoPrinzip wirkt in diesem Fall also umgekehrt. Außen wird Energie zugeführt - innen entsteht ein Magnetismus.

Andere Theorien bezeichnen aber auch das als Quatsch ;)

Und ich bleibe dabei: Materie ist eine Illusion!
Denn: Bisher kann niemand erklären wie das Bild in unserem Hirn entstehen sollte ... also wie wir Materie wahrnehmen können und im Hirn ein Bild dieser generieren sollten ... :idee:

Die einfachste und schlüssigste Antwort ist dann doch meine, oder? :zunge:
Zudem ist ein Gegenbeweis wohl nicht zu erbringen! :p)


Was mich dann auch noch mal interessiert:
Wenn die Zeit an verschiedenen Orten verschieden schnell vergeht - wie kann dann die Lichtgeschwindigkeit nur auf ein bestimmtes Maximum festgelegt sein?
Was würde denn passieren wenn die Zeit schneller vergeht, als dass sich das Licht ausbreiten kann?
Wäre an dieser Stelle nicht alles schwarz? :)))

Lieben Gruß
 
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