Da wo die Hölle ist - Spurensuche

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:D! Ich verstehe Deinen Frust, zumal ich nicht davon überzeugt bin, daß so eine Meldung überhaupt eine Wirkung zeitigt.
Aber man kann's ja mal probieren :cool:.

Grüsse,
Oregano
 
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:D! Ich verstehe Deinen Frust,
Ich auch :wave:

zumal ich nicht davon überzeugt bin, daß so eine Meldung überhaupt eine Wirkung zeitigt.
Ich auch nicht :wave: - vor allem, nein, wenn ich schon allein dieses jämmerliche Formular sehe - es wird (wie alles bei den Medizinern) ein einziges, ungeordnetes Kraut und Rüben geben.

Aber man kann's ja mal probieren :cool:.
Je mehr ich darüber nachdenke...
 
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Hallo lieber Magnus,

unglaublich, was du erleben musstest. Mir hat es den Magen umgedreht, obwohl du sehr unterhaltsam schreibst...

Als kleiner gedanklicher Anstoß wollte ich hier was aufwerfen, da du dich teils in den Symptomen der Mastozytose wiedererkannt hast (ich tippe bei mir selbst auf MCAD, habe eine Histaminintoleranz, reagiere aber mittlerweile nicht mehr nur auf Essen) und du die Tatsache erwähnt hattest, dass du an keiner Grippe etc. mehr erkrankst - DAS kenne ich, ist bei mir auch so; noch vor 2 Jahren, als es mir histamintechnisch noch um einiges besser ging, hab ich auch mal normale Erkältungen bekommen, seitdem ich immer empfindlicher geworden bin und das Allgemeinbefinden bescheiden geworden ist, bekomme ist das gar nicht mehr. Und ich kenn das auch von anderen Usern in Mastozytose/MCAD-Foren.
Darüberhinaus habe ich 8 Jahre lang an chronisch entzündeten Halsgeschichten gelitten, damals hatte ich noch wenig mit Histaminintoleranz am Hut. Aber auch in dieser Zeit: keine Verkühlung, keine laufende Nase, kein Schleim, kein Fieber jahrelang, dafür aber die Entzündung.

Also, zurück zum Thema, der gemeinsame Nenner, wenn du denn vielleicht auch keine tatsächliche Masto o. ä. hast, wäre genau dieses Thema "Entzündungen", das du ja gerade erwähnt hast. Wenn ein chronisches Entzündungsgeschehen im Körper stattfindet, kommt da keine Erkältung mehr durch, es läuft die Abwehr auf Hochtouren.

Ich weiß, das ist jetzt mal noch keine konkrete Information, sondern nur ein dahingeworfener Brocken. Ich weiß auch überhaupt nicht, ob bei dir die Mastzellen tatsächlich ein Thema sind, aber Dr. Theoharides hat Studien angestellt, um zu zeigen, wie mannigfaltig die Auswirkung von überaktiven Mastzellen sein können. Das führt nicht nur zu Masto etc., sondern zu den unterschiedlichsten Krankheiten und überhaupt schütten Mastzellen demzufolge nicht ausschließlich Histamin aus, sondern verschiedene Substanzen. Jedoch ist das alles auf Englisch, weiß nicht, wie gut du das sprichst.

Ich würde definitiv in Richtung "chronic inflammation" und dergleichen recherchieren. Deine Acne Inversa ist ja auch nichts anderes als eine reine Entzündung.
Selbst ohne Histaminintoleranz könnte übrigens eine strenge anti-entzündliche Kost (anti-inflammatory dann auf Englisch, eh klar :) ) auf die lange Sicht etwas bewirken. Ich habe auch keine Ahnung, warum dieses Clenbuterol, wenn es anti-entzündlich ist, zu einem derartigen Entzündungsgeschehen führt. Aber da es ja einiges kaputt gemacht hat, hat es vielleicht auch die Fähigkeit der Körpers, mit Entzündungen fertig zu werden, erschöpft?

Hoffe, du kannst mit meinen Informationsfragmenten und Gedanken was anfangen. Ich bin selber an diesem Monsterthema dran und weiß noch wenig...

Liebe Grüße,
Stella
 
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Aber da es ja einiges kaputt gemacht hat, hat es vielleicht auch die Fähigkeit der Körpers, mit Entzündungen fertig zu werden, erschöpft?

Kann es sich vielleicht auch stressbedingt, um ein Cortisolproblem handeln? Eventuell eine Nebennierenschwäche, die den ganzen Körper in Mitleidenschaft zieht. Dazu eventuell aufgebrauchte Ressourcen (Nährstoffmängel)?

Nur ein Gedanke dazu.

LG
Nana
 
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31.10.09
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Hallo lieber Magnus,

unglaublich, was du erleben musstest. Mir hat es den Magen umgedreht, obwohl du sehr unterhaltsam schreibst...

Hoffe, du kannst mit meinen Informationsfragmenten und Gedanken was anfangen. Ich bin selber an diesem Monsterthema dran und weiß noch wenig...

Liebe Grüße,
Stella

Nun, vor allem bin ich ziemlich baff, wenn ich sehe, was Du da alles von mir schon gelesen haben musst (ich schreib ja oft elendig viel - dazu hatte ich die Nebensächlichkeit mit dem "Kein Grippe mehr bekommen" erst viel später nochmal erwähnt)... Hilfe, auch wenn ich hier nur mal zurückschaue, über was und wie ich schon alles spekulierte... tja... und immer noch nicht wirklich weiter. Ja, die Mastzellen, die Mitochondrien, Histamin... die hab ich auch alle schon - und immer noch - mit im Auge. Aber es steckt eben weit mehr noch dahinter. Momentan hangle ich mich an der Hoffnung, mit Glutathion etwas gefunden zu haben, was z.B. unzweifelhaft mein "nicht mehr normal krank werden können" erklären würde - und einige Fragen aufwerfen würde. Also bei mir - wenn es keine Fehlmessung ist - ist das Glutathion dermaßen hoch, dass ich damit wohl als neues Weltwunder im Zirkus auftreten könnte. Jetzt heißt es wieder warten, bis ich mir die nächsten Blutuntersuchungen leisten kann und ob sich dann dieser irre Wert bestätigt. Schon vor einigen Monaten tauchte auch schon ein Wert auf, der nahezu "unmöglich" ist. Den wollte ich eigentlich auch noch mal überprüfen lassen.... Aber ja, das alles würde schon einigen Sinn machen - also, dass mein Elend daher kommt, dass mein Körper einige Schutzfunktionen bis über Ultimo hochgefahren hat. Bisschen wie eine körpereigene "Chemotherapie"....
Interessant wäre für mich nun ggf. wenn Du mir den ein oder anderen Blutwert von Dir mal nennen würdest, der auf Dein Problem hinweist, sofern Du solche hast/kennst. Vielleicht kannst Du mir auch mal den ein oder anderen Beitrag irgend eines Forums geben, in welchem sonst noch jemand, der irgend einen Mist am Halse hat, sonst - oh wunder - nicht mehr "normal Krank" wird. Das ist für mich eine heiße Spur. Ich nun, wie gesagt, seit satt über 18 Jahren ohne einen Funken eines grippalen Infektes
, odgl. - eben just seit dem ich auch das Elend am Hals habe. Lustig.... man könnte sagen:

"wenn Du krank bist und nicht zu greifen ist, was es ist, dann suche nicht nach der Krankheit, die es ist, sondern suche nach Erkrankungen die Du nicht hast"
 
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Kann es sich vielleicht auch stressbedingt,
Jup, ich hatte mich vor 18 Jahren einmal heftig erschrocken, deswegen habe ich nun, seit dem, die blanke Hölle am Halse. So Stress, ja, dann gibts schon mal nen tüchtigen Nährstoffmangel, den man in 18 Jahren niemals mehr, mit keiner Ernährung ausgleichen kann. Dass das, was direkt mit/nach einem massiven Gedope mit Clenbuterol, eintrat, nun was mit Clenbuterol zu tun hätte - also das zu glauben... ne, ne, so naiv bin ich ja nun auch nicht.
 
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Dass das, was direkt mit/nach einem massiven Gedope mit Clenbuterol, eintrat, nun was mit Clenbuterol zu tun hätte - also das zu glauben... ne, ne, so naiv bin ich ja nun auch nicht.

logisch nicht- verstehe nur gerade nicht warum du das an dieser stelle erwähnst-hilf mir mal auf die sprünge:confused:

lg
nana
 
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Hallo Magnus,

wenn Sarkasmus Dir hilft: wunderbar! Manchmal hilft er leider dem Angesprochenen gar nicht weiter ...

Ich hab's nicht im Kopf: wie sieht eigentlich Deine Schilddrüse aus. Denn Glenbuterol soll bei Tieren nicht bei Hypothyreose gegeben werden. -
Man kann zwar Arzneimittel und ihre Anwendung bei Mensch und Tier nicht immer vergleichen, aber es könnte dennoch eine berechtigte Frage sein, zumal die Schilddrüse, die Nebennieren und Nebenschilddrüse und noch so einiges mehr ja in Verbindung stehen.

Pharmakotherapie bei Haus- und Nutztieren - Fritz Rupert Ungemach, Reinhard Kroker, Wolfgang Löscher - Google Books

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Magnus,

wenn Sarkasmus Dir hilft: wunderbar! Manchmal hilft er leider dem Angesprochenen gar nicht weiter ...
Naja, natürlich bringt das nichts - also hilft ja bei der Sache nix; aber bevor man sich noch das 1.000 mal über sowas aufregt, einfach bisschen mitspielen, vielleicht hilft ja so ein Spielchen jemand anderem.

Ich hab's nicht im Kopf: wie sieht eigentlich Deine Schilddrüse aus. Denn Glenbuterol soll bei Tieren nicht bei Hypothyreose gegeben werden. -
Man kann zwar Arzneimittel und ihre Anwendung bei Mensch und Tier nicht immer vergleichen, aber es könnte dennoch eine berechtigte Frage sein, zumal die Schilddrüse, die Nebennieren und Nebenschilddrüse und noch so einiges mehr ja in Verbindung stehen.

Pharmakotherapie bei Haus- und Nutztieren - Fritz Rupert Ungemach, Reinhard Kroker, Wolfgang Löscher - Google Books

Grüsse,
Oregano

Ich denke, meine Schildrüsenwerte sind soweit alle i.o.

Also, was eine Hilfe für mich wäre, wäre, wenn jemand z.B. bei den Werten, die bei mir aus der Norm sind, etwas zu wüsste. Eben, immer vorausgesetzt, es handelt sich nicht um Fehlmessungen:

- Glutathion (GSH) Norm: 0,61 - 1,50 mmol/l; Resultat: 6,10
(Glutathion ist i.d.R. bei Kranken vermindert, man geht davon aus, dass es der stärkste Zellschutz ist, den es gibt (für gegen alles, ob Grippe, Entzündungen, Krebs, Alterung...)

- Thromboxan B12 Norm: 265 - 619 ng/g Krea; Resultat:129,4
(Thromboxan ist ein Vasokonstriktor, d.h. er sorgt für die Konstriktion der gesamten glatten Muskulatur aller Gefäße, neben Blutgefäßen entscheidend für Lunge, Blase, Darm - Bei vielen Lungenkranken z.B. wird über diesen Wert der Zustand kontrolliert, da er sich bei Verschlechterung der Erkrankung erhöht. Hier also, gleichsam wie beim Glutathion, habe ich einen Wert, den kein normaler Kranker haben kann und auch für einen Gesunden mehr als merkwürdig erscheint. Nur: Dieser Wert ist eben auch noch - Analyse-technisch - in den Kinderschuhen. D.h. Ärzte wissen damit i.d.R. nichts anzufangen, außer z.B. bei Lungenkranken z.B. ASS-Therapien zu überprüfen. Und da kennen sie nur, dass es darum geht erhöhte Werte zu senken. Mit einem verminderten Wert scheint dort noch niemand konfrontiert gewesen zu sein. Jedoch ist eben dieses Thromboxan ein Konstriktor, der genauso wichtig ist, wie Vasodilatoren - also man braucht beide um die Gefäße anständig arbeiten zu lassen. Nun dazu, was mir daran sehr interessant scheint:
Wie ich schon schilderte, bekam ich in 2009 ganz extreme Zustände. Dies nachdem ich über Jahre Pentoxifyllin und eben durch die Akne-Inversa bedingt regelmäßig viele Schmerzmittel (ASS- Paracetamol udgl.) einwarf. Pentoxifyllin nun ist ein Vasodilator, ebenso wie ASS. Wobei ASS z.B. direkt über Thromboxan mitzuwirken scheint, Pentoxifyllin auf anderen Wegen. Also, in jedem Fall könnte das nun die massiven Schockphasen damals erklären, wenn mein Thromboxan schon, wie heute, im Keller gewesen ist und ich derweil dazu noch Schachtelweise (über Monate) ASS einwarf, welches das Glutathion nochmals absenkt. Dazu noch die Vasodilation via Pentoxifyllin - dazu die abrupt in den Körper ziehenden Geschwüre (Entzündungen und Sepsis stellen ebenfalls die Gefäße weit!) - ehrlich, also eigentlich liegt doch schon offen da, was damals passiert ist?

Was muss ich tun, um nur mal diesen Zusammenhang einem Arzt verständlich zu machen?

Was mir z.B. generell einmal helfen würde, wäre auch nur ein Mensch, der einmal sagen würde, "jup, ich sehe den Zusammenhang".

Also Thromboxan (Vasokonstriktor) deutlich zu tief
- ASS senkt Thromboxan noch weiter - ich fraß es schachtelweise
- massive Entzündungen gehen in den Körper - wirkt ebenfalls stark vasodilatierend

Also, dass was damals abging, kann nur gewesen sein, dass ich keine Vasodilatation der Gefäße bzw. der gesamten glatten Muskulatur mehr hatte!

Dann zum Urproblem: Clenbuterol ist ein starker Vasodilator!

Clenbuterol muss bei mir eine andauernde Gegenmaßnahme des Körpers hervorgerufen haben, bzw. es ist eine Schädigung entstanden, die der Körper nun seit dem selbst zu regulieren sucht. Z.B. reguliert er ein mögliches Problem irgendwo, damit, dass er u.a. das Thromboxan heruntergefahren hat. Deswegen ist es bei mir weit unter Norm. Adrenalin, dass einige Gefäße weit stellt und andere aber eng, ist bei mir durchweg bei 100% über Norm, Noradrenalin, ein Vasokonstriktor, hingegen ist ganz unten. In Summe habe ich damit eine massive Verschiebung der Leistung der glatten Muskulatur hin zur Vasodilatation. Wenn dann noch schwere Entzündungen auftauchen, obendrein noch weitere Vasodilatoren eingenommen werden (z.B. ASS), dann kommt der Punkt, an dem die gesamte glatte Muskulatur eben keine Gefäßerweiterung mehr bewirken kann - damit würde u.a. quasi der gesamte Blutkreislauf erliegen. Und ich denke das ist, mit was ich in den massiven Schockphasen zu kämpfen hatte!

Daher würde es mir weit mehr helfen, wenn mir denn jemand helfen wollte, wenn er nur mal versuchen würde, diese Zusammenhänge zu erkennen. Mit noch dem 100 Rat "schau mal Histamin" :idee: ist mir jetzt nicht wirklich weitergeholfen. Histamin z.B. ist bei mir im oberen Normbereich. Aber wo der Wert auch immer wäre, er steht eben nicht in dem direkten Zusammenhang, den ich verfolge (verfolgen muss!). Ich muss das wahre Problem entschlüsseln.
 
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14.03.07
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Vielleicht kannst Du mir auch mal den ein oder anderen Beitrag irgend eines Forums geben, in welchem sonst noch jemand, der irgend einen Mist am Halse hat, sonst - oh wunder - nicht mehr "normal Krank" wird. Das ist für mich eine heiße Spur. Ich nun, wie gesagt, seit satt über 18 Jahren ohne einen Funken eines grippalen Infektes
, odgl. - eben just seit dem ich auch das Elend am Hals habe. Lustig.... man könnte sagen:

"wenn Du krank bist und nicht zu greifen ist, was es ist, dann suche nicht nach der Krankheit, die es ist, sondern suche nach Erkrankungen die Du nicht hast"


Habe mal gelesen, dass chronisch Erkrankte evtl. jahrelang kaum bis garkeine Erkältungen bekommen, da das Immunsystem aufgrund einer chronischen Erkrankung ständig auf "Hochtouren" läuft. Das wäre eine Möglichkeit. (Leider nützt Dir dann kein Link auf "irgendeine" bestimmte Erkrankung, da es ja alles mögliche betreffen kann)

Weiterhin habe ich mal von Immunsystemdefekten gelesen, dass keine Erkältungen mehr gebildet werden, jedoch die Gefahr erhöht ist, später mal an Krebs zu erkranken.

Habs leider nur im Hinterkopf mal abgespeichert, da ich selbst so komische Entwicklungen hatte.
Später hat sich jedoch, nach meiner Entgiftung, auf einmal so eine Art Erkältung gezeigt mit gleichzeitigem Borrelioseakut-Bluterergebnissen.

Grüsse von Kayen
 
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Hallo Magnus,

ich wünsche Dir Glück, damit Du möglichst bald jemanden triffst, der erstens Dein Wissen hat und zweitens auch noch Wege kennt, um Dir zu helfen



Ich finde, daß auch das TILT-Syndrom ganz gut passt. Vielleicht könntest Du über diese Selbsthilfegruppe ein Stück weiter kommen?:
https://www.schildersmilies.de/schilder/vielglueck.gif
Beschwerdebild Intoleranzen

Grüsse,
Oregano
Danke... und ja, dieses "TILT" wäre sicher auch ein Kandidat. Nur, bitte, wie z.B. untersucht man das? Wie weißt man das nach, oder schließt es aus? Und gehe ich dann mal nur nach dem Histamin, hab ich eben ja schon checken lassen und hatte einen Wert von 0,9 bei max 1,0. Nicht niedrig, aber eben doch nicht überhöht. Wenn aber einmal ein Wert mein körperliches Befinden spiegeln würde... der müsste Jenseits von gut und böse liegen. Also, es geht mir nicht "mal ein bisschen weniger gut", sondern ich habe durchweg Terror in diesem Balg. Und wenn nun Histamin für dieses TILT der INDIKATOR schlecht-hin wäre....dann müsste ich doch dieses TILT ausschließen. Kommen noch andere Werte in Frage, oder muss ich das Histamin noch öfter checken lassen. Ja, das ist es eben. So viele Richtungen, die im Bereich des Möglichen liegen, kaum kann man bei irgendwelchen Werten sicher sein.... wie soll man da allein nur die Blutuntersuchungen bezahlen, wenn ich jeden Wert XX mal checken muss? Sch.....
 
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Hallo Magnus,

leider... genau, was du NICHT wolltest - keine konkrete Info... das mit den fehlenden Erkältungen etc. wird ein dahingeworfener Brocken von mir bleiben, denn das eine Mal wurde es am Rande in der Histamine Intolerance Facebook-Gruppe (englisch) erwähnt, eine hat das in den Raum gestellt und alle haben dazu geschrieben: Ja, ist bei mir auch so. Auf Ursachenforschung ist man nicht gegangen.

Das andere Mal ist mir die Sache in dem Forum begegnet und da lief es ähnlich ab, aber ich finds nimmer! :confused::

Mast Cell Disorders Forum - Index

Kayen schreibt es ja auch. Wird sicher nicht auf alle chronische Krankheiten zutreffen, bei HIV z. B. isses wohl eher umgekehrt, aber bei entzündlichen Geschichten, Autoimmunerkrankungen, wo ja wirklich das Immunsystem so über-scharf auf Hochtouren läuft, dass es sogar den Körper selbst angreift, ist das wohl keine Seltenheit.

Deshalb bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob das NUR das hohe Gluthatione sein muss. Ich habe es übrigens bei mir noch nie messen lassen & habe auch in den Masto- und Histamin-Foren keine Werte von anderen zu Gesicht bekommen.

Rich van Konynenburg, leider verstorben, hat sich in den USA mit Gluthatione und der Methylierung beschäftigt, ihm gings aber um CFS / ME, glaube, die haben aber zu wenig davon normalerweise - vielleicht könnten seine Studien auch ein Ansatzpunkt für dich sein, aber wieder auf Englisch. Ebenso: das Yasko-Protocol. Der Ärztin geht es eher um Autismus etc., sie beschäftigt sich aber mit den ganzen Neurotransmittern. Wenden auch Mastozytose-Leute an.

Aber im Übrigen bin ich auch deshalb wenig hilfreich, da du dir sowieso schon viele gute Gedanken gemacht hast, ich kenne mich leider viel zu wenig aus, daher von mir nur diese Brocken - schau mal hier, schau mal dort.

Ich hab jetzt nochmal zurückgescrollt, hilf mir mal, sind das noch immer deine Hauptbeschwerden?:

- Atemnot
- Trübes, unklares Gefühl im Kopf
- Schwindel von leicht schwummrig bis total Ausfälle des Gleichgewichtssinns
- Tachykardie (mit ununterbrochenem (sichtbaren) Pulsklopfen im Oberbauch)
- Erhöhter Blutdruck (von zuvor, genetisch bedingtem, sehr tiefen Blutdruck)
- Muskelbrennen schon bei geringsten Belastungen (z.B. Haare waschen)
- Augenprobleme (im Freien, ständig tränende Augen; Sehprobleme vor allem bei Wechsel von Nah-zu Fernsicht u. umgekehrt (alles verschwommen); und so irre wie es sich anhört: Belastungsschmerz beim Bewegen der Augen - also wie, als wenn man einen Muskel bis zur Belastungsgrenze ausreizt)
- Stuhlgang im Wechsel von Durchfall zu Verstopfung
- Dauerndes Wasserlassen (ca.25 - 40 Mal pro Tag)
- Impotenz
- Juckendes Brennen der Haut (ganzkörperlich, immer, steigert sich bei Belastung)
- Hautrötungen, Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht
- Verkürzung des Schlafbedürfnisses von ca. 9 Std/Tag auf 4-5 Std/Tag

Und du meintest ja, man soll nicht einfach "schau mal Histamin" schreien - aber hast du denn je eine histaminarme Diät probiert, also streng und eine Woche lang am Besten? Ich glaube im übrigen auch nicht, dass, sofern Histamin denn ein Problem für dich wäre, das das einzige ist. Aber wenn man chronische Probleme hat, wie deine Clenbuterol-Sache (und Arzneimittelmissbrauch kann dies Intoleranz sehr leicht auslösen) und dann kommt HIT noch hinzu, dann Prost Mahlzeit. Zum ASS fällt mir noch ein: Das ist ein totaler Killer bei Histaminintoleranz.

Liebe Grüße,
Stella
 
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aber hast du denn je eine histaminarme Diät probiert, also streng und eine Woche lang am Besten?
Ja, ich esse nun seit Jahren Histaminarm. Z.B. würde mich geräucherter Schinken oder schöner alter Gauda so richtig fertig machen.

Ich glaube im übrigen auch nicht, dass, sofern Histamin denn ein Problem für dich wäre, das das einzige ist.
ja, schwerlich.

Aber wenn man chronische Probleme hat, wie deine Clenbuterol-Sache (und Arzneimittelmissbrauch kann dies Intoleranz sehr leicht auslösen) und dann kommt HIT noch hinzu, dann Prost Mahlzeit. Zum ASS fällt mir noch ein: Das ist ein totaler Killer bei Histaminintoleranz.

Ja.... wie gesagt, ich stehe immer vor einer Wand von unzähligen Möglichkeiten. Z.B. dieses TILIT, das Oregano angesprochen hat - sehe ich mir da die umfassenden Beschwerden an (irgendwo wird auch das "brennen" beschrieben (also, was ich "brennen der Haut" nenne) - und auch wenn ich an meine Superphasen in 2009 denke, sehe ich da etliches, was wie die Faust auf das Auge passt. Und dieses TILT hat nun auch mit Histamin zu tun. Nur, Himmel, was soll ich tun? Natürlich wäre möglich, dass ich mir schon vor Clenbuterol z.B. TILIT eingefangen habe, welches dann erst durch vielleicht die Kombi Clenbuterol und Akne-Inversa-Entzündungen und / oder div. Schmerzmittel losgetriggert wurde. Denn eben auch bei diesem TILT dreht sich so einiges um die Gefäßarbeit, die auf der Strecke bleibt. Würde auch ganz "hervorragend" zu Clenbuterol passen... aber und jetzt? Das ist es doch, was mache ich da? Ich hatte - wie erwähnt - Histamin schon checken lassen und hatte einen Wert von 0,9 bei max 1,0. Und nun? Muss ich wohl über Monate lang 6 mal täglich Histamin checken lassen, damit ich da Gewissheit habe? (für mich unbezahlbar) Oder muss ich mir vorher Futter reinschaufeln, dass mir besonders schlecht bekommt?

Also, ich sehe z.B. bei Dir und einigen anderen, dass sie schon ein wenig mitdenken (und, bedenkt man, dass man sich nicht mal kennt...) - und ich bekomme schon manchmal ein schlechtes Gewissen, was ich hier auflade, mit meinem elenden Elend und andere dann da noch ihren Kopf rein tun, um zu helfen. Aber wie denn nun? Also, vielleicht bin ich da schon blind, aber ich sehe momentan nicht, wie ich vorankommen kann. Also bei der Selbsthilfegruppe für TILIT da werde ich mal anklopfen - aber wenn ich nur daran denke, was ich bisher aus Selbsthilfegruppen ziehen konnte....
 
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