Da wo die Hölle ist - Spurensuche

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06.05.18
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Hallo Magnus,

wie geht es Dir heute ? Hast du eine Verbesserung erreichen können ?

Ich bin noch nicht lange hier im Forum auch eigentlich wegen meines Amalgans.
Aber ich hatte ein ähnliches Erlebnis nicht ganz so heftig aber ähnlich.

Um das Jahr 2003.
Leichtes Bodybuilding, damals schon meine liegenden Zahnfüllungen gehabt und Sportergänzung genommen ( legal, mit viel Alphaliponsäure AllStar Zelltech) etwas Aspirin und eben 2 Tabletten Spiropent wobei die 2. mich richtig umgehauen hatte. Eine Tablette vor dem Training.

- Flush . . .Tachykardie . . direkt nach der Einnahme. Es waren meine 2. Tablette ( Dosierung muss ich nachschauen war aber alles soweit regulär) Ein Kollege von mir nahm das gleiche , keine Symptome.

Danach war ich normal trainieren und mir ging es bereits nicht so gut beendete aber regulär.
Im Auto dann erinnere ich mich an einen Schlag im Oberkörper. Fühlte sich an als wäre das Herz eine Etage nach unten gerutscht. In den darauf folgenden Tagen ging es mir sehr schlecht.
Symptome :

- Gefühl auf Watte zu gehen
- starke Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht
- Herzton hörte sich anders an also das Pumpen
-Adern kleiner und dunkler als sonst
- Wahrnehmung gestört ( Unecht , nicht real )
- Vergesslichkeit , Trübes, unklares Gefühl im Kopf
- Schwindel , Verwirrt
- Stechender Schmerz am Nacken Hinterkopf


Ich war mehrere Tage in einer Klinik für Diagnostik , MRT alles o.B.




Bis heute also 2018 ist die Wahrnehmungsstörung geblieben und - starke Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht
, hinzu kam die starke Müdigkeit.

Über die Jahre sind die Beschwerden weniger geworden die Wahrnehmung und das Gefühl am Hinterkopf habe ich mit "leichtem" Alkohol selbst behandelt. Ich hatte das Gefühl alles was Gefäße erweitern kann Erleichterung bringen. So hat mir Bier 1-2 Flaschen dabei geholfen (Alkohol hat ja eine gefäßweitende Wirkung, ähnlich dem Pentoxifyllin)

Erst letzten Jahr hab ich Schwermetalle damit verbunden und forsche weiter. Habe meine Zähne saniert und leite nun langsam aus.
Mich würde mal interessieren was du noch genommen hast damals? Also zum Sport ?

Eventuell Alphaliponsäure ? Sportprodukte
Hattest hast du Amalganfüllungen ?
Welches Präparat hast du denn genommen? original oder . . .

Ich bin mir in meinem Fall sicher, ich habe mir damals etwas direkt ins Hirn mobilisiert. Liegende Amalganfüllungen und dann Sport, plus Alphaliponsäure in Unwissenheit das es ein Chelator ist.

Grüße
Mike
 
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Hallo Absolutmike und danke der Nachfrage, sowie für Deine Spiropent-Erfahrungen.

Ich habe über die Jahre eine mäßige Verbesserung erzielt durch:
- 1 bis 2 Tage die Woche fasten
- Maximal 2 Mahlzeiten pro Tag
- Kein gewürztes Essen (kein Pfeffer udgl.)
- Zu jeder Mahlzeit Artischockentabletten und / oder Tabletten mit Milchsäurebakterien
- Möglichst viel und weit spazieren gehen
- Hauptgetränk: Brennesseltee
- Insgesamt vegetarische (fast) vegane Ernährung

Desswegen geht es mir nicht wirklich gut. "ES" ist nach wie vor präsent und wenn ich die oben aufgeführten Dinge vernachlässige - auch nur einen Tag - dann kommt der große Hammer schnell zurück.

Amalgan: Hatte ich - jetzt nicht mehr. Vor zwei Jahren sind bei mir fast alle Zähne in die Binsen gegangen - habe nur noch wenig eigene / echte Zähne - und aus denen hatte sich vor einiger Zeit noch die letzte Amalgam-Plombe verabschiedet.

Wenn es mir dadurch besser gehen sollte... habe ich davon nichts bemerken können...

Ich bin ein wenig erstaunt, dass Du bereits durch 2 (?) Pillen diese Beschwerden hattest..

Ob nun Clenbuterol allein, oder in Verbindung mit irgendwas (abgesehen von vielleicht dann und wann einer Aspirin bei Kopfschmerzen, habe ich damals keinerlei weitere "Spezialitäten" zu mir genommen)...nein, bei mir lässt es nicht los. Über all die Jahre nicht - durch nichts. Eben, nur etwas Linderung kann ich erreichen, durch das, was ich oben aufgeführt habe.

Interessant aber ist eine Studie von ein paar Medizinern aus den USA, die ich vor einigen Jahren fand. Denn die haben - im Gegensatz zu deutschen Medizinern - ein großes Problem bei Sympathomimetikas (wie Clenbuterol) gefunden. Da geht es um das ADRB2-Gen (ADRB2 = Adrenalinrezeptor Beta 2). Wenn da eine bestimmte Genvariante vorliegt, treten Entzündungsprozesse und Durchblutungsproblematiken auf. Wo, wie was genau, geben die jedoch nicht preis und ist nicht in Erfahrung zu bringen.

Aber soweit ich das nur absehen kann, das scheint es zu sein. Trifft den Nagel auf den Kopf. Oh Wunder, deutsche Mediziner streiten diese Studie ab und geben final zum Besten: dass es schon von daher irrelevant sei, weil man in Deutschland die nötigen Untersuchungen der diversen Parameter nicht vornehmen könne...

Ja, freut mich, dass es Dir wohl wieder besser geht... bei mir ist da - nach über 20 Jahren, kein Land der großen Besserung in Sicht.

Was das Spiropent anbelangt: Ich nahm das Original von Böhringer Ingelheim, direkt aus den Händen eines Sportarztes. Nur eben nicht 2 Pillen, sondern über mehrere Wochen bei 7 Pillen pro Tag. Dazu aber noch angemerkt: Eine Clenbuterol-Kur wird über mehrere Wochen mit 7 Pillen Tag durchgenommen. Dabei ist allgemein bekannt, dass in der ersten Woche der Einnahme, bestimmte Beschwerden auftreten, wie Tachykardie, Muskelzittern udglm. Diese Anfangsbeschwerden verschwinden dann jedoch, im weiteren Verlauf der "Kur". Soweit alles "normal". Nicht normal ist, wenn dann abermals Beschwerden auftreten, in höllischem Ausmaß.

Die von Dir aufgezählten Beschwerden klingen nicht nur nach den üblichen Anfangsbeschwerden. Von daher kannst Du vermutlich 3 mal froh sein, dass Du das Zeug nicht weiter eingenommen hast - andernfalls würdest Du dich seit dem in einem Elend wiederfinden, das bar aller Vorstellungskraft des Erträglichen ist - vermutlich, wenn Dein Körper hier noch empfindlicher als meiner reagiert, wärst du heute nicht mehr hier.

Also, für mich ist die Studie der Amis der große Nagel, der es trifft. Dies erklärt auch, warum die meisten so eine Clenbuterol-Kur vertragen - und wenige nicht. Und die, die es nicht vertragen, sind schlicht die, mit der seltenen Gen-Variante des ADRB2-Gens. Eigentlich, vermutlich damit alles klar... allein dass man es nicht untersuchen lassen kann... das ist natürlich wieder... typisch.

Grüße
Magnus
 
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02.01.11
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Hallo Magnus -
ich habe Deinen Beitrag gelesen, und ich halte es für möglich, daß Du zu den vielen funkstrahlengeschädigten Menschen gehören könntest. Die meisten Menschen leben ja in unmittelbarer Nähe von Schnurlostelefon, WLAN usw., viele nutzen auch selbst ein Smartphone. All diese Geräte geben auf große Entfernungen Mikrowellen ab, diese sind hochbiologisch wirksam.
Hier im Forum gibt es eine Rubrik "Elektrosmog" - dort ist auch viel in Erfahrung zu bringen.

Laut einer Auswertung aus 7 Ländern von Hallberg und Oberfeld sind bereits mehr als 50% der Bevölkerung funkstrahlengeschädigt, Dr. Joachim Mutter berichtete vor Jahren schon von 80% seiner Patienten.
Viele wissen leider nicht um den Zusammenhang ihrer Beschwerden und Erkrankungen mit dieser Strahlung - die in den biol. Auswirkungen vergleichbar ist mit radioaktiver Strahlung (siehe Prof. Heyo Eckel, Prof. Karl Hecht).

Diese kann also Hauptauslöser oder Mitauslöser von Beschwerden sein.
Ein Beispiel dazu: Eine Nutzung dieser Geräte - auch nur ganz kurze Zeit - öffnet die Blut-Hirn-Schranke für mehrere Tage, sie ist somit durchlässig für jegliche Gifte und Schwermetalle, diese wandern ungehindert ins Gehirn.

Es lohnt allemal, sich mal ein Stückweit mit dieser Thematik zu befassen.
Ich erlebe es, daß viele Menschen mit ihren gesundh. Maßnahmen nicht gut vorankommen, weil sie diese strahlenden Geräte nutzen.

Die Lösung dazu ist natürlich nicht einfach, insbesondere wenn man in einer Stadt wohnt und Nachbarn hat, die diese Geräte nutzen und die Wohnung mitbestrahlen. Aber wenn man selbst alles auf Kabel umstellt und kein Smartphone mehr nutzt, ist schon mal einiges gewonnen.

Eine Möglichkeit zum Ausprobieren ist, mal für einige Stunden in einen wenig bestrahlten Wald zu gehen - möglicherweise kann dies schon die Symptomatik lindern. Bei manchen braucht es allerdings länger.

Als Beispiel noch eine kurze Erzählung: Eine Frau mit Fibromyalgie fuhr mit einem elektrosensiblen Menschen zusammen zu einer Verantstaltung in einem Funkloch (ist ca. 9 Jahre her). Am Ende des Tages sagte sie ihm, daß sie nach Jahren das erste Mal keinerlei Schmerzen mehr hatte, den ganzen Tag. Sobald sie aber diese Gegend verließen, kamen die Schmerzen zurück. Daraufhin besuchte sie diesen Ort mit ihrer Selbsthilfegruppe, über die Hälfte dieser Menschen erlebte das gleiche.

Ich bin selbst elektrosensibel, seit vielen Jahren (ich mußte in die Berge ziehen), und mir geht es auch so, daß wenn ich bestimmte tägliche Maßnahmen vernachlässige und obendrein mich irgendwo (z. B. beim Einkauf) in die Strahlenhölle begebe, alle möglichen Symptome und erhebliches Unwohlsein aufflammen, was sich erst wieder legt, wenn ich "Gas gebe", das heißt bei mir z. B.:
"Entswitchen" (siehe Video "8 exercises" von Dr. Manfred Doepp - damit die Gehirnhälften wieder zusammenarbeiten), duschen (sorgt für Potentialausgleich, baden geht auch, sogar noch besser), stärkere Bewegung, Nacken strömen (am Schädelansatz), summen, Basenpulver (da diese Strahlung stark übersäuert) und in meinem Fall Nux vomica D6 nehme (nach langer Suche fand ich spezifisch für mich dieses Mittel, das bei Überreizung des Nervensystems hilfreich sein kann) - und in allererster Linie weitere Verstrahlung meide, also auch in puncto kabelgebundenem (WLAN-freiem) Computer, denn auch Niederfrequenz ist für die meisten belastend.

Hier noch das Video eines neueren Vortrags von Ulrich Weiner (siehe Film "Der Mann, der im Wald lebt"), ich finde diesen Vortrag ausgesprochen gut:

https://www.youtube.com/watch?v=Jw1ih04atbg

Vielleicht konnte ich weiterhelfen - viele Grüße!:hexe:
***NIschka***
 
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Für mich klingt alles, nach einer starken Störung deines vegetativen Nervensystems.
Ich würde dir Raten dafür mal einen Experten aufzusuchen, das nennt man auch Dysautonomia.
https://en.wikipedia.org/wiki/Dysautonomia

Kann alles erklären von Schwindel bis Herzprobleme zu Stuhlproblemen.

Außerdem rate ich dir dringend eine psychotherapeutische Behandlung zu machen um das ganze zu verarbeiten, nach dem was du durchgemacht hast. Kann deine Resignation und Wut deutlich durchlesen. Erlebe das gleiche Spiel auch gerade, aber zum Glück erst seit ca. einem Jahr.

Gute Besserung
 
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@ Nischka

Ja, ich weiß, ich habe eingangs sehr viel zu schreiben gehabt, damals. Daher kann es leicht vorkommen, dass dem Leser die Ursache meiner Beschwerden abhanden geht. Ich habe mit Clenbuterol gedopt - zur Leistungssteigerung (Kraftsport) - und dieses Gift leider nicht vertragen. Das ist jedenfalls mein Problem.


@ pontiuspd

"..Außerdem rate ich dir dringend eine psychotherapeutische Behandlung zu machen um das ganze zu verarbeiten.."

Bei sowas kann und wird Ihnen solches nicht helfen.

Allgemein

Danke nochmals für die Aufmerksamkeit, aber solches hilft mir alles nicht. Nochmal danke. Wer detaillierteres Wissen über die Problematik Sympathomimetikas in Verbindung mit dem ADRB2-Gen, oder sonst Erfahrungen oder Kenntnisse bzgl. Clenbuterol-Schädigungen hat, der könnte mir eine Hilfe sein. Alles andere bitte, es bringt - so - nichts.

Danke trotzdem nochmals für die Mühen.
 
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02.01.11
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Hallo Magnus,
ich hatte es gelesen, daß Du durch ein Dopingmittel abgestürzt warst.

Ich sehe, ich habe vergessen, einen wichtigen Punkt zu benennen.

Die meisten Menschen, die stärker bzw. unmittelbarer auf die Funkstrahlung reagieren, hatten einen bestimmten Auslöser (nicht grundsätzlich im Nachhinein feststellbar). Dazu können u. a. beispielsweise Schleudertrauma, MRT und insbesondere eine Gift-Überdosis gehören.
Es geht dabei um den Kipp-Effekt, also wenn das Faß voll ist, können weitere Impulse (Gift, Strahlung, Streß) zum Kippen führen - die Folge kann dann halt z. B. MCS (Multiple Chemikalien-Sensitivität) oder Elektrosensibilität sein.
Wenn das limbische System entfacht ist (siehe Text Niki Gratrix) durch einen solchen Faktor, reagiert der Organismus auf alle möglichen weiteren Stressoren, die er möglicherweise vorher noch ausbalancieren konnte.

Psychotherapie, das ist meine Erfahrung, hilft in solchen Fällen maximal als Begleitung im Leid, aber nur sehr wenig, wenn überhaupt, für eine Besserung.

Ich hoffe, hiermit konnte ich meinen Beitrag richtigstellen.

Viele Grüße!
 

nicht der papa

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18.11.09
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Hallo Magnus,
schade, dass es dir immer noch nicht wirklich besser geht.
Danke nochmals für die Aufmerksamkeit, aber solches hilft mir alles nicht. Nochmal danke. Wer detaillierteres Wissen über die Problematik Sympathomimetikas in Verbindung mit dem ADRB2-Gen, oder sonst Erfahrungen oder Kenntnisse bzgl. Clenbuterol-Schädigungen hat, der könnte mir eine Hilfe sein. Alles andere bitte, es bringt - so - nichts.
Habe die Tage nochmal auf amerkanischen Seiten recherchiert und seit damals gibt es noch viel mehr amerikanische Studien zu den schlimmen Folgen von Clenbuterol.
Dabei hatte ich auch von einer Studie an Schweinen gelesen, bei denen nach meinem Verständis Veränderungen festgestellt wurden, die denen zu gleichen scheinen, die Du beschrieben hast.

Dass hier negative Studien zu Clenbuterol veröffentlicht werden, ist nicht anzunehmen, da Clenbuterol bei uns eben in pharmazeutischen Medikamenten eingesetzt werden darf (bei uns sogar in Erkältungsmedikamenten für Kinder), in den USA und etlichen anderen Ländern wegen der weitreichenden gesundheitlichen Risiken eben nicht.

In den USA gibt es auch Kliniken, die Clenbuterolgeschädigte behandeln, wie ich gelesen hatte. Wenn sich etwas Hilfreiches finden lässt, dann heute sicher viel eher noch als vor einigen Jahren. Ich wünsche es dir.:wave:
 
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24.07.18
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naja mit psychotherapeutischer behandlung meinte ich nicht das du ein psychosomatisches problem hast, sondern das du auf grund der schrecklichen erfahrungen der letzten 15? jahre sicher auch ordentlich schlucken musstest, also mir hat das sehr gut getan das rauszulassen. unabhängig von der organischen/hämatologischen abklärung.
wünsche dir alles gute
 
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31.10.09
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Hallo nicht der Papa,

auch Dir danke ich. Jup, es läuft genau so. Und wenn in D hunderte von Clenbuterol vergiftet werden und noch hundert an Clenbuterol verrecken... dann brauchts nochmal 30 Jahre, bis man sich entschließt den Dreck vom Markt zu nehmen und dann nochmal 30 Jahre bis man sich entschließt einzuräumen, dass das wirklich Gift war, mit dem zig Menschenleben zerstört wurden.
 
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31.10.09
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@pontiuspd

Ja, sicher ist es hart, wenn man über so lange Zeit so viel zu schlucken bekommt. Allein es nutzt wirklich nicht das mindeste, mit sowas zu einem Psycho-Onkel zu laufen. Denn kein noch so schlaues Gerede kann Dir ein solches Elend erträglicher machen. Was ich hingegen weiß, ist, dass sobald die Pein weg ist (ich hatte ja mal einige kurze Momente mit div. Medikamenten), sofort alles wunderbar ist - auch das Seelchen lacht dann gleich wieder.

Generell mal zu dieser Psycho-Sache: Was normale (gesunde) Leute kaum wissen können; es gibt tausende seltene Erkankungen - die meisten schwer zu diagnostizieren (in unserem System). Was passiert mit alle diesen Patienten? Richtig, sie werden "psychologisiert" - d.h., dahin schiebt man diese Leute ab. Und auf diese Weise erfahren viele (wirklich viele, viele) körperlich Erkrankte Menschen schreckliche, zusätzliche Martyrien... - da gibt's Erfahrungsberichte massenweise... einer fürchterlicher als der andere.

Aber: Wenn nicht gerade jemand "von Hause aus" einen an der "Waffel" hat, dann gilt:

In einem gesunden Körper, steckt ein gesunder Geist. War und ist NIE anders herum. Und so gibt es auch nur einen Weg zur Besserung - in jedweder Hinsicht - Körperlich und damit dann auch erst seelisch.

Dem Seelchen geht während körperlicher Pein z.B. ein ordentliches Maß Selbstbewußtsein flöten - das aber ist ganz normal - das ist eine RICHTIGE und natürliche Reaktion (so wie Tiere z.B. den Hang bekommen, sich bei Krankheit zu verkriechen, die Ohren anzulegen usw., so auch der Mensch). Also, wenn Du heute einen über den Durst trinkst, bis zum Umfallen und morgen das ganz große Elend schiebst... wird Dir keine "Psychotherapie" dabei helfen, diesen Tag besser zu überstehen - im Gegenteil. Und auch ist es dann ganz normal, wenn Du an einem solchen Tag nicht wie ein Pfingstochse, strotzend vor Selbstbewußtsein, durch die Straßen läufst.

Ich meine, wenn einem vielleicht alle paar Jahre mal die Tränen über das eigene Elend überkommen wollen... nu... das ist dann die Art (die einzig rechte) des Seelchens, im Verbund mit dem Körper, sich ein Quentchen Luft zu verschaffen.. dann heult man eben eine Runde. Oder wenn der Ärger mal aufköchelt... dann schnauzt man mal ordentlich die Wand an, verflucht den Teufel und Gott gleich mit... und dann ist das soweit auch wieder "gut".

Und ich persönlich würde es eher mit einem Woodoo-Hexer versuchen, denn mit einem dieser "Psychotherapeuten" - gleich um was es ginge.
 
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31.10.09
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Danke Oregano,

Ja, ich war bereits vor Jahren in einer solchen Klinik..... ich versuche das mal kurz zu machen: die tun einen DRECK! Das alles ist eine einzige Show! Ein schmieriges Theater. Lol... über Jahre habe ich immer wieder mal meinen Fall an diverse "Gesundheits"-Ministerien herangetragen, z.B. dann mit der Frage dabei, was zum Teufel ich denn bitte tun solle, um - so - in dieser Gesellschaft überleben zu können... Dann dauerte es noch einige Jahre.. und schwups, da zeigen sie sich dann ganz mitfühlend und freundlich und bekunden, dass sie sich solcher Probleme bewußt geworden sind... lol... und dann machen sie solche "Zentren für seltene Erkrankungen" auf... mit viel Show, viel Posing und reichlich lächelnden Weißkittel-Fressen auf großem Poster... und das einzigste was die dann interessiert, ist, dass du über NACHT in deren beschissener Klinik abhängen sollst - damit sie das Bett abrechnen können!!!

Und dann machen sie einen fupping Blutdrucktest und nehmen dir das große Blutbild und hören dir freundlich glotzend dein Leid an... um dir zu sagen... "wir wünschten, wir hätten ihnen helfen können."

Das ganze Gedöns mit diesen tollen Spezialcentren (so ein "Spezial-Center" besteht schlicht aus Ärzten, die im Krankenhaus sowieso arbeiten... das wars dann schon mit "Spezial" und mit "Zentrum").. es ist alles nur Fassade - man tut so, als ob. So wurde die feine Bundesregierung bereits vor vielen Jahren gar von der EU angemahnt, dass es in Deutschland erhebliche Defizite bei Diagnose und Behandlungen von seltenen Erkrankungen gibt... und das ALLEIN ist der Grund, für diese Show, die die jetzt mit diesen "Zentren für seltene Erkrankungen" abziehen. Jetzt können sie auf ihre vielen neuen "Zentren" verweisen (welche körperlich überhaupt nicht existieren - sondern nur hier und da Arbeitsstunden von Ärzten sind, die das System als unbrauchbar ausgerotzt hat und welche nun eine ganz eine wertvolle Verwendung finden).

Ich bitte meinen Ärger, der vielleicht herausklingen mag, zu verzeihen - aber Dein Link... der hat mich jetzt aber echt mal gut getriggert...

Und wie hier auch schon jemand schrieb: In Deutschland werden die Ärzte / wird die Medizin sicher nichts unternehmen, in Fällen, die mit z.B. Medikamenten in Zusammenhang stehen, wie Clenbuterol. Böhringer Ingelheim und Konsorten, auch unser Gesundheits-System, die alle sehen das hier nicht so gerne.... Und solange etwas nicht so augenscheinlich daherkommt, wie z.B. Kontagan (oder wie das hieß)... lässt man das mal schön so weiterlaufen.

PS: Ich meine, aber ja, genau diesen Gedanken hatte ich auch mal... also, als ich sah, dass es nun solche "Zentren" gibt... ja... leider...
 
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Hallo Magnus,
sry das ich jetzt erst antworte.

Das ist wirklich die Hölle. Habe mir Deinen Text auch nochmal angesehen.

Auffällig fand ich Pentoxifyllin
und dessen Effekt.

Pentoxifyllin:
Wirkung auf die Blutgefäße

Pentoxifyllin gelangt nach der Einnahme über das Blut zur Muskelschicht in den Wänden der Blutgefäße. Dort hemmt der Wirkstoff den Abbau des körpereigenen Botenstoffs cAMP (cyclisches Adenosinmonophosphat). Das führt dazu, dass die Gefäßwände eine geringere Spannung (Tonus) haben, also weiter gestellt sind. Dadurch fließt besonders in den sehr kleinen Gefäßen des Körpers mehr Blut. Ebenso wird bei Gefäßverschlusskrankheiten mithilfe von Pentoxifyllin oft eine verbesserte Durchblutung der betroffenen Extremität erreicht.


Ich möchte nicht zu Experimenten ermutigen aber man kann an der Stelle nochmal forschen . . .
Außerdem ist mir aus meiner Situation damals noch bekannt das beta-Blocker als Gegenmittel bei einer Überdosierung gegeben werden. War kurz davor mir die vom Hausarzt geben zu lassen.

beta-Blocker weiten auch Gefäße.


Ich habe auch Zugriff auf Studien wenn ich dir da helfen kann, ich lasse Dir diese gerne zukommen.
Bei Deinem Ansatz " ADRB2 " hab ich allerdings 5000 Ergebnisse ; (

Für 2018 gibt es 2 neue Studien ( Clenbuterol und ADRB2 als Suchbegriff )

- BET bromodomain inhibitors and agonists of the beta-2 adrenergic receptor identified in screens for compounds that inhibit DUX4 expression in FSHD muscle cells

- CCL2 Induces the Production of β2 Adrenergic Receptors and Modifies Astrocytic Responses to Noradrenaline
 
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