Entgiftung nach Anthony William

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nullzero

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Mich würde die Begründung brennend interessieren, denn es gibt keine.
Neu5gc nimmt man über die Ernährung auf, also auch Stadtkinder, nicht über den Kontakt zu Tieren...
sorry Reinhard, aber den Blödsinn konnte ich nicht stehen lassen!
Wende Dich doch an Remo Frei, Immunologe, Universität Zürich. Hier ist die Kontaktadresse zu finden

Dr. Remo Frei
Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF)
Universität Zürich Phone: +41 81 410 08 54
E-Mail-Adresse auch vorhanden.

Und der Beitrag mit dem Titel Wie "Katze und Kuh Bauernkinder vor Asthma schützen" eine Medienmitteilung vom 06.07.2017.

Übrigens ist der Beitrag im Journal of Allergy and Clinical Immunology erschienen unter dem DOI: 10.1016/j.jaci.2017.04.051
https://www.jacionline.org/article/S0091-6749(17)30994-6/fulltext

@Ullika willst Du Wissenschaftliche Studien wiederlegen?

Liebe togian,
@Artemisia Ernährung. Warum nicht? (ist ja nix böses, dass auch ullika ihr eigenes Ernährungskonzept zusammengestellt hat). Und neu5gc Thread haben wir ja schon...
lg togi

Dass Du bei allem Ernährungswirrwarr und mit allmöglichen Ideen, die für Betroffene und interessierte Forumsteilnehmer realisierbar oder nicht, hier im Forum zu vertreten in allen Ehren. Ich verinnerliche mir dann auch deine Beiträge und versuche diese Einzuordnen, sofern das möglich ist.


Artemisia (Gattung)


Artemisia ist eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Einzelne Arten werden Beifuß, Wermut, Stabwurz oder Edelraute genannt. Zu dieser artenreichen Gattung gehören 250 bis 500 Arten, die hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten vorkommen.

Aber Artemisia ist eine Pflanze und keine Ernährungsform. Es erinnert mich hier hat vielleicht jemand zuviel Artemisia absinthium L. (Wermutkraut) zu sich genommen. Selbst wenn die Kuh dieses Kraut in der besten natürlichen Umgebung gewachsen fressen sollte, dann wird sie immer ein Fleisch mit Neu5gc produzieren.

Deshalb kann es für den Menschen bei der Anwendung von dieser Pflanzengattung Artemisia auch zu schädlichen Folgen kommen.

Noch etwas in der Sache zu diesem Beitrag
Artemisia Ernährung hat mich gesund gemacht und meine Schilddrüsenknoten nachweislich verschwinden lassen, mein CFS und vieles andere auch, also gibt es diese Ernährungsform, wenn auch erst kurz.:)

Weder Du @ullika hast einen medizinisch glaubhaften Nachweis (Laborbefund etc.) auf meinen Wunsch über deine angebliche Gesundheit vorgelegt. War es nicht die Kalmus-Wurzel die dich gesund gemacht hat. Ich nehme Dich gerne mal mit zu meinem täglichen Spaziergang für 20km mit und dann berichte ich hier.

Meine durch Ärzten diagnostizierten Erkrankungen habe ich hier nachweislich veröffentlicht. Das muss nicht jeder machen, es ist jedem seine eigene Entscheidung, wie auch die Veröffentlichung der eigenen Meinung. Nur ich habe nix zu verbergen, meine Befunde zu veröffentlichen. Alles andere ist der in den Ländern installierten und anerkannten Medizin nicht relevant.

Zum Thema CFS, das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung. Es gibt viele ernst zu nehmende Hinweise, dass Viren - u.a. Epstein-Barr-Viren beteiligt sind. AW weist in seinen Büchern ebenfalls auf diese EB-Viren hin. Viren ist bekannt, regeln das Immunsystem herunter. Viren sind vererbbar. Viren sind allgegenwärtig. In 200 Liter Wasser können 5000 verschiedene virale Genotypen sein.

Es sind viele Pflanzen bekannt die Antiviral gegen Viren wirken können. Nur die Artemisia Ernährung und Neu5gc sind es nicht, weil es dazu keine, nicht die geringsten Nachweise gibt. Wer welche hat kann sie gerne einbringen.

Was der Bezug zu Neu5gc sein könnte, ist der Antibiotika in der Tierhaltung. Denn Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Im Gegenteil, Antibiotika's fördern bei einer Virenerkrankung das Krankheitsgeschehen im menschlichen Körper. Darauf hat ja die WHO hingewiesen und in diesem Beitrag von mir nachzulesen.

Deshalb Schluss endlich "Es gibt keine Artemisia Ernährung"

Man kann nicht aus allem als Ausrede sich das beste herauspicken nach dem Motto irgendwas wird schon dran sein und wenn nicht, dann hat der Betroffene immer was falsch gemacht.

Nun noch etwas zu Lina1971.
Liebe Lina1971 es liegt mir fern und ist wirklich nicht meine Absicht, sowohl Dich oder jemand anderen sozusagen in die Pfanne zu hauen.

Ich freu mich wirklich, dass es Dir gut geht! Das will ich nicht nur so gesagt haben, sondern das kommt von mir, jemand der selbst betroffen ist/war und weis wieviel das Wert ist. Ich lese auch deine Beiträge gerne, denn immer wieder findet man parallelen oder denkt, war ja bei mir vergleichbar. Wie Du zu Beginn des Threats lesen kannst, war ich mit einer der ersten die Bezug auf die Anregungen von ReinhardX genommen hat.

Zum Thema AW und dessen Ernährung bzw. Entgiftung habe ich mich positioniert und das ist nachzulesen. Was mich jedoch etwas überrascht hat, war deine Darstellung im Beitrag #509.

…. Nullzero schrieb ebenso, paar Mal probiert, half nicht.
Entweder Dir ist mein Behandlungsverlauf nicht bekannt oder Du kannst meine Aussagen, dass die Entgiftung mit dem Shake nach AW bei mir im Frühjahr 2018 nicht wie beschrieben gewirkt hat, nicht in meinen Verlauf einordnen.

Das will ich mal klarstellen und verdeutlichen. Ich habe im Mai 2014 nach dem Lesen von den Empfehlungen zum Biofilm Quorum Sensing von Leo Eberl mit dem ersten Gemüsepesto (natürliche Antibiotika) angefangen. "]Die Forumsteilnehmerin Borrelia hat dazu schon 2010 einen ausführlichen Threat eröffnet und davon geschrieben..

Zu der Zeit war ich jedoch nicht hier und ich kannte die Informationen von Leo Eberl aus eigener Regie und Internetsuche. Im Jahre 2015 bin ich auf die Ernährung gegen den Biofilm gestoßen auf der Internetseite https://thescienceofnutrition.me/ mit dem Thema "Natural Anti-Biofilm Agents". Ich habe dann die Gemüsepestos zur Entgiftung verbessert und gleichzeitig diese Biofilm-Ernährung angewendet und in meine Ernährung mit eingebaut.

Zusätzlich habe ich über die Schaukeltherapie, das ständige verändern von Behandlungsschritten, von verschiedenen Kräutern und homeopatischen Mitteln versucht mein Immunsystem zu verbessern.

Als ich im Feb. 2018 dann die Bücher von AW gekauft habe, dachte ich vielleicht ist diese Entgiftungsmethode bei mir wirkungsvoll. Man muss Wissen, dass ich zu dem Zeitpunkt und zuvor die Entgiftung von Schwermetallen in keinem Befund oder Labor habe überprüfen lassen. Den ersten Befund habe ich am 13.12.2018 beauftragt, nach dem ich beim Laufen durch das Arsen umgefallen bin.

Und so habe ich dann die Empfehlungen im Frühjahr 2018 nach AW zur Entgiftung angewendet mit einem wenig guten Erfolg. Der widerum ist damit begründet, dass ich ja seit 2014 über 4 Jahre schon mit Gemüsepestos, Tee's entgiftet habe. Das sollte man in jeder Aussage berücksichtigen und den zeitlichen Ablauf kennen.

Bezüglich der EB-Viren die Ende 2014 diagnostiziert wurden, habe ich dazu aus ganz anderen Quellen mir die Informationen im Netz beschafft und in mein Ernährungskonzept Leo Eberl + "Natural Anti-Biofilm Agents" + Kräuter/Tee's + VF-Kur + Dr. Ettinger USA-Lyme-Biofilm + Viren + Joe Cohen (selfhacked.com) mit berücksichtigt. Zu einem EBV-Buch habe ich von Sahra Bergmann Ihre Ernährungsempfehlungen für 20 € gekauft.

Deshalb möchte ich nochmals klar stellen, es ist einfach gesagt nicht richtig wiedergegeben meine AW-Entgiftungsanwendungen mit den Worten abzuhandeln - …. Nullzero schrieb ebenso, paar Mal probiert, half nicht.

Es konnten nach 4 Jahren und vieler Entgiftungtage mit Tee's, Gemüsepesto und Ausleitungsmitteln, so gut wie keine Entgiftungsstoffe bei mir mehr anliegen wo ich bemerkt hätte, dass die AW-Entgiftung hervorzuhebend gewirkt hätte.

Das Laufen von längeren Strecken brachte mir wieder eine merkliche Verbesserung. Das möchte ich hier und wenn von anderen erwähnt bitte so berücksichtigt sehen.

Gruß nullzero
 

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  • Natural Anti-Biofilm Agents _ The Science of Nutrition.pdf
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wundermittel
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Hallo,

ich habe mir eben noch einmal die erste Seite dieses threads angesehen und empfehle das bei Unklarheiten auch allen anderen. Denn ich habe mich gefragt, ob ich mich bei der Eröffnung (oder auch meinen ersten Beiträgen hier) vielleicht irgendwie vertan habe. Aber das scheint mir nicht so zu sein.

Ich bin im Ernst kein "Williamianer" (so wenig wie ich ein "Veganer" und alles mögliche andere bin). Und ich fühle in mir auch sonst keine Notwendigkeit, die Gedanken und Vorschläge von Anthony William gegen was weiß ich für Kritikpunkte zu verteidigen. Ich habe es von Anfang an gesagt: Diese Gedanken gefallen mir aus verschiedenen Gründen, sie erscheinen mir schlüssig und so ziemlich genau das Richtige für mich zu sein. Deshalb wollte ich das Ganze ausprobieren und dabei recht genau dokumentieren, wie ich das tue, welche Voraussetzungen, welche Ergebnisse usw. Ich glaube auch, das hat wohl seit nun eineinhalb Jahren von Anfang an niemand so eingehend getan wie ich. Auch meine Darlegung vor ein paar Beiträgen, was sich alles in meinem mittäglichen Smoothie findet, lässt nach meinem Empfinden da eigentlich kaum etwas zu wünschen übrig. Und wenn es jemand noch genauer wissen will, kann er mich selbstverständlich gern fragen. Ich werde das gern beantworten. Ebenso wie ich wirklich sehr, sehr gern Ratschläge und andere Erfahrungen entgegen nehme. Dafür bin ich in der Tat dankbar. Was denn sonst? Und ich glaube, ich habe das auch oft genug gezeigt.

Aber wenn jemand das zum "Beweis" (für was auch immer) und etwa mit den vorwurfsvollen Worten "da ja Details eher spärlich gepostet werden bzw. keine Mengenangaben folgen" einklagen will, fühle ich mich doch eher falsch verstanden. Ich sehe darin einfach nicht meine Aufgabe. Ich habe hier nämlich überhaupt keine Aufgabe. Ich möchte weiterhin entgiften (weil man das wohl immer tun muss) und - bisher jedenfalls - auch weitgehend nach den Vorschlägen von Anthony William leben. Ich möchte hier gern darüber berichten, und ich freue mich aufrichtig darüber, wenn andere sich hier ähnlich (ganz genauso gibt es nicht, versteht sich) entscheiden und wir uns auf diesen unseren Wegen freundschaftlich austauschen können. Das war und bleibt das Ziel dieses threads. - Mir braucht in der Tat niemand etwas zu beweisen, so wie auch ich niemandem etwas beweisen möchte. Und ich will auch nicht angeklagt werden (denn ich tue ja niemandem etwas), so wie auch ich niemanden anklage. Ich glaube eigentlich, dass diese Zielstellung und auch meine Haltung im ganzen thread (vielleicht gab es Ausnahmen, dann tun sie mir ehrlich leid) deutlich geworden sein sollten. Und da die Welt groß ist, glaube ich auch, dass man sie zumindest hier respektieren kann. Ich zumindest kann nichts Verwerfliches daran erkennen.

Zugleich sehe und verstehe ich aber, dass es offenbar einen Bedarf gibt, die Konzeption von Anthony William kontrovers und vielleicht auch sehr scharf zu diskutieren, allen möglichen Prüfungen zu unterziehen etc. Ich halte das für normal und verstehe das. Nur ist es eben nicht das, weshalb ich diesen thread eröffnet habe und was ich für mich hier erreichen will. Und ich möchte mit meinen Wünschen, die ich für legitim halte, hier auch nicht an den Rand gedrängt werden. Ich möchte über meine Erfahrungen frei schreiben und mich auch über die Erfahrungen anderer informieren können, ihnen am besten auch selbst bestimmte Tipps geben können - ohne dass hier eine Reihe von Mitlesern darauf lauert, mir oder anderen irgendwas "am Zeuge flicken zu können", obendrein zuweilen mit Verdrehungen, Einseitigkeiten, Unterstellunge, manchmal sogar - höchst bedauerlicher Weise - irgendwie wuterfüllt. Es tut mir leid, aber das hilft mir nicht, sondern es schadet sogar meiner Gesundheit. Und das sehe ich nicht ein.

Ich habe also überlegt, nun einen weiteren thread zu eröffnen, der vielleicht unter dem Titel "Für und wider Anthony William" diesen thread hier entlastet und die Erfüllung seines ursprünglichen Anliegens wieder möglich macht. Ich werde gern dort auch mitlesen und vielleicht auch mal mitstreiten. Ich fühle zwar - wie gesagt - keine Verpflichtung dazu, aber vielleicht macht es ja ab und zu auch Spaß? Und es kommt auch etwas dabei heraus? Dass man hier weiterhin mitlesen und von hier vielleicht auch Argumente für diese Diskussion beziehen kann, das ist ja klar. Nur eben die Diskussion selbst, den Streit darum würde ich gern verlagern.

Was haltet Ihr davon? Selbstverständlich kann auch jeder andere einen solchen Kritik-thread eröffnen! Das ist mir nur Recht. Aber wenn sich das mit Euren Interessen deckt und Ihr auch meine respektieren könnt, dann tue ich das gern auch selbst.

Viele Grüße:
Reinhard
 
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Hallo Reinhard,

ich kann Deinen Wunsch sehr gut nachvollziehen. Wenn man schon krank ist, möchte man sich nicht noch mit anderen nutzlos rumkloppen. Ob da aber ein anderer Thread hilfreich ist?

Wenn jemand wie harry nachfragt (mit dem das meiner Meinung nach anfing), weil er unsicher ist, sollte das in meinen Augen ok sein, auch in diesem Thread (wenn man nicht antworten will, halt einfach nicht tun, auch nicht, wenn man per PN angeschrieben wird. Es ist ja niemand hier zu irgendwas verpflichtet, auch nicht Du als Threadersteller. Es ist nett, wenn man antwortet. Wenn man antwortet, sollte es dann aber auch eine freundlich bis neutrale Antwort sein (man kann sich auch freundlich bis neutral abgrenzen, v.a. wenn man sich rechtzeitig abgrenzt). DAs zum Ideal, ob es immer klappt, steht auf einem anderen Blatt).

Meiner Meinung nach beginnen Streitereien mit der ersten Unfreundlichkeit und Unterstellung und dann gesellt sich eine zur anderen. Daran wird auch die 2-Thread-Lösung nichts ändern, denn alles steht und fällt mit der Freundlichkeit der User im jeweiligen Thread. Das einzige, was bei Konflikten in meinen Augen hilft, ist, wenn man freundlich versucht, vorhergehende Unfreundlichkeiten und Unterstellungen aus dem Weg zu räumen. Ironie usw. ist da in meinen Augen absolut kontraproduktiv, sondern verschärft es nur weiter, denn das ist in solchen Situationen ja auch eine aggressive Kommunikation (damit meine ich nicht Dich). Leider nutzt es nichts, wenn man es als einzelner macht, sondern es müssen schon mehr oder weniger alle sein. Kommt also aufs Kommunikationsklima insgesamt an.

Aber solange kann man andere auch einfach "ignorieren" (ignore-Einstellung im Forum), wenn man merkt, da platzt einem bald die Hutschnur. Da mir das mit den Streitigkeiten gerade auch absolut zuwider ist, habe ich, ehrlich gesagt, Dich nach den Antworten auf harry und sunny auch auf die ignore-Liste gesetzt, da mir da grad jedes bisschen zuviel war. Aber trotzdem zuweilen gelesen und festgestellt, dass die letzten Beiträge alle ok waren (hab Dich wieder von der Liste entfernt). Konnte Dich halt nicht gut einschätzen, aber mein Seelenheil ist mir an der Stelle wichtiger. Was brignt es denn, sich alles durchzulesen und sich dann aufzuregen?

Viele Grüße
 
regulat-pro-immune

Dosha

@ Dosha, mir geht es gut, aber ich setze inzwischen auf Artemisia Ernährung (Verzicht auf Fleisch von Säugetieren und Milchprodukten wegen Neu5gc).

Ich halte deshalb die Entgiftung nach Anthony William auch für gut, zumindest für einen Zeitraum, weil sie kein Neu5gc enthält, aber immer vegan, daran zweifle ich, weil man auch tierisches braucht, zumindest biologische Eier und etwas Fisch oder eben Geflügel.
Nicht jeder möchte NEMs mit Aminosäuren o.ä. schlucken.

Hallo ullika,

danke noch für deine Rückmeldung.
Die Entgiftung nach AW ist im Grunde ein Zusammenwurf verschiedenster
veganer, wie auch (wenig) anderer vorwiegend vegetarischer Ernährungs'methoden'.
Aus jeder Richtung ein Schnipsel. AW sagte einmal in einer Radioshow, was die anderen "Erschaffer" der anderen, neueren Ernährungsformen (Paleo et cetera) so wohl gemacht hätten: sie hätten aus den jeweils vorherigen Studien oder Richtungen immer genau das übernommen, wo sie dachten, das funktioniere, das sei es (was die Menschen gesünder machen würde).
Da drüber stolperte ich. An diesem Satz blieb ich hängen und dachte: Warum sagt er das so. Weil er es genau so macht. irgendwas davon wird bei irgendjemandem immer funktionieren.Warum das bei manchen zu solchen Abwehrreaktionen führt, wenn man das näher beleuchtet, kann ich mir nur so erklären: Manche Leute haben Angst, daß ihnen etwas weggenommen wird, auf das sie begonnen haben als alleinige Wahrheit und Hoffnung zu zählen.
Das mit Spirit, das ist in den Ernährungsrichtungen neu und das ist, was es für einige zu so "ja könnte doch so sein" machen dürfte. Endlich jemand, der alles weiß, alles heilen kann, alles sehen kann, alles verstehen kann.
So aber jetzt bin ich endgültig weg aus Reinhard's thread.


Grüße von Dosha
 
Themenstarter
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Hallo,

da ich mit meinen Bitten und Fragen offensichtlich nicht recht erhört werde, habe ich nun den angekündigten Diskussionsthread "Anthony William - pro und kontra!" eröffnet.

Er ist hier zu finden:

https://www.symptome.ch/vbboard/ent...1-anthony-william-pro-kontra.html#post1236462

Ich wünsche einen erfolgreichen Austausch dort und werde an der Stelle auch noch eigene Erfahrungen und Fragen posten. Zunächst wollte ich aber wirklich nur diesen Platz schaffen und bitte nun, die hier (für mich: leider) dominierend gewordene Debatte eben nicht mehr hier, sondern dort fortzusetzen.

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Moderation zumindest die letzten Beiträge in den neuen thread verschiebt. Dann diskutiert es sich ja auch dort leichter.

Viele Grüße:
R.

PS: Ich hoffe, dass die momentan etwas schwierige Ordnung dort (ich bin durch die Verschiebung nicht mehr der Ersteller des threads, kann also auch die Stichworte nicht erweitern, und mein Eröffnungsbeitrag taucht erst später auf) das Gespräch nicht weiter behindert. Mal sehen, ob sich da vielleicht noch eine bessere Lösung findet.
 
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Dosha

Hallo Reinhard,

von mir aus auch (verschieben) ab meinem Aufschlag in deinem Thread.
Nur meine Antwort an harry, die hätte ich, falls das möglich ist, gerne bei dir gelassen, denn die hat er ja auch hier gestellt.


Grüße von Dosha
 
Themenstarter
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Hallo,

das Verschieben ist wohl abgeschlossen. - Wer am Erhalt seiner Beiträge für die Debatte dort interessiert ist, müsste sie selbst hinüber kopieren und dort in einem Posting unter seinem Namen veröffentlichen.

Hier im thread ist es jetzt, wie es eben ist. Mir ist der Verlauf zwar nicht angenehm, aber wer weiß, wofür es noch einmal gut ist?

Kennt eigentlich jemand den Film "Immer Ärger mit Harry"? Ich weiß auch nicht, wieso ich jetzt immer daran denken muss... :)

Viele Grüße:
R.
 
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16.12.11
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Hallo allerseits,

zur Auflockerung und vielleicht auch als Auftakt zu einem erneuerten und nun hoffentlich streitfreien Gedankenaustausch mal eine Frage:

Wie wollt Ihr sterben?

Sie stammt aus dem berühmten Proust-Fragebogen, ist also schon über einhundert Jahre alt. Aber mir gefällt sie, und ich lege sie mir selbst immer wieder einmal vor. Und hiermit gern auch Euch. Auf die Antworten bin ich sehr neugierig.

Also noch einmal: Wie wollt Ihr - dereinst, versteht sich - sterben?

Viele Grüße:
R.

PS: Den Zusammenhang mit dem Thema des threads, den ich an sich evident finde, werde ich dann bei meiner Antwort erklären, jedenfalls wie ich ihn sehe.
 
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regulat-pro-immune
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Wie wollt Ihr sterben?
.


wie viele andere auch abends einschlafen und morgens nicht mehr aufwachen.
und das zu einer zeit, in der es mir rel. gut geht und ich rel. glücklich bin.

ich möchte es nicht erleben, daß ich längere zeit so krank bin, daß ich überhaupt nicht mehr allein zurechtkomme und permanent extreme schmerzen habe, die ich nicht mehr in den griff bekommen kann.
dann lieber ein paar jahre früher sterben oder zu einem geeigneten zeitpunkt selbstbestimmt einschlafen. da hatte ich mal etwas zu dem thema geschrieben. https://www.symptome.ch/vbboard/leben-alter/140868-freitod-verdursten.html


lg
sunny
 
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Hallo,

offenbar wollen die meisten gar nicht sterben. - Ich versteh's, obwohl... Ich denke an Friedrich den Großen, der bekanntlich gefragt hatte: User, wollt ihr denn ewig leben? ;)

Für mich gilt das übrigens nicht. Ich freue mich auf den Tod und ich freue mich sogar auf und über das Sterben. Denn man stirbt ja mit der Geburt und das Freuen über das Sterben ist eigentlich - ab einem bestimmten Punkt, da man sich dessen bewusst wird - ein Freuen über das Leben. Für mich hängt beides wirklich zusammen.

Meine Antwort auf die Frage, wie ich sterben will, ist geborgt, und zwar bei Charles de Gaulle, der darauf so geantwortet hatte: vivant! Am Leben! Das gefällt mir, ich möchte lebendig sterben.

Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nicht den üblichen Wunsch habe, abends einzuschlafen und früh tot aufzuwachen. Das würde ich schade finden, ich will das schon erleben. Ich bin grundsätzlich ein neugieriger Mensch, und der letzte Akt, das Sterben als Summe des Lebens, interessiert mich genauso wie alles andere. Ich will wissen, wie das ist, wie man sich in den letzten Sekunden und beim Übertritt in das Nichts fühlt. Ich glaube, sehr gut. Es gibt da ja diese Ausschüttungen, die dafür sorgen, dass sich der Sterbende am Ende in aller Regel entspannt. Eine Erlösung, die ich nicht verschlafen möchte.

Auch das Bett ist mir nicht wichtig. Das gilt ja nicht nur als der gefährlichste Ort überhaupt, sondern ich finde es auch langweilig. Ich gehe gar nicht gern ins Bett und bin immer auch froh, wenn ich munter wieder herauskomme. Vielleicht eine Wiese im Sommer, Blick in den Himmel, das wäre etwas. Aber ich vermute, das ist mir, wie den meisten Menschen, leider nicht vergönnt. Dann irgendwo, mir egal.

Das Einzige, wovor ich in diesem Zusammenhang einen Horror habe, das ist ein längeres Siechtum. Ich möchte wirklich lebendig, beweglich und lustig sterben. Und ich glaube in der Zwischenzeit, dass das möglich ist. Von ein paar letzten Wochen vielleicht abgesehen. Das ist nicht immer so, aber es gibt ja Menschen, denen es an sich nicht schlecht geht, die sich aber schon einige Wochen vor dem Tod anfangen in sich zurückzuziehen. Sie sprechen dann auf Dinge nicht mehr so an, die sie bis dahin interessiert haben, sie bilanzieren vielleicht und bereiten sich auf das Ende vor. Das finde ich nicht nur akzeptabel, sondern auch schön. Es ist gleichsam ein respektvoller Umgang mit sich selbst, mit dem Leben, das man gelebt hat. Man nimmt sich zurück und eine Zeit der Besinnung.

So sehe ich das. Und in der Zwischenzeit habe ich auch große Hoffnung, dass es genauso kommt. Und wenn es anders kommt, dann ist es auch nicht so schlimm. Denn für mich wichtig ist am Ende immer das, was ich jetzt denke. –

PS: Den Zusammenhang mit den Ideen von Anthony William, den ich – wie gesagt – an sich evident finde, lasse ich, nach einigem Nachdenken, zunächst einmal weg. Ich habe ihn zwar für mich schon formuliert. Aber ich habe den Eindruck, dass das von manchen hier nun schon als Provokation, Dogmatismus, Proselytenmacherei oder sonst etwas verstanden wird, was ich nicht möchte.

Viele Grüße:
R.
 
Beitritt
12.10.18
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och, nööö. erst neugierig machen und dann nichts sagen.............




"bilanziert" hab ich schon oft. allerdings nicht in den situationen in denen es sehr auf der kippe stand, weil es da garkeine rolle mehr gespielt hat.

als ich mal 4 tage im koma war (allein in der wohnung, daher mit erheblichen folgeschäden) kam das so schnell, daß ich eh garnichts mehr denken konnte.
bei mehreren tagen hintereinander fast pausenlos bewußtlos (einige male), auch allein in der wohnung, kam ich zwar zwischendurch immer wieder mal für einen kurzen moment so halb zu mir, war da aber mal durch nierenversagen, mal durch andere organstörungen so benebelt, daß ich höchstens mal gedacht hab, daß ich eigentlich etwas trinken müßte, dann aber sofort wieder weg war.

aber schon bevor ich so krank war, daß es einige male auf der kippe stand, hab ich mir in großen abständen immer wieder mal gedanken gemacht, was für mich der sinn meines lebens ist und wie ich sterben möchte.
vielleicht weil meine eltern sehr früh gestorben sind und ich schon mit 14/15 ehrenamtlichen sonntagsdienst im krankenhaus gemacht und da auch miterlebt hab, wie es menschen geht, die sterben bzw. wissen, daß sie nicht mehr lange zu leben haben.

durch all das hab ich auch keine angst vor dem sterben und trotz aller krankheiten usw. schon seit vielen jahren das gefühl, daß ich trotz allem ein gutes leben hatte, teils auch deshalb, weil ich immer aktiv war und daher auch sehr viel interessantes, abenteuerliches und schönes erlebt habe.

allerdings fand ich durch dieses gefühl auch weniger schöne situationen oft einfach nur interessant. z.b. als ich mal in einem brennenden haus war und keine zeit war auf die feuerwehr zu warten.
nur als kind konnte ich ein paar schlimme sachen (z.b. versuchter mord) noch nicht gleich verarbeiten, sondern nur verdrängen und wurde dann später durch ähnliches retraumatisiert und konnte es dann aber ohne hilfe auflösen. vor allem auch durch die bei den "bilanzierungen" erwobene gelassenheit.


lg
sunny
 
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Hallo,

ich möchte das Gespräch an diesem Punkt beenden, weil ich das Gefühl habe, dass die Voraussetzungen für eine sinnvolle Fortsetzung nicht mehr gegeben sind. Ich bedanke mich herzlich bei denen, die sich auf das Thema einstellen konnten und ihre entsprechenden Erfahrungen mit mir und untereinander ausgetauscht haben. Ich habe manche Anregung daraus mitgenommen.

Allen zusammen wünsche ich eine möglichst rasche und vollständige Besserung ihrer Beschwerden oder auch – je nachdem – weiterhin gute Gesundheit.

Ich bitte die Moderation darum, den thread jetzt zu schließen.

Viele Grüße:
Reinhard
 
regulat-pro-immune
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