Allgemeine Fragen zu Religionen - für Beat

Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
Einen Gruß an alle,

Ich eröffne diesen Thread für Beat!

Beat: Hier kannst Du Fragen stellen und sicher auch beantwortet bekommen, z.B. wie: "Wo im Koran steht etwas von der Gleichwertigkeit von Religionen" und so weiter!
Dann musst Du es nicht mehr in anderweitg orientierten Threads tun!

Mit freundlichen Grüßen von

Leòn
 
Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
So, Beat,
und um nun diese erste Frage auch gleich zu beantworten, zitiere ich einen schiitischen Geistlichen. Aus sunnitischem Munde wird man es sicher ähnlich hören können:

http://ncwdi.igc.org/html/interviewvfc.html
Die Gleichwertigkeit der Religionen wird im Koran betont, zum Beispiel Sure 2,136: „Sagt: Wir glauben an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu uns, und was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt worden ist, und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben, ohne dass wir bei einem von ihnen (den andern gegenüber) einen Unterschied machen.“
Um Ihre Frage, wer oder was nach der Auffassung des Koran einmal die Welt beherrschen wird, abschliessend zu beantworten: Im Koran steht, dass einmal auf der ganzen Welt Gerechtigkeit herrschen und es keine Unterdrückung der Schwachen mehr geben wird.
Hier ist es (in sechs deutschen Übersetzungen) nachzulesen.

http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm

Herzliche Grüße von

Leòn
 
Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
Verhältnis zu Andersgläubigen

Hallo,

eine weitere Aussage hierzu wird in der Sure 60, Verse 7 und 8 gemacht:

(Hier in der Übersetzung von Adel Khoury):

7 Möge Gott zwischen euch und die von ihnen, mit denen ihr verfeindet seid, Liebe setzen! Und Gott ist mächtig. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
8 Gott verbietet euch nicht, denen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, Pietät zu zeigen und Gerechtigkeit angedeihen zu lassen. Gott liebt ja die, die gerecht handeln.
Hier die Razul - Übersetzung:

7 Vielleicht wird Allah Zuneigung setzen zwischen euch und denen unter ihnen, mit denen ihr in Feindschaft lebt; denn Allah ist Allmächtig und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.
8 Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten.

Und zum Schluss die Übertragung von Zaidan:

7 Möge Gott zwischen euch und den von euch Angefeindeten Zuneigung schaffen, wenn sie gläubig werden. Gott ist allmächtig. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.
8 Gott verbietet euch nicht, gegen diejenigen, die euch des Glaubens wegen nicht bekämpft und euch aus euren Häusern nicht vertrieben haben, gütig und gerecht zu sein. Gott liebt die Gerechten.
Herzliche Grüße von

Leòn
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.144
Hallo Leon

Für jeden schiitischen Geistlichen der etwas über die Gleichwertigkeit von Religionen sagt, gibt es mehrere die das gegenteil sagen.
Zur Praxis: Wo ist ein islamische Land (es gibt ja sooo viele), welches Christen und/oder Juden weder schikaniert noch verfolgt oder noch mehr?
Wenn Dein zitierter geistlicher Recht hätte, dann sollte es einige davon geben, oder?
Oder anders gesagt, was ein Geistlicher sagt, kann völlig falsch sein, so wie etwas falsch sein kann, was ein Mediziner sagt. Die Grundlage des Islams ist der Koran?

2,136: „Sagt: Wir glauben an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu uns, und was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt worden ist, und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben, ohne dass wir bei einem von ihnen (den andern gegenüber) einen Unterschied machen.“
1. Der Text selber enthält schon die nicht gleichwertigkeit, da Jesus auf die Stufe von Moses reduziert wird. Das wäre etwa so, wei wenn man Mohammed nicht als Propheten anerkennt und gleichzeitig die Gleichwertigkeit des Islams sagen würde.
Ausserdem ist das zitat ein gutes bsp dafür, dass mohamed am Anfang den anderen monotheistischen vordergründig Religionen gut gesinnt war, Am Anfang als Mohammed militärisch schjwach war.
Später als er militärisch stark war, tönte es anders zB:"Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - kämpft gegen sie, bis sie ergeben aus der eigener Hand Tribut entrichten!" (Sure 9:29)"
Was Mohammed ja auch selber getan hat.
Ausserdem steht hier klar, "die nicht der wahren Religion angehören", sehr eindeutig und also ein krasser Widerspruch zu Sure 2.136. Grund des Widerspruchs siehe oben.
 
Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
Hallo Beat,

wie schön, dass du Dich damit auseinandersetzt! (Wenn Du es denn tust! Tust Du's?) http://de.wikipedia.org/wiki/Abrahamitische_Ökumene

Für jeden schiitischen Geistlichen der etwas über die Gleichwertigkeit von Religionen sagt, gibt es mehrere die das gegenteil sagen.
Gaaaanz genau! So wie man kaum zwei Christen finden wird, die genau dasselbe sagen, trotz theologischer Lehrmeinungen (...meinungen!!!! - da liegt der Schlüssel!). Und das ist ja auch etwas wunderbar menschliches! Wie schön, dass es unterschiedliche Meinungen gibt und wie schön, wenn ich die der anderen stehen lassen oder sogar akzeptieren kann!

Nun Beat, sicher gibt es Wiedersprüche im Koran. Ich vermute, manche Aussagen erscheinen uns vielleicht auch nur wiedersprüchlich. Der Koran wurde über einen Zeitraum von 40 Jahren - empfangen oder verfasst (ganz wie man will)! Und in diesen Jahren gab es unterschiedliche Situationen, in Mekka und Medina. Damit hängen unterschiedliche Aussagen zusammen.
Bitte schau Dich doch mal in der Buchhandlung Deines Vertrauens um (oder gibt es da nur christliche Literatur) oder wirf einen Blick in das Internet, um Dich mit der frühen Koran- und Islamgeschichte vertraut zu machen!

Wenn Dir die Sure 60, 7 und 8 nicht zu 1. 136 zu passen scheint, wie wäre es denn dann hiermit?

Sagt: "Wir glauben an Gott, an den uns herabgesandten Koran, an die Offenbarungen, die Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und Jakobs Kindern herabgesandt wurden, an das, was Moses, Jesus und den Propheten offenbart wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen den Propheten, und wir ergeben uns Gott allein."
Dann schau Dir doch mal diese hier an:

“Für jeden von euch haben wir ein Gesetz und eine eigene Religion aufgezeigt. Und wenn GOTT gewollt hätte, bestimmt hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Er wollte euch jedoch in alledem, was Er euch gegeben hat, prüfen. Darum wetteifert miteinander im Guten, zu GOTT werdet ihr allesamt zurückkehren; dann wird Er euch darüber kundgeben, worin ihr uneins wart.”
(5:48)
http://www.toomuchcookies.net/index.php?p=184


Hier noch in der Azhar - Übersetzung:

Dir haben Wir das Buch (den Koran) mit der Wahrheit geschickt. Es bestätigt die davor offenbarten Schriften und bewahrt sie. Richte unter den Schriftbesitzern nach der dir von Gott herabgesandten Offenbarung und folge nicht ihren Launen, die dich von der offenbarten Wahrheit abbringen würden! Jedem Volk haben Wir einen Rechtsweg und eine Glaubensrichtung gewiesen. Wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einem einzigen Volk gemacht. Er hat euch aber verschieden geschaffen, um euch zu prüfen und zu erkennen, was ihr aus den euch offenbarten verschiedenen Rechtswegen und Glaubensrichtungen macht. Wetteifert miteinander, gute Werke zu vollbringen! Ihr werdet alle am Jüngsten Tag zu Gott zurückkehren, und Er wird euch die Wahrheit über eure Streitereien sagen.
Hier die Zaidan - Übertragung:

Und WIR haben dir die Schrift mit der Wahrheit hinabgesandt als Bestätigung dessen, was ihr von der Schrift voranging, und als Hüter über sie. So richte zwischen ihnen nach dem, was ALLAH hinabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen anstelle dessen, was zu dir von der Wahrheit kam. Für jeden von euch haben WIR eine Schari'a und eine Lebensweise bestimmt. Und wenn ALLAH gewollt hätte, hätte ER euch doch zu einer einzigen Umma gemacht, jedoch ER prüft euch in alledem, was ER euch zuteil werden ließ. So wetteifert um die gottgefällig guten Taten! Zu ALLAH wird eure Rückkehr allesamt sein, dann wird ER euch darüber in Kenntnis setzen, worüber ihr uneins zu sein pflegtet.
Und nun noch die von Khoury:
Und Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, damit es bestätige, was vom Buch vor ihm vorhanden war, und alles, was darin steht, fest in der Hand habe. Urteile nun zwischen ihnen nach dem, was Gott herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen, damit du nicht von dem abweichst, was von der Wahrheit zu dir gekommen ist. Für jeden von euch haben Wir eine Richtung und einen Weg festgelegt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Doch will Er euch prüfen in dem, was Er euch hat zukommen lassen. So eilt zu den guten Dingen um die Wette. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren, dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins waret.
http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm

Herzliche Grüße von
Leòn

 

MisterX

Als Bibel (auch Buch der Bücher) bezeichnen das Judentum und das Christentum jeweils eine eigene Sammlung religiöser Schriften, die für sie das Wort Gottes enthalten und als Heilige Schrift Urkunden ihres Glaubens sind.
Es handelt sich um verschiedene redaktionelle Zusammenstellungen von „Büchern“ (griechisch: biblia) aus dem Kulturraum Palästinas und des Vorderen Orients, die im Verlauf von etwa 1.200 Jahren entstanden sind und bis zum 2. Jahrhundert zuerst von Juden, dann auch von Christen kanonisiert wurden.
Die jüdische Bibel, der Tanach, besteht aus den drei Hauptteilen Tora, Nebi'im (Propheten) und Ketubim (Schriften). Diese Bücher bilden in anderer Anordnung und geringfügig anderem Umfang als Altes Testament auch den ersten Hauptteil der Bibel des Christentums, ergänzt durch das Neue Testament. In dieser Form ist die Bibel das am weitesten verbreitete und häufigsten publizierte schriftliche Werk der Welt.
Auch der Islam erkennt prinzipiell die ganze Bibel und mit ihr seine beiden Vorgängerreligionen als gültiges, wenn auch von Menschen teilweise verfälschtes Offenbarungszeugnis Allahs an.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel

Es gibt keinerlei wirklichen Beweis für die Wahrheit oder für die Herkunft dieser Schriften! Ob dann später Seiten entwendet oder gefälscht wurden spielt da noch nicht mal die Rolle ... :idee:

Unsere Schöpfer würden uns nie ein Buch geben oder „senden“ - schließlich haben sie uns geschaffen und wissen bestens wie wir funktionieren (sollen/können/dürfen/müssen)! :) :) :)
Das wäre ja so ähnlich, als wie wenn ich einem Videospiel eine zusätzliche Gebrauchsanweisung belegen würde, wie es denn dann laufen soll ... :eek:

Meine Lieblingszitate zu dem Thema ;)

Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte.
(E.M. Arndt/F.v. Roda, Vaterlandslied)

Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz.
(Max Bense, Professor der Philosophie und Wissenschaftstheorie, 1910-1990)

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als daß sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
(Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag IV, Über die staatsbürgerliche Religion)

Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Bei uns sind diejenigen, die als moralische Leuchten gelten, Menschen, die selber auf gewöhnliche Freuden verzichten und, um sich selbst schadlos zu halten, anderen die Freude verderben.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph, Skepsis)

Ich habe erkannt, daß Katholiken zum Bösen fähiger sind als irgendwer.
(Graham Greene, engl. Schriftsteller, 1904-1991)

Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, Warum für Puritaner)

Welche Religion ist die Wahre? Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich selbst aufbaut.
(A.O. Weber)

Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948)

Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
(Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie polemisieren zu wollen.
(Arnulf Överland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und Literatur, 1889-1968)

Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht auf der Sünde Morast.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan.
(Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

Die Kirche lehrt uns, in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Jesu Christi zu sehen.
Ich hingegen sehe in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Unzähliger, die im Namen des Kreuzes ihr Leben lassen mussten: Sei es durch das Feuer des Scheiterhaufens, durch die Hand der Folterknechte oder durch sogenannte 'heilige Kriege'.
(Markus Gansel)

Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge.
(Volker Pispers, dt. Kabarettist, *1958)

Er ist ein heller Geist und also ungläubig.
(Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 15)

Der Fanatismus ist verderblicher als der Atheismus.
(Pierre Bayle, Philosoph; 1647-1706)

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.
(Fritz Bauer, dt. Jurist u. Generalstaatsanwalt, 1903-1968)

Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.
(Bertrand Russell, englischer Philosoph, 1872-1970)

Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.
(G. E. Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)

Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen, die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.
(Schiller, Mein Glaube)

Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?
(Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Der Atheist ist das größte Kompliment, das Gott sich selbst zollt: Er schafft ein Wesen, das stark genug ist, von ihm abzusehen.
(Ernst Wilhelm Eschmann, dt. Schriftst., 1904-1987)



Lieben Gruß X
(Atheist von Gottes Gnaden)

PS: Es ist am Ende der Religion das beste, daß sie Ketzer hervorruft.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter 1813-63)
 
Beitritt
21.04.05
Beiträge
337
Wer Gott nicht aus ganzem Herzen sucht und ihn selbst erlebt, wird natürlich alles anzweifeln.
Aber wer das Wirken des Heiligen Geistes in sich selbst erlebt und vieles anderes mehr, der erkennt, das der Glaube an Gott, die Gemeinschaft mit ihm das Allerwichtigste im Leben ist.
 

MisterX

Hallo Sternenfee

Darf ich fragen wie Deine Erlebnisse mit Gott aussehen?
Und wieso ist Dir Deine Gemeinschaft mit Gott wichtiger als alles andere im Leben??? :idee:

Lieben Gruß X
 
Beitritt
21.04.05
Beiträge
337
Hallo,

klar kannst Du mich gerne was fragen.
Ohne Gott ist alles nichts, so sehe ich das. Ich war viele Jahre ohne Gott und viel auf der Suche, bei Gott bin ich angekommen, ich merkte, das bei Ihm alle Antworten zu finden sind, das er mir so vieles schenkt (natürlich nicht nur mir sondern allen Menschen).
In vielen Dingen sind mir die Augen geöffnet worden und mein Leben hat sich sehr zum Positiven geändert. Dinge sind geschehen, wo ich nicht gedacht hätte, das sie möglich wären.

Gott ist bei mir die Nummer eins, was aber nicht bedeutet, das mir sonst nichts wichtig ist, sondern grade dadurch werden mir andere Menschen auch immer wichtiger.
Ich habe ein Glaubenstagebuch, was aber teilweise ganz schön persönlich ist - demnächst wollte ich aber auch ein öffentliches machen, dort kann man dann sehen, wie mein Leben mit Gott ist :)
Das war z.B. etwas, was Gott mir beim letzten Gottesdienst "gesagt" hat.

Gott sorgt für mich, ich habe keinen Mangel, immer wenn ich etwas brauche, was wirklich notwendig ist, kommt von irgendwoher eine Lösung (ich bin arbeitslos und hab ziemlich wenig Geld).
Gebetserhörungen hatte ich auch schon so einige, aber das ist mir gar nicht wichtig, denn ich fühle mich schon sehr beschenkt einfach dadurch, ein Kind Gottes zu sein.

Viele Grüße
Renate

P.S. grad weil ich solange ohne Gott war, kann ich gut verstehen, wie anderen das alles unglaubwürdig vorkommt, sie sich nicht viel mit Gott beschäftigen etc.
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.144
Hallo Leon

So wie man kaum zwei Christen finden wird, die genau dasselbe sagen, trotz theologischer Lehrmeinungen (...meinungen!!!! - da liegt der Schlüssel!)
Der Glaube besteht aber nicht nur aus Meinungen, sondern hat eine Grundlage, so wie das juristische Recht nicht nur auf der meinung eines Richters beruht, sondern auf den esetzesgrundlagen.
Klar gibt es innerhalb dieser grundlagen verschiedene meinungen in gewissen bereichen, aber es gibt gleichzeitig auch klare Aussagen!
Beim Islam ist dies der Koran und die Scharia und beim Christentum die Bibel ausser bei den Katholiken das ist es noch zusätzlich ihr Lehrbuch (weiss namen gerade nicht)
Und der Koran sagt betreffend Gleichwertigkeit der Religionen mehrfach äusserst klar nein!

Nun Beat, sicher gibt es Wiedersprüche im Koran.
Gemäss der islamischen Lehre nicht, da jedes wort von Allah diktiert worden ist! Wenn es nur einen Widerspruch gäbe, wäre dies der Beweis, dass es nicht Gottes Wort wäre. Die Widersprüche betreffend gewalt sind auch keine widersprüche! Sie zeigen klar wie ein Moselm sich nach dem Koran verhalten soll. Das ist ganz anders wenn er in der mehrheit ist (islamische länder) oder wenn er (noch nicht) in der Mehrheit ist. Auch die von Dir angeführten Zitate sind aus der Zeit, als mohammed noch nicht militärisch stark war.
Die praktische Situation von Christen und Juden in islamischen Ländern stimmt da zu 100% überein, es gibt absolut kein islamisches Land, bei dem chrsiten gleichberechtigt wären und weder schikaniert, benachteiligt noch verfolgt werden. Im Westen, wo der islam (noch) in der minderheit ist, gelten natürlich noch die anderen Stellen... geschickt oder?

was Moses, Jesus und den Propheten offenbart wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen den Propheten, und wir ergeben uns Gott allein."
Das ist ja der beste beweis, dass das Christentum nicht gleichwertig akzeptiert wird! Jesus wird degradiert! Die Grundlage des christentums ist, dass Jesus Gottes Sohn ist und nicht nur ein Prophet!

Dir haben Wir das Buch (den Koran) mit der Wahrheit geschickt. Es bestätigt die davor offenbarten Schriften und bewahrt sie.
Gleichzeitig werden die Inhalte der jüdischen Bücher (Schriften davor) im Koran korrigiert und abgeändert. Also schon mal der erste Widerspruch
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.144
Hallo Mister X

Deine Aussführungen zur Bibel etc sind absolut richtig. Interessant ist, dass die Biebekl ein gesamtwerk ist, obwohl es in so langen zeiträumen von so vielen unterschiedlichen Autoren geschrieben wurde, ohne ein vorgegebenes allgemeines thema. Das ist menschlich geseheneigentlich gar nicht möglich

Auch der Islam erkennt prinzipiell die ganze Bibel und mit ihr seine beiden Vorgängerreligionen als gültiges, wenn auch von Menschen teilweise verfälschtes Offenbarungszeugnis Allahs an.
Durch die Verfälschung wesentlicher Aussagen, anerkennt der Islam es eben nicht! Wie die Bibekl verfälscht worden sein soll, kann der Koran etc auch keine Aussage machen. Kurz gesagt es ist eine pauschale verunglimpfigung als Fälschung ohne Erklärungen und Beweise.

Es gibt keinerlei wirklichen Beweis für die Wahrheit oder für die Herkunft dieser Schriften! Ob dann später Seiten entwendet oder gefälscht wurden spielt da noch nicht mal die Rolle ...
Diese Aussage ist so falsch! Nebenbei erwähne ich die Qumranfunde und die vielen Prophezeiungen die sich bis heute erfüllt haben. Ausserdem ausserbiblische Quellen, welche die Existenz Jesus bestätigen und die Bücher selber, welche teilweise ineinander greifen, sich bestätigen. Ausserdem die Widerspruchslosigkeit der darin enthaltenen Lehre.

Unsere Schöpfer würden uns nie ein Buch geben oder „senden“ - schließlich haben sie uns geschaffen und wissen bestens wie wir funktionieren
Eben deshalb hat er es getan. Wir haben die unterscheidungsfähigkeit und den freien Willen. So wie Du Deine Kinder auch erziehst und Ihnen nweiszuungen gibst, macht es Gott mit seinen Kindern. Er will uns eben helfen in die verheissungen hineinzuwachsen.

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als daß sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
Es ist schlichtweg eine unbelegte und falsche behauptung

Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.
Das kann nur einer sagen, der das Christentum nicht verstanden hat ubnd schon gar nicht selber Christ ist.

Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren.
Das stimmt, aber widerspricht dem Christentum nicht, im gegenteil

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.
richtig, ist wie folgender Satz bei einer Bananenrepublik: Das Gesetz verbietet die Bestechung und die Richter lassen sich am meisten bestechen. Ist das gesetz deshalb falsch oder sind es nicht eher die menschen??
 

MisterX

Allgemeine Fragen zu übersinnlichen Kräften

Hallo,

klar kannst Du mich gerne was fragen.
Ohne Gott ist alles nichts, so sehe ich das. Ich war viele Jahre ohne Gott und viel auf der Suche, bei Gott bin ich angekommen, ich merkte, das bei Ihm alle Antworten zu finden sind, das er mir so vieles schenkt (natürlich nicht nur mir sondern allen Menschen).
In vielen Dingen sind mir die Augen geöffnet worden und mein Leben hat sich sehr zum Positiven geändert. Dinge sind geschehen, wo ich nicht gedacht hätte, das sie möglich wären.

Gott ist bei mir die Nummer eins, was aber nicht bedeutet, das mir sonst nichts wichtig ist, sondern grade dadurch werden mir andere Menschen auch immer wichtiger.
Ich habe ein Glaubenstagebuch, was aber teilweise ganz schön persönlich ist - demnächst wollte ich aber auch ein öffentliches machen, dort kann man dann sehen, wie mein Leben mit Gott ist :)
Das war z.B. etwas, was Gott mir beim letzten Gottesdienst "gesagt" hat.

Gott sorgt für mich, ich habe keinen Mangel, immer wenn ich etwas brauche, was wirklich notwendig ist, kommt von irgendwoher eine Lösung (ich bin arbeitslos und hab ziemlich wenig Geld).
Gebetserhörungen hatte ich auch schon so einige, aber das ist mir gar nicht wichtig, denn ich fühle mich schon sehr beschenkt einfach dadurch, ein Kind Gottes zu sein.

Viele Grüße
Renate

P.S. grad weil ich solange ohne Gott war, kann ich gut verstehen, wie anderen das alles unglaubwürdig vorkommt, sie sich nicht viel mit Gott beschäftigen etc.
Hallo Sternenfee

Danke für deine Beschreibungen :)
Ich finde es auch sehr schön, dass du offenbar endlich eine Kraft in Dir entdeckt hast, welche stärker ist als du selbst!
Und ich denke auch bzw. bin mir sicher, dass die eigentlich jeder Mensch besitzt. Woher sie kommt weiß ich allerdings nicht genau - man kann sie ja nicht lokalisieren oder gar intentifizieren!

Sie könnte also genausogut vom Teufel stammen! ;) Auch der Teufel erfüllt ja bekanntlich all deine Träume - zum kleinen Preis deiner Seele :rolleyes:

Wobei ich mich gerade frage - was will Gott eigentlich dafür? :lol:

Lieben Gruß X

www.sudelsseite.de/Bilder/Gifs/Augen/auge00072.gif
 

MisterX

Hallo Mister X

Deine Aussführungen zur Bibel etc sind absolut richtig. Interessant ist, dass die Biebekl ein gesamtwerk ist, obwohl es in so langen zeiträumen von so vielen unterschiedlichen Autoren geschrieben wurde, ohne ein vorgegebenes allgemeines thema. Das ist menschlich geseheneigentlich gar nicht möglich

>>> hallo beat
ich denke schon, dass das möglich ist! Menschen sind ja zu vielem fähig :)
Wer weiß was sich bald aus dem Internet entwickelt?
Wenn die Zusammenschaltung von eigentlich einfachen Neuronen schon ein Verstand bilden kann - so müsste ja bald ein "Superverstand" - also "Gott" entstehen ... :rolleyes:
So gesehen hätten wir dann den Schöpfer geschaffen - auf den wir alle schon soo lange warten ... :)))

Auch der Islam erkennt prinzipiell die ganze Bibel und mit ihr seine beiden Vorgängerreligionen als gültiges, wenn auch von Menschen teilweise verfälschtes Offenbarungszeugnis Allahs an.
Durch die Verfälschung wesentlicher Aussagen, anerkennt der Islam es eben nicht! Wie die Bibekl verfälscht worden sein soll, kann der Koran etc auch keine Aussage machen. Kurz gesagt es ist eine pauschale verunglimpfigung als Fälschung ohne Erklärungen und Beweise.

>>> Wirkliche Beweise hat niemand! Braucht man ja auch nicht - es geht ja um „Glauben“ - nicht um Wissen!!!

Es gibt keinerlei wirklichen Beweis für die Wahrheit oder für die Herkunft dieser Schriften! Ob dann später Seiten entwendet oder gefälscht wurden spielt da noch nicht mal die Rolle ...
Diese Aussage ist so falsch! Nebenbei erwähne ich die Qumranfunde und die vielen Prophezeiungen die sich bis heute erfüllt haben. Ausserdem ausserbiblische Quellen, welche die Existenz Jesus bestätigen und die Bücher selber, welche teilweise ineinander greifen, sich bestätigen. Ausserdem die Widerspruchslosigkeit der darin enthaltenen Lehre.

>>> Wenn man daran glaubt ist es sicher so! Und es ist natürlich grundsätzlich erst mal richtig, dass du deinen Glauben verteidigst!
Aber auch wenn ich DAS nicht glaube - glaube ich ja automatisch was anderes ... :cool:
So ist letztlich keiner von uns wirklich frei vom Glauben ... :schock:

Unsere Schöpfer würden uns nie ein Buch geben oder „senden“ - schließlich haben sie uns geschaffen und wissen bestens wie wir funktionieren
Eben deshalb hat er es getan. Wir haben die unterscheidungsfähigkeit und den freien Willen. So wie Du Deine Kinder auch erziehst und Ihnen nweiszuungen gibst, macht es Gott mit seinen Kindern. Er will uns eben helfen in die verheissungen hineinzuwachsen.

>>> naja, so kann man es natürlich auch (erstmal) interpretieren! Aber ich würde - wenn ich meine Kinder nicht mehr selber sehen könnte um ihnen mein Buch zu übergeben - das Buch zum Beispiel in ihre DNA einpflanzen.
Da wäre ich mir 100% sicher, dass es auch (unverfälscht) ankommt!
Und so haben ja auch 95% unserer DNA überhaupt (noch) keinen erkennbaren Sinn ...
Und vor allem - sie haben sich (erstaunlicher Weise) NIE verändert!!!

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als daß sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
Es ist schlichtweg eine unbelegte und falsche behauptung

>>> naja, hat sich nicht zufällig sogar Jesus ans Kreuz nageln lassen ...
obwohl er die Macht hatte es zu verhindern???

Wenn das keine Predigt zum stillhalten ist - WAS dann???

Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.
Das kann nur einer sagen, der das Christentum nicht verstanden hat ubnd schon gar nicht selber Christ ist.

>>> stimmt, es gibt solche und solche ... wie überall! Also echte und falsche Christen.
Aber Mut gehört nun wirklich nicht dazu ein Christ in DE zu sein :D
Und wenn ich dann bei der CDU noch ein schönes Pöstchen habe ... ist dies weltlich gesehen sicher nicht besonders nachteilig :wave:

Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren.
Das stimmt, aber widerspricht dem Christentum nicht, im gegenteil

>>> Nöö. Theoretisch nicht.

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.
richtig, ist wie folgender Satz bei einer Bananenrepublik: Das Gesetz verbietet die Bestechung und die Richter lassen sich am meisten bestechen. Ist das gesetz deshalb falsch oder sind es nicht eher die menschen??
>>> Naja, dieser Vergleich hinkt aber jetzt ganz gewaltig ... :mad:

Lieben Gruß X
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.144
Hallo Mister X

ich denke schon, dass das möglich ist! Menschen sind ja zu vielem fähig
Wenn Du 10 Autoren beauftragst ein Buch aus dem Leben und Ihren Erfahrungen und Tipps fürAndere zu schreiben und Dui dann diese 10 Bücher zusammenführen würdest, dann ggäbe dies erstens keinen guss und zweitens viele grundlegende Widersprüche.

Bei der bibel ist es nicht so und die Autoren waren zeitlich, wie vom Bildungsstand etc völlig verschieden. Ist doch erstaunlich bis unmöglich

Wirkliche Beweise hat niemand! Braucht man ja auch nicht - es geht ja um „Glauben“ - nicht um Wissen!!!
Na ja, wenn man Teile eines etwas als Fälschung bezeichnet sollte man schon zumidest Anhaltspunkte oder gute Indizien haben.
Ausserdem mein Glauben beruht auf ein erfahrenes Wissen, anders gesagt, ist höherwertig als nur eigenes Wissen.

Beweise der schriften / Verfälschung:
Wenn man daran glaubt ist es sicher so! Und es ist natürlich grundsätzlich erst mal richtig, dass du deinen Glauben verteidigst!
Aber auch wenn ich DAS nicht glaube - glaube ich ja automatisch was anderes ...

Na ja, die Kumranfunde sind klare Beweise. Ebenfalls ist es zB klar, dass Jerusalem zerstört wurde, das Israel wieder gegründet wurde, etc etc wie hunderte anderen Prophezeitungen die sich bewahrheitet haben.

naja, so kann man es natürlich auch (erstmal) interpretieren! Aber ich würde - wenn ich meine Kinder nicht mehr selber sehen könnte um ihnen mein Buch zu übergeben - das Buch zum Beispiel in ihre DNA einpflanzen.
Da wäre ich mir 100% sicher, dass es auch (unverfälscht) ankommt!
Und so haben ja auch 95% unserer DNA überhaupt (noch) keinen erkennbaren Sinn ...
Und vor allem - sie haben sich (erstaunlicher Weise) NIE verändert!!!

Liebe kann nur freiwillig erfolgen und Gott möchte das wir IHN so lieben wie er uns auch. Deshalb konnte er es uns nicht in die DNA einpflanzen. Aber er hat uns im Gegensatz zu den Tieren das Bewusstsein für eine geistige Welt und die unbewusste ehnsucht/Suche nach göttlichen nach Anbetung eingepflanzt. Wir entscheiden dann frei wie wir danm mit ungehen, ob wir Geld anbeten, esotherisch werden, es verdrängen, etc etc

naja, hat sich nicht zufällig sogar Jesus ans Kreuz nageln lassen ...
obwohl er die Macht hatte es zu verhindern???

Ja eben, damit wir es eben nicht mehr tun müssen bzw davon befreit sind.
Er ghat sich für unsere Sünden willen, an unserer Stelle ans Kreuz schlagen lassen, damit wir frei von jeglicher Schuld sind, er hat also für uns für unsere Sünden bezahlt. Wenn wir Ihm unsere sünden bekennen ist er treu und gerecht und kann uns von unserer Schuld befreien.
Ihr seid das Salz der erde, Ihr seid das Licht der welt, ist jkeine Aufforderung zum Stillhalten, im Gegenteil

Aber Mut gehört nun wirklich nicht dazu ein Christ in DE zu sein Ein echter biblischer Christ, Oh doch! da wirst Du oft mit Fundamentalist beschimpft und mit fundamentalistischen Islamisten verglichen etc. Sich christlich nenen und zu der selber nicht ausgesuchten staatlichen Religionsgemeinschaft zu gehören, das braucht wie du schreibst keinen Mut. Aber das ist bestenfalls religiosität und nicht christliches Glauben.
Gott ist unreligiös, Gott möchte beziehung mit uns und gegenseitige Liebe.

Nöö. Theoretisch nicht
Auch praktisch nicht! Menschen und Christen sind auch Menschen machen Fehler und sind auch schlecht. Diese Menschen gründen Kirchen und Religionen. Aklles menschlich mit den menschlichen Schwächen, Fehlern etc. Diese Fehler (welche oft tief in der Person sitzen) zu erkennen und anzugehen, ist gut. Und die Kirchen sollten wie Du schreibst Demut auch selber lernen und leben. Wenn sie es nicht tut, verhält sie sich nicht so wie sie es gemäss Gott sollte.

Naja, dieser Vergleich hinkt aber jetzt ganz gewaltig
Finde es gar nicht!
-Gott möchte etwas Gutes, Menschen die ihn (angeblich) verehren tun was schlechtes, also ist nicht Gott sondern diese menschen chlecht.
-Gott schreibt eine hilfreichen Anleitung, Menschen machen es anders als die Anleitung und es kommt schlecht raus, also ist nicht die Anleitung falsch.

Aber bei all dem nicht vergessen. Gott liebt uns und möchte nur uns (nicht mehr und nicht weniger), unsere Liebe, das wir die Seine erwidern.
So wie wir auch die Liebe eines geliebten Partners möchten und gleichzeitig wissen (sollten), dass diese Liebe nur freiwillig erwidert werden kann, sonst ist es keine Liebe.
Sein Opfer für uns ist ein Zeichen seiner umfassenden Liebe. Und jeder darf sich dafür entscheiden, hat den eigenen Willen bekommen, zu IHM und zu seinem Opfer ja zu sagen, oder eben nein, was Gott betrübt, aber er zwingt trotzdem nicht.
 
Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
Ich grüße Euch alle,

jaja die Religionen. Wir sollten uns davor hüten, anderen ihren Glauben streitig zumachen oder ihnen versuchen, nachzuweisen, warum sie auf dem Holzweg sind. So etwas führt nur zu Streit, Entzweiung und schlussendlich zu Kriegen.
Auch wenn der Toleranzbegriff an anderer Stelle gerade demontiert wird, ist er doch etwas sehr widchtiges und ein wichtiger Wertebestandteil einer vernünftigen (christlichen, aufgeklärten, sozialen) Gesellschaft.
So, und jetzt geht es wieder um das eigentlic he Ziel in diesem Thread: Beat soll was lernen!


So Beat, was sagst Du denn nurn zu folgendem:


Zitat aus http://home.arcor.de/muslimeindeutschland/buecher/dialog/toleranz.html
".....Bezüglich des engen Kreises um Jesus heißt es: „und als Ich (Gott) den Jüngern offenbarte: Glaubt an Mich und Meinen Gesandten (Jesus)‘. Sie sagten: „Wir glauben. Bezeuge, dass wir Muslime sind." (Koran Sure 5, Vers 111). Diese Belege zeigen, dass der Begriff Muslim nicht unbedingt nur einen bezeichnet, der, der Lehre Muhammads anhängt, sondern dass er im Gegenteil die ausschließliche Verbindung des Menschen zu dem einen Gott bezeugt. Demnach kann nach der koranischen Auffassung nur eine einzige Verbindung möglich sein, und das ist die Gottausgerichtetheit). Es ist nicht so, dass der Koran etwa eklektisch vorgeht, d.h. mehrere Religionen herausstellt. Das ist es nicht. Im Gegenteil: Der Koran geht von der Frage aus, was eine Religion zu einer Religion macht.....

Und

..... "Sie zielt darauf, den Partner auf Grund seiner eigenen Argumentation (der Form und dem Inhalt nach) von dem Gegenteiligen zu überzeugen. Dementsprechend hat der Koran mit den Schriftbesitzern Gespräche geführt, wobei er ihnen, sofern sie sich nach eigener Religion - die Juden nach der Thora und die Christen nach dem Evangelium - verhalten haben, hohes Ansehen gezollt hat. Die Christen gehörten sogar zu der Gruppe von Zakatempfängern (Sure 9, Vers 60). Eine der acht Gruppen von Zakat-Empfängern ist „al-mu‘allafat qulubuhum"‚ d.h. „die, deren Herzen gewonnen werden sollen."

Gemeint sind die Christen aus NaJran, die sonst in der Gunst des Propheten und der Muslime standen. Entscheidend für die damalige Zeit und die Folgezeit sind die gesellschaftlichen Folgen der koranischen Toleranz den Juden und Christen gegenüber. Dreiundzwanzig Jahre friedliche und unfriedliche Beziehungen und Auseinandersetzungen mit den Juden und Christen voraussetzend, regeln in einer tribalen Gesellschaft, abschließend die zuallerletzt offenbarten Koranverse, die wichtigsten gesellschaftlichen Beziehungen der Muslime zu den Juden und den Christen, d.h. die Tischgemeinschaft und Vermählung mit ihnen. Zunächst wird die Vollendung der Offenbarung verkündet (Sure 5, Vers 3): „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und meine Gnade an euch vollendet, und ich habe daran Gefallen, dass der Islam eure Religion ist."
"
Herzliche Grüße von

Leòn
 
Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
http://www.tolerantmonotheism.org/d/

Ein charakteristisches Merkmal der islamischen Tradition
ist die Toleranz und die Milde, wie der Gesandte Allahs
(Mögen Allahs Segen und Frieden sein über ihm)
es in folgenden Worten ausdrückte, als er sagte:


“Ich wurde mit dem toleranten und milden Monotheismus gesandt.”
”bu `ithtu bil-hanîfiyah al-samha'”

Diese Aussage wird durch das göttliche Wort des Korans bestätigt:


{ Wir entsandten dich nur
{ als eine Barmherzigkeit für alle Welten. }
Sure die Propheten (21) Vers 107

Daraus folgt klar und eindeutig, daß was immer mit der Barmherzigkeit in Konflikt gerät, (wie die Etik der Grausamkeit) daher mit
der Botschaft des Propheten nicht übereinstimmt, er - der sein ganzes Leben das beste Vorbild für die Barmherzigkeit war. Er war barmherzig für nah und fern, für Freund und Feind.



21 Sure.107:
Übersetzt von Azhar
Wir haben dich als Gnade für die ganze Welt entsandt.
Zaidan - Übersetzung:
Und WIR entsandten dich nur als Gnade für die ganze Schöpfung.
Übersetzung von Khoury:

Und Wir haben dich nur als eine Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt.
Paret - Übersetzung:

Und wir haben dich nur deshalb (mit der Offenbarung) gesandt, um den Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) Barmherzigkeit zu erweisen.
Razul:
Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten.
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.144
Hallo Leon

jaja die Religionen. Wir sollten uns davor hüten, anderen ihren Glauben streitig zumachen oder ihnen versuchen, nachzuweisen, warum sie auf dem Holzweg sind.
Der ganze Islam beruht auf dem streitig machen der christlichen Religion. Er bezichtig Christen der Lüge und Verfälschung und verunglimpfigt Ihren Gott indem er auf die Stufe eines Propheten zurückversetzt wird, welcher sogar angeblich dem angeblichen Propheten Mohammed zugedient haben soll.
Kurz gesagt, wie geht man dann nach Dir mit Religionen um, die andere Glaubensrichtungen Ihren Glauben streitig machen??

So etwas führt nur zu Streit, Entzweiung und schlussendlich zu Kriegen
Nein, WENN es sich auf der sachlichen Ebene, dh der Lehre abspielt. Wenn aber Personen damit beleidigt oder angegriffen werden, dann hast Du recht.

Bin immer für praktische Bsp:
Der Golf und der mantafahrer können streiten, welches den jetzt das bessere Auto sei und dem Argumente gegen das andere ubd für das eigene Auto bringen. Dadurch entsteht kein Streit. Sobald aber die Person, der mantafahrer, oder der Golffahrer verbal angegriffen wird, dann kann es zu Streit kommen.

Auch wenn der Toleranzbegriff an anderer Stelle gerade demontiert wird, wird er doch etwas sehr widchtiges und ein wichtiger Wertebestandteil einer vernünftigen (christlichen, aufgeklärten, sozialen) Gesellschaft
Was verstehst Du unter Toleranz?

So, und jetzt geht es wieder um das eigentlic he Ziel in diesem Thread: Beat soll was lernen!
Aha, das ist das Ziel des Treat's, der andere soll von Dir lernen, da Du ja alles viel besser weisst und selber nichts lernen musst?

Aus Link 1:
Mohammed rechnete damit, dass irgendwelche Einwände der Juden gegen seine Religion durch den "Koran", den er verfasste, überwunden würden. Der Koran ist das Glaubensbuch des Islams, und vieles darin ist dem Tenach entnommen.
Wenn man wichtiges nicht übernimmt, bzw bewusst verfälscht neu abschreibt, kann man nicht erwarten, dass die juden daran glauben würden.

Als die neue Religion sich unter den Arabern ausbreitete, wurden diese von einer leidenschaftlichen Hingabe ergriffen. Sie glaubten, sie könnten die Andersdenkenden durch das Schwert zur Einwilligung zwingen. Ihr Schlacht ruf war: "Für Allah und Mohammed! Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet!"

Ihr Schwert schwingend und ihren Kampfruf ausstoßend, fielen die Araber über eine Gemeinschaft nach der anderen her. Die Juden, die sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben, wurden erschlagen. Viele andere waren gezwungen, Arabien zu verlassen und sich an anderen Orten der Diaspora niederzulassen.

Die Ausbreitung des Islams

Die neue Religion verbreitete sich wie ein Feuer über Arabien. Mit dem Schwert und dem Koran eroberten die Araber Land um Land. Nach Mohammeds Tod überrannten seine Nachfolger, die Kalifen, Palästina, Syrien, Persien, Babylonien und Nordafrika. Dann überquerten sie sogar das Mittelmeer und eroberten die ganze spanische Halbinsel bis zu den Pyrenäen. So waren die Mohammedaner am Anfang des 8.Jahrhunderts im Besitz aller Länder, die sich von Indien über Asien und Afrika und entlang dem Südrand des Mittelmeers bis zum Atlantischen Ozean er strecken.
Klarer kann es nicht geschrieben werden, der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet. Andersglaubende zu töten und zu erobern hat der religiöse Führer selber, Mohammed gemacht!

".....Bezüglich des engen Kreises um Jesus heißt es: „und als Ich (Gott) den Jüngern offenbarte: Glaubt an Mich und Meinen Gesandten (Jesus)‘. Sie sagten: „Wir glauben. Bezeuge, dass wir Muslime sind." (Koran Sure 5, Vers 111). Diese Belege zeigen, dass der Begriff Muslim nicht unbedingt nur einen bezeichnet, der, der Lehre Muhammads anhängt, sondern dass er im Gegenteil die ausschließliche Verbindung des Menschen zu dem einen Gott bezeugt.
Erstens steht in diesem satz aber gkleichzeitig auch deutlich, dass Jesus nicht göttlich ist, nur ein Gesannter. Also gehören alle die an Jesu glauben nicht dazu. Zweitens werden alle Jünger Jesu als Lügner hingestellt und steht so eine Aussage ausserdem im krassen Widerspruch zu immerhin 4 Evangelien mit 4 Verfassern und einigen Aussagen von prophetischen Bücher des AT. (Aus Zeugensicht 12 + 4 + ca 4 = ca 20 : 1 zu gunsten der biblischen aussagen) Die entsprechenden stellen des AT wurden nicht verfälscht, was die Qumranfunde klar bewiesen haben. Deshalb kann Mohammed nebenbei auch nicht der sein, auf den das AT hinweist.

Demnach kann nach der koranischen Auffassung nur eine einzige Verbindung möglich sein, und das ist die Gottausgerichtetheit).
Das ist bei Juden und bei Christen gleich

Es ist nicht so, dass der Koran etwa eklektisch vorgeht, d.h. mehrere Religionen herausstellt. Das ist es nicht. Im Gegenteil: Der Koran geht von der Frage aus, was eine Religion zu einer Religion macht.....
Ach ja? EIN Bsp unter vielen: "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - kämpft gegen sie, bis sie ergeben aus der eigener Hand Tribut entrichten!" (Sure 9:29)
Was Mohammed ja auch selber getan hat. Gegen die die nicht der wahren religion angehören ist so zimlich das gegenteil von dem was Du schreibst.

Die Christen gehörten sogar zu der Gruppe von Zakatempfängern (Sure 9, Vers 60).
Du schreibst es völlig richtig "gehörten" (Vergangenheit) Wie ich schon mehrfach hinwies, war dies notgedrungene Anpassung. Dies galt dies im Koran nicht mehr, sobald Mohammed militärisch stärker war.
Wie immer die Praxis dazu: "Die neue Religion verbreitete sich wie ein Feuer über Arabien. Mit dem Schwert und dem Koran eroberten die Araber Land um Land. Nach Mohammeds Tod überrannten seine Nachfolger, die Kalifen, Palästina, Syrien, Persien, Babylonien und Nordafrika. Dann überquerten sie sogar das Mittelmeer und eroberten die ganze spanische Halbinsel bis zu den Pyrenäen". Da waren einige christliche Länder dabei, die also nicht plötzlich nicht mehr zu Gruppen von Zakat-Empfängern ist „al-mu‘allafat qulubuhum"‚ d.h. „die, deren Herzen gewonnen werden sollen." gehörten.
 
Themenstarter
Beitritt
19.03.06
Beiträge
9.317
jaja die Religionen. Wir sollten uns davor hüten, anderen ihren Glauben streitig zumachen oder ihnen versuchen, nachzuweisen, warum sie auf dem Holzweg sind.
Hallo Beat,
mit diesem Satz wollte ich meinen Willen kundtun, anderen ihren Glauben nicht streitig machen zu wollen. Auch Dir nicht!

Herzliche Grüße
und glaub Deinen Glauben
Leòn
 
Oben