Erfahrungsbericht IPT bei chronischer Borreliose

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Hi
Hm keine Schöne Nachricht.

Mein Cd 57 war auch bei 12 Jahre Lang nur Marschall hat den Cd 57 bis auf 60 erhöht aber Mp war so hart.

Der Cd 57 ist aber wieder gefallen nach ca. 1 Jahr Mp Pause.

Werde nun das Parasitenprotokoll nach Kl machen.

Lg Pit
 
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Marshall hat mich in den Rollstuhl gebracht. Krisen und Herxe gab es jede Menge aber nie eine Besserung, das hat mich dann nicht überzeugt.
 
Hallo Elwuwu

Das ist sehr schade das IPT nicht angeschlagen hat.

Bei mir wars so, das ich nach der ersten IPT ca 1,5 Tage eine Verbesserung verspürte. Dann kamen die Symptome aber heftiger als zuvor. Hatte erst schon gehofft. Bei mir gehts schon das ganze Jahr rapide Bergab und ich hoffe echt eine Verbesserung zu erwirken. Im Moment bin ich nur noch Bettlägerig.

Morgen kommt die zweite IPT dran. Da muss ich der Ärztin sagen das sie meine Chlamydien nicht vergisst. Mein Schwindel, Brainfog, Augenprobleme können ja auch daher kommen.

Werden die Medikamente eigentlich über die Kasse abgerechnet? Die Behandlung bezahle ich ja selber.

Gruss Turicum
 
Zur Kostenübernahme durch die KK:
Es hängt davon ab, welchen Vertrag Du mit Deiner Kasse hast. In meinem Fall ist es eine Privatversicherung, die Arztkosten nach der GOÄ (Gebührenordnung Ärzte) bis zum max. 3,5 fachen Satz erstattet. Da der Arzt mir eine ordentliche Rechnung ausgestellt hat und die IPT mit der Ziffer 5348 "Metronom / biologische Chemotherapie mit ärztlicher Überwachung / analog 5348" abgerechnet hatte gab es keine Rückfragen. Das hängt aber ggfs. auch vom Sachbearbeiter bei der KK ab, kann also doch zu Rückfragen und Ablehnung führen, was vor allem bei Analogziffern der Fall sein kann. Am besten eben die Rechnung einreichen und abwarten, was die Kasse dazu sagt. Bei gesetzlichen KK gilt das ähnlich, ist aber vermutlich relativ aussichtslos.
Die Medikamente werden normalerweise als Sachkosten abgerechnet und einzeln aufgeführt, die Kasse kann dann jede Position einzeln prüfen und ggfs. erstatten.
 
Noch kurz was ergänzendes zum Themenstarter. Ich mache die Therapie bei selber Ärztin wie Powerfrau. Die Kosten bewegen sich in etwa auf dem selben Niveau wie bei Elwuwu. Ich glaub aber die Beträge sind nicht immer fix die gleichen. Kommt wohl auch auf die Komplexität an. Daher können die Preise etwas variieren. Grundsätzlich sollte man aber so von CHF 500-600 ausgehen. Ohne Medikamente (glaube ich).

Die Ärztin ist m.E. genial. Gibt einem während der ganzen IPT Sitzung ein gutes Gefühl. Sie versteht ihr Handwerk. Ich hatte ja ziemlich Bammel vor der ersten Sitzung. Diese Bedenken hat sie mir aber mit Ihrer feinfühligen Art genommen und ich fühlte mich zu jedem Zeitpunkt in Besten Händen.

Ob die Therapie was bringt kann ich beim besten Willen nicht sagen. Das wird sich zeigen.

Während der Zeit der wöchentlichen Ausleitungsinfusionen lernte ich im Wartezimmer eine Dame kennen, die aufgrund IPT ihren Zustand erheblich verbessert konnte. Dies hat meine Zweifel von dieser Therapie etwas genommen. Aber auch hier gilt IPT alleine wird wahrscheinlich nicht die Wundertherapie sein. Auch andere Faktoren wie Entgiften, Ernährung etc sind Eckpfeiler dieser Therapie.

Gruss Turicum
 
Da muss ich der Ärztin sagen das sie meine Chlamydien nicht vergisst. Mein Schwindel, Brainfog, Augenprobleme können ja auch daher kommen.
Genau. Niemals mögliche Co-Infektionen vernachlässigen/vergessen! Oft sind es diese, welche die meisten/schlimmeren Symptome verursachen bzw. auch kompliziertere Behandlungen benötigen!

Ehrlichien verursachen z.B. auch gerne Schwindel. Am meisten dürften z.B. Schwindel jedoch Babesien verursachen. Aber grundsätzlich können dies alle "schlimmeren Erreger" (Babesien, Bartonellen, Borrelien, Chlamydien, Mycoplasmen, Ehrlichien und co.). Dasselbe gilt für Brainfog und Augenprobleme. Z.B. Bartonellen haben zwar eine Vorliebe u.a. für Augen. Grundsätzlich jedoch verursachen viele Erreger gerne irgendwelche Augenbeschwerden.

Liebe Grüsse und ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht!
 
So.. Nun ist die 2. IPT rum. Diesmal war es in der Praxis ein bisschen hektisch. Aber die Aerztin hatte zum Glück alles im Griff.

Ich versuche nochmals zu schildern wie das ganze abgelaufen ist.

Erst bekommt man ein Antibiotika oral, dies nimmt man zusammen mit Homöoapatischen mittel ein.
Danach muss man die Hände auf so ein Gerät legen. Ich glaube dies hat irgendwas mit der Bestimmung des Sauerstoffs zu tun, den man zum späteren Zeitpunkt bekommt. Blutzucker wird gemessen, sowie Puls und Blutdruck. Dann gibts drei Spritzen (Homöopathie) in den Bauch (unter die Haut) und eine Spritze intramuskulär ins Gesäss. Danach wird die Infusion in die Vene gelegt. Über diesen Eingang werden einem dann diverse Mittel intravenös verabreicht. Viele Sachen die da reinkommen gehören zur Vorbereitung und sorgen für Balance im Körper. Dann kommt ein weiteres Antibiotikum dazu (intra Venös) Danach die erste Gabe Insulin. Ab diesem Moment wird dauernd der Zuckerspiegel gemessen. Was ich als das Mühsamste der ganzen Therapie empfinde. Dann kommen wieder andere Sachen Intravenös rein und dann schon bald die zweite Insulingabe. Dies läuft dann eine Weile so bis der Therapeutische Moment von zuckerspiegel 40-45 erreicht ist. Normalerweise beginnen die Patienten hier zu schwitzen. Ich hab dies aber nicht erlebt. Wenn das Insulin so bei 50 ist kriegt man Sauerstoff. Und immer wieder wird der Zuckerspiegel gemessen. Beim Wert von 42 war mein klinischer Wert erreicht und sofort kriegt man Glukose, trinkt Gatorade und soll essen (Früchte und Sandwich). Und der Zuckerspiegel geht schon wieder nach oben. Danach läuft die Infusion (Vitamine/Mineralien) noch ca zwei Stunden rein. In dieser Zeit wird mal immer wieder der Zuckerwert kontrolliert. Als sich mein Wert kurz vor 12 noch nicht genügend erhohlt hatte, spritzte sie nochmals Glukose intravenös. So und fertig war die Sache.

Schlimm ist es wirklich nicht und die Zeit vergeht auch schnell. Der tiefe Zuckerspiegel hält nur für einen kurzen Moment.

Ich bekam dieses mal noch zusätzlich eine Infusion Katzenkralle.

Es ist jetzt 7 Stunden her und ich fühle mich ganz gut.

Dies ist nur eine Schilderung wie ich es erlebt habe, ob ich eventuell was mit den Mittelchen, welche mir verabreicht wurden, durcheinander bringe, ist möglich. Ich dachte mir aber, vielleicht hilft es mal einem der über diese Therapie nachdenkt. Über den Nutzen der Therapie bin ich nachwievor skeptisch. Aber ich versuche weiter zu berichten.

Gruss Turicum
 
Über den Nutzen der Therapie bin ich nachwievor skeptisch. Aber ich versuche weiter zu berichten. Gruss Turicum
Hallo Turicum und ihr anderen! Ja, das wäre echt nett! Schade, dass der Thread hier so abrupt abbricht :confused: Gibt es nicht wenigstens einen Erfolgsbericht, abgesehen von dem der Thread Starterin?? lG! Aurelius
 

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