Gesundheit, was ist das?

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15.08.06
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Nachdem ich mich ein wenig in dieses Forum eingelebt habe, wage ich mal eine kleine Diskussion zu starten.

Ich lese (fast) auschließlich über Erkrankungen, Ursachen, Symptome und dem Leid. Klar, das liegt in der Natur des Forums und so soll es ja auch sein. Ich finde das Forum sehr gelungen und absolut notwendig (eigentlich leider notwendig)!

Fragt Ihr Euch denn auf der anderen Seite auch mal was Gesundheit ist, wie sie definiert ist und denkt Ihr auch darüber nach, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist? Kennt Ihr das Wort Homöostase?

Zum kleinen Einstieg in dieses Themas würde ich gerne mal von Euch hören, was Ihr so darunter versteht. Macht bitte mit ;)
 
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05.10.05
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Hallo Rosi,

was Homöostase ist weiß ich nicht. Ich will hier auch keine Definitionen wiederkäuen.

Aber ich finde, dass solche Überlegungen hier doch durchaus einen großen Platz einnehmen. es gibt eine ganze Rubrik "Leben". Da gibt es auch immer ein aktuelles Thema. Schau da doch mal rein.

Dann gibt es auch noch die Rubrik "Seele" und auch die "Plauderecke" und die Humorecke.

Das ist doch eigentlich schon ganz schön viel.

Gesundheit ist nicht selbstverständlich. Auch für mich nicht. Damit sie mir lange erhalten bleibt, habe ich eigentlich immer sehr gesund gelebt, mit viel bewegung draußen (gut für Körper und Seele), ohne Nikotin, fast ohne Alkohol. Und ich fand es sehr kostbar, das Gefühl zu haben, weitgehend gesund zu sein (von den normalen Zipperlein wie Heuschnupfen, Skoliose u.ä. ) mal abgesehen. Ich lebe ohne Auto und mir tat das immer gut, ich hatte das Gefühl hoher Freiheit dadurch und Unabhängigkeit und eben das gefühl zu leben, wenn man vor sich hin klappert, weil der Schee einem beim weg zur Arbeit um die ohren pfeift oder man sich unter den Schirm duckt.

Gesundheit hört für mich an dem Punkt auf, wo Schmerzen anfangen. Das ist wohl meine persönliche Definition für Gesundheit. So, wer Lust hat, kann jetzt ins Wiki gucken, was Homöostase ist.

Anne
 
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09.09.06
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hallo rosemarie,

als ich deine zeilen las, fiel mir gleich ein indischer christl. arzt ein, sein name ist mir gerade entfallen, der sagte, "gesundheit ist nicht der zustand des körpers, sondern die innere einstellung dazu. zuerst empörte mich diese aussage, aber nach und nach ging mir der eigentliche sinn auf.

paracelsus sagte schon "glaube heilt jede krankheit" und da liegt wohl der eigentliche sinn.
es kommt imemr darauf an, ob ich meine geisteskraft positiv oder negativ nutze, ob ich mich in meine krankheit verkrieche oder sie annehme, das beste daraus mache und als wegweiser zum weiteren reifen nehme.

lg monika
 
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15.08.06
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Danke Ihr Zwei :) das sind ja schon sehr schöne Ansätze.

- Gesundheit ist nicht selbstverständlich
- man muss selber etwas tun um gesund zu sein, zu werden, zu bleiben
- Gesundheit hört da auf wo der Schmerz anfängt
- die innere (geistige) Einstellung spielt eine Rolle
- Glaube heilt jede Krankheit (wobei Glaube wohl zu definieren ist)


bekommen wir noch mehr zusammen? :)
 
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10.01.04
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Schreib' doch selbst mal dazu, warum Du dieses Thema aufgemacht hast, Rosemarie...
Gruss,
Uta
 
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21.04.05
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Glaube heilt jede Krankheit? Es kommt auf einen selbst an, wie krank man ist?
Das sind Sätze, die kann ich echt nicht mehr hören!!!

Natürlich fördert eine positive Einstellung die Heilung - aber sich gesund glauben ist Unsinn.

Meiner Meinung nach hat eh alles Gott in der Hand und es liegt an ihm, ob wir gesund werden oder nicht - aber das kann hier ruhig außen vor bleiben bei dieser Diskussion.
 
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09.09.06
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hallo sternenfee,

natürlich wird nicht jeder gesund durch gebet oder glaube, also, dass seine krankheit verschwindet, wobei es das ja auch gibt, aber es kommt auf deine innere einstellung zu deiner krankheit an, wie du damit lebst, wenn du innerlich "gesund" bist, also in deiner harmonie lebst, nicht haderst und rebellierst, verkraftest du alles besser, besserst du u. U. sogar deine krankheit.

diese innere gesundheit meint der ind. arzt.

lg monika
 
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15.08.06
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Schreib' doch selbst mal dazu, warum Du dieses Thema aufgemacht hast, Rosemarie...
Gruss,
Uta
das hat viele Gründe, Uta.
Es ist eine gewisse eigene Neugier, muss ich zugeben. Das ist aber mehr als nur zweitrangig, man kann das ganz hinten anstellen.

Ich gehe davon aus, dass die vielen Menschen die hier sind, die sich hilfesuchend an das Forum wenden, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, sich mit ihrer Krankengeschichte auseinandersetzen und natürlich auch ihre Krankheit besiegen wollen, d.h. sie wollen gesund werden.

Das wirft bei mir die Frage auf, ob man denn überhaupt weiß, was Gesundheit ist? Und darum frage ich (klar habe ich dabei auch etwas im Hinterkopf, aber da möchte ich gemeinsam mit Euch hinkommen).

Ich denke ich kann vielleicht ein paar Impulse einbringen, die helfen könnten sich, seinen Körper und seine Krankheit besser zu verstehen...
Meiner Meinung nach der einzige Weg, um eine Basis für eine Gesundung (manchmal auch nur Linderung und manchmal auch "nur" einen inneren Frieden) zu schaffen.

Glaube heilt jede Krankheit? Es kommt auf einen selbst an, wie krank man ist?
Das sind Sätze, die kann ich echt nicht mehr hören!!!

Natürlich fördert eine positive Einstellung die Heilung - aber sich gesund glauben ist Unsinn.

Meiner Meinung nach hat eh alles Gott in der Hand und es liegt an ihm, ob wir gesund werden oder nicht - aber das kann hier ruhig außen vor bleiben bei dieser Diskussion.
Glaube heilt jede Krankheit?
Hier spielen wir ja fast der Geistheilung zu und das ist es in meinen Augen nicht! Blockflöte hat das schön erklärt, finde ich.

Deinen zweiten Satz finde ich schon viel besser:D

Deinem dritten Satz werde ich weder widersprechen, noch ihm beipflichten. Das sind religiöse Anschauungen und da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Aus solchen Diskussionen halte ich mich raus. Dennoch soll man ruhig sagen was man denkt!

LG, Rosi
 
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22.04.06
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Unser Befinden entscheidet sich auf der Ebene der Zellen. Das ist eine Ebene, auf der es (noch) keine Empfindungen und keine Gefühle gibt. Hier geht es um Bausteine und Rahmenbedingungen, um Versorgung und Entsorgung. Wenn alles stimmt, mit anderen Worten wenn unsere Zellen keine Probleme haben, sind wir gesund.

GESUND bedeutet dabei viel mehr als frei von Schmerzen. Es bedeutet NULL Probleme. Das wiederum heißt (z.B.) auch optimales Gewicht, optimaler Blutdruck, und innerhalb von 5 oder 10 Jahren vielleicht einen Schnupfen. Es bedeutet auch, dass wir NICHT KRANK WERDEN. Und es bedeutet, dass die Regel „Wer über 50 ohne Probleme aufsteht, der lügt“ außer Kraft ist.

Das alles ist schon rel. ungewohnt und erstaunlich, aber es bedeutet noch mehr. Die Bedingungen, unter denen unsere Zellen leben, lassen sich verändern. Auch nach Jahrzehnten voller Beschwerden können wir unseren Zellen optimale Bedingungen schaffen. Das wiederum bedeutet, dass aus einem chronisch kranken, „unheilbaren“ Schmerzpatienten ein rundum Gesunder werden kann.

Natürlich gibt es auch einen Wermutstropfen. Dr. Atkins hat dazu (sinngemäß) gesagt, dass das Interesse an seiner Methode, GESUND zu werden, eher mäßig war. Erst als er die FIGUR in den Mittelpunkt gerückt hat, wurde er schlagartig berühmt. Mit anderen Worten, GESUNDHEIT interessiert uns nicht. Unser Interesse für diese Seite der Medaille wird erst aktiv, wenn wir Probleme haben. Große Probleme. Dann beginnen wir, unwissend und in großer Eile, nach Auswegen zu suchen. Und auf was stoßen wir? Auf widersprüchliche Informationen, die uns wie ein Tornado umtoben.

Ein gutes Thema. Und, genau wie Rosi sagt, vorwiegend unbekannt.

Viele Grüsse
Wero
 
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15.08.06
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Unser Befinden entscheidet sich auf der Ebene der Zellen. Das ist eine Ebene, auf der es (noch) keine Empfindungen und keine Gefühle gibt. Hier geht es um Bausteine und Rahmenbedingungen, um Versorgung und Entsorgung. Wenn alles stimmt, mit anderen Worten wenn unsere Zellen keine Probleme haben, sind wir gesund
Danke Wero, denn hier bestätigst Du gerade das Prinzip der Homöostase ;)
Ich hatte dieses Wort ja oben bereits angesprochen und selber gegoogelt um zu sehen was das Web dazu sagt. Es ist nicht leicht zu erklären, weil es eine gewisse Grundkenntnis verlangt. Mit den gegoogelten Erklärungen kam ich nicht klar, darum habe ich im unserem Wiki versucht, es etwas anschaulicher zu formulieren.

GESUND bedeutet dabei viel mehr als frei von Schmerzen. Es bedeutet NULL Probleme.
Dieses Prinzip (siehe auch hier ein paar Erläuterungen im Wiki) kann leider so nicht funktionieren. Null Probleme gibt es leider nirgends auf dieser Welt...

Aber Du sprichst auch die "Schmerzen" an und das ist ein ganz umfangreiches Thema und wahnsinnig interessant zudem. Das sollten wir separat mal etwas durchleuchten. Ich habe kürzlich das Buch "die Schmerzmittellüge" gelesen und dort gibt es tolle Ansätze um mit Schmerzen, v.a. chronischen Schmerzen zurecht zu kommen, bzw. sie ein ganzes Stück weit besiegen zu können.

LG, Rosi
 
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10.01.04
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ES gibt sogar einen Dipl.-Arbeits-Titel, in dem "Homöostase" auftaucht:
Co-Abhängigkeit und ihre Auswirkung auf die Homöostase in der Partnerschaft
http://www.foerderland.de/152+M587eabda0dc.0.html

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mir gefällt diese Definition von Homöostase recht gut:
Homöostase
(griech.) Der Begriff ist von dem griechischen Wort für »gleichartig, ähnlich« abgeleitet und bezeichnet das ständige Bestreben des Organismus, verschiedene physiologische Funktionen (wie Körpertemperatur, Pulsschlag, Blutzuckerspiegel u.a.) einander anzugleichen und diesen Zustand möglichst konstant zu halten. Dadurch wird die Anpassung an die Umwelt optimiert, der Kräfteaufwand zur Lebenserhaltung minimiert.

Die Regulation geschieht auf unterschiedlichen Niveaus. Sie sind durch Hormone, Reflex- und Instinktverhalten, aber auch durch einfache Anpassungsleistungen und erworbene Gewohnheiten sowie durch bewusste Willenshandlungen bewirkt. Unabgestimmte Körperfunktionen haben verunsichernde oder störende Auswirkungen auf die Psyche und das Verhalten von Lebewesen. Umgekehrt können aber auch die physiologischen Funktionen durch den Verlust des seelischen Gleichgewichts oder durch unstimmiges Verhalten beeinträchtigt werden.

Mit seinem Bedürfnis, sich kontinuierlich in neue Lernprozesse einzulassen, durchbricht der Mensch willentlich immer wieder den homöostatischen Zustand seiner körperlich-seelischen Einheit. Er begibt sich in ein Ungleichgewicht, das erst mit dem Erreichen des von ihm selbst oder von anderen gesetzten Lernziels wieder in einen ausgeglichenen, harmonischen Zustand überführt wird. Die bei Kindern und Erwachsenen häufig beobachtbaren Zustände von Missstimmung, Unruhe oder sog. geistiger Abwesenheit, die qualitativen Sprüngen im Lernprozess oder einer für den entsprechenden Menschen bedeutungsvollen neuen Erkenntnis vorausgehen, sind immer auch im Zusammenhang mit solchen Angleichungsbestrebungen zu sehen. ( Harmonie)
www.socioweb.de/lexikon/lex_geb/begriffe/homoeost.htm

So definiert, ist die Homöostase ein idealer Zustand, der durch die verschiedensten Einflüsse von innen und außen aus dem Gleichgewicht kommt. Also gar nicht zu vermeiden. Kurzzeitig oder auch langfristig allerdings mit unterschiedlicher Richtung.
Wer kurzzeitig aus dem Gleichgewicht gerät (z.B. eine Erkältung) weiß im allgemeinen, daß sich das Gleichgewicht innerhalb der berühmten 7 Tage/1 Woche wieder herstellen wird. Insofern gerät er psychisch wahrscheinlich nicht sonderlich aus dem Gleichgewicht.
Wer schon länger aus dem Gleichgewicht ist (z.B. durch chronische Schmerzen, warum auch immer), wird bei einer Erkältung, bei der meinetwegen auch Kopfschmerzen auftreten, wesentlich mehr aus dem Gleichgewicht geraten, weil die Schmerzschwelle gesunken ist, Schmerzen also schneller und heftiger erlebt werden, und weil die Ängste im Zusammenhang damit sich sofort melden.
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Für mich bedeutet der Zustand der Gesundheit, daß ich gar nicht erst darüber nachdenke(n muss), ob ich nun gesund bin oder nicht. So, wie viele Kinder und Erwachsene, die einfach davon ausgehen können, daß ihre Gliedmaßen einwandfrei funktionieren, ihre Innereien komplikationslos funktionieren, daß die zwischenmenschlichen Beziehungen gute Beziehungen sind. Allerdings gibt es da ja auch noch die "große" Welt, in der Bedingungen herrschen können wie Krieg, Diktatur, Armut, Epidemien, die letztlich auch mein inneres Gleichgewicht und Wohlbefinden gewaltig aus dem Gleichgewicht bringen können. Auch das sind Einflüsse, die das gesunde Kind noch kaum oder gar nicht wahrnimmt...

Wenn also Gesundheit nicht mehr einfach so da ist, ohne daß ich darüber nachdenke, ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, was ich tun kann, um ein mögliches Gleichgewicht zu finden. Und da wird es dann interessant.

Gruss,
Uta
 
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09.09.06
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wero, du bringst es genau auf den "punkt", gesundheit interessiert uns nur dann, wenn wir probleme damit bekommen.

ich habe aber auch den eindruck, dass diesbezügl. zu wenig "aufklärung" geschieht, "erziehung" zur gesundheit, d.h. ernährung und wünschte mir solch ein fach bereits in kindergarten und schule.

dann die vielen gegensätzlichen infos, auch in reformhauszeitschriften, alle gestützt auf augenblickliche modetrends.

anleitung zur typgerechten ernährung geschieht nur am rande.

dann die empfehlungen der DGE für reichlichen milchprodukte verzehr, auch der gynäkologen während der schwangerschaft, die sich bei mir z. b. fatal auswirkten. damals wusste ich noch nichts von meinen UVs, die irgendwann "überkochten".
zu der zeit hatte ich schon fibromyalgie,wurde von mienem homöop., ganzheitlichen HA, behandelt und erkannte mit der zeit zusammenhänge und ursachen.
meditat. literatur verhalf mir zum umdenken, auch "5 gerade sein" zu lassen, miene körpersprache zu erkennen, fühlte mich bestätigt durch "dahlkes krankheit als weg", und krempelte mein leben komplett um.

sternenfee, wir können nicht gott für alles verantwortlich machen.

wir "brauchen" manchmal krankheiten, um einen andern weg einzuschlagen.

die "schmerzmittellüge" wollte ich schon längst mal lesen, korrespondierte schon persönlich mit rieger, rosi.
ich kann diese these aus eigener erfahrung belegen, nur homöopathie nimmt mir schmerzen, kein iboprofen nach der OP, oder ähnliches. erlebte auch, dass fibrogeplagte u. a.durch opiate immer tiefer in den "strudel" gerieten.

mein ortho verschrieb sich jetzt der ursachenbekämpfung durch zellenumstimmung, litt selbst lange genug an allergien. da er auch schmerztherapeut ist, betreut er mich schon lange sehr gut.

eine totale 100%ige gesundheit gibt es wohl nie, ja manchmal habe ich den eindruck, dass genmutationen immer mehr überhand nehmen und wir degenerativ sind.

aber wir haben die verantwortung für unsern körper und jeder hat wohl das bedürfnis nach lebensqualität.

lg monika
 
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15.08.06
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diese Definition gefällt mir auch sehr gut, Danke für den Link und Deine Betrachtungsweise ist toll, ich kann dem nichts hinzufügen :)

Eben das:
Wenn also Gesundheit nicht mehr einfach so da ist, ohne daß ich darüber nachdenke, ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, was ich tun kann, um ein mögliches Gleichgewicht zu finden. Und da wird es dann interessant.
Darauf wollte ich auch hinaus, denn Gesundheit ist nicht selbstverständlich, sie ist nicht einfach so da... wir merken das auf unangenehme Weise, wenn wir krank geworden sind.

Das Gleiche Problem finden wir beim Immunsystem. Es arbeitet, unermüdlich.
Man merkt es nicht (wie auch die anderen Dinge, die zu jeder Zeit, ständig, im Körper passieren). Wir merken es erst, wenn es Probleme hat, wenn es nicht mehr imstande ist seinen Dienst zu tun, wenn es versagt.

Und es versagt selbstverständlich, wenn wir es nicht bewusst unterstützen (Ernährung, innere Einstellung, Hege und Pflege), dazu gehört aber auch eine gewisse Aufklärung und an der mangelt es sehr deutlich.

Ist schonmal jemand von Euch wirklich "aufgeklärt" worden, was man zu tun hat um gesund zu bleiben? Ich meine so richtig? Woher sollen die Menschen denn solche Dinge wissen? Man setzt sich doch erst mit diesen Dingen auseinander, wenn man erkrankt ist (oder meinetwegen wenn man ein Medizinstudium anfängt).
Wem nutzen Infos über Vitamine & Co. wenn man nicht begreift, WARUM das so wichtig ist...
 
Themenstarter
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15.08.06
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Monika, unsere Beiträge haben sich überschnitten und Du sagst genau das, was ich eben geschrieben habe <grins>
 
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05.10.05
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Ist schonmal jemand von Euch wirklich "aufgeklärt" worden, was man zu tun hat um gesund zu bleiben? I
Aber das ist doch leider bei jedem möglicherweise etws anderes. Eine Weile habe ich mich versucht, besonders gesund zu ernähren auf Anraten der HP. Das hieß wenig Milchprodukte, viel Obst und Gemüse möglichst alles Vollkorn. ich habe sogar versucht alles Bio zu erwischen.
Das hat allerdings alles erst richtig schlimm gemacht, weil die Fructoseintoleranz noch niemand erkannt hatte.

Ernährung ist schwierig aber ansonsten wäre ich sehr für ein Unterrichtsfach zu haben.

Anne
 
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10.01.04
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Und es versagt selbstverständlich, wenn wir es nicht bewusst unterstützen (Ernährung, innere Einstellung, Hege und Pflege), dazu gehört aber auch eine gewisse Aufklärung und an der mangelt es sehr deutlich.


Stimmt, es wird zu wenig Gesundbleiben-Aufklärung betrieben.
Trotzdem ist doch leicht zu beobachten, daß es Leute gibt, die fressen, rauchen und (da war doch noch was?
und trotzdem geht es ihnen lange Zeit oder sogar überhaupt gut.
Andere sind "aufgeklärt", achten auf möglichst gesunde Lebensführung und trotzdem geht es ihnen überhaupt nicht gut.
Ganz offensichtlich spielen da genetische und/oder andere Faktoren auch noch eine entscheidende Rolle.

Das Immunsystem oder allgemeiner unser Körper "versagt" aber auch - leider -selbstverständlich, wenn es in einer Art belastet wird, mit der es nicht mehr fertig wird (s. Schwermetallvergiftungen). - Was sollen denn die Betroffenen bitte schön "bewußt" tun, um diese Überlastung des Immunsystems zu verhindern, wenn ihnen gar nicht klar ist, was man mit ihnen anstellt, wenn der ZA Amalgamfüllungen legt?

Gruss,
Uta
 
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09.09.06
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uta, im umfeld erlebte ich, dass auch die menschen, die weit von sich wiesen, auf ihre ernährung achten zu müssen, irgendwann probleme bekamen.

du sprichst amalgam etc. an, da sind wir wieder bei der aufklärung.

und natürlich am verantwortlichen handeln der ärzte etc. da prangere ich an, dass geld, macht, weitgehend im vordergrund stehen, dass soziales handeln und soziale gerechtigkeit verloren gehen, uneigennützigkeit nicht zu vergessen.

da prangere ich die lobby der pharmaindustrie an, die das "sagen" in unserm land hat, so dass die verordnungswürdigkeit der ärzte nur noch in eine richtung geht.

ganzheitliches wissen ist verloren gegangen, deshalb kann es auch nur passieren, dass falsche empfehlungen abgegeben werden, weil auch die modetrends unterliegen.

aber wir sollten nicht stehen bleiben bei unsern negativen überlegungen, damit "zaubern" wir gesundheit nciht her, und so hatte es rosemarie letztlich sicher nciht gedacht.

lg monika
 
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22.04.06
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Wero schrieb:
GESUND bedeutet dabei viel mehr als frei von Schmerzen. Es bedeutet NULL Probleme.
Rosi schrieb:
Dieses Prinzip kann leider so nicht funktionieren. Null Probleme gibt es nirgends auf dieser Welt...

Hallo Rosi,

streng mathematisch hast Du natürlich recht. Irgendetwas tanzt immer aus der Reihe, auch wenn wir nichts davon spüren. Aber ich meine keine mathematisch reine Null. Ich meine, dass es Menschen gibt, die wirklich keine gesundheitlichen Probleme spüren. Bei Kindern dürfte dieser Zustand am häufigsten zu finden sein.

Der Hinweis, dass dieser Zustand auch später möglich ist (wenn man etwas dafür tut), ist doch viel sinnvoller als die Bemerkung, dass es ohne Probleme nicht gehen kann. Das führt doch nur dazu, dass vorhandene Beschwerden als gegeben / unabänderlich / Schicksal betrachtet werden und das ist natürlich daneben.

Viele Grüsse
Wero
 
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05.10.05
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Nochmal kurz ein Schritt zurück.

Ich habe später nach meinem Beitrag auch noch darüber nachgedacht, ob ich wirklich bereits gesund bin , wenn ich frei von Schmerzen bin.

Es gibt ja noch eine andere Definition von Gesundheit, Nämlich wenn ich zum Arzt gehe, weil ich mich nicht wohl fühle,gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich bekomme eine Krankschreibung oder nicht. In letzterem Fall ist man also offenbar gesund :confused:

Nächste Überlegung: wenn alle aus unserem Büro wie auch sonst jedes Jahr eine Wanderung machen (ca 16 km) und ich das aber dieses Jahr nicht schaffe, kann ich ja irgendwie nicht gesund sein. Selbst, die, die das ganze Jahr sich gar nicht groß bewegen schaffen das, aber ich im Moment nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass ich vielleicht nicht gesund bin. Selbst wenn ich mal die Muskelschmerzen vergesse, allein die Tatsache, dass man eben einfach gerade sehr viel schwächer als der Durchschnitt ist, müsste reichen, den Zustand der Gesundheit anzuzweifeln.

Grenzfall: Alle stürzen sich auf den Obstsalat, den jemand mitgebracht hat. Ich natürlich nicht (wegen FI). Bin ich also Krank? Wohl nicht.Jedenfalls reicht die FI nicht aus zur Definition Kranksein. Eher zur Definition "Abweichung vom Durchschnitt"
 
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09.09.06
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wero schrieb:
Ich meine, dass es Menschen gibt, die wirklich keine gesundheitlichen Probleme spüren. Bei Kindern dürfte dieser Zustand am häufigsten zu finden sein.

gibt es die wirklich, wero?
ich merke wenig davon, auch bei mienen schülern nciht. auch sie sind oftmals psych. belastungen ausgesetzt, dem schulstress in unserm "normalen" system, oder werden schon früh mit den problemen der umweltbelastung konfrontriert, so dass mir eine mutter mal erzählte, dass ihr jüngster gar nicht froh und unbeschwert ist.
die vielfalt der negat. nachrichten kommt doch täglich über die "flimmerkiste" in unsere wohungen, die merh als belasten.

mir ist aber auch bewusst, dass vor allem sensible kinder / menschen am meisten darunter leiden. und dieser psych. stress hat ja auch auswirkungen auf unser immunsystem. man kann es auch anders herum fragen, sind sie so anfällig, weil ihr immunsystem schwach ist und ihr gesamtes nervenkostüm.

lg monika
 
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